Author: Alexa Szikonya

FROHE OSTERN mit Rettl 1868, Lotta Love, Rozet und Fischmeister, ice watch, Nomination und Diadoro

Fotos, Fotocredit & Quelle: © Rettl 1868 – Luise Reichert, Lotta Love, Rozet und Fischmeister, Nomination, ice watch und Diadoro

[Werbung]*Unbezahlt

Viele Geschenkideen für Ostern kommen von Rettl, Lotta Love, Rozet und Fischmeister, Nomination und Ice Watch…

  • Hase Karotti aus Schurwolle, mit Lavendel und Watte gefüllt und einem Shirt aus Jersey – € 59,00

www.rettl.com

 

  • Kleid Roberta aus Baumwollsatin in Bottega Green – € 399,00

www.lotta-love.com

 

  • „Linda“ Ring aus WG mit 1ct Turmalin und 0,20ct Diamanten – € 2.300,00

www.rozetundfischmeister.at

 

  • NOMINATION Armband ‘Chic & Charm’ aus Sterling Silber mit 24K Vergoldung und grünen sowie weißen Cubic Zirkonia – € 69,00
  • NOMINATION Ring ‘Chic & Charm’ aus Sterling Silber mit 24K Vergoldung und grünen sowie weißen Cubic Zirkonia – € 64,00
  • NOMINATION Ohrringe ‘Chic & Charm’ aus Sterling Silber mit 24K Vergoldung und grünen sowie weißen Cubic Zirkonia – € 79,00
  • Die Ice Chain Bracelet aus Acetat in der Farbe Flashy Green – € 49,00
  • Die Ice Watch Glitter in Neon Lime besticht durch eine Kombination aus funkelnden Pailletten und goldenen Ziffern sowie einem angenehm zu tragenden Silikonarmband mit einem Durchmesser von 34 MM. Darüber hinaus ist sie mit einer Wasserdichte von 10 ATM, einem Gehäuse aus Stainless Steel und einem Quartzuhrwerk ausgestattet – € 109,00
  • Die Kinderuhr Ice Watch Tie & Dye in Green Shades ist mit ihren großen Ziffern optimal, um die Uhrzeit zu lernen. Zudem zeichnen sie sich durch eine Wasserdichte von 10 ATM, einem Gehäuse aus Stainless Steel und einem Quartzuhrwerk aus, während das Armband aus Silikon mit 30 MM Durchmesser einen optimalen Tragekomfort bietet – € 69,00
Bezugsquelle für NOMINATION und Ice Watch & Ice Chain:www.diadoro.at

Frohe Ostern 2023 mit LOBERON

Fotos, Fotocredit & Quelle: © LOBERON

[Werbung]*Unbezahlt

Merkwürdig. Da stehen wir inmitten unserer volldigitalen, miteinander kommunizierenden Haushaltsgeräte – und hängen Eier auf. Die erste Marsmission nimmt langsam Gestalt an und was machen wir? Freuen uns auf den Osterhasen! So ist das mit den wirklichen menschlichen Sehnsüchten. Sie drehen sich um Liebe, Wärme und Wohnlichkeit. Nun ist es ja nicht so, dass sich diese Sehnsüchte von selbst erfüllen. Es gehört schon viel Mut zum Gefühl und jede Menge Kreativität dazu. Mit beiden haben wir von LOBERON diesen Katalog prall gefüllt. Bleibt noch die Frage zu klären, was die Astronauten mitnehmen werden zum Mars? Nun, wahrscheinlich ein Osterei.

  • Deko-Hase Benji aus Aluminium – € 26,95
  • Deko-Fenster Horidos aus Mangoholz – € 74,95
  • Kissenhülle GIMONT aus 100% Leinen -€ 18,95
  • Voliere 2er Set Cavan aus Eisen – € 79,95
  • Eierbecher 6er Set Nante aus Mangoholz – € 26,95
  • Kranz Pinehurst aus Bambus und Kunststoff – € 34,95
  • Übertopf 2er Set Flerouler aus Eisen – € 28,95
  • Schneidebrett Nante aus Mangoholz – € 14,95
  • Wandschrank Monthelie aus Kiefernholz, Furnierschichtholz und Eisen – € 128,00

 

Jetzt erhältlich bei loberon.at

 

LOBERON. Coming Home

Weiterer Onlinebroker mit Zinsen auf Tagesgeld: Freedom24 übertrumpft mit 2,5%

Foto: “Shanna Strauss-Frank, Freedom Finance” / Fotocredit & Quelle: © Freedom Finance

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Bis zu zwei Prozent Zinsen auf täglich fälliges Geld – das versprechen zur Zeit nicht nur einige Banken, sondern auch Neobroker. Seit ein paar Monaten liefern sie sich einen regelrechten Wettkampf um einzelne Prozentpunkte, wer seinen Kunden den höchsten Zinssatz auf Tagesgeld bieten kann. Nun nimmt ein neuer Player die Poleposition ein: Die Investmentgesellschaft Freedom Finance Europe bietet mit ihrer Plattform und App Freedom24 ab sofort und auf unbestimmte Zeit 2,5 Prozent Zinsen auf Sparkontoguthaben. Über die Hintergründe des aktuell höchsten Zinssatzes auf Tagesgeld bei Freedom24 und wieso der Zinstrend anhalten dürfte, informiert Shanna Strauss-Frank, Österreich-Sprecherin von Freedom Finance Europe.

