Author: Alexa Szikonya

Achtung, Lüge!

Foto, Fotocredit & Quelle: © Romina Döhlemann

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Gefühle haben keinen Einfluss auf mein Handeln und meine Entscheidungen im Business

Ein Kommentar von Romina Döhlemann


Der Satz „Gefühle haben keinen Einfluss auf meine beruflichen Entscheidungen“ kling zwar gut, ist aber gelogen. Als Mensch ist es nicht möglich, keine Gefühle zu haben. Wir können Gefühle unterdrücken, verstecken oder überspielen. Das kann sogar so weit gehen, dass wir meinen, wir hätten keine. Aber bezüglich allem, was uns begegnet, empfinden wir ein Gefühl und reagieren darauf.

Erledigt ein Mitarbeiter beispielsweise seine Aufgabe schlampig, fühlt sich die Führungskraft meistens emotional betroffen oder sogar persönlich angegriffen. Im Feedback-Gespräch geht es dann nicht mehr darum klarzumachen, dass die Aufgabe korrekt erledigt werden muss. Es mischen sich unterschwellige oder ganz offen gezeigte Emotionen dazu: Schuldzuweisungen, „Enttäuschung“, Wut, Angst oder Ähnliches. Beim Mitarbeiter, der sich vermutlich sowieso schon schuldig fühlt (Wer macht schon gerne Fehler?), schürt das Angst, verursacht Scham oder sogar innere Rebellion. Selbst wenn er das nicht offen zeigt, wirken diese Gefühle zerstörerisch auf die Leistungsbereitschaft und schädigen das Vertrauensverhältnis gegenüber der Führungskraft.

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter sagt, er hätte Aufgabe X erledigt. Sie als Führungskraft erfahren später, dass er gelogen hat. Eine „gewöhnlichen“ Reaktion wäre: Mit „kalter Schulter“, sachlicher Wortwahl und eingefrorener Mimik erklären Sie dem Mitarbeiter die Konsequenzen seines Verhaltens. Das distanzierte Verhalten soll professionell wirken, dabei lassen Sie den Mitarbeiter aber ganz deutlich spüren, dass er Ihre Gunst verloren hat. Stattdessen könnten Sie sich aber auch fragen, warum Sie wirklich wütend oder traurig sind. Entsteht die Wut durch Ihre eigene Hilflosigkeit, weil Sie keinen Weg wissen, den Mitarbeiter dauerhaft so zu verändern, dass es Ihnen gefällt? Kommt die Traurigkeit daher, dass Ihr Mitarbeiter Sie nicht so wertschätzt und respektiert, wie Sie das erwartet haben?

Sind Ihnen diese Gefühle auch schon in anderen Situationen oder Lebensbereichen begegnet? Das ist immer ein Zeichen dafür, dass Sie einen alten Schmerz oder ein ungeklärtes Thema in sich haben, das immer wieder getriggert wird. Wichtig an dieser Stelle ist nur: Egal, was der Mitarbeiter „verbockt“, er ist nicht verantwortlich für Ihre Gefühle. Sind Sie sich dessen wirklich bewusst, können Sie aus dem „Kinderspiel“ aussteigen und die Probleme wirklich sachlich regeln. Als Führungskraft bedeutet das, mit innerer Klarheit und Wohlwollen zu kommunizieren, was Sie erwarten und alles dafür zu tun, dass der Mitarbeiter das auch erfüllen kann.

Dem Mitarbeiter steht es dann frei, dies zu akzeptieren und zu erfüllen oder nicht. Tut er es nicht, ist es Ihre Entscheidung, ob sie mit diesem Menschen weiter zusammenarbeiten wollen. Wenn Sie Ihre eigene Betroffenheit und Ihre Projektionen außen vor lassen, können Sie solche Entscheidungen viel bewusster treffen. Das entspannt Sie in Ihrer Aufgabe der Personalführung, ebenso wie den Mitarbeiter im Arbeitsalltag. In diesem Sinne trägt die innere Klarheit einer Führungskraft sogar maßgeblich zur Mitarbeitermotivation und besonders zur Mitarbeiterbindung bei.

 

 

Über die Autorin


Romina Döhlemann, Entwicklerin des QUANT-Modell® und der QUANT-Modell® Software, ist Expertin für Bewusstseinsarbeit und Mentorin für persönliche Weiterentwicklung. Als leidenschaftliche Ursachen-Forscherin entschlüsselt sie die wirklichen Ursachen, die über Gesundheit, Strahlkraft, Zufriedenheit und Erfolg entscheiden.

www.quant-leading.de

 

Christoph Döhlemann / Jacqueline Döhlemann


Verborgene Potentiale im Management


Mit dem QUANT-Modell Veränderungen meistern und das Unternehmen zum Erfolg führen


227 Seiten, € 34,95


ISBN 978-3-648-08091-7


Haufe Verlag

Wer bezahlt den Preis der Freiheit?

Foto, Fotocredit & Quelle: © Romina Döhlemann

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Oder brauchen wir unser “Hamsterrad” womöglich?

von Romina Döhlemann

 

Wenn Menschen über Stress klagen, aber keine fünf Minuten “nichts tun” können, oder sich mehr Freiheit wünschen, aber an einem verregneten Wochenende nichts mit sich anzufangen wissen, liegt die Vermutung nahe, dass wir unseren “Käfig” irgendwie selbst inszenieren. Warum tun wir das? Ist der Ausstieg aus dem “Hamsterrad” wirklich so schwer, dass ihn die meisten einfach nicht schaffen? Oder drehen wir unsere “täglichen Runden” nicht doch irgendwie freiwillig?

