Author: Alexa Szikonya

Charlize Theron und Misty Copeland präsentieren auf Breitling-Party die Lancierung der neuen Navitimer 36 und 32

Foto: “Charlize Theron und Misty Copeland präsentieren auf Breitling-Party die Lancierung der neuen Navitimer 36 und 32” / Fotocredit & Quelle: © Breitling

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Navitimer: Zwei neue Linien für all Ihre Reisen

 

Breitlings Markenbotschafterinnen Charlize Theron und Misty Copeland standen bei einer glamourösen Launch-Party und Aufführung am 6. September in New York City im Rampenlicht , um das Debüt zweier neuer Linien der ikonischen Breitling Navitimer Kollektion zu feiern: 36 mm und 32 mm.

 

Charlize Theron, Oscar-Preisträgerin, Schauspielerin und Produzentin, und Misty Copeland, Primaballerina am American Ballet Theatre, verliehen dem Event gemeinsam mit den Breitling Markenbotschaftern Giannis Antetokounmpo, Basketball-Superstar, und Chloe Kim, Olympiasiegerin im Snowboarden, eine gehörige Portion Star-Glamour. Die Veranstaltung im Classic Car Club Manhattan wurde von Cindi Leive moderiert, der Journalistin und Mitbegründerin des Medienunternehmens The Meteor. Am Abend gaben sich die bedeutendsten Stars internationaler Fashion-Medien, Influencer und Uhrensammler ein Stelldichein.

Im Laufe des Abends wurde die Uraufführung des Kampagnenfilms gezeigt. In NAVITIMER – FOR THE JOURNEY ist Charlize Theron zu sehen, die darin über ihren persönlichen Weg vom fernen Südafrika auf die internationale A-List erzählt. Ihre Kampagne NAVITIMER – FOR THE JOURNEY gehört zu einer Serie von persönlichen Geschichten, welche die Markenbotschafter von Breitling in ihren eigenen Worten erzählen. Die Hauptdarsteller sind Mitglieder der Navitimer Squad, bestehend aus Giannis Antetokounmpo, Misty Copeland, dem Luftfahrtpionier Bertrand Piccard – und jetzt auch Charlize Theron, dem Gesicht der neuen Navitimer 36 und 32.

«Wir freuen uns, Charlize, Misty und die anderen Mitglieder der Breitling Navitimer Squad willkommen zu heissen, um mit uns die beiden neuen Linien unserer Flagship-Kollektion zu feiern», freut sich der CEO von Breitling, Georges Kern. «Sie haben sich grosszügig zum Weg der Navitimer beigetragen und ihre Geschichten mit uns geteilt. Was 1952 als Instrument für Piloten begann, hat inzwischen eine tiefgreifende Bedeutung für alle, die dieser Zeitmesser auf ihrer persönlichen Reise begleitet.»

Bei dem Event gab es fantastische Modern-Ballet-Darbietungen der ABT Studio Company – begleitet von Jazz Drummer Eric Harland – zu sehen, mit denen man sich auch an Charlize Therons Vergangenheit als Balletttänzerin erinnerte. Höhepunkt der Aufführung war die Präsentation des Kampagnenfilms von Theron. «In meinem Leben ging es schon immer darum, dass ich mich jeder Herausforderung stelle», erzählt Theron. «Ich bin von Südafrika nach Los Angeles gegangen, als ich ziemlich jung war, und sowohl dieser Umzug an sich als auch die Entwicklung hin zur Aufgeschlossenheit und zur Bereitschaft für neue Erfahrungen haben mir auf persönlicher und beruflicher Ebene sehr geholfen.»

Theron und Copeland präsentierten die beiden neuen Stars der Navitimer Kollektion, die 36 und 32. Neben den kleineren Abmessungen und der ikonischen Perlenlünette, für die die Navitimer bekannt ist, zeichnen sie sich durch Pastelltöne, Perlmutt und rückverfolgbare Rohstoffe aus. So entstehen wahre Schmuckstücke. Beide Versionen wurden mit «besseren Diamanten» gefertigt, die im Labor gezüchtet und von akkreditierten Lieferanten bezogen werden, sowie mit «besserem Gold», das in kleinen Bergbaubetrieben in Handarbeit abgebaut wird. Somit werden die Anforderungen der Swiss Better Gold Association bezüglich Sozialverantwortung und Umweltschutz erfüllt.

 

https://www.breitling.com/at-de/

Zum Welt-Sake-Tag: Warum japanischer Sake auch mit Pizza und Pasta harmoniert

Foto: “Naoko Walter” / Fotocredit & Quelle: © SAKEGIRL

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Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht – ein altbekanntes Sprichwort, das wohl vielen Österreicher:innen geläufig sein dürfte. Doch wer immer nur isst und trinkt, was ihm bereits vertraut ist, der beschränkt damit seinen Geschmackshorizont. Während Wein und Bier in Österreich immer noch die Nummer Eins der Essensbegleitung sind, will Naoko Walter vom Wiener Unternehmen SAKEGIRL eine weitere Option auf Österreichs Getränkekarten etablieren – Sake. Anlässlich des Welt-Sake-Tags am 1. Oktober erklärt die Japanerin, wieso sich das Getränk auch optimal zu Gerichten aus aller Welt servieren lässt.

 

Jedes Jahr am 1. Oktober wird der Welt-Sake-Tag gefeiert. Denn sobald es kälter wird und der Herbst einkehrt, startet in Japan die Brausaison des Nationalgetränks. Sake wird nämlich, ähnlich wie Bier und entgegen dem allgemeinen Glauben, gebraut. Dabei wird Reis gekocht und mit Hefe sowie dem Koji-Pilz angereichert. Der dafür notwendige Reis wird nach dem Sommer geerntet und in den späteren Herbstmonaten weiterverarbeitet, um die natürliche Kälte im Prozess nutzen zu können. Für die japanische Bevölkerung ist der Sake seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil ihrer Genusskultur – und findet sich landesweit regelmäßig auf den Tischen in Restaurants, Bars und zuhause wieder. Und das wohl bald nicht mehr nur in Japan.