 

Um den hohen Teuerungen im Euroraum entgegenzuwirken, erhöhte die Europäische Zentralbank im Juli 2022 erstmalig seit knapp elf Jahren den Leitzins und läutete damit die Zinswende ein. Nach bisherigen fünf Anhebungen liegt der Hauptrefinanzierungszins – der wichtigste Hebel der EZB, wenn es darum geht die Inflation in den Griff zu bekommen – bei derzeit drei Prozent. Beläuft sich die Teuerungsrate in Österreich laut Schnellschätzung der Statistik Austria im Februar 2023 auf elf Prozent[1], lässt sich kein baldiges Ende der Inflation im Euroraum erkennen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde selbst verkündete kürzlich, weitere Maßnahmen ergreifen zu wollen, um den Wert auf sieben Prozent zu drücken, der österreichische Thinktank Austria Agenda forderte die EZB sogar dazu auf, den Zinssatz Schritt für Schritt auf sieben Prozent anzuheben[2]. Hält die Inflation weiter an und setzen sich die Zinserhöhungen fort, ergeben sich zugleich neue Bedingungen sowie Möglichkeiten auf dem Finanzmarkt für Anleger.

 

Aus für Negativ- und Nullzinsen

Weil der Einlagenzins seit 2014 negativ war, bekamen Verbraucher so gut wie keine Zinsen auf das eigene Ersparte auf Tagesgeld- und Girokonten. Mit der Anhebung auf null Prozent im Juli vergangenen Jahres mussten Banken der EZB nun keine Strafzinsen mehr zahlen, wenn sie überschüssiges Geld auf ihrem Zentralbankkonto parkten, was sich in Folge direkt auf die Sparzinsen ihrer Kunden auswirken kann. Denn liegt der Einlagesatz derzeit bei 2,5 Prozent, müssen Kunden meist nicht nur kein Verwahrentgelt mehr ab einer bestimmten Summe auf ihrem Konto entrichten, sondern bekommen nun bei immer mehr Anbietern wieder jährliche Zinsen auf ihr Geldguthaben. Besonders Tagesgeldkonten sind dabei für Sparer bedeutsam, wie Strauss-Frank von Freedom Finance Europe weiß: „Sparkonten können ein guter Weg sein, um einen Teil des eigenen Kapitals als Erspartes zumindest etwas vor der Inflation zu schützen, ohne dass Anleger dabei aktiv investieren müssen. Außerdem ist das Geld auf dem Tagesgeldkonto jederzeit verfügbar, wodurch Kunden flexibel bleiben können.“

 

Aktuell höchster Zinssatz

Insbesondere Neobroker, die vor einigen Jahren den Finanzmarkt mit modernen und digitalen Produkten zur Geldanlage bei meist keinen oder geringen Gebühren aufmischten, werben nun seit Beginn des Jahres mit Zinsen auf Tagesgeld. Mit 2,5 Prozent pro Jahr kann neuerdings Freedom24 den aktuell höchsten Zinssatz in Europa versprechen. Strauss-Frank zum Launch: „Unser neues Angebot ergänzt die bereits bestehende Möglichkeit unseres Sparkontos, auf welchem Kunden ihr Kapital in US-Dollar verwahren können und dafür drei Prozent Zinsen erhalten. Mit dem neuen Sparkonto richten wir uns sowohl an Neu- als auch an Bestandskunden und freuen uns, ihnen die meisten Zinsen europaweit bieten zu können.“ Was das Angebot abgesehen von der Zinshöhe von der vielen Konkurrenz unterscheide? „Das Geld auf dem Konto wird täglich und ab dem ersten Tag der Kontoführung verzinst – das Angebot ist auf unbestimmte Zeit gültig und es gibt keine Einzahlungsgrenze, wie es bei anderen Anbietern der Fall ist“, führt Strauss-Frank aus. Auch ist es Kunden des Onlinebrokers möglich, Kapital für Aktieninvestitionen vom Tagesgeldkonto auf das eigene Handelskonto zu transferieren und umgekehrt: Das Geld von einem Handelskonto kann jederzeit auf das Sparkonto überwiesen werden. Denn vor allem in Zeiten der Teuerung gäbe es eine verstärkte Nachfrage der Investoren, Teile ihres verfügbaren Risikokapitals in sicherere Anlageformen investieren zu wollen, so Strauss-Frank.

 

Viele unterschiedliche Angebote

Weil Experten davon ausgehen, dass die EZB ihren Zinserhöhungskurs die nächsten Monate fortsetzen wird, werden wohl auch die Angebote von Onlinebrokern und Banken zunehmen – wenn auch unter verschiedenen Bedingungen, worauf Strauss-Frank verweist: „Bei unterschiedlichen Finanzanbietern gibt es diverse Vor- und Nachteile in Bezug auf Laufzeiten, Provisionen, Einschränkungen oder Guthabenbegrenzungen.“ Deswegen sei es ratsam, Konditionen und Angebote im Vorfeld zu vergleichen und eigene Prioritäten klar zu definieren. Bei Freedom Finance Europe freut man sich währenddessen, Neu- und Bestandkunden mit den versprochenen 2,5 Prozent auf Tagesgeld ab sofort begrüßen zu dürfen. 

 

Mehr Infos zum neuen Angebot: https://freedom24.com/d-saving-account

Freedom Finance Europe ist der einzige EU-basierte Investmentbroker dessen Holding am NASDAQ gelistet wird. Freedom Finance Europe bietet nationalen und internationalen Kunden Zugang zu 15 amerikanischen, europäischen und asiatischen Börsen und bietet ein breitgefächertes Angebot von Dienstleistungen auf den Finanzmärkten, um die kurz- und langfristigen finanziellen Bedürfnisse der Kunden erfüllen zu können. Über die Freedom24 Plattform und die mobile App erhalten Kunden direkten Zugang zu den Aktienmärkten und die Möglichkeit, in Aktien zu IPO-Preisen auf dem Sekundärmarkt zu investieren.

 

[1] https://www.statistik.at/statistiken/volkswirtschaft-und-oeffentliche-finanzen/preise-und-preisindizes/verbraucherpreisindex-vpi/hvpi

[2] https://www.derstandard.at/story/2000143591056/thinktank-raet-zu-zinserhoehung-durch-ezb-auf-sieben-prozent


RISIKOHINWEIS
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten. Weiterhin stellt die vergangene Performance eines Finanzprodukts keine Vorhersage für die zukünftige Entwicklung dar. Eine Haftung ist ausgeschlossen.

