Author: Alexa Szikonya

Lime und ARBÖ starten gemeinsame Sicherheitskampagne für E-Scooter

Foto: “Fahrsicherheitstraining” / Fotocredit & Quelle: © LIME

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Lime, der weltweit führende E-Scooter-Anbieter, und ARBÖ, der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Beide Partner verfolgen das Ziel, Mikromobilität in Österreich sicherer zu machen. Neben einem Merkblatt mit den 10 goldenen Regeln für E-Scooter-Fahrer umfasst die gemeinsame Sicherheitskampagne auch ein Sicherheitstraining, welches am 24. September in Wien stattfinden wird. Ziel der Schulungen ist die Förderung des rücksichts- und verantwortungsvollen Miteinanders aller Teilnehmer im Straßenverkehr.

Wer in den nächsten Tagen und Wochen einen E-Scooter von Lime in Wien mietet, wird am Lenker der Elektrorollers ein Merkblatt finden. Dort haben Lime und der österreichische Mobilitätsklub ARBÖ die wichtigsten Regeln für E-Scooter-Nutzer zusammengefasst und wollen Fahrer zu einem rücksichtsvollen und ordnungsgemäßen Fahren und Parken animieren.

 

Die 10 goldenen Regeln lauten:

  • Das Tragen eines Helmes wird empfohlen!
  • Tandem-Fahren ist verboten. Nur eine Person pro E-Scooter ist erlaubt.
  • Alkohol und Drogen sind tabu. Ab 0.5 Promille ist das Fahren mit E-Scootern strafbar. 
  • Auf dem Gehsteig und in Fußgängerzonen fahren ist untersagt.
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist verboten.
  • Es gelten die allgemeinen straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften, insbesondere das Gebot der ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme.
  • Richtungswechsel sind stets anzuzeigen.
  • Der Fußverkehr hat Vorrang; er darf weder behindert noch gefährdet werden.
  • E-Scooter müssen so abgestellt werden, dass weder Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer behindert werden. Lass den E-Scooter nicht einfach mitten auf dem Weg stehen.
  • Lime E-Scooter dürfen erst ab 18 Jahren gefahren werden. 

 

Lime-Nutzer können unter www.li.me/10regeln den 10 Regeln zustimmen und erhalten für die freiwillige Selbstverpflichtung 10 Freiminuten Fahrtguthaben.

Zusätzlich führen ARBÖ und Lime am 24. September 2020 auf dem Gelände des ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum in der Schillingstraße ein «First Ride» Fahrsicherheitstraining durch. (Angehenden) E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer werden von einem ARBÖ-Sicherheitstrainer die wichtigsten Verkehrsvorschriften und Verhaltensweisen für eine sichere Fahrt mit E-Scootern erfahren. Anschließend können die Teilnehmer mit den E-Scooter von Lime das Gelernte in die Praxis umsetzen.

 

Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen und neue Fortbewegungsangebote bereichern die Stadt. Als Mobilitätsklub ist uns die Verkehrssicherheit besonders wichtig, denn nur durch ein rücksichtsvolles Verhalten und Miteinander erreichen die Menschen das, was sie möchten: Schnell und sicher von A nach B zu kommen. Daher ist für den ARBÖ die gemeinsame Sicherheitskampagne mit Lime sehr wichtig, denn so können Konflikpotentiale auf den Straßen reduziert und die Nutzung der E-Scooter sicherer gemacht werden“, freut sich Marcus Fauszt, Vertriebsleiter der ARBÖ Fahrsicherheit.

 

Da sich das Leben in Wien mehr an die neue Normalität gewöhnt hat, organisieren viele Wienerinnen und Wiener gerade ihre Fortbewegung neu. Ein Blick auf die Straßen von Wien zeigt, dass individuelle Fortbewegungsmittel die Gewinner der aktuellen Corona-Krise sind. Denn die E-Scooter bieten Individualmobilität für diejenigen, die in der aktuellen Situation sicher, flexibel und an der frischen Luft unterwegs sein möchten. Seit Mai diesen Jahres gelten in Wien neue Vorschriften für das Abstellen des E-Scooter und bisher hat sich das Bewusstsein für die entsprechenden Verkehrsvorschriften und Verhaltensweisen noch nicht umfassend etabliert – was zuweilen für Unmut bei anderen Verkehrsteilnehmern sorgt. 

 

Daraus leitet sich die Motivation der neuen Schulungen ab: “Die gemeinsame Sicherheitskampagne ist Teil unserer Bemühungen, E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrern zu einem rücksichtsvollen und regelkonformen Verhalten im Straßenverkehr zu animieren”, erörtert Estuardo Escobar, General Manager bei Lime in Österreich. “Wir freuen uns sehr, mit dem ARBÖ einen anerkannten Partner mit großer Expertise gefunden zu haben, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.

 

Die Anmeldung für die kostenlose Kursteilnahme erfolgt in Kürze über den Lime Newsletter (Hier geht es zur Anmeldung). Im Zuge der Partnerschaft planen Lime und ARBÖ weitere Maßnahmen in den nächsten Monaten und wollen die Zusammenarbeit vertiefen.

 

 

Über Lime


Lime ist Teil des städtischen Lebens in Europa. Von Paris über Tel Aviv bis nach Wien revolutionieren wir die Fortbewegung im städtischen Verkehr. Wir bringen Menschen ihrer Umgebung näher, mit einer nachhaltigen, umweltfreundlichen, inklusiven und leichter zugänglichen Mobilitätslösung. Wir arbeiten eng mit Gemeinden und Behörden in ganz Europa zusammen, um eine neue Kultur der gemeinsamen Mobilität zu entwickeln und Lösungen für die Probleme des städtischen Lebens zu bieten. Wir sind in über 45 Städten in 19 europäischen Ländern aktiv. Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.li.me/de/ 


 


Über ARBÖ


Der ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrer Bund Österreichs, vertritt rund 400.000 Mitglieder, und ist damit der zweitgrößte Mobilitätsklub in Österreich. Die Tätigkeitsfelder des ARBÖ umfassen den Pannendienst, technische Dienstleistungen, verschiedene Beratungsleistungen und Interessensvertretung.

 

Bei jungen Familien ist die NÖ-CARD heuer im Sommer stark gefragt

[Werbung]*Unbezahlt*Quelle: © NÖ-CARD

Schon rund 90.000 mal ist die Niederösterreich-CARD, die den Ausflugstourismus in Niederösterreich ankurbelt, in der laufenden Saison abgesetzt worden. Eine bestimmte Personengruppe greift heuer besonders gern nach dem beliebten Kundenbindungsinstrument, nämlich junge Familien. „Unter den Käufern haben wir viele Eltern festgestellt, die sonst mit ihren Kindern im Sommer immer ans Meer gefahren sind“, erklärt NÖ-CARD-Geschäftsführerin Marion Boda dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Offenbar hätten die Corona-Krise und drohende Reisebeschränkungen im Ausland einen Trend zum Heimaturlaub bewirkt, was sich an den Verkaufszahlen der Karte ablesen lasse.

Gegen Bezahlung eines einmaligen Kaufpreises verschafft die NÖ-CARD freien Eintritt an vielen Orten zur Freizeitgestaltung in Niederösterreich und in angrenzenden Bundesländern. Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen kommen jetzt zu den bereits mehr als 250 geöffneten Ausflugszielen 23 weitere hinzu, darunter alle Bahnen der NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft NÖVOG, wie u.a. die Schneebergbahn, der Reblaus Express und die Wachaubahn, die Römertherme Baden oder das Benediktinerstift Altenburg im Waldviertel. Mit 4. Juli halten 275 Freizeitattraktionen in allen Landesvierteln ihre Tore für die Besucher offen.