 

Umami als elementarer Geschmack

Auch bekannt als Glutamat, spielt die fünfte Hauptgeschmacksrichtung – neben süß, sauer, bitter und salzig – in vielen Küchen eine große Rolle. Bereits 1908 wurde Umami von einem japanischen Forscher als zusätzliche Geschmacksrichtung identifiziert, was womöglich erklärt, wieso das Aroma im asiatischen Raum mehr im Vordergrund steht. Sake wird nachgesagt, aufgrund seines hohen Gehalts an Aminosäuren den Geschmack zu verstärken. „Bei umamireichen Gerichten entfaltet Sake das Aroma besonders und intensiviert den Geschmack“, erklärt Naoko Walter von SAKEGIRL. Der japanische Drink harmoniere deswegen speziell mit allen Gerichten, die aus aminosäurereichen Zutaten bestehen. Tomaten, Pilze, Käse, Schinken, Fisch – um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Welcher Sake zu welchem Gericht passt

Nennt man einem Sommelier eine Speise, wird er oder sie den passenden Wein dazu finden und umgekehrt. „Genauso ist es auch beim Sake. Newbies tauchen in eine ganz neue Welt ein und müssen sich erstmal zurechtfinden. Es gibt aber Anhaltspunkte, an denen man sich orientieren kann, um herauszufinden, welcher Sake zu welchem Gericht passt“, erklärt Walter, und teilt ihre konkreten Tipps aus erster Hand. So harmonieren im allgemeinen leichtere Geschmacksrichtungen am besten mit sanfteren Sake-Sorten, kräftige Aromen mit reichhaltigen Sorten. „Ein leichter und trockener Sake ist besonders Anfängern zu empfehlen. Dieser ergänzt sich neben Sushi und Sashimi auch mit anderen sanften Speisen wie Salate, gekochtes Gemüse, gekochter Schinken oder Eiern, die einen klaren Nachgeschmack haben“, so Walter. Ein leichter aber fruchtiger Sake hingegen sei der ideale Begleiter für Fisch, Krabben und leicht gebratene Gerichte, wie beispielsweise Fischfilet aber auch steirischer Backhendl-Salat. Wer es gerne intensiver mag, dem sei ein reichhaltig-trockener oder ein reichhaltig-süßer Sake zu empfehlen – in Kombination mit herzhafteren Fleischgerichten oder auch zu gereiftem Käse. Oder auch ideal zu stark gewürzten, aromatischen Speisen mit proteinreichen Zutaten, wie zum Beispiel Sojagerichten. 

 

Die Austrian Angst überwinden

Walter möchte in Österreich ein Bewusstsein für das japanische Getränk schaffen. „Wein hat meist einen hohen Säure- und Tanningehalt, der dabei zu berücksichtigten ist, zu welchen Speisen er gereicht werden kann. Bei Sake ist das nicht der Fall. Wegen seiner geringen Säure und der fehlenden Tannine ist er ein angenehmer, unkomplizierter Essensbegleiter – auch für Menschen, die damit zuvor noch nicht in Berührung gekommen sind“, so die Japanerin. Sie plädiert dazu, die Skepsis abzulegen und sich an neue Kreationen und Kombinationen heranzutrauen. Wie erfolgreich das sein kann, konnte SAKEGIRL letztens bei der Milano Sake Challenge unter Beweis stellen: Für den besten Junmai-Ginjo Sake in Kombination mit Bolognese Pasta gewann SAKEGIRL die höchste Auszeichnung in dieser Kategorie. Dieses Konzept will Walter auch auf der diesjährigen Gault & Millau Genussmesse im Kursalon Wien präsentieren. Wer sich nun selbst ein Bild – oder besser gesagt einen Geschmack – machen möchte, der kann sich zudem auf den ersten Oktober freuen. Denn am internationalen Tag des Sake startet auch die Sake Week in Wien, bei der sich alles rund um den japanischen Kultdrink dreht. Besucher können eine Woche lang an Veranstaltungen wie Sake Pairings und Tastings sowie Workshops in ausgewählten Restaurants und Brauereien teilnehmen. Zum krönenden Abschluss findet am 8. Oktober die größte Sake Messe am Wiener Badeschiff statt. Im Rahmen der Sake Week wird auch SAKEGIRL vertreten sein, wie Walter abschließend verrät.

 

Interessierte können SAKEGIRL persönlich auf der Gault & Millau Genussmesse am 16. und 17. September, sowie während der Sake Week von 1. bis 8. Oktober kennenlernen und verköstigen.

 

https://www.sakegirl.com/

 

Über SAKEGIRL

SAKEGIRL wurde 2018/19 von Naoko Walter und ihrem Mann in Wien gegründet. Die Beiden vereint ihre Liebe zu gutem Essen und Wein sowie japanischer Kulinarik, doch fehlte es ihnen an einem hochwertigen und gleichzeitig leicht zu trinkenden Sake in Österreich. SAKEGIRL wird in der Takeno Tsuyu Brauerei in Yamagata, Japan, hergestellt und versteht sich als ausgeglichener, trockener und reiner Sake. Nach dem Motto: „Made in Japan with love for Austria”. Der Sake kann kalt, bei Zimmertemperatur oder auch warm getrunken werden – und eignet sich optimal als Essensbegleitung zu einer Vielzahl an Speisen, auch Pasta und Pizza. SAKEGIRL ist in ausgewählten japanischen Restaurants und Shops in Wien sowie im eigenen Onlineshop erhältlich.

MMM X EDEN: AFTERWORK DRINK & DANCE

Foto: “Femmes Phänomenal: Eine für alle – alle für die Eden. (v. l. n. r.: Mel Merio, Michaela Schimanko, Marianne Kohn)” / Fotocredit: © Katharina Schiffl / Quelle: Eden Bar

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Neu ab 20. September immer mittwochs ab 17 Uhr Open Dancefloor

 

Das erfolgreiche Eden Afterwork (Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr) ist wieder zurück – mit geballter Frauenpower hoch 3: Die Wiener Bar-Legenden Michaela Schimanko, Marianne Kohn und DJane Mel Merio starten ab September mit dem neuen Afterwork-Format „MMM x EDEN“ voll Energie in den Herbst.

 

Auf vielfachen Wunsch der tanzfreudigen Eden-Gäste haben sich drei Queens of the Night zusammengetan und warten ab 20. September immer mittwochs ab 17 Uhr mit DJanes Best-of 80er und 90er und einer feinen Afterwork-Barkarte in der Eden Bar auf. Außerdem ist auch die beliebte EDEN HOUR SPECIAL-Aktion wieder zurück: Mit jedem Glas Champagner geht das zweite Glas auf die Eden Bar.

