Author: Alexa Szikonya

Villa Alma – Stilvolles Seele-baumeln-lassen am Wolfgangsee

Foto, Fotocredit & Quelle: © Villa Alma

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In der Villa Alma am Wolfgangsee erlebt die Sommerfrische ein modernes Comeback. Eröffnet im Frühjahr 2022,  hat das Boutiquehotel sich bereits als Geheimtipp im Salzkammergut etabliert und lockt Städter mit acht Zimmern und Suiten mit Retro-Flair ins Grüne.

 

Die Jugendstilvilla aus dem 19. Jahrhundert wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben von Grund auf saniert, wobei besonderer Wert auf die Erhaltung des ursprünglichen Charakters des Hauses gelegt wurde. Inspiriert von den Farben des Sees prägen Blau- und Grüntöne das Innendesign der Villa. Frische Farbakzente, das Zusammenspiel verschiedener Muster und Stoffe sowie ausgewählte Kunst- und Designobjekte ergänzen den historischen Kern der Villa auf einzigartige Weise.

 

Erst die Nachbarschaft macht einen Ort besonders.

Die Villa Alma liegt direkt im malerischen St. Gilgen. Mit seinen verwinkelten Gässchen und historischen Fassaden lädt die kleine Ortschaft zum Flanieren und Bummeln ein. Die umliegende Berglandschaft lockt mit atemberaubenden Ausblicken in luftige Höhen. Die nahegelegene Zwölferhorn- sowie die Schafbergbahn erlauben es, das Naturschauspiel im Salzkammergut aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Gäste können die Umgebung auf den kostenlos zur Verfügung stehenden Rädern und Paddle Boards zu Land und zu Wasser erkunden. Anschließend  laden bequeme Sonnenliegen am privaten Strand sowie die großzügige Terrasse zum Sonnenbaden und Entspannen ein. 

 

Auszeit am See.

Schon zur Kaiserzeit war das Salzkammergut in den Sommermonaten ein beliebtes Refugium. Der Wunsch nach Entschleunigung und die Sehnsucht nach den Bergen und den Seen beschreiben von jeher das Gefühl der Sommerfrische. Genau das vermittelt die Villa Alma ihren Gästen und verleiht dem Konzept gleichzeitig einen modernen Twist. “Hier, am Ufer des Wolfgangsees, lassen wir die Tradition der Sommerfrische modern aufleben. Das bedeutet eine schöne Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Eine Partie Mensch-ärgere-dich-nicht, ein Picknick, Spazieren am See. Unkompliziert und easy-going”, fasst Geschäftsführerin Martina Toifl das Credo der Villa Alma zusammen.

 

Office and Offsites with a view. 

Selbstständige, Kreative und Inspiration-Suchende sind eingeladen, ihren Arbeitsort für einige Tage in die Villa Alma zu verlegen und die Gedanken abseits des vertrauten Umfelds in neue Bahnen zu lenken. „Workation“, lautet das Schlagwort, also eine Verschmelzung der englischen Begriffe für Arbeit und Urlaub. Schreibtische in allen Zimmern und blitzschnelles Internet schaffen dabei das richtige Ambiente für frische Ideen. Firmen können die helle und gemütliche Lakeside Lounge zur  kreativen Denkwerkstatt werden lassen und inspirierende Meetings und Workshops mit Blick auf den Wolfgangsee abhalten.

 

Einmal Villa Alma zum Mitnehmen.

Im hauseigenen Concept Store „Alma’s“ gibt es eine feine Auswahl an Produkten, die den See, das Salzkammergut und das Urlaubsgefühl widerspiegeln. Unter den handverlesenen Brands befinden sich saisonale Lifestyleprodukte, besondere Schmuckstücke, sowie Kosmetik- und  Dekoartikel. Perfekt für alle, die sich ein Stückchen Villa Alma mit nach Hause nehmen möchten.

 

www.villaalma.at

Instagram: villaalma.lakeside

Junges Wohnen – der eigenen Wohnraum als Selfie-Spot

Foto: “Loft” / Fotocredit & Quelle: © designkollektiv

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Junges Wohnen steht von jeher als Synonym für wenig Platz, viel Hoffnung und ein überschaubares Budget um diese zu (er)füllen. In den letzten Jahren zeichnen sich in diesem Bereich aber eine Reihe spannender neuer Trends ab. Die allseits präsenten und perfekt gestalteten Social-Media Bilderwelten beflügelten die Wünsche der frisch gebackenen Hausherren. Im besten Fall entstehen so Wohnraum-Szenarien, die sich in Folge auch medial entsprechend verwerten lassen – der eigenen Wohnraum als Selfie-Spot.

 

Die ohnehin wachsende Bedeutung medialer Einflüssen in diesem Bereich wurden durch die Begleitumstände der Pandemie unmittelbar intensiviert. Jung wie Alt wurden buchstäblich an den eigenen Wohnraum gefesselt und hatten, ob sie wollten oder nicht, überdurchschnittlich viel Zeit sich mit den dortigen Gegebenheiten im Detail auseinander zu setzen. Schlagartig musste zudem multifunktionaler Zusatznutzen in Einrichtung und Mobiliar abgebildet werden. Begriffe wie Homeoffice und Homeschooling wurden Teil unseres Alltags und damit Teil unseres Wohnens. Die räumliche und soziale Einschränkung führte zu einer Identifizierung mit den verheißungsvollen bunten Bildern auf diversen Social-Media Plattformen. Wilde, aber dennoch individualitätsstiftende Screenshot-Sammlungen von neuen, frischen Wohnideen entstanden allerorts. Die dort gezeigten professionell inszenierten Stimmungen und Atmosphären real einzulösen, stellt allerdings sehr hohe Ansprüche an die jungen Wohnenden, die Moodbilder geben doch einiges vor. Scheinbar leichtfüßig wird hier gezeigt, wie unglaublich schön und funktional auch der mikroskopisch kleinste Wohnraum sein kann.

 

Wenn nun der fesche Vintage-Tisch, der beim Tandler am Eck das dreifache eines neuen gekostet hat, dann aber doch zu groß ist und stilistisch so gar nicht mit Omas Sofa zusammenpasst, keimt häufig auch schon für die ersten eigenen vier Wände der Wunsch nach professioneller Begleitung auf. Ein geringes Budget stellt dabei kein Hindernis dar. Der Fokus kann auf einem starken, modularen Grundkonzept liegen, das mit einigen speziellen, charakterstarken Interventionen startet und Raum für Wachstum lässt. Im ersten Schritt wird dabei erarbeitet, was von den oft heterogenen Wünschen der angehenden Hausherren, das jeweilige zugrundeliegende Wohnbedürfnis charakterisiert. Wie bei einem maßgeschneiderten Kleidungsstück spielen zusätzlich zu den optischen Kriterien auch die Haptik, also die sensitive Beschaffenheit der Oberflächen eine wesentliche Rolle. Neben dem passenden Farbkonzept legt somit das Materialbord die grundlegenden Parameter fest, an denen alle weiteren Themen abgeleitet werden können. 

 

Zu den wichtigsten Gestaltungselementen im Innenraum zählt das Licht, das natürlich, aber auch über gezielt eingesetzte Leuchten transportiert wird. Senkt man die Lichtebene in den Aufenthaltsbereichen ab und setzt statt einer zentralen Mittelleuchte im Raum verteilte Leuchtengruppen ein, kann man den Raum in unterschiedlichen Lichtstimmungen inszenieren und schafft so Raumzonen mit durchaus eigenständigem Charakter. Zu beachten ist hierbei neben der Lichtfarbe – hier sollten unbedingt die gleiche Farbtemperatur bei allen Leuchtmitteln zum Einsatz kommen – auch die Gesamtleistung der Leuchten. Je mehr Einzelelemente, um so geringer sollte die Einzelleistung sein, wobei Bereiche, in denen gearbeitet oder gegessen wird ausreichend ausgeleuchtet sein sollten.

 

Ein stimmiges Basiskonzept verträgt auch Temporäres, es muss nicht gleich alles von Anfang an perfekt umgesetzt werden. Ungemein ausdrucksstarke Maßnahmen, die niederschwellig umsetzbar sind, setzen an den vertikalen Raumflächen an – Wandfarben, Tapeten oder Wandbilder vermögen die Raumstimmung grundlegend zu verändern und sind mit etwas persönlichem Einsatz kostenextensiv umsetzbar. Der Restraum kann vergleichsweise reduziert neben einer solch starken Intervention in den Hintergrund treten. 

 

 

designkollektiv GmbH

www.designkollektiv.at

James Dyson Award 2023 – Wettbewerb für weltverändernde Ideen

Foto: “JDA May 21 Past winners SoaPen US 2016 runners-up” / Fotocredit & Quelle: © Dyson

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James Dyson Award: Wettbewerb für weltverändernde Ideen


Visionär*innen können sich ab Anfang März bewerben

 

Weltverändernde Ideen für einen besseren Planeten: Vom 1. März bis zum 19. Juli können sich junge Erfinder*innen erneut für den Ingenieurwettbewerb James Dyson Award bewerben und ihre nachhaltigen Projekte einreichen.

