Author: Alexa Szikonya

Digitalisierung in KMUs

Foto, Fotocredit & Quelle: © Lily Akpuaka-Bosse – hireFAIR

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Warum Investitionen oft ins Leere gehen und wie eine produktorientierte Herangehensweise helfen kann

 

In einer sich rasch wandelnden Geschäftswelt ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Dennoch scheitern viele Projekte, besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), an den Erwartungen. Laut einer Studie der Statistik Austria weisen vier von zehn Unternehmen in Österreich eine sehr geringe Digitalisierungsintensität auf. Bei KMUs ist die grundlegende digitale Intensität mit lediglich 58 Prozent besonders niedrig.[1] 

Oftmals werden große Summen in digitale Transformationsprojekte investiert, aber der gewünschte Nutzen bleibt aus. Ein Grund dafür ist die falsche Wahl der Umsetzungsstrategie, wie IT-Expertin Lily Akpuaka-Bosse, Gründerin von hireFAIR, weiß.  Sie beleuchtet nun die Unterschiede zwischen produkt- und projektorientierten Ansätzen und gibt Empfehlungen für die korrekte Implementierung bei KMUs.

 

Die Digitalisierung in Österreich steht vor Herausforderungen, die sich vor allem in den letzten Jahren verstärkt haben. Seit der Pandemie stagniert die digitale Transformation – insbesondere bei kleinen Unternehmen mit weniger als 20 Angestellten. Diese Unternehmen haben Schwierigkeiten, mit größeren Firmen Schritt zu halten und bleiben oft hinter den Erwartungen zurück. Etwa 24 Prozent der befragten KMUs, die immerhin 99,7 Prozent aller Unternehmen in Österreich ausmachen, planen zwar Investitionen in die Digitalisierung, doch viele von ihnen fühlen sich unzureichend vorbereitet und mangelhaft unterstützt. Besonders in Branchen wie Handel, Tourismus und Landwirtschaft wird das Potenzial der Digitalisierung bei Weitem nicht ausgeschöpft.[2] Das zeigt sich in der Vergrößerung der digitalen Kluft zwischen kleinen und größeren Unternehmen. Welche konkreten Maßnahmen kleine Unternehmen ergreifen können, um ihre digitale Zukunft erfolgreich zu gestalten, erklärt Digitalisierungsexpertin Lily Akpuaka-Bosse. Als Gründerin von hireFAIR, einem innovativen Start-up aus Tirol, das IT-Fachkräfte aus Nigeria remote an österreichische Unternehmen vermittelt, erkennt sie die Dringlichkeit für bessere Digitalisierungsstrategien in Betrieben.

 

Projekt- vs. produktorientierte Strategien: Digitalisierung als fortlaufender Prozess

Um erfolgreich digital zu transformieren, müssen Unternehmen die richtige Strategie wählen – und dabei stehen zwei Ansätze im Vordergrund: die projekt- und die produktorientierte Herangehensweise.  Die traditionelle, projektorientierte Herangehensweise an Digitalisierung ist darauf ausgelegt, eine einmalige, spezifizierte Lösung innerhalb eines festen Zeitrahmens und Budgets zu liefern. Diese Strategie ignoriert jedoch, dass Digitalisierung ein kontinuierlicher Prozess ist. „Viele Unternehmen denken, dass Digitalisierung ein Projekt ist, das nach einiger Zeit abgeschlossen ist. Doch in Wahrheit müssen Lösungen kontinuierlich weiterentwickelt werden, um mit den sich ändernden Geschäftsanforderungen Schritt zu halten“, erklärt Akpuaka-Bosse. Im Gegensatz dazu steht der produktorientierte Ansatz, der auf langfristige Entwicklung setzt. „Ein produktorientierter Ansatz ermöglicht es, Lösungen iterativ zu verbessern und sie flexibel an die Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen. Das ist für KMUs besonders wichtig, die oft nicht über große Budgets und Ressourcen verfügen, um ein komplett neues Digitalisierungsprojekt zu starten. Für sie ist es wichtig, digitale Veränderungen schrittweise, dafür aber schnell und kostensparend implementieren zu können, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Akpuaka-Bosse.

 

Typische Fehler in Digitalisierungsprojekten vermeiden

Ein häufiger Grund für das Scheitern von Digitalisierungsprojekten ist der Mangel an Fachwissen und Führungskompetenz. „Digitalisierung ist kein technisches Problem, das man einmalig löst – es ist ein kontinuierlicher Wandel, der starke Führung erfordert“, betont die Expertin. Viele KMUs scheitern, weil sie komplexe technische Lösungen wählen, die nicht mit ihren tatsächlichen Geschäftsanforderungen übereinstimmen. „Oft fehlen klare Ziele oder das Verständnis dafür, was die Digitalisierung wirklich bringen soll. Diese Unklarheit führt dazu, dass viel Geld für Lösungen ausgegeben wird, die am Ende nicht den gewünschten Mehrwert liefern“, warnt sie. Um dieses Risiko zu vermeiden, empfiehlt Akpuaka-Bosse, externe Fachleute einzubeziehen. Diese können Unternehmen dabei unterstützen, klare Ziele zu definieren und maßgeschneiderte Strategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sind, ohne eine Fehlinvestition zu riskieren. Die Expertin betont zudem die Notwendigkeit speziell geschulter Führungskräfte, um typische Fallstricke wie mangelndes Stakeholder-Engagement oder unzureichendes Change-Management zu vermeiden. Gerade Unternehmen ohne umfangreiche IT-Kenntnisse profitieren davon, externe Digitalisierungsexperten einzubeziehen, um eine zukunftssichere Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten.

