Author: Alexa Szikonya

„Es reicht“ – Wenn auf den Urlaub die Scheidung folgt

[Werbung*Unbezahlt]

Gerade nach dem Sommerurlaub reift in vielen Ehepartnern innerlich die Entscheidung: „Ich mache Schluss.“ Aber wer zu überstürzt handelt, läuft Gefahr, den eigenen Lebensunterhalt aufs Spiel zu setzen. Familienrechtsexpertin Susanna Perl-Böck von der Kanzlei Gärner-Perl Rechtsanwälte gibt Tipps aus der Praxis.

 

Der Sommer ist die Hochsaison für Scheidungsanwälte. „Etwa 30 Prozent unserer Fälle und Klienten-Anfragen bekommen wir zum Sommerausklang“, schildert Scheidungsexpertin Susanna Perl-Böck. Gemeinsam mit Clemens Gärner führt sie die Familienrechtskanzlei Gärner Perl Rechtsanwälte in Wien, die jährlich etwa 100 Scheidungen abwickelt. Weshalb die Sommerzeit Scheidungszeit ist, ist leicht erklärt. „Im Urlaub haben Ehepartner besonders hohe Erwartungen an einander. Man will tolle Sachen gemeinsam erleben, das Intimleben aufpeppen, sich gegenseitig neu entdecken.“ Stattdessen klebt man aneinander, die Erwartungen erfüllen sich nicht und es wird einem bewusst, dass die Beziehung einfach nicht mehr passt.

 

Hat sich ein Partner innerlich für eine Trennung entschieden, ist der emotionale Druck oft so hoch, dass er oder sie am liebsten gleich einen Schlussstrich ziehen möchte – und das möglichst laut. Perl-Böck rät aber davon ab. „Eine Scheidung bedeutet nicht nur das Ende der Beziehung, sondern auch und vor allem eine Neuordnung der eigenen wirtschaftlichen Lebensverhältnisse. Wer wieviel vom Vermögen bekommt, mag einem in der Hitze des Moments, wenn man es dem anderen nur ‚reinsagen‘ möchte, nicht so wichtig sein. Aber durch solche Schnellschüsse kann man massiv seine restliche Lebensqualität gefährden.“

 

Tipps der Scheidungsexpertin:

 

  • Bevor Sie etwas unternehmen, suchen Sie Rechtsbeistand auf. Das ist besonders wichtig, damit Ihnen klar wird, was Ihnen zusteht und wie Sie das nicht aufs Spiel setzen.
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vermögensverhältnisse. Idealerweise sollten beide Personen schon während der aufrechten Ehe wissen, wieviel sie einnehmen, wieviel sie für das gemeinsame Leben ausgeben, welche Kreditfortzahlungen und welches Vermögen es gibt. Perl-Böck sagt: „Gerade Frauen wissen aber oft nicht einmal, wie hoch die gemeinsame Stromrechnung ist.“ Bevor das Wort Scheidung auch nur erwähnt wird, kopieren oder fotografieren Sie daher zum Beweis die wesentlichen Rechnungen und Dokumente. Wonach Sie genau suchen sollten, klären Sie im Erstgespräch mit dem Anwalt oder der Anwältin.
  • Sprechen Sie erst dann mit Ihrem Partner, wenn Sie diese Hausaufgaben gemacht haben. Die Expertin sagt, „Es klingt materialistisch – aber es ist die einzige Möglichkeit, sich vor Gericht abzusichern. Behauptet Ihr Ex-Partner nach während des Scheidungsverfahrens, er hätte z.B. keine weiteren Immobilien, müssen Sie deren Existenz beweisen können. Sonst schauen Sie durch die Finger.“
  • Spionieren nicht erlaubt – auch bei Untreueverdacht. Wirtschaftliche Dokumente, die frei zugänglich sind, einzuscannen ist Ihr Recht, denn beide Partner haben einander gegenüber eine Rechnungslegungspflicht. Briefe zu öffnen oder in den Computer Ihres Partners einzubrechen, ist hingegen nicht erlaubt. Widerstehen Sie der Versuchung, Passwörter zu knacken, etwa, um Beweise für die Untreue zu finden, denn hier gilt das Recht auf Privatsphäre. Anders ist das, wenn Ihnen Ihr Partner bereits sein Passwort gegeben hat oder z.B. sein Handy ungesichert vor Ihnen liegen lässt.
  • Ziehen Sie nicht zu früh aus. „Das ist einer der Hauptfehler, die begangen werden“, schildert Perl-Böck. Ein Auszug kann als böswilliges Verlassen hingestellt werden, was im Rahmen einer schuldigen Scheidung als schwere Eheverfehlung gilt. „Zudem ist es taktisch unklug. Möchte man selbst die Ehewohnung oder vom Verkauf den Teil des Geldes, der einem zusteht, behalten, sollte man unbedingt weiter darin wohnen – auch wenn es emotional schwer fällt.“

 

Foto, Abdruck honorarfrei unter Verwendung des Copyrights:

 

 

Über Gärner | Perl Rechtsanwälte

Die Familienrechts-Kanzlei mit Sitz in der Wiener Innenstadt wurde 2013 durch Dr. Clemens Gärner und Mag. Susanna Perl-Böck gegründet. Sie gelten als Top- Spezialisten in den Bereichen Trennung und Scheidung, Obsorge und Kindeswohl, Partnerschafts- und Eheverträge, Unterhalt und Vermögensaufteilung sowie Trennungs- und Scheidungsvorsorge. Durch ihre Zusatzkompetenzen im Immobilien-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht sind Gärner und Perl-Böck bei Scheidungen im wirtschaftlichen Bereich ebenfalls die erste Adresse.

 

 

 

Foto: “Mag. Susanna Perl-Böck”

Fotocredit:  © diema communications / Walter. J. Sieberer

Quelle: Gärner | Perl Rechtsanwälte

Bei dmBio ist für jeden Snack-Gourmet etwas dabei

[Werbung*Unbezahlt]

Großer Auftritt für kleine Happen! Ob feinste Schokolade, Fruchtriegel oder Kekse – Bei dmBio ist für jeden Snack-Gourmet etwas dabei.

dmBio – für jeden Geschmack etwas dabei

Wer sich bewusst ernähren, das Essen genießen und nebenbei auch noch die ökologische Landwirtschaft unterstützen möchte, liegt mit dmBio genau richtig. Ob vegetarisch, vegan, Slow Food oder schnelle Küche – das Bio- Lebensmittelsortiment von dmBio bietet eine große Vielfalt an Produkten für jedermann: Von fruchtigen Säften, leckeren Müslis und Tees über süße Snacks bis hin zu Pasta, Hülsenfrüchten, aromatischen Saucen und getrockneten Früchten. Bei den rund 500 ausgewählten Produkten verfolgt dmBio hohe Standards. Das bedeutet: Nachhaltigkeit in der Produktion, natürliche Inhaltsstoffe und eine besondere Qualität der Lebensmittel. Mit dmBio Baby erhalten auch die Kleinsten ein speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes, abwechslungsreiches Angebot an Bio-Produkten. So gut schmeckt es mit dmBio.

Verbandszertifizierte Produkte bei dmBio

dm setzt bewusst auf beste Bio-Qualität und kooperiert daher mit Naturland und Demeter. Die Richtlinien der Bio-Anbauverbände sind deutlich strenger als die Mindeststandards der EU-Bio-Verordnung: Der internationale Naturland-Verband fokussiert einen ganzheitlichen Ansatz sowie ein nachhaltiges Wirtschaften. Die demeter-Zertifizierung bestätigt eine biodynamische Wirtschaftsweise, bei der der landwirtschaftliche Betrieb in einem geschlossenen Kreislauf arbeitet. Gemeinsam mit den beiden Bio-Anbauverbänden haben wir den Anspruch, unseren Kunden Bio-Produkte in höchster Qualität zu bieten. Immer mehr Produkte der Eigenmarke dmBio werden nach Naturland-Kriterien und den Kriterien der biodynamischen Anbauweise zertifiziert und genügen damit diesen hohen Vorgaben.
 