  • Sir James Dyson ermutigt junge Menschen, die dringendsten Probleme der Welt mithilfe von Wissenschaft, nachhaltigem Design und Technik anzugehen.
  • Die weltweiten Gewinner erhalten 34.000 Euro sowie eine Plattform für ihre Idee.
  • 5.700 Euro für nationale Gewinner.
  • Bewerbung und weitere Informationen unter www.jamesdysonaward.org
 

Seit 2005 fordert der Wettbewerb innovativ denkende Studierende und Absolvent*innen von Ingenieurstudiengängen auf, globale Probleme anzugehen, die von Umweltfragen bis zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung reichen können. Vergangene Preisträger*innen haben etwa Lösungen entwickelt, um das Kunststoffrecycling (Plastic Scanner) zu verbessern oder die medizinische Diagnostik zu Hause zu optimieren (Blue Box, HOPES). Bis heute wurden im Rahmen des Wettbewerbs 390 Erfindungen mit Preisgeldern ausgezeichnet. Über 70 Prozent der bisherigen weltweiten Gewinner*innen vermarkten ihre Erfindungen. 

Unternehmensgründer Sir James Dyson sagt: „Wir suchen nach jungen Ingenieur*innen, die Probleme nachhaltig – mit weniger Energie und Materialien – lösen und die Welt durch ihre Projekte verbessern wollen. Junge Menschen können die Dinge zum Besseren wenden und sollten ermutigt werden. Der James Dyson Award bietet ihnen eine Plattform, um ihre Erfindungen zu verwirklichen, und ich freue mich darauf, die diesjährigen Beiträge zu beurteilen. Viel Glück!“

Sir James Dyson wählt persönlich die weltweiten Gewinner*innen des Wettbewerbs aus. Sie erhalten wichtige Finanzmittel und öffentlichkeitswirksame Anerkennung – essenzielle erste Schritte, um ihre Projekte zum Geschäftsmodell zu entwickeln. Das geistige Eigentum an ihren Projekten bleibt dabei im Besitz der Bewerber*innen. 

 

Was können Gewinner*innen erwarten?

  1. Preisgeld: Die globalen Gewinner*innen erhalten 34.000 Euro, die nationalen Gewinner 5.700 Euro für die nächste Entwicklungsphase ihrer Erfindung.
  1. Öffentlichkeit: Frühere Gewinner*innen betonen den Bekanntheitsgrad des Preises als einen der wertvollsten Beiträge zur Verwirklichung ihrer Ideen.
  1. Unterstützung durch frühere Gewinner*innen: Im vergangenen Jahr entstand ein Netzwerk bisheriger Gewinner*innen, die ihre Erfindungen bereits erfolgreich vermarkten. Dies umfasst Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Teilnehmende Länder und Regionen zeichnen eine*n nationale*n Gewinner*in und zwei nationale Zweitplatzierte mithilfe einer externen Jury in Zusammenarbeit mit Dyson aus. Alle auf nationaler Ebene prämierten Projekte kommen in die internationale Auswahlliste, aus der Sir James Dyson seine weltweiten Gewinner*innen Mitte November auswählt. 

 

Reale Probleme lösen: Kriterien für einen guten Beitrag
Die besten Erfindungen bieten realisierbare Ansätze für globale Probleme. Sie liefern praktikable und intelligente Lösungen, so wie die von Simon Hochleitner, dem Gewinner des James Dyson Award 2022 in Österreich. Seine Erfindung, die Orbit PC-Maus, beugt typischen RSI-Beschwerden und gesundheitlichen Problemen vor, die durch repetitive, einseitige Bewegungen bei der PC-Arbeit ausgelöst werden.

Den Award zu gewinnen, kann Preisträger*innen dabei helfen, ihre Ideen zur Marktreife zu bringen. So hat beispielsweise mOm Incubators, der internationale Gewinner von 2014, kürzlich mehr als 60seiner Inkubatoren in die Ukraine und zwei weitere Länder, darunter das Vereinigte Königreich, geliefert. Insgesamt schätzt das Unternehmen, das es das Leben von mehr als 1.000 Babys beeinflusst hat, und erklärt: „Wir hätten diese Position ohne den James Dyson Award nicht erreicht.“ 

Launch Video: https://www.youtube.com/watch?v=zFj82a10Lz4 

 

Dyson
Dyson ist ein weltweit tätiges Forschungs- und Technologieunternehmen mit Engineering-, Forschungs-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Testeinrichtungen in Singapur, Großbritannien, Malaysia, Mexiko, China und auf den Philippinen. Dyson ist seit seiner Gründung im Jahr 1993 in Großbritannien und seinen Anfängen in einem Wagenschuppen stetig gewachsen. Heute verfügt das Unternehmen über einen internationalen Hauptsitz in Singapur sowie über zwei Technologie-Campus in Großbritannien, die sich über 800 Hektar in Malmesbury und Hullavington erstrecken. Seit 1993 hat Dyson mehr als 1 Milliarde Pfund in seine Büros und Laboratorien in Wiltshire investiert, wo die erste Forschungsphase, das Design und die Entwicklung der zukünftigen Dyson Technologie erfolgen. Dyson ist nach wie vor in Familienbesitz und beschäftigt weltweit über 13.000 Mitarbeiter, darunter ein 5.000 Mann starkes Ingenieurteam. Das Unternehmen verkauft seine Produkte auf 84 Märkten in über 300 Dyson Demo Stores, von denen im Jahr 2021 weltweit 50 eröffnet wurden, darunter ein neuer Dyson Virtual Reality Demo Store.

 Für die Entwicklung revolutionärer Produkte und Technologien investiert Dyson 2,75 Mrd. Pfund in das Unternehmen. Im Jahr 2022 wird Dyson 600 Millionen Pfund seiner Investitionen für Technologie, Einrichtungen und Labors ausgeben. Dyson verfügt auf der ganzen Welt über Teams von Ingenieuren, Wissenschaftlern und Softwareentwicklern, die sich auf die Entwicklung von Festkörperbatteriezellen, digitalen Hochgeschwindigkeits-Elektromotoren, Sensor- und Bildverarbeitungssystemen, Robotik, maschinellen Lerntechnologien und A.I.-Investitionen konzentrieren. Seit der Erfindung des ersten beutellosen Zyklonenstaubsaugers – DC01 – im Jahr 1993 hat Dyson problemlösende Technologien für Haarpflege, Luftreinigung, Robotik, Beleuchtung und Händetrocknung entwickelt.

Das Dyson Institute of Engineering and Technology ist ein neues Modell für die Ingenieurausbildung, das die akademische Disziplin einer traditionellen Universität mit der praktischen Erfahrung der Arbeit mit echten Produkten und Technologien in einem globalen Technologieunternehmen verbindet. Die 156 angehenden Ingenieure von Dyson erhalten vom ersten Tag an ein Gehalt und zahlen keine Studiengebühren. 

Die 2002 gegründete James Dyson Foundation ist eine internationale Wohltätigkeitsorganisation, die aufstrebende Ingenieure fördert, die Ausbildung von Ingenieuren unterstützt und in die medizinische Forschung investiert. Bis heute hat sie über 140 Millionen Pfund für wohltätige Zwecke gespendet. Der James Dyson Award ist der jährliche Designwettbewerb der Stiftung und steht Design- und Ingenieurstudenten sowie Absolventen dieser Lehrgänge offen. Seit seiner Einführung im Jahr 2005 hat der Preis weltweit mehr als 285 Erfindungen unterstützt und Mittel für ihre Vermarktung bereitgestellt. 70 % der ehemaligen Gewinner des James Dyson Award verfolgen ihre Erfindungen hauptberuflich weiter.

Im Jahr 2012 gründet die Familie Dyson Dyson Farming. Dabei handelt es sich um einen der größten landwirtschaftlichen Betriebe Großbritanniens mit einer Fläche von 35.000 Acres in Lincolnshire, Oxfordshire, Gloucestershire und Somerset. Es ist ein Familienunternehmen, das sich wie kein anderes auf langfristige Investitionen in die britische Landwirtschaft und den ländlichen Raum konzentriert. Nachhaltige Lebensmittelproduktion, Lebensmittelsicherheit und die Umwelt sind für die Gesundheit und die Wirtschaft Großbritanniens von entscheidender Bedeutung. Es besteht eine reelle Chance für die Landwirtschaft, eine Revolution in der Technologie voranzutreiben und umgekehrt. Dyson Farming entwickelt neue Ansätze für eine effiziente, hochtechnologische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. 

