Author: Alexa Szikonya

Elegante Geschenkideen für Weihnachten von Faber-Castell

Foto: “Elegante Geschenkideen für Weihnachten” / Fotocredit & Quelle: © Faber-Castell

[Werbung]*Unbezahlt

Gerade im digitalen Zeitalter steht die Handschrift hoch im Kurs. Nicht nur als analoge Ausgleichstätigkeit, sondern auch, um mit handgeschriebenen Zeilen besondere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und Nachrichten eine persönliche Note zu verleihen. Faber-Castell präsentiert zu Weihnachten edle Geschenkideen, die Liebhaber des geschriebenen Wortes begeistern und lange begleiten werden.


Stilvolles Schreibtisch-Duo: Grip Edition Rosekupfer und Anthrazit

Eine solche stylische Serie ist die diesjährige Grip Edition Rosekupfer und Anthrazit, die mit schickem Design punktet. Grip Füller und Grip Kugelschreiber mit matter Oberfläche und stabilem Edelstahlclip sorgen in zwei angesagten Tönen für edle Akzente auf dem Schreibtisch: Das warme, metallische Rosekupfer kommt passend zum angesagten Interior-Look und hat mit Anthrazit einen puristischen Partner an seiner Seite, der die Trendfarbe umso schöner strahlen lässt.

Beide Schreibgeräte sehen aber nicht nur gut aus, sondern liegen auch angenehm in der Hand. Für besonderen Schreibkomfort sorgt beim Füller sowohl die charakteristische, ergonomische Soft-Griffzone als auch die ausgefeilte Tinte-Feder-Kombination, die ihn butterweich über das Papier gleiten lässt.

Wie das Schreiben hat auch das Schenken immer Saison. Die Grip Edition hat das Potenzial zum neuen Lieblingsbegleiter und empfiehlt sich daher als tolle Geschenkidee. Für die adäquate Verpackung ist gesorgt: Beide Stifte gibt es als Duo im schicken Metall-Etui, das jeweils farblich passend in Rosekupfer oder Anthrazit gehalten ist.

  • Grip Edition Rosekupfer oder Anthrazit Füller – 25 € (UVP)
  • Grip Edition Rosekupfer oder Anthrazit Kugelschreiber – 13 € (UVP)
  • Grip Edition Rosekupfer oder Anthrazit Geschenkset – 35 € (UVP)

 

Write to create: Der neue Hexo

„Write to create“ lautet das Motto der neuen Serie Hexo, die den Schaffensmoment des Schreibens als analogen Gegentrend inszeniert – das ideale Tool, um Ideen wachsen zu lassen. Markant und stylisch ist sein Look: Mit hexagonalem Aluminium-Schaft und Kappe in den Farben Rosé, Silber und Schwarz bringt er ganz neue Perspektiven ins kreative Schreiben, Scribbeln und Entwerfen.

Als Drehkugelschreiber kommt der Hexo mit Großraummine im Standard-Format mit schwarzer, dokumentenechter Tinte. Der Füllfederhalter mit teilweise schwarz gefärbter Edelstahlfeder ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet und der Tintenroller kann wahlweise mit schnell trocknender Roller-Mine oder Fineliner-Mine genutzt werden.

  • Hexo Füllhalter 35 € (UVP)
  • Hexo Tintenroller 30 € (UVP)
  • Hexo Drehkugelschreiber 25 € (UVP)

 

Dreimal schöner Karten schreiben: Grip 2011 Kalligrafie Set

Schnörkel und Schlaufen statt Computerbuchstaben: Viele Menschen schreiben gerne mit der Hand und setzen damit reinem Nutzen die Lust am Spiel mit der eigenen Kreativität entgegen. Für alle, die ihrer Liebe zu handgeschriebenen Buchstaben Ausdruck verleihen möchten, empfiehlt sich das hochwertige Kalligrafie-Set von Faber-Castell.

In der Metallbox liegen der Grip 2011 Füller in mattsilberner Optik, drei Edelstahlfedern in den Breiten 1.1 mm, 1.4 mm und 1.8 mm sowie drei Tintenfarben. Das Set bietet Gelegenheit, mit unterschiedlichen Schwüngen und Schriftarten zu experimentieren und eignet sich auch ideal zum Verschenken!

  • Grip 2011 Kalligrafie Set – 35 € (UVP)

 

Die vorgestellten Produkte sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Bezugsquellen unter www.faber-castell.at

Umziehen ohne Möbelwagen: Home Staging immer beliebter

Foto: “Anne Behrens” / Fotocredit & Quelle: © Black Label Immobilien

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Passt das Sofa in diese Ecke? Wie wirkt der Schrank in diesem Raum? Viele Leute spielen bei Wohnungsbesichtigungen bereits die Einrichtungsmöglichkeiten im Kopf durch. Um die Entscheidung zu erleichtern, ist in den USA deshalb schon in den 1970er Jahren die Idee des Home Stagings entstanden, also fertig-möblierte Wohnungen anzubieten. In Deutschland hat dieses Konzept erst in den letzten Jahren Fahrt aufgenommen. Black Label Immobilien aus Berlin gehört zu den wenigen Maklern, die Home Staging regelmäßig anbieten. In unserem Interview verrät Immobilien-Beraterin Anne Behrens, warum Home Staging in Deutschland einen schwierigen Stand hat, welche Vorteile es bietet, und ob sie selbst in eine solche Wohnung einziehen würde.

 

In Deutschland konnte man mit dem Begriff Home Staging lange Zeit nichts anfangen. Wie erklären Sie das Konzept Interessenten, die noch nichts davon gehört haben?

 

Wir müssen bei diesem Thema tatsächlich noch öfter Nachhilfe geben. Aber das ist auch verständlich, schließlich hat sich Home Staging noch lange nicht durchgesetzt in Deutschland, aber wir befeuern den Trend, weil wir glauben, dass es eine große Zukunft dafür gibt. Die wenigsten Leute können sich vorstellen, wie eine leere Wohnung mit kahlen Wänden wohnlich wird. Dafür gibt es professionelle Innendesigner, die Immobilien herrichten, die zum Verkauf stehen. Die haben sogar einen eigenen Berufsverband, um das Thema präsenter in der Öffentlichkeit zu machen.

 

Wie genau funktioniert Home Staging?

Es gibt zwei Ansätze. Bei der einen Variante werden die Wohnungen mit Pappmöbeln dekoriert, damit die Käufer schon mal einen Eindruck bekommen, wie die Wohnung eingerichtet werden könnte. Diese Pappmöbel werden dann natürlich wieder eingesammelt und in der nächsten Wohnung aufgebaut. Dann gibt es noch die Möglichkeit, die Wohnungen einfach fertig saniert und durch einen professionellen Innendesigner eingerichtet zu verkaufen. Mit Möbeln, Bildern an der Wand und Gardinen vor den Fenstern. Das bleibt dann einfach alles in der Wohnung und wird mit verkauft.

 

Und Black Label Immobilien bietet beide Varianten an?

Genau, wir bieten seit etwa einem Jahr beide Formen des Home Stagings an und konnten dadurch schon einige Erfahrungen sammeln. Wir haben festgestellt, dass beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben. Wohnungen mit Pappmöbeln auszustatten ist natürlich kostengünstiger. Außerdem lassen sich solche Möbel auch schnell mal umstellen. Möblierte Wohnungen werden dagegen direkt aufgehübscht, und die Käufer bzw. Interessenten identifizieren sich im Idealfall direkt mit der Wohnung und bekommen Lust, schnell einzuziehen.

 

Wie ist das Feedback der Kunden nach diesem ersten Jahr ausgefallen?

Mit der Papp-Variante haben wir schon oft gearbeitet, die meisten Reaktionen waren positiv, einige Kunden konnten sich aber auch nicht damit anfreunden. Ein Großteil unserer Kunden fand es hilfreich, eine auf diese Art eingerichtete Wohnung anzuschauen und nicht nur durch leere Räume zu laufen. Manche Interessenten finden es besser, richtige Möbel vor sich zu haben, dann können sie auch mal Platz nehmen und die Wohnung auf sich wirken lassen.

 

Was meinen Sie? Wo wird die Reise hingehen?

Wir haben unseren Fokus gerade von Möbelattrappen auf fertig möblierte Wohnungen verlagert. Wir arbeiten da mit einem sehr professionellen und geschmackssicheren Anbieter zusammen, der sich auf verschiedene Käufergruppen einstellen kann und gute Lieferanten hat. Ein sanierter Altbau muss ja anders eingerichtet werden als ein topmoderner Neubau. Das Feedback der Käufer ist bei fertig eingerichteten Wohnungen positiv, aber es gibt in Deutschland natürlich auch einige Skeptiker an diesem Konzept. Die Zielgruppe sind momentan noch eher professionelle Investoren oder auch Selbstnutzer im hochpreisigen Segment. Meist kommen die jedoch aus dem Ausland, das müssen wir ganz klar sagen.

 

Woher kommen die Vorbehalte bei einheimischen Käufern?

