Author: Alexa Szikonya

Sonja Rittchen – Med Uni Graz

Foto: “Rektor Hellmut Samonigg, Promovendin Sonja Rittchen und Bundespräsident Alexander Van der Bellen”
Fotocredit: © Med Uni Graz / Lunghammer  /  Quelle: Med Uni Graz

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Sub-Auspiciis-Promotion von Sonja Rittchen


Lungengesundheit im Fokus der herausragenden Wissenschafterin

Am Freitag, 10. Juni 2022 feierte Sonja Rittchen an der Med Uni Graz ihre Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Ihr PhD-Studium Molecular Inflammation (DK-MOLIN) schloss sie an der Med Uni Graz mit Höchstleistungen ab. Ihr Forschungsfokus liegt auf dem Immunsystem, im Speziellen konzentriert sie sich auf Atemwegserkrankungen und jene Zellen, die zur Entstehung von akuten Entzündungsreaktionen in der Lunge beitragen.

 

Zusammenspiel zwischen Immunsystem und Atemwegserkrankungen

Sonja Rittchen wurde 1993 in Wolfsberg, Kärnten, geboren und studierte Medical and Pharmaceutical Biotechnology an der IMC Fachhochschule Krems sowie Biochemie und molekulare Biomedizin an der Technischen Universität Graz. Bereits im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Multiplen Sklerose in Edinburgh während ihres Bachelorstudiums wurde das Interesse für Immunreaktionen und deren Deregulierung bei vielen Krankheiten geweckt. Vor allem die unzähligen molekularen Interaktionen und Pathomechanismen, die zur Entstehung und zum Fortschreiten der Krankheit beitragen, faszinierten die Jungforscherin. So widmete sie ihren Forschungsfokus dem angeborenen Immunsystem, also jenem Teil des körpereigenen Immunsystems, der angeboren bzw. von Geburt an vorhanden ist. Konkret möchte sie erforschen, welche Zellen und inflammatorischen Mediatoren zur Entstehung von akuten Entzündungsreaktionen in der Lunge beitragen.

Die Forschungsfragen rund um die Lungengesundheit führten Sonja Rittchen nach dem Abschluss des Masterstudiums an die Med Uni Graz, wo sie ihr PhD-Studium zwischen 2016 und 2021 absolvierte. In dieser Zeit war sie auch sechs Monate als ‘Visiting PhD Student’ in der Dr. Simon Phipps’ Gruppe am QIMR Berghofer, Brisbane, Australien tätig, wo sie sich mit antiviraler Immunität und Asthma beschäftigte. Am Lehrstuhl für Pharmakologie am Otto Loewi Forschungszentrum der Med Uni Graz verfasste die Wissenschafterin ihre Dissertation mit dem Titel „Die hPGDS-PGD2-DP1-DP2 Achse im angeborenen Immunsystem und pulmonaler Entzündung“. Aktuell ist sie hier und am Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung in Graz als Postdoc Researcher tätig und fokussiert ihre Forschung auf die Bereiche Immunologie, Pulmologie und Gefäßbiologie.

 

Entzündungsreaktionen und Gefäßveränderungen in der Lunge

Atemwegserkrankungen stellen eine große Belastung für die Gesundheit dar und zählen weltweit zu den führenden Ursachen für Tod und Beeinträchtigung, wie etwa auch der gefährliche Krankheitsverlauf der Corona-Erkrankung gezeigt hat. Bis heute fehlen spezifische Anhaltspunkte, um eine Überaktivierung oder eine anormale Funktion des angeborenen Immunsystems zu begrenzen. Hier möchte Sonja Rittchen mit ihrer Forschung ansetzen. Ihr Interesse gilt dem pro-inflammatorischen Lipidmediator Prostaglandin D2, der verschiedene inflammatorische Wirkungen ausübt, darunter die Rekrutierung und Aktivierung von Immunzellen, die Verengung der Bronchien und Hyperaktivierung der Atemwege. Mit ihren Kolleg*innen konnte sie zeigen, dass Monozyten und Makrophagen in der akuten Phase einer Lungenentzündung Prostaglandin D2 freisetzen und dieser Vorgang ein potenzieller therapeutischer Angriffspunkt sein könnte, um eine Überreaktion des Immunsystems zu unterbinden. Wie groß der Einfluss von Monozyten und Makrophagen im speziellen Fall der akuten viralen Verschlechterung von allergischem Asthma sein kann, konnte sie während ihres Auslandsaufenthalts in Australien im Detail erforschen.

Laufen mehrere Faktoren über längere Zeit aus dem Ruder, zum Beispiel bei wiederkehrenden Entzündungen in Kombination mit genetischer Krankheitsanfälligkeit, können sich chronische Lungenerkrankungen entwickeln. Oft führt das im Laufe der Jahre zu Anomalien der Blutgefäße, bis hin zum Verschluss von mittleren und kleinen Lungenarterien, was wiederum zu einem erhöhten pulmonalen Blutdruck führt und oft fatal für Patient*innen ist. Auch hier spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle. Die aktuelle Stelle als Postdoc am Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung ermöglicht Sonja Rittchen, die Auswirkungen von Entzündungsreaktionen in Kombination mit anderen Mechanismen auf pathologische Gefäßveränderungen in chronischen Lungenerkrankungen zu erforschen.

 

In Zukunft will sich die Wissenschafterin weiterhin mit den faszinierenden Interaktionen des Immunsystems auseinandersetzen, um erste Anzeichen von fehlgeleiteten Immunreaktionen, Auslöser und potentielle therapeutische Angriffspunkte zu identifizieren.

 

www.medunigraz.at

 

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Sonja Rittchen, BSc MSc PhD

Medizinische Universität Graz

Lehrstuhl für Pharmakologie

Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung

NORQAIN & Branchenlegende Jean-Claude Biver

Foto: “NORQAIN Boutique Zermatt” / Fotocredit: © MICHAEL PORTMANN / Quelle:

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NORQAIN geht mit Branchenlegende Jean-Claude Biver eine zukunftsweisende Zusammenarbeit ein

 

Jean-Claude Biver verstärkt die aufstrebende Schweizer Uhrenmarke NORQAIN als Berater des Verwaltungsrats

 

NORQAINs Momentum in der Uhrenwelt wird nun auch durch die Beratung und die Unterstützung einer grossen Branchenlegende vorangetrieben. Jean-Claude Biver und das Team hinter der Marke, welche im Familienbesitz ist, haben sich revolutionäre neue Produktlinien mit innovativen, nachhaltigen Materialien zum Ziel gesetzt.
 
Mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren ist das NORQAIN Team das jüngste, welches sich in der Schweizer Uhrenindustrie einen Namen gemacht hat. Heute gibt die Marke die neue und spannende Zusammenarbeit mit Jean-Claude Biver bekannt – er ist eine Branchenlegende und hat jeder Marke, an der er beteiligt war, zum Erfolg verholfen. Gemeinsam wollen NORQAIN und Jean-Claude Biver im Zeitalter der Digitalisierung und Smartwatches ihre Leidenschaft für mechanische Uhren weitertragen. NORQAIN hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass junge und junggebliebene Menschen Schweizer Uhren an den Handgelenken tragen – eine Mission, welche Jean-Claude Biver von ganzem Herzen unterstützt.
 
Jean-Claude Biver sagt: «Der jungen Generation, welche jetzt an der Spitze der Branche steht, etwas zurückzugeben, das ist etwas, das ich schon immer wollte. Zwischen 20 und 40 habe ich gelernt, von 40 bis 60 habe ich mein Wissen angewendet und gewinnbringend eingesetzt, und jetzt möchte ich meine Erfahrungen und mein Know-how mit den jungen Talenten teilen, welche heute die Uhrenwelt aufmischen. Ich freue mich sehr, NORQAIN zu unterstützen – aufgrund des jungen, dynamischen Teams und weil ich dessen Leidenschaft für die Schweizer Uhrenindustrie teile. Wie anfangs des Jahres angekündigt, werde ich 2023 zusammen mit meinem Sohn Pierre meine eigene exklusive Uhrenmarke ‘JC Biver’ lancieren. Gleichzeitig ermöglicht mir meine Rolle als Berater des Verwaltungsrates von NORQAIN, mit einer faszinierenden Marke in einem für die Schweizer Uhrenindustrie wichtigen Preissegment verbunden zu sein. Es ist sehr wichtig, starke, unabhängige Schweizer Marken in verschiedenen Preissegmenten zu haben, und NORQAIN bietet eine spannende Herausforderung für den Status quo.»

Ein revolutionäres, neues Produktkonzept
Ben Küffer, CEO von NORQAIN, fügt hinzu: «Es ist eine Ehre, mit einem der ganz Großen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Jean-Claude und darauf, dass er das Team herausfordert, die höchsten Gipfel zu erreichen und die Marke durch Innovation weiterzuentwickeln. Die Tatsache, dass Jean-Claude gleichzeitig seine eigene Familienmarke aufbaut, wird sicherlich zu motivierenden Diskussionen und einem wertvollen Austausch von Ideen und Erfahrungen führen.»
 
Jean-Claude Biver hat bereits mehrere Workshops mit dem Team gemacht, um innovative Marketing- und Vertriebskonzepte zu entwickeln. In Zukunft wird die Ikone der Uhrenindustrie die Marke bei der CO2-neutralen Zertifizierung und der Entwicklung einer revolutionären, umweltfreundlichen, robusten und ultraleichten Produktlinie unterstützen, welche im Herbst dieses Jahres lanciert werden soll. Diese neue Zusammenarbeit unterstreicht die langfristige Vision der unabhängigen Marke.
 