 

Noch nie waren wir so frei und “satt” wie heute: Unsere Grundversorgung ist gesichert, meistens haben wir sogar viel mehr, als wir brauchen. Die Freizeit können wir – Corona einmal außen vor – mit einem schillernden Angebot an interessanten Aktivitäten füllen. Und auch in Zeiten der Pandemie mangelt es uns nicht an geistig-intellektuellen Herausforderungen oder Angeboten für emotionale Erfüllung.

 

Immer auf der Suche nach Befriedigung

Wir könnten uns also ganz entspannt zurücklehnen und das Leben genießen. Theoretisch! In Wirklichkeit finden wir aber doch immer wieder etwas, das wir noch nicht haben, noch nicht sind, noch nicht erreicht haben. Ist das eigene Leben gerade nicht dramatisch genug, gibt es sicher etwas im Außen, wegen dem wir jammern oder über das wir meckern können: das Wetter, die Politik, die Nachrichten oder Arbeitskollegen. So bleiben wir immer unzufrieden. Als “Entschädigung” für unser Leiden suchen wir beständig weiter nach Befriedigung: Erfolg, Geld, Essen, Sex, Genussmittel, Schönheit, Spaß, Sport …

Sicherlich hat das innere “Getriebensein” individuelle Ursachen wie verfestigte Kindheitsmuster, alte Gefühle, energetische Blockaden oder einfach schlechte Gewohnheiten. Mit Präsenz im Augenblick wäre aber jeder Mensch in der Lage, jede dieser Ursachen unmittelbar zu entkräften und frei zu sein. Warum steigen wir nicht einfach aus dem “Hamsterrad” aus? Beliebte Ausreden sind “Ich kann nicht, weil…“ Ja, warum eigentlich?

 

Freiheit hat Folgen, die uns oft (unbewusst) Angst machen

Würden wir unsere Freiheit annehmen und unser Leben selbstbestimmt gestalten, würden wir zurückgeworfen auf unsere bedingungslose Eigenverantwortung. Obwohl wir also scheinbar nach innerer und äußerer Freiheit streben, ist es in der Realität eher so, dass wir sie vermeiden. Wir begeben uns immer wieder “freiwillig” in Zwänge, aus denen wir uns befreien wollen und erschaffen Probleme, die wir lösen können. Sehr leicht erkennen wir selbstgebaute Zwänge am Wörtchen „muss”:

  • Ich muss heute Kunden anrufen!
  • Ich muss Sport machen!
  • Ich muss mal wieder die Oma besuchen!
  • Ich muss zum Friseur!
  • Ich muss die Fenster putzen!

 

Und das ist noch die entwickelte Form. Oft verwenden wir eher “man muss!“. In allen Fällen verwandeln wir selbstgewählte Aufgaben und Entscheidungen in innere Zwänge. Immer mit dem Ziel, beschäftigt zu sein. Dabei verlegen wir unseren Referenzpunkt, also die Autorität über unser Leben, von innen (”Ich kann / darf / möchte …”) nach außen (”Mein Chef / mein Arzt / meine Frau / meine Nachbarn / die Gesellschaft … sagt, ich muss …”)

 

Eine weitere beliebte Strategie, um die Freiheit zu vermeiden, ist das “Streben nach mehr”:

  • Ich muss mehr Geld verdienen, dann bin ich frei.
  • Ich muss mehr Freizeit haben, dann bin ich ausgeglichen.
  • Ich muss mehr wissen, dann bekomme ich alles in den Griff.
  • Ich muss schöner sein, dann werde ich gemocht.
  • Ich brauche mehr Vergnügen, dann bin ich glücklich.
  • Ich muss erfolgreicher sein, dann werde ich anerkannt.
  • Ich muss mehr Gutes tun, dann fühle ich mich wertvoll.

 

Wir sind also die meiste Zeit damit beschäftigt, unsere Freiheit zu vermeiden, obwohl wir sie herbeisehnen. Das führt natürlich nie zu dauerhafter Freude und Erfüllung, ist aber dennoch sinnvoll. Denn wenn wir nicht wissen, was wir mit unserer Freiheit anstellen sollen, dann ist sie eine Strafe. Trauen wir uns die Eigenverantwortung für unser Leben nicht zu, empfinden wir uns selbst als sinn- oder nutzlos. Diese Gefühle gehören zu den unangenehmsten überhaupt, weil sie unsere Daseinsberechtigung grundsätzlich in Frage stellen. So meinen wir, den Halt auf der Welt zu verlieren.

 

Druck ist immer noch besser als Bedeutungslosigkeit

Das vielfach verteufelte “Hamsterrad” und ständige Streben nach “mehr” ist so gesehen nicht die schlechteste Wahl. Zum einen fühlt sich Druck immer noch besser an als halt- und nutzlos in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Zum anderen entstehen aus unserer Strebsamkeit natürlich unglaubliche geistige und materielle Errungenschaften, die die Entwicklung unserer Welt und Gesellschaft vorantreiben.

