Author: Alexa Szikonya

Anna Buchegger – Greißlerei Waldviertel

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Waldviertler Greißlerei in Ottenschlag zählt schon 50 regionale Partner

Die Greißlerei Waldviertel in Ottenschlag besteht seit März 2019. Gleich von Beginn an sei es die Devise gewesen, dass ausschließlich regionale Unternehmen und Bauern aus dem Bezirk Zwettl im Geschäft vertreten sind, teilte Eigentümerin Anna Buchegger dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. „Damals hatten wir 33 regionale Partner“, sagt sie, „heute sind es 50 – viel mehr sind kaum möglich, weil wir unser Geschäft nicht erweitern wollen. Wir haben aber eine sehr lange Evidenzliste, auf die wir bei Bedarf zurückgreifen können.“

Konkret heißt das zum Beispiel: Es gibt einen Bauern, der Zucchini liefert. Nur wenn dieser keine liefern kann, wird ein anderer kontaktiert. „Wir möchten nicht, dass Lebensmittel im Geschäft übrig bleiben und weggeworfen werden müssen. Was bisher auch noch nie passiert ist. Wenn dies öfter der Fall wäre, würde ich das Geschäft zusperren“, sagt Buchegger.
Neben der Regionalität und der nachhaltigen Bewirtschaftung ist es vor allem das Verkaufskonzept, das außergewöhnlich zum Erfolg beiträgt. Es gibt keine Verkäufer, sondern die Kunden suchen sich ihre Produkte aus, schreiben in ein Heft, was sie eingekauft haben und legen das genau abgezählte Geld in eine Geldschatulle. „Genauso wie unsere Partner uns vertrauen können, dass wir sie nicht auslisten, vertrauen wir unseren Kunden, dass sie das Geld einwerfen. Dieses Konzept funktioniert bis jetzt“, erklärt die Geschäftsfrau. Schließlich sei es mit seinen täglichen Öffnungszeiten auch sonntags und feiertags von 7 bis 21 Uhr sehr kundenfreundlich.

Gekauft werden können vor allem Lebensmittel aus der Region, wie Gemüse, Fleisch, Brot, Fisch oder Teigwaren. Daneben gibt es auch einige Souvenirartikel. „Das soll auch mittelfristig so bleiben. Es ist uns nie darum gegangen, noch mehr Produkte anzubieten, sondern den Ortskern zu beleben, was uns ja ganz gut gelungen ist“, stellt Anna Buchegger fest. (jm)

www.greisslerei-waldviertel.at

Arbeitnehmer: Stress nach dem Lockdown

Fotocredit & Quelle: © StepStone

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Vor allem die psychische Gesundheit leidet, zeigt aktuelle Umfrage


Der große Lockdown ist zwar vorbei, dennoch hat die Zeit Spuren hinterlassen: Rund die Hälfte aller österreichischen Arbeitnehmer geben an, dass sich die Corona-Krise gesundheitlich auf sie ausgewirkt hat. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Karriereplattform StepStone unter knapp 1.500 Teilnehmern in ganz Österreich.

 

Erlebnisse müssen noch verarbeitet werden

Vor allem die seelische Gesundheit leidet unter den Folgen der Krise, zeigt die Umfrage: So spürt jeder Fünfte (20%) Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, weitere 21% fühlen sich sowohl körperlich als auch seelisch mitgenommen. Zum Vergleich: Auswirkungen auf die physische Gesundheit geben nur 8% aller Befragten an.

Auch mit den Erlebnissen während der strengen Maßnahmen im Frühling scheinen die Österreicher unterschiedlich gut fertig zu werden: Hat fast jeder Fünfte (19%) das Erlebte während dem Lockdown gut verarbeitet, brauchen 17% noch Zeit, um die Erlebnisse zu verarbeiten. „Das durchschnittliche aktuelle Stresslevel reflektiert diese Zweiteilung“, sagt Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky: „Es liegt bei 52 von 100 Punkten.“

 

Stress nach dem Lockdown: Viele Gründe

Die Gründe, warum bei manchen auch nach dem (vorläufigen) Höhepunkt der Krise die Stresslevel nicht sinken, sind sehr individuell. Die Umfrageteilnehmer nennen unterschiedliche Faktoren, etwa das Warten auf zurückkehrende Normalität oder zusätzliche Arbeitslast beim Neustart nach der Krise: „Gerade jetzt in der Urlaubszeit müssen auch noch Kollegen vertreten werden, das sorgt für zusätzlichen Stress“, so Oberrauter-Zabransky.

Sie rät Vorgesetzten, diese Stresspotentiale ernst zu nehmen: „Die Umfrage zeigt, dass nur knapp ein Viertel aller Arbeitgeber für eine ausgewogene Work-Life-Balance sorgt. Neben Maskenpflicht und Desinfektionsmitteln muss es Unternehmen aber auch ein Anliegen sein, auf das seelische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu achten.“

 

Entspannungsmethoden: Die Klassiker im Büro

Aber auch Arbeitnehmer selbst können einiges tun, um beruflichen Stress abzubauen: So entspannen sich die Österreicher unter anderem beim Plaudern mit Kollegen oder ziehen sich kurz allein zurück, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Viele erkennen auch die große Bedeutung von Bewegung zwischendurch und die Nähe von Kindern oder Haustieren: So verbringt etwa ein Umfrageteilnehmer zur Entspannung „intensiv Zeit mit meinen Kindern“, ein anderer „knuddelt zwischendurch einfach mal die Katze“.

 

So entspannen sich die Österreicher am Arbeitsplatz

  • Beim Kaffeetrinken mit Kollegen 37%
  • Beim kurzen Rückzug für sich allein 26%
  • Mit körperlicher Bewegung 23%
  • Sie schauen aus dem Fenster 21%
  • Beim kurzen Spaziergang um den Block 19%
  • Beim Rauchen vorm Büro 18%
  • Beim Telefonieren mit Freunden oder der Familie 16%

 

Sommerpläne: Jobsuche oder Urlaub?