 

Das sind die häufigsten Gründe für die Inanspruchnahme von Unternehmensberatung

Foto: “Mag. Claudia Strohmaier (Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung in der Fachgruppe UBIT Wien)”
Fotocredit: © dieVogelperspektive / Quelle: UBIT Wien

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42 % der befragten Kunden nimmt mehr als zehnmal pro Jahr Beratung in Anspruch

 

Wien – Laut einer wissenschaftlich fundierten Umfrage im Auftrag der Berufsgruppe Unternehmensberatung in Wien gibt es bei Beratungen zu „Förderungen und Finanzierungen“ einen sprunghaften Anstieg um 31 Prozentpunkte auf 43 %. Der Human Resources-Bereich entwickelt sich mit einem Plus von 13 Prozentpunkten auf 33 % ebenfalls sehr dynamisch. Der Bereich „Controlling, Finanzen und Rechnungswesen“ ist weiterhin die am häufigsten in Anspruch genommene Leistung, die von 56 % der Unternehmensberatungskunden genutzt wird. Bei diesem Beratungsthema ist die Zufriedenheit außerdem auffallend hoch.

 

Die Wiener Unternehmensberater haben sehr loyale Kunden, wie aus einer aktuellen Umfrage von TQS Research & Consulting im Auftrag der Wiener Berufsgruppe Unternehmensberatung hervorgeht. 94 % der Unternehmensberatungskunden beantwortete die Frage „Planen Sie künftig wieder dieselben Beratungsunternehmen zu beauftragen?“ mit „ja“. Auch die Häufigkeit der Inanspruchnahme ist auffallend hoch: 42 % der befragten Kunden gaben an, dass sie mehr als zehnmal pro Jahr Unternehmensberatung in Anspruch nehmen.

 

Finanzen in Ordnung bringen

Auf die Frage, welche Leistung die Kunden von ihrer Unternehmensberatung in Anspruch nehmen, rangiert der Bereich „Controlling, Finanzen und Rechnungswesen“ mit 56 % der Befragten klar an der Spitze. Einen sprunghaften Anstieg um 31 Prozentpunkte auf 43 % gibt es im Bereich „Förderung und Finanzierung“ sowie im Bereich „Personalwesen (HR) und Personalentwicklung“, wo es derzeit im Vergleich zu einer Studie im Jahr 2019 ein Plus von 13 Prozentpunkten auf 33 % gibt. Für die Wiener Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung Mag. Claudia Strohmaier ist der gestiegene Bedarf primär der Pandemie geschuldet: „In den Bereichen Förderungen, Kurzarbeit und Personalplanung steht für Unternehmen natürlich viel Geld auf dem Spiel, weshalb kompetente Unternehmensberatung hier besonders viel Positives bewirken kann“, wie Strohmaier erklärt. Zugleich rangiert die Zukunftsplanung bei der Frage nach den aktuellen Trendthemen derzeit an erster Stelle: 67 % der Klientenunternehmen weisen ihr eine mittlere oder sogar sehr hohe Bedeutung zu.

 

20 % vergeben Aufträge im Wert von mehr als 25.000 Euro

Herzeigbar ist auch das erteilte Auftragsvolumen: 20 % der befragten Unternehmen vergeben jeweils Aufträge im Wert von mehr als 25.000 Euro pro Jahr an Wiener Unternehmensberatungen. Bei 42 % der Teilnehmer bewegt sich die Spanne zwischen 9.001 und 25.000 Euro. „Wir spüren in der täglichen Praxis ein Umdenken. Unternehmensberatung wird von vielen nicht als Kostenfaktor betrachtet, sondern als Investition in die Zukunft, die sich nicht nur bei der Lösung von akuten Problemen rechnet, sondern auch langfristig mehr bringt, als sie kostet“, erläutert Strohmaier.

 

Empfehlung als wichtiges Entscheidungskriterium

TQS-Geschäftsführer Dr. Dieter Scharitzer verweist auf die hohe Bedeutung von Mundpropaganda bei der Wahl des passenden Anbieters: „67 % der befragten Unternehmen entscheiden sich für eine Unternehmensberatung aufgrund von Empfehlungen. Das unterstreicht die hohe Bedeutung loyaler Kunden in Dienstleistungsberufen“, analysiert Scharitzer. Die „eigene Erfahrung“ ist für 34 % der Befragten eine wichtige Entscheidungsgrundlage, im Internet suchen derzeit 15 % nach einer passenden Unternehmensberatung.

 

M&A sowie Umwelt für Nichtkunden verlockend

Aufschlussreich ist auch die Befragung der Nichtkunden. Bei der Frage „Wie wahrscheinlich planen Sie in der Zukunft eine Inanspruchnahme von folgenden Unternehmensberatungs-Dienstleistungen?“ rangieren Unternehmenskäufe und -verkäufe an erster Stelle, dabei antworteten 20 % mit „ja sicher“ und 24 % mit „ja wahrscheinlich“. Gleich danach kommen Spezialthemen wie zum Beispiel Umweltmanagement und Nachhaltigkeit (14 % „ja sicher“, 30 % „ja wahrscheinlich“). Positiv sticht aber auch der teilweise recht spürbare Imagegewinn der Berufsgruppe gegenüber anderen Beratungsberufen hervor. „Mittlerweile ist auch unter den Nichtkunden das Bewusstsein für die Wichtigkeit umfassender betriebswirtschaftlicher Betreuung in allen Belangen der Unternehmensführung stärker spürbar als früher. So haben heute beispielsweise bereits 32 % der Nichtkunden von Unternehmensberatern ein positiveres Bild als von Steuerberatern und nur 21 % ein weniger gutes “, erklärt Scharitzer. Auch gegenüber Architekten und Ingenieuren sowie teilweise auch Rechtsanwälten zeigt sich ein spürbarer Wandel beim Image.

 

Studienerkenntnisse für weitere Verbesserungen nutzen

Für Mag. Martin Puaschitz, Obmann der Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT), sind die positiven Studientrends auch Initialzündung für weitere Impulse: „Die Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die gute Arbeit der Berufsgruppe der vergangenen zwei Jahren Früchte trägt. Wir werden die vorliegenden Daten nun noch genauer analysieren, um anhand der gewonnenen Erkenntnisse die Beratung und Betreuung der Unternehmen künftig weiter zu optimieren“, verspricht Puaschitz.

 

Der nächste Event, bei dem sich interessierte Unternehmen Experten-Tipps aus der Praxis holen können, ist die Messe für Unternehmensführung „UBIT – Frischer Wind – Unternehmensberatung“ am 21. Juni 2022.

Mehr Infos und Anmeldung unter: https://www.wko.at/wien/frischer-wind-ub

 

 

Berufsgruppe Unternehmensberatung der Fachgruppe UBIT Wien


Mit rund 23.000 Mitgliedern ist die Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) die größte Fachgruppe Österreichs und vertritt als Standesvertretung deren Anliegen und Interessen. Die Berufsgruppe Unternehmensberatung besteht aus mehr als 7.000 Wiener Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberatern, die umfangreiche Beratungsfelder abdecken und zu den wichtigsten Know-how Lieferanten für die Wiener Wirtschaft gehören. Die Berufsgruppe setzt sich vor allem für ein stärkeres Bewusstsein über die Möglichkeiten und Potenziale professioneller Unternehmensberatung ein. Übergeordnetes Ziel ist es, Wien als attraktiven Standort für wissensbasierte Dienstleistungen zu etablieren. 

www.ubit.at/wien

Verein POTENTIAL ÖSTERREICH verbindet Arbeit, Bildung, Wirtschaft

Foto: “Potential Österreich“-Vorstand: Thomas Friedschröder, Michael Swoboda, Sabrina Oswald, Udo Schelkes”
Fotocredit & Quelle: © Verein Potential Österreich / Ludwig Schedl / APA

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Der Verein POTENTIAL ÖSTERREICH verbindet nun Arbeit, Bildung und Wirtschaft in Österreich.

 

Der neu gegründete Verein „Potential Österreich“ möchte Arbeitsmarkt und Bildung vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Wirtschaft vernetzen. Spezifische Daten je Projekt werden die Grundlage für Pilotprojekte des Vereines für Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder Regionen sein. Am Ende soll es gelingen, Arbeitskräfte auf ihrem Bildungsweg zu begleiten, damit sie als vitaler Teil der Gesellschaft agieren können.

 

Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft erhob bereits 2021, dass 70 Prozent der Betriebe in Österreich unter starkem und 42 Prozent davon unter einem sehr starken Fachkräftemangel leiden. Die größten Rekrutierungsschwierigkeiten bestehen bei LehrabsolventInnen, deren Zahl seit Jahren rückläufig ist, obwohl die Hälfte der Betriebe bereit wäre, mehr Lehrlinge auszubilden. Der Arbeitsmarkt ist derzeit in einer ähnlichen Schieflage wie in den 50er Jahren. Als Folge des Fachkräftemangels müssen auch geringer qualifizierte Bewerber eingestellt werden.

 

Zusammen bringen was zusammen gehört

Um dieser Besorgnis erregenden Entwicklung gegenzusteuern wird nun „Potential Österreich“ aktiv: Ein Verein, der (Weiter-)Bildung, Arbeitsmarktpolitik und die Entwicklung von Fachkräftepotentialen zusammenbringt: „Der Fokus unseres Vereins richtet sich auf die künftigen Potentiale und Notwendigkeiten der Wirtschaft. Das beginnt mit der Visionsentwicklung, geht über die Schaffung von (Weiter-) Bildungsangeboten bis hin zur Platzierung von passend qualifizierten Arbeitskräften im Arbeitsmarkt“, so Thomas Friedschröder, Unternehmensberater, Vorstand und Mitgründer von „Potential Österreich“.