Die Deutschen, mal ganz allgemein gesprochen, sind beim Immobilienkauf sehr vorsichtig. Die Angst vor einer Fehlinvestition ist hoch. Das zeigt sich ja auch im weltweilten Vergleich: Deutsche kaufen eher selten Immobilien, die Eigentumsquote ist daher in der Bundesrepublik niedrig. Noch. Wir konnten auch beobachten, dass hierzulande Werbung sehr kritisch beäugt wird, wenn es um Immobilien geht. Und eine hergerichtete Wohnung, die mit Home Staging angeboten wird, erweckt halt den Eindruck von unnötiger Eigenwerbung.

 

Ein gut durchdachter Immobilienkauf ist ja auch generell nicht verkehrt. Welche Vorteile gibt es denn für die Käufer?

Grundsätzlich erleichtert Home Staging den Einzug. Die Wohnung ist ja fix und fertig, somit kann der Käufer seine neuen vier Wände direkt beziehen. Gerade bei Zweitwohnungen entfallen anstrengende Touren durch Möbelhäuser. Hinzu kommt, dass Wohnungskäufer keine Kreativität spielen lassen müssen, sondern direkt sehen, was sie bekommen. Große Vorerfahrung in Architektur oder Raumdesign ist nicht notwendig.

 

Und wie sieht es auf der anderen Seite aus, welche Vorteile gibt es für die Verkäufer?

Ein großer Vorteil für die Verkäufer ist, dass sie eine direkte Resonanz erhalten und die Wohnungen im Durchschnitt schneller verkauft werden. Das bedeutet eine große Zeitersparnis, Besichtigungstermine können stark reduziert werden. Außerdem ist es mit Home Staging möglich, bis zu 15 Prozent höhere Verkaufspreise zu erzielen. Voraussetzung für alles ist natürlich, dass das Home Staging mit hoher Qualität vorgenommen wurde und den Geschmack des Käufers trifft. Im Gegenzug sparen die Käufer Zeit beim Einrichten und haben sogar noch eine Ausstattung vom professionellen Innendesigner.

 

Würden Sie auch selbst in so eine Wohnung einziehen, die andere für Sie eingerichtet haben?

Ja klar, warum auch nicht, das Wichtigste ist ja, dass man sich in der Wohnung wohlfühlt. Und bei unseren Home Staging-Projekten war schon so manches Objekt dabei, in das ich sofort eingezogen wäre. Unsere ausländischen Investoren machen es uns ja bereits vor. Dort gibt es deutlich weniger Vorbehalte gegenüber Home Staging, und ich denke, dass auch die Deutschen in Zukunft vermehrt auf die Möglichkeit zurückgreifen werden.

Singles Day und Black Friday: Zehn Tipps für Schnäppchenjäger

Foto: “Ein Geschäft mit Black-Friday-Werbung” / Fotocredit & Quelle: Preisjäger©

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Am 11. November hat mit dem Singles Day die Zeit der Rabatte begonnen, die am letzten Novemberwochenende mit dem Black Friday (27. November) und Cyber Monday (30. November) ihren Höhepunkt findet. „Bis zu 90 Prozent“ können Konsumenten in den nächsten Wochen sparen, wenn man der Werbung Glauben schenkt. Doch nicht alle Händler schenken ihren Kunden reinen Wein ein. Das Konsumentenforum Preisjäger gibt Konsumenten zehn Tipps für die erfolgreiche Schnäppchenjagd.

 

1) Einen Einkaufszettel schreiben

Schnäppchen gibt es viele – erstrecht am Singles Day und in der Zeit vom Black Friday bis zum Cyber Monday. Um nicht der Verlockung zu erliegen und unnötig viel Geld auszugeben, sollten sich Konsumenten vorher überlegen, was sie kaufen möchten und wie groß ihr Budget ist. Wie beim Besuch im Supermarkt ist ein Einkaufszettel auch am Singles Day und Black-Friday-Wochenende ein nützlicher Helfer. Auf ihm können Konsumenten notieren, nach welchen Produkten sie Ausschau halten und wie viel Geld sie maximal ausgeben möchten. 

 

2) Newsletter abonnieren

Viele Händler und Hersteller nutzen Newsletter, um Kunden zu binden und sie regelmäßig über aktuelle Angebote zu informieren. Weil Newsletter für Unternehmen recht lukrativ sind, bieten viele Firmen Konsumenten Gutscheine dafür an, dass sie sich für den Newsletter anmelden. Nicht wenige Händler und Hersteller machen ihren Newsletter-Abonnenten am Singles Day oder Black Friday auch spezielle Angebote („Secret Sales“) oder räumen ihnen ein Vorkaufsrecht ein. Wenn Konsumenten zum Beispiel ohnehin Mode einer bestimmten Marke kaufen möchten, kann es sich lohnen, den Newsletter des Herstellers zu abonnieren. 

 

3) Frühzeitig auf Schnäppchenjagd gehen

Der Black Friday (27. November) ist das bekannteste Shopping-Event, aber nicht der einzige Tag, an dem Händler ihre Preise senken. Sparen können Konsumenten auch schon vor dem Black Friday. Die Cyber Week, also die Woche der Rabatte, beginnt schon am Montag vor dem Black Friday. Und bereits am Singles Day (11. November), der zunehmend auch bei uns verbreiteten chinesischen Version des Black Friday, kann es sich lohnen, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Das hat das Konsumentenforum Preisjäger herausgefunden. Seiner Analyse zufolge sparten Konsumenten letztes Jahr am Singles Day im Schnitt 29,4 Prozent und am Black Friday „nur“ 28,7 Prozent. Die Bandbreite der Angebote ist in der Cyber Week und speziell am Black-Friday-Wochenende aber unverändert größer als am Singles Day.

 

4) Gelassen bleiben

Countdowns, sinkende Lagerbestände, schrille Werbebanner, fettgedruckte, hohe Rabatte und überall der Hinweis „Nur solange der Vorrat reicht“ – wer am Singles Day oder Black Friday im Netz nach Angeboten sucht, wird schnell zu voreiligen Käufen verleitet. Dabei sind die meisten Angebote nicht so einzigartig wie es scheint: Bei großen Händlern wie Amazon wiederholen sich Angebote regelmäßig und oft bieten mehrere Händler das gleiche Produkt zu ähnlichen Preisen an. Um den Kauf nicht nachher zu bereuen, sollten Konsumenten gelassen bleiben und sich die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen.   

 

5) Rabattangaben nicht blind vertrauen

„Bis zu 90 Prozent“ können Konsumenten bei manchen Händlern sparen – zumindest, wenn sie der Werbung glauben. So verlockend Streichpreise und hohe Rabatte wirken, so trügerisch sind sie oft aber auch. Statt „bis zu 90 Prozent“ betrug der durchschnittliche Rabatt vergangenes Jahr am Singles Day nämlich nur 29,4 Prozent und am Black Friday 28,7 Prozent. Das hat das Verbraucherforum mydealz analysiert (zur Pressemitteilung). Der Grund für den Unterschied zur Werbung? Nicht wenige Händler berechnen den Rabatt ausgehend von der Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) statt vom meist deutlich niedrigeren Marktpreis, zu dem andere Händler ein Produkt anbieten. Um nicht in die Rabattfalle zu tappen, sollten sich Konsumenten ein paar Tage vorm Singles Day oder Black Friday schlau machen, wie teuer das von ihnen gesuchte Produkt im Handel ist.

 

6) Preisvergleichsportale richtig nutzen

Preisvergleichsportale sind nützliche Helfer beim Online-Shopping. Sie zeigen an, welcher Händler ein bestimmtes Produkt am günstigsten anbietet und wie sich der Preis bislang entwickelt hat. Konsumenten können so sehen, ob ein Produkt gerade vergleichsweise teuer oder günstig ist. Ihre Daten aktualisieren Preisvergleichsportale aber nicht in Echtzeit, sondern teilweise nur ein paar Mal am Tag. Das ist gerade am Singles Day oder Black Friday problematisch. Wer sich auf Preisvergleichsportale verlässt, geht das Risiko ein, besonders begehrte Schnäppchen zu verpassen. Diese sind nämlich oft schon ausverkauft, bevor das Preisvergleichsportal sie überhaupt abbilden kann.

 

7) Auf Versandkosten und Zollgebühren achten

Der Händler ist seriös, das Produkt überzeugt und der Preis ist unschlagbar günstig? Das klingt nach einem echten Schnäppchen. Bestellen sollten Konsumenten aber erst, wenn sie wissen, wie teuer der Versand ist. Hohe Versandkosten können den anfänglichen Preisvorteil nämlich schnell aufsaugen – gerade bei sperrigen Produkten wie Möbeln oder einem Fernseher. Bei Online-Bestellungen sollten sich Konsumenten auch genau informieren, in welchem Land der Händler sitzt. Verschickt er die Ware von außerhalb der EU, müssen Konsumenten ab einem Warenwert von 22 Euro Einfuhrumsatzsteuer und ab einem Warenwert von 150 Euro Zollgebühren bezahlen. Über die Details informiert der Zoll auf seiner Internetseite (https://www.bmf.gv.at/themen/zoll/post-internet/internet-shopping-versandhandel.html). Trotz des Brexits erhebt der Zoll auf Sendungen aus Großbritannien übrigens noch bis Ende 2020 keine Steuern.