Wie die Umfrage zeigt, haben viele Arbeitnehmer Entspannung dringend nötig. „Fast die Hälfte aller Umfrageteilnehmer, nämlich 44 Prozent, haben nicht den Luxus, auf Urlaub zu gehen. Sie verbringen den Sommer mit der Suche nach einem neuen Job“, sagt Barbara Oberrauter-Zabransky.

Erst dann folgt die Entspannung zu Hause (41%), der Urlaub in Österreich (39%) und das Pflegen sozialer Kontakte nach dem Lockdown (27%). Die Studienleiterin rät Arbeitgebern, ihren Mitarbeitern im Sommer eine kurze Verschnaufpause zu gönnen – „bevor es im Herbst wieder voll losgeht.“

 

 

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Zur Studie


StepStone Österreich zählt zu den führenden Recruiting-Unternehmen Österreichs und führt laufend Studien zu den Themen Employer Branding, Recruiting und Personalmanagement durch. Für die vorliegende Studie wurden im Juni 2020 rund 1.500 ArbeitnehmerInnen aus ganz Österreich online befragt. Die Zitate sind anonymisierte Aussagen einzelner Umfrageteilnehmer.


Alle Informationen und Zahlen finden Sie auf


https://www.stepstone.at/Ueber-StepStone/knowledge-base/der-corona-effekt-im-job/

Um die ganze Grafik sehen zu können, klicken Sie auf “Datei downloaden” unten im Bereich “Download”:

QVC-Studie: Veränderter Job-Alltag – 3 Trends zu New Work

Fotocredit: “surfing on the beach. Laptop display is cut with clipping path” Von Sergey Peterman, Adobe Stock #16593145

https://stock.adobe.com/de/images/surfing-on-the-beach-laptop-display-is-cut-with-clipping-path/16593145
Quelle Text: © QVC

[Pressemitteilung]*Unbezahlt

Homeoffice geriet in der Corona-Krise zum unternehmensrettenden Faktor. Wie wird sich dadurch das alltägliche Arbeitsleben verändern? Ausblicke darauf gibt eine Studie von QVC unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann. Dazu befragte Bonsai Research Ende April 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren.


Drei Trends aus der Studie zum Arbeitsleben nach der Pandemie:

1. Homeoffice als neuer Standard

Was vor kurzem noch überwiegend belächelt wurde, ist jetzt bei vielen zur Normalität geworden: das Homeoffice. Inzwischen ist das Arbeiten von Zuhause für ganze Familien die neue Normalität. Videokonferenzen bestimmen Job und Unterricht. 73 Prozent aus der Gen Z wünschen sich, auch zukünftig von zu Hause aus arbeiten zu können, um die Zeit besser zu nutzen. Viele Arbeitnehmer sind überzeugt, dass sie mit ihren Kollegen aus dem Homeoffice gut und effizient zusammenarbeiten. Damit die Remote-Arbeit zum Erfolg wird, kommt es stärker denn je auf die kommunikativen Fähigkeiten an.

2. Privatleben und Job verschmelzen

Zwischen Arbeit, Homeschooling und der Betreuung von Angehörigen, die viele nebenbei leisten, wächst der Wunsch, sich die Zeit frei einzuteilen. Dies wird auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an die Präsenzzeit verändern. Arbeitgeber hingegen interessieren sich stärker für die privat genutzte Zeit im Homeoffice ihrer Mitarbeiter. Viele von diesen sehen das offenbar entspannt: 60 Prozent aus der Gen Y und jeder Zweite aus der Generation X würden es akzeptieren, dass ihre private Zeitnutzung im Homeoffice transparent ist. Persönliche Anwesenheit im Büro ist künftig ein Kostenfaktor, wenn dort für Hygiene und Sicherheitsabstand gesorgt werden muss. Neben Rationalisierungsideen werden sich neue Arbeitsmodelle entwickeln, die Präsenzzeit und Homeoffice kombinieren.

3. Virtuelle Konferenzen lösen Geschäftsreisen ab

Der virtuelle Konferenzraum kommt. Denn Geschäftsreisen im In- und Ausland werden zur Ausnahme. Jeder zweite Befragte möchte künftig lieber an Videokonferenzen teilnehmen als auf Geschäftsreise zu gehen. In der Generation Y sind es 61 Prozent. Knapp zwei Drittel aus der Generation Y können sich Teammeetings sogar in der Virtual Reality vorstellen.

 

Zur Studie


Die aktuelle Studie „New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt?“ des digitalen Handelsunternehmens QVC entwickelt fünf Thesen für das Leben nach der Corona-Krise. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Trendforscher Professor Peter Wippermann, dem Trendbüro und Bonsai Research. Ende April 2020 nahmen dazu 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren an einer repräsentativen Online-Umfrage teil – die Ergebnisse unterteilt in drei Generationen; Generation Z (14 bis 20 Jahre), Generation Y (21 bis 35 Jahre) und die Generation X (36 bis 50 Jahre). lm Mittelpunkt standen ihre Wünsche für die Zukunft. Bereits 2016 beschäftigte sich das Unternehmen im Rahmen einer Zukunftsstudie mit der Frage: „Wie kauft Deutschland übermorgen ein?“. Daran anknüpfend erschien 2018 die Studie „Living 2038. Wie lebt Deutschland übermorgen?“. Die vorliegenden Thesen beziehen Erkenntnisse aus beiden vergangenen Studien mit ein, um sie zu überprüfen und zu aktualisieren.


Weitere Ergebnisse unter www.QVC-Zukunftsstudie.de

 

Über QVC


Millionen Shoppingbegeisterte treffen bei QVC jeden Tag auf interessante Persönlichkeiten, begeisternde Geschichten und einen ausgezeichneten Kundenservice. QVC steht für Entdeckerfreude und besonders starke Beziehungen. Kunden werden täglich auf eine spannende Reise durch ein sich stetig änderndes Sortiment aus bekannten Marken und innovativen neuen Produkten mitgenommen.