 

Der neue Verein soll wie ein Labor funktionieren, um für Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Regionen Projekte (auch im Bildungs- und Sozialbereich) auszuarbeiten, zu testen, zu modellieren und zur Umsetzung zu bringen. „,Potential Österreich‘ wird dabei als Knotenpunkt und Aggregator für Fragen an der Schnittstelle von Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftswelt dienen. Als Sandbox für mögliche Modelle, Pilotprojekte, Cloud- und Jobschaffungsangebote im (Weiter-) Bildungs- und Arbeitsmarkt wird ,Potential Österreich‘ zahlreiche Vorteile aufbieten können“, hält Michael Swoboda, Geschäftsführer ETC und Mitgründer des Vereins fest.

 

Die Demografie verstärkt die Fachkräftethematik

Die in Österreich veröffentlichten Statistiken bilden nicht alle Jobsuchen/-wechsel ab. Und deshalb konnte auch die Politik in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig vorausschauend agieren, um die wiederholt angekündigte Fachkräftethematik abzufangen. Geburtenschwache Jahrgänge und eine schwerfällige Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik führen nun zu den erwarteten und massiven Herausforderungen.

 

Das Bundesministerium für Arbeit versucht aktuell, eine Art „Nachschlageplattform“ zu etablieren. Sie soll die Fachkräftesituation im Land sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageseite leicht zugänglich abbilden. Ein begrüßenswerter erster Schritt. Was fehlt, und vom Verein „Potential Österreich“ nun im Markt angeboten wird, ist ein Szenarienspiel anhand von fundierten, landesweiten Daten und ein zügiges Umsetzen konkreter Pilotprojekte im (Bildungs-)Markt. „Hier braucht es deutlich mehr Dynamik und Vision wohin wir uns vom jetzigen Punkt aus entwickeln können“, meint Udo Schelkes, Vorstand der Aspire education Holding und Gründungsmitglied von „Potential Österreich“.

 

Ziele definieren, testen und umsetzen

Was in „der Wirtschaft“ üblich ist – der Blick auf Trends und große Entwicklungen – hilft dabei. Neben dem bislang immer rascheren, technologischen Wandel – in Sachen Digitalisierung ist Österreich noch nicht wettbewerbsfähig – wirken auch die Klimakrise, der Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen der enorm gestiegenen Transport- und Energiekosten sowie zusammenbrechende Lieferketten in die Arbeits- und Bildungspolitik hinein.

 

„Agilität und Experimente sind die wichtigsten Elemente in einem Transformationsprozess, da man am ,offenen Herzen‘ einer fortschreitenden Entwicklung arbeitet. Gleichzeitig kann man mit jenen Generationen, die gerade in die Arbeitswelt eintreten, die zukünftigen Anforderungen gestalten“, so Sabrina Oswald Mitgründerin des Vereins und Unternehmerin.

 

 

Über Potential Österreich


Gegründet 2022, mit Sitz in Wien/ Österreich richtet sich der Verein mit seinen Projekten an den (Weiter-) Bildungs- und Arbeitsmarkt. „Potential Österreich“ ist eine, in der EU eingetragene Marke. Der Verein wird als Sandbox dienen und für Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Regionen Projekte aufsetzen, testen, modellieren und konkrete Projekte in Umsetzung bringen.

Trends und Must-Haves für den Sommer 2022

Fotos, Fotocredits & Quellen: © s. Text

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POCKETFUL OF SUNSHINE!


Warme Luft zieht durch die Gassen, glückliche Menschen sitzen in den Parks und Cafés, die Garderobe wird urlaubstauglich gemacht – es ist Sommer! SISTER ACT präsentiert Highlights, Trends und Geheimtipps für kunterbunte Sommer-Stories, die 2022 vor niemandem Halt machen.
 

anno1555
Überreife Marillen, sonnengerötete Wangen, am Strand liegen. Jemand knipst ein Foto. Neongrün, Meeresblau. Weiter drüben tanzen Freunde im Sand. Das Handy nicht dabei – heute erreicht uns niemand. Das muss kein Tagtraum bleiben! Mit seinem G’Spritzten fängt Winzer Werner Hauser genau dieses Gefühl ein. Er ist der perfekte Drink für sonnige Tage und laue Nächte im Freien und begleitet einen beim Wandern, zum Baden, beim Relaxen am Wasser, zur Grill-Party oder wenn man mal keine Zeit zum selbst Mixen hat. Im Online-Shop von anno1555 warten die köstlichen Wein-Kreationen aus Poysdorf – wie Jus(t), POYTONIC und Poy-Secco – darauf, die Sommerzeit unvergesslich zu machen. Und wer noch auf der Suche nach dem perfekten Sommerduft ist, der wird das Parfum GESCHEIN lieben. Inspiriert von einer lauen Sommernacht zieht es einen mit seinem hypnotischen Duft in den Bann.

Die Produkte von anno1555 sind auf www.anno1555.com erhältlich.

 
Barbara Forcher – FACEIT
Der Sommer ist da und mit ihm die neuen Skincare-Trends wie Skinimalism, LED-Lichttreatments und entzündungshemmende Behandlungen. Barbara Forcher deckt mit ihren speziellen Treatments in den FACEIT-Studios in Wien und Kärnten alle Wünsche für strahlende Haut im Sommer ab. Von individuellen Pflegeprodukten für Zuhause bis zu hochwertigen Salon Treatments wie THE TENDER POLISH und THE LED POLISH bietet sie die besten Gesichtsbehandlungen, die für einen nachhaltigen Glow wie frisch aus dem Urlaub sorgen.

Die Treatments von Barbara Forcher sind unter www.barbaraforcher.com zu finden.
 

CEWE
Summermemories worth saving – mit den einzigartigen und personalisierten Fotoideen von CEWE kann man die schönsten Erinnerungen des Sommers für immer bewahren. Das CEWE FOTOBUCH bietet auf zahlreichen Seiten Platz für die liebsten Urlaubsfotos und friert unvergessliche Momente ein – ob für sich selbst oder zum Verschenken. Dank der individuell bedruckbaren Wandbilder von CEWE lassen sich die eigenen vier Wände sommerlich dekorieren und in neuem Glanz erstrahlen.

Die CEWE Produkte sind auf www.cewe-fotoservice.at erhältlich.
 

foodspring
A BOWL FULL OF SUNSHINE! All luck depends on a good breakfast. Puren Sonnenschein und viel Superfood-Power verspricht die Breakfast Bowl von foodspring in den drei aufregenden Sorten Himbeer Açaí, Mango Kurkuma und Spirulina Kokosnuss. Mit den ballaststoffreichen Breakfast Bowls zaubert man in Minuten ein ausgewogenes und nahrhaftes Frühstück. 100% vegan, in Bio-Qualität und vollgepackt mit Superfoods für einen starken Start in den Tag.

Alle foodspring-Produkte und Rezepte sind unter www.foodspring.at zu finden.
 

lipure
Summer in the (h)air! lipure steht für Naturkosmetik in ihrer reinsten Form. Der Prozess beginnt in den hochalpinen Regionen, in welchen die Kräuter händisch geerntet werden. Danach werden sie ins Tal geführt und in das Shampoo eingelegt. Die wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe machen die Shampoos zu einem einmaligen Naturprodukt. Vier regebrandete und handverlesene Hairtreat-Naturprodukte sorgen für starkes Haar im Sommer: lipure Colour Shampoo, lipure Anti-Grease Shampoo, lipure Root Shampoo & lipure Scalp Shampoo.

Die lipure Shampoos kosten je 26,20 Euro und sind unter www.lipure.at erhältlich.
Viele weitere Naturpflegeprodukte für Körper und Haar sind ebenso im lipure Online-Shop oder in ausgewählten Friseursalons zu finden.

Lyre’s
Köstliche Drinks bei herrlich warmem Wetter und spritzige Cocktailabende lassen sich diesen Sommer mit Lyre’s alkoholfreien Kreationen genießen. Bereits nach dem ersten Schluck des erfrischenden Lyre’s Amalfi Spritz fühlt man sich sofort an die malerische Küste Süditaliens versetzt. Dank seiner subtilen Zitrusnote und herzhaften Frische ist der Amalfi Spritz der perfekte Aperitif für sommerliche Soireen. Für sommerliche Picknicks und entspannte Abende eignen sich besonders die Praktischen Ready to Drink Cocktails aus der Dose – immer ein perfect serve ohne Mixen und Shaken.

Die alkoholfreien Alternativen von Lyre‘s können auf www.lyres.eu bestellt werden.

 

My Poppies
My Poppies präsentiert für die Sommersaison dekorative und köstliche Mohn-Inspirationen. Dass Mohn ein gern gesehener Allrounder ist, ist dank My Poppies mittlerweile klar bekannt. Doch diesen Sommer präsentiert sich der Mohn neben den Superfood-Kreationen von einer frischen Seite und lässt bunte Farben auf neue Art und Weise erstrahlen. Ein Mohn-Trockenblumenstrauß sorgt für eine besonders originelle Dekoration und lässt die vier Wände aufblühen. Die langlebigen Mohnkapseln schmücken jedes Zuhause und begrüßen den Sommer in voller Farbenpracht.

Alle My Poppies Mohn-Produkte sind online unter www.mypoppies.com erhältlich.
 

Istros und Saraï im Radisson RED Vienna
Dem blauen Himmel so nah! Summer-Feeling auf der Dachterrasse, mit herrlichen Sonnenuntergang-Views und dabei ein köstlicher Drink? Wie schön kann das Leben sein! Im Istros, am Rooftop des Radisson RED Hotel Vienna, verbringt man herrlichste Sommerstunden mit Blick über die pulsierende Stadt, bis zum Wiener Stephansdom und 360-Grad-Panorama. Neu eröffnet: Im Erdgeschoss des Hotels wird man ab Mai auf eine Reise entlang der Seidenstraße ins Restaurant SARAI eingeladen. Im begrünten Innenhof werden leckerste Spezialitäten von gegrilltem Avocado-Quinoa mit Äpfeln und Sommer-Kräutern bis Créme brulee aus schwarzem Sesam serviert.