Die am 1. April gestartete NÖ-CARD 2020/21 ist ein Jahr lang bis 31. März 2021 gültig. Zum Normalpreis kostet sie für Erwachsene 63 Euro. Jugendliche von 6 bis 16 Jahren zahlen nur 32 Euro, Kinder bis zum Alter von 6 Jahren überhaupt nichts. Wer eine alte Karte besitzt, kann sie um fünf Euro (Jugendliche um drei Euro) verbilligt verlängern lassen. Erhältlich ist die NÖ-CARD u.a. in Trafiken in Niederösterreich und Wien, in Raiffeisen-Bankfilialen, an OMV-Tankstellen, vielen teilnehmenden Ausflugszielen, über die CARD-Hotline 01/535 05 05 sowie per Internet. (mm)

www.niederoesterreich-card.at

Faber-Castell präsentiert die neuen Sparkle Produkte

Foto: “Sparkle” / Fotocredit & Quelle: © Faber-Castell

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Sparkle Produkte, die Kinderaugen zum Funkeln bringen


Es gibt für Kinder nichts Schöneres, als den ganzen Tag zu spielen, malen und Spaß zu haben. Mit der neuen Sparkle Buntstift Box und der Sparkle Stifterolle von Faber Castell sind kleinen und großen Künstlern keine Grenzen mehr gesetzt! Die Neuheiten können problemlos in den Urlaub mitgenommen werden und sorgen auch dort für jede Menge Spaß und Freude.

 

Ganz viel Glitzer: Sparkle Buntstifte im Geschenketui

Für magische Malmomente sorgen diese 12 Sparkle Buntstifte im pinkfarbenen Metalletui. Mit ihrem glitzernden Design erobern sie die Herzen kleiner Nachwuchskünstlerinnen im Sturm! Aber dieses Kreativwerkzeug sieht nicht nur glänzend aus, es garantiert auch ungetrübten Malspaß: Die Minen der ergonomischen Dreikantstifte sind durch eine besondere Verleimungstechnik bruchfest, und mit ihrer hohen Pigmentierung entfalten sie auf dem Papier ihre faszinierende Farbbrillanz. Eine unwiderstehliche Geschenkidee für alle kleinen Prinzessinnen!

Sparkle Buntstifte im Metalletui, Set aus 12: 10,00 EUR (UVP)

 

Tolle Rolle: Sparkle Buntstifte im Glitzer-Look

Diese Stifterolle wickelt kleine Künstler ganz schnell um den Finger. Sie bietet Platz für alles, was beim Zeichnen und Malen unverzichtbar ist und sorgt dabei für eine Extraportion Glitzer: 20 schillernde Sparkle Buntstifte, die ein brillantes Malergebnis aufs Papier zaubern, da ihre Minen hoch pigmentiert sind. Für ungetrübte Kreativität sind die Minen außerdem spezialverleimt und somit bruchfest. Aber die Rolle hat noch mehr zu bieten: einen Sparkle Bleistift, einen Sleeve Radierer und einen Spitzer. Und sie ist überaus praktisch: einfach aufrollen, mit den beiden Wickelbändern zubinden und platzsparend in der Tasche verstauen. Macht Spaß und hat das Potenzial zum Lieblingsbegleiter!

Sparkle Stifterolle Lila: 25,00 EUR (UVP)

 

Besuchen Sie doch demnächst mal wieder den Fachhändler um’s Eck. Das große Sortiment an Mal- und Schreibzubehör wird Sie zum Staunen bringen und Kreativherzen höherschlagen lassen.

www.faber-castell.at

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3 Trends, die unseren Healthstyle prägen

Foto: Sommer, Sonne, Sonnenschein” / Fotocredit: © “Fotolia #2845759 Von Doreen Salcher

[Werbung]*Unbezahlt*Quelle: QVC*Wien, 02.07.2020

Selbstoptimierung & Gesundheit


Das Corona-Virus ist eine Herausforderung für unsere Gesundheit. Die Ungewissheit während der Pandemie hat den Drang nach Aktivitäten, die das Immunsystem stärken, steigen lassen. Das Corona-Virus selbst ist für den Einzelnen schwer greifbar. Doch die eigene Fitness lässt sich steuern.

Wie gehen wir nach der Pandemie mit unserer Gesundheit um? Was tun wir für physisches und mentales Wohlbefinden? Antworten darauf gibt die Studie „New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt?“ von QVC unter der Leitung von Trendforscher Prof. Peter Wippermann. Dazu befragte Bonsai Research Ende April 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren.

Drei Trends aus der Studie zum Healthstyle der Zukunft:

  1. Gesundheit als kostbares Gut

Schon vor der Pandemie war Gesundheit für die Deutschen der wichtigste Wert. Sie wird es auch in Zukunft bleiben, denn die Erfahrung der eigenen Fragilität wirkt bei vielen Menschen nach. In Zukunft werden wir verstärkt auf Krankheitssymptome achten. Schnelle Labortests für zu Hause – das wünschen sich drei Viertel der Deutschen. Zwei von drei aus der Gen Y planen, künftig genauer zu beobachten, ob ihr Körper Krankheitssymptome zeigt

  1. Der Körper vernetzt sich

Die Gesundheit will geschützt werden. Dadurch werden auch die digitalen Innovationen der Medizintechnologie nun leichter akzeptiert: 38 Prozent der Deutschen können sich für die Zukunft Mikrochips im Körper vorstellen, die bei Gefahr ärztliche Hilfe holen – das sind zwölf Prozent mehr als in der QVC-Studie aus dem Jahr 2018. Damit wird der Weg bereitet für die automatische Ferndiagnose, neue Telemedizin-Services und persönliche Versicherungsangebote.

  1. Der Boom der Selbstoptimierung

Das Thema Selbstoptimierung bekam während der Pandemie neue Schubkraft. Jeder versuchte, in den eigenen Wänden fit zu bleiben – wenn auch nur per Video. Das Training über Streams wird bleiben: 57 Prozent aus der Generation Z wollen es künftig mehr nutzen, beispielsweise für Workouts, Yoga oder Trainer-Klassen. Es gilt nicht nur, den Körper in Form zu halten, sondern auch mental stabil zu bleiben: Apps für mentale Gesundheit sind gefragter denn je. 80 Prozent aus der Gen Z wünschen sich, schneller, konzentrierter und kreativer denken zu können.

 

Zur Studie

Die aktuelle Studie „New Normal: Wie lebt Deutschland in der Post-Corona-Welt?“ des digitalen Handelsunternehmens QVC entwickelt fünf Thesen für das Leben nach der Corona-Krise. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Trendforscher Professor Peter Wippermann, dem Trendbüro und Bonsai Research. Ende April 2020 nahmen dazu 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 50 Jahren an einer repräsentativen Online-Umfrage teil – die Ergebnisse unterteilt in drei Generationen; Generation Z (14 bis 20 Jahre), Generation Y (21 bis 35 Jahre) und die Generation X (36 bis 50 Jahre). lm Mittelpunkt standen ihre Wünsche für die Zukunft. Bereits 2016 beschäftigte sich das Unternehmen im Rahmen einer Zukunftsstudie mit der Frage: „Wie kauft Deutschland übermorgen ein?“. Daran anknüpfend erschien 2018 die Studie „Living 2038. Wie lebt Deutschland übermorgen?“. Die vorliegenden Thesen beziehen Erkenntnisse aus beiden vergangenen Studien mit ein, um sie zu überprüfen und zu aktualisieren.