 

8) Deal-Plattformen nutzen

Am Singles Day und speziell in den vier Tagen vom Black Friday bis zum Cyber Monday reduzieren Hunderte Händler ihre Preise. Wer nur bei seinen zwei, drei Stammhändlern nach Angeboten schaut, riskiert so, das „perfekte Angebot“ zu verpassen. Ratsam ist es deshalb, mit Meta-Plattformen gezielt nach Angeboten für bestimmte Produkte zu suchen. Beim Verbraucherforum preisjaeger.at teilen und bewerten Konsumenten das ganze Jahr über und auch am Singles Day und Black Friday aktuelle Angebote. Zusätzlich informieren Portale wie black-friday.at und viele Internetseiten von Zeitungen und Zeitschriften am Black-Friday-Wochenende über ausgewählte Deals.

 

9) Sicher bezahlen

Bevor Konsumenten im Internet bezahlen, sollten sie prüfen, ob die Internetverbindung verschlüsselt ist. Dies erkennen sie am kleinen geschlossenen Bügelschloss in der Adresszeile des Browsers und am „https“ zu Beginn der Internetadresse. Wichtig ist zudem die Wahl eines sicheren Zahlungsmittels. Als sicher gelten die SEPA-Lastschrift, Kreditkarten, Dienste wie PayPal oder der Rechnungskauf. Von der Überweisung sollten Konsumenten hingegen absehen. Ist die Überweisung einmal erfolgt, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. PayPal bietet hingegen einen Käuferschutz an und Belastungen ihres Kontos oder der Kreditkarte können Konsumenten widersprechen. Bleibt die Lieferung aus, haben sie so zumindest keinen finanziellen Schaden.

 

10) Vorsichtig mit persönlichen Daten umgehen

An umsatzstarken Tagen wie dem Singles Day oder Black Friday versuchen auch Kriminelle mit gefälschten Online-Shops an die Daten und das Geld argloser Verbraucher zu kommen. Bei ihnen unbekannten Online-Shops sollten Verbraucher deshalb besonders vorsichtig sein. Vor der Eingabe ihrer Daten sollten sie prüfen, ob im Online-Shop die Pflichtangaben (Impressum, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung) vorhanden sind. Wird im Impressum eine GmbH, UG, AG oder SE als Shop-Betreiber genannt, sollten Verbraucher auf der Internetseite handelsregister.de nach dem Unternehmen suchen. Ergibt die Suche keinen Treffer, existiert die angegebene Firma nicht. Ähnlich sollten sie vorgehen, wenn der Online-Shops Prüfsiegel wie das von Trusted Shops führt. Auf seiner Internetseite listet Trusted Shops alle Unternehmen, die das Prüfsiegel wirklich verliehen bekommen haben.  

 

 

Über Preisjäger

Preisjäger (https://www.preisjaeger.at) wurde im April 2008 als Blog gegründet und ist heuer mit 2,2 Millionen Sessions pro Monat das größte österreichische Konsumentenforum. Jeden Monat nutzen 350.000 Smart-Shopper Preisjäger, um Angebote von Online-Shops und lokalen Händlern zu teilen und bewerten, von Experten zu lernen und so die besten Entscheidungen zu treffen. Seit 2014 ist Preisjäger Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Österreich auch in Brasilien, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Konsumenten die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

 

Nikon startet mit großer Sofort-Rabatt-Aktion in die Herbst-Winter-Saison

Foto: “Nikon Sofort-Rabatt-Aktion” / Fotocredit & Quelle: © NIKON

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 02. November 2020

MEHR LICHT. MEHR DETAILS. MEHR FÜRS GELD – Nikon startet mit großer Sofort-Rabatt-Aktion in die Herbst-Winter-Saison


Foto-Fans und Kamera-Enthusiasten aufgepasst! Nikon Österreich startet wieder mit einer attraktiven Sofort-Rabatt-Aktion in die anstehende Weihnachtszeit. Käufer ausgewählter Aktionsprodukte erhalten bis zu 400 € Sofort-Rabatt. Keine Registrierung. Kein Einreichen von Kaufbelegen. Der Rabatt wird direkt beim Kauf verrechnet. Der Aktionszeitraum gilt vom 02.11.2020 – 10.01.2021 und bezieht sich auf den Kauf von maximal zwei Aktions-Kameras und maximal drei Aktions-Objektiven je Kunde.

 

Die Aktion umfasst die spiegellosen Vollformat-Systemkameras Nikon Z 7 und Z 5, die Nikon Z 50 mit DX-Format-Sensor, die hochwertigen Spiegelreflexkameras Nikon D850 und D780 sowie jeweils acht NIKKOR-Z-Objektive und NIKKOR-F-Objektive. Die Megazoom-Kompaktkamera COOLPIX P950 und die Outdoor-Kamera COOLPIX W300 gehören ebenfalls dazu.

 

Nur die bei teilnehmenden Händlern erworbenen Produkte, vertrieben von der Nikon CEE GmbH in Wien, sind aktionsberechtigt. Eine nachträgliche Auszahlung des Rabattes ist nicht möglich. Weitere Informationen und die ausführlichen Aktionsbedingungen finden sich auf www.mynikon.at/sofortrabatt.

 

Käufer einer Nikon-Kamera können sich nach wie vor ein kostenloses Online-Tutorial ihrer Wahl sichern. Dazu muss die neue Kamera lediglich auf www.mynikon.at/promotions/online-kurse registriert werden.

 

Weitere Informationen zu Nikon und seinen Produkten finden Sie unter www.nikon.at .

Heimische Online-Shops vor den Vorhang!

Fotos , Fotocredit, Quelle:
DOROTHEUM JUWELIER Schmuckserie Wachgeküsst Charmkette Liebe Silber 95 € mit Charms je 75 € – Fotorechte: © Dorotheum Juwelier
Die Teigtasche KLASSISCH: Spinat und Topfen – Fotorechte: © die Teigtasche
Happy Mona Bio-Tampons mini, normal und super, 200 Stk, 49,90 € – Fotorechte: © Happy Mona
Horst Sitte Lisa Shirt & Marlene Hose Lurex 219 € &  279 € – Fotorechte: © Patakonia
LIEBESTOLL Overall Kumari und Overall Lakshmi je 189 € – Fotorechte: © LIEBESTOLL
Looops Kerzen: Duftkerze Winterzeit Klassik 30 € – Fotorechte: © Looops Kerzen
MANGOLDS – Fotocredits Lumikki – Fotorechte: © Mangolds
MY MAGPIE Vienna VerSacrum-Model – Fotorechte: © MY MAGPIE Vienna
XENOX Choice Halskette silberfarben – Kompass + Anhänger – Fotorechte: © Xenox
Zero Facemask – Fotorechte: © Zero Facemask

[Werbung]*Unbezahlt

Online-Shopping ist beliebter denn je und macht viel Spaß – besonders, wenn dabei österreichische Unternehmen unterstützt werden

 

Um auch dem mittlerweile etablierten und beliebten Aktionstag Black Friday Rechnung zu tragen, gibt es bei einigen lokalen Online-Stores viele tolle Angebote in den letzten Novembertagen. Machen Sie Ihren Lieben eine große Freude und bestellen Sie regional, so unterstützen Sie österreichische Unternehmen und kaufen noch dazu bei qualitativ hochwertigen und verlässlichen heimischen Partnern. Tolle Geschenke-Inspirationen und Angebote gibt es in den Onlineshops von Dorotheum Juwelier, die Teigtasche, Happy Mona, Horst Sitte, Liebestoll, Looops Kerzen, Mangolds, My Magpie Vienna und Xenox.

 

Dorotheum Juwelier

Zu dem winterlichen “Sweater weather” setzt man mit den Schmuckstücken der Wachgeküsst Kollektion von Dorotheum Juwelier die richtigen Akzente. Ab dem Kauf von 2 Stücken der Wachgeküsst Kollektion gibt es bis zum 31. Dezember 20 % Rabatt*. Ganz einfach online bestellt, ist das Herzensgeschenk binnen weniger Tage bei den Liebsten. Neben einer facettenreichen Auswahl an exquisiten Pretiosen findet man im Dorotheum Juwelier Onlineshop sowohl Inspirationen mit Tragefotos und Tipps rund um Schmuckpflege und -reinigung als auch eine Größentabelle für Ringe und einen Diamantenguide. Jede Menge News zu den aktuellen Trends bietet allen Schmuckfans außerdem der hauseigene Blog.

Angebot: kein Code notwendig
20 % Rabatt* ab dem Kauf von 2 Stücken der Wachgeküsst Kollektion

www.dorotheum-juwelier.at

*Gilt bis zum 31. Dezember, nur auf lagernde Artikel in den Filialen sowie im Onlineshop. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.