Mehr Infos gibt’s auf www.radissonhotels.com sowie unter @istros.vienna und @sarai.vienna.
 

sehen!wutscher und ANDY WOLF Eyewear

Nothing but sunshine on my mind – für die neusten Brillentrends des Sommers lohnt sich ein Besuch in einer der zahlreichen sehen!wutscher Filialen in Österreich. Ob Retro-Modelle im Aviator-Stil, geometrische Hingucker-Brillen von rund bis eckig oder für einen rosaroten Blick auf die Welt mit getönten Gläsern – das Unternehmen überzeugt mit einer extra-großen Auswahl zu jedem aktuellen Sommertrend. Das Sortiment bietet von internationalen Brillenlables wie Dior und Balenciaga bis hin zu österreichischen Highlights wie FR!TZ 1966 und ANDY WOLF Eyewear. Damit diesen Sommer nicht nur unsere Augen, sondern auch die Wiesen geschützt werden spendet ANDY WOLF Eyewear für jede verkaufte Sonnenbrille einen Quadratmeter Wildblumenwiese und trägt so maßgeblich zur Rekultivierung und Erhaltung der österreichischen Wiesen bei.

Die Brillen von sehen!wutscher und ANDY WOLF Eyewear sind unter www.wutscher.com erhältlich.


St. Peter Stiftskulinarium
Hier schmeckt es nach Sommer! Leichtes auf dem Teller, Sprudelndes im Glas, Boho-Vibes und chillige Beats – das alles und mehr verspricht die Outdoor-Lounge des St. Peter Stiftskulinariums. Im Sommer kredenzen die Gastgeber hier mediterran-österreichische Köstlichkeiten aus der Fine Dining Küche, ob zum #bestbrunchintown, Lunch oder Dinner. Beim Outdoor-Picknick, zum After Work, zur Traumhochzeit oder zur Festspielzeit – in den zwei Restaurantlinien ACHTHUNDERT&DREI und PETER lassen es sich Salzburger Locals und internationale Gäste gut gehen. Vorfreude: Das St. Peter Stiftskulinarium macht sich auch jetzt schon bereit für den Festspielsommer. Von 17. Juli bis 31. August 2022 werden Gäste aus aller Welt mit herrlichen Menüs und besten Tropfen kulinarisch verwöhnt – in unmittelbarer Nähe zum Großen Festspielhaus.

Das St. Peter Stiftskulinarium ist unter www.stpeter.at zu finden.
 

THE GOODSTUFF
Auch die Fellnasen freuen sich auf den Sommer und jede Menge Spaziergänge an der frischen Luft. Das natürliche Trockenfutter von THE GOODSTUFF ist für die Sommermonate und auf Reisen ideal, um den Vierbeiner mit gutem Gewissen zu füttern. Vor allem das Trockenfutter in den Geschmacksrichtungen Huhn, Rind, Lachs und Pferd und die GOODIES in acht verschiedenen Sorten eigenen sich für Ausflüge, Urlaube und heiße Tage besonders gut. Das Beste: die schmackhaften Leckerbissen in Super-Premium-Qualität der österreichischen Brand sind voller gesunder regionaler Zutaten und kommen ganz ohne Getreide aus.

Der Onlineshop von THE GOODSTUFF ist unter www.the-goodstuff.com/de zu finden.
 

The LaLa
Taste the summer! The LaLa liefert Sonnenstrahlen zum Essen und einen sommerlichen Schwung in ihrem Menü. Crunchy “The LaLa Matcha Granola” bringt jeder Frühstücksbowl Sommerfarbe und für Pure Kraft To Go sorgt der köstliche „The LaLa Matcha-Erdbeer Protein Shake“. Die herzhafte „The LaLa Protein Lovers Bowl“ verführt alle Herzen mit Liebe zu Superfoods und „The LaLa Fruit Lovers Smoothie Bowl“ bringt alle Gaumen am Weg Richtung Sonne. Jedes vegane The LaLa Gericht ist ein very very tasty und plant-based Genusserlebnis. Mit The LaLa wird der Sommer schmackhafter denn je!

Wer The LaLa zum Vatertag einen Besuch abstatten möchte, der findet die Filialen in der Neustiftgasse und Neubaugasse im 7. Bezirk Wiens und mehr Infos unter www.the-lala.com.
 

Veganista
NEVER ENOUGH ICE CREAM! Summer is calling: unterwegs oder für zuhause wird an heißen Sommertagen bei Veganista für genussvolle Abkühlung gesorgt. Seit 10 Jahren steht Veganista für ehrliches, veganes Eis und überzeugt mit ausgefallenen Kreationen nicht nur vegane Eisliebhaber*innen. Nachdem die vier Veganista x SPAR-Sorten „Nuts about you“, „Strawberrytella“, „Kiss the Cookie“ und „Fudge Off“ ganz Österreich bereits seit über einem Jahr das Leben versüßen, wird es diesen Sommer Zeit, die drei neuen Sorten „Nougat me good“, „Me, Myself & Eis“ und „Eis Date“ gebürtig zu feiern. Sie werden ihren Namen gerecht und präsentieren sich ab jetzt österreichweit eiskalt, unwiderstehlich köstlich und 100% vegan in den SPAR Kühlregalen. Gefriertüren auf, für einen frischen und süßen Start in den Sommer.

Weitere Informationen und Inspirationen unter www.veganista.at.
 

unu
Eingepackt ist die Badehose und ab geht’s zum See. Heiße Sommertage müssen dank dem unu nicht mehr in der aufgeheizten Wohnung verbracht werden, sondern können entspannt am Badesee oder im Freibad genossen werden. Sein geräumiger Kofferraum bietet ausreichend Platz für eine Badetasche, erfrischende Drinks und einen Sonnenhut. An schönen lauen Abenden eignet sich der nachhaltige Elektro-Roller bestens für eine Tour durch die Stadt direkt zum Lieblingslokal. Ein Feeling von Sommer und Freiheit ist mit dem unu garantiert.

Zu finden sind alle Modelle des unu unter www.unumotors.com/de-at/scooter

1503. MITGLIEDERAUSSTELLUNG im Künstlerhaus ab 23. Juni 2022

Foto, Fotocredit & Quelle: © Künstlerhaus

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Kuratiert von Georg Schöllhammer und Fanny Hauser in Zusammenarbeit mit Johannes Porsch


Das Künstlerhaus ist eine der ersten „artist-run institutions“ des deutschsprachigen Raums. Die „Genossenschaft der bildenden Künstler im Künstlerhaus“, aus der später die „Gesellschaft der bildenden Künstler im Künstlerhaus“ hervorging, agiert seit ihrer Gründung 1861 ohne Unterbrechung als genreinklusive Vereinigung. Die von Georg Schöllhammer und Fanny Hauser kuratierte und von Johannes Porsch mitrecherchierte und gestaltete Mitgliederausstellung 2022, konfrontiert die Gegenwart des Hauses mit seiner vielgestaltigen Vergangenheit, in der sich die Aufbrüche, Konflikte und antagonistische Strömungen der österreichischen visuellen Künste paradigmatisch abbilden.

Sie hinterfragt dabei die Gemeinplatz gewordene Dichotomie zwischen den 1897 im Eklat aus dem Verein ausgetretenen „avantgardistischen“ Secessionisten und dem inklusiv agierenden und daher oft als konservativ apostrophierten Künstlerhaus mit dessen Geschichte und Gegenwart, um das komplexe Gewebe paralleler ästhetischer Praxen, kunstpolitischer Handlungsfelder und Auseinandersetzungen sowie sozialer Ein- und Ausschlüsse anhand exemplarischer Werke, Motive und Debatten, die das Künstlerhaus bestimmten zu rekonstruieren und zu re-kontextualisieren.

„Künstlerhaus“ meint in Wien aber nicht nur die Künstler*innengesellschaft, sondern auch den von August Weber entworfenen Ringstraßenbau am Karlsplatz, dessen Bau-, Umbau- und Ausstellungsgeschichte eine weitere Folie der Schau und des von Johannes Porsch entwickelten Displays der 1503. Ausstellung bildet. In dieser Geschichte sind Moden und Formen des jeweils dominierenden Zeitgeschmackes eng verwoben und haben ihre Ästhetiken eingeschrieben, wobei jedoch gerade letztere oft auch in Widerspruch zu den künstlerischen und gesellschaftlichen Positionen der Vereinigung stand.

In dialogischen Konstellationen von aktuellen und historischen Positionen aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Film, Szenografie und Architektur und begleitet von ausgewählten Archivalien aus der Institutions- und Ausstellungsgeschichte des Künstlerhauses sollen sich in der Ausstellung historische Gemengelagen mit den rezenten Debatten der Gegenwartskunst verwickeln und damit für letztere anschlussfähig werden.

Eine intensive Archiv- und Atelierrecherche im Vorfeld der Schau galt den dabei neben renommierten auch verdrängten, vergessenen und zu Unrecht unterbelichteten Künstler*innen und der Geschichte von Frauen in der Vereinigung. Die Blickverschiebungen und oft unerwarteten Bezugsachsen, welche sich dabei aus der Vielschichtigkeit und Diversität künstlerischer Haltungen und Arbeitsweisen der Mitglieder und ihrer ästhetischen, politischen und sozialen Verortung entfalten, bilden den Subtext dieser Ausstellung.