 
 
 
 
 
Foto: “dmBio Superfood Riegel Spirulina Zitrone”
Der dmBio Superfood Riegel Spirulina Zitrone schmeckt fruchtig-zitronig und ist im handlichen Format praktisch für unterwegs. Er ist glutenfrei und vegan.
Produkteigenschaften: Bio, Glutenfrei, Laktosefrei, Ohne Aromastoffe, Ohne Farbstoffe, Ohne Konservierungsstoffe, Vegan
Inhalt: 40g / Preis: 1,15 Euro
 
Fotocredit: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG
 
Quelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG

Birgit Kagerer-Wiesinger – SOLUTO

[Werbung*Unbezahlt]

Birgit Kagerer-Wiesinger erweitert Geschäftsführung des Soluto Franchise-Systems

Seit Anfang September ist die Oberösterreicherin Birgit Kagerer-Wiesinger Co-Geschäftsführerin und Franchise-Managerin von Soluto, dem Spezialisten für Brand- und Wasserschadensanierung mit Sitz in Korneuburg.

Zusammen mit CEO Martin Zagler wird die 48-Jährige als Geschäftsführerin der Franchise-Zentrale für die Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Ausbau des Franchise-Systems verantwortlich sein.

Vor ihrem Einstieg bei Soluto war die Expertin für Personal- und Organisationsentwicklung zehn Jahre lang als Beraterin für Bauunternehmen in der Austria Bau Oberösterreich GmbH tätig.


Über SOLUTO

SOLUTO ist der Spezialist für Brand- und Wasserschadensanierung, zerstörungsfreie Rohr- und Kanalsanierung und Leckortung aus einer Hand. Dank der SOLUTO Methode werden in den meisten Fällen weder Bausubstanz noch Leitungen beschädigt – das spart Kundinnen und Kunden Ärger, Zeit und Kosten. Baumeister Martin Zagler ist seit 1990 CEO des Unternehmens und hat SOLUTO aus einem mittelständischen Bauunternehmen zu einem der ersten Franchise-Systeme im Bau- und Sanierungsbereich im deutschsprachigen Raum gemacht.

www.soluto.cc

Foto: “Birgit Kagerer-Wiesinger, Co-Geschäftsführerin von Soluto”

Fotocredit: © Roswitha Aumayr Photographie

Quelle: SOLUTO

Herbst Must-haves

[Werbung*Unbezahlt]

Hurra hurra der Herbst ist da. Und mit der neuen Saison kommen auch neue Trends. Die neuen Herbst Must-haves avancieren zu unverzichtbaren Begleitern im Alltag und dürfen in keiner Handtasche fehlen!
 

Den Sommer verlängern und dabei langsam den Herbst begrüßen, das geht perfekt mit einer Dose all i need. Black Tea. Der aktivierende Tea Drink mit Bio-Schwarztee und echter Kolanuss vereint Vanille, Zimt, Kardamom und Karamell. Die ausgewählten Zutaten erfrischen mit Cola-Feeling und stimmen auf die kühlere Jahreszeit ein. In Kombination mit 2cl oder 4cl Rum lässt sich der Black Tea mit Zitrone und Eis garniert auch super als Longdrink genießen. 

 

Natürliche Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Sonnenblumenöl und Kamille finden sich in der reichhaltigen Nordic Linie von Barnängen wieder. Der All Over Rescue Body Balm hinterlässt beim Auftragen mit seiner schützenden Cold Cream ein kühlendes Gefühl, pflegt strapazierte Haut nach dem Sommer und bereitet sie mit rundum Schutz und Feuchtigkeit ideal auf die neue Saison vor.

 

Kreolen bleiben auch im Herbst Trend-Accessoire Nummer Eins – auf die Farbe der Saison abgestimmt, am liebsten in Rosé. Für frischen Wind sorgen dabei neue Formen von Dorotheum Juwelier: Die It-Pieces gibt es nun eckig, mit gedrehtem Hoop im Retro-Vibe, mit Doppelring und auch in Kombination mit zweierlei Metallen.

 

Die neuen Fa Deodorants mit Aktiv-Frische-Komplex wirken gezielt Bakterien entgegen. Der frische Duft hält bis zu 48 Stunden an und kommt dabei ganz ohne Aluminiumsalze aus. Das Fa Sport und das Fa Pink Passion Deo sind in einer praktischen 50ml-Variante erhältlich und machen sich somit zu unverzichtbaren Begleitern in der Hand- und Sporttasche.

 

Das got2be Extra Frisch Trockenshampoo rettet uns an Tagen, an denen sich eine Haarwäsche einfach nicht mehr ausgeht oder auch zwischendurch zum Auffrischen der Frisur. Das kleine Döschen passt in jede Handtasche und lässt unsere Haarpracht zu jeder Zeit in voller Frische erstrahlen. 

 

Das Fernweh steigt. Im Herbst zieht es uns vor allem in entfernte, wärmere Städte, die per Flugzeug angesteuert werden. Mindfulflights ermöglicht es uns, klimaneutral zu fliegen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wie? Der CO2-Ausstoß wird kompensiert, indem man verschiedene Projekte unterstützt – ob den Schutz des Regenwalds am Amazonas, die Schaffung von erneuerbarer Energie in Indien oder die Bereitstellung von Trinkwasser in Bangladesch. 

 

Zwiebellook ist angesagt. In der dritten Jahreszeit kombinieren wir unsere Outfits mit klassischen Jacken und Strickwesten von MS Mode. Egal, ob zu Kleid, Jumpsuit oder Jeans-Look – die trendigen Pieces schmiegen sich an unsere Kurven und halten uns wohlig warm. Die kuscheligen Kleidungsstücke avancieren zu unseren Lieblingsteilen im Herbst und lassen sich wunderbar in der Handtasche verstauen.

 

Der Nature Box Glanz Spray mit kaltgepresstem Aprikosen-Öl macht die Haare im Handumdrehen geschmeidiger und verleiht ihnen sofort mehr Glanz. Ein wahrer Retter für vom Sommer strapazierte Haare, der in der Herbsttasche nicht fehlen darf.

 

Wenn die Welt in die farbenfrohe Pracht des Herbsts getaucht wird, bieten sich wunderbare Motive für die Ewigkeit – ob beim Städtetrip oder in der heimischen Umgebung. Die Nikon Coolpix Superzoom-Kameras passen dank ihrer kompakten Größe in jede Tasche und lichten mit Hilfe ihres unfassbaren Zoombereichs von weiten Landschaften bis hin zu verwinkelten Gassen alles gestochen scharf ab. Selbst an nebeligen Tagen überzeugen die Nikon Coolpix A1000 und B600, dank des hintergrundbeleuchteten 16-MP-CMOS-Sensors und des Bildstabilisators, mit großartigen Ergebnissen – auch bei regnerischen Tagen und schlechten Lichtverhältnissen. 

 

Wer kennt es nicht: Eingepackt in unseren stylischen Autumn-Look schlendern wir durch die Stadt. Ein plötzlicher Windstoß und die perfekte Frisur ist passé. Damit unsere Haarpracht diese Saison keinen Wettereinflüssen weichen muss, greifen wir zum Syoss Max Hold Power Gel, das enorme Widerstandskraft leistet und unsere Haare für 48 Stunden bändigt. Es ist einfach anzuwenden und verklebt die Haare nicht. Ein weiterer Geheimtipp: der Air Dry Volume Schaumspray von Syoss. Er zaubert voluminöse Haarstyles, die bis zu 24 Stunden halten und das ganz ohne Föhnen. 

 

Mini-Editions eignen sind dank ihrer Größe ideal zum Verreisen oder auch als Taschen-Essentials. Der taft 3-Wetter Volumen Haarspray und das taft casual chic Haarparfum und Glanzspray avancieren so zu kleinen, unauffälligen Beauty-Helfern in unserem Alltag. Das Haarspray mit All-Wetter-Formel bietet Schutz vor UV-Strahlen, Wind und Feuchtigkeit, was ihn zu unserem absoluten Hero im Herbst macht. Haarparfüm und Glanzspray verleihen dem Haar einen angenehm blumigen Duft und bringen die Haarpracht zum Scheinen.

 

Ein fester Bestandteil unseres Tascheninhalts ist die neue F/W-Kollektion von Xenox. Vom Casual Business Lunch bis hin zum spontanen Date, die zarten Schmuckstücke bringen uns in jeder Lebenslage zum Strahlen und peppen unser Outfit im Handumdrehen auf. Klassisch-elegante Stücke in Gliederketten-Optik, angesagte Teile im Bambus-Stil und Accessoires in strahlenden Farben sorgen für viel Leuchtkraft. Die neue Kollektion aus Sterlingsilber ist ab sofort erhältlich.