SAP und Swarovski bringen Luxus in die Cloud

Foto: “Lea Sonderegger, Chief Digital Officer bei Swarovski” / Fotocredit & Quelle: © Courtesy of Swarovski

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SAP gab am Donnerstag bekannt, dass sich die weltweit führende Schmuck- und Accessoires-Marke Swarovski für RISE with SAP und SAP Commerce Cloud entschieden hat. Ziel ist, das komplette digitale Backbone und die E-Commerce-Landschaft in die Cloud zu verlagern, Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern. Die strategische Partnerschaft mit SAP unterstützt die LUXignite-Strategie von Swarovski, um die Position des Unternehmens im Luxusbereich zu festigen und die Präsenz im Markt für Feinschmuck auszubauen.

 

RISE with SAP verwirklicht eine zukunftssichere digitale Basis, um die Cloud-Strategie von Swarovski umzusetzen und kontinuierliche Innovationen in der Cloud sicher und flexibel zu unterstützen. SAP Commerce Cloud bietet die Grundlage, um einzigartige Kundenerlebnisse über alle Kanäle hinweg zu schaffen.

Die Partnerschaft von Swarovski und SAP begann vor über 40 Jahren. In diesem nächsten Kapitel wird SAP den digitalen Wandel des 127-jährigen Unternehmens unterstützen.

„Innovation, gepaart mit unserem einzigartigen savoir-faire bei der Entwicklung wunderschöner Produkte, die unseren Kunden Freude bringen, steht im Mittelpunkt unseres Handelns“, sagt Lea Sonderegger, Chief Digital Officer bei Swarovski. „Wir freuen uns, mit unserem Partner SAP die technologische Basis für die Umsetzung unserer LUXignite-Strategie zu legen und einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen.“

 

Informationen zu SAP

Die SAP-Strategie soll dabei helfen, jedes Unternehmen in ein intelligentes nachhaltiges Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützen wir Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: SAP-Kunden generieren 87 % des gesamten weltweiten Handels. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. SAP unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software nach ihren eigenen Vorstellungen einfach und reibungslos nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es Kunden in 25 Branchen weltweit, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft SAP, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern.

Weitere Informationen unter www.sap.com.

Folgen Sie SAP auf Twitter unter @SAPdach.

27.03.: Biodiversität in der Stadt: Expert*innengespräch

Fotocredit: Bild KL 2023 2 © Adobe Stock Elena Dijour /span>

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Biodiversität in der Stadt: Ein Widerspruch?

 

Utl: Kaiserschild Lectures diskutieren Lösungsansätze für die Vereinbarkeit von Artenschutz und Stadtentwicklung

 

Die Kaiserschild-Stiftung und das Postgraduate Center der Universität Wien laden am 27. März 2023 Expert*innen zum Gespräch rund um die dringliche Frage nach der Vereinbarkeit von Artenschutz und Stadtentwicklung. Wie können die Anforderungen an eine wachsende Stadt mit dem Schutz der Biodiversität in Einklang gebracht werden?

Wien steht unter Wachstumsdruck. Prognosen sagen voraus, dass Wien in den nächsten fünf Jahren die 2-Millionen-Einwohner*innen-Marke überschreiten wird. Diese dynamische Bevölkerungsentwicklung ist mit großen Anforderungen an die benötigte Infrastruktur verbunden. Leistbarer Wohnraum, flächendeckende Mobilität und Klimaresilienz zählen zu den zentralen Herausforderungen der Stadtentwicklung und lassen eine hohe Aktivität in der baulichen Entwicklung Wiens erwarten.

Zugleich gerät die globale Biodiversität zunehmend unter Druck. Städte sind die zentralen Experimentier- und Erfahrungsräume für das Zusammenleben von Mensch und Natur. Die urbane Artenvielfalt leistet einen signifikanten Beitrag zur Lebensqualität in Städten. Doch der globale Biodiversitätsverlust ist alarmierend. Der Verlust von Lebensräumen durch menschliche Aktivitäten zählt zu den wichtigsten Gründen für das Artensterben. Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt stehen in einem bitteren Widerstreit mit der Herausforderung, eine funktionierende Infrastruktur für eine Millionenstadt zur Verfügung zu stellen.

 

Städte als Hotspots für Biodiversität

Während die Klimakrise als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit anerkannt ist und breit diskutiert wird, wird die Biodiversitätskrise in der öffentlichen Wahrnehmung bislang weniger bedacht. Dabei ist die Artenvielfalt weltweit bedroht. Städte können Hotspots der Biodiversität sein, stehen ihrerseits aber unter Druck, eine funktionierende Infrastruktur für die wachsende urbane Bevölkerung bereitzustellen.

Die Kaiserschild Lectures richten ein Schlaglicht auf das Thema „Biodiversität in der Stadt“ und diskutieren am 27. März im Naturhistorischen Museum Wien mit Ursula Bittner (Greenpeace Österreich), Franz Essl (Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, Universität Wien) und Thomas Madreiter (Planungsdirektor der Stadt Wien) die Vereinbarkeit von Artenschutz und Stadtentwicklung. Als Teil der Veranstaltungsreihe „Wissen schafft Diskurs“ wird die Veranstaltung gemeinsam mit der Wiener Zeitung durchgeführt.

 

Kaiserschild Lecture „Biodiversität in der Stadt: Artenvielfalt als Lebensgrundlage?“
Zeit: Montag, 27. März 2023, 18.30 bis 20.00 Uhr
Ort: Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien und online

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung über die Website www.postgraduatecenter.at/kaiserschild-lectures ist erforderlich.