 

Die Teigtasche

Pierogi gehören in Polen zu Weihnachten auf den Tisch wie der Karpfen in Österreich. Kein Wunder, denn die traditionellen Teigtaschen sind ein richtiger Gaumenschmaus. Die Teigspezialitäten sind vor allem für die schnelle Küche geeignet, voller gesunder Nährstoffe und schmecken auch den kleinen Gourmets in der Familie hervorragend. Mit vielen veganen, glutenfreien und vegetarischen Sorten sowie Mehrwegverpackungen setzt „Die Teigtasche“ den Umweltgedanken von Nachhaltigkeit und Achtsamkeit mit viel Liebe zum Detail um. Die Teigtaschen sind in 16 köstlichen, innovativen Sorten erhältlich.

Angebots-Code: blacktascherlfriday
27 % Rabatt auf Ihre Bestellung vom 27. November bis 4. Dezember.

www.teigtasche.at

 

Happy Mona

Gut für die Frau, gut für die Umwelt: Die papierverpackten Tampons von Happy Mona bestehen aus 100 % Bio-Baumwolle, sind frei von Chemie und Pestiziden, biologisch abbaubar und kompostierbar. Die Tampons, Slip-Einlagen und Binden werden innerhalb der Europäischen Union gefertigt und unterliegen den strengen Prüfverfahren der GOTS-Zertifizierung. Die Philosophie von Happy Mona verbindet Periodenprodukte mit dem Umweltschutz. Daher werden die Produkte in Großpackungen angeboten, um Transportwege und Verpackungsmaterial zu minimieren. Zusätzlich wird mit jeder verkauften Einheit ein Baum gepflanzt. Für die Winterzeit sind viele, neue Überraschungen geplant, die in den kommenden Wochen laufend im Online-Shop enthüllt werden.

Angebots-Code: BLACKFRIDAY10
10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment im Zeitraum vom 27. bis 30. November.

www.happymona.com

 

Horst Sitte

Mit viel Liebe zum Detail und in gekonnter Handarbeit designt und fertigt die Strickmanufaktur Horst Sitte nun schon seit über 35 Jahren zeitlose und zugleich trendige Strickteile aus feinstem italienischen Garn mitten im Weinviertel in Niederösterreich. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen – vom gewalkten Oversize-Mantel aus Merinowolle, edlen Cashmere Pullovern bis hin zu trendigen Kleidern aus angenehm luftiger Viskose sitzt jede Naht. Casual Chic und eine perfekte Passform gepaart mit hoher Qualität sind für Inhaberin und Designerin Franziska Schilcher und das Horst Sitte Team das Um und Auf.

Stöbern und kaufen Sie die zeitlosen, hochwertigen Looks im Online-Shop www.horst-sitte.com.

 

LIEBESTOLL

Das österreichische Yogawear-Label LIEBESTOLL bietet Mode, die viel positive Lebensenergie ausstrahlt – genau die richtige Attitüde, um die kommenden Wochen und Monate gut und entspannt zu verbringen. Die bunten und beliebig kombinierbaren Outfits eignen sich sowohl für Yoga, aber sind auch herrlich bequem für gemütliche Tage zu Hause. Regionalität, Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen bei der Fertigung zählen zu den zeitgemäßen Markenwerten von LIEBESTOLL – und kleine, handgefertigte Auflagen vermeiden die Verschwendung unnötiger Ressourcen. Aus der Kollektion, die primär aus Leggings, Yogahosen und Shirts besteht, stechen vor allem die asymmetrischen Yoga-Overalls hervor.
Angebots-Code: 33xLiebe
33 % Rabatt auf stylishe Yoga-Outfits am 27. November

www.liebestoll.com

 

 

Looops Kerzen

Nichts vermittelt Geborgenheit besser als der behagliche Schein und das leise Knistern eines Kaminfeuers. Genau aus diesem Grund ist die „Frohes Fest“-Kerze perfekt für die vorweihnachtliche, gemütliche Zeit: Sie hat einen ganz besonderen Holzdocht, der leise knistert. Die Mischung für die „Frohes Fest“-Kerze ist dieselbe wie beim Kamingeflüster-Duft, bestehend aus Rosmarin, Lavendel, Nelke, Bergamotte, Muskatblüte und sie bringt die Natur zu dir oder deinen Liebsten ins Haus, denn in einer Looops-Kerze ist nichts als reine Natur. Pur. Ehrlich. Echt.

Viele weitere stimmungsvolle Kerzen gibt es im Online-Shop unter www.looopskerzen.at 

 

 

Mangolds

Gutes tun und sich dabei gut fühlen – das Lifestyle-Sortiment des Onlineshops Mangolds.com, welches die Bereiche Yoga, Food, Accessoires und Naturkosmetik abdeckt, begeistert durch die gelungene Verbindung von Ästhetik und Nachhaltigkeit, welche schon von Beginn an eine Herzensangelegenheit des Unternehmens ist. Das Unternehmen, das als Veggie- und Bio-Restaurant im Herzen der Steiermark gestartet ist, hat sich heute zu einem eindrucksvollen Onlineshop sowie einem Store in der Grazer Innenstadt entwickelt.

Angebots-Code: greensparkle
Versandkostenfreie Lieferung bis 15. Dezember

www.mangolds.at

 

 

MY MAGPIE Vienna

Die federleichten Schmuckstücke der Industriedesignerin Stefanie Klausegger sind echte Hingucker. Die zeitlosen Pieces von MY MAGPIE werden im 3D-Druck aus Polyamid gefertigt und sind inspiriert von Werken des Wiener Jugendstils. Die limitierte Edition des VER Sacrum-Armreifens in Schwarz mit goldenen Kugeln sorgt für einen glänzenden Auftritt. Ergänzt wird dieser durch festliche Ohranhänger sowie wunderschöne Colliers. Für die Männer bietet das innovative Label praktische und elegante Manschettenknöpfe.

Angebots-Code: BLACKFRIDAY10
10 % Rabatt den ganzen November lang

www.mymagpie.at

 

 

XENOX
Die neue Kollektion Choice feiert Individualität, einzigartige Freundschaften, unvergessliche Momente und erzählt Geschichten von Liebe, Versöhnung, neuen Anfängen, Erfolgen, fernen Reisen und erreichten Meilensteinen. Ein Name, Symbol oder bedeutendes Datum – kleine Gravuren sorgen für die persönliche Note, verleihen Charakter und machen die täglichen Begleiter zu kostbaren Andenken und ganz besonderen Geschenken.

Die neue Kollektion und viele weitere glänzende Schmuckstücke sind ab sofort im Onlineshop www.xenox.at erhältlich.

 

 

Zero Face Mask

Designer und Kreativdirektor von published by Christoph Tsetinis entwirft die erste 100%ig recyclebare, nachhaltig hergestellte und transparente Gesichtsmaske, die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entspricht und als Mund-Nasen-Schutz zertifiziert ist. Bei dem gebürtigen Salzburger kam in den ersten Wochen nach dem Lockdown der Wunsch nach einer sicheren Maske auf, die nach dem Tragen nicht sofort im Müll landet, dem Gesicht schmeichelt, einen langen Tragekomfort garantiert und die Mimik sowie das Lächeln seiner Träger nicht versteckt. Mit diesem Anspruch entstand die Zero Facemask, dank welcher die sichere Kommunikation zukünftig trotz Mundschutz wieder eines wird – und zwar sichtbar.

Angebots-Code: BLACKFRIDAY
10 % Rabatt, ab sofort bis 27. November

www.zerofacemask.com

Motivationscocktail 2021 – Sandra Schubert

[Werbung]*Unbezahlt

Es kommt auf die richtige, selbstbestimmte Mischung an!

 

von Sandra Schubert, Rosenheim*

 

2020 war ein herausforderndes Jahr! Selten zuvor waren wir so stark gefordert, uns stetig von neuem zu motivieren, um unseren Alltag gut meistern zu können. Alles, was uns bisher als garantiert und verlässlich erschien, wurde durch die Gesundheitsbedrohung Covid-19 und deren Auswirkungen auf das öffentliche, gesellschaftliche und nicht zuletzt auch wirtschaftliche Leben in Frage gestellt, wenn nicht sogar unmöglich gemacht.

 

Angesichts solcher Einschränkungen und oft auch Rückschläge, wäre es nicht verwunderlich, wenn Resignation in unserem Seelenleben Einzug hält. Um unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken und für 2021 zu neuer Motivation zu finden, ist es unumgänglich, die Quellen der eigenen Motivation zu kennen und aktiv dafür zu sorgen, dass diese „sprudeln“.

 

Die drei Quellen der Motivation

In ihrer Selbstbestimmungstheorie, zwischen 1985 und dem Jahr 2000 entwickelt, definieren die beiden amerikanischen Psychologieprofessoren und Motivationswissenschaftler Edward Deci und Richard Ryan drei grundlegende, kulturübergreifend geltende, psychologische Grundbedürfnisse. Von diesen drei Quellen der Motivation sowie deren Grad der Erfüllung hängt es ab, wie sehr wir intrinsisch, also „von innen heraus“ motiviert sind.

Um die Abbildung “Psychologische Grundbedürfnisse, Quelle: Happy Sales 2020” sehen zu können,
klicken Sie bitte auf “Datei downloaden” ganz unten im Bereich “Download”!