 

Proof-of-Concepts, KPIs und der Einsatz von Cloud-Lösungen: Darauf kommt es an

Bevor KMUs in die Entwicklung einer vollständigen technischen Lösung investieren, sollten sie gemeinsam mit dem Digitalisierungsleiter wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) definieren und einen Proof-of-Concept durchführen. Dieser Testlauf einer vereinfachten Lösung hilft, Feedback zur Benutzerfreundlichkeit und zum Mehrwert zu sammeln. KPIs, die sowohl technische als auch geschäftliche Kennzahlen umfassen, erlauben die Bewertung des ROI, sodass nur Produkte weitergeführt werden, die auch langfristig einen Mehrwert bieten. Am kostengünstigsten bieten sich für KMUs Cloud-Technologien und vorgefertigte Digitalisierungstools an, um ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren.  „Cloud-Lösungen sind besonders für KMUs attraktiv, weil sie flexibel skalierbar sind und so mit den Bedürfnissen des Unternehmens wachsen oder schrumpfen können“, erklärt Akpuaka-Bosse. Auch vorgefertigte Tools, die branchenübergreifend genutzt werden, können eine sinnvolle Ergänzung sein: „Für Standardprozesse, die in vielen Unternehmen gleich sind, ist es oft sinnvoller, auf bestehende Lösungen zurückzugreifen, anstatt alles von Grund auf neu zu entwickeln. Aber diese Tools müssen sorgfältig geprüft werden, insbesondere in Hinblick auf Datenschutz und Integration.“ Auf diese Weise können KMUs schrittweise und risikominimiert in die Digitalisierung einsteigen, ohne langfristig unnötige Kosten oder Komplexitäten zu schaffen.

 

[1] https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2023/11/20231129IKTU2023.pdf

[2] https://www.drei.at/de/ueber-uns/presse/presseaussendungen/detail_1287686.html

 

https://www.hirefair.at/

Krebsdiagnosen schießen nach oben: Warum regelmäßige Vorsorge so wichtig ist

Foto: “Gerald Timmel, Geschäftsführer von DocFinder” / Fotocredit & Quelle: © DocFinder

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In Österreich erhalten jedes Jahr rund 45.000 Menschen die Diagnose Krebs – und es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2030 sogar auf bis zu 50.000 Neudiagnosen pro Jahr ansteigt.[1] Doch es gibt Hoffnung: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können nicht nur menschliche Tragödien verhindern, sondern auch das Gesundheitssystem entlasten. Aktuelle Erkenntnisse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zeigen klar, wie entscheidend Früherkennung ist – nicht nur, aber gerade bei Brust- und Darmkrebs.

So könnten etwa durch das frühzeitige Entfernen von Polypen bei der Darmspiegelung bis zu 50 Prozent der späteren Behandlungskosten vermieden werden.[2] Und vor allem kann Früherkennung Leben retten. Dennoch nehmen viele Menschen die Möglichkeit zu einer frühzeitigen gesundheitlichen Abklärung nicht wahr. Warum das so ist, welche Krebsarten in Österreich besonders stark vertreten sind, und wie man niederschwellig und digital die eigene Gesundheitsvorsorge in die Hand nehmen kann, darüber informiert Gerald Timmel, Geschäftsführer des Gesundheitsportals DocFinder.

 

Ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit beginnt oft mit gezielter Vorsorge. Jedes Jahr erkranken in Österreich tausende Frauen und Männer an Krankheiten wie Brust- und Darmkrebs – doch die gute Nachricht ist: Eine frühe Diagnose steigert die Heilungschancen erheblich. “Umso wichtiger ist es, die angebotenen Vorsorgemöglichkeiten zu nutzen und regelmäßige Untersuchungen wahrzunehmen. Frühzeitige Vorsorge und regelmäßige Untersuchungen können definitiv Leben retten und die Lebensqualität von Betroffenen erhöhen”, erklärt DocFinder-Geschäftsführer Gerald Timmel.

 

Brustkrebs bei Frauen, Prostatakrebs bei Männern am häufigsten

Laut Statistik Austria machte bei Frauen 2022 Brustkrebs mit rund 6.000 neuen Fällen die häufigste Form bösartiger Tumore aus, das entspricht einem knappen Drittel aller neuen Krebsdiagnosen bei Patientinnen. Er war zugleich auch die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen – knapp hinter Lungenkrebs. „Angesichts dieser Fakten sind regelmäßige Untersuchungen, wie Mammografien, besonders wichtig, da Brustkrebs im Frühstadium deutlich besser behandelbar ist. Grundsätzlich wird allen Frauen ab 50 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie empfohlen. Wer hinsichtlich Brust- oder Eierstockkrebs familiär vorbelastet ist, sollte zudem über eine genetische Beratung nachdenken – denn bestimmte genetische Mutationen (BRCA1 und BRCA2) können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Bei Brustkrebs, prinzipiell als Frauenkrankheit bekannt, gibt es auch minimale Fallzahlen bei Männern. Sie erkranken jedoch am häufigsten an einer anderen Krebsart, nämlich Prostatakrebs. 2022 wurden hier in Österreich 7.000 neue Fälle registriert. „Bedenklich ist, dass bösartige Tumore der Prostata von 2003 bis 2013 bereits rückläufig waren, und sie nun seit 2015 aber wieder ansteigen“, so Timmel. Neben Lungenkrebs ist auch Dickdarmkrebs eine besonders häufige und relevante Erkrankung. Er steht insgesamt an dritter Stelle bei den Krebsneuerkrankungen in Österreich. Das besonders Tückische daran: Im frühen Stadium verursacht Darmkrebs oft keine Beschwerden, und wird deshalb meist erst spät entdeckt. „Regelmäßige Vorsorge ist hier das A und O: Eine Darmspiegelung, die sogenannte Koloskopie, ist eine äußerst wirksame Methode zur Früherkennung. Sie ermöglicht es, Krebsvorstufen wie Polypen rechtzeitig zu entdecken und zu entfernen – und senkt so das Risiko für eine spätere Krebsentwicklung erheblich“, möchte Timmel dafür sensibilisieren, sich frühzeitig mit diesem möglichen gesundheitlichen Problem zu befassen. Als Risikofaktoren für Darmkrebs gelten beispielsweise Rauchen und Übergewicht, sowie eine – damit oft einhergehende – ungesunde Ernährungsweise und mangelnde Bewegung.