 

Kaiserschild Lectures

Die Kaiserschild Lectures sind ein Projekt der gemeinnützigen Kaiserschild-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Postgraduate Center der Universität Wien. Die Lectures fördern den Dialog zwischen Studierenden, Wissenschaft und Wirtschaft. Zu innovativen Zukunftsthemen diskutieren Expert*innen aus Forschung und Industrie und entwickeln mit Studierenden Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen. Dabei findet einerseits eine Qualifizierung und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Andererseits wird der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und interessierter Öffentlichkeit forciert.

 

www.postgraduatecenter.at

Ein Fest für die ganze Stadt: Bürgermeister Ludwig freut sich auf Jubiläums-Marathon

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: ©

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40. Vienna City Marathon: Bürgermeister Ludwig freut sich auf Jubiläum

 

Österreichs größte Sportveranstaltung, der Vienna City Marathon (VCM), feiert am 23. April 2023 sein 40. Jubiläum. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat heute, Montag, bei einem Mediengespräch im Ringturm in der Inneren Stadt seine Vorfreude über die Laufveranstaltung geäußert. „Der Vienna City Marathon ist Österreichs größtes Laufevent und gehört zu den großartigsten Veranstaltungen dieser Stadt. Die Bilder, die von diesem Lauffest in die ganze Welt getragen werden, zeigen nicht nur die herausragende Architektur in der Stadt, sondern auch die beste Laufstrecke der Welt. Immerhin wurde in der Prater Hauptallee, ein ‚Welterbe der Leichtathletik‘, der Marathon-Weltrekord von Eliud Kipchoge aufgestellt.“ Der VCM sei damit eine wertvolle Visitenkarte, die eine attraktive und sichere Stadt mit viel Grünraum sowie einer funktionierenden Infrastruktur international zeige. 

 

Als „rekordverdächtig“ bezeichnete Bürgermeister Ludwig die Organisation der Laufbewerbe, bei der in diesem Jahr insgesamt bis zu 40.000 aktiv Teilnehmende und rund 200.000 Zuschauer*innen entlang der Strecke erwartet werden. Das erfolgreiche Zusammenwirken von 115 Organisationen und Institutionen – darunter fast alle Magistratsabteilungen der Stadt – würde diese Aufgabe erst ermöglichen, erläuterte Ludwig. Stellvertretend für alle Mitarbeitenden und alle Organisationen bedankte sich Wiens Bürgermeister beim langjährigen VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad. Besonders freue sich Ludwig auf den Kinder- und Inklusionslauf – „da geht mir jedes Mal das Herz über“. Ludwig bezeichnete den VCM als eine Veranstaltung, die das Gemeinsame in den Vordergrund stellt, was sich etwa beim Staffelmarathon zeige, bei dem die Strecke von 42.195 Metern von einer Gruppe absolviert wird. 

https://www.vienna-marathon.com/

Ein Monat Therme Wien Fitness um nur 79 Euro

Foto: “Jetzt zum günstigen Preis in der Therme Wien Fitness anmelden! ” / Fotocredit: © Therme Wien / Cathrine Stukhard / Quelle: Therme Wien

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Noch bis 31. März 2023 können alle Fitnessbegeisterten eine Monatskarte im Fitnesscenter der Therme Wien, an der auch die Wien Holding beteiligt ist, um 79 Euro statt den regulären 119 Euro buchen.

 

Wer sich regelmäßig bewegt und Sport betreibt, hält nicht nur seinen Körper fit, sondern stärkt auch seine Abwehrkräfte und die Gesundheit. Die Therme Wien bietet in ihrem Fitnesscenter mit mehr als 1.200 Quadratmetern Trainingsfläche ein umfassendes Fitnessangebot: Von Kardio-, Krafttrainingsmöglichkeiten bis hin zu attraktiven Bewegungseinheiten steht ein breites Spektrum zur Verfügung, um die eigene Fitness zu stärken und die Beweglichkeit zu erhalten.


Jetzt Fitness-Aktionskarte abschließen

Die Therme Wien Fitness bietet einen Monat Fitness und Gruppentraining um nur 79 Euro an. Das ist eine Ersparnis von 34% gegenüber dem Originalpreis. Inkludiert sind auch ein eigener Parkplatz, alle Gruppentrainingseinheiten, eine getrennte Sauna im Gardarobenbereich, Trainingsplanerstellung und 50% Ermäßigung auf die Thermentageskarte. Über den direkten Zugang zur Therme Wien erreichen Gäste und Mitglieder zudem ganz einfach die Sauna- und Thermenlandschaft der modernsten Stadttherme Europas. Das Fitnesscenter bietet verschiedene Mitgliedschaften für Fitness und Gruppentrainings an, auch in Kombination mit der Therme und deren Saunalandschaft. Das Angebot ist noch bis 31. März 2023 gültig.

Hier geht es zur Anmeldung »

Weitere Informationen:

Therme Wien

Therme Wien – Facebook

KELLY’S – MITTENDRIN

Foto: “KELLY’S CHIPS BAG” / Fotocredit & Quelle: © Kelly

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Kelly’s Chips Marke startet holografisches Erlebnis in WIEN MITTE The Mall in Partnerschaft mit Ingage Media

 

Wenn man in der Zeit von 20. bis 24. März durch The Mall in WIEN MITTE spaziert, darf man mit einem interaktiven Erlebnis der besonderen Art rechnen. Kelly’s macht sich in dieser Zeit eine revolutionäre Technik zunutze und spielt in Partnerschaft mit Ingage Media einen Werbespot aus, der die Chips dreidimensional durch die Luft der Mall schweben lässt.

 

Man ist also quasi mittendrin im Chipssackerl oder am Feld zwischen den Erdäpfeln – ganz ohne zusätzliche Hardware wie 3D-Brille oder Bildschirm.

Wir freuen uns, mit Kelly’s zusammenzuarbeiten, einer authentischen österreichischen Marke, die ihre Kartoffeln sogar in Österreich anbaut“, sagt Jay Sarma, CEO von Ingage Media.

