Wiener Wurstelprater ist Welterbe: Stadtchef Michael Ludwig gratuliert

Wiener Wurstelprater ist Welterbe: Stadtchef Michael Ludwig gratuliert

„Der Wiener Wurstelprater ist ein unverwechselbares Wahrzeichen unserer Stadt. Die UNESCO-Anerkennung freut mich besonders, weil sie seine kulturelle Bedeutung sichtbar macht und im 260. Jubiläumsjahr ein starkes Zeichen für seinen Stellenwert in Wien setzt“, sagt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.

Nach dem Wiener Würstelstand, der Wiener Kaffeehaus- und Heurigenkultur findet sich jetzt auch der Wiener Wurstelprater auf der Liste des immateriellen Welterbes der UNESCO. Die Anerkennung würdigt nicht nur die Geschichte des Praters, sondern auch die Menschen, die ihn mit ihrem Engagement lebendig halten:

Im immateriellen Kulturerbe werden lebendige Traditionen, über Generationen weitergegebenes Wissen und handwerkliche Fähigkeiten gewürdigt.

Der Prater, ursprünglich ein privates Jagdrevier der Habsburger, wurde unter Kaiser Joseph II. im Jahr 1766 für die Bevölkerung freigegeben.

Am Rande der Hauptallee siedelten sich die ersten Gastwirte, Kaffeesieder und Schausteller an – sozusagen die Geburtsstunde des modernen Wurstelpraters. Dieser erlebte sein erstes goldenes Zeitalter in den Jahren von der Weltausstellung 1873 bis zur Errichtung des Riesenrads 1897.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde der Wurstelprater fast vollständig zerstört, doch bereits 1946 begann der Wiederaufbau.

Heute stehen auf 260.000 Quadratmetern historische Attraktionen wie die Grottenbahn oder die Holzrutsche Toboggan neben hochmodernen Adrenalin-Fahrgeschäften und begeistern hunderttausende Besucher*innen jährlich.

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