Weitere Ergebnisse unter www.QVC-Zukunftsstudie.de

 

Über QVC


Millionen Shoppingbegeisterte treffen bei QVC jeden Tag auf interessante Persönlichkeiten, begeisternde Geschichten und einen ausgezeichneten Kundenservice. QVC steht für Entdeckerfreude und besonders starke Beziehungen. Kunden werden täglich auf eine spannende Reise durch ein sich stetig änderndes Sortiment aus bekannten Marken und innovativen neuen Produkten mitgenommen.

Das 1986 in West Chester, Pennsylvania (USA), gegründete Unternehmen QVC hat Standorte in den USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, Italien und – im Rahmen eines Joint Ventures – in China. Weltweit begeistert QVC Kunden auf 13 Fernsehkanälen, die rund 380 Millionen Haushalte erreichen. Dazu kommen zahlreiche Webseiten und Social-Media-Plattformen. Insgesamt hat QVC 17.400 Mitarbeiter. 
In Deutschland startete QVC 1996 und wurde schnell zum Marktführer in seiner Branche. Rund 3.000 Mitarbeiter an vier Standorten (Düsseldorf, Hückelhoven, Bochum, Kassel) schaffen ein einzigartiges Shopping-Erlebnis, das von drei TV-Kanälen (QVC, QVC2, QVC Style) über einen Onlineshop und alle relevanten Apps bis hin zu Social-Media-Plattformen reicht. Weitere Informationen: corporate.qvc.com, unternehmen.qvc.de

QVC gehört zur Qurate Retail, Inc., (NASDAQ: QRTEA, QRTEB), zu der außerdem HSN, zulily und die Cornerstone Marken zählen (zusammen „Qurate Retail Group“) sowie andere Minderheitsbeteiligungen und Investments in Erneuerbare Energien. Die Qurate Retail Group glaubt an eine dritte Dimension des Shoppings (Third Way to Shop®) – die sich vom Einzelhandel oder vom reinen vom Bestellen getriebenen E-Commerce abhebt. Neben der Nr. 1 im Video-Commerce ist die Qurate Retail Group unter den Top 10 der E-Commerce-Versandhändler in Nordamerika (laut Internet Retailer) sowie führend im Mobile- und Social-Commerce. QVC und Q sind registrierte Marken der ER Marks, Inc.

Weitere Informationen zur Qurate Retail Group: qurateretailgroup.com

Webshop:

QVC.de

 

Newsroom:

Unternehmen.QVC.de/Newsroom

 

Beauty Blog:

QVCBeauty.de

 

Kitchen Blog:

QVCLieblingskueche.QVC.de

 

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Balea sommerliche Pflege für Haut und Haar

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: © dm / Balea

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Balea Copacabana-Serie


Das luftig-leichte Urlaubsgefühl voller betörender Blütendüfte und bunter Farben, wie man es am brasilianischen Copacabana-Strand erwartet, hält ab sofort im Badezimmer Einzug. Die limitierte Edition Balea Copacabana duftet nach tropischen Blüten und pflegt Haut und Haar wunderbar geschmeidig. Zwei schimmernde Produkte machen das Urlaubsgefühl perfekt.

Schimmer Spray Copacabana

Schimmerndes Frischeerlebnis: Das Balea Schimmer Spray Copacabana hinterlässt einen verführerischen Schimmer auf der Haut und hüllt sie in einen exotischen Duft nach tropischen Blüten. Seine Formulierung mit Açaíbeeren-Extrakt und verführerisch-sinnlichem Duft sorgt für einen glänzenden Auftritt. Der rosé-goldene Schimmer zaubert strahlende Effekte auf die Haut. Mit angenehm kühlendem Effekt – für ein sinnliches Pflegeerlebnis. Ohne Parabene. Ohne Paraffine/Mineralöle. pH-Hautneutral. Vegan.
Balea Schimmer Spray Copacabana / 200 ml / 2,95 Euro (1,48 €/100 ml)

Schimmer Lotion Copacabana

Pflegt und schimmert: Die Balea Schimmer Lotion Copacabana hinterlässt einen verführerischen Schimmer auf der Haut und hüllt sie in einen exotischen Duft nach tropischen Blüten. Ihre pflegende Formal mit Cupuaçu-Butter und Açaíbeeren-Extrakt verwöhnt die Haut, spendet intensive Feuchtigkeit und hinterlässt ein seidig-zartes Hautgefühl – für ein sinnliches Pflegeerlebnis. Ein rosé-goldener Schimmer zaubert verführerische Akzente auf die Haut und sorgt für einen strahlend schönen Auftritt. Rezeptur ohne Mikroplastik und wasserlösliche, rein synthetische Polymere. Ohne Farbstoffe. Ohne Parabene. Ohne Paraffine/Mineralöle. pH-Hautneutral. Vegan.
Balea Schimmer Lotion Copacabana / 200 ml / 2,45 Euro (1,23 €/100 ml)

Bodycreme Copacabana

Verwöhnend und exotisch: Die Balea Bodycreme Copacabana pflegt die Haut dank wertvoller Inhaltsstoffe wie Açaíöl, Cupuaçu-Butter und Guarana-Extrakt und verwöhnt sie mit einem exotischen Duft nach tropischen Blüten. Rezeptur ohne Mikroplastik und wasserlösliche, rein synthetische Polymere.
Balea Bodycreme Copacabana / 200 ml / 3,45 Euro (1,73 €/100 ml)

Handcreme Copacabana

Exotisches Pflegeerlebnis: Die Balea Handcreme Copacabana pflegt die Hände seidig-zart und verwöhnt sie mit einem exotischen Dufterlebnis. Ihre reichhaltige Pflegeformel spendet der Haut wohltuende Feuchtigkeit und hinterlässt ein geschmeidig-glattes Hautgefühl. Der exotische Duft nach tropischen Blüten verwöhnt die Sinne. Rezeptur ohne Mikroplastik und wasserlösliche, rein synthetische Polymere. Vegan.
Balea Handcreme Copacabana / 100 ml / 0,95 Euro
 

Ebenfalls erhältlich aus der Copacabana-Serie:

Balea Tuchmaske Copacabana / 1 St. / 0,95 Euro
Balea Dusche Copacabana / 300 ml / 0,55 Euro (1,83€/1l)
Balea Shampoo Copacabana / 300 ml / 0,55 Euro (1,83€/1l)


www.dm.de/balea

PHYRIS Sommer, Sonne, Aloha

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: © PHYRIS

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Dann wenn der Sommer in Europa richtig in Fahrt kommt, heißt es bei PHYRIS Aloha! Aloha Body Lotion und Aloha Face & Body Splash. Hallo Sommer, hallo Body! Die beiden Körperpflegeprodukte versprechen exotisches Urlaubsfeeling für zu Hause.

Die PHYRIS Aloha Produkte sind auf die warme Jahreszeit abgestimmt und eine ideale Ergänzung zu allen PHYRIS Hautpflege-Linien. Echte Highlight-Produkte mit außergewöhnlichen Texturen. Ideal auch als Geschenkidee.
 
 
PHYRIS Aloha Body Lotion

Die leichte PHYRIS Aloha Body Lotion in zartem Pastellgelb spendet der Haut dank Aloe Vera und einem Feigenkaktus Extrakt Feuchtigkeit, beruhigt und wirkt ausgleichend. Ideal für die tägliche Körperpflege. Easy anzuwenden: Auf die Haut auftragen und einmassieren. Mandelöl sorgt für ein weiches und gepflegtes Hautgefühl. Und der dezente, exotische Duft der Bananenblüte versetzt einen sofort in weit entfernte Urlaubsregionen.