Fotos / Fotocredit & Quelle:

  • Barnägngen_All_Over_rescue_body_balm_UVP 7,90 € / Fotorechte: © Barnängen
  • DJ_Kreolen gelbgold weißgold 585, Ø ca. 28 mm_269 Euro / Fotorechte: © Dorotheum Juwelier
  • Fa_Pink_Passion_Rose_mini_ UVP 1,79€ / Fotorechte: © Fa
  • mindfulflights_03 / Fotorechte: © mindfulflights
  • MS Mode – Army jacket – grün – 44,99 EUR – 01721483_1 / Fotorechte: © MS Mode
  • Nature Box_Aprikosen-Öl _Glanz Spray_UVP 5,99 Euro / Fotorechte: © Nature Box
  • Syoss_Max_Hold_Tube_mini_UVP 1,49€ / Fotorechte: © Syoss
  • Taft_Spray Haarparfum & Glanz_UVP 2,95€ / Fotorechte: © taft
  • XENOX Silver Delight Ohrschmuck, rose vergoldet, CHF 149,- / Fotorechte: © Xenox

Dr. Marion Bourgeois: Fünf ultimative Tipps, um als Frau erfolgreich zu sein!

[Werbung*Unbezahlt]

Ohne Statusspielchen, dafür mit mehr Selbstbewusstsein

 

von Dr. Marion Bourgeois*

 

Chancen sehen, sein Leben selber gestalten und für Erfolge trainieren – manchen Menschen, insbesondere Männern, fällt das leicht, leichter als anderen, beispielsweise uns Frauen. Umgekehrt brauchen wir im Zuge von Transformation und Disruption gerade weibliche Kompetenzen, wie nicht nur die Fähigkeit zur Kooperation, sondern auch die Bereitschaft – die Männer nicht unbedingt immer haben. Auch wenn wir damit Männer und Frauen schnell in bekannte Schubladen stecken – die entscheidende Frage ist: Wie kommen wir Frauen im Business ans Ziel? Und zwar ohne Quote! Dafür authentisch, empathisch und mit mehr Selbstbewusstsein. 

 

Fakt ist: Wenn sich etwas im Leben ändern soll, müssen WIR etwas anders machen als bisher. Wir Frauen müssen in die Selbstverantwortung kommen. Ganz nebenbei müssen natürlich auch Unternehmen den Kulturwandel einläuten. Zum Glück spielt uns dabei die Entwicklung in der Gesellschaft zu. Die klassische Karriere ist ein Auslaufmodell. Es gilt umzudenken. Immer mehr Menschen – ob Männer oder Frauen, ob Führungsposition oder nicht – suchen nicht mehr nach Status, Reichtum und anderen Insignien der Macht. Vielmehr geht es heute darum, den Sinn zu entdecken, in dem, was man tut, mit wem und für wen. Im Idealfall lässt sich der eigene Sinn also auch im Unternehmenszweck wiederfinden.

 

Von Sinn und Leidenschaft

Treffen wir auf motivierte Menschen, weisen diese meist drei Faktoren auf: Erstens haben sie die Möglichkeit, ihren Purpose zu leben, sehen also einen Sinn darin, was sie tun. Zweitens haben sie die Mastery, beherrschen also ihr Thema. Und drittens schätzen sie die Autonomy, also das, was sie tun, so machen zu können, wie sie es für richtig erachten. Das kommt uns Frauen zugute – vorausgesetzt, wir wissen tatsächlich, was wir wollen und gehen dann strukturiert vor. Folgende fünf ultimative Tipps begleiten uns auf dem Weg dahin:  

 

  1. Von der Unsicherheit zur Klarheit kommen

Wir alle kennen den Moment, wenn uns jemand auf ein permanentes Geräusch aufmerksam macht. Zum Beispiel das Summen des Kühlschranks. Bis eben haben wir es nicht einmal wahrgenommen – und ab dem Zeitpunkt können wir es nicht mehr überhören. So tickt unser Unterbewusstsein. Wir blenden die für uns nicht wichtigen Dinge einfach aus und sehen nur das, was uns wichtig erscheint. Wenn wir auf dem Weg in den Urlaub sind, ist es wichtig, das Navi zu programmieren bzw. in den richtigen Zug zu steigen, das richtige Gate zu finden, damit das Flugzeug uns in die richtige Richtung befördert. Dafür müssen wir jedoch vorher festgelegt haben, wo wir überhaupt hinwollen. Befinden wir uns in der Mitte von Deutschland, liegt Rom in einer anderen Richtung als Stockholm. Auch im Leben ist es unglaublich wichtig, zuerst zu schauen, wo wir hinmöchten. Was treibt uns an? Welche Werte wollen wir wirklich leben. Was könnte unser Ziel – oder zumindest eine Zwischenstation – sein? Dann werden wir aufmerksam für die Geräusche, die für uns wichtig sind. Und für die Situationen, in denen wir Entscheidungen treffen dürfen – manchmal auch müssen –, um unser Leben zu formen. Fest steht: Wir sind die Summe unserer Entscheidungen! Um in der jeweiligen Situation, in der wir uns befinden, die richtigen Entscheidungen zu treffen, helfen folgende Fragen:  

  • Was kann ich richtig, richtig gut?

Wofür loben mich andere? Wozu werde ich gerne gefragt, ob ich das übernehmen kann? Wann leuchten meine Augen? Wovon berichte ich meinen Freunden am aufgeregtesten?

  • Was ist es, was mir daran Spaß macht?

Normalerweise sind es die Dinge, die unseren innersten Kern ansprechen, die uns rundum glücklich – und im Idealfall auch erfolgreich machen.

  • Was daran ist es genau, was mir Spaß bereitet?

Sagt jemand beispielsweise „Gitarre spielen“, müsste er eigentlich Rockstar werden. Oft sind es allerdings die Dinge hinter den Dingen, die uns Freude machen. Die Kreativität, Musik zu erschaffen. Die Gemeinschaft, wenn wir in einer Band spielen. Oder eher das Gegenteil: die Einsamkeit, wenn wir es jeden Abend für uns im Keller ganz alleine tun.

  • Wenn ich mir eine Sache aussuchen dürften, bei der ich nicht scheitern werde – was würde ich tun?

Oft hindern uns Ängste daran, Dinge anzugehen. Dann denken wir in Aber statt in Wie.

  • Wovor habe ich Angst?

Was könnte schlimmstenfalls passieren?

 

Wichtig ist es, sich regelmäßig Zeit für diese Fragen (und damit sich selbst) zu nehmen. An einem möglichst angenehmen Ort schreiben wir die Antworten auf, die direkt in uns hochsteigen – ohne Anspruch auf „richtig sein“ oder „Sinn ergeben“. Anschließend lesen wir unsere spontanen Antworten noch einmal durch. Und wenn nun eine gute Fee uns HIER und HEUTE einen Wunsch erfüllen würde, was würden wir wollen? Wie sähe unsere Vision aus?

 

  1. Strategie und Sichtbarkeit: Permanent, penetrant und positiv

Nun kennen wir also unser Ziel. Zeit dafür, es klar in einem Satz zu formulieren. Wir wissen, welche Kompetenzen dafür nötig sind. Wir haben geprüft, über welche davon wir bereits verfügen. Und einen Plan, wie wir uns die fehlenden aneignen. Im beruflichen Kontext, wissen wir beispielsweise, welche Menschen über die Position entscheiden, die wir anstreben. Diese Menschen sind informiert und von uns überzeugt. Glückwunsch! Nun heißt es nur noch permanent, penetrant und positiv zu sein. Wenn wir immer wieder auf uns aufmerksam machen, können wir auch die Menschen überzeugen, die noch nicht von uns überzeugt sind. Dazu ist es meist nötig, die dafür wichtigen Gespräche zu führen. Gespräche, die manchmal ans Eingemachte gehen. Folgende Grafik hilft dabei, die Bedeutung der Gesprächspartner einzuordnen und zu priorisieren:

 

Das Bild kann übrigens je nach Thema und angestrebter Entscheidung anders ausfallen. Umso wichtiger ist es, diese Landkarte der Menschen hinsichtlich ihrer Bedeutung für unsere Entscheidungen und deren Maß an Unterstützung für uns immer wieder neu zu erstellen. Wir tragen ein, wie wichtig die jeweilige Person für unsere Entscheidung ist. Je wichtiger, desto weiter rechts auf der horizontalen X-Achse. Auf der vertikalen Y- Achse achten wir darauf, inwiefern der einzelne uns schätzt, bzw. unsere Idee unterstützt. Schließlich überprüfen wir, ob wir ALLE eingetragen haben, die bei der Entscheidung mitwirken: Der Boss, der uns befördert? Seine Sekretärin, die uns immer wieder abwimmelt? Unsere Familie, unsere Freunde … Letztendlich führt alles zu der entscheidenden Frage: Mit WEM müssen wir WIE reden?