Motivation oder Demotivation – auf diese drei Grundbedürfnisse kommt es an!

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Happy-Sales-Philosophie und des gleichnamigen Vertriebsbuches ist es, jeden Tag aktiv etwas für das eigene Glücksgefühl zu tun. Denn wir haben es zum größten Teil selbst in der Hand, wie glücklich und motiviert wir uns fühlen. Schauen wir uns die drei psychologischen Grundbedürfnisse der Selbstbestimmungstheorie einmal etwas genauer an:

 

  1. Motivationsquelle: Selbstbestimmtes Handeln und Autonomie

Es geht darum, wie frei wir unser persönliches und berufliches Leben gestalten können. Sehen wir einen Sinn in unserem Tun? Auf Englisch und in der aktuellen (Selbst-)Managementliteratur bezeichnet als „Purpose“. Ein trendiges Thema, nicht nur in der Selbstführung, sondern auch in der Wirtschaft. Wo es früher im Unternehmen darum ging, Profit zu erzielen, hat heute der übergeordnete Unternehmenszweck eine mindestens gleichwertige Bedeutung, um Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden glücklich zu machen. Zurück zum individuellen, persönlichen Sinn. Was ist Ihr persönlicher Antrieb? Wie erbringen Sie Ihre Leistung und nach welchen Werten leben Sie? Wie wichtig es ist, bei der Motivationsquelle „Autonomie“ in die Tiefe zu gehen, zeigen uns ganz deutlich die persönlichen Einschränkungen, die der Gesetzgeber zur Bekämpfung der Pandemie angeordnet hat. Kontakt- und Reisebeschränkungen bedeuten natürlich einen großen Eingriff in unsere Selbstbestimmtheit. Und gleichzeitig hat die breite Akzeptanz des Homeoffices zu einer größeren Freiheit der persönlichen Zeitplanung geführt, zumindest wenn Sie nicht als Ersatzlehrer beim „Homeschooling“ einspringen mussten. Einige von uns sind dabei sicherlich an ihre Grenzen geraten. Was zugleich ein schönes Beispiel für die zweite Motivationsquelle ist.

 

  1. Motivationsquelle: Kompetenz und Selbstwirksamkeit

Hier ist die entscheidende Frage, wie kompetent wir uns in unserem täglichen Handeln erleben. Die Psychologen verwenden dazu oftmals den Begriff der „Selbstwirksamkeit“, den ich sehr schätze. Denn ich mag noch so viel Wissen und Erfahrung haben, das alles nützt mir nichts, wenn ich sie nicht auch erfolgreich anwenden kann. In meiner Kernkompetenz, dem Vertrieb, haben das gerade Außendienstmitarbeiter dieses Jahr durch die Besuchsbeschränkungen bei ihren Kunden drastisch erfahren müssen. Zum Thema Kompetenz gehört aber auch, Wege zu finden, wie ich diese Kompetenz trotzdem zur Geltung bringen kann. Im Falle meiner Außendienstkunden wird in der Kundenbetreuung aktuell wieder mehr Wert auf das Telefon und neuerdings auf Webmeetings mit dem Kunden gelegt.

 

Noch ein Tipp in Sachen Selbstwirksamkeit: Im Alltag fallen uns die eigenen Erfolge, die aus unserer Kompetenz resultieren, oft gar nicht auf. Wir halten sie für selbstverständlich. Machen Sie sich daher tagtäglich bewusst, was Ihnen heute alles geglückt ist, und damit meine ich ganz bewusst nicht, was Ihnen scheinbar geschenkt wurde, sondern wozu Sie selbstbestimmt und aktiv beigetragen haben.

 

  1. Motivationsquelle: Soziale Bindung und Zwischenmenschliches

Zusammen geht es immer einfacher! Und macht auch mehr Spaß als alleine. Die dritte Motivationsquelle ist für viele die am leichtesten begreifbare. Dabei kommt es nicht auf die Vielzahl der Freunde und Bekannten, sondern eher auf die Qualität der Kontakte an. Wie gut wir uns in unserem sozialen Umfeld eingebunden fühlen, ist ein wesentlicher Indikator dafür, wie widerstandsfähig wir sind. Das zeigen eindrücklich aktuelle Ergebnisse der Resilienzforschung. Mein kurzer, aber wichtiger Rat zu dieser Motivationsquelle lautet daher: Priorisieren Sie zwischenmenschliche Kontakte mindestens genauso stark wie Ihre sonstigen To-dos. Und statt flink eine E-Mail oder WhatsApp zu schreiben, lieber mal zum Telefonhörer greifen oder noch besser ein gemeinsames Treffen – soweit es die Regeln zulassen und sinnvoll ist – mit Kunden, Kollegen, Freunden und Familie vereinbaren. Spätestens jetzt zum Jahreswechsel sollte dafür endlich Zeit sein!

 

Der versöhnliche Jahresabschluss 2020: Wunden heilen, Lernerfolge feiern, neue Chancen identifizieren!

Ich bin ein Optimist und als solcher lebe ich nach dem Motto: „Es ist nie zu spät, eine glückliche Zeit erlebt zu haben!“ Zugegeben, es gab 2020 gravierende Umbrüche und Einflussnahmen durch Covid-19. Ich selbst habe in meinem über 20-jährigen Unternehmerleben als Vertriebsexpertin noch nie so eine drastische Stornowelle der gebuchten Trainings und Vorträge erlebt wie zum Lockdown Mitte März. Kommend von einer komfortablen, aber gleichzeitig stressigen Situation der Vollauslastung war mein Terminkalender für das zweite Quartal 2020 und darüber hinaus schlagartig leergefegt. Auch die zweite Welle im Herbst brachte erneut viele Absagen der verbliebenen Präsenzveranstaltungen mit sich. Nach dem anfänglichen Corona-Schock und dem folgenden Marsch durch das Tal der Tränen, hat sich der Optimist in mir wieder zu Wort gemeldet. Optimisten haben eine große Begabung: sie sehen in Widerständen Herausforderungen und sie erkennen in Problemen Chancen. Diese Chancenintelligenz macht sie nicht nur widerstandsfähiger in Krisensituationen, sondern auch sehr schnell wieder handlungsfähig und damit erfolgreich.

Mein persönliches berufliches Erfolgsrezept 2020 lautete: Besinn Dich auf deine langjährige Erfahrung mit Webinaren und biete Deinen Kunden virtuelle Trainings und Online-Vorträge an. Das hat recht gut funktioniert, denn ich konnte ca. 60 % der Aufträge online abwickeln und neue Kunden dazugewinnen. Persönlich liegt meine Corona-Chance 2020 zum einen in der Stabilisierung meiner Fitness und damit meiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Zum anderen habe ich gerade die Zeit im Sommer dazu genutzt, alte Kontakte wieder aufleben zu lassen und Freundschaften zu pflegen. Mein mir schon lang bekanntes Defizit „private soziale Beziehungen“ konnte ich so zum Teil recht gut ausgleichen. Auf jeden Fall hat es das neu entstandene berufliche Defizit von reduzierten sozialen Kontakten im Corona-Jahr 2020 abgemildert.

Genug von mir, jetzt geht es um Sie! Mein Coachingimpuls für Sie lautet: Nutzen Sie die ruhigen Momente im Dezember und am Anfang des neuen Jahres für einen versöhnlichen Jahresabschluss. Machen Sie Frieden mit 2020, indem Sie nochmals und letztmalig Ihre Wunden lecken – aber natürlich nur, wenn auch welche entstanden sind. Dann machen Sie einen bewussten Perspektivwechsel und schauen vor allem auf die positiven Seiten, indem Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Was hat sich überraschend positiv entwickelt?
  • Was durften Sie lernen?
  • Wovon können Sie auch 2021 und in den Folgejahren profitieren?

 

Die perfekte Übung zum Jahreswechsel: den Grad der eigenen Motivation messen

Sie können sich die drei Grundbedürfnisse aus der Selbstbestimmungstheorie wie drei Wassergläser mit unterschiedlichen Füllständen vorstellen.

 

Drei Quellen der Motivation:   Autoomie – Kompetenz – Soziale Bindung

Machen Sie doch einfach mal für sich folgende Übung: Malen Sie drei Wassergläser auf ein Blatt Papier und beschriften Sie diese entsprechend der drei Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und Soziale Bindung. Im zweiten Schritt zeichnen Sie für sich Ihren individuellen Sollzustand ein. Im dritten Schritt markieren Sie mit einer anderen Farbe Ihren Istzustand. Jetzt geht es an die Analyse mit folgenden zwei Fragen:

  • Wo ergibt sich eine positive Abweichung zwischen Soll und Ist? Aus welcher Quelle können Sie richtig viel Energie und Antrieb schöpfen?
  • Welche Motivationsquelle weist leider eine negative Abweichung, also ein Motivationsdefizit, auf? Warum ist das so? Und wie können Sie diese demotivierenden Ursachen beseitigen?