Recherche und Ausstellung dokumentiert eine Publikation gleichen Titels. Für die Gestaltung ihres – von Buch zu Buch variierenden – Schutzumschlages wurden alle aktiven Mitglieder der Künstlergesellschaft eingeladen ein Sujet aus ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Publikation selbst zum Ausstellungsort, welcher die Vielfalt der im Künstlerhaus heute versammelten ästhetischen Praxen abbildet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

23.6.–25.9.2022 Künstlerhaus, Obergescho, Karlsplatz 5, 1010 Wien

In der Eröffnungswoche vom 22.6 bis 3.7.2022 kann die Ausstellung bei freiem Eintritt besucht werden! – powered by W24


Künstler*innen:
Friedrich von Amerling, Gudrun Baudisch-Wittke, Peter Benedek, Ernst Beranek, Fritz Bergler, Christa Biedermann, Arik Brauer, Ruth Brauner, Kurt Brazda, Dietmar Brehm, Martin Bruch, Theres Cassini, Eduard Charlemont, Eva Choung-Fux, Miloslav Cicvárek, Alfred Czerny, Die Damen, Margret Dieberger-Wenzel-Jelinek, Leslie de Melo, Inge Dick, Josef Dobrowsky, Christian Eder, Fria Elfen, Michael Endlicher, Tino Erben, Mathilde Esch, Karlheinz Essl, Anselm Feuerbach, Ben G. Fodor, Herbert W. Franke, Adolf Frohner, Robert Fuchs, Remigius Geyling, Barbara Graf, Sabine Groschup, Evelyn Gyrcizka, Christian Helbock, Monika Hubmann, Isolde Jurina, Robert Kabas, Gerhard Kaiser, Felix Kalmar, Franz Katzgraber-Kagra, Kitty Kino, Evelin Klein, Käthe Kollwitz, Walter Kölbl, Friedrich König, Martina Kudláček, Holger Lang, Bertold Löffler, Anestis Logothetis, Karin Mack, Hans Makart, Fritz Maierhofer, Gerda Matejka-Felden, Hans Mayr, Claus Mayrhofer Barabbas, Georg Jerzy Merkel, Leopold Metzenbauer, Josef Mikl, Rudi Molacek, Constance Murdock, Robert Newald, Kurt Ohnesorg, Ingrid Opitz, Heide Pils, Herbert Pasiecznyk, Carl Theodor von Piloty, Emil Pirchan, Michael Powolny, Lois Pregartbauer, Tanja Prušnik, Willy Puchner, Eva S. Pusztai, Ferry Radax, Reinhold Rebhandl, Marie Rosenthal-Hatschek, Martina Reinhart, Anton Romako, Karl Rössing, Beate Schachinger, Josef Schagerl, Hilda Jesser-Schmid, JE Schumi, Stefan Schwartz, Edda Seidl-Reiter, Hubert Sielecki, Fritz Silberbauer, Gerhard Wind , Wolfgang Stifter, Oswald Stimm, Robert Streit, Heinrich Sussmann, Richard Teschner, Elsa Olivia Urbach, Eduard Veith, Linde Waber, Walter Weer, Sabine Weiger, Natalia Weiss, Fridolin Welte, Ferdinand Welz, Jana Wisniewski, Luise Wolf-Stepanik, Theodor Zasche, Hedwig zum Tobel, u.a.
Mit Dank an:

Artothek des Bundes; bel etage Kunsthandel/ Wolfgang Bauer, KHM Museumsverband, Theatermuseum Wien; Klimt-Foundation, Wien; Kontakt Sammlung, Wien; MAK – Museum für angewandte Kunst; mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien; Österreichische Galerie Belvedere; Österreichische Nationalbibliothek; Wien Museum; und private Leihgeber.

Die besten Museen für Kinder

Foto: “Naturhistorisches Museum” / Fotocredit: © Wien Tourismus / Paul Bauer / Quelle: Wien Tourismus

[Werbung]*Unbezahlt

Zahlreiche Museen widmen sich Themen, die für die ganze Familie spannend sind – von Technik über Natur, Kaiserzeit bis Kunst und Musik. Die Erkundung auf eigene Faust ist immer möglich, es ist aber empfehlenswert, bei den beliebten Vermittlungsprogrammen für Kinder und Familien mitzumachen (meist ist Anmeldung erforderlich).

Im ZOOM Kindermuseum im MuseumsQuartier darf auf 1.600 m² nach Lust und Laune gefragt, berührt, geforscht, gefühlt und gespielt werden – je nach Alter im „Ozean“ (Spiel- und Erlebnisbereich für Kleinkinder), im Atelier und in der Mitmachausstellung. Ein besonderer Tipp sind die tollen Workshops.

Das Technische Museum Wien ist eine Welt für sich. Interaktive Objekte und Experimente machen Technik buchstäblich “be-greifbar”. Speziell für Kinder sind die Erlebnisbereiche “Mini” und “Mini Mobil”, das Bergwerk, die Hochspannungs- und Dampflok-Vorführungen.

Schon die 16 Kinder von Maria Theresia haben Streifzüge durch das Schloss Schönbrunn unternommen. Heute entführt das Kindermuseum Schloss Schönbrunn in das Alltagsleben von damals: mit Fächersprache, Quadrille-Tanzen und Anprobe barocker Kleider.

Die musikalische Erlebniswelt im Haus der Musik lädt mit Rieseninstrumenten und modernster Technik ein zum Staunen, Spielen, Experimentieren und Erforschen. Das Walzer-Würfel-Spiel, die Musik-Treppe und die Philharmoniker virtuell dirigieren zählen zu den Highlights.

Im interaktiven Museum der Illusionen warten Hologramme, Stereogramme und optische Illusionen auf die ganze Familie und sorgen für viel Spaß. Wer versucht, der Schwerkraft in einem schrägen Raum zu trotzen, den anderen beim Schrumpfen zuzusehen oder einen Kopf am Silbertablett zu servieren, hat jede Menge zu lachen. Fotos sind ausdrücklich erlaubt!

Dino-Schauen im Naturhistorischen Museum: Der Allosaurier bewegt sich sogar und brüllt. Speziell für Kinder gibt es Führungen, Mikrotheater und das digitale Planetarium. Ein besonderes Erlebnis ist eine Nacht im Museum (aufgrund des großen Interesses wird eine Anmeldung lange im Vorhinein empfohlen).

 

Kunst für Kids

Wien ist reich an bildender Kunst – von Rubens über Dürer, Monet und Klimt bis zu zeitgenössischer Kunst. Und die kann auch die Jüngsten begeistern. Spannend vermittelt von Expert:innen, zum Selbst-Erforschen und -Entdecken und vor allem mit der Möglichkeit, selbst kreativ zu sein. Sei es bei Atelierkursen oder Führungen und Workshops (in Begleitung oder allein).

Im Kunsthistorischen Museum Wien ist zu bestaunen, was die Habsburger-Kaiser gesammelt haben, etwa Gemälde, Goldschätze und Mumien. Es gibt Kinder-Audioguides sowie samstags Kinderführungen und sonntags Kreativ-Aktionen im Kinderatelier.

In der Albertina wird Kunst von Monet bis Picasso zum Abenteuer für Kinder. Mitmach-Führungen, Kreativ-Workshops und Kunstkurse für die Meister:innen von morgen vermitteln unbeschwert Kunst. Tipp: die privaten Family & Friends Führungen.

Kunst entdecken im Belvedere: Kurzweilige Museumsrundgänge inspirieren die ganze Familie. In den Ateliers besteht die Möglichkeit, Materialien und Techniken selbst auszuprobieren. Speziell für Jungeltern: die beliebte Eltern-Kind-Tour „Mit Baby im Museum“.

Im Leopold Museum werden extra Kindernachmittage angeboten: Nach einer kurzen Führung zu den Meisterwerken der Sammlung Leopold kann jeder im LEO Kinderatelier nach Herzenslust malen, zeichnen, kneten, formen, reißen, schneiden, drucken und kleben.

Das mumok – Museum moderner Kunst vermittelt moderne und zeitgenössische Kunst durch Aktivitäten zum Mitmachen: bei Kinderworkshops, beim Sonntagsatelier für die ganze Familie, beim Atelierkurs und beim Scratch Lab, wo digitale Kunstwerke entstehen.

Die jüngsten Besucher:innen erforschen das MAK – Museum für angewandte Kunst spielerisch – bei MAK4Family, bei der Mini MAK Tour und bei MAK Design Kids. Im MAK werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Kunst, Handwerk und Design auch für Kinder spürbar.

 

Noch mehr Tipps:

  • Mozarthaus Vienna: Mozart-Erlebniswelt mit der historischen Mozartwohnung im ersten Stock als Herzstück 
  • Jüdisches Museum Wien: jeden Sonntag Familienprogramm 
  • Weltmuseum Wien: Schatzkiste für Entdecker:innen. Buntes Programm mit Malen, Gestalten, Spielen, Improvisieren. 
  • Architekturzentrum Wien (Az W): monatlicher Archikids-Workshop 
  • Kaiserliche Schatzkammer: Funkelndes, Kurioses und Wundersames mit Kinder-Audio-Guide entdecken 
  • Theatermuseum: Theaterkids-Nachmittage mit Kostümanprobe, Bauen von Bühnenmodellen und Theaterspielen 

Tipps für einen Tag in Wien mit der Familie gibt es auch von Adia, dem Host der Youtube-Serie VIENNA/NOW: www.wien.info/de/ein-tag-in-wien-mit-der-familie-410706

Aktuelle Termine von Kinderaktionen sind außerdem in der Event-Datenbank auf www.wien.info zu finden: https://events.wien.info/de/?c=22&c=19&lt=1

 

Adressen:

Frischer Wind in Wiens Kulinarik-Szene

rFoto: “Neni am Wasser” / Fotocredit: © Nuriel Molcho / Quelle: Wien Tourismus

[Werbung]*Unbezahlt

Am Cobenzl, einem beliebten und traditionsreichen Ausflugsziel in den Wiener Hausbergen, entsteht aktuell auf einer Gesamtfläche von 11.000 Quadratmetern eines der spektakulärsten Projekte Wiens. Das Projekt Weitsicht Cobenzl wird von der Motto Group betrieben (u. a. bekannt vom Motto am Fluss, Hotel Motto) und im Herbst 2022 eröffnen. Das Weitsicht Cobenzl besteht aus vier Gebäuden, wovon drei als Meeting- und Event-Locations dienen. Das Panoramahaus ist ein neu errichteter Bau mit drei rundum verglasten Event-Ebenen mit Terrassen. Das Schloss Cobenzl bleibt in seiner historischen Form erhalten und wird revitalisiert und mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattet. Die Meierei erlebt ebenfalls eine Sanierung und erhält Seminarräume. Das alte Café mit seiner charakteristischen Rondellform plus großem Gastgarten wird als rundum erneuertes Café-Restaurant wieder für Ausflugsgäste geöffnet. Der Charme der 1950er bleibt optisch erhalten, auch das neue Interieur erhält einen Retro-Look. Das Café-Restaurant setzt einen Schwerpunkt auf gutbürgerliche Wiener Küche mit Motto-Handschrift und hat von morgens bis abends geöffnet. Die Aussichtsplattform am Dach ist öffentlich zugänglich. Von allen Gebäuden gibt es einen sensationellen Blick auf Wien.

