Author: Alexa Szikonya

Virtuelle Nähe trotz Distanz – Sandra Schubert

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Kommunikatives Erfolgsrezept für virtuelle Verkaufsgespräche

Wie Webmeetings mit dem Kunden für menschliche Nähe sorgen!

von Sandra Schubert, Rosenheim

 

Sie sind der neue Vertriebsalltag: virtuelle Kundengespräche und Online-Pitches. Und sie sind gekommen, um zu bleiben. Davon bin ich überzeugt. Vielleicht nicht in dem Maße, wie wir es momentan erleben, aber das Verhältnis persönlicher Treffen zu Webmeetings wird sich langfristig sicherlich auf einem Level von 50:50 Prozent einpendeln. Videokonferenzen werden zum festen Bestandteil des Vertriebsalltages. Dabei ist in digitalen Kundenmeetings die kommunikative Kompetenz mindestens genauso wichtig wie die technische und fachliche.

 

Videokonferenzen: aktive Gesprächsbeteiligung oder passive Konsumhaltung?

Ein ausgeglichener Dialog mit dem Kunden ist schon in persönlichen Gesprächen eine Herausforderung. Meistens wird das Gespräch entweder vom Verkäufer oder vom Kunden dominiert. Manchmal kommt es sogar zum Kampf um Gesprächsanteile – ein beliebter, wenn auch nicht gerade förderlicher Wettbewerb in der westlichen Businesshemisphäre. Virtuell ist die Gesprächsführung meist ebenso ungleich verteilt. Oft läuft es nach dem Schema „einer sendet, alle anderen empfangen, hören also zu!“. Eine allenfalls nur zufällig passierende Gesprächssteuerung, technische Einschränkungen und Scheu vor der Webcam begünstigen einen Rückzug in die Konsumhaltung der Gesprächsteilnehmer.

 

Damit dies nicht der Fall ist, braucht es seitens des Vertriebs einen wertschätzenden, integrativen Kommunikationsstil, der den Dialog fördert. Denn nur wenn der Kunde aktiv beteiligt ist, kann Kaufmotivation entstehen. Und nur wenn er sich mit einer Kaufentscheidung auseinandersetzen muss, wird er diese letztendlich treffen. Die Erfolgsformel lautet: weniger Salespitch, also weniger Argumentation und Präsentation, dafür mehr Interaktion, durch Fragen und Diskussion!

 

Drei Erfolgsfaktoren für virtuelle Nähe trotz Distanz in Onlinemeetings:

 

  1. Wertschätzung fördert den Redefluss

Es gibt nichts Besseres, um echtes Interesse am Gesprächspartner zu zeigen als aktives, wertschätzendes Zuhören und ebensolche Antworten. In Webmeetings und Onlinekonferenzen ist es außerordentlich wichtig, sich mit den eigenen Reaktionen Zeit zu lassen. Bei einer schwachen oder instabilen Internetverbindung kann es zu verzögerter Tonübertragung kommen. Auch wenn es sich nur um Millisekunden handelt, passiert es dadurch, dass sich die Gesprächspartner gegenseitig unterbrechen.  Um die Teilnehmer eines Meetings nicht passiv werden zu lassen, hilft eine klare namentliche Ansprache zur Gesprächsaufforderung und eine entsprechend lange Pause, die zusätzlich zum Antworten auffordert. Besonders extrovertierte Vertriebler sollten sich also in Geduld üben und sich darauf konzentrieren, Kundenäußerungen durch wertschätzende Bestätigungen wie z. B. „Ein wichtiger Punkt, den Sie da zur Sprache bringen!“ oder „Richtig erkannt!“ zu verstärken. Erst dann folgt die eigene Entgegnung oder Ergänzung.

 

  1. Socializing – ein Muss für Webmeetings

Was sich im persönlichen Gespräch meist ganz natürlich ergibt, ist bei virtuellen Treffen nicht selbstverständlich, dabei aber mindestens genauso wichtig. Zwar gilt momentan „social distancing“, was bei Lichte besehen eher heißen sollte: „physical distancing“ und „social closeness“. Ja, für unser gesundheitliches Wohlbefinden brauchen wir aktuell physische Distanz zu unseren Mitmenschen – und gleichzeitig war es nie wichtiger, soziale Nähe und Verbundenheit zu spüren. Ein Beispiel aus meiner täglichen Vertriebs- und Marketingpraxis: Mit einem meiner mittelständischen Kunden und einer digitalen Marketingagentur treffe ich mich alle drei bis vier Wochen zu virtuellen Projektbesprechungen. Am Anfang investieren wir regelmäßig fünf bis zehn Minuten, um zu hören, wie es jedem geht, woran jeder gerade arbeitet bzw. was ihn beschäftigt. Oft lachen wir gemeinsam und starten dann gut gelaunt in unsere stets volle Agenda. Der lockere Einstieg ins Meeting bestimmt die Arbeitsatmosphäre wesentlich. Da es bei den einzelnen Themen oft um sachliche Auseinandersetzungen geht, empfinden alle Beteiligten es als extrem wichtig, das gegenseitige Interesse und ein Miteinander zu spüren. Frei nach dem Motto des Harvard Verhandlungsprinzips „hart in der Sache – weich zum Menschen“. Mein Tipp deshalb: Planen Sie die Zeit für einen lockeren Ein- und Ausstieg von vornherein in die Meeting-Agenda ein. Bei größeren Gruppen helfen bewusst geplante Icebreaker dabei, eine entspannte, interaktive Konferenzatmosphäre entstehen zu lassen.