 

Ich habe diese wunderbare plastische Übung im Inntal Institut Bad Aibling im Rahmen meiner Positiven-Psychologie-Ausbildung kennengelernt und wiederhole sie seitdem in regelmäßigen Abständen für mich, um zu sehen, wie ich motivatorisch gerade unterwegs bin. Durch die einfache Visualisierung mit den drei „Motivationsbehältern“ und der nachfolgenden Analyse wissen auch Sie im Grunde recht schnell, worüber Sie sich freuen können und wo Sie in Sachen Motivation angreifen sollten. Das ist die perfekte Grundlage, um mit dem Jahr 2020 versöhnlich abzuschließen und eine Motivationsplanung für 2021 zu starten.

 

Der richtige Motivationscocktail für 2021

2020 war der Cocktail oft nicht nur gerührt, sondern kräftig geschüttelt! Deshalb gilt es für 2021 selbstbestimmt die richtige Glücksmischung zu kreieren – schließlich heißt es nicht umsonst Selbstbestimmungstheorie. Damit Sie 2021 topmotiviert durchstarten, identifizieren Sie, wie in der Übung dargestellt, Ihre gut gefüllten Motivationsquellen. Überlegen Sie, was die drei Quellen zum Sprudeln bringt. Halten Sie auf jeden Fall fest, was Sie für 2021 beibehalten wollen, damit es motivatorisch so gut für Sie weiterläuft.

  • In Ihrem persönlichen Motivationscocktail 2021 sollen die sozialen Beziehungen weiterhin eine wichtige Zutat sein? Prima, dann setzen Sie es sich beispielsweise zum Ziel, auch weiterhin einmal wöchentlich Freunde zu treffen.
  • Sie haben Handlungsbedarf beim Thema Kompetenz entdeckt? Dann machen Sie doch die Weiterbildung, die Sie sich schon so lange vornehmen.
  • Möchten Sie beruflich den sinnbringenden Tätigkeiten mehr Raum geben? Dann identifizieren Sie diesen Anteil Ihres Berufes und denken Sie über mögliche Umgestaltungen in Ihrem Arbeitsumfeld nach. Das schärft Ihr Bewusstsein für die wirklich wichtigen Dinge und lässt Sie motivierter handeln. Ganz nebenbei entwickeln Sie auch noch mehr Gelassenheit für unliebsame Tätigkeiten, weil Ihr Motivationscocktail bereits gut „mit Sinn angereichert“ ist!

Sobald Sie für alle drei Motivationsquellen ansprechende Ziele definiert haben, fehlt „nur noch“ die gelungene Mischung auch im Alltag zuzubereiten und zu genießen. Ein Hoch auf ein motiviertes Jahr 2021, Prost und Glück auf!

 

https://schubs.com/happy-sales/

 

Über Sandra Schubert


Sandra Schubert ist nicht nur leidenschaftliche Verkäuferin und Verkaufstrainerin, sondern auch Impulsgeberin in Sachen Motivation und Vertrieb 4.0. Als erfahrene Expertin für Verkauf, Positive Psychologie und Zeitmanagement im Verkauf „schubst“ die Fachbuchautorin ihre Teilnehmer mit Hilfe von Vorträgen, Seminaren und Coachings buchstäblich zum Verkaufserfolg. Die Rosenheimerin ist deshalb national und international einfach als „die SCHUBs“ bekannt. Sie gehört zu Deutschlands beliebtesten Verkaufsreferenten (Professional Speaker GSA/SHB). Weitere Informationen zu öffentlichen Auftritten oder individuellen Erlebnisvorträgen und Seminaren auf www.schubs.com.

 

Ergänzende Lektüre der Expertin:

Die vollständig aktualisierte Neuauflage von Happy Sales vermittelt strategische, emotionale und organisatorische Selbstführung im Vertrieb. Profiverkäuferin Sandra Schubert verbindet eigene Verkaufserfahrung, Positive Psychologie und Zeitmanagement zu einem wirksamen Motivations- und Erfolgsrezept für alle, die tagtäglich aktiv und glücklich verkaufen wollen.

 

Happy Sales

Mit Motivation und Organisation zum Erfolg im Verkauf

von Sandra Schubert

384 Seiten, Hardcover

€ 24,99

ISBN 978-3-527-51019-1

 

Come together 2021 – Ulrike Stahl

Foto: “New Years Day 2021” / Fotocredit: pixabay 5459162 – Gerd Altmann& Quelle: ©

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Trends in der Zusammenarbeit 2021

Orte der Begegnung schaffen – online und offline, zufällig oder geplant

 

von Ulrike Stahl *

 

Virtuelle Zusammenarbeit wird zum festen Bestandteil unserer Arbeitswelt. Wer sie über längere Zeit erlebt hat, weiß um den menschlichen Faktor, der dabei verloren geht. Wie können wir das in der Online-Zusammenarbeit vermeiden? Warum braucht Innovation die persönliche Begegnung und wie erhöhen Unternehmen den Wert der Face-to-Face-Zeit? Darum geht es in den Trends in der Zusammenarbeit 2021.

 

Bis vor wenigen Monaten waren sie eher die Ausnahme: Arbeitsnomaden ohne festen Schreibtisch, die mal im gemütlichen Lieblings-Café ihrer Tätigkeit nachkamen, eine Besprechung im schicken gemieteten Büro in der City einberufen hatten oder sich mit anderen Freelancern im Coworking-Space trafen. In der Zwischenzeit haben wir fast alle unseren Schreibtisch ins Homeoffice verlagert. Meetings im virtuellen Raum sind normal, ebenso wie die Zusammenarbeit mittels digitaler Kollaborationstools. Zugegeben, nicht für jeden ist dieses ungebundene Arbeiten etwas. Die Freiheit bringt mehr Verantwortung mit sich: Die unablässige Fähigkeit, sich selbst gut organisieren zu können und mit den Kollegen in Kontakt zu bleiben. Haben wir diese Hürden allerdings erst einmal gemeistert und genießen die Möglichkeiten, hat es das altehrwürdige Büro vielleicht sogar schwer, uns von seiner Daseinsberechtigung zu überzeugen. Bei der Entscheidung „für oder wider Büro?“ wird ausschlaggebend sein, was uns dazu einlädt, an den Ort der Begegnung zurückzukehren.

 

  1. Das Büro als Ort der Begegnung

Unternehmen werden Räume zukünftig so gestalten müssen, dass sie eine Sogwirkung erzielen, einen echten Mehrwert bieten. Denn wenn jeder die Freiheit hat, dort zu arbeiten, wo er will, braucht er keinen fest zugewiesenen Schreibtisch im Büro. Es sind die Kollegen und Mitarbeiter, die wir brauchen, um unseren Teil der Arbeit gut oder sogar besser zu erledigen. Es ist der persönliche Austausch, der Projekte schneller voranschreiten lässt. Es ist die Kultur, die Stimmung, die einen idealen Austausch, ein kreatives Miteinander, innovative Ideen und wirksame Entscheidungen fördert. Und dabei muss die Büroinfrastruktur unterstützen. Der Trend geht zum Activity Based Working. Das bedeutet, dass für jede Anforderung die am besten geeignete Arbeitsumgebung geboten wird.

 

Damit die Suche nach einem Besprechungsraum nicht zur Kollaborationsbremse wird, braucht es Bereiche, die eine lebendige und kreative Kommunikation fördern und Kollaboration unterstützen. Spontane Zusammenarbeit, Stand-Up-Meetings, Präsentationen, Seminare und Workshops oder das Gespräch in kleiner, informeller Runde – all das muss einfach zu realisieren sein. Natürlich bedarf es nach wie vor auch ruhigere Bereiche für Aufgaben, die Konzentration erfordern und Telefonzellen für ungestörte Gespräche. Schließlich hat nicht jeder das perfekte Homeoffice.

 

  1. Serendipität als Nährboden für Spitzenleistung und Innovation

Serendipität bezeichnet eine zufällige Wahrnehmung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Das ist der Fall, wenn wir auf dem Gang zur Kantine in einem zufälligen Gespräch einen Gedankenimpuls erhalten, der uns auf eine neue Idee bringt. In der virtuellen Zusammenarbeit kommt diese soziale Zufälligkeit fast komplett zum Erliegen. Unternehmen, die auf Innovation angewiesen sind, werden ihre Mitarbeiter immer wieder aus dem Homeoffice holen müssen, um diese zufällige Begegnung zu ermöglichen und ihre Gebäude entsprechend gestalten.

 

Steve Jobs plante Pixars Headquarter als ein Gebäude, das um ein zentrales Atrium herumgebaut wurde. Alle Räume, die von unterschiedlichen Menschen aufgesucht werden wie Meetingräume, Cafeteria, Kantine und Toiletten, verlegte er ins Atrium. Dies führte dazu, dass die Mitarbeiter lange Wege zurückzulegen haben und dabei zwangsläufig auf andere Menschen treffen. Genau diese zufälligen Treffen führen neben Gedankenblitzen oft zu schnelleren und besseren Ergebnissen als Meetings.