Das 1986 in West Chester, Pennsylvania (USA), gegründete Unternehmen QVC hat Standorte in den USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, Italien und – im Rahmen eines Joint Ventures – in China. Weltweit begeistert QVC Kunden auf 13 Fernsehkanälen, die rund 380 Millionen Haushalte erreichen. Dazu kommen zahlreiche Webseiten und Social-Media-Plattformen. Insgesamt hat QVC 17.400 Mitarbeiter. 
In Deutschland startete QVC 1996 und wurde schnell zum Marktführer in seiner Branche. Rund 3.000 Mitarbeiter an vier Standorten (Düsseldorf, Hückelhoven, Bochum, Kassel) schaffen ein einzigartiges Shopping-Erlebnis, das von drei TV-Kanälen (QVC, QVC2, QVC Style) über einen Onlineshop und alle relevanten Apps bis hin zu Social-Media-Plattformen reicht. Weitere Informationen: corporate.qvc.com, unternehmen.qvc.de

QVC gehört zur Qurate Retail, Inc., (NASDAQ: QRTEA, QRTEB), zu der außerdem HSN, zulily und die Cornerstone Marken zählen (zusammen „Qurate Retail Group“) sowie andere Minderheitsbeteiligungen und Investments in Erneuerbare Energien. Die Qurate Retail Group glaubt an eine dritte Dimension des Shoppings (Third Way to Shop®) – die sich vom Einzelhandel oder vom reinen vom Bestellen getriebenen E-Commerce abhebt. Neben der Nr. 1 im Video-Commerce ist die Qurate Retail Group unter den Top 10 der E-Commerce-Versandhändler in Nordamerika (laut Internet Retailer) sowie führend im Mobile- und Social-Commerce. QVC und Q sind registrierte Marken der ER Marks, Inc.

Weitere Informationen zur Qurate Retail Group: qurateretailgroup.com


Webshop:

QVC.de

 

Newsroom:

Unternehmen.QVC.de/Newsroom

 

Beauty Blog:

QVCBeauty.de

 

Kitchen Blog:

QVCLieblingskueche.QVC.de

 

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Der Corona-Effekt im Job

Fotocredit & Quelle: © StepStone

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Umfrage: Wie österreichische Arbeitnehmer mit der Krise umgehen


Die Karriereplattform StepStone untersucht seit dem ersten Tag der Covid19-Maßnahmen in Österreich die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt und das Befinden der Angestellten. Die aktuelle Umfrage unter knapp 1.500 Teilnehmern wollte von den Beschäftigten in Österreich geradeaus wissen: „Wie geht es Ihnen?“

Die Motivation, wichtiger Indikator für Zufriedenheit, war vor der Krise unter den österreichischen Arbeitnehmern bemerkenswert: Ganze 88% waren „sehr“ oder „eher motiviert“. Auch jetzt sind immerhin noch 64% motiviert – allerdings mit Einschränkungen. „Ich war eine von vier Mitarbeitern, die jeden Tag im Büro waren und dann allen im Home-Office noch helfen mussten“, bringt es eine Befragte auf den Punkt.

 

„Glücksfall“ Corona-Krise?

Demgegenüber gibt es aber auch Arbeitnehmer, die dem Arbeiten während dem Lockdown positive Effekte aufs Wohlbefinden abgewinnen können: „Ich habe mir schon vor der Krise zuhause ein ruhiges Büro eingerichtet“, gibt etwa ein Umfrageteilnehmer an, eine weitere Befragte hat „während Corona mehr selbst gekocht, gesünder gegessen, und viel mehr Sport betrieben, mehr gelesen und die Zeit bewusster wahrgenommen.“

Manche erlebten die Maßnahmen sogar als regelrechten Glücksfall: „Corona war wie ein Urlaub für mich. Ich konnte mich auf Dinge besinnen, die ich schon lange machen wollte und habe mich befreit von meinen Ansprüchen an mich gefühlt.“ Andere stehen der Erfahrung wiederum ambivalent gegenüber: „Anfänglich war alles wirr, dann aber immer mehr eingespielt und entspannt.“

 

Stress nach dem Lockdown: Unsicherheit und Zukunftsängste

Entsprechend sind im Lauf der Krise die Stresslevel der Befragten deutlich gesunken. Waren vor der Krise noch 62% sehr oder eher gestresst, waren es während der Krise nur mehr 58% aller Befragten.

„Aktuell steigt der Wert zwar wieder etwas an“, sagt Barbara Oberrauter-Zabransky, Studienleiterin bei StepStone. „Das liegt aber weniger an der Umstellung auf digitale Zusammenarbeit oder der familiären Doppelbelastung. Vielmehr stressen Unsicherheit und Zukunftsängste österreichische Arbeitnehmer.“

 

Das stresst die Österreicher im Zusammenhang mit der Covid19-Krise besonders

  • Unzufriedenheit, Sorgen und Zukunftsängste 44%
  • Bewegungsmangel 33%
  • Kaum oder gar keine Erholung 24%
  • Leistungsdruck und Termindruck 21%
  • Doppelbelastung durch Beruf und Familie 18%
  • Dauererreichbarkeit durch die Digitalisierung 18%
  • Überzogene Anspruchshaltung gegenüber sich selbst 16%
  • Konflikte in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Familie 15%
  • Multitasking 13%
  • Ungesunde Ernährung 13%
  • Gezwungene Umstellung auf digitale Zusammenarbeit 9%
  • Kinderbetreuung und Home-Office

 

Kinderbetreuung und Home-Office

Die gute Nachricht zuerst: Obwohl beinahe jeder zweite Umfrageteilnehmer (48%) im Home-Office gearbeitet hat, sagen 85%, dass sie keine Probleme mit der Vereinbarung von Job und Kinderbetreuung hatten. Weitere zwei Drittel geben an, dass sie ihr Leben während des Lockdowns ganz wie bisher weiterführen konnten, und 62% haben ihr Leben auch während des Lockdowns weitgehend normal weitergeführt.