 

  1. Schwierige Gespräche überzeugend führen 

Nun gilt es, diese Gespräche vorzubereiten. Betrachtet man die Ursachen, warum Gespräche nicht gelingen, sind es meistens zwei Faktoren, die immer wieder auftauchen: Auf der einen Seite unterschiedliche Auffassungen, auf der anderen Seite starke Emotionen – beides potenziert sich, je mehr auf dem Spiel steht. Forschungen und auch meine persönlichen Erfahrungen in der Führung und im Coaching haben immer wieder bewiesen: Erfolgreich sind diejenigen, die heiklen und schwierigen Gesprächen nicht aus dem Weg gehen! Dies gilt im Berufsleben genauso wie im privaten Umgang mit Partnern, Familien, Freunden oder in Vereinen. Leichter gelingt dies, wenn wir folgende Punkte berücksichtigen bzw. folgende Fragen beantworten:  

  • Sind wir ehrlich mit uns selber? Was wollen wir wirklich? Berücksichtigen wir zugleich Fakten UND Emotionen?
  • Wissen wir um Handlungsspielräume und Emotionen des anderen?
  • Herrscht Vertrauen zwischen uns? Was tun wir, um dieses Vertrauen aufzubauen?
  • Fragst Du schon oder interpretierst Du noch?
  • Hören wir wirklich zu oder formulieren wir unsere Antworten schon, während unser Gesprächspartner noch spricht?
  • Sprechen wir Klartext oder reden wir diplomatischen Müll?

 

Wenn wir alle Fragen reflektiert und beantwortet haben, können wir guten Gewissens JEDE Diskussion führen. Mit dem Kollegen, dessen Art und Weise uns täglich nervt und dem Chef, der uns endlich für unsere Leistung sehen soll!

 

  1. Raus aus der Nettigkeitsfalle

Frauen werden oft (noch) anders sozialisiert. Pass Dich an! Das letzte Stück nimmt man sich aber nicht! Lass andere immer ausreden! Interessanterweise werden diese durchweg positiven Eigenschaften gerne mit „sympathisch“ bewertet – folgt man diesem Zug nicht, so ist man es auch direkt nicht mehr. Die Frage ist, wie schaffen Frauen es von „Keiner hört mir zu“ zum „Hier geht´s lang“? Wie kommt man raus aus dem Image der Ja-Sagerin und der Nettigkeitsfalle hin zur Kompetenz durch Kommunikation? Der Improvisationstheater-Gründer Keith Johnstone hat herausgefunden, dass bei der Begegnung zweier Menschen IMMER der Status „ausgehandelt“ wird – und diese Einstellung in jeder Situation wieder aufs Neue definiert wird. Man unterscheidet zwischen dem Hoch- und dem Tiefstatus, den es jeweils nach innen und nach außen gibt. Deutlich macht dies folgende Grafik:

 

Leider wird Frauen oft genug gesagt, sie wären bossy, wenn sie sich klar artikulieren, oder auch: Man muss als Frau einfach nur die Ellenbogen ausfahren, um gesehen zu werden. Meine Erfahrung ist eine ganz andere: Mit innerer Größe und Standing können wir Frauen es mit Charisma überall hinschaffen – und dieses Charisma erreichen wir ausschließlich über innere Arbeit und das Klären unserer eigenen Position. Fragen wir uns also ruhig einmal öfter:

  • In welchen Situationen sind wir eher im Hochstatus und in welcher eher im Tiefstatus (nach innerlich und nach außen)?
  • An welchen Stellen möchten wir ab sofort anders handeln und wirken?
  • Welche Verhaltensweise werden wir dafür ab sofort ändern?

 

  1. NETwork statt NETTwork

Viele Frauen verbringen reichlich Zeit mit netten Menschen (spricht ja grundsätzlich nichts dagegen), aber wenn es eng wird oder sie Support brauchen, unterstützt sie keiner. Aktuelle Studien sagen, dass 84 Prozent der Frauen Social Media zum Netzwerken nutzen, jedoch nur 30 Prozent von ihnen für businessrelevante Themen. Männer sind da anders: Sie überlegen ganz genau, ob – und mit wem – sich ein Smalltalk lohnt. Sie unterscheiden klar zwischen privaten Freunden und einem Business-Netzwerk, das ihnen wertstiftende Diskussionen bietet, sie vor allem aber in ihrer Karriere voranbringt. Fragen wir uns also, ob auch wir die für uns und unser Vorwärtskommen nötigen Personen um uns haben:

  • Haben wir einen Cheerleader?

Jemand, der total von uns überzeugt ist. Jemand, der sich immer hinter uns stellt. Der uns einfach toll findet.

  • Haben wir einen Freund?

Jemand, der uns emotional auffängt, wenn wir Hilfe brauchen. Jemanden zum Reden, Lachen und Weinen.

  • Haben wir einen Peer?

Jemand, mit dem wir jederzeit ohne Fassade unsere Themen diskutieren können. Der uns fachlich hinterfragt – ohne Versteckspiel, sondern offen und ehrlich.

  • Haben wir einen Mentor?

Jemand, der uns nimmt wie wir sind, hierarchisch und/oder erfolgstechnisch besser unterwegs ist als wir. Der uns Tricks und Kniffe verrät und uns mit den richtigen Menschen bekannt macht. Und uns auch zeigt, was wir noch lernen müssen, um dort anzukommen, wo wir hinwollen.

  • Haben wir einen Coach?

Jemand, der uns die richtigen Fragen stellt und mit dem wir genau das trainieren können, was fehlt, um den nächsten Schritt zu gehen.

 

Sich regelmäßig mit diesen Menschen, unseren Supportern zu treffen, um den weiteren Weg zu besprechen und die nächsten Schritte zu diskutieren, ist die Minimalanforderung, um erfolgreich zu sein. Weniger darf es nicht sein! Erfolg kommt von Machen. Nicht von Planen. So sehr ich Frauen allerdings zum Handeln rate, so sehr ich empfehle, strategisch und konzentriert vorzugehen, so sehr rege ich auch dazu an, sich auf keinen Fall zu viel vorzunehmen, sich realistische Ziele zu setzen, diese aber in jedem Fall aufzuschreiben – und zwar ganz konkret so:

Wir alle lassen uns zu schnell ablenken. Verlieren häufig unseren Fokus. Kein Wunder – schließlich stürmen sekündlich unzählige Informationen auf uns ein, treffen wir – ob real oder virtuell – ständig neue Menschen, die etwas von uns wollen, ja sogar fordern. Gibt es ein Rezept, um heute als Frau im Business erfolgreich zu sein? Schön wäre es, aber Nein. Es gibt einzelne Bausteine, die uns dabei helfen, alte Muster zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Und ganz egal, ob wir es aus freien Stücken tun oder weil uns Umstände dazu zwingen, wenn wir – wie zum Einstieg dieses Beitrags beschrieben – Chancen sehen, unser Leben selber gestalten und für Erfolge trainieren, kommen wir in die Umsetzung. Viel Erfolg dabei!

 

Über die Autorin

Dr. Marion Bourgeois – mit 28 promovierte Physikerin, mit 33 zweifache Mutter, mit 39 Witwe. Rückbesinnung auf die eigenen Stärken. Mit 43 Geschäftsleitung innerhalb eines DAX-Konzerns. Aufsichtsratsmitglied. Erneute Ausrichtung auf die persönlichen Werte. Mit 49 selbstständig. Als zertifizierter Business-Coach, Mediatorin und Moderatorin bringt sie mit Ihren Vorträgen und in praxisnahen Trainings Menschen in die Selbstverantwortung und Unternehmen zum Kulturwandel. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema „Frauen in der Führung“ mit dem Ziel, durch Exklusiv-Coachings „die Quote ohne Quote zu erhöhen“. Dr. Marion Bourgeois – Mensch. Glücklich. Ihr Motto: Leben selber gestalten, für Erfolge trainieren und Chancen sehen – denn: „Erfolg ist, wenn Wahrnehmung auf Bereitschaft trifft.“

www.drbourgeois.de

Foto: “Photo of a woman holding an iPad”

https://www.pexels.com/photo/photo-of-a-woman-holding-an-ipad-761977/

Ulrike Stahl: Unvermeidbarer wirtschaftlicher Paradigmenwechsel

[Werbung*Unbezahlt]

Kooperieren – auch mit dem Wettbewerb – ist intelligent und macht stark

von Ulrike Stahl *

 

Was bringt Kooperation? Sind wir alleine nicht flexibler und unabhängiger? Möglicherweise. Aber eben auch kaum mehr in der Lage oder schnell genug, die komplexen Herausforderungen der modernen Wirtschaft zu lösen. Die Pluspunkte der Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Gemeinsam können wir Synergien nutzen, Ressourcen schonen, Expertenwissen vernetzen und so weiterkommen als alleine. Gemeinsam sind wir schnell, intelligent und innovativ – also einfach stärker.