Wenn es jedoch nicht mehr ausreicht, uns durch Leistung oder kurzfristige Befriedigung bedeutsam und glücklich zu fühlen, brauchen wir etwas anderes, das uns den nötigen Halt gibt. Mutige Menschen sind auf der Suche nach diesem “Neuen” vorangegangen und haben tatsächlich die (Er-)Lösung gefunden: Aus Sinnhaftigkeit entstehen Erfüllung und Zufriedenheit! Dem Leben Sinn und Bedeutung geben funktioniert auf zwei Wegen:

 

  1. Wir geben unseren Alltagsaufgaben mehr Bedeutsamkeit

Das bedeutet schlichtweg, dass wir ALLES, was wir tun, ganz bewusst und bestmöglich tun. Besonders ganz banale Tätigkeiten! Wenn wir einen Teller abwaschen, sind wir mit unseren Gedanken ganz beim Abwaschen. Wir spülen den Teller so perfekt, wie noch nie zuvor jemand einen Teller gespült hat. Wir erfreuen uns daran, dass wir die Zeit haben, den Teller in Ruhe abzuwaschen, dass wir gesunde Hände haben, um den Teller zu waschen, dass uns fließendes Wasser zur Verfügung steht …

Wenn wir mit einem Mitarbeiter sprechen, sind wir ganz und gar bei dem Mitarbeiter. Wir hören genau zu und nehmen ihn mit Körper, Geist und Seele wahr. Wir erkennen, welchen Benefit wir in diesem Gespräch für alle Beteiligten erreichen und bemerken, wie nützlich wir als Gesprächspartner sind …

So aufmerksam bei banalen Tätigkeiten zu sein, klingt erst einmal ziemlich langweilig. Sobald wir jedoch unsere inneren Widerstände gegen diese “Präsenz” überwunden haben, stellen wir sehr schnell fest, wie die Hingabe an eine Aufgabe uns innerlich immer ruhiger und zufriedener werden lässt.

 

  1. Wir finden und verwirklichen unseren Lebenssinn

Das bedeutet ganz einfach, uns darüber bewusst zu sein, wie wir wirklich “vom Leben” gemacht sind und wofür wir unsere Besonderheit in diesem Leben einsetzen sollen. Im Gegensatz zu obiger Präsenzübung sind Sinn und Bedeutung unseres Alltags dabei nicht “chaotisch”, sondern klar ausgerichtet. Denn jeder Mensch ist eine vollkommene, perfekt ausgestattete “Maßanfertigung” der Natur mit einem Auftrag, den niemand sonst erfüllen kann.

Mit bewusster Sinnlebung erkennen wir sehr schnell, dass ALLES in unserem Leben uns dabei unterstützen will, unseren Auftrag bestmöglich erfüllen zu können. Aus meiner Erfahrung gibt es nichts, was mehr zu einem erfüllten Leben und innerer Freiheit beiträgt, als die Gewissheit, dass die ganze Welt hinter dir steht!

Wenn wir Sinn im Leben haben, können wir unsere Freiheit annehmen und positiv nutzen. Wir können unser Leben aktiv schöpferisch gestalten und damit große Veränderungen zum Besten des Ganzen bewirken.

 

 

Über die Autorin


Romina Döhlemann, Entwicklerin des QUANT-Modell® und der QUANT-Modell® Software, ist Expertin für Bewusstseinsarbeit und Mentorin für persönliche Weiterentwicklung. Als leidenschaftliche Ursachen-Forscherin entschlüsselt sie die wirklichen Ursachen, die über Gesundheit, Strahlkraft, Zufriedenheit und Erfolg entscheiden.

www.quant-leading.de

 

Christoph Döhlemann / Jacqueline Romina Döhlemann


Verborgene Potentiale im Management


Mit dem QUANT-Modell Veränderungen meistern und das Unternehmen zum Erfolg führen


227 Seiten, € 34,95


ISBN 978-3-648-08091-7


Haufe Verlag

 

 

INTEGRAL-Studie zum Weltelterntag am 1. Juni

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 31.05.2021

Corona als Belastungsprobe für Eltern – Mehrheit wünscht sich stärkere Anerkennung der Strapazen durch die Politik

 

Die Beziehung zu den eigenen Eltern oder auch den eigenen Kindern ist ein Thema, das die Menschen ein Leben lang intensiv und oft auch emotional beschäftigt. In Zeiten der Corona-Pandemie wird der Alltag bei Familien mit schulpflichtigen und Kindergarten- Kindern auf eine harte Probe gestellt. Jährlich am 1. Juni wird der Weltelterntag begangen. In einer aktuellen Umfrage hat INTEGRAL die Bevölkerung nach ihren Eltern- und Kinder- Beziehungen, nach ihren Erwartungen an sich selbst bei der Kindererziehung sowie nach ihren Einstellungen dazu befragt.

 

Seit mehr als einem Jahr wird das häusliche Zusammenleben durch die Corona-Pandemie beherrscht: Isolation, Homeschooling und Kindergarten nur als Ausweich-Option – die Maßnahmen zum Schutz vor der Coronavirus-Ausbreitung gehen zu Lasten vieler Eltern. Mehr als zwei Drittel (68%) der Befragten sind der Ansicht, dass die Belastung von Eltern mit (Klein-) Kindern während der Corona-Krise nicht ausreichend von der Politik berücksichtigt wird. Dies sagen Befragte zwischen 18 und 29 Jahren (77%) noch häufiger.

Das sind Ergebnisse einer aktuellen INTEGRAL Online-Studie, für die 500 Personen zwischen 18 und 69 Jahren anlässlich des Weltelterntages am 1. Juni befragt wurden. Der durch die Vereinten Nationen 2012 ausgerufene Weltelterntag würdigt die zentrale Rolle der Eltern bei der Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder. Dabei soll Eltern besondere Wertschätzung für ihre Verantwortung, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, zuteilwerden.

Wir verstehen uns gut mit den eigenen Eltern und finden sie großartig

Generell ist das Verhältnis der Bevölkerung zu ihren Eltern größtenteils positiv: Vier von fünf Österreichern (79%) haben oder hatten ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Die Bewertung fällt bei 18-29-Jährigen am positivsten aus.

