Author: Alexa Szikonya

Die 5 besten Tipps der Wiener Unternehmensberater für den Herbst

Foto: “Mag. Claudia Strohmaier (Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung in der Fachgruppe UBIT Wien)”
Fotocredit: © dieVogelperspektive / Quelle: Fachgruppe UBIT Wien

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Berufsgruppensprecherin Claudia Strohmaier über Erfolgsrezepte und häufige Fehler

 

Das Jahresende naht und die Geschäftszahlen etlicher Unternehmen drohen aus dem Ruder zu laufen. Zudem werden weiter steigende Insolvenzzahlen erwartet. Ist erst einmal der Masseverwalter im Haus, verlieren die Unternehmen außerdem ihre Entscheidungsgewalt. Laut Claudia Strohmaier, Berufsgruppensprecherin Unternehmensberatung in der Fachgruppe UBIT Wien, eignet sich der Herbst besonders gut für präventive Restrukturierungsmaßnahmen. Folgende 5 Tipps bringen frischen Wind in jedes Unternehmen. 

 

Bereits im 1. Halbjahr 2022 ist die Zahl der eröffneten Unternehmensinsolvenzen in Österreich um fast 100 % auf knapp 1.400 Verfahren gestiegen. In der zweiten Jahreshälfte drohen aufgrund der ausgelaufenen Corona-Hilfsmaßnahmen weitere Nachholeffekte. „Das Interesse der Unternehmen an Umstrukturierungen ist enorm, wie sich bei der regelmäßig stattfindenden Messe ‚Frischer Wind – Unternehmensberatung‘ immer wieder deutlich zeigt“, erklärt Berufsgruppensprecherin Claudia Strohmaier. Die erfahrene Unternehmensberaterin hat daher fünf hilfreiche Tipps ihrer Berufsgruppe auf den Punkt gebracht:

 

1. Vorwurf der Konkursverschleppung vorbeugen

Benötigt eine GmbH Geld, springen häufig die Gesellschafter mit einem Darlehen ein. Das ist günstiger als ein Kredit von außen und es braucht auch keine Sicherheiten. Zusätzlich hat die GmbH aber meist auch noch Bankkredite laufen. Häufen sich nun im Laufe der Zeit die operativen Verluste, könnte das zu einem negativen Eigenkapitel führen. Da das Gesellschafterdarlehen im Konkursfall gleichrangig mit den Bankkrediten aus der Masse bedient würde, könnte das die Banken nervös machen. Abhilfe schafft eine schriftliche Erklärung der Gesellschafter, dass das Darlehen im Insolvenzfalls nachrangig – und damit wie Eigenkapital – behandelt wird. Um also dem Vorwurf der Konkursverschleppung zu entgehen, ist die Erstellung einer Fortbestandsprognose mithilfe einer Unternehmensberatung dringend anzuraten – sprich, eine in Zahlen gegossene Zukunftsplanung.

 

2. Einen detaillierten Liquiditätsplan erstellen

Ein Teilbereich der Zukunftsplanung ist ein detaillierter Liquiditätsplan. Das Aufzeichnen aller zahlungswirksamen Geldflüsse verschafft Klarheit. Ein einfaches Excel-Sheet reicht. Zuerst wird der Anfangsbestand an liquiden Mitteln erhoben, also zum Beispiel welche Barmittel in der Kassa sind und wie hoch das Bankguthaben ist. Als Nächstes folgt die Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben und die Errechnung der Gesamtsumme an liquiden Mitteln. Dieser Liquiditätsplan wird im nächsten Schritt in einen Finanzierungsplan übergeleitet. In diesem werden alle möglichen Quellen für frisches Kapital eruiert und sämtliche anderen Finanzierungsschritte und -optionen festgelegt.

 

3. An der Preisschraube drehen, aber richtig

Erlössteigerungen zur Liquiditätsverbesserung sind wichtig, aber leichter gesagt als getan: Man kann versuchen, den Umsatz zu steigern, indem man die Preise erhöht. Das funktioniert aber zuweilen nur, wenn sich die Produkte oder Dienstleistungen von der direkten Konkurrenz positiv unterscheiden. Preissenkungen sind natürlich auch eine Option, weil das mehr Kunden anlockt und dadurch die verkauften Stückzahlen steigen. Die Berufsgruppensprecherin stellt jedenfalls eines klar: „Finger weg von Daumen mal Pi Schätzungen der Verkaufspreise! Diese sollten so kalkuliert sein, dass unter Berücksichtigung aller Gemeinkosten und der eigenen Kostenstruktur profitabel gewirtschaftet werden kann.“

 

4. Ein konsequentes Mahnwesen

Die schönsten Umsatzzahlen nützen nichts, wenn sich die offenen Ausgangsrechnungen türmen oder keine Rechnungen gestellt werden. Daher braucht es ein funktionierendes Mahnwesen. Wer selber bei seinen Lieferanten in Zahlungsrückstand ist, neigt dazu, bei seinen Kunden ebenfalls sehr kulant zu agieren, bevor gemahnt wird. Wenn allerdings das eigene Debitorenmanagement nicht gut funktioniert, leiden darunter in weiterer Folge auch die Kreditoren, weil das Geld für die Begleichung der Rechnungen fehlt. Schlussendlich tut man niemandem einen Gefallen, denn solche Nachlässigkeiten können sogar einen Dominoeffekt an Insolvenzen auslösen.

 

5. Kreditgeber laufend über Fortschritte informieren

Eine wichtige Parallel-Maßnahme zur Einleitung des Turnarounds ist die Umsetzung der mittel- bis langfristigen Zukunftsplanung. „Informieren Sie unbedingt laufend Ihre Kreditgeber über Ihre Pläne und Fortschritte, denn das hat positiven Einfluss auf die Bonität“, empfiehlt Claudia Strohmaier. Die Leitzinsen wurden zuletzt zwar wieder etwas angehoben, die Risikokomponente spielt bei der Festlegung der Konditionen von Neukrediten aber eine mindestens ebenso große Rolle wie das allgemeine Zinsumfeld.