PHYRIS Aloha Body Lotion 200ml / 27,50 €*

* Unverbindliche Preisempfehlung

 
 
PHYRIS Aloha Face & Body Splash
Die andere Art der Haut Feuchtigkeit zu spenden: per Sprühstoß. Aloe Vera und Feigenkaktus Extrakt zeigen in dem Splash ihr Können. Zusätzlich wirkt das PHYRIS Face & Body Splash beruhigend, kühlend und ausgleichend. Morgens, abends und bei Bedarf auch zwischendurch auf die gereinigte Haut sprühen, kurz einziehen lassen und die exotischen Duftnuancen genießen. Je nach Hautbedürfnis kann im Anschluss eine Pflegecreme bzw. Körperpflege aufgetragen werden.

PHYRIS Aloha Face & Body Splash 200 ml | 21,90 €*

PHYRIS Aloha ist ab Juni 2020 erhältlich überall dort, wo man viel von Schönheit und Kosmetik versteht: in PHYRIS-Kosmetikinstituten und SPAs sowie online unter www.phyris.de

*Unverbindliche Preisempfehlung

Das Anti-Aging Wunder nun auch mit Sonnenschutz

Foto: “Eau Thermale Avène PhysioLift PROTECT straffende, schützende Creme SPF 30” / Fotocredit & Quelle: © EAU THERMALE Avène

[Werbung]*Unbezahlt*Kostenloses Testprodukt

PhysioLift PROTECT von Eau Thermale Avène

Sonnenschutz, Anti-Aging und Pflege in einem Produkt? Klingt fast zu perfekt um wahr zu sein? Eau Thermale Avène hat es geschafft die drei wichtigsten Aspekte in unserer täglichen Pflegeroutine in einem Produkt zu vereinen! Denn so sehr wir Vitamin D auch genießen, sollte der Schutz unserer Haut an erster Stelle stehen.
Mit der PhysioLift PROTECT straffende, schützende Creme SPF 30 wird es jetzt noch einfacher unsere Haut vor dem Alterungsprozess und Sonnenstrahlen zu schützen.


Die PhysioLift PROTECT Creme setzt auf hochwirksame Anti-Aging Inhaltsstoffe wie Ascofilline™. So wird die Kollagensynthese stimuliert und das Stützgewebe der Haut verstärkt – für eine spürbare und sichtbare Stärkung der Spannkraft und Festigkeit. Zusätzlich unterstützen hochwirksame Hyaluronsäure-Fragmente die körpereigene Hyaluronsäure-Synthese, wodurch die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgt wird. Hyaluronsäure polstert Haut von innen auf, spendet so mehr Volumen und sorgt für ein frischeres, jüngeres Aussehen.
Neben reizlindernden, entzündungshemmenden und beruhigenden Thermalwasser, ist auch Pro-Vitamin E (Pro-Tocopherol®) enthalten. Freie Radikale werden abgefangen und die Haut vor Zellschäden und Melaninbildung (Hyperpigmentierung) geschützt.

Der Lichtschutzfaktor 30 wird durch das patentierte SunSitive Protection® Filtersystem garantiert. Dieser bietet bei minimaler Filter-Anzahl höchstmöglichen UV-Breitbandschutz und höchste Verträglichkeit.

Straffende, schützende Creme SPF 30
Die leichte Textur schützt die Haut optimal vor äußeren Einflüssen und wirkt mit Power-Aktivstoffen selbst gegen ausgeprägte Falten und Mimikfalten. Unebenheiten werden durch Hyaluronsäure aufgefüllt und die Gesichtszüge gestrafft. Durch SPF 30 ist ein sicherer Sonnenschutz vor UVA und UVB Strahlen gewährleistet und Photo-Aging wird vorgebeugt. Die Creme eignet sich ideal als Make-Up Grundlage.

Anwendung

Morgens auf das gesamte Gesicht, den Hals und das Dekolleté auftragen. Der mattierende Effekt sorgt für ein pudriges Finish.

Eau Thermale Avène PhysioLift PROTECT straffende, schützende Creme SPF 30 / 30 ml / 32,90 Euro*

Die neue PhysioLift PROTECT Straffende, schützende Creme SPF30 von Eau Thermale Avène ist seit März 2020 in Apotheken erhältlich.

Beauty Blog Review


Erst mal vielen Dank an dieser Stelle, dass ich dieses hochwertige Produkt testen darf. Ich verwende es jetzt schon seit ca. 6 Wochen und bin sehr zufrieden.
Der weiße Überkarton im typischen, schlicht-eleganten Avène Design informiert gut leserlich über das Produkt, die Anwendung und die Inhaltsstoffe. Am Beipackzettel gibt´s noch viele weitere Infos über die Laboratoires Dermatologiques Avène und Anti-Aging.
Die weiße Kunststofftube mit praktischem Pumpspender enthält 30 ml. Das weiße Fluid riecht angenehm zart und hat eine leichte Konsisttenz. Es lässt sich leicht verteilen und zieht rasch ein. Es ist sparsam in der Anwendung, ich komme jetzt schon so lange damit aus und es ist immer noch was drinnen.
Meine Haut genießt die tägliche Pflege, sie ist entspannt und den ganzen Tag gut durchfeuchtet, glänzt dabei aber nicht! Ich habe keinerlei Irritationen oder Rötungen. Meine Fältchen sehen milder aus, der SPF 30 schützt die Haut vor weiterer lichtbedingter Alterung, wie z.B. Pigmentflecken.
Sehr gut auch als Make-up Unterlage!

Fazit: Ein tolles Produkt – nicht ganz günstig, aber wirksam! Ich kann es nur empfehlen!

[Werbung]*Unbezahlt*Kostenloses Testprodukt*Alexa Szikonya, www.frauen-business.at

ALL-IN-ONE: die kleinen Beauty-Helfer im Sommer

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Für viele ist der Sommer die absolute Lieblingsjahreszeit. Kein Wunder: Sonne beflügelt die Glücksgefühle und tut der Seele gut. Passend zu dem schönen Wetter und dem Jahreszeitwechsel gehört auch eine entsprechende Pflege dazu, die unsere Haut und unsere Haare schützt, erfrischt und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Genau dafür gibt es die kleinen Beauty-Helfer für den Sommer…

Körperpflege mit Frischekick

Kaum etwas belebt so sehr wie eine erfrischende Dusche. Das Wasser reinigt und wirkt dabei regenerierend. Um die Poren zu öffnen und den Körper behutsam zu reinigen, duscht man nicht mit kaltem, sondern mit lauwarmem Wasser. Den Frischekick holt man sich am besten mit kühlenden Essenzen wie dem von skandinavischen Gletschern inspirierten Glacier Breeze von Barnängen, das Duschgel und Schaumbad zugleich ist. Mit Meersalz und schützendem Feuchtigkeits-Serum belebt es mit seinem frischen Duft wie ein „Isvaksbad“ – ein Eisbad. Wer feste und plastikfreie Duschpflege bevorzugt, darf sich freuen: Nature Box, mit seinen kaltgepressten Ölen aus Avocado und Kokosnuss, gibt es jetzt auch als feste Duschpflege. Sie reinigen wie ein Duschgel und helfen die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren. Neben einer erfrischenden Duschpflege ist ein zuverlässiges Deo einer der wichtigsten Begleiter im Sommer. Der vegane Antitranspirant Fresh & Dry mit Peony Sorbet Scent von Fa versprüht eine sommerliche, blumige Note und schützt den ganzen Tag zuverlässig. Die Formel ohne Alkohol ist sanft zur Haut und bewahrt schnell strapaziert werden.
Kombi aus Sonnenschutz und Feuchtigkeit