 

  1. „It´s the camera, baby!“ – ohne Webcam keine Emotionen!

Die Einstellung „Ich weiß doch, wie mein Kollege oder Kunde aussieht!“ mag zwar stimmen, der Verzicht auf ein Videobild nimmt dem virtuellen Austausch jedoch das Zwischenmenschliche. Augenkontakt ist die vertrauensbildende Maßnahme Nummer eins und deshalb gerade am Anfang einer Kundenbeziehung, aber auch für das virtuelle Beziehungsmanagement essentiell! Über Mimik und Gestik ermöglichen wir unserem Gegenüber, uns einordnen zu können. Und nur wenn unsere Kunden unser Verhalten einschätzen können, lernen sie uns zu vertrauen. Hinzukommt, dass wir über unseren visuellen Sinn am meisten Informationen aufnehmen, und zwar sachlicher wie emotionaler Natur. Eine kleine Episode aus einer digitalen Weihnachtsfeier mit einem meiner Kunden: Wir haben uns auf einen Glühwein und ein paar Leckereien per Webmeeting verabredet, als auf einmal die Tochter meines Geschäftspartners im Rentierkostüm erscheint. Mein Kunde moderiert sie an mit den Worten: „Lea besteht darauf, ein Weihnachtslied für uns zu singen“ und schon trällert die Kleine los … Ein ganz besonderer Moment, der zu einer unheimlichen Verbundenheit geführt hat, zumal ich mich noch spontan zum Rezitieren eines kleinen Weihnachtsgedichtes als Gegengeschenk habe hinreißen lassen. Warum ich Ihnen das erzähle? Zum einen, weil es zeigt, was alles möglich ist, wenn wir locker mit der Kamera umgehen und zum anderen, weil wir visuelle Icebreaker auch bewusst inszenieren können, z. B. durch virtuellen Applaus mit den Händen, in die Kamera gehaltene Schilder, zwischendurch wechselnde Hintergrundbilder, ein besonderes Kleidungsaccessoire etc.. Lassen Sie Ihrer Kreativität doch einfach mal freien Lauf.

 

Mit digitaler Zivilcourage gegen virtuelle Meetingmonotonie

Virtuelle Nähe entsteht durch den Mut, einfach zu machen und gerade im Web bewusst seine menschlichen Seiten zu zeigen. Meiner Erfahrung nach wird im Vertrieb belohnt, wer sich traut, sich von der Masse abzuheben und auch mal Ecken und Kanten zu präsentieren. Was aktuell online auch noch sehr begehrt ist: Humor! Das schönste Kompliment einer Coaching-Kundin neulich: „Danke dafür, dass Sie mich nicht nur sehr pragmatisch vertrieblich und persönlich unterstützen, Sie bringen mich auch zum Lachen. Nach unseren Onlinemeetings bin ich immer voller Schwung!“. Sollte nicht genau das Ziel, Sinn und Zweck der Webmeetings mit unseren bestehenden und potentiellen Kunden sein? Sie beschwingt und locker für unsere Produkte und Projekte zu begeistern? Denn Angespanntheit und schlechte Stimmung vermittelt uns die Gegenwart schon genug!

 

Webmeetings

Virtuelle Kundengespräche

 

Ergänzende Lektüre der Expertin:

Die vollständig aktualisierte Neuauflage von Happy Sales vermittelt strategische, emotionale und organisatorische Selbstführung im Vertrieb. Profiverkäuferin Sandra Schubert verbindet eigene Verkaufserfahrung mit neuesten Trends, um für ein Update in Verkaufsstrategie und Gesprächsführung zu sorgen. Erkenntnisse aus der positiven Psychologie – praktisch angewandt – ergänzen das wirksame Motivations- und Erfolgsrezept für alle, die täglich online und offline aktiv und glücklich verkaufen wollen.