 

 

Gesamtheitliche Sicht derzeit sehr gefragt

Für Strohmaier steht eines außer Frage: „Nicht alles, was bisher in einem Unternehmen erfolgreich war, ist auch gut für die Zukunft. Genau deshalb sind die gesamtheitliche Sicht und tabulose Herangehensweise in Zeiten wie diesen so enorm wichtig für unsere Wirtschaft.“ Auch Martin Puaschitz, Obmann der Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) ist überzeugt: „Laufende Unternehmensführung bedeutet, sich täglich einem Wettbewerb zu stellen. Mit den Wiener Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberatern als Sparringpartner an der Seite gelingt dieses Vorhaben jedenfalls deutlich besser als ohne.“

 

www.ubit.at/wien

 

 

Berufsgruppe Unternehmensberatung der Fachgruppe UBIT Wien


Mit rund 23.000 Mitgliedern ist die Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) die größte Fachgruppe Österreichs und vertritt als Standesvertretung deren Anliegen und Interessen. Die Berufsgruppe Unternehmensberatung besteht aus mehr als 7.000 Wiener Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberatern, die umfangreiche Beratungsfelder abdecken und zu den wichtigsten Know-how Lieferanten für die Wiener Wirtschaft gehören. Die Berufsgruppe setzt sich vor allem für ein stärkeres Bewusstsein über die Möglichkeiten und Potenziale professioneller Unternehmensberatung ein. Übergeordnetes Ziel ist es, Wien als attraktiven Standort für wissensbasierte Dienstleistungen zu etablieren.

Mit der Investors Academy | Female Edition als Angel Investorin durchstarten

Foto: “v.l.n.r.: Karin Kreutzer, Daniela Haunstein, Lisa Pallweber, Nathalie Karré, Simone Pies und Conny Hörl © Johanna Lederer | studio ardē” / Fotocredit & Quelle: ©

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aaia und aws erleichtern mit Eventreihe den Einstieg als Investorin

 

Mehr weibliche Business Angels – das ist das Ziel der Digital Investors Academy | Female Edition. Der Grund dafür: Nur fünf Prozent aller Angel Investor:innen in Österreich sind weiblich. Die Zahl bei Startup-Gründer:innen liegt aktuell bei 17 Prozent, laut Austrian Startup Monitor. Um weiblichen Business Angels den Einstieg als Investorin zu erleichtern, veranstaltet die aaia (Austrian Angel Investors Association) gemeinsam mit der aws (Austria Wirtschaftsservice GmbH) ab 15. September eine Digital Investors Academy ausschließlich für Frauen.

 

Der klassische österreichische Business Angel ist männlich, zwischen 45 und 54 Jahren alt und aus Wien. Das zeigte der letzte Angel Investing Report der aws und aaia. Frauen sind im Startup-Ökosystem weiterhin stark unterrepräsentiert, sowohl auf Investor:innen- als auch auf Gründer:innen-Seite.  „Diversität ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Startups, sowohl im Gründer:innen- als auch im Investor:innen-Team. Momentan sind nur fünf Prozent aller Business Angels weiblich, es besteht also ein großer Bedarf an Investor:innen, die einerseits innovative Unternehmen unterstützen und damit die Wirtschaft anregen und andererseits auch vertieft in Gründer:innen investieren“, erklärt Laura Egg, Geschäftsführerin der aaia (Austrian Angel Investors Association). Gründe für dieses eklatante Ungleichgewicht liegen zum Großteil immer noch in gesellschaftlichen und kulturellen Begebenheiten. Speziell bei Frauen, die bei Investitionen in anderen Asset-Klassen oft weniger erfahren sind, ist Finanzbildung besonders wichtig, um den Zugang zum Investieren zu erleichtern. Eine Lösung mit enormer Wirkungskraft für dieses Problem ist das Einsetzen von Rollenvorbildern und gezielten Formaten für den Einstieg als Investorin. Aus diesem Grund ist es wichtig, weibliche Business Angels zu gewinnen, da diese wiederum Gründer:innen Mut machen, ihre Visionen umzusetzen.

 

Workshops, Mentoring & Networking – die perfekte Basis für den Start als Investorin

„Viele Frauen besitzen längst das Potential, das Know-how und die Kompetenzen, von denen Gründer:innen enorm profitieren können, sind aber noch nicht als Business Angel tätig. Durch unsere Digital Investors Academy wollen wir Frauen, in denen dieses Potential schlummert, den Einstieg als Investorin erleichtern und ihnen die Werkzeuge an die Hand geben, die sie für ihre ersten erfolgreichen Investments benötigen“, schildert Dusan Todorovic, Leiter des aws-Vernetzungsservices aws i2 Business Angels. Mit diesem unabhängigen Matchingservice werden Startups mit Investor:innen im Rahmen von aws Connect vernetzt. Beginnend mit 15. September sollen den angehenden Investorinnen in wöchentlichen Online-Seminaren alle Grundlagen für einen erfolgreichen Karrierestart als Business Angel vermittelt werden. In den acht Wochen der Digital Investors Academy werden im Rahmen von Vorträgen durch erfahrene Investor:innen, Case Studies, der Zusammenarbeit mit echten Startups und einer individuell zugewiesenen Mentorin das notwendige Know-how und Netzwerk für den erfolgreichen Karrierestart als Business Angel vermittelt. Zu den Vortragenden gehören unter anderem Lisa-Marie Fassl, Vorstandsmitglied der aaia und CEO von Female Founders, Nina Wöss, Co-Founderin und COO der Female Founders, sowie Karin Kreutzer, female Business Angel of the year 2021 und Simone Pies, Business Angel und Startup-Mentorin. Zusätzlich zur Digital Investors Academy bieten sowohl aaia als auch die aws umfassende weiterführende Programme für Investor:innen an, wie die aaia Investors Lounges, Dealflow Mailings und Pitch Sessions, die aws i2 Business Angels oder Seedfinancings (für Deep Tech & Innovative Solutions), die beim Networking, Startup-Scouting und mit Förderungen unterstützen.

 

Nähere Informationen zum Programm und der Digital Investors Academy finden Sie auf der Website und hier gelangen Sie direkt zum Anmeldeformular.

 

 

Über die Austrian Angel Investors Association


Die Austrian Angel Investors Association (aaia) ist ein Non-Profit-Verein mit dem Ziel Innovation österreichweit zu unterstützen – durch die Förderung und Professionalisierung der Business Angel Szene. Mit mittlerweile mehr als 250 Mitgliedern hat sich die Organisation zu einem der wichtigsten Eckpfeiler für das heimische Startup-Ökosystem und einer der führenden Angel-Netzwerke in Europa entwickelt. Die Schwerpunkte der aaia liegen auf der Vernetzung von Startups mit privaten Investor:innen, dem Transfer von relevantem Know-How und der Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für Startups.