Während man die Sonnenstrahlen genießt, bemerkt man kaum, dass Haut und Haare dabei schnell strapaziert werden. Die passende Pflege hilft dabei dem entgegenzuwirken. Am besten verwendet man gleich frühmorgens eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor. Dadurch wird die Haut nicht nur gepflegt, sondern auch ausreichend geschützt und gleichzeitig wird frühzeitiger Hautalterung vorgebeugt. Großer Favorit ist hier die LIFT+ Hydra-Lifting Anti-Age Tagespflege mit LSF30 von Diadermine. Das darin enthaltene Pro-Kollagen und die Hyaluronsäure bauen das hauteigene Kollagennetz wieder auf und schützen vor UVA- und UVB-Strahlen. Psst, ein viel geschätzter Geheimtipp ist die verwöhnende Pflege Segreto di bellezza Universal-Crème von N.A.E. Dank der veganen Pflegeformel mit Bio-Olivenöl kann das zertifizierte Naturkosmetikprodukt für Gesicht, Körper und Haar verwendet werden und ist somit ein wahres Allroundtalent. Die angenehm duftende Creme pflegt trockene Hautstellen und stumpfe Haarspitzen seidig weich. Einen wahren Schutz- und Pflegeschub für die Haare gibt die neue Gliss Kur Summer Repair Limited Edition Linie. Mit Aprikosen-Öl und UVA- und UVB-Filter beugen die Produkte trockenem Haargefühl vor und bieten Pflege und Schutz für durch Sommer-Einflüsse geschädigtes Haar.
So klappt das Haarstyling im Sommer

In den wärmeren Monaten des Jahres ist es gar nicht so einfach Haare zu stylen. Sonnencremerückstände oder ganz einfach nur Schweiß lassen das Haar schneller nachfetten und rücken die schöne Frisur in weite Ferne. Obwohl man die Mähne unter diesen Umständen am liebsten täglich waschen würde, ist es empfehlenswert nur die Ansätze aufzufrischen, um sie nicht unnötig zu strapazieren. Dabei wirken Trockenshampoos oder Ansatz-Auffrischer mit Volumeneffekt binnen kürzester Zeit wahre Wunder (z.B. Taft Magic Volume Ansatz Auffrischer). Neben schnell fettenden Haaren plagt man sich im Sommer zusätzlich mit einer Vielzahl kleiner schier unzähmbarer Babyhaare. Um diese in Zaum zu halten, muss man nicht gleich wie Kim Kardashian zum Laser greifen. Stattdessen fixiert man sie mit einem feinen Styling Produkt, das nicht verklebt. Neben Haarsprays gibt es mittlerweile spezielle Beauty-Must-Haves, die auf Babyhaare spezialisiert sind und diese im Handumdrehen bändigen (z.B. got2b Bye Bye Babyhaar Mascara).




ÜBER HENKEL

Henkel verfügt weltweit über ein ausgewogenes und diversifiziertes Portfolio. Mit starken Marken, Innovationen und Technologien hält das Unternehmen mit seinen drei Unternehmensbereichen führende Marktpositionen – sowohl im Industrie- als auch im Konsumentengeschäft: So ist Henkel Adhesive Technologies globaler Marktführer im Klebstoffbereich. Auch mit den Unternehmensbereichen Laundry & Home Care und Beauty Care ist das Unternehmen in vielen Märkten und Kategorien führend. Henkel wurde 1876 gegründet und blickt auf eine über 140-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Henkel einen Umsatz von 20 Mrd. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von rund 3,5 Mrd. Euro. Allein Loctite, Schwarzkopf und Persil, die jeweiligen Top-Marken der drei Unternehmensbereiche, erzielten dabei einen Umsatz von 6,4 Mrd. Euro. Henkel beschäftigt weltweit mehr als 53.000 Mitarbeiter, die ein vielfältiges Team bilden – verbunden durch eine starke Unternehmenskultur, einen gemeinsamen Unternehmenszweck und gemeinsame Werte. Die führende Rolle von Henkel im Bereich Nachhaltigkeit wird durch viele internationale Indizes und Rankings bestätigt. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert.

 
 
 
Fotocredit + Quelle:

Barnängen Glacier Breeze Duschgel und Schaumbad, 5,99 EUR*
Diadermine Lift+ Hydra-Lifting Anti-Age Tagescreme mit LSF30, 8,99 EUR*
Fa Fresh & Dry Deo Roll-on mit Pfingstrosen Sorbet Duft, 2,89 EUR*
Gliss Kur Summer Repair Limited Edition 2in1 Treatment, 3,99 EUR*
got2b Bye Bye Babyhaar Mascara, 8,99 EUR*
N.A.E. Segreto di bellezza Universal-Crème, 11,99 EUR*
Nature Box Feste Duschpflege Kokosnuss, 4,49 EUR*

*) UVP = unverbindliche Preisempfehlung. Die Festlegung der Endverbraucherpreise liegt im Ermessen des Handels.

Umsatzeinbruch und unsichere Zukunft?

Foto: “The search for profit when markets are volatile” / Fotocredit: © Jack Moreh, freerangestock

[Werbung]*Unbezahlt*Quelle: Sandra Schubert

Wie Sie mit dem richtigen Vertriebsgeist und aktivem Verkauf der Corona-bedingten Wirtschaftskrise gezielt entgegenwirken

von Sandra Schubert, Rosenheim*

 

Viele Unternehmen und Selbstständige haben in den letzten Monaten unverschuldet einen großen Umsatzeinbruch verkraften müssen. Fast noch schlimmer wiegt die unsichere Zukunft – das drückt auf die Psyche, auf den Unternehmer- und Vertriebsgeist.

 

Doch nicht allen Branchen geht es schlecht und am Horizont tauchen auch schon wieder gesundheitliche und wirtschaftliche Hoffnungsschimmer auf. Zeit, das Tal der Tränen zu verlassen und ins Handeln zu kommen. Denn wir haben unser persönliches und unternehmerisches Glück vor allem selbst in der Hand – das lehrt uns der sogenannte Glückskuchen aus der Positiven Psychologie.

 

Glück ist selbstgemacht!

Wir Menschen haben einen genetisch bedingten Glücksfixpunkt, zu dem wir immer wieder zurückkehren. Nach extrem positiven Ereignissen genauso wie nach sehr negativen Begebnissen. Das spüren die meisten Menschen aktuell auch: Nach einer gewissen Corona-bedingten Schockstarre haben wir uns inzwischen an die Situation gewöhnt. Wir sind an vielen kleinen und großen Herausforderungen gewachsen und haben vollkommen neue Möglichkeiten entwickelt. Diese Chancen auch weiterhin zu ergreifen, genau dazu rät uns besagter Glückskuchen: Wie in der Abbildung zu erkennen, beeinflussen uns die äußeren Umstände „nur“ zu 10 Prozent.  Immerhin durch 40 Prozent bewusste Verhaltensweisen können wir unser Glück selbst bestimmen. Das sollten wir also auch tun und – menschlich wie wirtschaftlich – für uns und andere nutzen!

 

3 Erfolgsfaktoren helfen, weitere Umsatzeinbrüche zu verhindern

Für Unternehmer und Selbstständige heißt das vor allem eines: Für die richtige Einstellung sorgen, eine zielgerichtete Vertriebsstrategie entwickeln und täglich aktiv verkaufen! Diese drei Erfolgsfaktoren der Happy Sales Strategie und die konsequente Umsetzung helfen dabei, einem weiteren Umsatzeinbruch aktiv und erfolgreich entgegenzuwirken.