Happy Sales

Mit Motivation und Organisation zum Erfolg im Verkauf

von Sandra Schubert

384 Seiten, Hardcover

€ 24,99

ISBN 978-3-527-51019-1

Über die Autorin

Sandra Schubert ist nicht nur leidenschaftliche Verkäuferin, sondern auch Impulsgeberin und Motivatorin. Als erfahrene Expertin für Vertrieb, Positive Psychologie und Selbstmanagement im Verkauf „schubst“ die Fachbuchautorin ihre Teilnehmer mit Hilfe von Webinaren, Seminaren und Vorträgen online wie offline buchstäblich zum Verkaufserfolg. Die Rosenheimerin ist deshalb national und international einfach als „die SCHUBs“ bekannt. Sie gehört zu Deutschlands beliebtesten Verkaufsreferenten (Professional Speaker GSA/SHB). Weitere Informationen zu individuellen Erlebnisvorträgen und Seminaren auf

www.schubs.com

9 Tipps für Führungskräfte – Ulrike Stahl

Grafik: “Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter dazu bringen ihr Wissen zu teilen” / Quelle: © Ulrike Stahl

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9 Tipps: Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter dazu motivieren, ihr Wissen zu teilen

von Ulrike Stahl

 

Die meisten Führungskräfte möchten ihre Teams dazu ermutigen, Wissen zu dokumentieren und innerhalb der Organisation zum Wohle der vorhandenen und zukünftigen Beteiligten zu teilen. Ob Mitarbeiter das tatsächlich tun, hängt von vielen Faktoren ab: ihrer beruflichen Rolle, der Branche, der Unternehmenskultur und der Persönlichkeit des Einzelnen.

 

Manche Mitarbeiter haben regelrecht Angst, Informationen zu teilen. Ihre Vermutung: Wenn ich den anderen mein Expertenwissen zur Verfügung stelle, bin ich nicht mehr so wichtig und werde womöglich zu einer austauschbaren Ressource. Sie fürchten, dass der eigene „Marktwert“ sinkt. Hier sind einige Möglichkeiten, Mitarbeiter trotzdem zum Wissensaustausch zu ermutigen:

 

1.   Perspektive verändern

Tatsächlich ist es so, dass wir umso mehr an Wert gewinnen, je großzügiger wir mit unserem Wissen umgehen. Wenn niemand von der Expertise weiß, kann derjenige auch nicht als Fachmann wahrgenommen werden. Nur wer sein Wissen teilt, sorgt dafür, dass sein Wert im Unternehmen sichtbar und greifbar wird. Dadurch zeigen wir, dass wir die Person sind, die andere in der Zusammenarbeit bereichern kann. Und das spricht sich natürlich im Unternehmen herum. Der Wert steigt.

 

2.   Die 5%-Regel

Wenn der Widerstand sehr hoch ist, lieber klein anfangen. Mitarbeiter tun sich leichter, wenn sie mit einem geringen Teil ihres Wissens beginnen können. Veröffentlichen sie erst einmal fünf Prozent davon auf der Wissensplattform, entsteht daraus oft eine Kettenreaktion: Der Mitarbeiter erlebt, wie viele Kollegen auf seine Informationen zugreifen und erhält positives Feedback. Es werden sich andere Experten an ihn wenden, sein Netzwerk vergrößert sich, er wird zu wichtigeren Projekten hinzugezogen. Er stellt fest, wie sein Wert und seine Attraktivität für das Unternehmen zunehmen.

 

3.   Der Zeitspareffekt

Durch das Teilen seines Wissens auf der Wissensplattform vergeudet der Experte weniger Zeit für das aufwändige Bearbeiten von Fachproblemen via E-Mail. Die Zahl der Standard-Anfragen von Kollegen wird zurückgehen oder sind schneller zu beantworten, durch den Hinweis auf die Wissensplattform. Die gesparte Zeit kann genutzt werden, um sich stärker in Projekten zu engagieren.

 

 

4.   Mit gutem Beispiel vorangehen

Bei Führungskräften werden Handlungen und Haltung intensiver beobachtet und nachgeahmt. Je offener diese also in Bezug auf die Weitergabe ihres eigenen Wissens sind, umso besser. Hilfreich ist darüber hinaus eine aktive positive Bestärkung der Mitarbeiter darin, Informationen auszutauschen, die für die Organisation von Nutzen sind.