 


Über die Austria Wirtschaftsservice GmbH


Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Im Rahmen von aws Connect vernetzt die aws Start-ups mit Investor:innen, Business Angels und Corporates. Zentrales Service ist dabei aws i2 Business Angels. Dieses neutrale Matching-Service wird von mehr als 420 Business Angels und Early Stage VCs genutzt und ist damit eines der größten, unabhängigen -Dealflow-Services für Investor:innen Österreichs.

Insolvenz-Anstieg bei kleinen Unternehmen ist Vorbote eines größeren Sturms

Foto: “Peter Androsch, Geschäftsführender Gesellschafter A.C.I.C.” / Fotocredit & Quelle: © A.C.I.C.

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Experte Peter Androsch mahnt

 

Im ersten Halbjahr 2022 wurden doppelt so viele Unternehmensinsolvenzen eröffnet wie im Jahr davor. Isoliert betrachtet wäre das aus gesamtwirtschaftlicher Sicht noch nicht gefährlich, weil vor allem Kleinbetriebe betroffen sind, wie Kreditversicherungsexperten Peter Androsch analysiert. Aufgrund des Zusammentreffens weiterer brandgefährlicher Faktoren mutiert das aber zum Vorboten für eine größere Welle, die bald auch Großbetriebe und den Mittelstand erfassen dürfte.

 

„Es gibt im Moment ein historisches Aufeinandertreffen verschiedener Parameter, die in der Kreditversicherungsbranche bereits dazu geführt haben, dass die bereitgestellten Deckungssummen nicht mehr beliebig ausgeweitet werden“, erläutert Peter Androsch, Geschäftsführer von Österreichs führender Kreditversicherungsmaklergesellschaft A.C.I.C. Bei diesen Faktoren handelt es sich unter anderem um die steigenden Bonitätsrisiken auf Unternehmensebene, die anhaltenden Lieferkettenprobleme, den Ukraine-Konflikt, die Energiekrise, die galoppierende Inflation sowie die am 21. Juli 2022 mit lediglich 0,5 % eingeläutete Zinswende der EZB. „Die Europäische Zentralbank wird die Zinsen in naher Zukunft aus Rücksichtnahme auf die hoch verschuldeten Staaten nicht in jenem Ausmaß erhöhen können, welches aufgrund der hohen Inflation eigentlich geboten wäre. Das sorgt mittelfristig für weiteren Druck im Kessel“, warnt der Experte.

 

Zusammentreffen verschiedener Faktoren

Trotz der immer noch sehr verhaltenen Leitzinsen wird die Situation am Kreditmarkt für bonitätsschwache Unternehmen zunehmend schwieriger. „Wir vernehmen klare Signale, dass auch die Banken die internen Kreditvergaberichtlinien bereits erheblich verschärft haben. Zugleich rechnen wir damit, dass die Vorgaben in der zweiten Jahreshälfte noch restriktiver werden“, erklärt der Experte. Androsch hatte bereits im Vorjahr vor dem Rückstau bei den Insolvenzanträgen gewarnt. Nach Auslaufen etlicher staatlicher Hilfsmaßnahmen ist die Zahl der Insolvenzanträge im 1. Halbjahr 2022 tatsächlich bereits wieder um knapp 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, wobei vorerst eher noch Klein- und Kleinstunternehmen betroffen sind.

 

A.C.I.C. beobachtet laufend die Entwicklung am Markt und lotet ständig aus, bei welchen Kreditversicherungsgesellschaften Unternehmen aktuell ihre Lieferforderungen gegen einen Zahlungsausfall noch zu vertretbaren Konditionen absichern können. Erscheint den Anbietern ein Ausfallrisiko zu groß, verlangen die Versicherer in der Regel höhere Prämien oder lehnen die Übernahme bestimmter Risiken bereits im Vorfeld ab. „Probleme gibt es derzeit vor allem aufgrund gesunkener Kreditwürdigkeit der Unternehmen, begrenzter Kapazitäten der Kreditversicherer oder unzureichender Bonitätsauskünfte der versicherten Geschäftskunden”, wie Androsch erläutert.

 

Experte empfiehlt striktes Debitorenmanagement

Selbst im Fall gehäufter Insolvenzen unter Kleinbetrieben halten sich die aushaftenden Schulden sowie Gefahren für Folgekonkurse trotzdem noch in Grenzen. Greift allerdings eine Insolvenzwelle auf den Mittelstand und auf Großkonzerne über, wären die Folgen verheerender. Genau ein solches Szenario könnte aufgrund der aktuellen Gemengelage aber nun in weiterer Folge drohen. Androsch empfiehlt den Unternehmen daher, sich vorsorglich zu wappnen: „Betreiben Sie striktes Debitorenmanagement. Stimmen Sie dem Ansuchen Ihrer Geschäftskunden nach einer Zahlungszielverlängerung nicht ohne vorherige Bonitätsprüfung zu und wälzen Sie das Risiko zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit Ihrer Kunden am besten auf eine Kreditversicherungsgesellschaft ab“, so die Empfehlung des Branchenexperten. Wer aktuell für einzelne Geschäftskunden keine Deckung mehr bekommt, sollte seine Kunden darauf hinweisen, präventiv an ihrer Bonitätseinstufung zu arbeiten. Zwischenberichte über die aktuelle Geschäftslage können zudem dazu dienen, Zweifel über deren Zahlungsfähigkeit zu zerstreuen. Weiters kann der Verkauf von Lieferforderungen (Factoring) die Bilanz verkürzen, um dadurch das Gesamtbild über die eigene finanzielle Lage zu verbessern. „Je länger man zuwartet, desto schwieriger werden jedenfalls die Gegenmaßnahmen“, so die Erfahrung des Experten.

 

 www.acic.at

 

 

A.C.I.C.


Das Austrian Credit Insurance Counsel (A.C.I.C.) ist Österreichs führende Spezialmaklergesellschaft für Kreditversicherungen. Das Unternehmen wurde 2009 vom geschäftsführenden Gesellschafter Peter Androsch gegründet. Kreditversicherungen dienen dem Risikomanagement, indem sie Lieferanten Schutz vor der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden bieten. Der Gesamtmarkt gemessen an Prämieneinnahmen der Kreditversicherer bewegt sich in Österreich bei 140 Millionen € pro Jahr. Rund 6000 Unternehmen sind einer Schätzung zufolge versichert. A.C.I.C. ist unter anderem auch Repräsentant der AU Group in Österreich. Dadurch steht exportorientierten Kunden des A.C.I.C. ein internationales Netzwerk an Experten für Kreditversicherung, Factoring und Forderungsmanagement zur Verfügung. Peter Androsch ist zudem Vorstandsmitglied beim internationalen Kreditversicherungsmaklerverband BARDO.

mediashop.tv: Erfolgreicher Webshop-Relaunch

[Werbung]*Unbezahlt*Foto: “Relaunch Webshop”*Fotocredit & Quelle: © Mediashop International Group>

Immer Etwas Neues


Der Omnichannel-Spezialist MediaShop International Group (MSIG), mit Sitz in Lindau lanciert völlig neue e-Commerce Basis für sein Digitalgeschäft. Im ersten Schritt erfolgter der Relaunch des eigenen Webshops, womit das Unternehmen dem strategischen Ziel, den E-Commerce am Konzernumsatz auf über 50% zu steigern, einen weiteren Schritt näher kommt. Derzeit entfällt rund ein Drittel der Umsatzerlöse auf den elektronischen Handel.