 

Per Klick zum Arzt: Digital und flexibel planen, Ausreden keine Chance geben

Den bevorstehenden Jahreswechsel nehmen viele Menschen zum Anlass, um sich vorzunehmen, im neuen Jahr mehr auf ihre Gesundheit zu achten. Dennoch passiert es viel zu häufig, dass trotz guter Vorsätze Ausreden gefunden werden, warum Arztbesuche auf die lange Bank geschoben werden. „Stress im Beruf oder Verpflichtungen daheim bei der Familie werden hier sehr gerne ins Treffen geführt. Das mag alles stimmen, doch der eigenen Gesundheit rechtzeitig Vorrang zu geben, sollte alternativlos sein“, macht Timmel klar. Auch die Angst vor einer unliebsamen Diagnose sollte nicht von Terminen bei Medizinern abhalten, denn je mehr Zeit vergeht, desto eher können sich Symptome verschlimmern. Neben Mammografie und Darmspiegelung gibt es viele weitere wichtige Vorsorgeuntersuchungen, die je nach Alter, Geschlecht und individuellen Risikofaktoren sinnvoll sind. Hautkrebs-Checks gehören ebenfalls zu den zentralen Präventionsmaßnahmen. Ab dem 35. Lebensjahr sollte die Haut regelmäßig von einem Facharzt auf auffällige Veränderungen untersucht werden. Männern ab 45 Jahren wird empfohlen, sich regelmäßig auf Prostatakrebs untersuchen zu lassen. Auch die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen sowie die Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker sind wichtige Elemente der Gesundheitsvorsorge. Denn je früher Krankheiten entdeckt werden, desto besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Die digitale Terminbuchung erleichtert hierbei die Planung, da Termine bequem rund um die Uhr vereinbart werden können und man so auch unliebsame Telefonwarteschleifen in den Praxen umschifft. Die Plattform DocFinder bietet eine solche benutzerfreundliche Möglichkeit, Termine schnell und einfach zu buchen. Neben der Online-Terminbuchung können Nutzer gezielt nach Ärzten und Fachspezialisten suchen, die auf präventive Untersuchungen spezialisiert sind. Dies ermöglicht eine flexible Planung der Gesundheitsvorsorge, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

 

[1] https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2024/01/20240125Krebsstatistik2022.pdf

[2] https://www.krebsreport.at/Krebsreport-2023.pdf

 

https://www.docfinder.at/

Lungenkrebs in Minuten statt Wochen diagnostizieren

Foto, Fotocredit & Quelle: © VivaScope GmbH

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Neue Technologie macht’s möglich

 

Lungenkrebs bleibt eine der häufigsten Todesursachen weltweit. 2020 starben schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen an der Krankheit. Denn ihre Aggressivität erfordert eine rasche Diagnose und schnelles Handeln. Verzögerungen haben schwerwiegende Folgen: Etwa sechs Prozent der Patienten sterben, bevor ihnen überhaupt eine Diagnose gestellt werden konnte. Eine neuartige Methode aus der Kombination digitaler Sofortpathologie und Gentests soll nun diesen Prozess bahnbrechend optimieren. Diagnosen können auf diese Art in kürzester Zeit gestellt werden und so kann deutlich schneller mit der richtigen Behandlung begonnen werden. Es ist entscheidend, dass Patienten frühzeitig die passende Therapie erhalten, um die Überlebensrate und die Lebensqualität von Lungenkrebspatienten zu verbessern.

 

Die schnelle und genaue Diagnose von Lungenkrebs steht nun im Zentrum einer wegweisenden Pilotstudie. Ein Team aus Forschern und Ärzten arbeitet dabei an einem innovativen Verfahren, um die Diagnosezeit und -genauigkeit bei Lungenkrebs deutlich zu verbessern. Dazu nutzt das Team das VivaScope® 2500M-G4-System und die vollautomatische Idylla™-Plattform. Diese innovativen Technologien ermöglichen es, frische Gewebeproben digital zu analysieren und innerhalb weniger Stunden präzise Ergebnisse liefern zu können – ein erheblicher Fortschritt im Vergleich zum derzeitigen Diagnoseprozess. Das VivaScope-System digitalisiert frische Gewebeproben und bietet eine präzise Visualisierung und somit Lokalisierung der Tumorzellen, wodurch gezielte molekulare Tests erleichtert werden. Dr. Roberto Banchi, Anwendungsspezialist bei VivaScope, erklärt: „Dank dieser Technologien sind oft keine weiteren Gewebeproben nötig, da bereits bei der ersten Entnahme genug Material und gute Qualität sichergestellt werden. Dadurch sinkt die Belastung für Patienten und die Grundlage für eine schnelle und effektive Behandlung wird geschaffen.“