 

In der Wiener Szene sind diese Femmes Phänomenal längst Garant für gehobene Barkultur und genießen Kultstatus.

 

Michaela Schimanko: „Marianne, Mel und ich sind seit Jahren sehr gut befreundet. Die Idee und der Name ‚MMM x EDEN‘ für dieses Mittwoch Afterwork Drink & Dance-Konzept waren dann schnell geboren. Die Eden war immer eine Tanz-Bar und wird es auch weiterhin sein. Mit MMM x EDEN machen wir bewusst einen Schritt in eine neue Richtung.” 

 

Marianne Kohn: „Mel Merio ist bekannt dafür, so aufzulegen, dass niemand stillsitzen kann. Das wird garantiert ein heißer Herbst in der Eden!“

 

Mel Merio: „MMM x EDEN ist einfach genial und macht uns jetzt schon Spaß. Für mich ist es eine große Ehre, in der legendären Eden Bar aufzulegen. So stay tuned – ab 20. September immer mittwochs ab 17 Uhr!“

 

Wer die traditionelle Sakkopflicht in der Eden Bar kennt, darf sich über eine zeitgemäße Lockerung freuen. EDEN Smart lautet ab sofort die Devise!

 

„Wir freuen uns auf alle Gäste, die Eden Smart gekleidet sind. Das heißt: ein gepflegtes Auftreten und stilvolle Kleidung”, so Michaela Schimanko, Geschäftsführerin der Eden Bar.

 

Reservierungen gerne unter www.edenbar.at/kontakt.

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

Ab dem 20. September immer Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr gibt’s wieder das Eden Bar Afterwork. Neu: mittwochs mit MMM x EDEN!

 

EDEN BAR

Liliengasse 2, 1010 Wien

Telefon: +43 (0) 1 5127450 

Website: Eden Bar

 

Zur Geschichte der Eden Bar

Das Haus in der Liliengasse 2 im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde 1911 vom Architekten Rudolf Erdös im Stil des späten Wiener Secessionismus erbaut und beherbergte in den Anfangsjahren ein Militär-Casino für Offiziere. Bereits 1916 wurde die City-Bar erstmals als Geschäftsbetrieb erwähnt, wenige Jahre später von der berühmten Opernsängerin Emmy Stein gekauft und in Eden Bar umbenannt. Nach kurzer Zeit wurde die Eden Bar zum Treffpunkt der höheren Gesellschaft mit Hausbällen, Livemusik und Champagner und erreichte in den goldenen Zwanzigern ihren ersten Höhepunkt. Unter der Führung von Gabor Kenézy erwarb sich Wiens ältestes Tanzlokal ab den 1950er-Jahren internationale Bekanntheit. Hochkarätige Persönlichkeiten aus Film, Literatur und Musik waren zu Gast – unter anderem Romy Schneider mit Alain Delon, Billy Wilder, Ella Fitzgerald, Orson Welles und Mischa Elman. 1978 übernahm Heinz Werner Schimanko, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Wiener Nachtlebens, die Eden Bar. Heute führen Michaela und Heinz Rüdiger Schimanko die Wiener Lokal-Ikone, an der sich Soravia 2022 beteiligt hat, in zweiter Generation.

Wiener Rathausplatz wird wieder zur Bühne für das Waldviertel

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Rund ein Drittel aller Gäste, die das Waldviertel besuchen, kommen aus Wien. Um die große Bedeutung der Bundeshauptstadt für den regionalen Tourismus ins Licht zu rücken, findet vom 27. bis 29. September bereits zum 18. Mal unter dem Slogan „waldviertelpur“ das traditionell dreitägige Fest im Zentrum Wiens statt – heuer wieder auf dem Rathausplatz. Dabei präsentiert sich das Waldviertel dem Publikum mit einem breiten Angebot aus Kultur, traditionellem Handwerk, Freizeit, Gesundheit, Sport, Urlaub, Landwirtschaft und Gastronomie. Heuer nehmen an dieser Veranstaltung rund 100 Aussteller an 60 Ständen teil.


Zur letzten Auflage von „waldviertelpur“ 2022 sind bis zu 80.000 Personen in die Wiener Innenstadt gekommen. Zentraler Schauplatz des Fests wird wie in der Vergangenheit die „Dorfbühne“ sein. Dort finden Musikdarbietungen, Schaukochen und Schaubacken sowie Grillshows mit Doppel-Grillweltmeister Adi Matzek aus Horn statt.

Erfinder von „waldviertelpur“ ist die Privatbrauerei Zwettl, auch diesmal gemeinsam mit dem Waldviertel Tourismus die treibende Kraft dieses Events. Neben dem Zwettler Bier ist wieder eine Reihe bekannter Betriebe aus dem Waldviertel vertreten, wie die Lebensmittel-Großhändler Kastner und Kiennast, die Brauerei Schrems und die Waldviertler Sparkasse. Auch die NÖ Versicherung, die Niederösterreich-CARD, die Initiative „KaufLokal“ der NÖ Wirtschaftskammer, das Lagerhaus Zwettl und die Kittenberger Erlebnisgärten sind bei „waldviertelpur“ als Kooperationspartner mit von der Partie. (mm)

www.waldviertelpur.at

www.zwettler.at

Hauptbibliothek der Universität Wien wird grunderneuert

Foto: “Sanierung Hauptbibliothek Uni Wien – Lehrbuchsammlung” / Fotocredit: © Atelier Architekt Palme / Quelle: Uni Wien

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Bundesimmobiliengesellschaft saniert und modernisiert älteste Universitätsbibliothek – Generalplanersuche ist entschieden – denkmalgeschützte Bibliothek wird energieeffizient

 

Die Bundesimmobiliengesellschaft wird die Hauptbibliothek der Universität Wien am Ring sanieren, modernisieren und energetisch auf den neuesten Stand bringen. Ab 2027 werden die Studierenden eine gut strukturierte und einladende Bibliothek mit ausreichend Plätzen und angenehmem Raumklima vorfinden. Die neue Hauptbibliothek wird mehr als doppelt so vielen Benützer*innen Platz bieten.