Nicht nur das Design des Onlineshops wurde runderneuert, auch inhaltlich und technisch hat sich vieles grundlegend getan. Die Seite passt ihr modernes Erscheinungsbild automatisch dem jeweiligen (mobilen) Endgerät und seiner Bildschirmgröße an. Bei der Navigation wurde auf eine klare Struktur mit Inhalten zu allen beliebten Themenbereichen gesetzt.

„Uns war es wichtig, eine technologische Basis zu schaffen, die absolut „State-of-the-art“ ist. Der erfolgreiche Relaunch unseres Webshops  www.mediashop.tv ist ein echter Meilenstein und bildet die perfekte Basis, um unser Wachstum im Digitalbereich weiter zu forcieren! Die Prozesse wurden schneller gemacht und auch die Conversion-Rate des Shops wurde signifikant verbessert. Ein Endergebnis, das sich sehen lassen kann.“ freut sich Philipp Nachbaur, CEO der Mediashop International Group.
 
In enger Zusammenarbeit des unternehmenseigenen Teams und externen Dienstleistern wie zB BestIT, wurde eine zukunftsweisende neue Basis geschaffen, um das Wachstum des Unternehmens im Digitalbereich weiter zu unterstützen. Die gesamte Commerce-Architektur und die umliegende System-Landschaft wurden neu konzipiert, eine Low-Code Plattform für die Wiederverwendbarkeit aller Komponenten entwickelt, ein nutzerzentrierter Design-Ansatz erstellt, sowie verschiedene API-First Technologien eingesetzt. Dadurch ist heute ein selbständiger Rollout neuer Shops durch das unternehmenseigene Team möglich.

„Die neue Basis ist das Absprungbrett für viele neue Shops und Brands, die wir in den kommenden Monaten lancieren werden. Mediashop führt eine Vielzahl an Marken, deren eigenständiges Markenprofil noch prominenter am Markt platziert werden soll. Damit wollen wir unseren digitalen Umsatzanteil deutlich über 50% steigern.“ so Philipp Nachbaur, CEO der Mediashop Int Group.

Die wichtigsten Highlights des neuen Webshops:

  • Intelligente Produkt-Suche mit KI-gestützter Schnellsuche
  • Persönlicher Kundenbereich mit Paketverfolgung und Einsicht in die eigene Einkaufshistorie inkl.   Wiederbestellmöglichkeit
  • Erweiterte Produktwelten und optimierte Artikelübersichten
  • Bedienungsanleitungen zum Download
  • Unkomplizierter Bestellprozess inkl. Möglichkeit zur Gastbestellung
  • Sicherer Bezahlvorgang mit erweiterten Zahlarten
  • TV-Player mit Livestream

 
Zusätzlich begleitet wurde der Relaunch von einer digitalen Kampagne. Diese wurde crossmedial akkordiert und auf allen digitalen Kanälen im DACH-Raum ausgespielt: Webshop, Google, YouTube, Social Media, Affiliates und CRM. Ziel dabei waren neben Trafficgenerierung und Umsatzsteigerung natürlich auch die breite Ansprache von Neukunden. Was durch den Einsatz zahlreicher neuer, an den Kanal angepasster, Werbemittel und Botschaften erreicht wurde. 

 

www.mediashop.tv

www.mediashop-group.com

 

Facts & Figures zum Unternehmen:
Die MediaShop International Group GmbH mit Sitz in Lindau konzentriert sich als E-Commerce-Spezialist und einer der führenden Omnichannel-Händler Mitteleuropas auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Produkte, die den Alltag erleichtern, Probleme lösen und den Zeitgeist widerspiegeln. MediaShop setzt dabei auf ein unterhaltendes Einkaufserlebnis auf allen DTC (Direct to Consumer) Vertriebswegen, vom eigenen TV-Sender und der Präsenz auf 175 TV-Stationen bis hin zu Online-Marktplätzen, Webshop und Social Media. Das Unternehmen verfügt über eine eigene Content-Produktion für alle Marketing-kanäle und betreibt ein hocheffizientes Logistiksystem, mit dem jährlich mehr als 2 Millionen Paketaussendungen verteilt werden. Insgesamt arbeiten fast 400 Mitarbeiter in zehn Ländern europaweit (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Niederlande, Ungarn, Tschechische Republik, Rumänien, Slowakei und Türkei) an neuen Produktideen und dem weiteren Wachstum. MediaShop vermarktet sein Portfolio von mehr als 1.000 Produkten in über 40 Ländern. Im Geschäftsjahr 2020/21 wurde erstmals die Umsatzmarke von 200 Mio. Euro überschritten.

Wäschefirma Triumph meldet wieder positive Geschäftszahlen

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Die Wäschefirma Triumph International AG, die ihre Österreich-Zentrale in Wiener Neustadt betreibt, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 48,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das waren um 4,3 Millionen Euro oder 9,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch das ausgewiesene Ergebnis vor Steuern ist von minus 716.000 Euro auf 918.000 Euro wieder in die Gewinnzone gedreht. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst der vor kurzem veröffentlichten Unternehmensbilanz.

 

Die Wäschefirma – einstmals Österreichs größter Bekleidungshersteller – hat sich in den vergangenen fünf Jahren von einem Produktions- zu einem reinen Logistikbetrieb gewandelt. Heute betreibt Triumph in Wiener Neustadt ein Hochregallager mit 18.000 Palettenstellplätzen sowie ein automatisiertes Kleinteilelager mit 115.000 Positionen. In der Anlage können knapp fünf Millionen Wäschestücke aus den Segmenten Unterwäsche, Nachtwäsche und Bademode der Marken Triumph und sloggi gelagert werden.