 

Das Gebäude 20 des MIT ist eine Legende in Sachen Innovation. 1942 wurde das Gebäude als Behelfsunterkunft aus einem Holzrahmen verkleidet mit Asbestschindeln für das aus allen Nähten platzende Strahlen-Laboratorium gebaut. Eigentlich sollte es nach Ende des Krieges abgerissen werden. Wegen Platznot wurde das Gebäude 20 aber zu Büros umfunktioniert. Das Maß an sozialer Serendipität war extrem hoch. Die Enge ließ die verschiedenen Disziplinen auf Tuchfühlung gehen. Die Nummerierung der Räume und Flügel folgte keinem logischen Muster, sodass auch langjährige Nutzer sich immer wieder verliefen. Wer das Eisforschungslabor suchte, musste am Rekrutierungsbüro des Militärs vorbeigehen. Studenten, die auf dem Weg waren, um im Tech Model Railroad Club mit Spielzeugeisenbahnen zu spielen, schlenderten durch Gänge, die mit den neuesten Computerexperimenten gefüllt waren. Der dadurch entstehende Wissens-Spillover führte zu vielen grundlegenden Entdeckungen und Durchbrüchen, von den Fortschritten in der Hochgeschwindigkeitsfotografie bis hin zur Entwicklung der Mikrowellenphysik.

 

Es genügt also nicht, die Mitarbeiter einfach wieder in ihre alten Büros zu setzen. Die Wahrscheinlichkeit sich zu begegnen muss aktiv erhöht werden. Dazu gehört sowohl die Frage, wie verschiedene Bereiche gemischt werden können als auch, wie die Gestaltung und Anordnung der Büroräume dazu beitragen kann.

 

  1. Interdisziplinarität – ein sich Annähern führt zu Lösungen

Der wissenschaftliche Fortschritt hat nur noch Probleme offengelassen, die unglaublich schwer zu lösen sind. Forscher sind einerseits gezwungen, sich immer mehr zu spezialisieren, weil das menschliche Gehirn nur eine begrenzte Menge an Informationen verarbeiten kann. Zugleich müssen die Experten zusammenarbeiten, denn die Herausforderungen liegen in den Schnittpunkten der Disziplinen. Und das gilt nicht nur für die Wissenschaft, sondern für praktisch jeden Wirtschaftszweig. Vor hundert Jahren konnten die Gebrüder Wright ganz allein ein Flugzeug bauen. Heute braucht Boeing Hunderte von Ingenieuren, nur um die Triebwerke zu entwerfen und zu produzieren.

 

Die zunehmende Komplexität des menschlichen Wissens, gepaart mit der steigenden Schwierigkeit der zu lösenden Probleme, bedeutet, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zunehmen muss. Und auch erfolgreicher ist: Früher waren die am häufigsten zitierten Studien auf einem bestimmten Fachgebiet das Produkt eines einsamen Genies wie Einstein oder Darwin. Heute, unabhängig davon, ob Forscher Teilchenphysik oder Humangenetik studieren, werden wissenschaftliche Arbeiten mehrerer Autoren mehr als doppelt so häufig zitiert wie die von Einzelpersonen. Und dabei geht es nicht nur um die Zusammenarbeit der sogenannten exakten wissenschaftlichen Disziplinen untereinander. Auch Kunst und Naturwissenschaft nähern sich an. Wieder, denn zu Zeiten Leonardo da Vincis war es nicht außergewöhnlich, künstlerisches und naturwissenschaftliches Schaffen zu vereinen.

 

In der künstlerischen Forschung soll heute ein wissenschaftsähnlicher, methodisch geleiteter Rechercheprozess im Mittelpunkt stehen. Und in den Naturwissenschaften wird man sich zunehmend bewusst, dass Forschungsergebnisse auch Gegenstand von gesellschaftlichen Diskursen und künstlerischen Deutungen sein können. Beide Bereiche können voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern. Das stellt höhere Anforderungen an die sozialen Fähigkeiten in der Zusammenarbeit. Es geht darum, andere Perspektiven und Herangehensweisen wertschätzend mit offenen Armen und Gehirnen zu empfangen und daraus gemeinsam Lösungen und Innovationen zu schaffen. Und es geht für die einzelnen Disziplinen auch darum, durchlässiger zu werden, mehr den Austausch zu suchen – vor allem in den Unternehmen.

 

  1. VR/AR in der Zusammenarbeit

Wenn Menschen im gleichen Raum zusammenarbeiten, entsteht bei jedem ein Bewusstsein für die Interaktion der Anwesenden mit dem Arbeitsbereich und den darin befindlichen Gegenständen: Wer sich im Arbeitsbereich aufhält, wo er arbeitet, was er tut und was er als nächstes zu tun gedenkt. Dieses Bewusstsein für den Arbeitsraum reduziert den Aufwand für die Koordination von Aufgaben und Ressourcen, hilft den Menschen, sich zwischen individuellen und gemeinsamen Aktivitäten zu bewegen, bietet einen Kontext, in dem sie die Äußerungen anderer interpretieren können, und ermöglicht die Antizipation der Handlungen anderer vorhersehen zu können.

 

Beim Arbeiten auf Distanz fehlt genau das. Teams beginnen das Gefühl füreinander zu verlieren. Die Zusammenarbeit nimmt ab. Um dem entgegenzuwirken, werden für die Arbeit auf Distanz Büros digital nachgebildet. Auf einen Blick können wir alle Teamkollegen sehen, was etwas von der Einsamkeit der Fernarbeit nimmt. Bei Arbeitsbeginn loggt sich der Mitarbeiter in das gemeinsame Büro ein. Mit dem Status wird signalisiert, ob man ansprechbar ist oder nicht. Für die Kollegen besteht dann sogar die Möglichkeit, einfach in das Büro der anderen Person zu gehen und ein Gespräch zu beginnen. Dadurch entstehen mehr Natürlichkeit und Spontanität in der Kommunikation. Die Darstellung der Teammitglieder erfolgt über Fotos oder simple Avatare.

 

Einen Schritt weiter gehen Angebote, die VR-Brillen und lebensechte 3D-Avatare nutzen. So können Teammitglieder gemeinsam in einem virtuellen Meetingraum das Whiteboard benutzen, Post-its an die Wände kleben und zeichnen. Und zwar mit dem Bewusstsein darüber, wie die anderen Anwesenden sich im Raum bewegen und die Gegenstände nutzen. Noch etwas weiter in der Zukunft dürfte die Realisierung des Plans eines koreanischen Unternehmens liegen: Telepräsenz-Telefonate mit Hologrammen zu ermöglichen.

 

  1. Selbstorganisierte Mannschaften

Enge Führung behindert den Workflow und funktioniert nicht. Das mussten Führungskräfte während des Lockdowns sehr deutlich erfahren. Und Mitarbeiter, die es schätzen, genau gesagt zu bekommen, was sie wie tun sollen, ebenfalls. Durch das Kontrollvakuum ist Raum für Selbstorganisation und Eigeninitiative in der Zusammenarbeit entstanden. Unternehmen, in denen dieser Raum zugelassen und genutzt wird, kommen besser durch Krise und Veränderung als andere. Der größte Teil unserer Arbeitswelt wird auch in Zukunft nicht berechenbar sein.

 

Dem kann nur durch den „Bau“ von Mannschaften, also interdisziplinären Teams, begegnet werden, die sich selbst organisieren und flexibel auf die wechselnden Anforderungen reagieren. Die wichtigste Aufgabe für Unternehmen und Führungskräfte ist es, zu erkennen, welche Aufgaben wie bisher im hierarchischen Setting und durch Arbeitsteilung abgearbeitet werden können und für welche Aufgaben Kollaboration, also echte Zusammenarbeit, und Strukturen für Selbstorganisation erforderlich sind.

 

  1. Menschlichkeit

Ähnlich wie bei einer Freundschaft auf Distanz, ist die Pflege der Beziehung in der virtuellen Zusammenarbeit das A und O. Aus der Ferne ist es viel leichter, eine Beziehung abzubrechen oder einen Kontakt im Sande verlaufen zu lassen. Der Abbruch von Seiten des Mitarbeiters muss auch gar nicht in einer Kündigung münden. Schon das Gefühl mangelnder Zugehörigkeit drückt auf die Motivation und führt zu mangelndem Engagement. Eine kürzlich von der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführte Studie zeigt, dass besonders ältere Beschäftigte vom positiven sozialen Kontakt zu ihren Kollegen profitierten. Ihre Arbeitsmotivation sowie die soziale Achtsamkeit und Fähigkeit zur Empathie steigen durch die positiven Kontakte im besonderen Maße.

 

Wer eine Beziehung pflegen will, muss sich sehr gut überlegen, wie er die emotionale Basis nährt. Das setzt vor allem Interesse am anderen und die Bereitschaft zum echten Austausch voraus. Wie holt man den Gesprächspartner emotional ab, versetzt sich in ihn hinein und transportiert auch eigene Gefühle? Im hochdigitalen Umfeld erlebt emotionale Intelligenz eine Renaissance.

 

Die Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten über Distanz oder bei den mittlerweile zur Ausnahme gewordenen persönlichen Begegnung, wird zum zentralen Erfolgsfaktor – nicht nur für Führungskräfte und Key-Account-Manager.

 

Weitere konkrete Tipps für konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es in den WIRtschaftswelten unter https://www.ulrike-stahl.com/wirtschaftswelten/.