 

  1. Eine optimistische Grundhaltung sorgt dafür, Vertriebschancen zu erkennen und zu ergreifen

Der Kunde hat aktuell wirklich anderes zu tun als zu kaufen, oder? Der ist doch froh, wenn er sein Tagesgeschäft schafft! Und jetzt soll ich ihm auch noch etwas verkaufen? Das ist die düstere, eher pessimistische Haltung, die uns gerade jetzt enorm schadet. Eine Einstellung, die uns davon abhält, aktiv zu verkaufen. Dabei trifft das 1.) längst nicht auf alle Kunden zu und 2.) kann uns der Kunde immer noch mitteilen, wenn er momentan keine Möglichkeiten hat, zu konsumieren oder zu investieren. Eine optimistische Grundhaltung beruht auf der Zuversicht, also dem Vertrauen in eine sich positiv entwickelnde Zukunft – auch und gerade bei Corona-bedingt negativen wirtschaftlichen Indikatoren. Mit diesem Grundvertrauen ersparen sich Unternehmer und Selbstständige nicht nur unnötige Sorgen, sie lenken ihre Energie auch in die richtige Richtung – die der produktiven Vertriebsaktivität. Winston Churchill soll gesagt haben: „Ein Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder Möglichkeit, ein Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit.“ Demzufolge müssten Optimisten in Zeiten von wirtschaftlichen Turbulenzen – wie gerade eben – zur Hochform auflaufen. Das ist übrigens auch wissenschaftlich belegt: Die „Broaden-and-build-Theorie“ der amerikanischen Emotionsforscherin Dr. Barbara Fredrickson, belegt, dass eine positive Grundhaltung die eigene Wahrnehmung erweitert. Wir erkennen und ergreifen Chancen schneller. Dramatisch falsch wäre jedoch, aufgrund von übertriebenem Optimismus nur darauf zu vertrauen und auf gezielte und gesteigerte Verkaufsmaßnahmen zu verzichten.

 

  1. Gute Sichtbarkeit sorgt für Leads, ausreichend qualifizierte Leads sorgen für Kunden

Viele Unternehmer wären in den letzten Wochen schon froh gewesen, den Umsatz zumindest halten zu können. Um den Umsatz in rückläufigen Zeiten sogar zu steigern, gibt es zwei einfache Möglichkeiten: 1.) neue und bestehende Kunden initiativ selbst ansprechen oder 2.) dafür sorgen, von potentiellen Kunden angesprochen zu werden. Zugegeben: Der zweite Ansatz ist – zumindest auf den ersten Blick – der bequemere, schließlich muss in Sachen Akquise der innere Schweinehund nicht erst qualvoll überwunden werden. Mit umso mehr Energie haben Anbieter in den vergangenen Wochen daran gearbeitet, den eigenen Internet- und Social-Media-Auftritt aufzupolieren und für Suchmaschinen zu optimieren, um so für eine ausgezeichnete Sicht- beziehungsweise Auffindbarkeit zu sorgen. Ist der Interessent erst einmal als Besucher auf der Website des Unternehmens, so gilt es mit guten Kundenbewertungen und weiteren „Trust-Elements“, wie zum Beispiel Qualitätssiegeln, das Vertrauen zu gewinnen. Ein interessantes Kennenlernangebot macht eine initiative Kontaktaufnahme durch den Interessenten wahrscheinlicher. Eine weitere, die Kundengewinnung unterstützende Möglichkeit, ist ein gezieltes Content-Marketing mit einem darauf aufbauenden Leadmanagement. Die Idee dabei: Für die Zielgruppe relevante Inhalte werden gegen Kontaktdaten von Interessenten getauscht, die so zu „Marketing Accepted Leads“ werden. Im nächsten Schritt können diese vom Vertrieb als „Sales Accepted Leads“ direkt angesprochen werden. Das Ziel: Aus den „angewärmten“ Interessentenkontakten Kunden zu machen, die gerade in rückläufigen Zeiten heiß begehrt sind.

 

  1. Sinkender Umsatz verlangt nach einer Steigerung der Vertriebsaktivität

Alles spricht für digitale Marketingmaßnahmen, will man verhindern, dass der Umsatz weiter zurückgeht. Einer drohenden Rezession, englisch „downturn“ sollte man aber auch noch anders begegnen: Mit „Sales Activeness“, einer Steigerung der eigenen Vertriebsaktivitäten. Täglich aktiv zu verkaufen ist einer der entscheidenden Erfolgsstrategien in schwierigen Zeiten. Was also hindert uns daran, täglich zu akquirieren? Ist es tatsächlich Zeit- oder Ressourcenmangel? Oder nicht doch eher mangelnde Motivation und Akquise-Aufschieberitis? Fehlt uns schlicht und ergreifend nur die Gesprächsstrategie? Oder ist es eine fehlende Klarheit bezüglich der Zielgruppe und ein Mangel an Kontakten? Da das operative Geschäft immer dringlich ist – und jetzt mehr denn je, droht der aktive Verkauf und damit die Neukundengewinnung gerade jetzt oft verschoben zu werden. Meine Empfehlung: wöchentlich entsprechende Zeitblöcke einplanen und auch einhalten. Manchmal hilft auch die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Vertriebsexperten sowie ein gezieltes Coaching on the Job. Weiß man erst einmal, wie die Kundengewinnung anzugehen ist, dann steigert das erfahrungsgemäß auch die Motivation dafür. Ein klares Aktivitätsziel, zum Beispiel wie viele Kontakte pro Woche angesprochen werden sollen, wirkt dem stetigen Prokrastinieren entgegen. Fakt ist: Zielgerichtete, gesteigerte Aktivität wird mittel- und langfristig im Vertrieb immer belohnt – aus dem anfänglichen „Akquisefrust“ wird so „Akquiselust“! Diese wiederum wirkt effektiv gegen wirtschaftlich bedingten Kunden- und Ertragsschwund. Allerdings gilt es rechtzeitig zu starten, denn Kauf- und Investitionsentscheidungen werden aktuell oftmals nur zögerlich getroffen.

 

Struktur gibt Motivation

Kurzfristiger Sprint oder langfristiger Dauerlauf? Im Vertrieb zählt Durchhaltevermögen. Wie aber stärkt man die eigene Vertriebskondition? Hier hilft das Bewusstsein, dass es meistens mehrere Kontakte braucht, um aus einem Interessenten einen Neukunden zu machen. Zwischen der Identifizierung des Entscheiders, dem ersten Kontakt, der Bedarfsklärung bis zum Angebot und schließlich Abschluss ist entscheidend, nicht nur selbst motiviert zu bleiben, sondern auch den Schon-Bald-Kunden immer wieder zu motivieren. Neue Informationen, wichtige Erkenntnisse per E-Mail oder einfach ein Anruf, der signalisiert, wie wichtig einem persönlich der Auftrag ist, sind hier hilfreich. Es gilt, das klare Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und dabei gut gelaunt, aber hartnäckig zu bleiben. Das festigt die Kundenbeziehung auch über den Erstauftrag hinaus. Bis die Stammkundenbeziehung erreicht ist, gilt es viele Stufen zu erklimmen und jede einzelne Etappe als Erfolg zu feiern – gerade, wenn es in Zeiten wie diesen im Vertrieb nicht so einfach ist.

 

Den eigenen Aufschwung schaffen

Ein weiterer drastischer Rückgang der Konjunktur wird in allen Medien angekündigt. Die Konsumhaltung ist zurückhaltend und in der Industrie machen sich noch stärker als bislang sinkende Aufträge bemerkbar. Doch statt einer schlechten Stimmung nachzuhängen, sollten Vertriebsmitarbeiter und Unternehmer lieber der drohenden Corona-Rezession aktiv entgegenwirken. Ausbleiben wird sie deshalb nicht – leider – aber wir haben es in der Hand, diese zumindest abzumildern und unseren eigenen Aufschwung zu schaffen.