Dyson Farming baut eine Reihe von Produkten an, darunter Weizen und Gerste, Kartoffeln, Zwiebeln und Erbsen und ist damit der größte Einzelproduzent in Großbritannien. Das Unternehmen produziert auch Rind- und Lammfleisch und baut außerhalb der Saison britische Erdbeeren in seinem hochmodernen 15 Hektar großen Gewächshaus an, das von der angrenzenden anaeroben Vergärungsanlage beheizt wird.

Über den Wettbewerb

Die Aufgabenstellung
Entwickle etwas, das ein Problem löst. Dabei kann es sich um ein frustrierendes Alltagsproblem handeln oder um ein globales Problem. Wichtig ist, dass die Lösung effektiv ist und von durchdachtem Designdenken zeugt.

Das Verfahren
Die Einreichungen werden zunächst auf nationaler Ebene von einer Experten-Jury und einem Ingenieur*in von Dyson bewertet. In jedem Teilnahmeland werden ein*e nationale*r Gewinner*in und zwei nationale Zweitplatzierte gekürt. Aus diesen Gewinner*innen wählt eine aus Ingenieur*innen von Dyson bestehende Jury eine Shortlist der besten 20 Einreichungen auf internationaler Ebene aus. Die 20 besten Projekte werden dann von Sir James Dyson begutachtet, der die internationalen Gewinner*innen auswählt.

Der Preis
Die internationalen Gewinner*innen, die von Sir James Dyson ausgewählt werden, erhalten bis zu 34.000 Euro/30.000 Pfund.

  • Die Zweitplatzierten auf internationaler Ebene erhalten jeweils 5.700 Euro/5.000 Pfund.
  • Die Gewinner auf nationaler Ebene erhalten jeweils 5.700 Euro/5.000 Pfund.

 Bewerbungsschluss: 19. Juli 2023, Pacific Standard Time, 24:00 Uhr.

 

Wie man sich bewirbt


Bewerber*innen können sich über ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des James Dyson Award bewerben. Die Teilnehmer*innen sollten erläutern, um was es sich bei ihrer Erfindung handelt, schildern, wie sie funktioniert, und den Entwicklungsprozess beschreiben. Die besten Beiträge lösen ein echtes Problem, sind klar erklärt, zeigen eine iterative Entwicklung, liefern Belege für die Erstellung von Prototypen und haben unterstützendes Bildmaterial sowie ein Video.

 

Alle Juroren werden die Einschränkungen bei der Prototypenerstellung und Produktentwicklung aufgrund der Covid-19-Pandemie berücksichtigen.

 

Teilnahmebedingungen
Die Bewerber*innen müssen für mindestens ein Semester in einem grundständigen oder weiterführenden ingenieurwissenschaftlichen/designbezogenen Studiengang eingeschrieben sein oder innerhalb der letzten vier Jahre eingeschrieben gewesen sein. Dieser Studiengang muss in einem der Länder angeboten werden, in denen der James Dyson Award ausgeschrieben wird. 

Bei Teambewerbungen müssen alle Teammitglieder innerhalb der letzten vier Jahre für mindestens ein Semester in einem grundständigen oder weiterführenden Studiengang in einem der der Teilnahmeländer des James Dyson Award eingeschrieben gewesen sein. Mindestens ein Teammitglied muss in einem zur Teilnahme berechtigenden ingenieurwissenschaftlichen oder designbezogenen Studiengang eingeschrieben sein oder einen solchen Studiengang absolviert haben.

Auch diejenigen, die eine Design- oder Technik-Ausbildung mit der Möglichkeit eines Hochschulabschlusses absolvieren oder eine solche Ausbildung innerhalb der letzten vier Jahre absolviert haben, sind zur Teilnahme am James Dyson Award berechtigt.

 

Weitere Informationen auf der Website des James Dyson Award.

www.dyson.at

VIVA FRIDA KAHLO – IMMERSIVE EXPERIENCE – ab 27.04.2023 in Wien

Foto: “Viva Frida Kahlo – Immersive Experience” / Fotocredit: © Mac Matzen

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Ab 27.04.2023 feiert VIVA FRIDA KAHLO – IMMERSIVE EXPERIENCE Premiere in Wien.


Nach dem Sensationserfolg von «MONETS GARTEN» kommt das immersive Kunsterlebnis «VIVA FRIDA KAHLO» ab dem 27.04.2023 nach Wien in die Marx Halle. Die Erfolgsshow der mexikanischen Ikone feierte 2021 in Zürich Weltpremiere, gastiert zurzeit in München und hat sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. «Viva Frida Kahlo» ist die immersive Inszenierung der weltberühmten Werke der legendären mexikanischen Künstlerin und Ikone Frida Kahlo. Ein wahrhaftes sinnliches Erlebnis, eine Explosion voller Farben und purer Lebenskraft! Das 360-Grad-Erlebnis entführt die Besucher:innen nach Mexiko in die «Casa Azul» in Coyoacán, wo die junge Frida Kahlo, nach einem schweren Unfall an ihr Bett gefesselt, beginnt zu malen.

 

„Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen. Aber solange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin.“ (Frida Kahlo)

 

«Viva Frida Kahlo» ist ein Erlebnis für alle und jeden: die Besucher:innen werden in Frida Kahlos Welt förmlich hineingezogen. Sie erleben die 1920-er bis 40-er Jahre und tauchen ein in die farbenfrohen Gemälde und Selbstbildnisse als Zeugnis eines Lebens voller Anmut, Schmerzen und ungebrochenem Lebenswillen. Dabei bewegen sich die Besucher:innen der Ausstellung frei im Raum, aufwändige Rundumprojektionen erzeugen exotische Farbwelten voller Emotionen und lassen Frida Kahlos Werke auf nie zuvor gesehene Weise erfahren.

Mit Hochleistungsprojektoren werden Kahlos Bilder, die im Original fast winzig erscheinen, zum Leben erweckt und auf bis zu 24 Meter lange und 5,5 Meter hohe Wände sowie auf den Boden der Ausstellungshalle projiziert. Für ein Rundumerlebnis der Sinne, führt eine Sprecherin in der Rolle der Künstlerin mit Originalzitaten durch die erlebbare Gefühlswelt der schon damals emanzipierten Malerin. Ein eigens komponierter Soundtrack untermalt die immersive Inszenierung dabei akustisch.

Somit wird ein immersives Gesamterlebnis für die Besucher:innen erzeugt, das dem heutigen Zeitgeist entsprechend Transformation, Neuinterpretation und Lichtkunst verbindet. Ein Ereignis nicht nur für Frida Kahlo Fans, sondern für alle, die Kunst in dieser neuen multimedialen Form erleben, mit ihr interagieren und sich aus dem Alltag entführen lassen wollen.

«Viva Frida Kahlo – Immersive Experience» ist eine wahrhaft mexikanische Farbexplosion der großen Frida Kahlo und ihrem beeindruckenden Leben.

 

EIN BEWEGTES LEBEN IN BILDERN

Frida Kahlo ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Die eindringlichen kleinformatigen Bilder artikulieren Frida Kahlos körperliches und seelisches Leiden, ihre Trauer und ihre Tragik. Ihre Selbstporträts seien der ehrlichste und wahrhaftigste Ausdruck dessen, was sie empfinde, schreibt sie 1939.

„Sie hielten mich für einen Surrealisten, aber das war ich nicht. Ich habe nie Träume gemalt. Ich habe meine eigene Realität gemalt.“ (Frida Kahlo)

Künstlerische Inspirationsquelle für Frida Kahlo ist neben ihr selbst, die mexikanische Folklore mit ihrer unerschöpflichen Farbwelt sowie die Elemente der Natur. Damit erschafft sich Frida Kahlo selbst als Ikone – das traditionelle mexikanische Tehuana-Kostüm wird ihr Markenzeichen und Frida Kahlo selbst zum Symbol ihrer Zeit.

 

EINE GALIONSFIGUR DER FRAUENBEWEGUNG

Wegen ihrer politischen Gesinnung, ihres Kampfs für Frauen, Indigene und Unterprivilegierte, ihrer Zähheit und ihres unbändigen Willens, sich durch keinerlei Widrigkeiten einer von Machismo geprägten Gesellschaft unterkriegen zu lassen, wird Frida Kahlo seit den 1980er-Jahren in den USA als Galionsfigur der mexikanischen Frauenbewegung gefeiert. Die Hollywoodverfilmung ihres Lebens im Jahr 2002 mit Salma Hayek in der Hauptrolle trägt gleichfalls zur postumen weltweiten Popularität bei.

 

FRIDA KAHLOS WERK HEUTE

Frida Kahlos Bilder erzielen hohe Preise; das Gemälde «Raices» (Wurzeln) wurde 2006 für 5,5 Millionen Dollar versteigert. Es gibt Gerüchte, dass die anonyme Käuferin die Pop-Ikone Madonna gewesen sein soll, die bereits zwei andere Werke Kahlos besitze. Jene Gemälde allerdings, die noch in Frida Kahlos Heimat sind, dürfen gemäß einer Verfügung ihres Erben Diego Rivera Mexiko nicht verlassen.