 

Über Ulrike Stahl


Ulrike Stahl ist eine gefragte Rednerin – auf der Bühne und online – Autorin und Expertin für Zusammenarbeit und das neue WIR im Business. Sie moderiert live oder remote Zukunfts-Cafés sowie Meetings mit Liberating Structures. Wie geht konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit? Wie entwickeln wir eine WIR-Kultur für uns selbst, in unseren Unternehmen und Verbänden? Darauf gibt sie Antworten, die wirken. Sie ist Autorin des Buches „So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.“ – laut Handelsblatt eines der besten Wirtschaftsbücher.

 

www.ulrike-stahl.com

 

Weiterführende Lektüre der Autorin:

Ulrike Stahl

So geht WIRTSCHAFT!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 19,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag

 

Nachwuchskräfte weiterhin gesucht

Foto: “success!!!” / Fotocredit © Adobe Stock #2801698 von Gabi Moisa

https://stock.adobe.com/de/images/success/2801698

Quelle: StepStone Österreich

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Fünf Prozent aller Stellen für Berufsneulinge ausgeschrieben

 

Auch wenn die Krise vieles durcheinander gebracht hat: Junge Talente haben weiterhin Chancen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Das zeigt eine Auswertung der Marktforschungsagentur Index im Auftrag von StepStone Österreich, für die von Jänner bis August 2020 Stellenanzeigen in 22 Printmedien und 21 Jobbörsen in ganz Österreich ausgewertet wurden.

 

17.500 Jobs für Berufseinsteiger

 

Konkret wurden von Jänner bis August für Young Professionals sowie Praktikanten und Werkstudierende insgesamt rund 17.500 Stellenanzeigen inseriert, das sind rund fünf Prozent des gesamten Jobmarktes. Zu Young Professionals zählen Trainees und Volontäre, aber auch Mitarbeitende in Junior-Positionen, für die nur wenige Jahre Berufserfahrung benötigt werden.

 

IT-Abschluss als Jobgarant

 

Besonders IT- und technische Fachkräfte sind stark umkämpft: Gut 5.000 Stellenanzeigen für Young Professionals gibt es in diesem Bereich. „Egal ob Developer, Fachkräfte für IT-Sicherheit oder Systemadmins: Alle werden händeringend gesucht. Auch die Gehaltsaussichten sind lukrativ für die Absolventen und Absolventinnen“, so StepStone-Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky.

 

Durchschnittlich verdienen junge Fachkräfte in der IT-Branche und im Engineering monatlich rund 3.000 Euro brutto, technische Fachkräfte können mit einem Durchschnittsgehalt von rund 2.800 Euro brutto rechnen. Am anderen Ende der Skala werden etwa Young Professionals im Bereich Verkauf Einstiegsgehälter von nur rund 2.000 Euro brutto geboten.

 

Praktikumskräfte verdienen im Schnitt 9,40 Euro

 

Praktikumskräfte und Werkstudierende sucht man in diesem Jahr vor allem in den Bereichen Marketing, PR und Werbung sowie im Finanz- und Rechnungswesen. In der Bezahlung schlägt sich die Nachfrage jedoch nicht nieder: Der durchschnittliche Stundenlohn für liegt bei 9,40 die Stunde. Besser bezahlt werden IT-Studierende: Sie können im Schnitt mit 10,40 Euro pro Stunde rechnen.

 

Noch besser bezahlt wird man mit einer Praktikums- oder Werkstudierendenstelle nur in der Steiermark und in Kärnten: Rund zwölf bzw. zehn Euro gibt es hier in der Stunde. „Hier schlagen sich die vielen Sommerjobs im Tourismus zu Buche“, kommentiert Oberrauter-Zabransky.

 

Berufseinsteigende haben in Wien die besten Chancen

 

Mehr als ein Drittel aller Stellenanzeigen für Nachwuchstalente wird aktuell in Wien ausgeschrieben, der Anteil von ausgeschriebenen Praktikumsplätzen und Werkstudierendenplätzen liegt sogar bei über 40 Prozent. Auch Oberösterreich und die Steiermark erweisen sich der Auswertung zufolge als gutes Pflaster für Berufseinsteigende. Die schlechtesten Berufschancen haben junge Arbeitnehmende im Burgenland: „Das ist aber vor allem auf die geringe Einwohnerzahl im Vergleich zu den anderen Bundesländern zurückzuführen“, kommentiert Oberrauter-Zabransky.

 

INFO:

Für die vorliegende Erhebung hat die Marktforschungsagentur index im Auftrag von StepStone in 22 Printmedien und 21 Jobbörsen Stellenanzeigen in ganz Österreich ausgewertet. Die Gehaltsangaben beziehen sich auf die Nennungen in Stellenanzeigen. Bei Young Professionals wurden alle Gehälter als Monatslohn berechnet, bei Praktikanten- und Werkstudierendenstellen als Stundenlohn.

Stefanie Zehetner – EMMA & PAUL

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Onlineshop EMMA & PAUL ist mit Bio-Kindermode nach Amstetten gezogen

 

Die neue Besitzerin des ehemaligen Stockerauer Bio-Kindermode-Shops Stefanie Zehetner hat im Juli den Firmensitz nach Amstetten verlegt. „Mit der Eröffnung eines eigenen Shop für nachhaltige Bio-Kinderkleidung und Spielzeug habe ich mir gleich zwei Träume erfüllen können, nämlich für Kinder zu arbeiten und dies nachhaltig“, berichtet die neue Einpersonen-Unternehmerin, deren Grundberuf Volksschullehrerin und Kindergarten-Pädagogin ist, dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Neben moderner Kindermode aus Bio-Baumwolle für Drei- bis Zehnjährige findet man im EMMA & PAUL-Shop viele neue nachhaltig erzeugte Baby- und Kinderaccessoires. Kunden des Onlineshops sind Mamas ab 25 Jahren und Großmütter. Alle wollen Kinderkleidung, die modern und schick ist und Ressourcen schonend erzeugt wurde.

Von beachtlichen Umsätzen spricht Stefanie Zehetner, die sie schon in der kurzen Zeit seit Juli habe erwirtschaften können. „Besonders beliebt sind die farbenfrohen Teile der Baby- und Kinderkleidung, knapp gefolgt vom  Bio-Spielzeug“, sagt sie. Rund 25 Prozent der Bestellungen kommen aus Deutschland. Den Onlineshop besuchen im Monatsdurchschnitt ca. 3.000 Interessenten.

Für die Zukunft hat sich die Unternehmerin vorgenommen, nachhaltige Kinder- und Babykleidung einem breiten Publikum bekannter zu machen, stärker zu wachsen und sich dafür auf dem deutschen Markt mit einer eigenen Gesellschaft zu positionieren. (km)

www.emma-und-paul.at

Gabriele Luksch – Gabi’s Naturkostladen e.U. in Kottingbrunn

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Kottingbrunner Naturkostladen überzeugt mit unverpackten Lebensmitteln

Auf Nahversorgung als zweiter Unverpacktladen in Niederösterreich setzt die Einpersonen- und Start-up-Unternehmerin Gabriele Luksch mit Gabi’s Naturkostladen e.U. in Kottingbrunn, Bezirk Baden. Wie sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, wird die Möglichkeit, Lebensmittel unverpackt zu kaufen, sehr gut angenommen. Diese Geschäftsidee hat sie zum riz up GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2020 in der Kategorie „Geniale Start-Ups“ eingereicht.

„Als gelernte Krankenschwester komme ich zwar aus dem Gesundheitssektor und damit aus einer anderen Branche. Aber da ich etwas gegen den Verpackungsmüll unternehmen wollte, kam ich auf die Idee, Lebensmittel auch unverpackt anzubieten. Von meinem Mann ermutigt, habe ich in kürzester Zeit diese Idee auch umgesetzt und den Laden eröffnet“, sagt sie im Wissen, dass sie damit auch eine wichtige Überzeugungsarbeit leistet.

Die Hälfte der Produkte in Gabi’s Naturkostladen ist unverpackt. Das heißt, man bekommt die gewünschte Menge in selbst mitgebrachte Transportgebinde abgefüllt. Wo ein solches fehlt, hilft als Ersatz ein Papiersackerl. 40 Prozent der Ware sind in Pfandflaschen oder in Glasflaschen abgefüllt, und nur zehn Prozent sind verpackt, weil etwas anderes nicht möglich ist. Nicht im Sortiment sind frisches Fleisch, frischer Fisch und Tiefkühlware.

Großen Wert legt Luksch darauf, ihre Ware so weit wie möglich aus der Region zu beziehen. Sie beobachtet auch, dass es Kunden gibt, die das Papiersackerl vom letzten Mal zum Wiederbefüllen zurückbringen. Der Unternehmerin ist wichtig, dass diese Idee der Vermeidung von Verpackungsmüll weiter getragen wird. In diesem Sinn sind ihr durchaus auch Kunden willkommen, die offene Butter oder abgefüllte Milch ab Hof vom Bauern beziehen. (hm)

www.gabis-naturkost.at