 

Genuss mit gutem Gewissen

Mit dem Jola hat im März 2022 in Wien erstmals ein rein veganes Fine-Dining-Restaurant eröffnet. Es gibt kein klassisches À-la-carte-Menü, sondern ein Überraschungsmenü aus mehreren Gängen. Im Jola stehen saisonale und regionale Produkte im Vordergrund. Jola steht für Jonathan Wittenbrink und seine Partnerin Larissa Andres. Wittenbrink kochte zuvor bei Paul Ivic im vegetarischen Gourmettempel Tian und war Küchenleiter im Tian Bistro. Nun zeigt er in seinem eigenen Restaurant sein Können.

Auch im Wildling folgt man dem Prinzip der Regionalität. Auf den Tisch kommen raffinierte Kleinspeisen, damit sich die Gäste gemeinsam durch die Karte kosten können. Der Fokus liegt auf veganen und vegetarischen Gerichten, aber im Wildling stehen Fisch und Fleisch ebenso auf der Karte. Außerdem gibt es viel Eingelegtes, das im Shop auch gekauft werden kann.

Ebenfalls einen Fokus auf regionalen – und dazu auch biologischen – Produkten hat das geplante Deli habs/GUT am Praterstern. Im Herbst 2022 soll das Lokal eröffnen und kulinarisch durch den ganzen Tag begleiten, vom Frühstück über ein gesundes Mittagessen bis hin zum After-Work-Drink. Das Angebot ist ausschließlich vegetarisch.

Neuigkeiten gibt es auch von Multigastronomin Haya Molcho, die mit ihren Söhnen die erfolgreichen NENI-Restaurants betreibt. Im Frühsommer 2022 startet mit dem Restaurant C.O.P. ein völlig neues Konzept. C.O.P. steht für “Collection of Produce” und ist ein gemeinsames Projekt von Haya Molcho und Chefkoch Elihay Berliner. Farm-to-Table wird im C.O.P. großgeschrieben. Regionale Produkte ohne lange Transportwege stehen im Fokus. Und damit auch die Geschichten der Produzent:innen, die man im C.O.P. erzählen möchte. Hier wird authentische Küche ohne Schnickschnack serviert.

 

Neues am Donaukanal

Die Familie Molcho legt auch am Wiener Donaukanal ein neues Konzept vor: Nach einem großen Umbau präsentiert sich der frühere Tel Aviv Beach nun in einem völlig neuen Outfit und heißt NENI am Wasser, um das Lokal eindeutig den NENI-Betrieben zuzuordnen. Familie Molcho setzt im NENI am Wasser nun auf einen Ganzjahresbetrieb mit viel Fisch, viel Gemüse und Feuer-Action in der offenen Showküche. Aus dem lockeren Beachclub ist nun ein Restaurant geworden.

Fräuleins fabelhafter Sommergarten hätte schon im Vorjahr am Wiener Donaukanal starten sollen, aufgrund von Corona kam es zu Verzögerungen im Bauvorhaben. Heuer im Sommer ist es so weit, der geplante bayrische Biergarten und die Miet-Griller gehen in die Umsetzung. Bis zur Fertigstellung im Sommer hat wie im Vorjahr ein kleines Pop-Up geöffnet.

 

Neues aus der Wiener Küche

Auch bei den Restaurants mit klassischer Wiener Küche gibt es Neuzugänge. Der Reznicek, ein altes Wiener Beisl, wurde neu übernommen und im März 2022 wieder eröffnet. Mit den neuen Betreibern ist frischer Wind eingezogen, sowohl optisch als auch kulinarisch. Die Beisl-Atmosphäre ist geblieben, kulinarisch steht der Reznicek nun für Wiener Küche mit einem modernen Twist. So sieht zeitgemäße Wiener Küche aus.

Im 22. Bezirk eröffnete im April das Gasthaus Napoleon nach einem Komplettumbau unter neuer Führung. Die Familie Querfeld betreibt zahlreiche Kaffeehäuser in Wien (u. a. das Café Landtmann, Café Museum, Café Mozart, Café Residenz) und das Restaurant Bootshaus an der Donau. Nun kommt mit dem Napoleon ein klassisches Gasthaus dazu. Die Inneneinrichtung hat Familie Querfeld von einem alten Gasthaus im Weinviertel gekauft. Kulinarisch gibt sich das Gasthaus Napoleon traditionell mit klassischer Wiener Küche. Auch wenn die Geschichte des historischen Gemäuers bis 1494 zurückreicht, hat Napoleon Bonaparte entgegen allen Erwartungen hier niemals gespeist.

 

Sehenswerte Kaffeehäuser

Auch bei den Kaffeehäusern tut sich etwas. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Sigmund Freud Museum hat heuer das Café Freud eröffnet. Das Café Freud kombiniert die Wiener Kaffeehaustradition mit dem Design von heute. Ein großes Wandbild von Sigmund Freud wacht über das Geschehen, während die Gäste vor oder nach dem Museumsbesuch ihren Kaffee genießen.

In der von Otto Wagner gestalteten Postsparkasse an der Wiener Ringstraße nahm im Mai 2022 das Café Exchange seinen Betrieb auf. Der historische Kassensaal ist ein architektonisches Highlight der Wiener Moderne und wird nun wieder öffentlich zugänglich. Die Universität für Angewandte Kunst zieht in die Postsparkasse ein, im Zuge dessen wurde der Kassensaal zu einem Ausstellungsraum und einem Café. Im September 2022 geht das Café Exchange in den Vollbetrieb.

Auch im Volkstheater ist im Zuge der Generalsanierung ein neues Kaffeehaus eingezogen. Das Liebling im Volkstheater hat seit 9. Mai für Gäste geöffnet. Besucher:innen erwartet zeitgenössische Bistronomie mit einer von regionalen Zutaten geprägten Speisekarte. Das neue Café hat nicht nur zum Spielbetrieb des Theaters, sondern auch tagsüber geöffnet – inklusive Schanigarten im Sommer. Abends lockt außerdem eine Bar.

Alles Wurscht nennt sich ein neuer Würstelstand am Börseplatz im 1. Bezirk. Und dieser Würstelstand ist alles andere als ein normaler Würstelstand. Die Qualität und Zubereitung der Würste suchen ihresgleichen. Die fermentierten Beilagen wie Kimchi sind natürlich selbst gemacht. Und wer gar keine Lust auf Wurst oder Leberkäse hat, kann Calamari fritti, Trüffelpommes oder Beef Tartare bestellen. Auch die sind ein Hit, denn der Betreiber des Würstelstandes ist Haubenkoch.

 

Internationale Trends

Die Mochi-Lokale zählen zu den beliebtesten Adressen Wiens, wenn es um japanische Küche geht. Das Unternehmen hat weiter expandiert und im April 2022 in der Innenstadt eine Dependance eröffnet: Das o.m.k. 1010 versteht sich als eine japanische Gourmet-Greißlerei. Die Speisen können vor Ort gegessen oder mitgenommen werden. Auch japanische Produkte von Kleinproduzent:innen stehen zum Verkauf.

Im neuen Hotel The Leo Grand setzt man auf avantgardistische Fusion-Cuisine mit Wiener und französischen Einflüssen. Das Restaurant Dots at the Leo Grand hat im Mai eröffnet. Gäste speisen entweder im opulenten, winterfesten Innenhof oder in zwei Private Dining Rooms, von denen einer asiatisch und einer orientalisch inspiriert ist.

Das im April eröffnete Restaurant Z’SOM hat sich dem Casual Fine Dining mit international inspirierten Gerichten verschrieben. Auch wenn die Küche international ist, setzt man auf regionale Zutaten – was kein Widerspruch ist. 

 

Adressen:

Wiens Sommerbühnen 2022: Musik und Kultur unter freiem Himmel

Foto: “Sommernachtskonzert Schönbrunn” / Fotocredit: © Julia Wesely / Quelle: WienTourismus

[Werbung]*Unbezahlt

Aufgrund von COVID-19 können sich kurzfristige Änderungen oder Absagen von Veranstaltungen ergeben. Aktuelle Informationen finden Sie auf www.wien.info bzw. auf den Websites der Veranstalter.