 

5.   Was Mitarbeiter motiviert

Wir alle haben mehr und weniger bevorzugte Bereiche unserer Arbeit; das bedeutet, dass es bestimmte Gebiete gibt, in denen wir uns besonders motiviert fühlen. Sind diese identifiziert und gibt es Wege, dass Mitarbeiter dort mehr Energie einsetzen können, werden diese qualitativ hochwertigere Arbeit leisten. Außerdem fühlen sie sich wohler dabei, ihr Wissen weiterzugeben. Von Vorteil ist es, wenn Mitarbeiter aktiv erfahren, wie sie dadurch die Organisation erfolgreicher machen. Ein innovativer/kreativer Vertriebsmitarbeiter könnte zum Beispiel seine Vorgehensweise dokumentieren, so dass der Rest des Verkaufsteams sich darauf beziehen und Wege finden kann, seine eigenen Ansätze zu verbessern.

 

6.   Kollaboration statt Konkurrenz

Konkurrenz unbedingt abbauen, also lieber auf Teamziele statt auf individuelle Zielvereinbarungen und Leistungsboni setzen. Die Zurückhaltung Wissen zu teilen ist bei Mitarbeitern dann besonders groß, wenn sie völlig autonom arbeiten können. Unternehmen sollten diese Mitarbeiter also in kollaborative Aufgaben einbinden. So wird es ganz normal, Wissen zu teilen.

 

7.   Das größere Bild zeigen

Führungskräfte sollten erklären, warum etwas getan werden muss und nicht nur, dass es getan werden muss. Was zählt ist Transparenz, d.h. dass die Mitarbeiter über den Fortschritt aller Projekte, an denen sie beteiligt sind, auf dem Laufenden sind. Wenn Menschen verstehen, wie ihre Arbeit zu einem größeren Projekt beiträgt, fühlen sie sich mehr geschätzt und sind eher bereit, ihre Ideen und ihr Wissen zu teilen.

 

8.   Den Wissensaustausch identifizieren und lenken

Menschen teilen ihr Wissen auf vielfältige Weise – durch E-Mails, Gespräche auf dem Flur, Messaging-Anwendungen und Meetings. Sind die Personen in der gesamten Organisation und in einzelnen Teams identifiziert, die sich für die Dokumentation dieses Wissens begeistern, kann man diese bitten, Vorschläge zu machen, wie und wo Inhalte weitergegeben werden sollten.

 

9.   Es leicht(er) machen

Mitarbeiter lassen sich umso leichter zum Wissensaustausch ermutigen, je besser potenzielle Hindernisse beseitigt werden. Mit einer fest etablierten Plattform für den Wissensaustausch hat jeder im Unternehmen einen zentralen Knotenpunkt, von dem aus er Inhalte hochladen kann, die für andere nützlich sind.

 

Nicht jeder ist gut darin, Informationen für andere zu schreiben oder anderweitig zu verpacken. In manchen Fällen hat jemand Wissen, das so wichtig ist, dass es sich lohnt, ihm jemanden zur Seite zu stellen, der dabei hilft, es zu erschließen. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun:  ein Interview, das Zusammenfassen vorhandener E-Mails und Dokumente oder sogar das Filmen einer Demonstration.

 

Unternehmen und Führungskräfte, die beginnen den Wissensaustausch aktiv zu fördern, stellen schnell fest, dass viele Teammitglieder bereit sind zu helfen. Die Mitarbeiter wissen bereits, wie wertvoll es ist, von den Erfahrungen und dem Fachwissen anderer zu lernen. Sobald sie die positiven Ergebnisse der Weitergabe ihres eigenen Wissens sehen, werden sie zu begeisterten Teilnehmern in ihrer Wissensaustauschgemeinschaft.

 

 

Über die Autorin

Ulrike Stahl ist Expertin für Zusammenarbeit und das neue WIR im Business, Autorin und gefragte Rednerin – auf der Bühne und online. Wie geht Zusammenarbeit in digitalen Zeiten? Wie entwickeln wir eine WIR-Kultur für uns selbst, in unseren Unternehmen und Verbänden? Darauf gibt sie Antworten, die wirken. Sie ist Autorin des Buches „So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.“ – laut Handelsblatt eines der besten Wirtschaftsbücher.

www.ulrike-stahl.com

 

Weiterführende Lektüre der Autorin

Ulrike Stahl

So geht WIRTSCHAFT!

Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.

168 Seiten, € 19,95

ISBN 978-3-96186-001-2

metropolitan Verlag

Verkaufen trotz Lockdown? – Sandra Schubert

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6 Tipps, wie Sie sich am Telefon richtig verhalten, um selbst in Corona-Zeiten Umsatz zu machen!

von Sandra Schubert, Rosenheim

 

Aufgrund des andauernden Lockdowns erfährt das Telefon gerade ein echtes Revival. Geschlossene Geschäfte und Verkäufer im Homeoffice sorgen dafür, dass mehr Kundenkontakte denn je über das Telefon erfolgen. Click & Collect oder eben Call & Collect bestimmen den aktuellen Corona-Alltag.