 

VIVA FRIDA KAHLO – Immersive Experience

Datum: 27.04.2022 – 16.07.2023

Ort: MARX HALLE, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Öffnungszeiten: MO-MI 10:00 bis 20:00 Uhr (letzter Einlass 18:45 Uhr), DO-SO 10:00 bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 19:45 Uhr)

Tickets: 22 Euro (Samstag, Sonntag, Feiertage 25 Euro)

 

https://frida-kahlo-wien.reservix.at/#2023-04-27

„MONETS GARTEN“ IN WIEN BIS ZUM 16. APRIL ERNEUT VERLÄNGERT!

Fotocredit: © Lukas Schulze / Quelle: Monets Garten

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DER SENSATIONSERFOLG „MONETS GARTEN“ – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS – WIRD IN WIEN BIS ZUM 16. APRIL ERNEUT VERLÄNGERT!

 

Auf Grund der großen Besuchernachfrage geht MONETS GARTEN erneut in die Verlängerung. Allein in Wien wurden bereits über 90.000 Tickets verkauft. „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und darüber, allen MONET-Interessierten nunmehr bis zum 16. April die Gelegenheit für einen Ausstellungsbesuch anbieten zu können“, so die österreichischen Veranstalter, Peter Hosek (CreARTive Digital- und Event GmbH) und Florian Dittrich (roadmap entertainment).

 

MONETS GARTEN zeigt eine interaktive Multimedia-Erlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts. Inszeniert wird das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Technik, mit der die Besucher:innen ganz in die Welt und die berühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen können. Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik und Gerüchen rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehene Weise lebendig und spürbar werden.

Als Rundum-Erlebnis für die ganze Familie, lädt der unterhaltende Spaziergang quer durch das Werk des berühmten Impressionisten auch zum Mitmachen ein: Besucher:innen, die sich umarmen, können eine Explosion von Monets Farbpalette erzeugen, wer sich schwungvoll bewegt, wird selbst zum Maler und wer seine eigene Seerose gestalten möchte, kann diese im Teich wiederfinden.

 

EINE IMMERSIVE REISE DURCH DIE NORMANDIE, IN DREI AKTEN.

 

Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, werden die Besucher:innen durch drei Erlebnisbereiche geführt. Jeder Bereich ist dabei eine Attraktion für sich und beschert den Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern auch neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.

„Beim Besuch von Monets Garten taucht man in Monets Leben ein und bekommt ein Gespür dafür, was ihn ausgemacht hat. Ganz egal, ob man Expert:in ist oder noch nicht viel über Monet weiß, alle Ausstellungsbesucher:innen können hier viel entdecken und Neues lernen“, so der Produzent der Ausstellung, Dr. Nepomuk Schessl (Alegria Konzert GmbH).

Die erste Reisestation repräsentiert das Atelier des Begründers des Impressionismus, den Schaffensplatz seiner großen Werke. Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets – wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche – werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zur Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Über die Brücke gelangt man in das Haus von Monet, in der eine große Wandprojektion interaktiv von den Besucher:innen selbst bespielt werden kann – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“ (Claude Monet)

Im dritten Akt – dem Highlight der Ausstellung – tauchen die Reisenden dann ganz in die Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und sich in der Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot zu verlieren. Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Die Betrachter:innen befinden sich inmitten der Gemälde, versinken in Licht und Ton, und werden so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihnen und Kunst wird zur vollendeten Poesie

 

MONETS GARTEN – KUNSTERLEBNIS DES 21. JAHRHUNDERTS.

 

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

Kunst trifft modernste Technik – Was bedeutet der Begriff „immersiv“?

„Immersiv“ beschreibt einen Effekt, bei dem der Betrachter in eine multimediale Illusion aus Bild und Ton eintaucht und diese als absolut real empfindet. Durch ein 3D-Mapping- Projektionssystem können Inhalte wie Grafiken, Animationen, Bilder oder Videos auf dreidimensionale Objekte projiziert werden, so dass eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

Das einzigartige Erfolgskonzept wurde von dem Schweizer Kreativlab «Immersive Art AG» in Kooperation mit Alegria Konzert GmbH entwickelt. Der Tourneeveranstalter – bekannt für seine großformatigen Filmmusikprojekte in den Konzertsälen und Arenen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz – hat damit sein Portfolio um neuartige Ausstellungserlebnisse erweitert.

 

O-TÖNE DER VERANSTALTER & PRODUZENTEN

„MONETS GARTEN ist nicht nur ein Projekt, welches einen neuen Zugang zu Kunst und Kultur schafft, sondern wurde auch mit viel Liebe erschaffen. Die Farben- und Ideenwelt Claude Monets dem österreichischen Publikum in einer neuen, unmittelbaren, fast körperlichen Art präsentieren zu dürfen, ist etwas, das uns sehr stolz macht. Wir freuen uns, nun noch bis zum 16. April Kunstbegeisterte und die, die es noch werden wollen, in der Marx Halle in Wien zu begrüßen“, so die österreichischen Veranstalter, Peter Hosek (CreARTive Digital- und Event GmbH) und Florian Dittrich (roadmap entertainment).

„Die Ausstellung ist ein Erlebnis für alle – von jung bis alt. Die Besucher erleben die Welt Claude Monets, seine Farben und berühmten Werke auf wunderbare Weise so, als ob sie tatsächlich in der Szenerie sind. Farben, Licht, die Projektion des Wassers – alles wird lebendig“, so Kreativdirektor Roman Beranek.

„Die Ausstellung wird unglaublich gut angenommen. Das hätten wir uns in den kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Wir sind von der Resonanz überwältigt“, sagt Dr. Nepomuk Schessl von Alegria Konzert GmbH und Produzent der Ausstellung.

 

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Verlängert bis 16.04.2023

 

Ort: MARX HALLE, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

 

Öffnungszeiten:

MO-MI 10:00 bis 20:00 Uhr (letzter Einlass 18:45 Uhr), DO-SO 10:00 bis 21:00 Uhr (letzter Einlass 19:45 Uhr)

 

Ticket: 22 Euro (Samstag, Sonntag, Feiertage 25 Euro)

 

https://www.monets-garten.de/mg/preis-und-ticketdetails-wien

Trends der Ästhetischen Medizin – Dozent Dr. Johannes Matiasek

Fotos & Fotocredits: “Keller Funnel@Keller / Dr. Matiasek Brüste © Johannes Matiasek / VECTRA XT@Canfield” / Quelle: Dr. Johannes Matiasek

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Der weltweite Markt an Ästhetischer Medizin wird von 13,1 Mrd. EUR im Jahr 2022 auf 23,1 Mrd. EUR im Jahr 2027 ansteigen (Quelle: MarketsandMarkets). Auch in Österreich verzeichnet die Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Medizin starke Zuwächse. Innovative OP-Methoden, technische Unterstützungen und modernste nicht- oder minimal invasive Behandlungen sind die Hauptgründe für die zunehmende Akzeptanz der Schönheitsmedizin.

 

Privatdozent Dr. Johannes Matiasek, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Wien und Schladming erkennt den Bedarf seiner Patientinnen und Patienten. Dieser wird mit personalisierten Behandlungstherapien bis hin zu plastisch-chirurgischen Eingriffen erfüllt. „Die moderne ästhetische Medizin ermöglicht heute auch kleine Eingriffe mit großer Wirkung. Minimal- oder nicht-invasive Behandlungen ohne Skalpell und Operationen können in vielen Fällen das jugendliche Aussehen optimieren und das Rad der Zeit um einige Jahre zurückdrehen“, so Matiasek. „Ich unterstütze meine Patientinnen und Patienten in ihrer Vorstellungskraft mit moderner 3D-Simulation, um sich dem gewünschten Schönheitsideal anzunähern. So zeige ich den Patientinnen und Patienten, was realistisch oder nicht möglich ist.“

 

Trends der Ästhetischen Medizin

Das Interesse an altersbegleitenden Maßnahmen ist mittlerweile in großen Teilen der Gesellschaft anerkannt. Hoher Aufklärungsbedarf besteht hingegen noch immer bei neuen Behandlungsbegriffen und -methoden und den individuell am besten geeigneten Behandlungstechniken.

 

Die modernsten nicht- und minimal- invasiven Behandlungen

Viele Patientinnen und Patienten wünschen einen Verjüngungseffekt an Gesicht und/oder Körper, sind aber zu operativen Eingriffen noch nicht bereit. Für diese Patientinnen und Patienten biete ich personalisierte Behandlungstherapien an. Diese reichen von Radiofrequenz, Kryolipolyse, PRP, Mesotherapie bis hin zur neues Innovation, dem Morpheus8.