Der Standort Wiener Neustadt dient als Verteilzentrum für Europa und als Zentrallager für angebundene Distributionszentren in Osteuropa bis nach Russland. 2021 hat das Traditionsunternehmen 686 Personen beschäftigt, davon 336 Angestellte und 350 Arbeiter. Die Triumph International AG ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Triumph Universa AG mit Sitz in Bad Zurzach in der Schweiz. (mm)

 

www.triumph.at

Rekordhitze beschert Vöslauer-Mineralwasser Absatzrekorde

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Die außergewöhnlich hohen Temperaturen im heurigen Sommer bescheren den niederösterreichischen Fruchtsaftproduzenten, den Brauereien und Speiseeis-Erzeugern deutliche Absatzsteigerungen. Absolute Nummer eins bei mehr als „30 Krügerln im Schatten“ sind aber die Verkaufszahlen von Mineralwasser. Liefert Österreichs größter Erzeuger, die Firma Vöslauer, an normalen Tagen zwischen 10.000 und 15.000 Hektoliter Mineralwasser aus, „sind es an Spitzentagen 20.000 Hektoliter“, gibt Geschäftsführerin Birgit Aichinger in einem Interview mit dem Radiosender Ö1 auf Anfrage bekannt.

 

Mit einem Marktanteil von mehr als 40 Prozent rangiert die Vöslauer Mineralwasser GmbH auf Platz eins unter Österreichs Mineralwasserproduzenten. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Vöslau, das seit 2009 zum Ottakringer-Konzern gehört, hat 2021 rund zwei Millionen Hektoliter Mineralwasser abgesetzt. Mit 210 Beschäftigten wurde ein Umsatz von 94 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Exportanteil liegt bei 17 Prozent, wobei Deutschland und Ungarn die Hauptabsatzmärkte im Ausland sind. (mm)

 

www.voeslauer.com

Mobilitätsvermittler Bolt und Shell starten Kooperation für digitales Flottenmanagement

Foto: “Farhad Shikhaliyev, Country Manager von Bolt Österreich, und Vedran Marsic, SME Manager von Shell in Österreich, unterstützen Unternehmen mit der Shell Fleet-App beim digitalen Flottenmanagement” / Fotocredit & Quelle: © Nathalie Clara Hutter

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Tanken und Laden per App

 

Der international tätige Mobilitätsvermittler Bolt geht ab sofort eine österreichweite Partnerschaft mit dem Tank- und Ladestellen-Betreiber Shell ein, um kooperierende Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beim digitalen Flottenmanagement zu unterstützen. Sie können ab September mittels Shell Fleet-App bargeldlos im österreichischen Shell Card-Tankstellennetzwerk bei über 600 Stationen von Shell, IQ und Eni tanken bzw. über 10.000 Ladepunkte in Österreich nutzen. Durch die Tankkarten und die papierlose Abwicklung helfen die beiden Partner den Unternehmen auch dabei, effizienter und nachhaltiger zu arbeiten.


Bolt bietet eine Plattform zur Vermittlung von Fahrten, z. B. für Taxiunternehmen, Mietautoanbieter oder Fahrdienste. Die Mobilitätsplattform zählt mittlerweile rund 100 Millionen KundInnen in 400 Städten auf der ganzen Welt, darunter auch Wien und Salzburg. „Dank der neuen österreichweiten Kooperation mit Shell bieten wir Partnerunternehmen mit bis zu zehn Fahrzeugen ab September auch die Möglichkeit, den Verwaltungsaufwand ihrer Flotte erheblich zu verringern und einfach digital über die kostenlose Shell Fleet-App zu managen“, erklärt Farhad Shikhaliyev, Country Manager von Bolt Österreich. In der Shell Fleet-App können kooperierende Unternehmen Tankkarten für ihre FahrerInnen freischalten. Diese ermöglichen es, im Shell Card-Tankstellennetzwerk in Österreich bei über 600 Stationen von Shell, IQ und Eni zu tanken bzw. über 10.000 Ladepunkte in Österreich über die Shell Fleet-App zu nutzen. Die Bezahlung läuft bargeldlos ebenso über die Shell Fleet-App.

Digitales Flottenmanagement spart Zeit und schont Ressourcen

Dank der durchgängig digitalen Abwicklung ersparen sich Kleinunternehmen nicht nur Verwaltungsaufwand, sondern agieren auch umweltfreundlicher. „Gemeinsam mit Bolt helfen wir lokalen Taxiunternehmen, einen Schritt in die digitale Zukunft zu gehen. Die FahrerInnen können Tank- und Ladevorgänge bequem via Shell Fleet-App abwickeln. Am Ende des Monats erscheint eine Online-Rechnung direkt in der App“, sagt Vedran Marsic, SME Manager von Shell Österreich. Unternehmen haben neben dem Zugang zu einem umfangreichen E-Ladenetz auch die Möglichkeit, ihre verbleibenden Emissionen durch die Unterstützung von Klimaprojekten zu kompensieren.

So funktioniert die Shell Fleet-App

Unternehmen mit kleineren Fuhrparks bis zu zehn Fahrzeugen können die Shell Fleet-App kostenlos aus dem App Store bzw. Google Play Store auf ihr Smartphone laden und sich registrieren. Bis zu zehn in der App angelegte FahrerInnen erhalten dann eine Tank- bzw. Ladekarte mit festgelegtem Guthaben, das über die App verwaltet wird. Über diese Karten wickeln die FahrerInnen sämtliche Tank- und Ladevorgänge im österreichischen Shell Card-Netz ab – inklusive bargeldloser Zahlung direkt an der Zapfsäule bzw. Ladestation. Über den Rahmenvertrag zwischen Shell und Bolt profitieren Partnerunternehmen zu Sonderkonditionen von diesen Vorteilen.

 

Über Bolt


Bolt ist eine europäische Super-App, die 100 Millionen Kunden in 45 Ländern und über 400 Städten in Europa und Afrika hat. Das Unternehmen will den Übergang vom eigenen Auto zur geteilten Mobilität beschleunigen und bietet bessere Alternativen für jeden Anwendungsfall, einschließlich Ridehailing, geteilte Autos und Roller sowie Lebensmittellieferungen. 

https://bolt.eu/de/

 

Gute Fahrt mit Bolt! 💚

Nicole Brandes – „Weiblich, wild und weise“

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: ©

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Wie schaffen wir das Leben unserer Träume? Über den kraftvollen Weg zur Stärke

 

Was stärkt uns? Woran scheitern wir? Und wie können wir sogar in stürmischen Zeiten zu Höchstform auflaufen und dabei gesund, gelassen und sogar noch glücklich sein? Anhand ihrer eigenen, bewegenden Lebensgeschichte fordert Nicole Brandes in ihrem Buch „Weiblich, wild und weise“ Frauen auf, Ängste zu überwinden, alle Geduld über Bord zu werfen und sich in ihre wahre Größe zu stürzen.