 

„Die Zukunft ist nicht ein Ort, an den wir gehen, sondern ein Ort, den wir gestalten. Die Wege dorthin werden nicht gefunden, sondern geschaffen.“ (John Schaar)

 

Wie wäre das, mit dem härtesten Wettbewerber zusammenzuarbeiten? Undenkbar? Oder einen Gedanken wert? Mercedes Benz und BMW haben sich offensichtlich für zweiteres entschieden. Nachdem im Geheimen lange miteinander gesprochen und verhandelt wurde, überraschten die Unternehmen im März dieses Jahres mit der Meldung, dass die Bündelung ihrer Mobilitätsdienste in fünf gemeinsame Firmen nur der Beginn einer weitreichenden Kooperation im Bereich autonomes Fahren und E-Mobilität ist. Der Grund ist leicht nachvollziehbar. Die Automobilindustrie steckt in einer grundlegenden Transformation: Technische Herausforderungen, harte Marktbedingungen, völlig neue Produkte und Services jenseits vom einfachen Autoverkauf, fordern hohe Investitionen und außerordentliche Innovationskraft. Alleine wären beide Unternehmen langsamer und könnten die Entwicklungskosten schwer oder gar nicht stemmen. Und doch reagierte nicht nur die Presse einigermaßen überrascht. „Rivalen planen weitreichende Kooperation“ war da zu lesen. Die Tageszeitung Welt schrieb sogar: „Die Kooperation markiert einen epochalen Wandel“. Unser Weltbild kommt ins Wanken. Was ist da los, wenn jetzt schon Konkurrenten zusammenarbeiten? Schwächeln die Unternehmen etwa? Ganz im Gegenteil: Kooperieren ist stark und intelligent. Die Zusammenarbeit dieser beiden großen deutschen Automarken ist nur eines von vielen Beispielen, die den unvermeidbaren wirtschaftlichen Paradigmenwandel illustrieren.

 

Was Hochsprung mit unserer Arbeitswelt zu tun hat

Ein Paradigmenwechsel, den wahrscheinlich nicht alle von uns miterlebt haben, passierte 1968. Dick Fosbury revolutioniert den Hochsprung. Er springt mit dem Rücken zur Latte – wie noch keiner vor ihm. Als er mit diesem Stil bei den Olympischen Spielen in Mexiko antritt, lacht die Konkurrenz über diesen gewöhnungsbedürftigen Bewegungsablauf. Um dann zu erleben, wie sich Fosbury die Goldmedaille holt. In den folgenden 22 Jahren klettert der Weltrekord um 16 Zentimeter auf 2,45 Meter. Der Rekordhalter Javier Sotomayor aus Kuba überspringt mit dieser Technik seine eigene Körperhöhe (1,93 m) sogar um 52 Zentimeter. Würde heute jemand mit der alten Technik, dem Scherensprung oder dem Bauchwälzer zum Wettkampf antreten, wäre er derjenige, über den gelacht wird.

 

Mehr vom selben oder doch mal etwas ganz anderes?

Die Erwartungen der Kunden befriedigen, am Markt dauerhaft erfolgreich sein – so sehr wir uns anstrengen, scheint es doch oft so, als wären wir nicht schnell, innovativ oder leistungsfähig genug. Wie gehen wir damit um? Mehr anstrengen? Härter arbeiten? Mehr pushen – uns selbst und andere? Dick Fosbury ging es genauso. Trotz hohem Trainingsaufwand kam er mit den vorhandenen Techniken nicht weiter. Anstatt mehr vom selben zu tun, wagte er etwas Neues. Und machte damit auch dann weiter, als er bemerkte, dass seine Umwelt ihn belächelte. Der Erfolg gab ihm Recht.

 

Das Kooperationspotenzial vielfältig nutzen

Wer in der heutigen schnellen und vernetzten Welt erfolgreich sein will, muss – wie Dick Fosbury – umdenken und umlernen. Was lange Zeit galt, hat keinen Bestand mehr. Galt früher das Motto, so viel Konkurrenz wie möglich und so wenig Kooperation wie nötig, heißt es jetzt: So viel Kooperation wie möglich und so wenig Konkurrenz wie nötig. Kleine und große Unternehmen haben viele Möglichkeiten, ihr Kooperationspotenzial sinnvoll und erfolgsstiftend zu nutzen.

 

Kooperation mit andersartigen Unternehmen

Die Firma Heinz verarbeitet Tomaten zu Ketchup. Um es genauer zu sagen: Zwei Millionen Tonnen Tomaten werden jährlich zu Ketchup verarbeitet. Was dabei übrig bleibt, sind Haut und Stiele, die entsorgt werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es die Firma Ford, die schon seit vielen Jahren zu pflanzenbasierten Kunststoffen forscht. Die Grundlage einer für beide Seiten nützlichen Kooperation: Heinz spart sich Entsorgungskosten und Ford erhält Material für die weitere Forschung. Idealerweise kommt das Wissen von Ford wieder zurück zu Heinz, die ihre Plastikflaschen nachhaltiger herstellen können. „Gehen uns dadurch nicht Kunden verloren?“ Die Frage, die uns oft hemmt zu kooperieren, stellt sich hier nicht. Die beiden Unternehmen kommen sich markttechnisch nicht in die Quere. Wie auch im Kiezkaufhaus, einem gemeinsamen Onlineshop der lokalen Hersteller und Einzelhändler in Wiesbaden: Kleine Unternehmen vor Ort kooperieren, um Kunden einen besseren Service zu bieten und sie dafür zu gewinnen, regional einzukaufen. Die Kunden können alles unter einem Dach bestellen und bekommen die Ware noch am selben Tag per Fahrradkurier in Pfandtaschen geliefert.

 

Kooperation mit gleichartigen Unternehmen und regionaler Distanz

Eine Fitnesskette mit Studios überwiegend in Norddeutschland kooperiert mit einer Fitnesskette in Süddeutschland. Die Mitglieder dürfen zukünftig in allen Studios trainieren, so dass sie auch fit bleiben können, wenn sie auf Reisen sind. Beide Unternehmen bieten ihren Kunden einen größeren Nutzen, müssen sich aber auch keine Sorge machen, Kunden an das andere Unternehmen zu verlieren.

 

Kooperation – sogar mit dem Wettbewerber

Im Allgäu haben Bäcker den Verein „Allgäuer Bäcker“ gegründet, um gemeinsame Standards zu setzen und gemeinsam Marketing zu betreiben. Spannend und ungewöhnlich: Die Initiative ging vom größten Bäckereiunternehmen in der Region aus. „Gemeinsam besser“ ist eine Einkaufsgemeinschaft von Gastro- und Hotelunternehmen. Alles begann damit, dass einige Unternehmen ihre Einkaufskonditionen offengelegt haben. Inzwischen wird der größte Nutzen aber damit beschrieben, dass die Beteiligten ihre Erfahrungen austauschen. Genau das können beispielsweise auch Verbände leisten. Sie bieten den Rahmen, in dem Selbständige und Unternehmer Wissen teilen und gemeinsam besser werden können. Nur offensichtlich wird das nicht so intensiv genutzt, wie es möglich wäre. Viele Verbände berichten, dass gerade die Erfahrungsaustauschgruppen wenig angenommen werden. Bei den Tagungen wird zwar den Referenten gelauscht, der Austausch zwischen den Teilnehmern kommt dagegen häufig zu kurz. Statt nur klassisch auf Vorträge zu setzen, können hier partizipative Formate Abhilfe schaffen, bei denen die Teilnehmer aktiv miteinander zu brennenden Themen ins Gespräch gebracht werden.