 

Morpheus8 Face und Body – Hautverjüngung durch fraktionierte Radiofrequenz

Die Kombination Radiofrequenz in Verbindung mit Deep Needling ist nicht nur eine Weiterentwicklung des klassischen Microneedlings, sondern eine Revolution in der ästhetischen Medizin, da zwei Technologien zeitgleich durchgeführt werden können. Die innovative Behandlung bietet einen doppelten Effekt zur Hautverjüngung. Zahlreiche kleine Nadeln dringen in vorausgewählte Tiefen der Hautschicht ein und geben bis in die Fettschicht Radiofrequenzenergie ab, um so die Kontur des Gesichts zu definieren und feine Falten, Aknenarben, große Poren, sowie Linien zu minimieren. Die hauteigene Kollagen- und Elastinbildung wird angeregt, die Zellerneuerung der Haut stimuliert und das Hautbild gewinnt an Spannkraft.

 

FaceTide & BodyTite

Bei diesen Behandlungen handelt es sich um die derzeit intensivste Form der Anwendung von Radiofrequenzströmen an und unter der Haut mit Ergebnissen, die sonst nur mit größeren chirurgischen Eingriffen inklusive Exzisionen (Gewebsentfernungen) erzielt werden können. Die Radiofrequenzen erhöhen die Temperatur der unteren Hautschichten auf 60 bis 79 Grad Celsius. Das bewirkt eine direkte Hautstraffung und Faltenreduktion ohne das Gewebe selbst zu schädigen. Der Langzeiteffekt ist eine Mehr-Produktion von Kollagen und Elastin. Wenn an bestimmten Körperregionen zusätzlich eine Fettreduktion erwünscht ist kann die bipolare Radiofrequenz gleichzeitig mit einer Absaugung der heißen Tumeszenz und des verflüssigten Fettes aus der subkutanen Schicht genutzt werden.

Die Behandlung erfolgt unter Lokalanästhesie, Sedierung oder Vollnarkose.

FaceTite:

ist eine minimalinvasive Contouring-Lösung für das Gesicht und den Hals. Mit der Behandlung können Ergebnisse erzielt werden, die denen eines Gesichtsliftings oder einer Halsstraffung gleichkommen, ohne dass lange Narben erforderlich ist.

BodyTite:

nutzt bipolare Radiofrequenz mit gleichzeitiger Lipolyse. Die Behandlung eignet sich für eine dauerhafte Reduktion des Fettgewebes inkl. Umfangreduktion, bei gleichzeitiger thermischer 3D-Straffung der kollagenen Fasern. Körperkonturen lassen sich perfekt formen und das Gewebe wird schlanker, straff und glatt.

 

 

3D-Simulationen

Entscheidend für den Weg zu einem schönen, natürlich wirkenden Körper oder Gesicht ist die professionelle Analyse durch einen Spezialisten. In Kombination mit innovativen 3D-Simulationen wird ein realistischer Blick in eine neue ästhetische Zukunft ermöglicht.

 

3D-Simulation mit VECTRA XT

Die modernste 3D-Simulation VECTRA XT wird in Österreich erst seit kurzem und nur von wenigen Chirurgen angeboten. Mit dieser Technologie können nicht nur Brustkorrekturen, sondern auch mögliche Ergebnisse nach Fettabsaugungen (Liposuktion), Body Contouring oder Gesichtsoptimierungen anschaulich demonstriert werden.

Die Technologie ermöglicht einen 360-Grad-Blick aus jedem Winkel. Anhand dieser Rundum-Bilder können selbst Volumenunterschiede und Ungleichmäßigkeiten aufgezeigt und maßstabsgetreue Messungen durchgeführt werden. Selbst verschiedene Operationstechniken und Vorher-Nachher-Vergleiche können realitätsnahe und umfassend aufgezeigt werden. Für die meisten Patienten sind die innovativen Technologien der 3D-Simulation eine wichtige und sinnvolle Entscheidungshilfe. Deshalb bieten einige Ärzte im Rahmen einer Erstberatung 3D-Simulationen mit VECTRA XT oder auch Crisalix kostenfrei an.

 

Keller Funnel – das innovative Tool zur Einbringung von Silikonimplantaten bei Brustvergrößerungen

Der spezielle Plastiktrichter „Keller Funnel“ löst in der modernen Brustchirurgie die herkömmliche händische Einbringung von Silikonimplantaten ab und bietet mehrere Vorteile. Das Tool ermöglicht eine besonders präzise Einbringung des Implantats. Es kommt dabei kein Hautkontakt zustande, was eine absolut sterile Implantateinsetzung ermöglicht und somit OP-Risiken minimiert. Zudem reicht für die Platzierung des Brustimplantates ein weitaus kleinerer Schnitt als bei händischen Einbringungen aus.

 

Zahlen und Fakten

Die Beauty-Medizin ist seit Jahrzehnten ein boomendes Geschäft. In den USA werden jährlich etwa 500 Milliarden Dollar dafür ausgegeben, das ist mehr, als in den Bildungssektor investiert wird. Die Zahl der klassischen plastischen Eingriffe, die operativ durchgeführt werden, ist seit Jahren relativ konstant. Laut Zahlen der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) wurden im Jahr 2021 weltweit 12,8 Millionen plastische chirurgische Eingriffe (+18,5 Prozent) und 17,5 Millionen nicht bzw. minimal invasive Behandlungen (+19,9 Prozent) durchgeführt. Dies entspricht in Summe einer Steigerung von 19,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020. Den ersten Platz belegt die Liposuktion (Fettabsaugung), gefolgt von der Brustvergrößerung, Lid- und Nasenkorrektur, sowie der Bauchstraffung.

Bei den nicht- bzw. minimal invasiven Behandlungen führen Botox-Unterspritzungen, Hyaluron-Filler, Enthaarung, Hautstraffung und Fettreduktionen. Botoxbehandlungen rangieren weltweit sowohl bei Frauen als auch bei Männern quer durch alle Altersgruppen an erster Stelle.

Im deutschsprachigen Raum hat sich in den vergangenen 5 Jahren hingegen ein anderer Trend angezeichnet. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) hat sich bei den Top 5 Behandlungsmethoden die Gewichtung verändert. Während die Körperformung mittels Fettabsaugung zugelegt hat und auch bei der Oberlidstraffung ein Plus zu verzeichnen war, haben Faltenunterspritzungen und Botulinumtoxin-Injektionen einen leichten Rückgang zu verzeichnen. Dies kann laut DGÄPC mehrere Gründe zur Ursache haben: Zunehmende Preissensibilität aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Prognosen, Dumpingangebote diverser Dienstleister, sowie – seit der Lockerung der Pandemiemaßnahmen – erhöhte Ausgaben für Freizeit- und Reiseaktivitäten.

Bei der Zielgruppe 18 – 40 Jahre bleiben Brustoperationen Spitzenreiter, gefolgt von der Fettabsaugung. Bei der Zielgruppe 41 – 50 Jahre nimmt die Faltenunterspritzung den ersten Platz ein, gefolgt von Botox. Ab dem 51. Lebensjahr ist die Oberlidstraffung am beliebtesten.

Bei den Männern rangiert die Fettabsaugung an erster Stelle, gefolgt von Oberlidstraffung und Gynäkomastie, die Behandlung der Männerbrust.

Auch der Familienstand beeinflusst die Behandlungswünsche. Während sich bei Verpartnerten unter den Top 3 Maßnahmen ästhetische Gesichtsbehandlungen (Faltenunterspritzungen, Oberlidstraffung, Botox) wiederfinden, stehen bei den Singles größere Veränderungen, wie Fettabsaugung und Brustvergrößerung mit Implantat im Fokus. Das kann zum einen die Ursache haben, dass man sich kurz nach einer Trennung einen langgehegten Wunsch erfüllt oder aber auch, dass man sein Äußeres dafür verantwortlich macht, dass man alleinstehend ist.

 

Motive für Ästhetischer Medizin

In den letzten Jahren haben sich auch die Beweggründe zu einem Schönheitsmediziner in die Praxis zu gehen verändert. Seit geraumer Zeit spielen nicht nur die persönliche Empfehlung durch Bekannte sowie die mediale Berichterstattung eine Rolle, sondern auch die Nutzung von Sozialen Medien. Während im Jahr 2020 lediglich 2,3 % der DGÄPC-Befragten angaben, dass Posts in den Sozialen Medien den Wunsch nach persönlicher Veränderung verstärken, sind es 2022 10,6 % aller Befragten. Das erste Mal gaben mit 0,7 % im Jahr 2022 auch Männer an, sich davon beeinflussen zu lassen. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dass Promis und Influencer, ihnen das Gefühl vermitteln, der Gang zum „Beautydoc“ sei ganz normal und mehr als 50  % begrüßen dabei, dass diese öffentlich zu ihren Eingriffen stehen.