 

Der Kunde nutzt die Internetseite oder den Onlineshop, entdeckt ein interessantes Angebot und greift wissbegierig zum Telefon. Jetzt kommt`s darauf an, ob am anderen Ende der Leitung (überhaupt) ein Verkäufer den Hörer abnimmt, der fachlich und kommunikativ gleichermaßen kompetent und im Idealfall zudem noch motiviert ist, diesen Kundenkontakt als Chance für einen Verkauf zu sehen. Gerade wenn das Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Produkten handelt und/oder der Onlineshop nicht so umfassend und userfreundlich ist, wie er vielleicht sein sollte, dann ist das Kundengespräch am Telefon verkaufs- und erfolgsentscheidend.

 

Hier finden Sie sechs wichtige kommunikative Tipps, damit aus einem Anruf auch ein Auftrag wird:  

 

Tipp 1:  Fokus auf den Anrufer!

Gedanklich vertieft in eine wichtige Kalkulation oder ein umfangreiches Angebot, klingelt das Telefon: Ein Interessent hat eine tiefergehende Frage zu einem Online-Artikel. Wenn wir beschäftigt sind und den Anrufer deshalb als störend empfinden, ist der naheliegende erste Impuls, den Anrufer schnell und halbherzig abzufertigen, um mit der aktuellen Vertriebsaufgabe fertig zu werden.  Damit würden die Verkaufschancen jedoch sofort gegen Null gehen. Deshalb gilt es gerade in einem solchen Moment bewusst seine Aufmerksamkeit zu lenken: Bevor Sie den Hörer abnehmen, atmen Sie dreimal tief durch und schieben den aktuellen Vorgang beiseite. Sobald Sie den Hörer abgenommen haben, konzentrieren Sie sich voll und ganz auf Ihren Anrufer. Nur er alleine ist jetzt in diesem Moment wichtig.

 

Tipp 2: Das Internet stellt keine Fragen, der Verkäufer deshalb umso mehr

Gerade wenn wir als Kunde zum ersten Mal bei einem Anbieter anrufen, sind wir zunächst nicht sicher, ob der Mitarbeiter am Telefon wirklich versteht, was wir wollen und brauchen. Die Tatsache, dass man sich bei diesem telefonischen Erstkontakt nicht sehen kann, verstärkt die Unsicherheit noch. Genau dieses vage Gefühl des Interessenten gilt es vom ersten Moment an aktiv auszumerzen – mit klaren, sachdienlichen Fragen und einem freundlich-engagierten Tonfall. Wenn Sie dann einige wichtige Informationen im Gespräch erfragt haben, fassen Sie die wesentlichen Aussagen des Anrufers mit eigenen Worten zusammen. So holen Sie sich das „Ja“ des Kunden zu Ihrer Schilderung seines Bedarfs. Jetzt haben Sie eine gemeinsame Basis des Verständnisses und damit eine solide Grundlage für die folgende Produktberatung. Schaffen Sie bzgl. des Kundenbedarfs gemeinsame Fakten und beschränken Sie sich nicht auf vage Vermutungen.

 

Tipp 3: Den Anrufer mit Emotionen überzeugen

Auf einer Skala von eins bis zehn, wie begeistert sind Sie von Ihrem Geschäft, Ihren Produkten, Ihren Dienstleistungen? Es gilt die simple Regel: Je höher der Wert, desto besser. Denn nur wenn Sie sich auch in schwierigen Zeiten selbst für Ihre Angebote begeistern können, haben Sie die Chance, ebenfalls die Begierde des Anrufers zu wecken. Die eigene Leidenschaft entscheidet darüber, wie die Stimme klingt und wie lebendig die Satzmelodie ist. Bei einem telefonischen Beratungsgespräch ist nichts so langweilig wie ein träge dahinströmender Gesprächsfluss. Sorgen Sie deshalb für Abwechslung, indem Sie den Anrufer vom ersten Moment an involvieren und unterhalten.

 

Tipp 4: Mit Geschichten am Telefon begeistern

Wie das gelingt? Ganz einfach! Was fasziniert wohl mehr: Eine Aneinanderreihung von Fakten wie Maße, Materialbeschaffenheit und Ähnliches oder eine gute Geschichte zu Design und Herkunft? Die meisten Menschen werden deutlich mehr durch gute Stories überzeugt. Erzählungen zur Marke, zum Produkt und vor allem zu zufriedenen Kunden gehören in das Repertoire eines jeden Verkäufers am Telefon. Sie heben sich dadurch angenehm von polierter Verkaufsrhetorik und weichgespülten Marketingaussagen ab. Und noch einen unschlagbaren Vorteil haben gute Geschichten: Sie laden dazu ein, sie weiterzuerzählen und sorgen auch in umsatzschwachen Zeiten für neue Kunden.