Allerdings belegen Aussagen einzelner Umfrageteilnehmer, dass während der Krisenzeit Job und Kinderbetreuung nicht immer einfach zu vereinbaren waren: „Die Kinder sind daheim, und beide Eltern arbeiten im Home-Office. Wenig Platz, Lärm, allem gerecht werden und alles schaffen müssen – und gleichzeitig nicht raus können. Dann noch kein persönlicher Kontakt nach außen: Es war wirklich hart.“

 

Krisenmanagement: Arbeitgeber gefragt

Aktuell scheint sich die Lage der österreichischen Arbeitnehmer in zwei Lager zu teilen: Während jeder Fünfte „recht entspannt“ ist (20%), haben 21% auf der anderen Seite „mehr zu tun als vor der Krise“. Mehr als jeder Zehnte (12%) muss auch vieles aufarbeiten, was während der Krise liegen geblieben ist, und immerhin 13% fühlen sich im Büro nicht mehr ganz so wohl wie vor der Krise.

Oberrauter-Zabransky rät Arbeitgebern angesichts dieser Zahlen, sich um eine gute Arbeitsatmosphäre zu kümmern: „Die digitale Arbeitswelt erfordert mehr Teamwork denn je. Umso wichtiger ist ein gutes Verhältnis unter den Mitarbeitern und Unterstützung seitens der Führungskräfte. Immerhin geht es darum, den Neustart gut zu bewältigen – und das funktioniert nur mit verlässlichen Abläufen und entspannten, leistungsfähigen Mitarbeitern.“

 

 

Im zweiten Teil der Studie lesen Sie, wie sich Corona auf die körperliche und seelische Gesundheit der österreichischen Arbeitnehmer ausgewirkt hat – und welche Rezepte die Österreicher gegen den Stress empfehlen.

 

 

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Zur Studie

StepStone Österreich zählt zu den führenden Recruiting-Unternehmen Österreichs und führt laufend Studien zu den Themen Employer Branding, Recruiting und Personalmanagement durch. Für die vorliegende Studie wurden im Juni 2020 rund 1.500 ArbeitnehmerInnen aus ganz Österreich online befragt. Die Zitate sind anonymisierte Aussagen einzelner Umfrageteilnehmer.

Alle Informationen und Zahlen finden Sie auf

https://www.stepstone.at/Ueber-StepStone/knowledge-base/der-corona-effekt-im-job/

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Bildungsplattformen bei der Online-Lehre unverzichtbar

Foto: “Über die Open-Source Lernplattform Moodle können Studierende Online-Vorlesungen verfolgen oder Skripte einsehen”
Fotocredit: Elvira Eberhard / Quelle: © Uni Ulm

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Uni Ulm unterzeichnet Erklärung der Open-Source-Bildungsplattformen


Die Coronavirus-Krise und der Lockdown der Universitäten haben gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Online-Infrastruktur für die Lehre ist. Innerhalb von nur wenigen Wochen hat die Uni Ulm zu Beginn des Sommersemesters auf fast einhundert Prozent digitale Lehre umgestellt. Besonders gefordert dabei waren die technischen Voraussetzungen, um Lerninhalte im Internet bereitzustellen. In Ulm setzt man dabei auf die Open-Source-Lernplattform Moodle. Nun hat die Universität eine Erklärung mehrerer Bildungsplattform-Anbieter unterzeichnet, die sich für eine langfristige Sicherung der freien Software-Entwicklung einsetzt. 

In den vergangenen zehn Jahren hat das Kommunikations- und Informationszentrum (kiz) der Uni Ulm Expertise hinsichtlich der Lernplattform Moodle aufgebaut. Skripte und Videos bereitstellen, Arbeitsaufträge abgeben oder Fragen der Studierenden beantworten – alles läuft über diese zentrale Lernplattform. Alexander Bias betreut im kiz die Software Moodle und ist auch in der weltweiten Entwickler-Community aktiv. „Open-Source bedeutet, dass der Quellcode eines Systems öffentlich ist und frei verwendet werden darf“, so Alexander Bias. Jedoch bedeute frei nicht gleich kostenlos, denn die Anwendungen müssen von IT-Expertinnen und Experten betrieben, unterhalten und weiterentwickelt werden. „Dass wir das Online-Sommersemester mit Moodle so reibungsarm gemeistert haben, ist natürlich dem hohen Engagement der Lehrenden und Studierenden zu verdanken. Aber auch der konsequente Ausbau der Lernplattform durch das kiz hat dazu beigetragen“, ergänzt Bias.

http://www.uni-ulm.de
Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster.
1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt.
Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet hervorragende Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.

Am 25. Mai 2018 ist die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten, die eine Überprüfung datenschutzrechtlicher Regelungen nötig macht. Gerne möchten wir Ihnen weiterhin Pressemitteilungen und Medieneinladungen der Universität Ulm zusenden. Sollten Sie jedoch kein Interesse mehr an diesen Informationen haben, löschen wir Sie natürlich umgehend aus unseren Verteilern. Benutzen Sie hierfür bitte die Abmelde-Funktion in der Journalistendatenbank Meltwater. Sollten wir keine Nachricht von Ihnen bekommen, belassen wir Ihren Kontakt zunächst in unseren Verteilern.