 

Wochenlang auf Ergebnis warten kostet Zeit und Nerven

Verschiedene Arten von Lungentumoren verbreiten sich unterschiedlich und Rückfall- sowie Überlebenschancen variieren. Demnach ist eine genaue Beurteilung des Tumors enorm wichtig. Die konventionelle Diagnostik bei Verdacht auf Lungenkrebs – vor allem die Untersuchung der Gewebeproben – bringt jedoch gewisse Herausforderungen mit sich: Nach der Entnahme von Gewebe kann es mehrere Wochen dauern, bis die Diagnose steht. „Dieser Prozess ist leider wie eine Blackbox. Es ist oft unklar, ob bei der Entnahme genug Material entnommen wurde, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können“, meint Dr. Banchi. Das kann dazu führen, dass sich der Beginn der Behandlung verzögert oder in manchen Fällen sogar zusätzliche Eingriffe notwendig sind. Für Patienten stellt dies nicht nur eine erneute Belastung dar, sondern kann ihnen auch wertvolle Zeit im Krankheitsverlauf kosten.

 

Schneller zur Diagnose durch digitale Technologien

In der Pilotstudie wird dabei das VivaScope® 2500M-G4-System mit der Idylla™-Plattform kombiniert, um die Tumordiagnostik zu optimieren. Das System von VivaScope digitalisiert frische Gewebeproben in Echtzeit mithilfe einer hochauflösenden Technologie, die die Struktur und das Aussehen der Tumorzellen genau darstellt. Durch diese präzise Visualisierung lässt sich gezielt der Bereich der Probe auswählen, der für weitere Gentests besonders wichtig ist. Die Idylla™-Plattform führt anschließend schnelle molekulare Tests durch, die nur wenig Gewebe benötigen und sofort genetische Mutationen oder wichtige Biomarker identifizieren. „Diese sind für die Therapieentscheidung relevant“, weiß Dr. Banchi. Digitale Bilder können in wenigen Minuten weltweit von Spezialisten beurteilt werden, was Zeit spart. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen Patienten oft Tage oder Wochen auf eine genaue Diagnose warten müssen, während eine allgemeine Behandlung beginnt, liefert dieser innovative Ansatz schnell fundierte Entscheidungsgrundlagen. So können Pathologen Tumore schneller und präziser beurteilen und eine gezielte Behandlung kann umgehend eingeleitet werden.

 

Warum sich die Überlebensrate von Lungenkrebspatienten so verbessern könnte

„Mit diesem Verfahren kann die Zeit bis zum Behandlungsbeginn drastisch verkürzt werden. Die Ergebnisse der molekularen Tests liegen innerhalb von drei Stunden vor, was entscheidend ist, da etwa sechs Prozent der Patienten während der Wartezeit eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands erleben“, erklärt Dr. Banchi. Erstmals ist es möglich, eine vollständige Diagnose zu stellen, während der Patient noch in der Klinik ist. Die Ergebnisse der Gewebeentnahme liegen schon innerhalb weniger Minuten vor – Patienten erhalten somit eine Diagnose in Echtzeit. Falls erforderlich, kann sofort und zielgerichtet mit einer Therapie begonnen werden. „Wenn wir Lungenkrebs schneller diagnostizieren und Patienten rascher eine geeignete Behandlung erhalten, könnte dies die Überlebenschancen erheblich verbessern“, schlussfolgert Dr. Banchi.

 

https://www.vivascope.com/de/

Promis glänzen bei den 37. European Film Awards in Louis Vuitton

Foto: “V.l.n.r.: Vic Carmen Sonne, Sara Serraiocco, Renate Reinsve” / Fotocredit & Quelle: © Louis Vuitton

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2024 | Werbung.Unbezahlt.

Am Samstag, den 7. Dezember 2024 fanden die 37. European Film Awards in Luzern statt und die prominenten Gäste bezauberten in ihren Louis Vuitton Looks.

Vic Carmen Sonne beeindruckte in einem custom-made Ensemble, bestehend aus einem weißen Body und einer transparenten Peplum-Hose mit kunstvollen Drapierungen, verziert mit spiegelartigen Diamantstickereien. Perfekt abgerundet wurde der Auftritt durch elegante weiße Satinpumps. Den glanzvollen Akzent setzten die Ringe „Le Damier de Louis Vuitton“ aus Gelb- und Weißgold mit Diamanten, sowie die „Elan Vital“-Ohrringe aus der High Jewellery Kollektion von Louis Vuitton.

Sara Serraiocco trug ein schwarzes Spitzentop und einen langen Rock, kombiniert mit einem silberbeschichteten Spitzen-Bralette und schwarzen Lederpumps.

Renate Reinsve präsentierte sich in einem maßgefertigten Kleid aus besticktem, schwarzem Tüll und Spitze mit raffinierten Cut-Outs, kombiniert mit den eleganten anthrazitfarbenen Satin-Slingbacks „Lana“.

www.louisvuitton.com

Pandora bei den Fashion Awards 2024: Stars funkeln in glanzvollen Schmuckkreationen

Foto, Fotocredit & Quelle: © Pandora

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | London, 2. Dezember 2024 | Werbung.Unbezahlt.

Die Fashion Awards brachten die Crème de la Crème der Modewelt im prestigeträchtigen Royal Albert Hall in London zusammen. Im Rampenlicht standen nicht nur die prächtigen Outfits der Gäste, sondern auch atemberaubende Schmuckstücke von Pandora.