 

Tipp 5: Gemeinsam lachen und die Kaufmotivation steigt

Nichts ist so ansteckend wie ein erfrischendes Lächeln – das hört man auch am Telefon – und nichts ist so überzeugend wie ein gut gelaunter Gesprächspartner. Das ist die einfache, aber gewinnbringende Essenz der Happy Sales Philosophie. Und gerade zu Corona-Zeiten sehnen wir uns wie nie zuvor nach Lockerheit und Leichtigkeit. Sie müssen jetzt nicht zum Komiker werden und Witze zum Besten geben, vieles ergibt sich situativ aus dem Gespräch. Zeigen Sie sich empathisch und lösungsorientiert. Seien Sie ein Möglichmacher und überlegen Sie, wie Sie dem Kunden jetzt schnell und unkompliziert weiterhelfen können. Und wenn es gerade passt, dann erzählen Sie eine witzige Anekdote, die etwas mit Ihrem Unternehmen oder Ihrem Produkt zu tun hat, oder die Ihnen heute schon passiert ist.

 

Tipp 6: Nicht nur beraten, sondern wirklich verkaufen

Gerade aktuell gilt: Nur ein kaufender Kunde ist ein guter Kunde! Um das zu erreichen, sorgen Sie während und nach dem Gespräch für eine kontinuierlich ansteigende Kaufmotivation. Beispielsweise mit einer wichtigen Zusatzinformation gleich im Anschluss an das Telefonat per E-Mail, mit dem pünktlichen Rückruf eines Produktexperten oder einer weiterführenden Unterlage per Post. Ergibt sich die Chance, gleich beim ersten Telefonat zu verkaufen? Umso besser! Gezielte Fragen wie z.B. „Wann möchten Sie denn XYZ haben?“, „Wollen Sie die Ware abholen oder sollen wir sie Ihnen lieber liefern?“ oder „Bis wann möchten Sie Ihr Projekt realisiert haben?“ fühlen dem potentiellen Käufer in Sachen „Käufigkeit“ nicht nur auf den Zahn, sondern bringen ihn dazu, selbst konkret zu werden. So wird der Interessent am Telefon schneller zum kaufenden Kunden und zwar am besten noch während des Lockdowns und gerne auch darüber hinaus!

 

 

Über die Autorin

Sandra Schubert ist nicht nur leidenschaftliche Verkäuferin und Verkaufstrainerin, sondern auch Webinarleiterin und Onlinereferentin. Als erfahrene Expertin im Verkauf „schubst“ die Fachbuchautorin ihre Teilnehmer mit Hilfe von Vorträgen, Webinaren und Seminaren sowie Online- & Offline-Coachings selbst in schwierigen Zeiten zum Verkaufserfolg. Die Rosenheimerin ist deshalb im Handel & Verkauf einfach als „die SCHUBs“ bekannt. Aufgrund ihrer Happy Sales Strategie gehört sie zu den beliebtesten und motivierensten Verkaufsreferenten im deutschsprachigen Raum.

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#Telefonverkauf

#Click&Collect

#Call&Collect

#verkaufenundcorona

#lockdown

 

Happy Sales

Mit Motivation und Organisation zum Erfolg im Verkauf

von Sandra Schubert

384 Seiten, Hardcover

€ 24,99
ISBN 978-3-527-51019-1

Weibliche Qualitäten im Business – Romina Döhlemann

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Das fehlende Puzzlestück zum ganzheitlichen Unternehmen

von Romina Döhlemann

 

Während Business früher fast ausschließlich eine Männerdomäne war, werden heute viele Unternehmen und Teams von Frauen „regiert“. Das weibliche Potenzial ist enorm! Aber nutzen Frauen ihre natürlichen Stärken im Arbeitsalltag? Und können Unternehmen wirklich darauf verzichten, wollen sie auch in Zukunft ihre Mitarbeiter*innen und Kund*innen begeistern?

 

In einer Zeit, in der Sinnhaftigkeit und persönliche Erfüllung am Arbeitsplatz für die Menschen immer wichtiger werden, ist es notwendig, auch die weiblichen Qualitäten im Unternehmen zu integrieren und zu fördern. Geschieht dies nach wie vor zu wenig und fragen wir uns warum, hilft ein Blick in die Geschichte. 

 

Warum werden weibliche Energien nicht genutzt?