Digitalisierung und Finanzierungslücken stellen die Universität und das kiz vor immer größere Herausforderungen, alle notwendigen Kernprozesse in Lehre, Forschung und Verwaltung optimal zu unterstützen. „Dabei ist es immer deutlich teurer, externes Wissen für Support, Entwicklung und Administration einzukaufen, als es selbst im Haus aufzubauen“, sagt Bias, der auch an der Erklärung „Freie Software für freie Lehre!“ mitgewirkt hat. Darin fordern mehrere deutsche Open-Source-Bildungsplattformen finanzielle Investitionen, damit Bildungseinrichtungen die unabhängigen Lernplattformen weiter betreiben können. „Mit den eigenen Systemen sind wir unabhängig von kommerziellen Anbietern und können selbst flexibel den Funktionsumfang der Systeme steuern, indem wir Vorschläge unserer Nutzer umsetzen“, beschreibt Alexander Bias. Auch Datenschutz-Bedenken kann der Diplom-Informatiker zerstreuen. „Wir halten uns selbstverständlich an die gängigen strengen Datenschutzrichtlinien“, so Bias weiter. 

Rund 75 Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland haben (Stand Anfang August) die Erklärung bereits unterzeichnet und fordern vom Gesetzgeber, neben einer „geeigneten Finanzierung“, auch Open-Source-Software durch geänderte Vergaberegeln bei Ausschreibungen stärker zu begünstigen. 

Die Erklärung „Freie Software für freie Lehre!“ im Wortlaut: https://www.opensourcelms.de/

http://www.uni-ulm.de

Als junge Forschungsuniversität widmet sich die Universität Ulm globalen Herausforderungen: 12 strategische und interdisziplinäre Forschungsbereiche orientieren sich an den übergeordneten Themen Alterung, Nachhaltigkeit, Technologie der Zukunft sowie Mensch und Gesundheit (www.uni-ulm.de/forschung). Die Forschungsstärke der Universität Ulm belegen hohe Drittmitteleinnahmen und zahlreiche große Verbundprojekte wie Sonderforschungsbereiche und ein Exzellenzcluster.
1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet, verteilen sich heute mehr als 10 000 Studierende auf die Fakultäten „Medizin“, „Naturwissenschaften“, „Mathematik und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie“. Über 60 Studiengänge, darunter eine steigende Anzahl englischsprachiger Angebote, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Dabei ist die Universität Ulm international wie regional bestens vernetzt.
Die Universität Ulm ist Motor und Mittelpunkt der Wissenschaftsstadt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken der Maximalversorgung und Technologie-Unternehmen. Der Standort inmitten einer wirtschaftsstarken Region bietet hervorragende Bedingungen für den Technologie- und Wissenstransfer.

Am 25. Mai 2018 ist die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten, die eine Überprüfung datenschutzrechtlicher Regelungen nötig macht. Gerne möchten wir Ihnen weiterhin Pressemitteilungen und Medieneinladungen der Universität Ulm zusenden. Sollten Sie jedoch kein Interesse mehr an diesen Informationen haben, löschen wir Sie natürlich umgehend aus unseren Verteilern. Benutzen Sie hierfür bitte die Abmelde-Funktion in der Journalistendatenbank Meltwater. Sollten wir keine Nachricht von Ihnen bekommen, belassen wir Ihren Kontakt zunächst in unseren Verteilern.

Trotz Corona: Preise bei dm bleiben immergünstig

Foto: “dm bleibt seinem Dauerpreisversprechen treu” / Fotocredit & Quelle: © dm

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Auch in Zeiten von Corona bleibt dm seinem Dauerpreisversprechen treu: „Unsere Preise im zweiten Quartal 2020 liegen gerade einmal 0,14 Prozent höher als vor zwölf Monaten“, gab dm Geschäftsführer Harald Bauer heute bekannt. Gemessen wird ein Warenkorb von über 10.500 Produkten, die im Vorjahr bereits gelistet waren. Die allgemeine Inflationsrate* im selben Zeitraum lag in Österreich zwischen 1,6 Prozent (März) und 1,1 Prozent (Juni) und damit rund 10 Mal höher als die Preisentwicklung bei dm.

 

Seit bereits 25 Jahren hat sich dm dem Dauerpreis verschrieben: Um den Kunden lästige Vorratskäufe zu ersparen, setzt die Nummer Eins im österreichischen Drogeriefachhandel auf „immergünstige Preise“ statt auf ständige Preisveränderungen. Diese gelten ohne Extra-Gutschein oder Vorteilskarte an allen Wochentagen und bleiben oft über Jahre gleich, mindestens jedoch immer für vier Monate.

*) Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/288914/umfrage/inflationsrate-in-oesterreich-nach-monaten/

 

Über dm drogerie markt GmbH
dm drogerie markt GmbH eröffnete im Jahr 1976 die erste Filiale in Österreich. Der heutige Firmensitz in Salzburg/Wals ist Dreh- und Angelpunkt in Österreich sowie für die Expansion in die Verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa. Geleitet wird das Unternehmen von einem neunköpfigen Geschäftsführungsteam unter dem Vorsitz von Mag. Martin Engelmann und dem stellvertretenden Vorsitz von Dipl. Inform. Manfred Kühner. Insgesamt beschäftigt dm Österreich mehr als 6.988 Mitarbeiter in den 388 dm Filialen, davon 171 mit dm friseurstudio und 113 mit dm kosmetikstudio, sowie in der Teilkonzernzentrale in Salzburg und im Verteilzentrum in Enns. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde in Österreich ein Umsatz von 965 Millionen Euro erwirtschaftet. Marken von dm sind unter anderem Balea, alverde NATURKOSMETIK, dmBio, babylove, Denkmit, SEINZ. und SUNDANCE.