Weiters empfinden vier von fünf Befragten (81%) Dankbarkeit für ihre Eltern. Etwas weniger (75%) sagen, dass ihre Eltern immer für sie da waren und 74% blicken auf eine kindgerechte Entwicklung dank der eigenen Eltern zurück. 72% sagen, dass ihre Eltern sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie sind. 73% sind der Meinung, dass ihre Eltern großartig sind bzw. waren und praktisch ebenso viele (71%) geben an, dass ihre Eltern ihren moralischen Kompass stark geprägt haben. Dem gegenüber sagen 11%, dass sie nichts mehr mit ihren Eltern zu tun haben wollen.

Erwartungen an die eigene Elternschaft – Vorbildwirkung am wichtigsten

Fast alle Befragten mit Kindern im eigenen Haushalt geben an, ein gutes Vorbild für ihre Kinder sein zu wollen (98%). Dass sie ihnen die gleichen Werte vermitteln wollen, die ihre Eltern ihnen vermittelt haben, sagen zwei Drittel der Eltern (66%). Die Hälfte der Eltern (50%) sagt jedoch auch, dass sie ihre Kinder besser erzieht, als ihre Eltern sie selbst erzogen haben.

Vier von Fünf begrüßen ein Eingreifen des Staates bei Überforderung der Eltern

Der Rolle des Staates wird bei Härtefällen in der Kindererziehung große Bedeutung beigemessen. So stimmen 82% aller Befragten zu, dass der Staat, beispielsweise in Form von Jugendämtern oder Familienberatungsstellen, eingreifen dürfen sollte, wenn Eltern nicht in der Lage sind, sich ausreichend um ihre Kinder zu kümmern.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass es um die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern hierzulande gut bestellt ist und – allen Generationenkonflikten zum Trotz – eine weitgehende Einigkeit über Werthaltungen besteht.“, fasst Martin Mayr, Mitglied der INTEGRAL-Geschäftsleitung, die Ergebnisse zusammen. „Es wird aber auch deutlich, dass sich viele Eltern in der Corona-Krise von der Politik alleinegelassen fühlen.“

Hohe Akzeptanz unterschiedlicher Familienbilder

In Politik und Medien werden Familienmodelle mitunter sehr emotional diskutiert. Doch wie steht die Bevölkerung dazu? Über die Äußerung, dass eine gute Eltern-Kind-Beziehung der Grundstein für ein glückliches Leben sei, herrscht hierzulande große Einigkeit: 91% stimmen dem zu, 50- bis 69-Jährige sogar zu 95%.

Die Bevölkerung steht dabei auch nicht-klassischen Familienmodellen durchaus positiv gegenüber: Dass es gut sei, dass diese heutzutage akzeptiert werden, sagen über drei Viertel der Befragten (79%).

Gleichzeitig stimmen 82% aller Befragten zu, dass für die Entwicklung von Kindern die gemeinsame Erziehung durch Vater und Mutter wichtig sei.

Inanspruchnahme von Karenzzeit ist weiterhin überwiegend Frauensache

Unter den Befragten mit Kindern zeigt der Blick auf die Karenz-Aufteilung, dass Frauen immer noch länger ihre Arbeit unterbrechen als Männer. So sagen 32% aller Eltern aus, die komplette Karenzzeit allein übernommen zu haben, unter Frauen sagen dies 59%, unter Männern 2%. Männer sagen wiederum häufiger, den geringen Teil der Karenzzeit übernommen zu haben (11% vs. 0% der Frauen). Dass sie sich die Elternzeit zu gleichen Teilen geteilt haben, sagen insgesamt nur 6% der Eltern in Österreich.

Übrigens: Deutsche und Österreicher sind sich überraschend einig in ihrer Einstellung zu den eigenen Eltern und ihre Ansprüche an die Elternschaft: Die Ergebnisse fallen sehr vergleichbar aus. Das hat der INTEGRAL-Partner SINUS in Kooperation mit YouGov für Deutschland herausgefunden.

Dies sind Ergebnisse aus der INTEGRAL-Eigenforschung. Im Rahmen einer Online-Befragung wurden 500 Personen im Mai 2021 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren befragt.

 

 

Über INTEGRAL

INTEGRAL ist ein Full-Service-Institut und Anbieter maßgeschneiderter Marktforschungslösungen auf wissenschaftlicher Basis, von der Datenerhebung bis zur Lieferung handlungsrelevanter Informationen und Empfehlungen. INTEGRAL kooperiert eng mit den Schwesterunternehmen SINUS Markt- und Sozialforschung in Heidelberg und Berlin und OPINION Market Research & Consulting, Nürnberg (INTEGRAL-SINUS-OPINION Gruppe). In Kooperation mit dem Heidelberger SINUS-Institut engagiert sich der österreichische Marktforscher intensiv in der Sinus-Milieu® Forschung. Die Ergebnisse bieten Marketingentscheidern aus Unternehmen, Medien und Politik wettbewerbsrelevante Informationen über Märkte und Zielgruppen.

 

www.integral.co.at

C&A produziert digital und nachhaltig im Herzen Europas

Foto: “Giny Boer, CEO C&A Europe” / Fotocredit & Quelle: © C&A

[Werbung]*Unbezahlt*Düsseldorf, 22.05.2021

  • „C&A’s Factory for Innovation in Textiles” (FIT) entsteht in Mönchengladbach
  • Fokus liegt auf Technologie, CO₂-neutraler Produktion und nachhaltigerer Mode

 

Das Modeunternehmen C&A wird im Herbst 2021 seine Factory for Innovation in Textiles („C&A‘s FIT“), in Mönchengladbach eröffnen. Unter Einbeziehung modernster Technologien wird an dem neuen Standort besonders nachhaltige Mode entwickelt und produziert. Bei der Umsetzung arbeitet das Modeunternehmen unter anderem mit der Hochschule Niederrhein, der Textilakademie NRW, der RWTH Aachen und Start-Up-Unternehmen zusammen.

„Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Maßstäbe in der Textilherstellung und -konfektion setzen. Wir freuen uns sehr, wieder im Herzen Europas zu produzieren. ‚C&A‘s FIT‘ wird die Digitalisierung von Prozessen mit Nachhaltigkeit verbinden und damit neue Standards für die weltweite Produktion schaffen“, sagte Giny Boer, CEO von C&A Europe.

Der Fokus von FIT wird zunächst auf der Produktion von Jeans liegen. In diesem Bereich ist C&A einer der Marktführer in Europa und hat bereits in den Vorjahren neue Maßstäbe gesetzt: 2018 entwickelte das Unternehmen unter anderem die weltweit erste Jeans, die mit dem Cradle-to-Cradle (C2C™) Gold-Level zertifiziert wurde. 2020 folgte die Platinum-Auszeichnung für die Beluga-Jeans.

Die Erfolgsgeschichte immer nachhaltigerer Kleidung möchte das Unternehmen nun am neuen Standort durch die Integration hochautomatisierter Prozesse in Näherei und Wäscherei fortschreiben. In den kommenden Monaten wird „C&A’s FIT“ etwa 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und gemeinsam mit der Textilakademie NRW für die Arbeit an dem modernen und CO₂-neutralen Standort qualifizieren. Zunächst sollen in Mönchengladbach etwa 400.000 Jeans pro Jahr produziert werden, später werden es 800.000 sein. Die ersten Hosen sind 2022 erhältlich. „FIT wird mehr sein als nur ein Labor für Prototypen. Es geht um die Produktion in größeren Stückzahlen. Nachhaltige Mode darf kein Nischenprodukt sein“, sagt Giny Boer.

„Diese Investition von C&A unterstreicht, dass die Textilindustrie hier bei uns, mitten in Europa, wieder neue Impulse setzt“, sagt Rolf Königs, der Vorsitzende des Verbands der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie. Detlef Braun von der Textilakademie NRW wertet das Engagement C&As auch mit Blick auf weitere Innovationsprojekte als „wichtiges Zeichen für die Textilindustrie in unserer Region.“ Einst florierten die Produktion und der Handel von Textilien am Niederrhein. Nach Jahrzehnten, in denen erhebliche Teile der Textilbranche die Region verlassen haben, ergeben sich für den Technologie-, Studien- und Forschungsstandort nun wechselseitig neue Chancen.

„Mit C&A engagiert sich mitten in Europa ein Unternehmen, das sich über Jahre mit zahlreichen Initiativen im Bereich der Nachhaltigkeit fit gemacht hat. Wir stehen schon seit längerem in einem intensiven Austausch und sind stolz, dass der Industriearbeitsplatz der Zukunft schon heute in direkter Nähe Wirklichkeit wird. Unsere Studierenden und Forschenden begeistert das: Fast Fashion ist out, FIT Fashion ist in“, sagte Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung an der Hochschule Niederrhein.

 

www.c-a.com

 

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Über C&A: 


Mit über 1.400 Filialen in 18 europäischen Ländern und rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist C&A eines der führenden Modehandelsunternehmen Europas. C&A begrüßt jeden Tag mehr als zwei Millionen Besucher in seinen Filialen in Europa und bietet Mode in guter Qualität zu günstigen Preisen für die ganze Familie.

FREE NOW setzt sich neue Ziele für Frauen in Führungspositionen

Foto: “FREE NOW Taxi” / Fotocredit: © Michael Gruber / Quelle: FREE NOW

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Zum Europäischen Monat der Vielfalt

 

FREE NOW, Europas führende Multi-Service-Mobilitätsplattform, startet im Rahmen der Initiative „Make a Move towards Diversity & Inclusion“ neue Maßnahmen: Anlässlich des ersten Europäischen Monats der Vielfalt, einer Aktion der Europäischen Kommission, unterzeichnet das Unternehmen die Charta der Vielfalt und plant weitere zeitnahe Maßnahmen, um Vielfalt und Inklusion voranzutreiben.


  • Europas größte Mobilitätsplattform möchte 38 Prozent Frauen auf allen Führungsebenen bis Ende des Jahres und 43 Prozent bis 2023 erreichen
  • FREE NOW bekennt sich zu den Werten der Charta der Vielfalt unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und erweitert das Engagement für Vielfalt und Inklusion
  • Mobilitätsangebote für Menschen mit Behinderungen werden ausgebaut und künftig über die FREE NOW App angeboten

 

Mehr Frauen auf allen Führungsebenen: Ein klares Ziel für die nächsten zwei Jahre

Darüber hinaus steckt sich der Mobilitätsanbieter klare Ziele für eine Frauenquote auf allen Führungsebenen. „Vielfalt ist das Herzstück unseres Unternehmens. Deshalb verpflichten wir uns nicht nur, ein chancengleicher Arbeitgeber zu sein, sondern auch die Vielfalt und Inklusion in der Gesellschaft zu fördern und unser App-Angebot dahingehend zu verbessern“, sagt FREE NOW Chief People and Communications Officer Eckart Diepenhorst. „Wir bekennen uns zu den Werten und Inhalten der Charta der Vielfalt und verstärken unser Engagement.“

Als elementarer Bestandteil im Bereich Vielfalt und Inklusion strebt FREE NOW deshalb bis Ende dieses Jahres den Anteil der weiblichen Führungskräfte von 33 auf 38 Prozent zu steigern. Für 2023 wird ein Frauenanteil von 43 Prozent angestrebt. Anna Diemer, Head of Marketing Deutschland ergänzt: “Bei FREE NOW erlebe ich bereits ein Umfeld, welches vor allem dadurch besticht, dass es Raum für unterschiedliche Charaktere schafft und damit einen Ort kreiert, indem verschiedene Herangehensweisen akzeptiert sind. Es steht nicht die Erwartungshaltung im Raum, sich einer Mehrheit unterzuordnen. Dass wir jetzt noch die Quote an Diversität in allen Führungspositionen anheben, ist ein wichtiger Schritt. Damit sind wir im Branchenschnitt gut aufgestellt.” Weitere Statements zu dieser Initiative, hat FREE NOW in einem Mitarbeiter-Video zusammengestellt.