 

Wissenschaftsminister Martin Polaschek: “Durch die neue Hauptbibliothek bieten wir noch mehr Studierenden Raum zum Lesen und Lernen. Bibliotheken sind nicht nur Horte des Wissens, sondern auch Denkräume für Jung und Alt. Neben dem erweiterten Platzangebot bekommt die denkmalgeschützte Bibliothek einen modernen Anstrich: durch zielgerichtete technische Maßnahmen im Sinne der Energieeffizienz. Somit schaffen wir nachhaltigen Wissensraum in den historischen Hallen einer der ältesten Universitäten Europas mitten im Herzen der Universitätsstadt Wien.”

Hans-Peter Weiss ist CEO der Bundesimmobiliengesellschaft: “Die Sanierung des Bibliothekstrakts ist ein nächster wichtiger Schritt bei der Modernisierung des Hauptgebäudes der Universität Wien. Überholte Raumstrukturen werden neu gedacht, damit können wir künftig doppelt so viele Arbeitsplätze für Studierende bereitstellen wie bisher. Insgesamt wird der Bibliothekstrakt nutzerfreundlicher und im Betrieb energieeffizienter. Die BIG investiert verstärkt in die Sanierung von bestehenden Gebäuden. Das ist wertvolle Schonung von Ressourcen und verhindert neue Bodenversiegelung.” 

Vizerektor Nikolaus Hautsch: “Die Universität soll ein Ort sein, an dem sich Studierende wohlfühlen und an dem sie gut studieren können. Die Erneuerung der Universitätsbibliothek wird einen großen Beitrag dazu leisten. Infrastruktur ist teuer – Zukunftsprojekte wie dieses erfordern auch weiterhin einen entsprechenden Budgetrahmen für Universitäten. Gute Ideen und den Willen, so manche traditionelle Raumstruktur aufzubrechen, haben wir.”

Entscheidung für Architekturbüro Gunther Palme – neuer Bibliothekseingang in der Reichsratsstraße

Das Verhandlungsverfahren zur Generalplanersuche wurde zugunsten des Architekturbüros DI Gunther Palme ZT GmbH aus Wien entschieden. Der Entwurf sieht einen eigenen Eingang in der Reichsratsstraße vor und schafft damit eine eigene Adresse für die Bibliothek, er denkt überholte Raumstrukturen neu, baut finstere Lager in freundliche Räume für Studierende um und stellt einen visuellen und funktionalen Bezug zwischen der Bibliothek und dem begrünten Arkadenhof her. Die Energieeffizienz des Bibliothekstrakts wird mit einigen Maßnahmen gezielt optimiert. Das erfordert gerade im Denkmalschutz spezielle Expertise, ist aber möglich.

Der neue Haupteingang gliedert sich in die denkmalgeschützte, historistische Fassade des Hauptgebäudes ein und führt in eine mehrstöckige Halle, die zuvor als Büchermagazin genutzt worden war. Hier befindet sich die erste Anlaufstelle für die Bibliotheksbenutzer*innen mit Entlehnstelle und Erstinformation. Die Halle wird auch über einen Zugang vom Arkadenhof aus erreichbar sein, der original vorhanden war und wiederhergestellt wird.

Raumstrukturen werden modernisiert – historische Deckenmalereien werden wiederhergestellt

Die Raumstrukturen des 7.600 m² großen Bibliothekstrakts werden modernisiert und übersichtlicher gegliedert. Historische Deckenmalereien werden untersucht, um deren Originalzustand wiederherzustellen. Die Entlehnung wird zentral verortet und zur gut erreichbaren Drehscheibe für die Benützer*innen – bis zu 1.000 Bücher werden täglich angeliefert, bereitgestellt und entlehnt. Alle Bereiche werden barrierefrei erreichbar sein; in mehreren Geschossen wird es Verbindungen zwischen linker und rechter Gebäudehälfte geben, um kürzere Wege zu schaffen. Neben verschiedenen Studier- und Lernzonen wird es auch Seminarräume geben, die unter anderem von der Bibliothek und dem Center for Teaching and Learning der Universität Wien bespielt werden, um Studierende mit maßgeschneiderten Fortbildungsangeboten in ihrem Studium zu unterstützen. Die unterschiedlichen Lautstärkenbereiche werden voneinander getrennt. Ausstellungs- und Veranstaltungszonen sowie Seminarräumlichkeiten unter den historischen Glasdächern der Büchertürme runden das Raumangebot ab. 

Energieeffizienz im denkmalgeschützten Architekturjuwel

Im Zuge der Sanierung wird die alte Heizungsinstallation komplett erneuert. Wo es baulich möglich ist, sind Niedertemperaturheizflächen wie Fußbodenheizungen oder Deckenkühlungen geplant. Die bestehenden mechanischen Lüftungsanlagen werden dort erneuert, wo es der Energieeffizienz dient, und gegen moderne energieeffiziente Lüftungen mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungsanlagen getauscht. Die durchdachten Raumstrukturen erlauben eine gezielte Temperierung und Lüftung der Räume. Zur Beleuchtung kommen energiesparende LED-Lampen zum Einsatz, die individuell gesteuert werden. Geheizt wird mit Fernwärme, im Zuge der Sanierung wird auch der Bibliothekstrakt an die im Haus vorhandene Fernkältezentrale angeschlossen.

Neues Bücherdepot am Stadtrand schafft Platz – Zeitplan für Bibliothekssanierung 

Die Bibliothek der Universität Wien wurde 1365 zusammen mit der Universität gegründet und ist damit die älteste Universitätsbibliothek im deutschen Sprachraum. 1884 wurden die damals 300.000 Bände der Hauptbibliothek in das neu erbaute Hauptgebäude am Ring übersiedelt, das sein Erbauer Heinrich von Ferstel vorsorglich für 500.000 Bücher ausgelegt hatte. Auf die Dauer hat das nicht ausgereicht – denn der Bestand der Hauptbibliothek ist auf 2,7 Millionen Bände angewachsen. Nun soll ein eigenes Bücherdepot am Stadtrand diese Bestände aufnehmen und damit im Hauptgebäude Platz für Studierende geschaffen werden.