Bei dem Werbespot wird die neue Hypergram-Aktivierung genutzt, eine revolutionäre neue holografische Technologie. Das Hypergram-Display macht herkömmliche Bildschirme oder Brillen überflüssig und ermöglicht so ein wirklich immersives und interaktives Erlebnis.

 

Der holografische Film von Kelly’s ist von 20. bis 24. März in WIEN MITTE The Mall zu sehen.

Zum Film geht es HIER.

Zusätzlich wird gesampelt: am 22. März von 11 bis 14 Uhr und am 23. März von 16 bis 19 Uhr.

 

Knackiger, einfacher und schneller geht‘s nicht.

Wussten Sie, dass…

  • …Kelly’s Chips zu 100 % aus österreichischen Kartoffeln und im Werk in Wien 22 produziert werden?
  • …rund 27 000 Tonnen Erdäpfel jährlich für Kelly’s Chips verarbeitet werden?
  • …rund 90 österreichische Kartoffelbauern die Kartoffeln für Kelly’s Chips und Sticks liefern?
  • …das nächste Kartoffel-Feld nur 6 km von der Produktion entfernt ist?
  • …Soletti mit rund 12 000 Tonnen Mehl pro Jahr zu den größten heimischen Mehlabnehmern zählt?
  • …alle Soletti Produkte in Feldbach in der Steiermark produziert werden?
  • …mehr als 2 000 Tonnen österreichischer Maisgrieß zu Kelly’s Snacks verarbeitet werden?
  • …rund 1 100 Tonnen österreichisches Salz für Kelly’s Snacks verarbeitet werden?
  • …für Kelly’s und Soletti Produkte nur Salz von den Salinen Österreichs verwendet wird?
  • …Kelly’s und Soletti auf Geschmacksverstärker verzichten und nur MSG-freie Gewürze einsetzen?
  • …für Kelly’s Snacks rund 300 Tonnen Gewürze verarbeitet werden?
  • …die Kelly Werke in Wien und Feldbach zu 100 % ohne Palmöl produzieren?

 

ABOUT KELLY

Im Hause Kelly dreht sich alles um knisternden, regionalen Genuss!

93 Landwirtschaftsbetriebe liefern jährlich ca. 27 000 Tonnen beste Kartoffeln aus den Regionen Absdorf, Hollabrunn, Tullnerfeld, Korneuburg, Mistelbach, Marchfeld und Seewinkel in das Werk im angrenzenden 22. Wiener Gemeindebezirk. Somit ist Kelly auch der zweitgrößte, industrielle Kartoffelabnehmer in Österreich. Neben den österreichischen Erdäpfeln verwendet Kelly auch ausschließlich Salz aus den heimischen Alpen für seine Snacks. Rund 1 100 Tonnen des weißen Goldes werden im Jahr für die Verfeinerung der knusprigen Leckereien maßvoll eingesetzt.

https://www.kellys.at/

 

ABOUT HYPERGRAM

Hypergram nutzt die neueste 8K 3D-Holografie-Technologie. Das Hypergram-Erlebnis wurde von Ingage Media und der Disturbed Media Group mit der Absicht entwickelt, die Verbraucher zu begeistern und zu fesseln und gleichzeitig die OOH-Marketingbranche zu verändern. Es verspricht ein einzigartiges Erlebnis mit echten holografischen 3D-Objekten, die in der Luft schweben und lange in der Erinnerung bleiben.

https://www.ingagemedia.co.uk/hypergram

Sabine Flicker – Leiterin der Antikörper-Arbeitsgruppe am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien

Foto, Fotocredit & Quelle: © Sabine Flicker

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 20.03.2023

frauen-business.at hat mit Sabine Flicker, PhD, Assoc. Prof. über ihre Rolle als Forscherin gesprochen und auch darüber, wie sie die Rolle der Frau in der Wissenschaft sieht. Außerdem gibt sie uns einen tiefen Einblick in das Daily Life einer Wissenschaftlerin. Sabine Flicker leitet die Antikörper-Arbeitsgruppe am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien.


f-b.at: Sabine, Du hast als Frau in der Wissenschaft eine beachtliche Karriere gemacht – bist assoziierte Professorin an der Medizinischen Universität Wien am Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie. Was gehört zu Deinen Aufgaben als assoziierte Professorin?

S.F: Zu meinen Aufgaben zählt vor allem die selbständige Forschung sowie das Einwerben von Drittmittel zu Fachfragen, die noch nicht beantwortet sind, mit denen ich meine Mitarbeiter:innen zahle. Die selbständige Vorbereitung und Abhaltung von Lehrveranstaltungen sowie die Betreuung von Studierenden (Master und PhD Studierenden) macht auch einen großen Teil meiner Arbeit aus. Dazu gehört auch die Abnahme von Prüfungen, die Betreuung und Beurteilung von Masterarbeiten und Dissertationen. Ein weiterer spannender Aspekt ist meine Rolle als Editorin und Reviewerin (Gutachterin) für verschiedene Fachjournale. Zurzeit arbeite ich zum Beispiel als Gasteditorin mit einem schwedischen Kollegen an einer Spezialausgabe über unser Fachgebiet: „Allergen-spezifische Antikörper- von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung“. Kongressfortbildung, das Aufbauen von internationalen und nationalen Kooperationen gehört genauso dazu, um gemeinsam Fragestellungen besser beantworten zu können. Natürlich muss ich mich auch um diverse Verwaltungsaufgaben kümmern.

 

f-b.at: Wann hast du zum ersten Mal dein Interesse für Wissenschaft entdeckt?