Die globalen Markenbotschafterinnen Chloe und Halle Bailey verzauberten mit maßgeschneiderten Schmuckdesigns und präsentierten auf dem roten Teppich sowie bei ihrer Performance einzigartige Kreationen aus der Pandora Moments und Lab-Grown Diamonds Kollektion. Chloe Bailey glänzte mit einem Bespoke Lab-Grown Diamond Necklace und gestapelten Nova- und Era-Ringen aus 14-karätigem Gold. Halle Bailey ergänzte ihren Look mit Timeless Pavé Hoop Earrings und funkelnden Lab-Grown Diamond Pendant Necklaces.

Issa Rae, Gewinnerin des „Leader of Change Awards“, zog alle Blicke mit einem maßgefertigten Infinite Pandora Lab-Grown Diamond Necklace, einem 14K Gold Lab-Grown Diamond Bangle und mehreren funkelnden Ringen aus den Kollektionen Nova und Era auf sich.

A$AP Rocky überzeugte mit individuell gestalteten Era Pandora Lab-Grown Diamond Earrings, die den perfekten Mix aus Eleganz und Coolness repräsentierten.

Auch weitere Stars sorgten für unvergessliche Momente:

  • Precious Lee setzte auf ein glanzvolles Infinite Pandora Lab-Grown Diamond Necklace und eine dazu passende Bracelet Cuff.
  • Nicola Coughlan bewies mit funkelnden Schmuckstücken aus der Pandora Timeless Kollektion, darunter Sparkling Overlapping Band Rings und Huggie Hoop Earrings, zeitlose Eleganz.
  • Toni Garrn kombinierte meisterhaft Schmuckstücke aus den Kollektionen Timeless, Pandora ME und Moments, darunter die ikonische Snake Chain Necklace.

Venus Williams beeindruckte mit einem maßgeschneiderten Lab-Grown Diamond Necklace und charmanten Essence Stacking Rings

 

https://at.pandora.net/de/

Zendaya in Louis Vuitton

Foto, Fotocredit & Quelle: © LOUIS VUITTON

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Zendaya trägt die LOUIS VUITTON X MURAKAMI Side Trunk in Monogram Multicolor weiß.

www.louisvuitton.com

 

 

„Space Anthem“: Strauss‘ Donauwalzer als Hymne des Weltalls gefeiert

Foto: “Space Anthem Strauss” / Fotocredit & Quelle: © WienTourismus

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„Woran denken Sie beim Donauwalzer?“, lautet die erste Interviewfrage in der soeben veröffentlichten Mini-Dokumentation „Space Anthem“. Brian W. Cook, Regie-Assistent von Stanley Kubrick, antwortet: „An den Weltraum.“ In den folgenden sechs Minuten erzählen hochkarätige Expert:innen, wie Johann Strauss‘ Walzer durch Stanley Kubricks Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1968 „2001: A Space Odyssey“ zur Weltraumhymne wurde – und warum er auch heute noch in der realen Raumfahrt eine bedeutende Rolle spielt. Zu Wort kommen Marin Alsop (Chefdirigentin ORF Radio-Symphonieorchester Wien), Kara Talve (Chefkomponistin für „The Simpsons”), Carmen Possnig (zukünftige European Space Agency Astronautin), Matthias Röder (Direktor des Eliette und Herbert von Karajan Instituts), Eduard Strauss (Urgroßneffe von Johann Strauss II), Walter Werzowa (Komponist und Professor für Filmmusik), Markus Mooslechner (European Space Agency Consultant) und Brian W. Cook.

 

Weltraumhymne „An der schönen blauen Donau“

Nicht nur fiktive Figuren wie Homer Simpson schweben seit Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“ im Dreivierteltakt durch das Weltall. Auch in der realen Raumfahrt ist Johann Strauss‘ Walzer fester Bestandteil bei Wake-up-Calls und Andockmanövern. Schon während der NASA-Mission 2001 erklang beim Andocken des Space Shuttle „Discovery“ auf der International Space Station (ISS) der Donauwalzer – gilt er international doch als Hymne des Weltraums.

Tourismusdirektor Norbert Kettner:
„Stanley Kubricks ,2001: A Space Odyssey‘ zeigt gigantische Raumschiffe, die im Dreivierteltakt des Wiener Walzers durchs All schweben. Diese ikonische Szene hat Filmgeschichte geschrieben und den Donauwalzer zum Symbol für Schwerelosigkeit gemacht. Mit ,Space Anthem‘ präsentieren wir die erste große Produktion des WienTourismus zum Themenjahr 2025 ‚King of Waltz. Queen of Music.‘, in dem wir Johann Strauss Sohn zeitgenössisch aufladen: ohne Kitsch, dafür mit vielen Gänsehautmomenten. Strauss lieferte nichts Geringeres als den Soundtrack des Weltraums – dass der berühmteste aller Walzer 1977 nicht auf der Voyager Golden Record verewigt wurde, ist ein Versäumnis, das wir anlässlich des bevorstehenden Jubiläums aufarbeiten wollten.“

 

Voyager Golden Record: „To the makers of music – all worlds, all times“

Die Voyager Golden Record wurde 1977 ins Weltall geschickt – eine Art Zeitkapsel, die außerirdischen Wesen eine Geschichte unserer Welt vermitteln soll. Die Schallplatte enthält Klänge und Bilder, die die Vielfalt des Lebens und der Kulturen auf der Erde darstellen sollen. Neben Naturgeräuschen und Grüßen in 55 Sprachen befindet sich auch Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven auf der vergoldeten 12-Zoll-Kupferscheibe.