Das neue Bücherdepot wird ab Herbst 2023 errichtet. Nach seiner Fertigstellung Ende 2024 wird ein Großteil des Buchbestands aus der Hauptbibliothek in das Bücherdepot in Wien-Floridsdorf übersiedelt. Anfang 2025 kann mit der Sanierung der Bibliothek am Ring begonnen werden, die voraussichtlich zwei Jahre dauern wird. In der Zeit wird der Bibliotheksbetrieb provisorisch weitergeführt. Der historische Große Lesesaal bleibt in seinem Erscheinungsbild erhalten, Haus- und Elektrotechnik werden aber erneuert.

www.univie.ac.at

Wissenschaftliches Arbeiten – was Studierende oft nicht wissen…

Foto: “Sarah Vaclav” / Fotocredit: © Gerhard Huber

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, am 31.08.2023

5 Fehler beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und wie man sie vermeidet

 

Nicht nur das neue Schuljahr startet in Kürze, auch an den Universitäten und Fachhochschulen nimmt der Betrieb in den kommenden Wochen wieder Fahrt auf. Das bedeutet für Studierende, wissenschaftliche Arbeiten auf Hochschul-Niveau liefern zu müssen. Für viele von ihnen ist diese Anforderung mit Ängsten und Sorgen verbunden. Dabei würden Student:innen am besten fahren, wenn sie mit entdeckerischer Freude ans Werk gehen, meint Sarah Vaclav, die Buchautorin zum Thema wissenschaftliches Arbeiten ist und Studierende coacht. Sie hat fünf Fehler ausgemacht, die beim Schreiben häufig unterlaufen und erklärt, wie diese nicht passieren.

 

In Österreich gibt es knapp 400.000 Studierende – und auch in diesem Herbst betreten einige wieder zum ersten Mal eine Universität oder Fachhochschule, um ihr Studium zu beginnen. Die Umstellung auf die Hochschule fällt nicht allen Maturant:innen leicht und es ist naheliegend, über potenzielle Hürden nachzudenken. Buchautorin und Schreibcoach Sarah Vaclav rät dazu, sich aber auch bewusst über die Entscheidung für ein bestimmtes Studium und die damit verbundenen Herausforderungen zu freuen: „Ein Studium inkludiert immer ein breites Themenspektrum und man muss bereit sein, auch die einzelnen Puzzleteile zu studieren, um für sich selbst im Laufe der Zeit herauszufinden, mit welchem der Teile man sich später im Beruf beschäftigen möchte.“ Eine dieser Herausforderungen sind wissenschaftliche Arbeiten. Die Expertin erklärt, wieso sich viele Student:innen dabei so schwer tun.

 

Fehler 1: Von Beginn an kein klarer Plan

Viele Studierende würden das Thema ihrer Arbeit nicht richtig durchdenken, so Vaclav, und deshalb mangle es an der nötigen Präzision beim wissenschaftlichen Schreiben. „Es ist wichtig, sich über den Ausgangspunkt, das Erkenntnisinteresse sowie Ziel und Umfang der Arbeit absolut im Klaren zu sein“, betont die Buchautorin. Sie stellt fest, dass viel zu oft einfach mit dem Schreiben begonnen wird, ohne all das schlüssig zu planen, was dazu führt, dass sich Studierende im Thema verlieren und die Arbeiten einen roten Faden sowie Stringenz vermissen lassen. „Das ist so, als würde man mit dem Auto losfahren, ohne zu wissen wohin, warum und auf welcher Route“, bringt Vaclav einen plastischen Vergleich.

 

Fehler 2: Falsches Lesen

Abhängig vom Ziel sollten Ausgangstexte beziehungsweise Quellen unterschiedlich gelesen und gefiltert werden – ein Umstand, der vielen Studierenden nicht bekannt ist, so die Expertin: „Für Student:innen ist es essenziell zu lernen, wie sie unterschiedlich lesen, was sie jeweils hervorheben und beachten müssen, um die an sie gestellte Aufgabe bestmöglich erfüllen zu können.“ Denn wer eine Zusammenfassung schreiben muss, sollte anders vorgehen als wenn ein Thesenpapier oder Essay gefragt ist oder ein Teil der Bachelorarbeit ansteht. So kommt es bei einer Zusammenfassung darauf an, sehr komprimiert aber ganzheitlich zu vermitteln, worum es vom Anfang bis zum Ende geht, während es beim Thesenpapier gefragt, ist, die Thesen des Autors innerhalb des Textes aufzuspüren. „Für das Essay, das meist viel eigene Meinung beinhaltet, sucht man wiederum nach möglichst spannenden und aussagekräftigen Zitaten, um verschiedene Inhalte mit der eigenen These als Verfasser des Essays kombinieren zu können. Alles andere kann man nicht in ein Essay einbauen“, gibt Vaclav zu bedenken. Für die Bachelorarbeit erachtet es die Expertin als unerlässlich, aus vielen Quellen relevante Inhalte aufzuspüren und zu erkennen, an welcher Stelle welche Informationen sinnvoll miteinander vernetzt werden sollten, damit der Aufbau nicht nur schlüssig, sondern die wissenschaftliche Arbeit auch spannend und flüssig zu lesen ist.

 

Fehler 3: Fehlendes Wissen rund um Plagiate

Viele Studierende plagiieren nicht mit bösem Vorsatz, sondern deshalb, weil sie zu wenig über das korrekte Paraphrasieren wissen. „Ihnen ist zwar klar, was ein direktes Zitat ist, aber was es bedeutet, einem Text eine Idee zu entnehmen, wie nah man dabei am Text bleiben und wie weit man sich entfernen muss, ist oft nicht ausreichend bewusst“, erklärt Vaclav. Dies sei ein schmaler Grat, es sei aber unerlässlich, die Nuancen zu kennen und zu verstehen, um nicht die gesamte Uni-Karriere über Angst vor dem Plagiieren zu haben und womöglich in die Falle zu tappen.

 

Fehler 4: Schlechtes Zeitmanagement

Immer wieder stellt Vaclav fest, dass Studierende entweder viel zu wenig, oder aber auch viel zu viel Zeit für ihre Arbeiten beziehungsweise deren Teilstücke einplanen – und beides ist für eine gelungene, wissenschaftliche Arbeit nicht förderlich. „Fünf Tage für ein Essay sind zu lange, man plant ja auch nicht vier Tage ein, um ein Gericht zu kochen“, bemüht die Expertin neuerlich einen Vergleich aus dem täglichen Leben. „Die besten Arbeiten entstehen meiner Erfahrung nach dann, wenn Studierende dranbleiben und eine sinnvolle, realistische Zeiteinteilung haben. Das heißt zum Beispiel, die Einleitung an einem Tag zu schreiben und sich für ein Kapitel ein paar Tage Zeit zu geben. Der Schreib- und Denkfluss sollte dabei so selten wie möglich unterbrochen werden“, gibt Vaclav Studierenden mit auf den Weg.