Betreuung zu Hause für Steirer*innen

Fotos & Fotocredits:
Corinna Hirzberger, DGKP und Erstberatung Steiermark © BestCare 24
Katharina Labi, DGKP und Erstberatung Steiermark © Foto Hruby
Kerstin Marchner, DGKP und Leitung des BestCare 24-Netzes © BestCare 24/Nadja Nemetz
Quelle: ©
BestCare24

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Pflegeberaterinnen aus Hartberg-Fürstenfeld und Murtal neu im BestCare 24-Team

 

In der Steiermark beziehen rund 81.000 Menschen Pflegegeld. Corinna Hirzberger (32) und Katharina Labi (32) sind bei BestCare 24 die erste Anlaufstelle für pflege- und betreuungsbedürftige Steirer*innen und deren Angehörige. Die diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen (DGKP) beraten über Betreuungs- und Pflegemodelle im eigenen Zuhause und verhelfen bei Bedarf zu einer 24-Stunden-Betreuung.

 

Besonders in Zeiten von Covid-19 möchten Angehörige ihre betreuungsbedürftigen Familienmitglieder gut versorgt wissen. Wie ältere Menschen in der Steiermark zu Hause unterstützt werden können, wissen ausgebildete Pflegeberaterinnen wie Corinna Hirzberger und Katharina Labi von BestCare 24.

 

Betreuung im gewohnten Umfeld

Die 32-jährige Corinna Hirzberger aus Ilz hat 2011 die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am LKH-Univ. Klinikum Graz abgeschlossen. Im letzten Jahr hat die diplomierte Krankenschwester eine Weiterbildung für basales und mittleres Pflegemanagement an der EMG Akademie für Gesundheit in Kalsdorf bei Graz absolviert. Vor ihrer Tätigkeit als Pflegeberaterin bei BestCare 24 hat die Ilzerin auf der Wachkoma-Station der Albert Schweitzer Klinik in Graz sowie einige Jahre in der Notfallaufnahme am LKH-Univ. Klinikum Graz und in einem steirischen Pflegeheim gearbeitet. „Aus meiner Erfahrung im Umgang mit Senior*innen weiß ich, dass sie lieber in ihrer vertrauten Umgebung älter werden möchten. Daher steigt auch die Nachfrage nach einer 24-Stunden-Betreuung, die zu Hause bei den Alltagstätigkeiten unterstützt“, erklärt Hirzberger. Bei BestCare 24 übernimmt sie kostenlose Beratungsgespräche für Steirer*innen, koordiniert die geeignete Betreuungsmöglichkeit und führt bei ihren Klient*innen daheim alle acht Wochen eine Qualitätsvisite durch.

 

Individuell abgestimmte Betreuung

Katharina Labi hat ihren Beruf im Sozialbereich von der Pike auf erlernt und lebt in St. Georgen ob Judenburg. Nach der abgeschlossenen Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am LKH Stolzalpe in Murau im Jahr 2013 war sie im mobilen Dienst im Einsatz. Danach war die 32-Jährige als diplomierte Krankenschwester am LKH-Univ. Klinikum Graz tätig, wo sie pflegerisch-medizinische Maßnahmen durchgeführt hat. Parallel dazu absolvierte sie eine Ausbildung zur zertifizierten Fachtrainerin am bfi in Leoben. Bei BestCare 24 baut die gebürtige Niederwölzerin ihren Verantwortungsbereich weiter aus. „Mir ist es wichtig, dass alle Senior*innen in der Steiermark jene Betreuung erhalten, die für ihre individuelle Lebenssituation passend ist, und über mögliche Förderungen des Landes informiert sind. Ich möchte den betroffenen Personen dabei zur Seite stehen und sie im Rahmen von regelmäßigen Hausbesuchen begleiten“, so Labi, die sich auf ihre neue Aufgabe als Pflegeberaterin bei BestCare 24 freut.

 

Steigender Pflegebedarf

Um den wachsenden Bedarf an Betreuungs- und Pflegedienstleistungen frühzeitig zu begegnen, hat BestCare 24 das regionale Pflegenetz ausgebaut. „Wir möchten betreuungsbedürftigen Menschen in der Steiermark eine qualitätsvolle Unterstützung bieten – diese beginnt mit einem umfassenden Beratungsgespräch durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, die den Betreuungsbedarf aufgrund ihrer Expertise richtig einschätzen und entsprechende Hilfsmöglichkeiten in die Wege leiten können. Wir freuen uns, dass Corinna Hirzberger und Katharina Labi in unserem Team sind und für Betroffene als kompetente und verlässliche Ansprechpartnerinnen fungieren“, so Kerstin Marchner, Leiterin des BestCare 24-Netzes. Die zertifizierte Vermittlungsagentur für 24-Stunden-Betreuung und Pflegedienstleistungen ist eine der ersten Agenturen in Österreich, die 2019 mit dem ÖQZ-24 Gütesiegel des Sozialministeriums ausgezeichnet wurde.

 

 

Über BestCare 24


BestCare 24 wurde bereits 2007 gegründet und ist ein in Österreich ansässiger Vermittler von qualitätsvoller 24-Stunden-Betreuung und Pflegedienstleistungen. BestCare 24 verfügt über eigene Büros in der Slowakei und Rumänien, um eine direkte Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte für Österreich zu gewährleisten und verzichtet dabei vollständig auf die Zusammenarbeit mit Subagenturen. In einem Vergleichstest des VKI im Jahr 2018 erhielt BestCare 24 als einziger privater, überregionaler Vermittler das Qualitätsurteil „Sehr gut“. Darüber hinaus wurde BestCare 24 im Oktober 2019 mit dem Gütesiegel ÖQZ-24 des Sozialministeriums ausgezeichnet und ist somit einer der ersten privaten Anbieter mit dem Österreichischen Qualitätszertifikat für Vermittlungsagenturen in der 24-Stunden-Betreuung. 2019 wurde das regionale BestCare 24-Netz in sieben Bundesländern etabliert, das pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen die Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte ermöglicht und zudem eine persönliche Pflege-Beratung und laufende Qualitätssicherung durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen gewährleistet, die in der Heimat-Region der Klienten ansässig sind.


www.bestcare24.at

Carina Morawetz und Tanja Tuschkany – Craftzaloon GmbH

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Start-up-Unternehmerinnen entschleunigen mit Handarbeiten


Einen einfachen Zugang zu kreativer Tätigkeit schaffen will das Start-up-Unternehmerinnen-Duo Carina Morawetz und Tanja Tuschkany mit seiner Zweipersonenfirma Craftzaloon GmbH in Purkersdorf. Mit ihren Kreativpackungen und dazugehörigen Online-Kursen kann man derzeit malen, töpfern und weben. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen, teilt Morawetz dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.