 

Strauss und Wien 2025: Ready for Take-off

Mit „Space Anthem“ startet der WienTourismus in sein Themenjahr 2025 „King of Waltz. Queen of Music.“. Im nächsten Jahr feiert „Walzerkönig“ Johann Strauss II. seinen 200. Geburtstag, gemeinsam mit seiner Königin Wien, der Welthauptstadt der Musik. Nur hier konnten Genies wie Strauss, Mozart oder Beethoven ihre gesamte Kreativität entfalten. Strauss‘ Walzer verführen als fixer Bestandteil der Wiener Ballsaison zum Tanz und begleiten etwa beim traditionellen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker jährlich 50 Millionen TV-Zuseher:innen.

 

 

Wiener Klassiker im Rampenlicht: Der Tafelspitz

Foto, Fotocredit: “WienTourismus/Julius Hirtzberger / Quelle: © WienTourismus

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„Gekochtes Rindfleisch ist die Seele der Wiener Küche“, schrieb einst der Essayist und Journalist Joseph Wechsberg (1907-1983). Womit er recht hatte. Denn vieles aus der Wiener Küche hat ihren Ursprung in den ehemaligen Kronländern, nur das gekochte Rindfleisch ist eine echte Wiener Spezialität. Das heute bekannteste und beliebteste Siedefleisch ist der Tafelspitz. Während die ganze Welt das Wiener Schnitzel kennt, muss man Gästen über das gekochte Rindfleisch oft noch etwas erzählen. Denn in den meisten Ländern wird das Rindfleisch gebraten, gekochtes löst oft Erstaunen aus. 

 

Lieblingsspeise des Kaisers 

In Wien entwickelte sich eine Passion für das Rindfleisch. Vor allem um das gekochte Rindfleisch entstand ein wahrer Kult. Ihre Hochblüte erlebten das gekochte Rindfleisch und die damit einhergehende Suppenkultur im 19. Jahrhundert, als sich die typische Wiener Küche entwickelte. Die Erfolgsgeschichte des Siedefleisches hat auch etwas mit Kaiser Franz Joseph zu tun. Denn der Tafelspitz war seine Lieblingsspeise. Der Kaiser aß gerne einfach, war anspruchslos, er mochte auch Rindssuppe mit Grießnockerl, Kalbsbutterschnitzel oder Wild. Den gekochten (bzw. gesottenen – wie man damals sagte) Tafelspitz hatte er am liebsten mit eingebranntem Gemüse nach Saison. Seine Frau Elisabeth hingegen lebte zwischen extremen Fastenkuren und einer Vorliebe für Süßes. Um schlank zu bleiben, trank sie auch den ausgepressten Saft aus rohem Rindfleisch. Wenn sie hingegen aß, dann hatte aber auch sie gerne Rindfleisch mit Gemüse. Und so wurde das gekochte Rindfleisch bei Adel und Bürgertum ebenfalls populär, wo man sich immer daran orientierte, was gerade am kaiserlichen Hof angesagt war. 

 

Fledermaus im Kochtopf 

Für gekochtes Rindfleisch können verschiedenste Teile des Rindes verwendet werden. Und wie das Fleisch zerteilt wird, dafür ist Wien ebenfalls bekannt. Die so genannte Wiener Teilung ist eine besondere Methode der Zerlegung, die möglichst viele Teile mit unterschiedlichen Konsistenzen hervorbringt. Nirgendwo sonst wurde und wird Rindfleisch in so viele Teile zerlegt wie in Wien. Die hohe Kunst der Wiener Teilung ist heute noch bekannt und berühmt und verlangt viel Fingerfertigkeit. Jedes einzelne Teil des Rindes hat einen klingenden Namen – vom Kavalierspitz bis zur Fledermaus, vom Tafelspitz bis zum Schulterscherzl. In früheren Rindfleischtempeln wurden bis zu 24 verschiedene Rindfleischspezialitäten serviert. 

 

Hungrige Offiziere 

Der Legende nach geht der Ursprung des gekochten Rindfleisches auf eine strenge Regel am Kaiserhof zurück. Der Kaiser wurde bei Tisch als Erster bedient und niemand durfte mehr weiteressen, nachdem er das Besteck weggelegt hatte. Kaiser Franz Joseph war bekanntlich ein schneller Esser und so mussten die Offiziere oft hungrig die Tafel verlassen. Sie kehrten danach gerne im Sacher ein, wo immer ein gekochtes Rindfleisch parat war, das schon einige Stunden vor sich hinköchelte. 

 

Die perfekte Zubereitung 

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bandbreite der Rindfleisch-Arten in der Wiener Küche verloren. Heute wird meist der klassische Tafelspitz serviert, ein feinfaseriges und gut abgehangenes Stück vom Rind. Er bleibt auch nach langem Garen noch sehr saftig. Der Tafelspitz ist eigentlich ein einfaches Gericht, aber doch ganz große Kunst. Das Fleischstück wird in der Regel im Ganzen in bereits kochendes Wasser eingelegt, in manchen Küchen wird das Fleisch aber auch in kaltem Wasser aufgesetzt. Der Tafelspitz wird bei geringer Hitze, nur schwach köchelnd, mit Pfefferkörnern und eventuell auch Lorbeerblättern gegart. Später kommen Wurzelgemüse, Zwiebel, Lauch und Liebstöckel dazu. Manchmal wird das Siedewasser für einen intensiveren Geschmack mit Rindsknochen aufgestellt. Eine besondere Zubereitungsart ist mit Rindermarkknochen, die dann gemeinsam mit dem gekochten Rindfleisch serviert werden. Gesalzen wird erst am Schluss, sonst verfärbt sich das Fleisch. 