Erfreulich ist hingegen, dass rd. 80 % der Befragten vor einem gewünschten Eingriff oder einer Behandlung einen Facharzt konsultieren, da sie sich dort eine ausführliche und offene Aufklärung über die Methoden und Risiken erwarten. Rd. 40 % gaben zudem an, dass gerade auf Social-Media-Kanälen zu wenig über Methoden und Risiken informiert wird.

Wer sicher gehen möchte, dass er für seinen Operations- oder Behandlungswunsch gut aufgehoben ist, sollte unbedingt darauf achten, dass der Arzt die Facharztbezeichnung „Facharzt für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie“ trägt, denn jeder Arzt kann sich „Schönheitschirurg“ nennen. Auch „Kosmetischer Chirurg“ oder „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und sagen nichts über die Qualifikation, Aus- und Weiterbildung des Arztes aus.

 

 

Über Dozent Dr. Johannes Matiasek

Facharzt für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie in Wien und Schladming. Zu seinen Spezialgebieten gehören neben minimalinvasiven Behandlungen wie Filler, Faden- und PRP/ Vampirliftings auch chirurgische Lidstraffungen, Face- und Halsliftings, Brustkorrekturen, sowie die gesamte Palette des Body-Contourings. Einen weiteren Schwerpunkt setzt er in der Behandlung des Lipödems. Stets unter der Prämisse: Schönheit individuell definieren und Natürlichkeit wahren. Zur Behandlung lokaler Fettdepots bietet Dr. Matiasek die von der Harvard Medical School entwickelte, nicht-operative Bodyforming-Behandlung „Kryolipolyse“ an, bei der Fettzellen durch medizinische Kälteeinwirkung weggefroren werden. Mit der innovativen Technologie „Body Tite“ kann sogar eine Fettreduktion zusammen mit einer thermischen Gewebsstraffung in einem Schritt erfolgen. Neben ästhetischen Behandlungen und Eingriffen führt Dozent Matiasek handchirurgische Operationen und Tumorentfernungen im Gesichtsbereich durch.

 

Dozent Dr. Johannes Matiasek – Facharzt für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie

1010 Wien , Kärtner Ring 14/13 (1.DG)

8971 Schladming, Europaplatz 585 (1.Stock)

Tel: +43 1 997 1532

www.drmatiasek.at

Nahrung für die Psyche: Kulinarische Medizin für psychisches Wohlbefinden

Foto: “Attila Varnagy kocht mit Studierenden der Med Uni Graz im Rahmen des Wahlfaches „Nutritional Psychiatry“” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Kulinarische Medizin für psychisches Wohlbefinden und ein gutes Bauchgefühl

 

Ernährung und Psyche stehen in engem Zusammenhang. Unser Ernährungsstil verändert nicht nur die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm, sondern steuert auch Entzündungsprozesse und wirkt sich auf den Verlauf psychischer Erkrankungen aus. Ein freies Wahlfach an der Med Uni Graz soll Bewusstsein zum Thema Ernährung und psychische Gesundheit schaffen und anhand von Praxisbeispielen ein konkretes Handwerkszeug für Patient*innen und Medizinstudent*innen liefern. Die Wichtigkeit von Ernährungsthemen im Medizinstudium konnte durch eigene Studien und internationale Fachgremien kürzlich bestätigt werden. Denn was und wie wir essen, wirkt sich maßgeblich auf unsere Bakterien im Darm aus und damit auch auf das, was wir denken, wahrnehmen und fühlen – so der Leitsatz.

 

Nutritional Psychiatry: Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche

Unser Magen-Darm-Trakt ist mit einem eigenen Nervensystem ausgestattet, das beispielsweise die zugeführten Lebensmittel auf ihre Nährstoffzusammensetzung analysiert, Ausscheidungsprozesse koordiniert und unsere Immunantwort beeinflusst. Bauch und Kopf verständigen sich kontinuierlich wechselseitig entlang der Darm-Gehirn-Achse über Nervenbahnen, Hormone oder auch Stoffwechselprodukte der Darmbakterien. Dieses Kommunikationssystem hängt eng mit immunologischen, neurologischen und endokrinen Prozessen zusammen: Hier werden nicht nur Hungergefühl und Appetit gesteuert, sondern auch Stimmungslage und Emotionen beeinflusst. „So liegt es nahe, dass auch unsere Ernährung eine wichtige Rolle in diesem komplexen Zusammenspiel einnimmt. Mittlerweile gibt es eine überzeugende wissenschaftliche Evidenz, dass Ernährungsinterventionen den Krankheitsverlauf und das Therapieansprechen von Menschen mit psychischen Erkrankungen beeinflussen“, erklärt Sabrina Mörkl, Fachärztin an der Klinischen Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie, Med Uni Graz. „Bislang werden Ernährungsinterventionen aber unzureichend im klinisch-psychiatrischen Alltag eingesetzt, vor allem da diese Inhalte bislang in der Ausbildung kaum vermittelt wurden“, führt Sonja Lackner vom Lehrstuhl für Immunologie, Otto Loewi Forschungszentrum für Gefäßbiologie, Immunologie und Entzündung der Med Uni Graz, hinzu.

 

Ernährungstherapeutische Maßnahmen im Fokus

Seit 2018 beschäftigen sich die Wissenschafterinnen gemeinsam mit weiteren nationalen und internationalen Lehrenden und Studierenden an der Med Uni Graz im Wahlfach „Nutritional Psychiatry“ mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischem Wohlbefinden. „Die Ernährungspsychiatrie ist ein spannendes und vielseitiges Feld, auch Aspekte der Mikrobiomforschung des Darms sowie Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem fließen in das Wahlfach mit ein“, so Sabrina Mörkl. So führte das Team rund um die Forscherinnen in den letzten Monaten ein Projekt an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin durch, um die therapiebegleitende Relevanz ernährungstherapeutischer Maßnahmen an die Patient*innen zu kommunizieren und durch praktische Einheiten auch die Ernährungskompetenz zu fördern. Zudem wurde im Rahmen des Wahlfachs eine Einheit zur „Culinary Medicine“ durchgeführt, in der Studierende Gerichte entsprechend den Kriterien der Ernährungspsychiatrie zubereiteten.

 

Kulinarische Medizin in den Alltag integrieren

Die Schwerpunkte der Kochworkshops lagen auf der alltäglichen und saisonalen Einbeziehung der mediterranen Ernährung. Dabei wurden einige Lebensmittel besprochen, die die Therapie unterstützen können: beispielsweise Lebensmittel mit hohem Gehalt an Ballaststoffen, fermentierten Produkten, gewissen Eiweißen (wie Tyrosin und L-Tryptophan als Grundlage zur Bildung der Nervenbotenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin) und Omega-3-Fettsäuren. Auch Gewürze mit nachgewiesenen antidepressiven Effekten wie etwa Safran oder Kurkuma wurden eingesetzt. „Unserem Team war es vor allem auch wichtig, Ideen und Möglichkeiten aufzuzeigen, um jene Lebensmittel nachhaltig in den Alltag zu integrieren“, beschreibt Sonja Lackner. Das ausgewogene Menü beinhaltete Rezepte des diätetischen Kochs und Ernährungstherapeuten Attila Varnagy, die sowohl unter Beachtung von Aspekten der mediterranen Ernährung, als auch unter kulinarischen und genusstherapeutischen Gesichtspunkten zusammengestellt wurden, um alle fünf Sinne zu aktivieren: prickelnde Weintrauben, gegrillte Kürbissülze auf Kimchi, Pastinakensuppe mit gerösteten Walnüssen sowie Tofu-Gemüse-Curry mit Rosinenreis und Vollkornnudeln mit Tomaten und Feta.

 

Gutes Bauchgefühl und psychisches Wohlbefinden: Lebensmittel und ihre Wirkstoffe

Während die prickelnden Weintrauben versetzt mit CO2 als „Aperitif“ vor allem Spaß machen und die Sinne aktivieren sollten, wurde bei den Hauptgerichten auf eine bunte, ballaststoffreiche Gemüsevielfalt für das Darmmikrobiom gesetzt. Fermentiertes Gemüse wie Kimchi und auch das regionale Sauerkraut wurden als probiotische Nahrungsmittel zur Steigerung der Vielfalt der Darmbakterien eingesetzt. Nüsse wie Walnüsse und Cashews lieferten wertvolle Fette und Aminosäuren – der Verzehr von ca. 30 Gramm Nüssen pro Tag gilt beispielsweise als protektiv für Depressionen. Der zusätzliche Einsatz von antioxidativen und antientzündlichen Gewürzen wie Kurkuma oder Safran wirkt sich nicht nur auf den Geschmack und die Optik von Gerichten, sondern auch nachweislich auf das Darmmikrobiom, das Immunsystem und die Stimmung aus. Entscheidender Aspekt bei der Umsetzung der Culinary Medicine ist auch das ‚Begreifen von Lebensmitteln‘ in der direkten Planung und Zubereitung von Speisen. Die Ernährungskompetenz trägt nachweislich zu mehr Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Resilienz bei“, so das Fazit von Jolana Wagner-Skacel von der Klinischen Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie, Med Uni Graz, die neben Sabrina Mörkl maßgeblich an der Gründung des Wahlfaches beteiligt war und nach wie vor in der Umsetzung involviert ist.