Einengende Denkmuster und Paradigmen behindern unser persönliches Wachstum. Nicht die Leistung entscheidet über privaten wie beruflichen Erfolg oder Misserfolg, sondern unsere Persönlichkeit, davon ist Nicole Brandes überzeugt.

Ihr Buch „Weiblich, wild und weise“ ist die Geschichte einer kämpferischen Rebellin, die sich vom steifen Wind des Lebens nicht brechen lässt. Durch die gelungene Verbindung ihrer persönlichen Lebensgeschichte, ihrer eigenen Erfahrungen und Wandlungen macht sie ihren Leserinnen auf ehrliche, liebevolle und sehr konsequente Weise deutlich, dass die wahre Kraft von innen kommt.

Brandes klare Botschaft: „Es gibt keine Grenzen. Nur eigene, innere. Und die können wir sprengen. Wenn wir klein spielen, nützen wir nichts und niemandem. Wir wurden geboren, um unsere Größe zu zeigen. Da beginnt die Magie.“ so die international gefragte Coachin und Vortragsrednerin.

Weiblich, wild und weise“ ist eine wunderbare Reise zu sich selbst. Es enthält einen ganzen Kosmos an Inspiration, Mutmach-Geschichten und wertvollen, sofort umsetzbaren Anregungen, das eigene Potenzial zu nutzen.

Nicole Brandes bietet 272 Seiten pure Ermutigung für Frauen, ihr Leben selbstbewusst, selbstbestimmt und selbsterfüllt zu leben. Daneben hält es auch für Männer weise Impulse zum Nachdenken bereit.

 

 

Weiblich, wild & weise

Selbstbewusst Selbstbestimmt Selbsterfüllt

Softcover, 272 Seiten, € 12,95

ISBN 978-3-99060-307-9

aktualisierte und überarbeitete Neuauflage Goldegg Verlag, September 2022

 

 

Über die Autorin:

Nicole Brandes ist internationaler Management Coach, Bestseller Autorin und gefragte Vortragsrednerin. Sie hat über 15 Jahre im Spitzenbusiness unter anderem mit einigen der erfolgreichsten Menschen der Welt bis hin zu Royals gearbeitet. Weil sie erlebte, wie Erfolg einen hohen Preis abverlangt, suchte sie nach anderen Leistungsformen. Sie realisierte, dass Menschen, die Außergewöhnliches erreichen, ähnliche Denk- und Verhaltensweisen teilen und entwickelte daraus ihr Coachingsystem. Heute arbeitet sie mit Top Professionals und öffentlichen Personen mit Fokus Selbstführung und Potentialentfaltung, weil Erfolg mit Erfüllung, Selbsttreue und Sinn beginnt.

www.nicolebrandes.com

 

 

Ein Gespräch mit Nicole Brandes

 

1. Frauen werden Bundeskanzlerin, stehen an der Spitze der Europäischen Zentralbank oder führen internationale Konzerne. Haben Frauen es nun geschafft, oder gibt es Ihrer Meinung nach noch immer keine wirkliche Chancengleichheit?

Nicole Brandes: Frauen bekommen immer mehr Einfluss. Aber noch viel zu langsam. Gesellschaftliche Umschwänge dauern. Und von der Chancengleichheit sind wir noch weit entfernt. Deswegen sollen Frauen nicht auf Chancen warten, sondern selbst Chance sein.

 

2. Sie haben eine aufsehenerregende Berufskarriere erlebt, haben mit den erfolgreichsten Menschen der Welt zusammengearbeitet, nicht zuletzt für Königin Silvia von Schweden. Dann haben Sie einen klaren Schnitt unternommen und sich neu „erfunden“. Gab es einen konkreten Anlass für diese Neuausrichtung als Coachin und Vortragsrednerin?

Nicole Brandes: Ja! Ich arbeitete wie verrückt mit der irrigen Vorstellung: je mehr arbeiten desto mehr Erfolg, desto mehr Glücksgefühl. Ich hatte nach außen viel erreicht aber irgendwann fühlte ich mich innerlich leer. Als ich innerlich völlig auf Grund lief, musste ich die Reißleine ziehen, warf meine Karriere über Bord und ging im wahrsten Sinn des Wortes Tauchen. Viele Menschen investieren Jahre in ihre Karriere um plötzlich herauszufinden, dass sie das nicht glücklich macht. Erfolgreich zu sein bedeutet ja nicht erfüllt zu sein. Erfüllung passiert nicht von selbst. Es gilt, darauf gezielt einzuzahlen. Nur wie? Hier unterstütze ich Menschen, weil sie das in die Kraft bringt.

 

3. Was ist Ihre wichtigste Empfehlung für Frauen, die sowohl beruflich, als auch privat selbstbewusst und selbsterfüllt leben wollen?

Nicole Brandes: Nicht in die Ausbildungsfalle zu tappen! Viele machen eine Fortbildung nach der anderen mit der Hoffnung, das gäbe ihrer Karriere Schub. Fachliche Bildung ist wichtig. Persönlichkeitsbildung ist es noch viel mehr. Eine natürliche Autorität zu werden, entlang der eigenen Werte zu leben, und das mit Authentizität, Selbsttreue und Durchsetzungskraft ist keine Frage der Expertise, sondern der emotionalen Reife.

 

4. Den Wunsch ein Leben selbstbestimmt zu führen, haben ja auch Männer. Wie erleben Sie in Ihrer Beraterpraxis die unterschiedliche Herangehensweise der (Lebens-)Sinnfindung bei Männern und Frauen? Oder gibt es vielleicht gar keine gravierenden Unterschiede?

Nicole Brandes: Hier geht es nicht um Unterschiede. Der Drang weiterzukommen ist zutiefst menschlich. Wann das wie und aus welchem Grund stattfinden soll, ist individuell. Wenn wir überhaupt von Unterschieden sprechen wollen, dann ist meine Beobachtung, dass Männer zurückhaltender als Frauen sind, wenn es um Potentialentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung geht. Manche Menschen verwechseln das Thema immer noch mit Therapie. Oder fürchten, sie würden stumm geschaltete Verletzungen und Ängste wecken. Gute Persönlich- keitsentwicklung ist vor allem eines: ein vorwärts gerichteter Prozess, bei dem Stärken freigesetzt werden.