Zum Servieren wird der Tafelspitz in Scheiben geschnitten (wichtig: immer quer zur Faser!) und beim Anrichten sofort mit heißer Suppe übergossen, damit das Fleisch saftig bleibt, und mit Schnittlauch bestreut. Als Beilagen werden traditionell Schnittlauchsauce, Cremespinat, Apfelkren, Semmelkren, Gemüse und Rösterdäpfel gereicht. Und ganz nebenbei entsteht beim Kochen auch noch eine kräftige Rindssuppe – auch sie ein wichtiger Bestandteil der Wiener Küche mit ihren vielfältigen Suppeneinlagen von Frittaten über Grießnockerl und Leberknödel bis zu Lungenstrudel. 

 

Der Tafelspitz im Heute 

Gekochtes Rindfleisch steht heute in fast allen Restaurants und Gasthäusern, die Wiener Küche anbieten, auf der Karte. Sei es im einfachen Beisl oder im noblen Hotel Sacher, wo früher schon die Offiziere zum Rindfleisch-Essen einkehrten. Besonders bekannt sind heute zwei Rindfleisch-Institutionen in Wien. Das 1896 eröffnete Meissl & Schadn war einst ein legendäres Hotel mit einem ebenso legendären Restaurant am Neuen Markt, das vor allem für seine Rindfleisch-Spezialitäten bekannt war und 24 Sorten im Portefeuille hatte. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es von Bomben zerstört. Als Referenz an diesen legendären Ort befindet sich an der Wiener Ringstraße im Hotel Grand Ferdinand nun ein Restaurant mit dem gleichen Namen. Was im heutigen Meissl & Schadn ebenfalls nicht fehlen darf: das gekochte Rindfleisch. Hier wird es vom Wagen serviert und der Gast kann zwischen Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch und Zunge wählen, den gegrillten Markknochen gibt es auf Wunsch ebenfalls dazu.  

Wer an Tafelspitz in Wien denkt, verbindet das auch automatisch mit dem Namen Plachutta. Die Familie Plachutta gilt als DIE Tafelspitz-Dynastie. Restaurantgründer Ewald Plachutta, Doyen der Wiener Küche, ist inoffizieller Rindfleisch-Kaiser. In den Plachutta-Restaurants wird die Rindfleischkultur gepflegt. Hier stehen neben dem Tafelspitz sogar die mittlerweile unbekannteren Rindfleischteile auf der Karte: Kruspelspitz, weißes Scherzl, Hüferschwanzl und noch viele mehr. Wer den Tafelspitz einmal anders probieren möchte: Auch als Sulz oder Rindfleischsalat wird er gerne serviert.  

 

 

Adressen: 

20 Jahre Gottfried Kumpf in der Dorotheum Galerie

Foto: “Guni Kumpf bei der Präsentation der Bronze-Skulpturen in der Dorotheum-Galerie im November 2024”
Fotocredit: © leadersnet.at / R. Brunhölzl / Quelle: DOROTHEUM GALERIE

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Anlässlich des Jubiläums präsentiert die Dorotheum Galerie eine neue Edition

 

Es ist heuer ein ganz besonderes Jubiläum, das im Palais Dorotheum mit einer exklusiven Ausstellung gefeiert wird: Vor 20 Jahren begann die erfolgreiche Zusammenarbeit der Dorotheum Galerie mit dem renommierten Künstler Gottfried Kumpf, der 2022 unerwartet verstorben ist. Im Rahmen der Vernissage wird auch die neue Bronzeskulptur „König Laurin“ ausgestellt, die Prof. Gottfried Kumpf bereits 2016 in Ton modellierte und in Bronze goss. Die Inspiration zu diesem Werk schöpfte der Künstler bei einem fröhlichen Aufenthalt mit seiner geliebten Frau Guni auf der Seiser Alm in Südtirol. Die fast tausend Jahre alte Sage um den Zwergenkönig Laurin mit Kraftgürtel und Tarnkappe und seinen magischen Rosengarten inspirierte Kumpf zurück in Wien sofort zur Umsetzung der Skulptur. 

 

Geschaffen hat er letztendlich zwei spiegelgleiche Versionen der sagenumwobenen Figur, die gleichzeitig Stärke und eine gewisse humorvolle Verspieltheit verkörpert. Die streng limitierte Auflage umfasst 49 Exemplare sowie 5 E/A (Epreuve d’Artiste) und ist ab sofort in der Dorotheum Galerie, im Dorotheum Juwelier Onlineshop sowie in ausgewählten Filialen erhältlich.
 
Im Herbst 2004 fand zum ersten Mal die Präsentation einer Skulpturen-Edition von Gottfried Kumpf in den Galerieräumlichkeiten im 2. Stock des Palais Dorotheum statt. Seither werden jährlich exklusiv Bronzeskulpturen des Künstlers in limitierter Auflage herausgegeben. Innerhalb von 20 Jahren entstanden insgesamt 80 Skulpturen. Viele davon kamen bei Sammlern so gut an, dass sie heute restlos vergriffen sind, wie etwa der „Berberlöwe“, der „Harlekin“ und die frühen Versionen von Kumpfs Lieblingsfigur, dem „Asozialen“. Von manchen Editionen sind nur noch Restexemplare erhältlich, da die große Nachfrage und Begeisterung für Gottfried Kumpfs Werke nicht abreißt. Hier heißt es: Schnell sein lohnt sich, denn dass sie am Kunstmarkt ein hohes Potenzial haben, zeigen auch die erfreulichen Ergebnisse der Versteigerungen seiner Schöpfungen in den Auktionen des Dorotheums. Im kommenden Jahr soll ein Werkverzeichnis seiner Skulpturen in gebundener Buchform erscheinen, ediert von Guni Kumpf.
 