 

Über das Wahlfach

Trotz der engen Verbindung zwischen Ernährung und Psyche fehlt es häufig an praktischen Ernährungskompetenzen sowohl auf Patient*innen- als auch auf ärztlicher Seite. Die Studierenden der Med Uni Graz sollen im Wahlfach „Nutritional Psychiatry“ ein Bewusstsein für das Potenzial kulinarischer Medizin bekommen. Im Zentrum stehen eine theoretische Wissensvermittlung rund um die Themen Ernährung, Darm-Gehirn-Achse und Psyche, aber auch praktische Trainings, sodass das Wissen gefestigt wird und in Zukunft an Patient*innen weitergegeben werden kann. 2019 wurde die praktische Lehreinheit mit dem Dr.-Michael-Hasiba-Preis, dem Förderungspreis der universitären Lehre in der Medizin der Ärztekammer Steiermark, ausgezeichnet.

 

 

Steckbrief: Sabrina Mörkl

Sabrina Mörkl ist Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Wissenschafterin und Dozentin an der Med Uni Graz und betreibt eine Wahlarztpraxis. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Verbindung zwischen Darm und Gehirn. In ihrem Spezialgebiet Nutritional Psychiatry widmet sie sich vor allem der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Erkrankungen mit Ernährung.

PDin DDr.in Sabrina Mörkl
Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie

Medizinische Universität Graz

 

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28. Februar – Internationaler Tag der „Seltenen Erkrankungen“

Foto: “Sarah Verheyen bei der Untersuchung” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Rund 400.000 Österreicher*innen leiden an einer seltenen Erkrankung

Med Uni Graz eröffnet Kompetenzeinheit für seltene pädiatrische genetische Erkrankungen

 

Morgen, am 28. Februar, ist der internationale Tag der „Seltenen Erkrankungen“. Seltene Erkrankungen sind als Gruppe gar nicht so selten und betreffen rund 5 % der Österreicher*innen. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn weniger als einer unter 2.000 Menschen davon betroffen ist. „Allein in Österreich leiden insgesamt rund 400.000 Menschen an einer seltenen Erkrankung“, weiß Michael Speicher, Vorstand des Diagnostik- & Forschungsinstitutes für Humangenetik an der Med Uni Graz. „Etwa 80 % aller seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt und beginnen zu 50 % bereits im Kindesalter“, betont Barbara Plecko, Leiterin der Klinischen Abteilung für allgemeine Pädiatrie, die Bedeutung dieses Themenfeldes für die Kinder-und Jugendheilkunde. Genetisch bedingte Krankheitsbilder sind vielfältig und ziehen sich durch alle Teilbereiche der Pädiatrie, von frühkindlichen Epilepsien über seltene Nieren-oder Lebererkrankungen bis hin zur cystischen Fibrose oder angeborenen Tumorsyndromen.

 

Seltene Erkrankungen: der oftmals lange Weg zur Diagnose

Der Weg zur Diagnose kann im Einzelfall zur Odyssee werden, denn nur ein kleiner Teil der Erkrankungen ist durch das allgemeine österreichische Neugeborenen-Screening abgedeckt. In der Vergangenheit warteten etwa 30 % aller Patient*innen mit einer seltenen Erkrankung mehr als fünf Jahre auf die richtige Diagnose. Eine zutreffende Diagnose ist für Menschen mit seltenen Erkrankungen und deren Familien von großer Bedeutung. Sie ermöglicht eine spezifische Krankheitsaufklärung, spezifische, oft auch personalisierte Therapieverfahren sowie die Kontaktaufnahme mit Selbsthilfegruppen. Häufig geht es auch um Fragen der Familienplanung und das Risiko für weitere Familienmitglieder bzw. Nachkommen.

 

Neue Abklärungsmethoden führen zu rascherer Diagnose

Bei manchen genetisch bedingten Erkrankungen ist anhand des klinischen Bildes eine konkrete Verdachtsdiagnose und gezielte genetische Untersuchung möglich. Andere Krankheitsbilder zeigen Überlappungen oder können durch Fehler in verschiedenen Genen verursacht werden. „Während in diesem Fall bis vor etwa 10 Jahren mühsam einzelne Gene in Folge untersucht werden mussten, erlauben neue Technologien die simultane Analyse großer Abschnitte des menschlichen Erbguts“, berichtet Michael Speicher. Dadurch hat sich die Zeit zur Erlangung einer genetischen Klärung auf wenige Wochen bis Monate verkürzt. Für genetische Analysen ist vorangehend eine ausführliche Aufklärung sowie Zustimmung der Betroffenen nach dem österreichischen Gentechnikgesetz erforderlich. Das D & F Institut für Humangenetik der Med Uni Graz nimmt dabei eine federführende Rolle ein und koordiniert das „Austrian Network for Medical Genome Analysis“ (MedGenA), ein österreichweiter Zusammenschluss, um für diagnostische Einrichtungen den Zugang zu den modernsten Geräten für Untersuchungen des Erbgutes sicherzustellen. „Durch dieses von der österreichischen Förderagentur für Forschung (FFG) geförderte Infrastrukturprojekt verfügt die Med Uni Graz über die neueste Generation von Sequenziergeräten und entsprechender Ausstattung für die Datenauswertung, sodass am Standort optimale Voraussetzungen für die Aufklärung genetischer Ursachen seltener Erkrankungen gegeben sind“, so Michael Speicher.

 

Seltene Erkrankungen: Netzwerkbildung führt zu rascherem Wissensaufbau

2021 wurde an der Medizinischen Universität Graz unter Schulterschluss des Diagnostik- & Forschungsinstitutes für Humangenetik mit der Universitätsklinik für Kinder-und Jugendheilkunde sowie Kinder-und Jugendchirurgie sowie allen Partnerkliniken eine Kompetenzeinheit für seltene pädiatrische Erkrankungen gegründet. „Bei vielen seltenen genetischen Erkrankungen sind mehrere Organsysteme, betroffen sodass in der Betreuung der kleinen Patient*innen viele Spezialist*innen optimal zusammenarbeiten müssen“, beschreibt Barbara Plecko die Herausforderungen. Die neu gegründete Kompetenzeinheit ermöglicht einen raschen Aufbau und Austausch von Fachwissen und breiteren Zugang zu spezialisierter Medizin.

 

Auf Initiative von Sarah Verheyen wurde am D & F Institut für Humangenetik in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder-und Jugendheilkunde zudem eine systematische Datenbank für seltene pädiatrische genetische Erkrankungen aufgebaut, um eine bessere Datenlage zu seltenen Erkrankungen zu schaffen und so zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen.

 

Öffentliche Informationsveranstaltung an der Med Uni Graz

Morgen findet in der Aula der Med Uni Graz die Gründungsveranstaltung dieser Universitären Kompetenzeinheit für seltene pädiatrische genetische Erkrankungen statt. Der Vormittag ist für den interdisziplinären Austausch und Projektplanungen reserviert; der Nachmittag beginnt mit einem Vortrag zum Thema und ist, unter öffentlicher Teilnahme, dem Austausch mit Selbsthilfegruppen sowie betroffenen Familien gewidmet, welche bereit sind Ihre Erfahrungen zu teilen.

 

Rund 8.000 seltene Erkrankungen fordern die Gesundheitsberufe zur Kooperation auf

Betrachtet man die Gesamtzahl von etwa 8.000 aktuell bekannten seltenen Erkrankungen, so braucht es einen Zusammenschluss von Ärzt*innen und Mitgliedern aller Gesundheitsberufe, welche in Österreich Patient*innen mit seltenen Krankheiten betreuen und sich gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe ProRare umfassend für die Belange von betroffenen Menschen einsetzen. Der Tag der Seltenen Erkrankungen soll jedoch auch zur Solidarität der allgemeinen Bevölkerung beitragen, indem Wissen zum Thema „Seltene Erkrankungen“ vermittelt wird. „Es ist belegt, dass wir von seltenen Erkrankungen auch sehr viel für häufig vorkommende Erkrankungen lernen können – ebenso wie übrigens von jenen Menschen, die an einer seltenen Erkrankung leiden“, so das Resümee der Expert*innen der Med Uni Graz.