 

16.6.2022

Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker

Ein jährlicher Höhepunkt im Reigen der Open-Air-Konzerte ist das Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker. Am 16. Juni 2022 werden Schloss Schönbrunn und sein pittoresker Park wieder zum Austragungsort eines der beliebtesten Konzerte der Stadt. Es wird erstmals von Maestro Andris Nelsons geleitet. Als Solist darf sich das Publikum auf den französischen Cellisten Gautier Capuçon freuen, der Camille Saint-Säens’ Cellokonzert Nr. 1 op. 33 spielen wird. Der Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer betont, dass das diesjährige europäische Musikprogramm bewusst gewählt wurde, um auf die Bedeutung der kulturellen Verbundenheit Europas und seiner reichhaltigen Facetten und musikalischen Traditionen hinzuweisen. In Absprache mit dem Dirigenten wird unter anderem ein Werk eines lettischen zeitgenössischen Komponisten, Arturs Maskats, erstaufgeführt ebenso wie eine Komposition von Mykola Lysenko, der prägend für die Musikgeschichte der Ukraine war. Das Sommernachtskonzert 2022 wird wie jedes Jahr auch diesmal wieder im Fernsehen oder als Livestream weltweit mitzuerleben sein.

Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker
Schlosspark Schönbrunn 
1130 Wien
www.sommernachtskonzert.at   

 

24.-26.6.2022

Donauinselfest

Von 24. bis 26. Juni sorgt das größte Freiluftfestival Europas mit freiem Eintritt für musikalische Stimmung auf der Donauinsel. Das Donauinselfest lockt jedes Jahr ein Millionen-Publikum an. Laut Veranstalter:innen soll die 29. Ausgabe dieses Events ohne Zutrittskontrollen und Maskenpflicht abgehalten werden. Das Motto der heurigen Ausgabe lautet „#DreamTeamWIEN“. Neben heimischen Künstler:innen werden auch wieder internationale Acts auftreten. Das Miteinander und der solidarische Gedanke der Ukraine gegenüber wird mittransportiert, indem auch ukrainische Künstler:innen auftreten können. Die genauen Details sowie die Hauptacts werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 

Donauinselfest
1220 Wien
www.donauinselfest.at      

 

1.7.-14.8.2022

Kultursommer Wien

Maximal vielfältig geht es auch beim gratis zugänglichen Kultursommer Wien zu, wenn von 1. Juli bis 14. August rund 700 Acts zehn Open-Air-Bühnen – verteilt in der ganzen Stadt – bespielen. Das Nebeneinander der verschiedenen Sparten macht den einzigartigen Charakter dieses Festivals aus: Rock, Pop, Klassik, Jazz, Wienerlied, Tanz, Theater, Performance, Literatur, Zirkus, Theater, Kabarett, Chor- und Blasmusik stehen auf dem Programm. Das Eröffnungshighlight: ein Klassik-Open-Air mit den Wiener Symphonikern auf der Kaiserwiese im Prater.

Kultursommer Wien
Verschiedene Locations
www.kultursommer.wien  

 

2.7.-4.9.2022Fi

lm Festival auf dem Rathausplatz

Eines der beliebtesten gratis Kulturangebote des Jahres, das tausende Gäste auf den Wiener Rathauslatz lockt: Das Film Festival ist von 2. Juli bis 4. September nicht nur für Musik-Fans ein Highlight, sondern wartet auch mit kulinarischem Angebot auf. Auf der 300-Quadratmeter-Leinwand werden neben hochkarätig besetzten Opern wie La Traviata, Il Trovatore, Così fan tutte und Turandot auch Konzertmitschnitte von Pop-Größen wie David Bowie, Alicia Keys, Anastacia, Shakira, Mariah Carey und Christina Aguilera gezeigt. Auch Klassik, Tanz, Jazz, Weltmusik und Musical sind in diesem Jahr wieder vertreten. 

Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz
1010 Wien
www.filmfestival-rathausplatz.at   

 

28.-31.7.2022

Popfest Wien

2022 findet auch das Popfest Wien auf dem Karlsplatz wieder statt: Kuratiert von der Musikjournalistin Dalia Ahmed (ORF/FM4) und dem Musiker und Autor Andreas Spechtl (Ja, Panik) zum 13. Mal. Der Eintritt ist gratis.

Popfest
Karlsplatz
1040 Wien
www.popfest.at

 

11.7.-10.8.2022

Sommer Rhapsodie

Als mittlerweile fester Bestandteil des Wiener Kulturkalenders bietet die Sommer Rhapsodie auch in diesem Jahr Kunst und Kulinarik unter freiem Himmel. Zur dritten Ausgabe des Festivals im Park des Gartenpalais Liechtenstein werden u. a. Max Simonischek und Simone Kopmajer, Alfred Dorfer und Angelika Kirchschlager, Gernot Kulis, Gerti Drassl und Michael Maertens, Katharina Straßer, Philipp Hochmair, Stefano Bernardin, Timna Brauer, die Wiener Comedian Harmonists und das Orchester Wiener Akademie erwartet.

Sommer Rhapsodie im Garten
Gartenpalais Liechtenstein
Fürstengasse 1
1090 Wien
www.sommerrhapsodie.at   

 

Mai bis September 2022

Theater im Park

Der Privatgarten des Palais Schwarzenberg – ein wunderschöner, zwei Hektar großer englischer Naturgarten im 3. Bezirk – ist auch 2022 für Kulturgenuss unter freiem Himmel geöffnet. Umgeben von über hundertjährigen Platanen wird die Sommerbühne von Intendant Michael Niavarani von Mitte Mai bis Mitte September bespielt. Viele Stars aus Kabarett, Comedy, Klassik, Pop oder Theater, die schon in den vergangenen beiden Jahren aufgetreten sind, aber auch neue namhafte Künstler:innen sind dabei: Etwa Michael Niavarani, Klaus Eckl, Kaya Yanar, Stermann und Grissemann, Lisa Eckart und Michael Mittermayer mit Humorvollem und Simone Kopmajer, die Wiener Sängerknaben, Musical-Star Mark Seibert, Tenor Jonas Kaufmann und Pianist Helmut Deutsch mit Musik.

Als besonderen Bonus erhalten die Besucher:innen des Theaters im Park am Tag der Veranstaltung oder am Folgetag nach Vorlage ihres Tickets freien Eintritt in das Museum im Oberen Belvedere. 

Theater im Park
Prinz-Eugen-Straße/Ecke Plößlgasse 
1030 Wien 
www.theaterimpark.at

 

Mai bis Oktober 2022

Viktor Gernots Praterbühne

Viktor Gernots Praterbühne ist zwischen der Prater Hauptallee und den traditionsreichen Biergärten Luftburg und Schweizerhaus angesiedelt. Das bunte Kabarett- und Musik-Festival bietet Künstler:innen aus unterschiedlichen Bereichen eine Bühne unter freiem Himmel: So präsentieren etwa Gernot Kulis, Omar Sarsam, Klaus Eckel und Thomas Stipsits ihre Kabarett-Programme. Viktor Gernots neues Programm “Schiefliegen” feiert am 7. Juni Premiere. Musikalisch ist von Rock bis Pop und von Austro- bis Italo-Klängen vieles dabei. Ein Highlight ist das große Jazz & Blues Festival der Praterbühne von 8. bis 10. September.

Viktor Gernots Praterbühne
Prater 121 (vis á vis Luftburg – Kolarik im Prater)
1020 Wien
www.praterbuehne.at   

Wiener Ausstellungs-Highlights 2022/2023

Alex Katz: Beach Stop, 2001 – © Foto: Mischa Nawrata, Wien / Bildrecht, Wien 2021

[Werbung]*Unbezahlt

Im 2. Halbjahr 2022 warten in Wien wieder zahlreiche sehenswerte Ausstellungen, die die enorme Bandbreite der Museumslandschaft unterstreichen. Das Belvedere leitet mit einer Sonderausstellung sein 300-Jahr-Jubiläum ein. Im Kunsthistorischen Museum Wien präsentieren sich Künstler:innen im Wettstreit. Basquiat bzw. der US-Expressionismus prägen den Herbst in der Albertina und Albertina modern. Auch 2023 verspricht bereits Hochkarätiges, z.B. eine Klimt-Sonderschau im Unteren Belvedere. Ein chronologischer Überblick.

 

23.6.2022-31.1.2023

Oceans. Collections. Reflections. George Nuku.

Weltmuseum Wien

In seiner diesjährigen Highlight-Ausstellung zeigt das Weltmuseum Wien den Māori-Künstler George Nuku. Seine Installationsprojekte erstrecken sich über neun Galerien, ausgehend von der Säulenhalle, und greifen auch in jenen Bereich der Schausammlung ein, der dem Thema Ozeanien gewidmet ist. Die kostenlos zugängliche Präsentation „Bottled Ocean 2122“ im Theseustempel im Volksgarten ergänzt das Großprojekt, das Themen wie Dekolonisierung, Rückführung und die Beziehung von Museen zu Ursprungsgemeinschaften aufgreift.

Weltmuseum Wien, Heldenplatz, 1010 Wien, www.weltmuseumwien.at

 

9.9.2022-8.1.2023

Basquiat. Of Symbols and Signs

Albertina

Erstmals ist Jean-Michel Basquiat (1960-1988) eine umfassende Museumsretrospektive in Österreich gewidmet. Die Albertina bringt in ihrer großen Herbstausstellung 80 Hauptwerke aus renommierten Sammlungen nach Wien. Der New Yorker Basquiat, der in den 1980er Jahren die Kunstwelt aufwirbelte, ließ sich von Street-Art, Cartoons, Kinderzeichnungen und der Werbung inspirieren. Die Ausstellung möchte sein komplexes, oft emotional aufgeladenes Werk entschlüsseln.

Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, www.albertina.at

 

15.9.2022-12.2.2023

Unseen Places. Gregor Sailer

Kunst Haus Wien

Gregor Sailer nimmt die Betrachter:innen mit an die Randzonen der menschlichen Zivilisation. Der österreichische Fotokünstler harrt monatelang unter extremen Bedingungen, z. B. bei minus 50 Grad in der Arktis aus. Sailer lichtet schwer zugängliche Weltgegenden ab und thematisiert die Auswirkungen von Klimawandel und politischen Konflikten. Das Kunst Haus Wien präsentiert das vielfach ausgezeichnete Werk Sailers erstmals in einer großen Ausstellung in Österreich.

Kunst Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien, www.kunsthauswien.com

 

20.9.2022-8.1.2023

Idole & Rivalen. Künstler im Wettstreit

Kunsthistorisches Museum Wien

Das Prinzip des Wettstreits prägt seit jeher die Kunstgeschichte. Das Kunsthistorische Museum Wien wirft erstmals einen Blick auf Konkurrenzkämpfe, die Künstler:innen untereinander, aber auch mit bereits Verstorbenen ausgetragen haben. Aus diesen sind einige der bekanntesten Werke der Renaissance und des Barocks hervorgegangen. In der Ausstellung treffen Hauptwerke aus der KHM-Sammlung auf rund 70 (internationale) Leihgaben – von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Albrecht Dürer, Tizian, Peter Paul Rubens und vielen anderen. 

Kunsthistorisches Museum Wien, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.khm.at

 

22.9.2022-26.2.2023

Das Tier in Dir – Kreaturen aus (und außerhalb) der mumok Sammlung

mumok 

Das mumok feiert 2022 mit einer Sonderausstellung sein 60-Jahr-Jubiläum. Die Sammlung des Hauses beinhaltet knapp 500 Werke, die mit Tieren zu tun haben. Was die Frage aufwirft, welche Rolle Tiere in der bildenden Kunst spielen. Beleuchtet wird unter anderem die Anziehungskraft, die von Tieren ausgeht. Themen wie Familien- und Geschlechterbeziehungen, Sozialisation und Domestizierung werden aufgegriffen.

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.mumok.at

 

14.10.2022-27.2.2023

Tilla Durieux. Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen

Leopold Museum 

Im Herbst 2022 beleuchtet das Leopold Museum mit einer umfassenden Ausstellung das schillernde Leben von Tilla Durieux (1880-1971). Der in Wien geborene Theater- und Filmstar – sie galt als am meisten porträtierte Frau ihrer Epoche – saß unzähligen Künstler:innen Modell: Auguste Renoir, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer oder Lotte Jacobi. Seltenes Archivmaterial und Leihgaben aus anderen Museen und Privatsammlungen zeichnen eine außergewöhnliche Karriere nach. 

Leopold Museum, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.leopoldmuseum.org

 

14.10.2022-22.1.2023

Ways of Freedom. Pollock. Rothko. Mitchell

Albertina modern

Der abstrakte Expressionismus der New York School feierte nach 1945 auch einen Siegeszug in Europa. Die Kunst ging nach Kriegsende völlig neue Wege und legte einen wahren Befreiungsschlag hin. Ein ungestüm-expressiver Umgang mit Form, Farbe und Material war die Folge. In der Albertina modern treffen österreichische Wegbereiter wie Arnulf Rainer, Maria Lassnig, Günter Brus und Hermann Nitsch auf Größen des US-Expressionismus wie Jackson Pollock, Mark Rothko und Joan Mitchell.

Albertina modern, Karlsplatz 5, 1010 Wien, www.albertina.at/albertina-modern

 

19.10.2022-15.1.2023

Helmut Newton Legacy

Bank Austria Kunstforum Wien

Mit einer großen Retrospektive wird der 100. Geburtstag des Berliner Kult-Fotografen Helmut Newton (1920-2004) gefeiert. Pandemiebedingt verzögert, aber umso umfassender mit rund 300 Arbeiten, die sein gesamtes Schaffen dokumentieren. Newton, der stets zu faszinieren und provozieren wusste, ist für seine Mode- und auch Aktfotografien einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Ausstellung umfasst viele seiner ikonischen Fotos, will aber auch unbekanntere Aspekte seiner Arbeit beleuchten.

Bank Austria Kunstforum Wien, Freyung 8, 1010 Wien, www.kunstforumwien.at

 

Ab Ende Oktober 2022

LOOK. The Heidi Horten Collection

Heidi Horten Collection

Das im Juni 2022 neu eröffnete Museum hat für den Herbst eine große Sonderausstellung angekündigt. Thema: Frauenbildnisse und Aspekte von Weiblichkeit. Im Mittelpunkt steht die Mode. Der österreichische Designer Arthur Arbesser inszeniert ausgewählte Haute Couture aus dem Besitz von Museumsgründerin Heidi Goëss-Horten neben Werken von Kees van Dongen, August Macke und Andy Warhol sowie zeitgenössischen Ergänzungen von Sylvie Fleury, Lena Henke, Birgit Jürgenssen, Michèle Pagel und anderen.

Heidi Horten Collection, Hanuschgasse 3, 1010 Wien, www.hortencollection.com 

 

24.11.2022-26.3.2023

Atelier Bauhaus, Wien. Friedl Dicker und Franz Singer

Wien Museum MUSA

Die Bauhaus-Schüler:innen Friedl Dicker und Franz Singer entwickelten im Wien der Zwischenkriegszeit einen unverwechselbaren Einrichtungsstil, der in der Wiener Wohnkultur eine Sonderstellung einnahm. Ihre Ateliergemeinschaft lieferte überraschende und innovative Entwürfe. In dieser Ausstellung erweitern Raumdarstellungen, Fotografien, Modelle und Möbel das Bild der Wiener Moderne um neue, faszinierende Facetten.

Wien Museum MUSA, Felderstraße 6-8, 1010 Wien, www.wienmuseum.at

 

2.12.2022-7.1.2024

Das Belvedere. 300 Jahre Ort der Kunst

Unteres Belvedere

2023 feiert das Belvedere seinen 300. Geburtstag: 1723 war das obere Schloss nach zehnjähriger Bauzeit fertiggestellt worden. In einer großen Sonderausstellung widmet sich das Haus seiner eigenen Geschichte, die geprägt war von Macht und Repräsentanz, von großen höfischen Festen und zeitgeschichtlich besonderen Ereignissen wie der Unterzeichnung des Staatsvertrags 1955. Die Schau beleuchtet auch die Vielfalt des Museums und die über Jahrhunderte gewachsene Sammlung.

Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien, www.belvedere.at

 

14.12.2022-23.4.2023

Das Fest. Zwischen Repräsentation und Aufruhr

MAK

Feste in all ihren Formen haben immer wieder zu künstlerischer Auseinandersetzung geführt. Das MAK zeigt, was Gestalter:innen aus Kunst, Architektur, Design und Musik geschaffen haben, wenn sie von feierlichen Ereignissen inspiriert wurden. Zeitlich spannt sich der Bogen von der beginnenden Aufklärung über Feste einer sich formierenden Arbeiterklasse der Industrialisierung bis hin zu aktuellen Formaten des Festlichen.

MAK – Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien, www.mak.at

 

 

Angekündigte Ausstellungs-Highlights 2023 

 

3.2.-29.5.2023

Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse …

Unteres Belvedere 

Eine Pandemiebedingt verschobene Großausstellung soll im Februar 2023 endlich starten. Im Zentrum steht die Frage: Wer inspirierte Gustav Klimt (1862-1918)? Gemeinsam mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam werden die Spuren zu Klimts künstlerischen Wegbereiter:innen zurückverfolgt. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Gegenüberstellungen, insgesamt sind etwa 90 Werke von Klimt und seinen Künstlerkolleg:innen zu sehen.

Unteres Belvedere, Rennweg 6, 1030 Wien, www.belvedere.at

 

3.3.-9.7.2023

Alex Katz. Cool Painting

Albertina modern

Großformate, breite Pinselstriche, starke Farben: Dafür steht Alex Katz, einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen US-amerikanischen Kunst. Ihm ist ein Jahr nach seinem 95. Geburtstag eine große Ausstellung in der Albertina modern gewidmet. Sie schöpft aus den reichen Beständen der eigenen Sammlung. Große Bekanntheit erlangte der Künstler, der als Erfinder des „Cool Paintings” gilt, in den 1970er Jahren.

Albertina modern, Karlsplatz 5, 1010 Wien, www.albertina.at/albertina-modern

 

15.3.2023-14.1.2024

On Stage. Kunst als Bühne

mumok

„On Stage“ widmet sich theatralen und bühnenbezogenen Darstellungsformen in der Kunst seit den 1960er-Jahren. Künstler:innen bekamen seit damals durch unterschiedliche Kunstformen zunehmend bühnenartige Präsenz. Die Ausstellung im mumok wird musikalische und filmische Inszenierungen zeigen. Auch Positionen zu Geschlechterrollen und politischen Konflikten sowie zur Rolle von Betrachter:innen als bühnenhafte Akteur:innen werden Thema sein.

Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.mumok.at

 

Mitte Juli bis Ende September 2023

Georg Baselitz. 100 Zeichnungen

6.10.2023-28.1.2024

Gottfried Helnwein zum 75. Geburtstag

beide in der Albertina

Die Albertina präsentiert im kommenden Jahr Georg Baselitz, der 85 Jahre alt wird. Die Schau ist einer Schenkung von 50 richtungsweisenden Arbeiten auf Papier durch den einflussreichen Künstler an das Museum gewidmet. Sie spannt den Bogen von Baselitz´ frühen bis zu jüngst entstandenen Werken. Zum Einsatz kamen unterschiedlichste Materialien wie Bleistift, Tusche, Aquarell oder Pastell. Ein weiterer Jubilar wird 2023 im Haus gewürdigt: Der Wiener Hyperrealismus-Maler Gottfried Helnwein feiert seinen 75. Geburtstag. Die geplante Ausstellung blickt auf sein Werk der vergangenen 20 Jahre.

Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, www.albertina.at