 

5. Gibt es Frauen, die für Sie Vorbild und Inspiration sind? Woher holen Sie sich persönlich Ihre Energie, um Frauen zu motivieren, ihr Potenzial voll zu entfalten?

Nicole  Brandes:  Energie  hole  ich  nicht,  die  habe  ich  einfach. Natürlich  beflügeln  mich schöne Begegnungen. Inspiration ist überall, sei es von der Frau am Kiosk oder einer berühmten Persönlichkeit, die wahrhaftig ist. Ich mag Menschen, die bei sich sind, die Rückgrat haben, die nie aufgeben, erst recht nicht im Gegenwind; die an das Gute glauben, die bereit sind vermeintlich Unmögliches zu tun. Und solche, die ihre Energie fokussieren und wissen, worauf es ankommt: sich selbst – das kann man trainieren.

 

6. Sie haben ein Buch mit dem Titel „Weiblich, wild & weise“ geschrieben, das nun in einer aktu- alisierten Ausgabe neu Was hatte Sie dazu inspiriert?

Nicole Brandes: Ich wollte einfach etwas tun! Ich treffe so viele großartige Menschen, die feststecken, weil sie sich nicht trauen. Vor allem Frauen. Ich will sie ermutigen ihre Geduld über Bord zu werfen und sich in ihre Größe zu stürzen. Weil das nicht nur sie erfolgreicher und glücklicher macht, sondern auch das Umfeld. Ich will, dass sie realisieren, dass sie alles (und mehr) haben, was es braucht um jetzt und in der Zukunft mehr zu erwirken. Ich hatte nichts und trotzdem darf ich dieses unglaublich privilegierte Leben leben. Ich will zeigen: Wenn ich das kann, dann können es andere erst recht.

 

7. Es gibt verschiedenste „Mutmach-Bücher“ für Frauen. Was ist anders in Ihrem Buch? Welchen konkreten Nutzen haben Ihre Leserinnen?

Nicole Brandes: Jeder hat seine Geschichte und die ist einzigartig. Woher Menschen sich Mut holen um sich auf sich selbst einzulassen und die eigenen Dinge anzupacken und zum Bes- seren zu wenden, spielt keine Rolle. Luft nach oben gibt es immer. Wenn mein Buch eine Inspirationsquelle dafür ist, dann hat es seinen Zweck erfüllt.

 

8. Zum Schluss noch eine sehr persönliche Frage, zugegeben. Leben Sie selbst Ihr Leben selbstbewusst und selbstbestimmt? Muss man nicht einfach auch manchmal Kompromisse machen?

Nicole Brandes: Ja natürlich, mit Herz und Seele. Sonst könnte ich das ja nicht vermitteln. Das ist manchmal einfacher und manchmal anspruchsvoller. Seit ich mein Leben entlang meiner Werte ausrichte gibt es keine Kompromisse mehr, sondern bewusste Entscheidungen. Die eigene Lebensphilosophie zu entwickeln mit Vision und Werten, sind dafür wichtige Instrumente. Das führt in dieses gute Gefühl der inneren Freiheit. Und das wünsche ich jeder und jedem.

 

 

Sabine Bader: Eine Inspiration für #WorkingWomen

Foto, Fotocredit & Quelle: © Sabine Bader

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Seit mehr als 20 Jahren schon leitet Frau Sabine Bader gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang Bader erfolgreich den novum Verlag, der im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Arbeitgeber in einer sonst strukturschwachen Region wurde. Inzwischen zählt der novum Verlag mehr als 40 Mitarbeiter*innen und ist im internationalen Raum, u.a. auch in Deutschland, Spanien, Ungarn, England, der Schweiz und den USA vertreten.

Trotz der großen Krisen der vergangenen Monate und Jahre bewegt sich der novum Verlag durch die besonnene Leitung seiner Geschäftsführerin, die auch schon ein eigenes Modegeschäft in der Region geführt hat, auch weiterhin auf Wachstumskurs. Das ist nicht selbstverständlich, denn auch die Papierkrise stellt den Verlag vor neue Herausforderungen. Dennoch konnten Sabine Bader und ihr Mann mit Innovationsgeist und spannenden Ideen, wie etwa im Bereich Influencer Marketing oder auch mit einem engagierten Spendenprojekt für Pink Ribbon Österreich, das zusammen mit Frau Doris Kiefhaber umgesetzt wurde, jede Herausforderung bestehen.

Vor ein paar Jahren wollten es Sabine Bader und ihr Mann sogar noch einmal wissen und sind aus dem kleinen Neckenmarkt zunächst nach Florida, letztes Jahr dann weiter nach Dubai ausgewandert. 

 

 

Ein neues Kapitel

 

Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein: Der novum Verlag beweist Wachstum auf allen Ebenen und erweitert mit einer Joboffensive sein Team.

Auf Expansionskurs ist der burgenländische novum Verlag. Der Dienstleistungsver- lag mit internationaler Ausrichtung verfolgt ambitionierte Wachstumsprojekte. Dazu erweitert der Verlag sein bestehendes Team aus rund 45 fixen und freien Mitarbeiter*innen. Verstärkung wird für die zentrale Zweigstelle in Neckenmarkt gesucht.

Neue Stellen sollen in den Bereichen Autorenbetreuung, Buchhaltung und Grafik besetzt werden. Aufgrund der internationalen Bestrebungen ist man außerdem auf der Suche nach Autorenbetreuer*innen mit Englischkennt- nissen auf C1- bis C2-Niveau.

 

Business Development für Profis: An der Krise wachsen

Verleger Wolfgang Bader manövrierte seinen Verlag mit Innovationsgeist durch die Coronakrise. Der novum Verlag zählt zu jenen Unternehmen, die ihre Rentabilität während der Pandemie noch steigern konnten. „Zunächst haben auch uns die Maßnahmen vor neue Herausforderungen gestellt“, sagt der Geschäftsführer, „allerdings barg die Pandemie für die Verlagsbranche auch großes Wachstums- potential. Lockdowns und Kurzarbeit haben neue Zeitkorridore für aktive Leser*innen und Schreiber*innen eröffnet. Diese einmalige Chance haben mein Team und ich mit entsprechenden Maßnahmen ergriffen.“

Geschäftsprozesse wurden auf allen Ebenen optimiert. Trotz Home Office setzte Wolfgang Bader auf gezieltes Workforce Management. Den wachsenden Serviceanfragen von Autor*innen begegnete der CEO mit einem mehrmonatigen Kommunikations-Training für sein Team: „Vor allem in Krisenzeiten braucht es bedachte Kommunikations-Skills“.