Neben den Skulpturen wird auch eine neu kuratierte Auswahl an Bildern, Grafiken und weiteren Bronzen des Künstlers ausgestellt. Die Ausstellung findet in der Dorotheum Galerie, Dorotheergasse 17, 1010 Wien, 2. Stock, statt und bietet Kunstliebhabern und Sammlern eine exklusive Gelegenheit, die Werke eines der bedeutendsten österreichischen Künstler der Gegenwart hautnah zu erleben und zu erwerben.
 
 
ÜBER GOTTFRIED KUMPF
Gottfried Kumpf (*1930 in Annaberg/Salzburg, +2022 in Wien) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Gegenwart. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Mischung aus fantastischem Realismus und tiefem Symbolismus aus.

ÜBER DIE DOROTHEUM GALERIE
Die Dorotheum Galerie: ein Einkaufsparadies der besonderen Art
Bummeln, flanieren, Schönes kaufen – die Kunst- und Antiquitätengalerien im historischen Palais Dorotheum in der Wiener Innenstadt erstrecken sich über zwei Etagen des Palais Dorotheum und sind ein Eldorado für Liebhaber besonderer Stücke mit Vergangenheit. Ob darstellende oder angewandte Kunst, Antiquitäten, Vintage-Objekte und Möbelschätze – auf über 1.000 Quadratmetern erwarten Interessierte Raritäten verschiedenster Epochen und Stilrichtungen zu Fixpreisen. Auch finden sich Geschenkideen für viele Anlässe und limitierte Editionen zeitgenössischer Künstler, wie von Gottfried Kumpf oder Peter Kogler, die exklusiv in der Dorotheum Galerie angeboten werden.
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Mit Sensibilisierung am Arbeitsplatz gegen Gewalt an Frauen

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2024 | Werbung.Unbezahlt.

Aktionstage Gewalt gegen Frauen 

 

Mit dem heutigen internationalen Tag der Menschenrechte geht die Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zu Ende. In dem Aktionszeitraum wurde anhand von Veranstaltungen und Aktionen das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen thematisiert und Bewusstsein dafür geschaffen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen als fundamentale Menschenrechtsverletzung gilt.

In Österreich ist jede dritte Frau von körperlicher und/oder sexueller Gewalt innerhalb oder außerhalb von intimen Beziehungen (erlebt ab dem Alter von 15 Jahren) betroffen – laut Statistik Austria sind das nahezu 35% der weiblichen Bevölkerung. Monatlich werden in Österreich etwa drei Frauen ermordet. Im Jahr 2024 gab es laut Medienberichten bis dato 27 Femizide und 41 Fälle schwerer Gewalt an Frauen (Stand: 02.12.2024).

Zudem erfährt jede vierte erwerbstätige Frau eine Form von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz (Statistik Austria, 2021). Diese häufige Form von Gewalt gegenüber Frauen ist struktureller Ausdruck von ungleichen Machtverhältnissen und Verhaltensweisen, bei denen man zur Veränderung ansetzen muss. Doch was können Unternehmen dafür tun?

 

Sensibilisierungsworkshops für eine sichere Arbeitsumgebung für alle

Das geförderte Programm „100 Prozent Gleichstellung zahlt sich aus“ unterstützt Unternehmen dabei, professionelle Strukturen aufzubauen und Kompetenzen zu verankern, die zur nachhaltigen Umsetzung von Gleichstellung beitragen. Ergänzend können im Rahmen des Programms auch weibliche Mitarbeiterinnen zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung im Unternehmen gecoacht werden.

Zum Angebot gehören zudem sogenannte Sensibilisierungsworkshops für Beschäftigte aller Geschlechter: Hier geben Expert*innen der Belegschaft oder ausgewählten Zielgruppen Impulse, sich mit einer möglichen abwertenden oder gar diskriminierenden Kommunikationskultur auseinanderzusetzen, sich in die Betroffenen hineinzuversetzen und gemeinsam gegenzusteuern. Darüber hinaus lernen Beschäftigte und Führungskräfte, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu erkennen, aktiv dagegen vorzugehen und wirksame Schutzmaßnahmen für Frauen und Minderheiten umzusetzen.

„Wir erleben immer wieder, wie wertvoll diese Workshops für alle Beteiligten im Unternehmen sind. Häufig ist den Personen ein Fehlverhalten gar nicht bewusst oder wir hören Aussagen wie ‘Die Frauen bei uns wissen schon, dass wir nur Spaß machen.’ Daher ist die Sensibilisierung so wichtig, um zunächst ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass bestimmtes Verhalten am Arbeitsplatz nicht in Ordnung ist. Interaktive Methoden helfen dabei, sich besser in die Situation von anderen hineinversetzen zu können und am eigenen Leib zu spüren, wie sich Gewalt oder Diskriminierung am Arbeitsplatz anfühlt.“, so Regionalleitung Elisabeth Hornberger.

 

„Das Beratungsangebot ist für Unternehmen kostenfrei und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) finanziert.“

Weiterführende Informationen zu Beratungsinhalten und Ansprechpersonen in Ihrer Region unter:

www.100-prozent.at.