S.F: Ich habe schon mit 16 Jahren gewusst, dass ich Forscherin werden will und es war definitiv die richtige Entscheidung. Ich liebe meinen Job, es ist eine absolute Berufung. Als ich am Ende meines Diplomstudiums während eines Praktikums meinen Dissertationsbetreuer und späteren Mentor kennen gelernt habe, war die Leidenschaft für Allergie und vor allem für monoklonale (allergen-spezifische) Antikörper entfesselt und in meinem Hirn eingemeißelt. Es war sofort klar, das ist es für mich und hat mich seitdem nie mehr losgelassen.

 

f-b.at: Hat Dich die Herangehensweise Deiner Leherer:innen in deiner Entdeckungsfreude beeinflusst?

S.F: Ja, definitiv. Ich habe mir von jedem/r meiner Lehrer:innen das Beste abgeschaut.

 

f-b.at: Wie war Dein bisheriger beruflicher Weg bis zu Deiner heutigen Position – steinig oder easy?

S.F: Ich arbeite nun seit 27 Jahren am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung und leite seit 14 Jahren meine eigene unabhängige Arbeitsgruppe. Der bisherige Weg war ein sehr langer und lange ohne Aussicht auf eine permanente Stelle. Ich habe mich von einem Drittmittelprojekt zum nächsten weiterfinanziert, um meine Projekte weiterführen zu können. 2015 war es dann soweit – endlich ein unbefristeter Arbeitsvertrag als Assozierte Professorin an der Medizinischen Universität Wien, nach fast 20 Jahren. Dieser Vertrag ist an eine Qualifizierungsvereinbarung mit der Meduni Wien gebunden. Meine Qualifizierung als Assozierte Professorin wird nun alle 6 Jahre evaluiert, wobei die Schwerpunkte der Evaluierung bei den Themen publizieren, Drittmittelaquise und Lehre liegen.

 

f-b.at: Wer oder was hat Dich besonders inspiriert, in der Forschung zu bleiben und nicht in die Privatwirtschaft zu gehen?

S.F:  Mein eigener Wunsch und Wille. Es ist die Freiheit in der Forschung, Fachthemen, Mitarbeiter:innen und Kooperationspartner:innen selbst auszuwählen und die eigenen Projekte in die Richtung und dem Ausmaß gemeinsam voranzutreiben, die/das man selbst für das beste hält.

 

f-b.at: Was macht Dich als Wissenschaftlerin persönlich aus?

S.F: Neugierde, Abenteuerlust, Vorfreude auf das Unbekannte zuzugehen, Fragen nachzugehen, die ich beantworten will, Liebe zum Fach, Interesse, weiters Persistenz, Bestimmtheit, Euphorie, Lockerheit, Flexibilität nicht in Konventionen zu denken, Kompetenz und der Wunsch gemeinsam die beste Lösung zu finden, definitiv keine Selbstgefälligkeit, sondern Respekt und Wertschätzung für meine Weggefährten.

 

f-b.at: Mit welchem Forschungsthema beschäftigst Du Dich derzeit?

S.F: Mit allergen-spezifischen Nanobodies. Das sind ganz kleine Antikörper, die aus dem Serum von Kamelen, Dromedaren und Alpakas gewonnen werden und trotz ihrer geringeren Größe alle Eigenschaften von Antikörper besitzen. Nanobodies sind völlig faszinierende, kleine mächtige Kerle.

 

f-b.at: Was begeistert Dich an Deiner täglichen Arbeit?

S.F: Die Vielfalt meiner Aufgaben und das Privileg in einem schnelllebigen Alltag, die Zeit zu haben über wichtige gesundheitliche Fragen nachzudenken und sie gemeinsam mit meinen Mitarbeiter:innen versuchen zu beantworten. Ich muss sagen, wenn die Augen meiner Mitarbeiter:innen oder von Studierenden, die ich während ihrer Praktika betreuen darf, vor Begeisterung leuchten, dann bin ich am glücklichsten im Arbeitsalltag, das gibt mir unendlich viel Kraft und positive Energie.

 

f-b.at: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

S.F.: Sehr viel Troubleshooting, sprich Erklärungen/Lösungen zu finden, warum Experimente nicht funktioniert haben, um zu erkennen, ob es methodisch ein Problem gibt oder unser Lösungsansatz für die Fragestellung nicht korrekt ist. Eng verknüpft damit ist, Mitarbeiter:innen zu betreuen, zu motivieren und zu führen. Weiters sitze ich leider viel am PC, um an Publikationen zu arbeiten, Anträge für Drittmittel zu schreiben, oder rezente Fachliteratur zu studieren und ihre Auswirkung auf unsere Fragestellungen zu beurteilen. Ich darf verschiedene fachliche Beiträge korrigieren, bereite Vorträge oder Vorlesungen vor. Durch die Pandemie ist meine Reisetätigkeit in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was ich aber durchaus als positiv empfunden habe, weil ich die Zeit für unsere Projekte genützt habe.

 

f-b.at: Was war Dein größter Glücksmoment als Wissenschaftlerin?

S.F: Da gab es gleich mehrere ganz große Glücksmomente. Zunächst war es das geschaffte Dokorat, dann definitiv die erworbene Venia dozendi (Habilitation). Beides habe ich ausgiebig und mehrmalig gefeiert. Aber auch die Zusage von eingeworbenen Drittmitteln ist Erleichterung und Glücksmoment zugleich. Ein ganz besonderer Moment war meine erste Publikation als Korrespondierende und Letztautorin, das war Stolz gepaart mit totaler Zufriedenheit.

 

f-b.at: Und wie sah Dein größter Frustmoment aus?

S.F: Sehr enttäuscht war ich ein paar Mal, weil ich wichtige Wissenschaftspreise nicht gewonnen habe. Und gelegentlich gibt es kurzzeitig Frust, wenn Experimente nicht klappen. Aber nachdem wir darüber geschlafen haben, findet sich am nächsten Tag schon eine Lösung oder zumindest eine Erklärung, und das stachelt ja wieder an, es besser zu machen. Wenn ich ehrlich bin, muss man als Forscher:in sehr resistent gegenüber Tiefschlägen sein, sonst ist man der Branche definitiv nicht gewachsen.