 

Fehler 5: Falsches Mindset

Abschließend appelliert Vaclav an die Kraft der eigenen Gedanken und das richtige Mindset. Oft würden Studenten von verschiedenen Seiten hören, dass Dinge mühsam, langweilig oder sehr zeitaufwendig sind. „Wer die Aufgaben mit Leichtigkeit, Freude und Spaß angeht, wächst mit seinen Herausforderungen, findet Gefallen daran und ist letztlich effizienter und schneller“, ist Vaclav überzeugt und plädiert dafür, nicht alles zu glauben, was man irgendwo über den „Mythos“ wissenschaftliches Arbeiten aufschnappt. Gleichzeitig ist es natürlich unerlässlich, die Regeln und Vorgaben der jeweiligen Hochschule zu kennen. „Letztlich geht es darum zu merken, wie viel Potenzial die Studienzeit hat und das Maximum herauszuholen“, findet Buchautorin und Coach Vaclav.

 

 

Über Sarah Vaclav

Buchautorin und Schreibcoach Sarah Vaclav wurde im Jahr 1990 in Niederösterreich geboren. Bereits im Alter von sieben Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Tanzen und professionalisierte diese mit einem Diplom in Film und Theater an der Schauspielschule Wien.

Ebenso in Wien absolvierte sie ein Psychologiestudium, im Zuge dessen sie kriminalpsychologische Erfahrungen sammelte. Den Fokus legte Sarah dann aber auf das wissenschaftliche Arbeiten und die Psychologie dahinter. Mittlerweile hat sie ein Buch, „Mythos wissenschaftliches Schreiben“, dazu veröffentlicht, mit dem sie unter anderem Studenten unterstützt. Zudem arbeitet sie als Coach und Mentaltrainerin und hilft beispielsweise Personen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, aber auch Drehbuch- und Romanautoren dabei, ihr eigenes Potenzial zu entdecken.

 

https://www.royaltywriting.com/

Das war das 9. Vienna Coffee Festival

Foto, Fotocredit & Quelle: © “VCF2023 Sunday – Christina Karagiannis Finalisten Staatsmeisterschaft” /

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Knapp 9000 Besucher begaben sich am vergangenen Wochenende auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Welt des Kaffees: Das 9. Vienna Coffee Festival in der Wiener Marxhalle stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mit Lukas Stölner (Foto oben Mitte) wurde von der SCA auch ein neuer Staatsmeister im Kaffeerösten gekürt.

 

WIEN. Trotz sommerlicher Temperaturen strömten am Wochenende rund 9000 Besucher in die Wiener Marxhalle, um sich an drei Veranstaltungstagen beim 9. Vienna Coffee Festival über die neuesten Trends rund um die Bohne zu informieren. An die 100 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen lieferten Einblicke in die unterschiedlichsten Formen des Kaffee-Genusses – vom Rösten über Latte Art bis hin zu Ausstattung und Accessoires für den Home-Barista.

 

Kernthema Nachhaltigkeit

Als große Klammer über dem Festival stand heuer das Thema „Environmental Social Governance“ (ESG), zu Deutsch „Umwelt, Soziales und Unternehmensführung”. So präsentierte das italienische Unternehmen „Sweet Coffee Italia“ seine neue, induktionsbetriebene Röstmaschine „Gemma“ für den Industrie- und Privatbedarf, die im Verbrauch eine Energiereduktion von rund 60% verspricht. Ebenso eine Premiere feierte die M200 von Cimbali, bei der „mehr als 93% der verwendeten Werkstoffe recycelbar sind“, wie Günter Stölner, Managing Director der Gruppo Cimbali Austria verrät.

Mit „Helmut Sachers Kaffee“ war heuer auch ein österreichisches Unternehmen am Start, das seit 2022 als erste CO2-neutrale Kaffeerösterei Europas firmiert. Eigentümer Hannes Schlögl: „Wir verwenden ausschließlich erneuerbare Energien für unsere Produktion, die Abluft wird über Biofilter ohne zusätzlichen Energieaufwand gereinigt. Darüber hinaus liefern wir unsere Produkte mittels Elektro-Fuhrpark direkt zu den Kunden.“

 

Vielfältiges Programm

So war auch die transparente Beschaffung von nachhaltigem Rohkaffee aus den

Ursprungsländern, sprich: von frischen, saisonalen Kaffeesorten für die Röstereien, eine eigene Disziplin beim von Oliver Goetz kuratierten „Green Coffee Lab“. Hier präsentierten Europas beste Grünkaffeehändler ihre Spezialitäten-Kaffees im Rahmen von Cupping-Sessions und gaben detaillierte Informationen zu ihren Geschäftsmodellen und ihrem Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Im „Roaster Village“, kuratiert von La Marzocco Austria, konnten die Besucher wiederum die besten Micro-Röstereien Europas kennenlernen und die Geschichten der Kaffeebauern erfahren. Ein besonders gefragter Gesprächspartner war freilich auch der amtierende Weltmeister im Kaffeerösten, der Niederösterreicher Felix Teiretzbacher.

 

Zukunfts-Talk: Wohin geht die Reise?

Naturgemäß war das Thema Nachhaltigkeit auch Schwerpunkt bei einer Vielzahl der ­– informativen und zum Teil auch kontroversiellen – Talk-Runden und Vorträge, die es am Festival gab. Christoph Wagner (COHO), der als Nachhaltigkeitsexperte gemeinsam mit seinem Bruder Jörg die Talks moderierte: „Nicht perfekt sein, sich auf den Weg machen, war die zentrale Botschaft. Sei es beim Thema nachhaltiger Anbau, effizienter Transport, CO2-neutrale Röstung, recyclefähige Verpackung sowie einer Zubereitung mit Maschinen, die energieeffizient, wassersparend, reparierfähig und in weiterer Folge auch recyclefähig sind.“ Ob die Zukunft des Kaffees mittels höherpreisigen Plantagenkaffees oder preiswerten, neuen hybriden Sorten bestritten wird, wird die Zukunft weisen. Und das Vienna Coffee Festival im Auge behalten.

 

Tanzen & Trinken

Ebenso ein Highlight für die Festivalbesucher waren die zahlreichen musikalischen Acts in der Open Stage Arena, die von ORF Radio Wien erstmals ins Leben gerufen wurde.