 

Regionale Initiativen sollen bestehendes Engagement für Vielfalt und Inklusion vorantreiben

FREE NOW will seine Bemühungen auch in weiteren Bereichen rund um die Themen Vielfalt und Inklusion ausbauen. So ist die Mobilitätsplattform kürzlich der EU-Initiative Open Employers Pledge beigetreten, um sich gemeinsam mit anderen europäischen Tech-Unternehmen dafür einzusetzen, Arbeitsmigration in Europa zu verbessern. Darüber hinaus hat FREE NOW interne Mitarbeiter-Komitees eingeführt, um einen positiven Diskurs, den Austausch von Informationen, interne Initiativen und sichere Räume für Menschen zu fördern, die sich mit allem von der Geschlechtsidentität bis zur psychischen Gesundheit beschäftigen. Diese Engagements sollen im Laufe des Jahres durch weitere Initiativen ergänzt werden. So plant das Unternehmen beispielsweise in Spanien, Menschen verschiedener Zielgruppen durch ein Stipendium an Tech-Berufe heranzuführen. In Großbritannien unterstützt der führende Mobilitätsanbieter hinzu angeschlossene Fahrer und User mit Post-Covid Mental Health Programmen. In Deutschland werden noch in diesem Jahr barrierefreie Taxifahrten für Rollstuhlfahrer über die App angeboten.

„Wir werden Vielfalt und Inklusion auf allen Ebenen vorantreiben“, sagt Eckart Diepenhorst. „Dabei haben wir eine klare Vision vor Augen: Wir wollen ein Arbeitgeber sein, bei dem die unterschiedlichsten Talente einen Platz finden und sich weiterentwickeln können, um gemeinsam mit dem Team eine Plattform zu schaffen, die Mobilität für alle zugänglich macht.“

 

https://free-now.com/at

 

Über FREE NOW
FREE NOW (ehemals mytaxi) ist das Multiservice-Mobilitäts-Joint-Venture von Daimler und BMW. Neben dem Ride-Hailing-Service bietet FREE NOW auch Angebote aus den Bereichen Micromobility und Carsharing an. Es besteht aus den Verticals FREE NOW (zehn europäische Märkte), Βeat (fünf lateinamerikanische Märkte und ein europäischer Markt) und hive (drei europäische Märkte). Zusammen werden die Verticals derzeit von 41 Millionen Nutzern in 17 Märkten und mehr als 150 Städten genutzt. Damit ist FREE NOW der größte Anbieter von Ride-Hailing-Services in Europa und die am schnellsten wachsende Vermittlungsplattform in Lateinamerika. Insgesamt beschäftigt FREE NOW mehr als 2.200 Mitarbeiter in 35 verschiedenen Standorten rund um den Globus. CEO von FREE NOW ist Marc Berg.

Elisabeth Meyer – Seifenmanufaktur „emuna“

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Spezielle Seifen aus Enzesfeld-Lindabrunn sind besonders hautfreundlich

 

„Das vergangene Jahr ist geschäftlich für mich sehr gut gelaufen. Ich habe rund 12.000 Seifen verkauft. Heuer sollten es jedenfalls mehr werden. Bisher schaut es dafür ganz gut aus“, teilt Elisabeth Meyer aus Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Die gelernte Grafikerin hat sich 2018 mit der Seifenmanufaktur „emuna“ selbständig gemacht. emuna ist eine Wortkreation aus „Elisabeth Mayer“ und „Natur“ und heißt darüber hinaus auch „Gottvertrauen“ im Hebräischen.

„Mir war es wichtig, dass die von mir hergestellte Seife ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Eine solche ist erwiesenermaßen besonders hautfreundlich. Zumindest haben weder meine Familie noch ich seit der Verwendung der selbst hergestellten Seife Hautprobleme. Ein Grund dafür mag auch in der Art der Herstellung liegen, die durch Kaltverseifung erfolgt“, so Meyer. Bei emuna stimmt neben dem Inhalt auch die Verpackung. Diese besteht aus ökologisch nachhaltig hergestelltem Papier oder aus Naturkarton.

Der Erfolg gibt Elisabeth Meyer jedenfalls Recht. Mittlerweile sind die Seifen aus Enzesfeld-Lindabrunn im Drogeriefachhandel ebenso erhältlich wie in ausgewählten Apotheken. Selbstverständlich werden die Produkte auch über den Webshop verkauft. Besonderes Interesse lassen inzwischen auch Unternehmen erkennen. „Letzte Weihnachten habe ich Seifen auch an Firmen verkauft, die sie an Kunden oder Mitarbeiter verschenkt haben. Schließlich ist es möglich, meine Seifen nicht nur zu personalisieren, sondern sie auch mit Zutaten zu verbinden, etwa mit Kaffee“, erklärt Meyer. Jedenfalls hätten ihre Kreativität und ihr grafisches Verständnis bewirkt, dass durch die besondere Gestaltung der Seifen und auch der Verpackung die Nachfrage nach den Produkten ständig gestiegen sei.