 

Informationsveranstaltung „Tag der Seltenen Krankheiten“

Dienstag, 28.02.2023, ab 13.30 Uhr

Medizinische Universität Graz, Aula, Neue Stiftingtalstraße 6, 8010 Graz

https://www.medunigraz.at/events/detail/seltene-paediatrisch-genetische-erkrankungen

 

Mehr zur Forschung im Bereich „Seltene Erkrankungen“ an der Med Uni Graz kann man hier nachsehen:

https://www.medunigraz.at/videos/steirischer-hochschulraum-orf-steiermark/seltene-erkrankungen

 

https://www.medunigraz.at/

6.3.2023: Entrepreneurship Night an der Universität Wien

Foto: “” / Fotocredit: © istock/eoneren / Quelle: Uni Wien

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Montag, 6. März 2023, ab 18 Uhr, Hauptgebäude der Universität Wien, Festsäle


Die Universität unterstützt Gründungsinteressierte mit der Entrepreneurship Night: Am Montag, 6. März 2023, ab 18 Uhr, stellen sich erfolgreiche Uni-Wien-Gründer*innen vor, vom Ein-Personen-Unternehmen über Digital Business bis hin zum Scaleup, und geben Einblick in die Startup-Praxis. Workshops, Speed-Netzwerken und ein Marktplatz der Möglichkeiten informieren und inspirieren künftige Gründer*innen. Der Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema IMPACT. 

Universitäten sind ein wichtiger Nährboden für Entrepreneurship. Studierende, Absolvent*innen und Forscher*innen tragen innovative Ideen in die Welt und leisten damit einen Beitrag zur  gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. “Mit der Entrepreneurship Night setzen die Universität Wien und der Alumniverband ein wichtiges Zeichen, um junge Gründer*innen mit Know-How, Erfahrungen und Tipps zu unterstützen”, so Christa Schnabl, Vizerektorin für Studium und Lehre. “Entrepreneurship ist der Universität Wien ein starkes Anliegen, das auch durch das Digital Entrepreneurship Innovation Lab gefördert wird, für das die Registrierung noch bis 20. März läuft. Mit dem Event wollen wir den Entrepreneurial spirit an der Universität Wien weiter stärken und Studierende ermutigen, ihre Ideen umzusetzen”, ergänzt Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer.

Arbeitsminister Martin Kocher hält die Keynote-Speech des Abends. Danach gehen die erfolgreichen Entrepreneure Elisabeth Dokalik-Jonak (Memocorby Systems) und Simon Rittmann (Arkeon) mit Amelie Groß (Wirtschaftskammer Österreich) und Edeltraud Stiftinger (Austria Wirtschaftsservice) der Frage nach: “Wie generieren wir Impact und was brauchen Gründer*innen dafür?” Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Dejan Jovicevic, Gründer und CEO der bekannten Startup-Plattform brutkasten. Durch den Abend führt Hannelore Veit, Präsidentin des Alumniverbands der Universität Wien.

Podiumsteilnehmer Simon Rittmann ist Absolvent und Forschender an der Universität Wien und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Mikrobiologie und Biotechnologie. Er ist Mitgründer und CSO des Start-Up Arkeon, das an Biotechnologien im Bereich der Nutzung von CO2 in der alternativen Lebensmittelproduktion arbeitet. Darüber hinaus ist Simon Rittmann Forschungsgruppenleiter der Archaea Physiology & Biotechnology Group an der Universität Wien. Seine Gruppe forscht an archaealen Zellfabriken für die wertschöpfende Bioproduktion, erneuerbare Energieerzeugung, molekulare Mikrobiologie und in Bioverfahrenstechnik. Der Gründer steht im Rahmen der Night für Medienanfragen zur Verfügung.

Bei der Umsetzung der Entrepreneurship Night werden die Universität Wien und der Alumniverband der Universität Wien durch das Austria Wirtschaftsservice und die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt. 

 

Programm:

18 Uhr Eröffnung 

– Christa Schnabl, Vizerektorin der Universität Wien

– Ronald Maier, Vizerektor der Universität Wien

 

Podiumsdiskussion “Wie generieren wir Impact und was brauchen Gründer*innen dafür?”

Amelie Groß, Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Österreich
Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin aws – Austria Wirtschaftsservice
Elisabeth Dokalik-Jonak, CEO bei Memocorby Systems GmbH
Simon Rittmann, Co-Founder & CSO bei Arkeon

Moderation: Dejan Jovicevic, Gründer & CEO, der Brutkasten

19:30 Uhr: Kurzpräsentationen, Workshops, Speed-Netzwerken & Marktplatz der Möglichkeiten

Talks mit inspirierenden Gründerpersönlichkeiten, interaktive Workshops, Speed-Netzwerken und Tipps aus der Gründungsberatung und -förderung runden das Programm ab. 

 

DRAFT 2.0 – Raumentnahme, ab 8. März 2023 in der Künstlerhaus Factory

Foto: “DRAFT 2.0 – Raumentnahme” / Fotocredit & Quelle: © Künstlerhaus Wien

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Eine aktionistische temporäre Aneignung des Raumes als radikale Botschaft: Schöne Räume allein sind nutzlos, wenn keine Finanzierung vorhanden ist, sie zu bespielen. Architekt*innen und Künstler*innen sind in der heutigen Zeit gefordert, neue Nutzungskonzepte für Räume zu erarbeiten. Die Künstlerhaus Factory wird zu einem Coworking-Space, der die Wandlung der Arbeitswelt thematisiert.

Was muss/kann Kunst leisten? Ein THINKTANK ermöglicht die Erforschung, Entwicklung und Bewertung von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konzepten und Strategien.

Teilnehmer*innen: Isabel Belherdis, Petra Gell, Andrea Graser, Thomas Hoppe, Mladen Jadric, Martin Mostböck, Jörg Nairz, Alexander Peer, Sne Veselinovic, Dieter Wallmann und Josef Weichenberger

Gäste: Judith Benzer, Mia Roth-Čerina, Judith Eiblmayr, Federica Dal Falco, Leo Fellinger, Mario Holzner, Ingrid Holzschuh, Christian Kühn, Franziska Leeb, Mikio Nairz, Robert R. Neumayr, Ines Nizic, Jan Moritz Onken, Tanja Prušnik und Kurt Weinberger

Student*innen der Technische Universität Wien, Akademie der bildenden Künste Wien und Universität für angewandte Kunst

 

https://www.k-haus.at/

 

Rahmenprogramm

 

8.3.2023, 15 Uhr
Frauen in Architektur und Kunst
Eine Podiumsdiskussion mit Judith Benzer, Judith Eiblmayr, Petra Gell, Ingrid Holzschuh, Franziska Leeb und Ines Nizic
Moderation: Sne Veselinovic
Mit der Rauminstallation “MATCH” von Petra Gell
Mehr Informationen finden Sie hier.

 

8.-10.3.2023, 10-18 Uhr
Co-Working Space
Die FACTORY als temporär- aneignungsfähiger Raum
Die FACTORY dient als dreidimensionaler Rahmen. Wir eignen uns diesen Raum an – zur schrittweisen Reduktion des wahrnehmbaren Volumens.
Mit Josef Weichenberger, Andrea Graser, Isabel Belherdis, Mladen Jadric, Martin Mostböck und Student*innen der TU Wien
Mehr Informationen finden Sie hier.

 

10.3.2023, 15 Uhr
Seidenstraße: European Silk Road App
Lesung von Alexander Peer aus seinem Beitrag “Vom Weben der Utopie”
Anschließend Diskussion zu den Themen architektonischer Größenwahn als Ausdruck von Machtpolitik, die Tücken der Planung von Großprojekten und der Notwendigkeit, kulturell unterschiedlich geprägte Räume zu verbinden.
Mit Jan Moritz Onken, Mario Holzner und Alexander Peer
Mehr Informationen finden Sie hier.

 

16.3.2023, 15 Uhr
Baukunst ohne (Natur)Raumentnahme
Baulandgebrauch im ländlichen und städtischen Raum
Die großflächige Versiegelung von Freiraum, sei es landwirtschaftlicher Nutzraum, Erholungsraum oder geschützter Naturraum durch Bebauung schreitet insbesondere am Land bzw. im suburbanen Bereich der Vor- und Schlafstädte rasch voran. Überspitzt ausgedrückt findet dort Landraub statt, oft auch begleitet von Architekt*innen und Planer*innen.
Impulsvorträge von Dieter Wallmann, Thomas Hoppe, Jörg Hans Nairz und ihren Gästen, Mikio Nairz, Kurt Weinberger, Robert Neumayr-Beelitz und mit einer moderierten Diskussion. Im Anschluss an die Diskussion findet ein Austausch mit den Zuhörer*innen statt
Mehr Informationen finden Sie hier.

 

17.3.2023, 15 Uhr
New European Bauhaus
New Boundaries. Public space toward a sustainable urban environment
Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion
Mit Federica Dal Falco (La Sapienza, Rom), Mladen Jadric (TU Wien), Mia Roth-Čerina (FAZ, Zagreb), Tanja Prušnik (Künstlerhaus Vereinigung) und Christian Kühn (TU Wien)
Mehr Informationen finden Sie hier.

 

20.-24.3.2023, 10-18 Uhr
Kunsthaus für alle
Kunst- und Architekturworkshop für Stdent*innen der drei Wiener Hochschulen

 

https://www.k-haus.at/