„Etwas selber fertigen, entstresst und bringt Menschen auf andere Gedanken“, sagt sie. „So kann man sich eine Auszeit vom Alltag nehmen und in der Kreativität neue Energie tanken. Wir wollten den Einstieg in die unterschiedlichen Techniken so einfach wie möglich gestalten, und so ist unsere Geschäftsidee entstanden.“ Die Kreativboxen enthalten alles, was man für das jeweilige Projekt braucht und auch den Online-Kurs. Vorteil des Online-Kurses ist die Verfügbarkeit nach persönlichem Bedarf.

Bei den Boxen ist immer der jeweilige Online-Kurs inkludiert, es ist aber ebenfalls möglich, nur den Online-Kurs zu erwerben. Kreativboxen sind ab 39 Euro und die Online-Kurse ab 15 Euro erhältlich. Die Materialien in den Boxen stammen aus dem renommierten Künstlerbedarf von europäischen Anbietern. In der Webpackung kommt die Wolle aus Tirol und der Webrahmen ist aus dem Waldviertel.

Neben den Online-Kursen gibt es auch live Workshops in Österreich und Deutschland. Das Angebot der Boxen wird im Herbst um Kalligraphie und Sticken sowie andere Maltechniken erweitert. Die Unternehmerinnen wollen so nach und nach das Angebot an Kreativtechniken erweitern.

Die Exportquote von Craftzaloon beträgt 80 Prozent und geht nach Deutschland. Für 2020 ist ein Umsatz von 100.000 Euro angepeilt. (hm)

http://craftzaloon.com

Studierende in Not – ein Wintersemester voller Sorgen

Foto: “A young woman reading in the library”
Fotocredit & Quelle: © Shutterstock # 1935942, Von Stephen Coburn

[Werbung]*Unbezahlt*München, 4. August 2020

Studierende in Not: finanzieller Druck, Zukunftsangst und ein Wintersemester voller Sorgen 


Das Wintersemester steht unmittelbar bevor und der Kontostand vieler Studenten leuchtet zum Semesterstart rot. Viele haben in der Coronakrise ihren Nebenjob verloren – laut einer Erhebung der Juso-Hochschulgruppen jeder Dritte. Weiterhin gestaltet sich die Jobsuche derzeit äußerst problematisch: Wie aus einer europaweiten Umfrage der Recruitingplattform JobTeaser hervorgeht, haben 63 Prozent der Studierenden aktuell Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und finden kein bezahltes Praktikum und keinen Nebenjob. 

 

Das Hilfspaket greift zu kurz: jeder dritte Antrag abgelehnt 

An dieser prekären Situation ändern auch die bereitgestellten Überbrückungshilfen nichts, so sie den Studierenden überhaupt zugänglich sind. Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle und emotionale Herausforderungen. Zwei Drittel arbeiten neben dem Studium und sind auf die regelmäßigen Einnahmen angewiesen. Die vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichteten Überbrückungshilfen für Studierende seien zwar kurzfristig sinnvoll, lösen aber nicht das Problem der hohen Beschäftigungslosigkeit unter den knapp drei Millionen Studierenden an Hochschulen in Deutschland: 

„Das Hilfspaket der Bundesregierung ist lediglich ein Baustein von vielen für Studierende und nicht sonderlich nachhaltig. Die einmaligen Zahlungen über einen kurzen Zeitraum helfen jungen Talenten nicht, unbeschwert und unabhängig durch das eigene Studium zu kommen”, so Tino Schlögl, Leiter des Career Center der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 

Hinzu kommen die oft nicht nachvollziehbaren Gründe für eine Ablehnung eines Coronahilfe-Antrags und die damit verbundenen Schwierigkeiten, schnell an finanzielle Mittel zu gelangen. Jeder dritte Antrag auf Nothilfe für Studierende wurde bundesweit im Schnitt abgelehnt, berichtet der Tagesspiegel. Das führt oftmals zu Ängsten und Stress bei Studierenden, was wiederum eine reduzierte Leistungsfähigkeit im Studium zur Folge hat. 

 

Bildungseinrichtungen als zentrale Anlaufstelle für Studierende

Um diesem Trend entgegenzuwirken, sind Universitäten und Hochschulen in der Pflicht, ihren Studierenden bei der Jobsuche noch stärker unter die Arme zu greifen. Der Unterstützungsbedarf ist hoch: 71 Prozent der über 7.000 von JobTeaser befragten Talente wenden sich derzeit an ihre Hochschule oder Uni, um sich über Jobmöglichkeiten zu informieren. So haben sich etwa an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg die Beratungsanfragen in den letzten Wochen verdoppelt: „Wir stellen fest, dass die Studierenden unsicher sind und sehr dankbar unsere Expertise annehmen“, sagt Nance Kaemmerer vom Alumni- und Career-Service der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Nur ein Beispiel von vielen.

 

Was Studierende selbst tun können und welche Branchen Perspektive haben

Gerade jetzt lohnt sich ein Praktikum oder ein Werkstudentenjob, um nach der Krise einen Fuß in der Tür bei einem Unternehmen zu haben. Viele Unternehmen suchen weiter nach Talenten und bieten Stellen für Studierende an. Auch in Zeiten von Corona ist die Gelegenheit da, Unternehmen von den eigenen Stärken zu überzeugen: 

„Praktikant*innen und Werkstudent*innen werden weiterhin benötigt und sind für viele Unternehmen die Fachkräfte der Zukunft. Vor allem in den Bereichen Vertrieb, Logistik, Transport, Agrar- und Ernährungswirtschaft oder Digitaltechnik stehen die Chancen gut”, so Svenja Rausch von der Recruitingplattform JobTeaser. „Wir raten Studierenden, sich weiter zu bewerben und ein bisschen mehr Zeit für den Bewerbungsprozess einzuplanen.”