Zusätzlich wurde der Workflow mit einem neuen ERP System optimiert. Die cloudbasierte Lösung sorgt im Zusammenspiel mit branchenspezifischen Zusatzmodulen für die Steigerung von Effizienz und Skalierbarkeit im gesamten Controlling-Bereich.

Von innovativen Strategien blieb auch die IT nicht unberührt. Das Upgrade auf ein redundantes Serverystem stellt die Ausfallsicherheit und Datensicherung für die Zukunft sicher.

 

Online-Auftritt mit Top Performance

Onlinemarketing gilt auch in Krisenzeiten als der Wachstumstreiber. Der Verlag verfolgt in den Bereichen Social Media- und Influencer- sowie Performance-Mar- keting eine kreative Content-Strategie. Die Community kann den novum Verlag inzwischen auf Youtube, Facebook und Instagram entdecken. Ab Juni/Juli 2022 bauen außerdem ein LinkedIn Kanal so- wie eine neue, mehrsprachige Website den Online-Auftritt aus.

 

Klimaschutz: Große Ideen, kleine Bilanz

Innovationsorientiert ist auch das ökologische Commitment des Verlags. Nicht nur wurde die CO2-Bilanz des Unternehmens durch den Umstieg auf klimaneutrales Drucken reduziert. Der novum Verlag engagiert sich in Zusammenarbeit mit Climatepartner auch für Klimaschutz- projekte. Unter anderem unter- stützt der Verlag Aktionen zur Aufforstung des Regenwaldes in Nicaragua sowie zum Waldschutz in Brasilien, um einen effektiven Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

 

https://www.novumverlag.com

 

https://www.climatepartner.com

 

 

Über den Verlag


Der novum Verlag wurde 2001 im Burgenland, Neckenmarkt, als Dienstleis- tungsverlag gegründet. Mit einem rasanten Wachstum an Autor*innen und ei- nem umfangreichen Buchprogramm etablierte sich der novum Verlag rasch als der Spezialist für Neuautor*innen. Inzwischen betreibt der von Verlagsinhaber Wolfgang Bader geführte Verlag mit mehr als 45 Mitarbeiter*innen internatio- nale Zweigstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus sind auch schon in Ungarn, Spanien, den Niederlanden, Großbritannien und den USA Repräsentanzen sowie zahlreiche Bücher und Autor*innen vertreten.

Baris Dogan, Magdalena Weiss, Maria Neffe – holzhuber impaction

Foto: “Team v.l.: Baris Dogan, Magdalena Weiss, Maria Neffe” / Fotocredit & Quelle: © holzhuber impaction

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Drei Neuzugänge bei holzhuber impaction

 

Seit rund drei Monaten verstärken drei Neuzugänge die Wiener Marketing-Agentur holzhuber impaction in den Bereichen UI/UX-Design und Strategie. Baris Dogan verstärkt seit Mai 2022 als UX/UI-Designer & Creative Developer das Team. Magdalena Weiss ist seit Juni 2022 als UX/UI-Designerin und im Bereich Grafik & Illustration tätig. Maria Neffe ist ebenfalls seit Juni 2022 als Digital Strategist Teil der Agentur.

 
“Mit Magdalena, Maria und Baris konnten wir hervorragende Köpfe zu uns holen. Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns sind. Mit ihnen gemeinsam wollen wir weiter an jenen herausragenden Digitallösungen arbeiten, für die holzhuber impaction steht”, so Thomas Holzhuber und Thomas Limbüchler, Managing Partners von holzhuber impaction.

Der Wahlwiener Baris Dogan befindet sich gerade in den letzten Zügen seines Masterstudiums Architektur mit Fokus auf Space Architektur an der TU Wien. Währenddessen hat Dogan bereits langjährige Erfahrung im Bereich UI/UX-Design, digital architecture und als Creative Developer gesammelt. Nach vielen Jahren als Freelancer und Head Designer für ein Medizinunternehmen, hat er seine berufliche Heimat nun bei holzhuber impaction gefunden. “Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die die Arbeit in einer Agentur mit sich bringen und darauf das Team und unsere Kund*innen mit meiner Expertise als UI/UX-Designer voranzubringen”, so Dogan.

Magdalena Weiss hat schon viele Teile der Welt ihr Zuhause genannt, unter anderem Washington DC, Los Angeles, Wien und Zypern. Ihre weltoffene Art ist es auch, die sie über den kreativen Tellerrand blicken lässt. In Mailand hat sie ihren Bachelor in Graphic Design & Art Direction und ihren Master in Food Design & Innovation absolviert. Danach ist sie nach Wien zurückgekehrt und hat sich als Grafikerin und Textildesignerin selbständig gemacht. Nun bringt sie sich mit frischen Ideen und außergewöhnlichen Designs bei holzhuber impaction ein. “Ich durfte bereits Erfahrung in Agenturen sammeln und mag diese Art zu arbeiten sehr gerne. Besonders freue ich mich auf Projekte im UX-Bereich, da ich es sehr spannend finde Empathie als Design-Tool anzuwenden”, so Weiss.

Die Grazerin Maria Neffe hat nach ihrem Bachelor International Business an der WU, ihren Master in Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien absolviert. Nach ihrem Studium hat sie Studio Miyagi, ein Unternehmen für nachhaltige Bodywear, gegründet. Nebenbei hat Neffe bei Alice Katter ihre Expertise in Brand & Social Strategy ausbauen können. Durch ihre Erfahrung als Gründerin, kann sich Neffe gut in die Business- und Markenperspektive hineinversetzen und so optimal auf die Wünsche der Kund*innen eingehen. “Durch die abwechslungsreiche Arbeit bei holzhuber impaction möchte ich an meinen persönlichen Stärken feilen. Am meisten fasziniert mich, die kulturelle Verortung von Marken festzustellen und die geeignete Markenstrategie für sie zu finden”, so Neffe.

 

https://www.impaction.at/

 

Über holzhuber impaction

Seit 1994 unterstützt holzhuber impaction Unternehmen in allen Bereich des digitalen Marketings und darüber hinaus – von der Analyse komplexer Sachverhalte, über die Ableitung strategischer Lösungen, bis hin zur exzellenten Umsetzung kreativer Ideen. Mit einem Gespür für Menschen und Bedürfnisse entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden Ideen, optimieren Prozesse und gestalten Lösungen mit “impact driven by action”. Was uns auszeichnet: Starke Beratungskompetenz, authentische Kreativität und zuverlässige Umsetzungen.