Dabei sei die Seife, die rund neun Euro koste, nicht gerade günstig im Vergleich zu industriell erzeugten Produkten. Die Herstellung dauert rund neun Wochen, angefangen vom Anrühren der Öle bis zur rund acht Wochen dauernden Reifung. „Am Ende dieses Prozesses wiege ich jede Seife ab. Schließlich verkaufe ich genau 90 Gramm“, sagt die Unternehmerin. Durch die händische Herstellung und die natürlichen Zutaten sei jedes Produkt ein Unikat.

Noch befindet sich Meyer im Aufbau ihrer Firma. Vieles ist ihr mit Unterstützung ihrer Familie schon gelungen. Noch wird in den eigenen vier Wänden produziert. „Viel Zeit verbringe ich mit der Entwicklung neuer Ideen“, sagt sie. „Unterstützt werde ich von einer geringfügig angestellten Mitarbeiterin. Das Wachstum passiert langsam, aber stetig und das ist gut so. Irgendwann werde ich vielleicht auch andere Räumlichkeiten benötigen, aber das hat noch Zeit“, resümiert Elisabeth Meyer. (jm)

 

www.emuna.at

Kordula Sartori – Taxiunternehmen Sartori

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Taxi-Unternehmen Sartori investiert trotz Corona-Krise in zwei neue Autos

 

Das Bisamberger Taxiunternehmen Sartori besitzt seit kurzen zwei neue Fahrzeuge. Es handelt sich dabei um ein lange vorbestelltes Elektro-Auto und den Ersatzwagen für ein zu altes Fahrzeug. „Die Investition von rund 80.000 Euro war trotz der schwierigen Finanzlage dringend notwendig“, erklärt Firmenchefin Kordula Sartori dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Jetzt verfügt die Firma über fünf Pkw und einen Bus, der nicht nur Platz für acht Personen bietet, sondern auch eine rollstuhlgerechte Rampe für behinderte Personen mitführt.

Durch die Corona-Pandemie hat das Taxiunternehmen rund 40 Prozent des Umsatzes verloren. Hauptursache sind die Ausfälle der Fahrten zum Flughafen, zu Adressen der Gastronomie und der Wiener Kulturveranstaltungen. Dazu zählen auch die pauschalierten Fahrten zu diversen Feiern und Festen. Ein Drittel der Fahrten gehen nach Wien und zwei Drittel in die Umgebung. Durch die Corona-Krise ist der Großteil dieser wichtigen Standbeine weggefallen. Als erfreuliches Trostpflaster nennt die Unternehmerin, „trotz dieser schwierigen Zeit sind alle sechs Mitarbeiter, darunter auch zwei Frauen, uns treu geblieben und helfen jetzt tatkräftig beim Neuanfang mit.“

Derzeit werden die meisten Taxifahrten mit Stammkunden gefahren. „Ohne sie könnten wir zusperren“, sagt die Chefin. Vor allem sind es die älteren Leute, die mit dem Taxi zu Ärzten, Gesundheits-Einrichtungen, Besuchen nach Wien usw. fahren oder für schwerere Einkäufe ein Taxi rufen. Fixe Standorte, wie z.B. beim Bahnhof, gibt es für Sartori Taxi allerdings keine.

Wenn jetzt die Gastronomie und die Kulturstätten wieder geöffnet sind, hofft Kordula Sartori nicht nur auf wieder steigende Umsätze, sondern auch auf eine erfolgreiche Expansion: „Wir möchten unsere Dienste länger bis nach Mitternacht anbieten und werden damit an Freitagen und Samstagen beginnen. Wird das Angebot angenommen, könnten wir es noch erweitern, und wenn wir damit Erfolg haben, auch noch ein oder zwei Fahrer aufnehmen.“ (km)

 

www.taxi-sartori.at

Alexandra Stockner – Bobbel Symphonie

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In Seebenstein entstehen wahre Farbsymphonien zum kreativen Handarbeiten

 

Aus dem Wickeln von Bobbeln – Knäuel von Farbverlaufsgarnen zum Handarbeiten – hat die Start-up- und Einpersonenunternehmerin Alexandra Stockner in Seebenstein, Bezirk Neunkirchen, mit der Firma Bobbel Symphonie e.U. ein Geschäft gemacht. Wie sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, bestehe nach solch individuell gewickelten Garnen mit Wunschfarbverläufen eine gute Nachfrage.

 

„Auf die Idee, mich mit dem Wickeln von Bobbeln selbständig zu machen, bin ich gekommen, nachdem ich meine Wunschbobbels nicht so bekommen hatte, wie ich es wollte und daher beschloss, sie selber zu wickeln. Daraus ist dann ein Gewerbe entstanden“, erzählt Stockner, die selbst erst über das Häkeln zu den Farbverlaufgarnen gekommen ist. Sehr gut angenommen werden ihre individuell zusammengestellten Farbverläufe, teilweise weil das Handarbeiten im Trend liegt und coronabedingt die Leute mehr zu Hause sind und so neue Techniken für sich entdecken.

Einen Wunschbobbel kann man sich aus etwa 120 Farben und etlichen Effektgarnen zusammenstellen lassen. Wobei Stockner bei der Farbauswahl auch berät. Die einzelnen Bobbels werden zu mehreren Fäden aus Baumwolle/Polyacryl gewickelt. Ein dreifädiger Bobbel mit einem Gewicht von 200 Gramm und einer Lauflänge von 1.000 Metern ist ab 15 Euro möglich. Verkauft werden die Bobbels meist über eine eigene Facebook-Gruppe, ein Webshop ist in Vorbereitung. Neben den Wunschwicklungen sind auch immer fertige Bobbels verfügbar.