Weibliche Qualität – repräsentiert durch die Frauen – wurden über lange Zeit unterdrückt. Das einzige Mittel, um sich „Macht“ zu verschaffen, war Schönheit. Durch ihren starken Sexualtrieb konnten Männer so abhängig gemacht werden und wurden „lenkbar“. Wofür wir die Männer heute verurteilen, nämlich die Frauen auf ihren Körper zu reduzieren, war somit eine aus der Not geborene Idee von uns Frauen selbst. Und ein Stück weit natürlich auch Mittel der Evolution.

 

Die Freiheit, die sich viele unserer Vorfahrinnen damals wünschten, wurde mit dem „Mann sein“ assoziiert. Männer durften entscheiden, Männer waren frei und unabhängig. Da Weiblichkeit also über viele Generationen eher zu Unmündigkeit und Unglück geführt hat als zu Erfüllung, hat sich eine kollektive Ablehnung der Weiblichkeit eingeprägt. Als unsere mutigen Vorfahrinnen sich irgendwann aus der Unterdrückung befreien wollten, kämpften sie eher dafür, wie ein „freier Mann“ leben zu dürfen, anstatt wie eine „freie Frau“.  Anstatt den Wert der Weiblichkeit „gesellschaftstauglich“ zu machen und dessen Wertschätzung und Anerkennung zu stärken, kämpften die Frauen also auf männliche Weise für männliche Rechte.

 

Diese Strategie wird übrigens bis heute verfolgt: Noch immer kämpfen Frauen teilweise mit harten Mitteln gegen „Ungerechtigkeiten“, die faktisch vielleicht gar nicht mehr bestehen. Denn in Bezug auf die Rechte und das Gehör in der Gesellschaft sind Frauen heutzutage viel „mächtiger“ als Männer. Wir haben uns so viele Vorrechte erkämpft, dass wir womöglich schon kurz vor der Unterdrückung der Männer stehen.

 

 

Was sind weibliche Qualitäten und wie nutzen wir sie in der Geschäftswelt?

Vorab sei gesagt, dass Männer und Frauen beide jeweils über männliche und weibliche Energie verfügen und somit – unabhängig vom Geschlecht – männliche und weibliche Stärken besitzen. Männliche Energien und Qualitäten sind meist nach außen gerichtet, messbar und greifbar wie etwa Logik, Zielorientierung, aktives Handeln, etc. Weibliche Energien sind nach innen gerichtet, subtiler und eher „fühlbar“ als sichtbar wie beispielsweise folgende:

 

  1. Intuition

Wirklich starke Visionen und Innovationen kommen nie aus dem logischen Verstand, der ja nur neu zusammenfügen kann, was er schon von irgendwo her kennt, sondern zeigen sich in Geistesblitzen und Eingebungen. Diese können nicht erzwungen oder erarbeitet werden, der Mensch kann sich lediglich dafür öffnen und sie „empfangen“. Die Intuition ist also eine typisch weibliche Qualität.

 

Nutzen für das Unternehmen: Durch eine starke Intuition bleiben Unternehmen mit dem Zeitgeist verbunden. Nur so können sie für ihre Kunden sinnvolle Zukunftslösungen entwickeln und sich vorausschauend am Markt platzieren, anstatt lediglich schon bestehenden Trends hinterherzujagen.

 

  1. Emotional ausgleichen und versorgen

Bis heute ist diese Qualität verbunden mit „Dienen“ oder gar „Kochen“, weshalb sie gerade von Frauen besonders stark abgelehnt wird. Die wirkliche Stärke, andere „erfüllen zu können“ liegt jedoch auf der emotionalen Ebene. Weibliche Energie ist in der Lage, negative Gefühle zu transformieren und ihr Umfeld emotional zu ernähren. Das hat nichts mit Aufopferung zu tun! Oder mit Essen! Geschieht das emotionale Versorgen als ganz bewusster Prozess, gewinnt auch die Frau Energie dabei, ohne von der Anerkennung und Bestätigung der „Ernährten“ abhängig zu sein.

 

Nutzen für das Unternehmen: Den Ängsten und Sorgen der Mitarbeiter werden in Unternehmen oft gar keine Beachtung geschenkt. Dabei ist genau das der Punkt, der einer Organisation wertvolle Lebensenergie raubt und das Team ausbremst. Die bewusste Wahrnehmung und Transformation dieser Gefühle in Freude und Zuversicht kann dem Unternehmen zu deutlich mehr Strahlkraft und Leistungsfähigkeit verhelfen. Dafür ist es nicht notwendig, sich am Arbeitsplatz stundenlang über Gefühle zu unterhalten. Was es braucht ist lediglich die Beachtung und Wertschätzung dieser Aspekte und ein liebevolles, weibliches Herz, das bereit ist, diese Aufgabe im Team zu übernehmen.