 

RezessionHappy Sales Vertrieb

 

Über die Autorin


Sandra Schubert ist nicht nur leidenschaftliche Verkäuferin und Verkaufstrainerin, sondern auch Impulsgeberin in Sachen Kundengewinnung und Vertrieb 4.0. Als erfahrene Expertin für Verkauf, Positive Psychologie und Zeitmanagement im Verkauf „schubst“ die Fachbuchautorin ihre Teilnehmer mit Hilfe von Vorträgen, Seminaren und Coachings buchstäblich zum Verkaufserfolg. Die Rosenheimerin ist deshalb national und international einfach als „die SCHUBs“ bekannt. Sie gehört zu Deutschlands beliebtesten Verkaufsreferenten (Professional Speaker GSA/SHB). Weitere Informationen zu öffentlichen Auftritten oder individuellen Erlebnisvorträgen und Seminaren auf www.schubs.com.



Ergänzende Lektüre der Expertin:


Die vollständig aktualisierte Neuauflage von Happy Sales vermittelt strategische, emotionale und organisatorische Selbstführung im Vertrieb. Profiverkäuferin Sandra Schubert verbindet eigene Verkaufserfahrung, Positive Psychologie und Zeitmanagement zu einem wirksamen Motivations- und Erfolgsrezept für alle, die tagtäglich aktiv und glücklich verkaufen wollen.

Happy Sales – Mit Motivation und Organisation zum Erfolg im Verkauf

von Sandra Schubert


384 Seiten, Hardcover / € 24,99 / ISBN 978-3-527-51019-1

Wie Unternehmen das neue Normal in der Zusammenarbeit kultivieren

Foto: “Corona Covid 19 Virus Normalitaet” / Fotocredit: © Gerd Altmann, Pixabay #5261746

[Werbung]*Unbezahlt*Quelle: Ulrike Stahl

Zukunft WIR

von Ulrike Stahl *

 

Die Wirtschaft nimmt langsam wieder Fahrt auf. Aber wie genau geht es weiter? Wird alles anders bleiben/werden? Oder können wir doch einfach so weitermachen wie zuvor?

 

Nicht nur Betriebe, die mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben, mögen genau davon träumen. Nichts vermittelt uns mehr Sicherheit als das Gewohnte, das Normale. Klar ist aber auch: Die Zäsur, die wir alle in den letzten Monaten erlebt haben, geht an niemanden spurlos vorüber. Sie hat verborgen liegende Talente und Verhaltensweisen ans Licht gebracht. Und sie hat Schwachstellen aufgedeckt. Deshalb ist jetzt der Moment, sich neu auszurichten und das neue Normal zu finden, das sich konsequent an die Erfordernisse des Marktes anpasst.

 

Von Plänen und Überraschungen

In den letzten Wochen wurden wir sehr drastisch auf das hingewiesen, was wir im Grunde alle wissen, aber doch gerne ignorieren: Das Leben birgt Überraschungen. Es kann so kommen, wie wir es geplant haben, die Urlaubsreise, das Sommerfest im Verein oder der Tag der offenen Tür im Unternehmen – aber es kann auch etwas dazwischenkommen. Dann heißt es flexibel sein, auf das reagieren, was gerade ist und dabei hilft es definitiv nicht, an einem alten Plan zu hängen. Trotzdem wird in vielen Unternehmen so getan, als ob es dort Überraschungen nicht gäbe. Fixe Zielvereinbarungen, 5-Jahrespläne, Standard-Prozesse. Und das in Zeiten, in denen sich Kundenwünsche, technische Standards und Rahmenbedingungen öfter ändern denn je.

Spannend zu beobachten: Wie wurde in den Unternehmen mit der Überraschung Corona umgegangen? Hat sich die Organisation flexibel angepasst, indem Regeln und Prozesse außer Acht gelassen wurden, die hinderlich waren? Haben Mitarbeiter das Machtvakuum genutzt, um selbst nach Lösungen zu suchen und sind sogar Innovationen entstanden? Oder sind Unternehmen noch immer gelähmt und warten, dass endlich jemand die richtigen Entscheidungen trifft oder Handlungen ergreift? Genau da gilt es jetzt genau hinzuschauen. Genau das ist die Gelegenheit, die Strukturen an das neue Normal anzupassen. Und die richtige Form der Zusammenarbeit ist der Schlüssel dazu.

 

Welche Aufgaben haben wir eigentlich?

Diese Fragen sollten sich jede Geschäftsführung, jede Führungskraft viel öfter stellen. Denn sie ist entscheidend für das Maß an Freiheit, Zusammenarbeit und Könnerschaft, die Mitarbeiter benötigen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

 

Blaue Aufgaben: Einfache oder komplizierte Aufgaben

Hier geht es um die Aufgaben, die wir mit Wissen lösen können. Das können einfache oder komplizierte Aufgaben sein. Wenn man lange genug darüber nachdenkt und genug Expertise aufbaut oder dazu holt, kann man die eine richtige Lösung finden. Zum Beispiel, wie man die Löhne korrekt abrechnet –auch unter der Berücksichtigung von Kurzarbeitergeld. Dafür gibt es Regeln und Prozesse und je besser diese definiert und eingehalten werden, umso effizienter kann die Aufgabe ausgeführt werden. Das Ergebnis ist eindeutig messbar und es ist klar, was richtig und falsch ist. Die Aufgaben können in Schritte zerlegt und arbeitsteilig ausgeführt werden. Gute Zusammenarbeit bedeutet hier, dass jeder seine Arbeit zuverlässig nach Plan erledigt. Die Einzelleistung kann gemessen und individuell belohnt werden. Das zu optimieren gilt seit Beginn der Industrialisierung Ende des 18. Jahrhunderts als Inbegriff guten Managements.

Das WIR definiert sich über Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft und einen guten Umgang miteinander. In der modernen Organisationsentwicklung werden diese Aufgaben als formale, tote oder blaue Aufgaben bezeichnet. Sie könnten auch von einer gut programmierten Maschine erledigt werden.

Führungskräfte sollten wissen: Welche Aufgaben in ihrer Organisation oder ihrem Verantwortungsbereich fallen in diese Kategorie? Sind die Prozesse und Regeln definiert, um optimale Qualität zu erreichen und werden sie eingehalten? Auch wenn es scheint, dass das Wichtigste ist, dass sich Mitarbeiter an die Prozesse halten, sollten Mitarbeiter nicht darauf reduziert werden. Schließlich haben wir alle gerade erst erlebt, wie schnell wir mit einer neuen Situation konfrontiert sein können, in der wir auf die Kreativität und Kollaboration aller angewiesen sind. Wenn Mitarbeiter bereits erlebt haben, dass dies gefragt ist, sind sie eher motiviert, beides auch in Zeiten erhöhten Innovationsbedarfs zu nutzen. Gestaltungsraum können Entscheidungen zur Arbeitskleidung, Arbeitsplatzgestaltung, die Einrichtung der Kaffeeküche, aber auch die Optimierung der Prozesse bieten. Außerdem zeigen verschiedenste Studien, dass die Einbeziehung der Mitarbeiter positiven Einfluss auf deren Produktivität hat.

 

Rote Aufgaben: Dynamische oder lebendige Aufgaben

Das sind Herausforderungen, die nicht mit Wissen zu lösen sind. Sie sind neu und überraschend, wie besondere Kundenwünsche, die Innovation eines Mitbewerbers oder der Umgang mit der Corona-Krise. Hier gibt es nicht die eine richtige Lösung. Hier kommt es auf Intuition an. Wenn ein Mitarbeiter rote Aufgaben bravourös erledigt, zum Beispiel der Concierge in einem Hotel beim Umgang mit schwierigen Kunden und wir ihn fragen, wie er das macht, wird er meist sagen „da gibt es kein Rezept“ oder „das kommt darauf an“. Das sind rote, dynamische oder lebendige Aufgaben, die nicht mit explizitem Wissen oder vorhandenen Prozessen gelöst werden können. Da hilft keine Checkliste. Hier braucht es Ideen. Hinzu kommt, dass es sich heute bei diesen Aufgaben meist um vielfältig vernetzte Themen handelt. Lösungen entstehen nur durch Kokreation. Zusammenarbeit, das WIR wird zum Schlüsselfaktor für Erfolg.