 

f-b.at: Was ist Dein großes Ziel als Wissenschaftlerin?

S.F: Der Nobelpreis! Nein, Spaß beiseite, mein größter Wunsch ist niemals diese unendliche Freude an meiner Passion zu verlieren und mir bis zuletzt die Flexibilität in meiner Denkweise erhalten zu dürfen. Somit ist mein Ziel, noch viele wunderbare Jahre gemeinsam mit jungen, begeisterten Menschen an spannenden Fachfragen zu arbeiten und Antworten zu finden.


f-b.at: Was ist Dein liebstes technisches Forschungsspielzeug und was kann es?

S.F: Ein Lieblingsspielzeug habe ich gar nicht, es gibt ein Gerät (Biacore) mit dem die Stärke und Dauer der Bindung von zwei oder mehreren Proteinen bestimmt werden kann. Diese Messungen sind immer wieder faszinierend, weil wir sie real-time (in Echtzeit) beobachten können.

 

f-b.at: Was wünschst Du Dir für die Zukunft Deines Fachgebietes?

S.F: Weiterhin finanzielle Unterstützung von Forschungsförderern wie dem Wissenschaftsfonds (FWF) für die Allergieforschung und interessante Begegnungen mit Kolleg:innen, um gemeinsam Projekte in neue und spannende Richtungen zu entwickeln.

 

f-b.at: Wie wichtig sind Social Media Kanäle wie Facebook, Pinterest und Instagram für die Forschung?

S.F: Sehr wichtig. Ich nütze die Facebook Gruppen meiner jetzigen Mitarbeiter:innen, um neue Mitarbeiter:innen zu finden. Die MedUni Wien hat einen eigenen YouTube-Kanal, um wichtige Informationen zu verbreiten. Pinterest und Instagram verwende ich nicht, aber unlängst durfte ich mein erstes Podcast Interview für PhD Studierende geben, zum Thema: „Was muss ich bedenken, wenn ich meine erste Publikation schreibe?“.

 

f-b.at: Wie macht man deiner Erfahrung nach die wissenschaftliche Forschung für junge Leute, vor allem für Frauen zugänglicher?

S.F: Es wird in diese Richtung schon sehr viel gemacht. Allem voran ist hier die Kinderuni (heuer zwischen 8. und 22. Juli 2023) zu nennen, die mit zusätzlichen Programmen wie Kinderuni on tour und Kinderuni online wirklich sehr viel anbietet. Weiters gibt es zum Beispiel, den Töchtertag (heuer am 27. April) und den Frauentag (8. März), wo Frauenförderung in der Wissenschaft speziell behandelt werden Frauen bzw. Mädchen eingeladen sind, mitzuforschen.  Wir experimentieren mit Mädchen und Burschen während ihren Berufspraktischen Tagen und bieten Sommerpraktika an für Studierende, die ganz am Anfang ihres Studiums stehen. Heuer darf ich bei einer Summer School inklusive Praktikum mitwirken, wo Jugendliche aus sozial schwachen Familien bei Ihrem Wunsch Medizin zu studieren, fachlich und finanziell unterstützt werden. Auch der Wirkungsgrad der “Langen Nacht der Forschung” (findet wieder 2024 statt), junge Menschen zu erreichen ist nicht zu unterschätzen.

 

f-b.at: Fühlst Du Dich als Frau in der Forschung benachteiligt?

S.F: Ich weiß, dass für die MedUni Wien Chancengleichheit ein zentrales Anliegen ist. So gibt es eine Stabstelle „Gender Mainstreaming und Diversity“, die sich der Gleichstellung und Frauenförderung auf allen Qualifikationsstufen, und besonders in den Führungspositionen widmet, mit dem Ziel die Frauenquote zu erhöhen. Deswegen gab es auch zum Bespiel in letzter Zeit Frauencalls für verkürzten Berufungsverfahrens gemäß § 99 zur Universitätsprofessorin. Weiters gibt es einen Club der Professorinnen an der MedUni Wien, der sich der Aufgabe widmet, die Karrieren von Frauen an der MedUni Wien zu fördern. Auch bietet unser Referat für Personalentwicklung immer wieder mehrtägige Seminare zum Thema Karriere, Ausbildung zur Führungskraft und ähnliches an. Es passiert zum Thema Frauenförderung also wirklich einiges an der Uni. Nichtsdestotrotz muss ich schon erwähnen, dass der Männeranteil bei hohen Führungspositionen an der MedUni Wien noch immer sehr hoch ist, so werden bei 13 Zentren der MedUni Wien nur 5 Zentren von Frauen geleitet.

Zur Frage, ob ich als Frau persönlich benachteiligt wurde? Jein! Als Mitarbeiterin vom Vorgesetzten je höher ich die Karriereleiter geklettert bin, wobei ich mir die ehrliche Frage stelle, ob das nicht auch passiert wäre, wenn ich ein Mann wäre. Ich weiß aber von einigen Kolleginnen, dass sie definitiv benachteiligt wurden, indem sie bei einzelnen Karriereschritten (z.b. Habil, Grant Einreichung, Publikation als Korrespondierende Autorin) erfolgreich abgehalten wurden.

 

f-b.at: Forschen Frauen anders als Männer?

S.F: Definitiv, den meisten Männern ist es sehr wichtig zu wissen und kundzutun, was sie persönlich geschafft haben. Die Frauen, mit den ich zusammengearbeitet habe und arbeite, sind da wesentlich entspannter und arbeiten an den Fragestellungen und ihrer Beantwortung, also mehr an der Sache.

 

f-b.at: Du hast eine hohe Position in der Wissenschaft. Wie gehen Deine Kollegen, Auftraggeber etc. mit dieser Position um?

S.F: Sie nehmen mich ernst.