Und all jene, die im Laufe eines Festivaltages getränketechnische Abwechslung suchten, waren beim Stand von Wiens Top-Winzer Fritz Wieninger oder Budweiser bestens aufgehoben. Ebenso bei Amber-Ambassador Reini Edinger, der mit „Tia Maria“, „Disaronno“ und „Licor 43“ die besten Kaffee-Cocktails kredenzte. „Die Komponenten Alkohol und Kaffee“, so Edinger, „haben eine lange Tradition. Wichtig ist, dass der Alkoholgehalt zwischen 18 und 25% liegt und dass der Drink süß ist.“

 

Staatsmeistertitel im Kaffeeerösten geht an Lukas Stölner

Im Rahmen des Vienna Coffee Festival ermittelte die SCA (Speciality Coffee Association) auch den Staatsmeister im Kaffeerösten 2023. Der Sieg ging an den Niederösterreicher Lukas Stölner (DeLuks Kaffee, Krems), Platz zwei an Dominik Bruno Pausch (Koun) vor Michael Prem (prem frischkaffe).

Michael Manhart, Obmann der SCA Österreich: „Wir gratulieren allen Teilnehmern und freuen uns darauf, dass Lukas Stölner Österreich bei der Weltmeisterschaft vertreten wird.“

Der 32-Jährige, der seit nunmehr sieben Jahren den Kaffee Campus Krems führt, zeigte sich ob der Auszeichnung sichtlich gerührt („Wahnsinn“), dankte der Familie für die Unterstützung und wird im November bei der Röst-Weltmeisterschaft in Taipeh/Taiwan dabei sein. Was es bis dahin zu tun gibt, war dem frisch gebackenen Familienvater gleich nach der Verleihung klar: „Üben, üben, üben!“

 

www.viennacoffeefestival.cc

Trotz Sensorik: Mähroboter und Igel sind noch keine Freunde

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[Werbung]*Unbezahlt*Hannover, 1. September 2023

Computermagazin c’t gibt Tipps zum Kleintierschutz

 

Nachtfahrten unterbinden, Updates zeitnah ausführen, Mähfläche kontrollieren: Das sind nur drei Tipps zum Kleintierschutz, die das Computermagazin c’t nach seinem Vergleichstest von sieben Mährobotern ohne Begrenzungsdraht gibt. Denn obwohl die neue Robotergeneration mit ihren Distanzsensoren die Hinderniserkennung enorm verbessert hat, kann sie bewährte Schutzmechanismen nicht komplett ersetzen.

 

Treffen gehärtete Stahlklingen mit hoher Geschwindigkeit auf weiche Ziele, verheißt das nichts Gutes. KI-gestützte Sensorik in Mährobotern soll solche Kollisionen vermeiden. Der ernüchternde c’t-Test mit Igelattrappen zeigte jedoch, dass trotz Herstellerversprechen nicht alle Vierbeiner unversehrt davonkämen. Von den sieben Geräten mit zusätzlicher Sensorik erkannten lediglich zwei auf 100 Prozent der Prüffahrten die Igelattrappen und drehten ab.

„Der schnellste und sicherste Igelschutz wäre durch ein auf technischer Ebene den Herstellern auferlegtes Nachtfahrverbot zu erreichen“, erklärte Dr. Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin im Gespräch mit c’t. Statt bei den Verbrauchern läge die Verantwortung für den igelgerechten Einsatz der Roboter somit wieder bei den Herstellern, wo sie auch hingehöre.

Die Biologin Dr. Sophie Lund Rasmussen forscht an den Unis Oxford und Aalborg zur Sicherheit von Mährobotern bei Begegnungen mit Igeln. In den sozialen Medien gibt sie Tipps als „Dr. Hedgehog“. Gegenüber c’t sprach sie sich für eine Prüfnorm für Igelsicherheit aus und sagte: „Mähroboter sind gekommen, um zu bleiben, daher sollte unsere Priorität darin bestehen, sie für Igel und andere Tiere sicherer zu machen. Ich denke, dass wir mit der Kameraerkennung schon sehr weit gekommen sind, und hoffe, dass dies eine gute und solide Lösung sein wird, um die Sicherheit der Maschinen für Igel in absehbarer Zeit zu erhöhen.“

 

Zu den wichtigsten Tipps zum Kleintierschutz zählen:

  • Nachtfahrten unterbinden, um das Risiko einer Kollision mit den überwiegend nachtaktiven Igeln zu reduzieren.
  • Updates, Updates, Updates: betreffen auch den Tierschutz, daher die Roboter-Software stets aktuell halten.
  • Mähfläche kontrollieren: In der Paarungszeit, zum Winterspeckanfressen oder zur Nestmaterialsuche für den Nachwuchs sind Igel auch tagsüber unterwegs. Wer kann, sollte den Roboter lieber manuell statt automatisch starten und einen prüfenden Blick auf die Mähfläche werfen.
  • Klein auf „Ein“: Die Hinderniserkennung ist in manchen Apps für kleine Objekte optimierbar, auch wenn Mäher vereinzelt dann Gräsern und Laub ausweichen.
  • Empfindlichkeit „hoch“: Generell sollten man den Erkennungsalgorithmen zum Start freie Bahn gewähren. Erst wenn sie durch Fehlerkennungen massiv den Betrieb stören, muss man einen Gang herunterschalten.
  • Privat-TÜV: Wer will, testet anhand von Attrappen selbst, wie gut der eigene Mähroboter Igel erkennt.
  • Mähfreie Zonen: Wilde Ecken und Randbereiche für den Nestbau von Igeln lassen sich bei den Mährobotern mit Kartendarstellung leicht abgrenzen.

 

Übrigens: Vom Mähergebnis in der Fläche unterscheiden sich die neuen Drahtlos-Mäher nicht von ihren Vorgängern. Schließlich ist das Mähprinzip gleichgeblieben, bei der Orientierung nutzen die Hersteller jedoch unterschiedliche Sensoren wie Lidar, Radar und Ultraschall.