Eine Idee kann zwar von einer einzelnen Person kommen, damit daraus eine Innovation wird, müssen allerdings mehrere Beteiligte aus verschiedenen Unternehmensbereichen kreativ zusammenarbeiten. Arbeitsteilung genügt hier nicht. Die Beteiligten müssen über ihre Rolle hinausdenken und -handeln, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Dazu gehören kontinuierlicher Austausch, gemeinsame Ideengewinnung und Feedback.

 

Neue Aufgaben erfordern ein neues, anderes Miteinander

Die Zahl der roten Aufgaben nimmt für die meisten Beschäftigten zu und die Zahl der blauen Aufgaben geht zurück, da sie immer mehr von Maschinen übernommen werden. Dem muss sich auch die Organisationsstruktur und die Führung anpassen. Strikte Prozesse und Dienstwege, Hierarchie, die klassische abteilungsgebundene Organisation, das passt zur Lösung blauer Aufgaben aber nicht zu roten Herausforderungen. Hier ein Beispiel:

Kunden äußern immer öfter ausgefallene Sonderwünsche für Fertighäuser. Wie gehen die Vertriebsmitarbeiter damit um? Entweder sie reden dem Kunden diesen Sonderwunsch aus, weil er nicht im Produktkatalog vorgesehen ist und das Unternehmen verliert damit Kunden an flexiblere Mitbewerber. Oder sie versuchen den Wunsch zu erfüllen. In einer klassischen Organisation ist eine solche Abweichung nur mit viel Aufwand oder einem Regelbruch zu erreichen. Eigentlich müsste jetzt der Vorgesetzte eingeschaltet werden, der den Abteilungsleiter der Entwicklung überzeugt, dass die Erfüllung des Sonderwunsches ein lohnenswertes Unterfangen ist. Die Entwicklungschef sagt „Für euch vielleicht, weil ihr einen Bonus bekommt, aber für uns ist das zusätzliche Arbeit, für die wir keine Kapazität haben“. Zur Lösung dieser Meinungsverschiedenheit müsste der Geschäftsführer hinzugezogen werden. Bis geklärt ist, ob dieser Sonderwunsch überhaupt zu erfüllen ist, vergeht viel Zeit und es werden wertvolle Managementressourcen verschwendet. Vielleicht hat einer der Vertriebler ein gutes internes Netzwerk und lässt den Dienstweg außer Acht. Er spricht einfach direkt mit einem Entwicklungsmitarbeiter und einem Spezialisten aus der Produktion über die technische Machbarkeit. Spätestens die Umsetzung der Idee droht dann aber doch oft am Regeldschungel oder Abteilungsgerangel zu ersticken …

Ob überraschende Wünsche eines Kunden oder eine unerwartet von außen auf das Unternehmen wirkende Situation wie die Corona-Krise – beides kann in den vorhandenen Strukturen nicht schnell genug bewältigt werden. Hier braucht es genau die Vorgehensweise, für die der Vertriebsmitarbeiter sich entschieden hat: Eigeninitiative ergreifen, hinderliche Prozesse außer Acht lassen und auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Könnern setzen. Also genau das, was der gesunde Menschenverstand ge-bietet, die Organisationsstruktur des Unternehmens aber häufig ver-bietet.

 

Wettbewerbsvorteil und Innovationskraft …

Welche Aufgaben entscheiden über den Erfolg einer Organisation? Sind es die blauen, standardisierten Aufgaben? Oder ist es die Fähigkeit, auf die roten, dynamischen Anforderungen reagieren zu können? Tatsächlich ist das heute in vielen Branchen der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Denn für den Weg aus der Krise braucht es mehr Innovationskraft denn je. Deshalb ist jetzt der Moment, die Organisation nach solchen „regelwidrigen“ Initiativen zu durchforsten. Aber nicht, um sie auszurotten oder zu unterdrücken, sondern um sie unter Schutz zu stellen und aktiv zu nutzen. Welche außergewöhnlichen Vorgehensweisen waren in den letzten Monaten erfolgreich? Was können Unternehmen und Führungskräfte tun, um davon auch zukünftig zu profitieren? Welche Prozesse und Regeln müssen dafür abgeschafft werden? Was muss in welchen Situationen ausdrücklich erlaubt werden?

 

… brauchen offene Strukturen

Was aber, wenn diese Initiativen und Ideen im Umgang mit der Krise nicht aufgetaucht sind? Der naheliegende Gedanke ist oft: Das liegt an den Mitarbeitern! Die sind nicht kreativ oder kollaborativ genug. Wenn wir betrachten, was im Privatleben der meisten Menschen passiert ist, ist das eher unwahrscheinlich. Da wurden Einkaufskooperationen im Haus etabliert. Familien entwickelten Ideen, wie sie Homeoffice und Homeschooling unter einen Hut bekommen. Wissen wurde geteilt, Informationen weitergegeben. Der Nachbarin wurde beigebracht, wie sie per Zoom mit den Enkeln Geburtstag feiern kann. Die richtige Frage muss also lauten: Woran liegt es, dass Mitarbeiter sich in ihrem Unternehmen unkreativ und unkooperativ verhalten? Die Antwort lautet meist, dass Strukturen im Weg stehen, die genau das unterbinden. Individuelle oder konkurrierende Zielvereinbarungen mit darauf aufgebauten Entgeltsystemen, Intransparenz, starre Abteilungsgrenzen.

Deshalb zurück zur Frage: Welche Aufgaben gibt es im Unternehmen überhaupt? Immer da, wo es um rote, dynamische Aufgaben geht, braucht es Raum für die Zusammenarbeit in Mannschaften. Das sind interdisziplinäre Teams von Könnern, die gemeinsam, ungehindert von blauen Prozessen und Regeln, Kundenprobleme kreativ lösen.

Die größte Herausforderung für Führungskräfte besteht an dieser Stelle darin, sich darauf zu beschränken, das zu lösende Problem zu definieren und sich dann herauszuhalten. Die Einsicht, nicht selbst der Könner für eine bestimmte Aufgabe zu sein, erfordert neben Demut viel Vertrauen. Dieses zu schenken ist eine – zugegeben nicht leichte – Aufgabe, die viele Führungskräfte, deren Mitarbeiter im Homeoffice sitzen, bereits ausgiebig üben konnten. Sie gehört zum neuen Normal. Das Ergebnis sind Kokreativität, Flexibilität und das motivierte WIR, das Unternehmen für den Umgang mit wechselnden Aufgaben – und damit für die Zukunft – fit macht.

 

Weitere konkrete Tipps für konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es in den WIRtschaftswelten unter https://www.ulrike-stahl.com/wirtschaftswelten/.

 

 

Weiterführende Lektüre der Autorin:

Ulrike Stahl

So geht WIRTSCHAFT!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 19,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag

 

Über die Autorin


Ulrike Stahl ist eine gefragte Rednerin – auf der Bühne und online – Autorin und Expertin für Zusammenarbeit und das neue WIR im Business. Sie moderiert live oder remote Zukunfts-Cafés sowie Meetings mit Liberating Structures. Wie geht konkurrenzlos erfolgreiche Zusammenarbeit? Wie entwickeln wir eine WIR-Kultur für uns selbst, in unseren Unternehmen und Verbänden? Darauf gibt sie Antworten, die wirken. Sie ist Autorin des Buches „So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.“ – laut Handelsblatt eines der besten Wirtschaftsbücher.

www.ulrike-stahl.com