 

Die vier Ko-Intelligenz-Treiber

Wer sich dem Paradigmenwandel stellt, wird es sich selbst zur Aufgabe machen, den Austausch und die Kooperation aktiv zu suchen. Wie das gelingt? Indem wir ko-intelligenter werden, das heißt, die Fähigkeiten nutzen, die es uns erlauben, erfolgreich zu kooperieren, zu kollaborieren und zu kokreieren. Und das auch gerade dann, wenn es schwierig wird oder wir unter Druck stehen. Dafür gibt es vier Ko-Intelligenz-Treiber:

 

  1. Gemeinsamkeit

Indem wir den Fokus immer wieder darauf lenken, dass wir gemeinsam weiterkommen als alleine. Verbunden mit der Bereitschaft, auch mal auf einen schnellen, individuellen Gewinn zu verzichten, um langfristig gemeinsam mehr zu gewinnen.

 

  1. Wertschätzung

Positiv anerkennen, dass wir von anderen Expertisen, Vorgehensweisen und Unternehmenskulturen profitieren können. Wohlwissend, dass es immer wieder eine neue Herausforderung ist, mit Andersartigkeit umzugehen.

 

  1. Vertrauen

Das Zauberwort heißt Vorschussvertrauen. Nur wenn wir davon ausgehen, dass die anderen Beteiligten sich selbstverständlich auch kooperationsfördernd verhalten werden, sind wir bereit, alles zu geben. Nur dann kann aus eins und eins drei oder noch viel mehr werden.

 

  1. Offenheit

Innovation findet nicht im Elfenbeinturm des Experten statt. Sie entsteht, wenn verschiedene Disziplinen zusammenkommen und Wissen geteilt wird. Neben dem Dialog fördern neue Methoden wie Design Thinking diesen Prozess aktiv.

 

Was hält uns also davon ab, zu kooperieren?

Neben dem tief verinnerlichten Wettbewerbsprinzip halten uns drei b-Faktoren davon ab, aktiv zu kooperieren.

Zu bequem. „Wir machen unsere Sachen schon immer so, wie es für uns richtig ist. Kommt jemand anderes dazu, müssten wir uns auf dessen Art und Weise, einen völlig neuen Weg einstellen. Das birgt ja auch ein Risiko, oder?“

Zu beschäftigt. „Kooperieren? Klar wäre das super, aber uns steht die Arbeit eh bis hier oben. Wir machen das, wenn wir mal Zeit haben.“

Zu blauäugig. „Das ist sicher nur so eine Welle. Die geht auch wieder vorbei. Das Konkurrenzdenken hat uns bis hierhergebracht – und wird uns sicher auch weitertragen.“

 

Nein gerade nicht! Jetzt gilt es, andere Wege zu gehen und die neue Technik der Kooperation zu lernen. Wie es auch der Hochspringer Dick Fosbury getan hat, um ganz vorne dabei zu sein.

 

Weitere konkrete Tipps für konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es in den WIRtschaftswelten von Ulrike Stahl unter https://www.ulrike-stahl.com/wirtschaftswelten/.

 

Über die Autorin


Ulrike Stahl ist eine mitreißende Vortragsrednerin, Autorin und Expertin für Kooperation und das neue WIR im Business. Wie geht konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit? Wie entwickeln wir eine WIR-Kultur für uns selbst, in unseren Unternehmen und Verbänden? Darauf gibt sie Antworten, die wirken. Sie ist Autorin des Buches „So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.“ – laut Handelsblatt eines der besten Wirtschaftsbücher.


www.ulrike-stahl.com

 

Weiterführende Lektüre der Autorin:

Ulrike Stahl

So geht WIRTSCHAFT!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 29,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag

 

Weitere konkrete Tipps für konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es in den WIRtschaftswelten von Ulrike Stahl unter https://www.ulrike-stahl.com/wirtschaftswelten/.

 

 

 

Foto: “feedback”

#3530350 pixabay

https://pixabay.com/de/photos/feedback-klingeln-klingelknopf-3530350/

Dr. Marion Bourgeois: Die 5 Stufen der Abwehr

[Werbung*Unbezahlt]

Was tun, wenn der andere partout nicht will?

 

Ein Tipp von Dr. Marion Bourgeois*

 

Wir Menschen sind schon merkwürdig: Wie oft reagieren wir unwirsch, wenn uns jemand auf etwas anspricht. Dabei muss es nicht unbedingt ein Fehler sein, den wir nicht zugeben wollen. Oft genügt schon ein falsches Wort zum ungünstigen Zeitpunkt und wir machen die Schotten dicht. Umgekehrt dringen auch wir manchmal nicht zu jemandem durch, so sehr wir auch eine gemeinsame Lösung im Blick haben. Was also tun, wenn der andere partout nicht will?

Natürlich ist es kritisch, wenn wir einen anderen auf ein Problem aufmerksam machen. Aber haben wir nicht alle täglich mit Aufgaben zu tun, die uns alles abverlangen. Alleine kommen wir da oft nicht weiter, gemeinsam könnten wir dagegen vieles lösen. Vorausgesetzt, unser Gesprächspartner ist uns und unserem Anliegen gegenüber aufgeschlossen. Leichter gelingt ein Konsens, wenn wir die fünf verschiedenen Stufen von Abwehr kennen. Oder noch besser wissen, wie wir damit umgehen, fachlich und menschlich, damit der andere am Ende vielleicht doch will:

  1. Was tun, wenn er/sie einfach nur VERNEINT, also leugnet, dass es ein Problem gibt?
    Dann konfrontieren wir ihn/sie mit Zahlen, Daten, Fakten. Auch Beispiele sind sehr hilfreich.
  2. Was tun, wenn das Problem doch „nur ganz klein ist“ und er/sie uns vorwirft, dass wir aus einer Mücke einen Elefanten machen?
    Dann zeigen wir ihm/ihr die Konsequenzen – sowohl die Fakten als auch die emotionalen Aspekte – auf.
  3. Was tun, wenn daran ja ganz andere Schuld sind?
    Dann überprüfen wir den spezifischen Anteil der anderen Beteiligten, weisen aber darauf hin, dass es um eine gemeinsame Lösung geht.
  4. Was tun, wenn das Problem zu groß ist und er/sie überzeugt ist, dass er/sie das nicht alleine schafft?
    Das ist die einzige Haltung, bei der wir Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Dabei machen wir das Problem klein(er).
  5. Was tun, wenn er/sie sagt: „Ja – das ist ein Problem!“
    Dann ist alles gut, und wir können gemeinsam an der Lösung arbeiten.

Leider verläuft der Weg durch diese Schritte meist nicht linear. Menschen springen in ihrer Argumentation hin und her. Aber, wenn wir genau hinhören und darauf achten, auf welcher Stufe unser Gegenüber sich gerade befindet, helfen uns die Lösungshinweise dabei, dass unsere Gespräche nicht nur überzeugender, sondern auch wertschätzender werden.

 

Über die Autorin


Dr. Marion Bourgeois – mit 28 promovierte Physikerin, mit 33 zweifache Mutter, mit 39 Witwe. Rückbesinnung auf die eigenen Stärken. Mit 43 Geschäftsleitung innerhalb eines DAX-Konzerns. Aufsichtsratsmitglied. Erneute Ausrichtung auf die persönlichen Werte. Mit 49 selbstständig. Als zertifizierter Business-Coach, Mediatorin und Moderatorin bringt sie mit Ihren Vorträgen und in praxisnahen Trainings Menschen in die Selbstverantwortung und Unternehmen zum Kulturwandel. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema „Frauen in der Führung“ mit dem Ziel, durch Exklusiv-Coachings „die Quote ohne Quote zu erhöhen“. Dr. Marion Bourgeois – Mensch. Glücklich. Ihr Motto: Leben selber gestalten, für Erfolge trainieren und Chancen sehen – denn: „Erfolg ist, wenn Wahrnehmung auf Bereitschaft trifft.“


www.drbourgeois.de

Foto: “hand mann stopp halt anhalten verkehrszeichen 2308935”

https://pixabay.com/de/illustrations/hand-mann-stopp-halt-anhalten-2308935/

Sandra Schubert: Eine klare „Ja-Kultur“ – auch sich selbst gegenüber

[Werbung*Unbezahlt]

Für mehr Erfolg und Leichtigkeit im Verkauf:

Eine klare „Ja-Kultur“ – auch sich selbst gegenüber

 

von Sandra Schubert, Rosenheim *

 

Das Ja des Kunden zu erhalten, also seinen Auftrag zu bekommen, ist das erklärte Ziel eines jeden Verkäufers. So gut – so logisch. Doch um dieses Ja aus voller Überzeugung, also ohne jeden Druck zu bekommen, ist es an uns, erst einmal selbst Ja zu sagen. Ja zu sagen zu Situationen, zu Gelegenheiten und vor allem zu Menschen. Dazu zählen übrigens auch wir. Denn nur wenn wir im Innen ein Ja leben, bekommen wir auch von außen ein Ja – im Verkauf, für unsere Verkäuferrolle und als Mensch!