Internationaler Tag der sauberen Luft – Luft im eigenen Haushalt wird immer schlechter

Foto: “Tag der sauberen Luft” / Fotocredit & Quelle: © Vorwerk

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Am 7. September begingen wir zum dritten Mal den Internationalen Tag der sauberen Luft. Jedoch lässt die Bilanz zur Luftqualität wenig Positives erwarten. Die steigenden Temperaturen und die vermehrten Waldbrände, die vom Klimawandel angeheizt werden, tragen zu einer Verschlechterung unserer Atemluft bei. Umso wichtiger ist es daher, die Luft in unseren eigenen vier Wänden so frei wie möglich von schädlichen Komponenten zu halten. Staubsauger, wie die von Kobold unterstützen dabei: die integrierten Staubsaugerfilter haben die Fähigkeit, 99,9 Prozent der aufgesaugten Partikel einzuschließen und dadurch für eine verbesserte Luftqualität zu sorgen.

 

Einmal gründlich staubgesaugt und trotzdem schwirren – vor allem zum Leidwesen aller Allergiker:innen – die Staubpartikel durch die Luft. Durchatmen im eigenen Zuhause? Keine Chance! Grund dafür sind oftmals schlechte Staubsaugerfilter, die nur den groben Schmutz zurückhalten und die Feinstaubpartikel wieder entweichen lassen. Die TÜV-zertifizierten Premium Filtertüten mit dreifachem Filtersystem von Kobold läuten allerdings ein neues Zeitalter der Staubsaugerbeutel ein und setzen gleichzeitig eine lange Tradition an stets mehrfach geprüften und hochqualitativen Filtertüten fort.

 

Je sauberer die Luft, desto besser die Gesundheit

Luft gehört ebenso wie Trinkwasser zu den lebenswichtigen Ressourcen. Täglich braucht jede:r einzelne von uns davon ungefähr 12.000 Liter. Die Europäische Union hat den Internationalen Tag der sauberen Luft ins Leben gerufen, um auf die gesundheitlichen Konsequenzen aufmerksam zu machen, die durch Luftverschmutzung verursacht werden. Wenn die Luft verunreinigt ist, erhöht sich das Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen, während gleichzeitig unsere Leistungsfähigkeit abnimmt. „Von besonderer Bedeutung ist es, in unseren eigenen vier Wänden, wo wir essen, leben und schlafen, die bestmögliche Luftqualität zu gewährleisten. Hierdurch geben wir auch unserem Immunsystem die Gelegenheit, eine dringend benötigte Atempause einzulegen“, sagt Philipp Kammerer Head of Marketing von Vorwerk Österreich.

 

Drei Filtersysteme für 1000-mal reinere Luft

Die FP7 Premium-Filtertüten von Kobold haben ein innovatives 3-in-1-System, wodurch die Luft, die der Kobold Staubsauger ausbläst, bis zu 1000-mal sauberer sein kann als die, die wir atmen. Nicht umsonst zertifiziert TÜV Nord die Filterbeutel als „Für Allergiker geeignet“. Der Vorfilter, bestehend aus voluminösen Textilstoff, ist für groben Schmutz zuständig und fängt diesen auf. Die „kleinteiligste“ Arbeit übernimmt der Hauptfilter, der 99,99 Prozent aller Partikel und allergieauslösenden Stoffe wie Pollen oder Schimmelpilzsporen im Beutel zurückhält. Bevor die Luft den Staubsauger wieder verlässt, passiert sie noch eine Schicht Anti-Geruchs-Mikropartikel, wodurch schlechte Gerüche aufgenommen und neutralisiert werden.

 

„Durch unsere Marke Kobold haben wir uns dem Ziel verschrieben, Sauberkeit in Haushalten auf der ganzen Welt zu fördern. Deshalb liegt uns der Internationale Tag der sauberen Luft besonders am Herzen, da er dazu dient, das Bewusstsein für die Problematik der Luftverschmutzung zu schärfen. Im globalen Maßstab betrachtet, genießen wir in Österreich dennoch ein großes Privileg in Bezug auf die Luftqualität. Dies sollten wir einerseits schätzen und andererseits wachsam sein, um sicherzustellen, dass dieser Zustand erhalten bleibt“, meint Kammerer.

JETZT FÜR KURZE ZEIT: RUSTIKALE NIEDERÖSTERREICH CHIPS „GSOIZN“

Foto: “Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Markus Marek, Managing Director Kelly” & “Kellys Chips Classic NÖ Edition. 100 g – 2023” / Fotocredit & Quelle: © Kelly

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Die NÖ-Edition als liebgewonnene Frische Ernte-Tradition

 

Bereits zum dritten Mal wiederholt Kelly die Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich und bringt die RUSTIKALEN NIEDERÖSTERREICH CHIPS „GSOIZN“ in den Handel. Die Sonderedition zeigt die Wichtigkeit der niederösterreichischen Anbaufläche als idealen Nährboden für die jährliche Erdäpfelernte und Basis für die extra knusprigen, frischen Chips. 

Regionalität schlägt alles!

Mit der rustikalen Niederösterreich-Edition von Kelly‘s Chips gibt es 2023 bereits zum dritten Mal ein Produkt, das mit dem gelb-blauen Logo von Niederösterreich ausgezeichnet wurde. In die 100 g-Packung, deren Design in enger Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich entstanden ist, kommen ausschließlich Chips aus niederösterreichischen Erdäpfeln – extra knusprig und natürlich mit Schale. Die limitierte Edition ist ab September im regionalen Lebensmittelhandel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erhältlich.

„Immer mehr Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen schwören auf Regionalität als Qualitätsmerkmal und haben zu Recht großes Vertrauen in Produkte aus der niederösterreichischen Landwirtschaft. Je näher die Anbaufelder bei der Produktionsstätte liegen, umso geringer der CO2-Abdruck und umso besser der Geschmack. Die ‚Rustikalen Niederösterreich Chips „gsoizn“‘ mit dem NÖ-Logo auf der Packung sind ein Paradebeispiel für ein zeitgemäßes Produkt aus regionalen, niederösterreichischen Erdäpfeln.“ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Markus Marek, Managing Director Kelly: „Mit unserer Produktion in Wien-Stadlau haben wir die Mehrzahl der Kartoffelfelder quasi vor der Haustüre. Mit der Kelly’s NÖ-Edition, die wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesland Niederösterreich entwickelt haben, wird die regionale Wertschöpfung noch deutlicher. Es macht mich als Niederösterreicher stolz, das gelb-blaue NÖ-Zeichen auf Kelly’s Chips-Packungen bereits zum dritten Mal ausweisen zu dürfen.”

Knackiger, einfacher und schneller geht‘s nicht.

 

https://www.kellys.at/