Studierende müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich aktiv mit den eigenen Möglichkeiten auseinandersetzen: „Es hilft, flexibel zu sein und sich nicht zu sehr auf Branchen, Unternehmen und Standorte zu versteifen”, ergänzt Svenja Rausch. Und auch wenn die  Krise den Arbeitsmarkt stark verändert hat, sei es für Studierende nicht aussichtslos, auch in diesen Zeiten einen passenden Job zu bekommen.

 

Über JobTeaser
JobTeaser ist das Career Center von über 800 Hochschulen und Universitäten in Europa – davon über 100 in Deutschland – und arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und Studierenden zusammen. JobTeaser hilft Studierenden dabei ihren individuellen Karriereweg schon während des Studiums zu finden und stellt Talenten ein digitales Karriereportal mit über 80.000 Unternehmensprofilen und Jobs in Europa zur Verfügung.

Arbeitsmarkt: Einzelhandel und Gesundheitswesen auf Erfolgskurs

Fotocredit & Quelle: © StepStone

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Arbeitsmarkt erholt sich langsam wieder, zeigt StepStone-Auswertung


In Sachen Stellenmarkt gibt es gute Neuigkeiten: Seit den ersten Lockerungen der Corona-Vorschriften stabilisiert sich der Stellenmarkt immer mehr. In fast allen Bereichen ist die Nachfrage nach neuem Personal leicht angestiegen. Das zeigt eine Auswertung von Index im Auftrag von StepStone Österreich, für die Stellenausschreibungen in 22 Printmedien und 21 Jobbörsen analysiert wurden. Konkret haben neben Fachkräften aus dem medizinischen Bereich auch Jobsuchende im Einzelhandel gute Chancen.


Gesundheitsbranche: Fachkräfte dringend gesucht

Ärztliches Fach- sowie Pflegepersonal werden aktuell händeringend gesucht. Seit Bekanntwerden der ersten Covid19-Infektionen in Österreich im März dieses Jahres stieg das Stellenangebot im Gesundheitswesen rapide an, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung während der Pandemie zu gewährleisten.

„Vor allem der Bedarf an Pflegekräften war im ersten Halbjahr 2020 fast durchgängig höher als im Vorjahr“, so StepStone-Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky. „Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2020 sechs Prozent mehr Stellen für Pflegekräfte als noch vor einem Jahr veröffentlicht, sie zählen damit zu den deutlichen Gewinnern auf dem Stellenmarkt.“

Nachfrage im Verkauf gestiegen

Neben dem Gesundheitswesen wurden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel verstärkt nachgefragt: Insgesamt wurden von Januar bis Juni 2020 25.146 Stellenanzeigen inseriert, was einem Plus von mehr als drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Besonders am Anfang des Jahres standen viele Stellenangebote zur Verfügung, während sich im März das Jobangebot am deutlichsten verringert hat. „Der Rückgang lässt sich auf die Schließung vieler Geschäfte zurückführen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen“, erläutert Oberrauter-Zabransky. Bereits im April und Mai hat sich der Stellenmarkt für den Einzelhandel aber wieder erholt: Im Juni 2020 wurden knapp 100 Stellen mehr als im Vorjahresmonat veröffentlicht.


Marketing, Personalwesen und Vertrieb mit Verlusten

Ebenfalls positiv entwickelt sich das Jobangebot für Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen: Im Juni 2020 wurden genauso viele Inserate wie im Juni 2019 veröffentlicht. Auch der Rückgang im ersten Halbjahr ist mit -16,6 Prozent deutlich geringer als der Gesamtrückgang.

Auf der anderen Seite musste die Marketingbranche mit einem deutlichen Rückgang kämpfen (minus 35%), ebenso wie das Personalwesen (minus 31%) und der Vertrieb (minus 30%).

Burgenland und Vorarlberg mit geringstem Stellenrückgang

Auf regionaler Ebene zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede: Während im Burgenland und in Vorarlberg der geringste Gesamtrückgang verzeichnet werden konnte (jeweils minus 13%), waren in Oberösterreich und Tirol jeweils rund ein Viertel weniger Stellen verfügbar. Den stärksten Rückgang verzeichneten Wien und Salzburg, „jedoch ist hier mit dem ‚Wiederhochfahren‘ der Wirtschaft auch wieder einiges in Gang gekommen“, kommentiert Oberrauter-Zabransky.

Blick in die Zukunft

Auch der Blick in die Zukunft stimmt positiv, sagt StepStone-Geschäftsführer Nikolai Dürhammer: „Quer durch alle Berufsgruppen erholt sich die Nachfrage seit Mai 2020 wieder deutlich.“ Das stimme durchaus positiv für die Zukunft: „Während in der Corona-Hochphase viele Unternehmen verunsichert waren, führen die gelockerten Maßnahmen und das Wiederhochfahren der Wirtschaft wieder zu mehr Zuversicht und einer wachsenden Nachfrage nach Fachkräften.“

 

StepStone Österreich zählt zu den führenden Recruiting-Unternehmen Österreichs und führt laufend Studien zu den Themen Employer Branding, Recruiting und Personalmanagement durch. Für die vorliegende Erhebung hat die Marktforschungsagentur index im Auftrag von StepStone in 22 Printmedien und 21 Jobbörsen Stellenanzeigen in ganz Österreich ausgewertet. Mehr Informationen und alle Zahlen und Grafiken unter

https://www.stepstone.at/Ueber-StepStone/pressebereich/arbeitsmarkt-einzelhandel-und-gesundheitswesen-auf-erfolgskurs/

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