 

Erstaunlich ist: Auch, wenn wir alle nach Zustimmung streben, fällt uns doch ein Nein in vielen Situationen deutlich leichter. Wir wissen immer wie es besser, anders, ja wie es richtig geht! Viele kennen die Situation: Ein potentieller Kunde formuliert einen Lösungsansatz für sein Problem, einen Wunsch, den wir ihm als Unternehmer, als Verkäufer, als Selbständiger, als Vertriebsmitarbeiter erfüllen können. Man könnte sagen, er winkt bereits sachte mit einem Auftrag. Doch statt jetzt aufzuhorchen, hinzuhören und idealerweise zu hinterfragen, sind wir schnell beim Beraten, beim Belehren, wenn nicht sogar beim Besserwissen. Und damit sind wir bei „NEIN, so nicht!“ oder bei „Nette Überlegung, ABER …“. Es spricht der Experte aus uns und für diesen ist es nun einmal verdammt hart zu sagen: „Ja, vollkommen richtig!“, „Ja, genau erkannt!“, „Ja, genau und das ist deshalb so wichtig, weil …!“. Alles Sätze, die ein kluger Verkäufer mit einer ausgeprägten Ja-Haltung jetzt nicht nur sagen könnte, sondern auch würde.

 

Was Verkäufer aus dem Improvisationstheater lernen können

Ich besuche regelmäßig Fortbildungen aus dem Bereich des Improvisationstheaters, weil mich die Geisteshaltung dahinter inspiriert und nachhaltig beeindruckt. Dabei geht es darum, ohne fixes Drehbuch und ohne geplante Handlung mit den Mitspielern ein gemeinsames Bühnenstück zu entwickeln. Im Theater eben zu improvisieren. Oftmals liefert das Publikum dafür inhaltliche Vorgaben bezüglich Thema, Zeit, handelnde Personen usw. (Sicher erkennen Sie bereits Parallelen zum richtigen Business-Leben!). Damit Spontanität und Dialog auf der Bühne entstehen kann, gibt es ein paar grundsätzliche Regeln, wie beispielsweise sag „Ja, und …“. Sag ja, und … bedeutet: Nimm an, was dir dein Gegenüber anbietet und mach was draus. Wichtige Voraussetzungen hierfür sind: Kein Erstaunen, sondern Offenheit. Keine Überlegenheit, sondern Gleichheit. Keine Bewertung, sondern spontane, positive Reaktion. Was uns gleich zur nächsten Regel bringt: „Lass den anderen gut aussehen!“.

 

Dem Kunden zu einem gelungenen Auftritt verhelfen!

Ich glaube, ich brauche gar nicht erst auszuführen, wie wohltuend das für jede zwischenmenschliche Kommunikation wäre, ja wie zielführend, und zwar nicht nur im Verkauf. Die Ideen und Meinungen unseres Gegenübers wertzuschätzen, hört sich so einfach an und fällt uns doch manchmal so unendlich schwer. Aus dem bereits erwähnten „Ja, und …“ wird ganz schnell ein „Ja, aber …“. Dieses ABER ist jedes Mal so etwas wie eine kleine psychologische Ohrfeige. Weil wir den Standpunkt des anderen herabwürdigen, statt ihn aufzuwerten! Wie viel einfacher wäre es doch, die eigene, vom Gesprächspartner differierende Meinung einzuleiten mit: „Das ist eine interessante Sichtweise!“, oder mit „Das ist eine spannende Perspektive, die ich so bis dato noch nicht berücksichtigt habe.“ Nachdem uns diese Bemerkungen normalerweise im Eifer des (Wort-)Gefechts nicht einfallen, ist es empfehlenswert, sie im privaten oder kollegialen Umfeld zu üben. Wenn wir uns einmal nicht selbst ins Rampenlicht stellen, sondern unseren Mitmenschen die Bühne bereiten, haben wir sofort die Sympathien auf unserer Seite. Und damit haben wir übrigens auch eine weitaus bessere und größere Chance, dass unsere Meinung gehört und unser Standpunkt wertgeschätzt wird.

 

Negative und Positive Denkweise

Natürlich kann und muss man nicht jeden Menschen (oder Kunden) lieben – darum geht es bei der Ja-Kultur auch nicht. Manche Gesprächspartner finden wir einfach nicht sympathisch. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir diesen Menschen keine positiven Gefühle entgegenbringen können. Und wenn ein Gespräch einmal nicht so positiv läuft, hilft es, die eigene Rückbetrachtung bewusst zu korrigieren. Mit der Umformulierung einer negativen, selbstkritischen Denkweise in einen positiven, selbstwertsteigernden Gedanken werden belastende Emotionen verarbeitet. Eine gute Methode, um emotionale Störkörper wie ein inneres NEIN wirkungsvoll zu eliminieren und zu wandeln – hin zu einem zögerlichen Vielleicht oder sogar zu einem klaren und deutlichen Ja.

 

Negativ:        So ein arroganter Schnösel!

Positiv:          Ich glaube, der stand unheimlich unter Druck.

                   Sein Auftreten war reiner Selbstschutz.

 

Negativ:        Ich habe ihn nicht für mich gewinnen können!

Positiv:          Noch nicht! Man trifft sich im Leben immer zweimal!

 

Negativ:        Ich habe ihm seine Ideen schlecht gemacht!

Positiv:          Das nächste Mal denke und handle ich lösungsorientierter.

 

Machen Sie Ihren Frieden mit der Situation und ziehen aus ihr frische Energie für den nächsten Kundenkontakt, indem Sie Ihren Gedanken eine neue positive Richtung geben.

 

Ein Ja im Verkauf ist also nicht nur wertvoll, wenn wir einen Abschluss machen. Verlässt öfter einmal ein Ja unseren Mund, wandern die Mundwinkel nicht nur unserer Kunden nach oben. Das Glück überträgt sich auch auf uns selbst, unsere Tätigkeit und unser Umfeld – im Beruf und Privatleben. Happy Sales ist Spaß am Verkaufen und macht diesen Spaß tagtäglich aufs Neue erlebbar. Das Schöne daran ist: Die neu gewonnene Leichtigkeit im Verkauf dient nicht nur dem Selbstzweck, sie macht auch unsere Kunden glücklich und führt so unweigerlich zu mehr Erfolg – ganz easy, ganz happy, ganz YES!

 

 

#Jakultur   #Happysales   #Schubs

 

Über die Autorin

Sandra Schubert ist nicht nur leidenschaftliche Verkäuferin und Verkaufstrainerin, sondern auch Impulsgeberin in Sachen Kundengewinnung und Vertrieb 4.0. Als erfahrene Expertin für Verkauf, Positive Psychologie und Zeitmanagement im Verkauf „schubst“ die Fachbuchautorin ihre Teilnehmer mit Hilfe von Vorträgen, Seminaren und Coachings buchstäblich zum Verkaufserfolg. Die Rosenheimerin ist deshalb national und international einfach als „die SCHUBs“ bekannt. Sie gehört zu Deutschlands beliebtesten Verkaufsreferenten (Professional Speaker GSA/SHB). Weitere Informationen zu öffentlichen Auftritten oder individuellen Erlebnisvorträgen und Seminaren auf www.schubs.com.

 

Buchtipp zum Thema:

Mit Positiver Psychologie und Zeitmanagement zum Erfolg im Verkauf

von Sandra Schubert

336 Seiten, Hardcover

€ 19,99

ISBN 978-3527508327, Verlag: Wiley-VCH

Foto: “number-yellow-smile-board-game-font-funny”
#501817 pxhere.com

https://pxhere.com/en/photo/501817

CAWI-Print 2019: Post-Werbemedium „Kuvert“ mit neuer Rekord-Reichweite

[Werbung*Unbezahlt] Wien, 10. September 2019

Die aktuelle CAWI-Print-Studie 2019 zeigt: Das Werbemedium „Kuvert“ der Österreichischen Post AG erzielt eine Reichweite von 43,6 Prozent – ein Plus von knapp drei Prozent gegenüber 2018. Zweimal pro Woche werden knapp 2,8 Millionen LeserInnen erreicht.