 

f-b.at: Was ist Dir wichtig in Deinem Arbeitsumfeld bzw. bei Deinen Mitarbeiter:innen?

S.F: Meine Mitarbeiter:innen sollten folgendes für ihre Arbeit mitbringen:
Begeisterung, Durchhaltevermögen, Einsatz, Klarheit, Elan, Organisation, Vorausschauen und Loyalität. Weiters freue ich mich immer über Fragen, die ich nicht sofort beantworten kann, das hält die grauen Zellen frisch.

 

f-b.at: Was würdest Du der nächsten Generationen raten – in der Forschung oder in der Privatwirtschaft arbeiten?

S.F: Das kommt sehr auf den Charakter an. Die relevanten Fragen, die es zu beantworten gilt: Freiheit oder Geld? Beruf oder Berufung?

 

f-b.at: Wann und wo schaltest du ab?

S.F:  Jeden Abend, entweder mit Sport (Klettern) oder einem guten Gespräch mit einem guten Glas Wein mit meinem Partner. Und natürlich im Urlaub, am Surfbrett, einem Buch oder den weiten Blick aufs Meer.

 

f-b.at: Welche drei Dinge sind dir am wichtigsten?

S.F: Für die Forschung: Publikationen, Drittmittel und Mitarbeiter:innen.
Fürs Leben: Zufriedenheit, Freiheit, Erfolg

 

f-b.at: Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

S.F: Soweit denke ich gar nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt und denke in Meilensteine für den Erfolg unserer Projekte.

 

f-b.at: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg und Freude!


 

Mehr Infos zu Sabine Flicker und ihrer Arbeit kann man hier finden:


https://pii.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/institut-fuer-pathophysiologie-und-allergieforschung/ag-antikoerperforschung/


https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/detailseite/2019/news-im-maerz-2019/neue-hoffnung-fuer-saisonale-allergikerinnen/

 

https://www.meduniwien.ac.at/web/forschung/researcher-profiles/researcher-profiles/detail/?res=sabine_flicker&cHash=7c203006ade50a2f414ad7b055bee527

 

Über das Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der Medizinischen Universität Wien:

https://www.meduniwien.ac.at/hp/cepii/

 

Über das Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung

https://www.meduniwien.ac.at/hp/ipa/

Tag des Waldes: WWF fordert Anpassung von Forstgesetz an Klimakrise

Fotocredit: © WWF – Matthias Schickhofer / Quelle: WWF

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Klimakrise und Forstwirtschaft setzen Wälder unter Druck – Funktion als CO2-Senke nicht mehr sicher – Landwirtschaftsminister in der Pflicht

 

Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März weist die Naturschutzorganisation WWF Österreich auf einen bedrohlichen Kipp-Punkt hin: “Aktuelle Berechnungen zeigen, dass die Wälder in den Jahren 2018 und 2019 eine Kohlenstoffquelle waren. Sie haben also mehr CO2 an die Atmosphäre abgegeben als aufgenommen und sind damit vom Klimaschützer zur Klimabelastung geworden”, warnt WWF-Waldexpertin Karin Enzenhofer. “Unsere Wälder werden also nicht mehr wie lange angenommen noch über Jahrzehnte als Kohlenstoffsenke erhalten bleiben.”

 

Der WWF fordert daher Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig zur Anpassung des Forstgesetzes an die Klimakrise auf: “Die Politik muss unbedingt die letzten verbliebenen Naturwälder Österreichs unter Schutz stellen”, fordert Enzenhofer. “Sie speichern enorm viel Kohlenstoff und gehören zu den letzten großen Bollwerken der Artenvielfalt. Deshalb spielen sie in den nächsten Jahren eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise.” Um die Naturwälder adäquat schützen zu können, braucht es neben ausreichend finanziellen Mitteln auch systematische Erhebungen zu deren genauer Verortung und Ausdehnung. “Besonders wichtig wäre eine gesetzliche Verankerung der Klimaschutzfunktion der Wälder”, erklärt Karin Enzenhofer. “Dann könnten auch endlich Waldbesitzer belohnt werden, wenn sie sich für den Erhalt der Natur einsetzen.”

 

In Österreich speichern die Wälder rund eine Milliarde Tonnen Kohlenstoff. Damit sind sie derzeit noch der größte heimische Kohlenstoffspeicher – vor Mooren und Feuchtgebieten. “Das entspricht mehr als dem 45-fachen des jährlichen CO2-Ausstoßes in Österreich”, erklärt Karin Enzenhofer – und verdeutlicht damit die Gefahr: “Bei Übernutzung oder größeren Schäden kann der Wald auch sehr viel CO2 freisetzen, was die Klimakrise weiter anheizen würde.” Dass der Wald in den Jahren 2018 und 2019 zur Kohlenstoffquelle wurde, hat vielfältige Ursachen: “In beiden Jahren gab es nur geringe Niederschläge, weshalb sich das Wachstum der Wälder verlangsamt hat”, sagt Enzenhofer. “Gleichzeitig haben Stürme große Schäden angerichtet. Das hat dazu geführt, dass der Waldboden stärkerer Sonneneinstrahlung ausgesetzt war und mehr CO2 freigesetzt hat.” 

 

Inzwischen speichern Österreichs Wälder wieder mehr Kohlenstoff. Die Entspannung könnte jedoch nur von kurzer Dauer sein. “Trockenjahre werden in Zukunft häufiger werden, ebenso wie Extremwetterereignisse”, warnt WWF-Waldexpertin Enzenhofer. Gleichzeitig steigt der Druck durch die Bewirtschaftung. So wuchs die Holznutzung im Jahr 2021 um fast zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2020. “Die vielen Monokulturen und die zu intensive Nutzung bedrohen die Vielfalt der Waldarten und damit auch den Kohlenstoffspeicher Wald”, mahnt Karin Enzenhofer. 

 

www.wwf.at