Das Sortiment erweitern Zubehörteile, wie Garnschalen sowie Bobbel- und Nadeltaschen. Neu im Programm sind Sockenbretter und Maschenprobenlineale. Auch Alpaka- und Merinogarn sind erhältlich. Als nächster Schritt soll Sockenwolle kommen. Dann plant die Unternehmerin, diese auch selbst zu färben. Außerdem sind Spinnräder und Spinnradzubehör geplant.

Ein großes Anliegen ist Stockner das Projekt Debra – Schmetterlingskinder. Hier stellt sie eigene Schmetterlingskinder-Wicklungen zusammen, von denen ein Teil des Erlöses an die damit befasste Organisation geht. (hm)

 

www.bobbelsymphonie.com

www.facebook.com/Bobbelsymphonie

Christina Lechner – Sportpsychologin

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Sportpsychologin sorgt für stressfreien Umgang mit Pferden


Pferdesport ist ein Schwerpunkt der Sportpsychologin und Einpersonenunternehmerin Christina Lechner in Schrattenbach, Bezirk Neunkirchen. Zusammen mit ihrer Kollegin Viktoria Weber hat sie die interaktive online Vortragsreihe „FOKUS Pferdesport“ ins Leben gerufen. Wie Lechner dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilt, richte sich diese Reihe an alle Personen, die am Pferdesport interessiert sind. Diese Idee ist dem riz up Creative Business Award 2021 in der Kategorie Creative Business eine Nominierung wert gewesen.

„Wir haben gesehen, dass bei der Ausbildung zum Pferdesporttrainer Fragen aufgeworfen und Anliegen vertreten wurden, die auch für Sportler, Betreuer oder Eltern, kurz für alle am Pferdesport Interessierten, von Belang sind. Daraus haben wir eine eigene Reihe entwickelt“, erklärt Lechner, „die zur besseren Erreichbarkeit der Interessenten online mit beschränkter Teilnehmerzahl angeboten wird.“ Ein interaktiver Vortrag dauert zwei Stunden und kostet 25 Euro je Einheit. Unter Pferdesport wird nicht nur Reiten, sondern auch Fahren und Voltegieren verstanden.

Besonders der Umgang mit Pferden bedarf einer inneren Stärke und Ruhe, da Pferde als Fluchttiere die Befindlichkeiten der Personen spiegeln, die mit ihnen umgehen. Damit können sich Unsicherheiten und Ängste auf beiden Seiten potenzieren, was die Freude am Pferdesport dämmt und letztlich auch Gefahrensituationen auslösen kann.

Ein Anliegen ist es Lechner, egal bei welcher Sportart, Sportpsychologen schon am Anfang des Trainings bzw. der sportlichen Karriere einzubeziehen, da mentale Stärke überall wichtig ist. Oft aber wird erst dann mit einem Sportpsychologen gearbeitet, wenn man sich selber nicht mehr zu helfen weiß. Dass bereits in den meisten Sporttrainerausbildungen die Sportpsychologie eingebaut ist, begrüßt Lechner sehr.

Neben Sportlern betreut Lechner zunehmend Berufsmusiker. Weiters ist die Militärakademie in Wiener Neustadt Kunde. Eine Stunde kostet 78 Euro. Damit der Humor nicht zu kurz kommt, hat Lechner ein eigenes Kabarett mit Elementen der Sportpsychologie verfasst. Davon sind in nächster Zeit Auftritte in Graz geplant. (hm)

http://christinalechner.at

Niederösterreichs Berggipfel locken im Sommer mit besonderen Attraktionen

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220.000 Personen haben Niederösterreichs Bergbahnen im Sommer 2020 auf die höchsten Gipfel des Landes befördert, was trotz Corona-Beschränkungen eine neue Rekordmarke bedeutet. Diesen Schwung will die Landestourismusorganisation NÖ Werbung auch heuer nutzen und viele in- und ausländische Besucher motivieren, schöne Sommertage in Niederösterreichs Bergwelt zu erleben. Eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe dabei ist der „Bergsommer Niederösterreich“, der heuer bereits zum zehnten Mal stattfindet.


Mit dieser Kampagne möchte die NÖ Werbung den Bergtourismus in den beiden alpinen Regionen des Landes – Mostviertel und Wiener Alpen in Niederösterreich – stärken. Auswählen kann der Gast aus einem breit gefächerten Angebot, wobei dem Wandern ein spezieller Schwerpunkt gewidmet ist. So gibt es u.a. Beschreibungen und Tipps zu zehn besonderen Wanderwegen, die prächtige Ausblicke auf die Gipfel-Skyline oder in das weite Land eröffnen. Von überschaubaren Etappen für Familien bis zu ausgedehnten anspruchsvollen Touren für sportliche Profis: In Niederösterreich findet jeder Wanderer den für ihn „richtigen“ Berg.

Das Programm bietet auch heuer wieder ein breites Bündel an Bergsommer-Veranstaltungen. Das sind besondere Angebote mit speziellen Themenschwerpunkten, die extra gebucht werden müssen. Mit dabei sind u.a. „Wandern, Spielen, Entdecken – für Familien mit Kindern am Leckermoor“ in Göstling/Ybbs, „Gipfelklaenge“ an zwei Tagen in Mitterbach am Erlaufsee und im Naturpark Ötscher-Tormäuer sowie der beliebte Schneeberglauf „Mensch gegen Maschine“, der in Puchberg/Schneeberg startet. (mm)

www.bergsommer.at