 

Die diesjährige CAWI-Print-Reichweitenstudie der spezifischen Zeitschriften, durchgeführt von GfK Austria und TMC The Media Consultants, bestätigt erneut: Das Werbemedium Kuvert der Österreichischen Post ist eine der beliebtesten Informationsquellen der ÖsterreicherInnen. Zweimal pro Woche liegt es zuverlässig in den Briefkästen, bietet den LeserInnen spannende Beiträge sowie praktische Tipps und informiert über aktuelle Angebote, Aktionen und Rabatte.

 

Auch die LeserInnen-Zahlen sprechen für sich: Mehr als 5,5 Millionen ÖsterreicherInnen kennen das Kuvert, was einem Bekanntheitsgrad von 87,7 Prozent entspricht (Schwankungsbreite +/-0,8 Prozent, 2018: 87,1 Prozent). Knapp 2,8 Millionen LeserInnen pro Ausgabe konsumieren die aktuellen Inhalte des Kuverts, was in der untersuchten Zielgruppe von 14 bis 69 Jahren einer Steigerung von rund drei Prozent auf eine neue Top-Reichweite von 43,6 Prozent entspricht (Schwankungsbreite +/-1,4 Prozent, 2018: 40,7 Prozent). Fast vier Millionen Menschen blättern regelmäßig durch das Kuvert und die beigelegten Flugblätter und verwenden das Medium als Informationsquelle für ihren Einkauf (61,5 Prozent Reichweite im weitesten Lesekreis, kurz WLK).

 

Georg Mündl, Geschäftsfeldleiter Mail Solutions bei der Österreichischen Post AG, freut sich über die positiven Ergebnisse: „Für das Kuvert zeigt sich in der aktuellen CAWI-Print 2019 eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses: zweimal pro Woche alle Top-Angebote und Aktionen unserer Kunden gepaart mit hochwertigem redaktionellen Content für unsere Leserinnen und Leser. Wir freuen uns über eine sensationelle Steigerung der bisherigen Reichweite von 40,7 Prozent auf eine unschlagbare Rekord-Reichweite von 43,6 Prozent. Wir nehmen diese Leserbestätigung zum Anlass, um am Ausbau und an der Weiterentwicklung der Marke Kuvert zu arbeiten.“

 

Betrachtet man das Kuvert nach Nutzungsgruppen, erreicht es mit 45,7 Prozent (2018: 44,1 Prozent) vor allem bei Frauen und mit 47,1 Prozent (2018: 44,2 Prozent) bei haushaltsführenden Personen hervorragende Werte. Bemerkenswert ist auch die hohe Reichweite bei Männern, die bei 41,4 Prozent (2018: 37,2 Prozent) liegt. Nur knapp darunter liegt mit 41,1 Prozent (2018: 38,9 Prozent) der Wert bei den 30- bis 39-Jährigen. Erwähnenswert ist auch die überdurchschnittliche Reichweitensteigerung in Wien um rund fünf Prozent von 31,6 Prozent im Jahr 2018 auf 36,2 Prozent.

 

Die CAWI-Print-Studie 2019 der GfK Austria GmbH ist online einzusehen auf https://www.gfk.com/de-at/insights/

 

Weitere Informationen zum Kuvert auf post.at/werbenimkuvert

 

 

 

Über CAWI-Print


CAWI-Print ist ein seit 2006 jährlich durchgeführtes Reichweiteninstrument für spezifische Magazine, Zeitschriften und Printprodukte. Für die aktuelle Studie wurden heuer im Erhebungszeitraum von 11. März bis 30. Juni 2019 5.100 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 14 bis 69 Jahren mittels computergestützter Online-Interviews befragt.


 


Über Mail Solutions


Das Geschäftsfeld Mail Solutions der Österreichischen Post AG ist der führende Anbieter für innovative physische Postdienstleistungen und digitale Lösungen im B2B-Bereich. Das Lösungsportfolio von Mail Solutions gliedert sich in die Bereiche ‘Geschäftsprozesse’ und ‘Werbung’. Im Bereich ‘Geschäftsprozesse’ finden sich individuelle Lösungen über den gesamten Nutzungszyklus von Dokumenten: Inputmanagement (für die Erfassung, den Import und die Integration von Schriftstücken im Inputprozess des Unternehmens), Dokumentenlogistik (für die Bearbeitung, Verteilung und Archivierung der physischen und digitalen Geschäftsdokumente und den Betrieb von Poststellen) sowie Outputmanagement (für die Datenaufbereitung, den Druck und den dualen Versand). Die Basis bildet Daten- und Adressmanagement. Der Bereich Werbung unterstützt Unternehmen bei der relevanten Ansprache ihrer Zielgruppen, etwa durch das Werbemedium KUVERT, die Lösungen des Daten- und Adressmanagements sowie Digital Advertising Services, zu denen unter anderem  die digitale Prospektplattform Aktionsfinder und E-Mail-Marketing gehören. Mail Solutions steht seit November 2012 unter der Leitung von Georg Mündl. Weitere Informationen unter: https://www.post.at/mailsolutions


 


 


Foto: “Das Post-Kuvert erreicht zweimal pro Woche rund 2,8 Millionen LeserInnen”


Fotocredit: © Österreichische Post AG


Quelle: Österreichische Post AG

1.000 dm Mitarbeiter beweisen Sportsgeist

[Werbung*Unbezahlt] Salzburg/Wals, 06. September 2019.


Ob laufen, joggen oder walken – insgesamt 967 dm Läuferinnen überquerten heuer für den guten Zweck und ihre Gesundheit die Ziellinien der österreichischen Frauenläufe. 33 dm Läufer fehlen noch, um die Tausender-Marke für dieses Jahr zu knacken – dafür motiviert das Unternehmen seine Mitarbeiter derzeit auch zur Teilnahme am Salzburger Businesslauf am 12. September.
 

Insgesamt 4.453,2 Kilometer – eine Strecke von Wien bis zum Weißen Haus in Washington D.C., USA – liefen alle dm Teilnehmerinnen bei den Frauenläufen 2019 zusammen. Seit 1996 unterstützt dm drogerie markt die Laufevents als Sponsor. Für dm Mitarbeiter wird außerdem das Startgeld übernommen und fleißig zur Teilnahme animiert. „Es ist uns auf mehreren Ebenen ein Anliegen, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern. Gesundheit wird in der dm Unternehmenskultur ganzheitlich als körperliches, geistig-seelisches und soziales Wohlbefinden gesehen. Laufveranstaltungen wie der Frauenlauf oder Businesslauf vereinen Bewegung mit Sozialem und sind daher jedes Jahr ein Fixtermin“, sagt dm Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik, verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter.

Motivation kennt kein Alter
Damen von jung bis alt waren zwischen Mai und Juni diesen Jahres österreichweit bei den Frauenläufen vertreten: Die jüngste Läuferin war ein Lehrling mit zarten 15 Jahren, die älteste eine langjährige Mitarbeiterin im Alter von 66 Jahren. „Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie viele unterschiedliche Frauen und Mädchen die Leidenschaft fürs Laufen teilen und sich gegenseitig unterstützen“, so Petra Mathi-Kogelnik. Ob beim Salzburger Businesslauf die letzten 33 dm Starter das Ziel „1.000 dm Läufer 2019“ voll machen, bleibt spannend.

Über dm drogerie markt GmbH


dm drogerie markt GmbH eröffnete im Jahr 1976 die erste Filiale in Österreich. Der heutige Firmensitz in Salzburg/Wals ist Dreh- und Angelpunkt in Österreich sowie für die Expansion in die Verbundenen Länder in Mittel- und Südosteuropa. Geleitet wird das Unternehmen von einem neunköpfigen Geschäftsführungsteam unter dem Vorsitz von Mag. Martin Engelmann und dem stellvertretenden Vorsitz von Dipl. Inform. Manfred Kühner. Insgesamt beschäftigt dm Österreich mehr als 6.828 Mitarbeiter in den 389 dm Filialen, den 172 dm friseur- und 111 dm kosmetikstudios sowie in der Teilkonzernzentrale in Salzburg und im Verteilzentrum in Enns. Im Geschäftsjahr 2017/18 wurde in Österreich ein Umsatz von 922 Millionen Euro erwirtschaftet. Marken von dm sind unter anderem Balea, alverde NATURKOSMETIK, dmBio, babylove, Mivolis, Denkmit und SUNDANCE.


 


 


 


Foto: “Für dm Mitarbeiter wird das Startgeld übernommen.”