 

 

  1. Prozessorientierung und Umsichtigkeit

Während die männliche Qualität sich zielorientiert und impulsiv ausdrückt, liegt die weibliche Stärke in der Hingabe an den Prozess, das Entstehenlassen. Dabei ist das Weibliche umsichtig, weitsichtig und einbeziehend.

 

Nutzen für das Unternehmen: Es herrscht Ruhe statt Hektik. Die Kollateralschäden bei der schnellen Jagd nach Erfolgen werden minimiert. Ein ganzheitliches Arbeiten fördert die Zufriedenheit von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden. Durch den Genuss bei der Arbeit steigt die Motivation dauerhaft.

 

  1. Empfangen und annehmen können

Im Geschäftsleben herrscht nach wie vor das Glaubensmuster „Nur wer leistet, wird geliebt“. So machen wir es uns oft (unbewusst) absichtlich schwer, damit wir abends stolz davon erzählen können, was wir alles bewältigt haben. Indem wir das weibliche „Empfangen“ wieder gesellschaftstauglich machen, können wir lernen, Erfolg und Fülle ganz leicht und natürlich zu erlauben, ohne uns dafür schämen zu müssen. Diese Qualität ist das „Gegengift“ für den Stress unserer Leistungsgesellschaft.

 

Nutzen für das Unternehmen: Die Erfolge des Unternehmens entstehen nicht mehr durch harte Arbeit, sondern aus inspiriert-schöpferischen Prozessen. So bleiben die Mitarbeiter auch in dynamischen Zeiten „in Ihrer Kraft“. Fluktuation und Krankheitsausfälle werden minimiert.

 

  1. Sinn für Ästhetik und Schönheit

Während das männliche Prinzip eher Praktisches, Funktionales bevorzugt, ist die weibliche Qualität auf Ästhetik und Schönheit ausgerichtet.

 

Nutzen für das Unternehmen: Eine angenehme Atmosphäre liefert mehr Energie. Mitarbeiter, Partner und Kunden fühlen sich automatisch wohl(er). Ist diese Qualität im Produktdesign, Marketing und Vertrieb vorhanden, erfreut dies die Herzen und macht natürlich Lust darauf, zu (ver-)kaufen.

 

Welche Voraussetzungen braucht es, damit die weibliche Energie im Unternehmen wirken kann?

Zunächst braucht es im Unternehmen die generelle Bereitschaft, den weiblichen Qualitäten Raum und Wertschätzung entgegenzubringen. Dann können meist auch Menschen im Team gefunden werden, die die weiblichen Skills bewusst einbringen und den anderen als Vorbild dienen.

 

Natürlich können weibliche Qualitäten auch von Männern eingebracht werden. Aber so, wie eine Frau das starke Männliche zwar leben, ihr gefühlvolles Herz und weibliche Instinkte jedoch nie ganz ablegen kann, kann auch ein Mann die weibliche Rolle nur bis zu einem gewissen Grad einnehmen oder gar erfüllen. So wie ein Mann, so viel weibliche Energie er auch haben mag, niemals ein Kind austragen und stillen kann, kann auch die Gesellschaft nie so von Männern mit weiblichen Qualitäten versorgt werden wie von Frauen.

 

Anstatt uns also mit den Männern „gleich zu machen“ und zu versuchen, sie in der Disziplin „Männlichkeit“ zu besiegen, sollten wir unsere natürlichen Stärken als Frauen wiederentdecken und der Gesellschaft zur Verfügung stellen.


Das erfordert drei Dinge:

 

  1. Wir Frauen selbst müssen den Wert der Weiblichkeit wieder vollständig anerkennen. Wir müssen den vererbten und kollektiv weitergegebenen Konkurrenzkampf mit den Männern aufgeben und ihnen ihre Männlichkeit wieder erlauben. Wir müssen den Gedanken loslassen, uns als männlich stark beweisen zu müssen.

 

  1. Auch das männliche Konzept des „Einzelkämpfers“ müssen wir hinter uns lassen. Stattdessen sollten wir die natürlich weibliche Gabe nutzen, liebevolle, vertrauensvolle Verbindungen aufzubauen, um in der Gemeinschaft stark und stabil zu sein. Nur durch diese innere Sicherheit und Stabilität können wir die Kraft und den Mut gewinnen, der Weiblichkeit auf weibliche Weise ihren Wert zurückzugeben.

 

  1. Wir brauchen Stärke. Nicht eine männliche Stärke des Durchhaltens und Kämpfens, sondern die weibliche Stärke, die aus dem Urvertrauen und der Verbundenheit mit dem Leben entsteht. Eine Weisheit, zu der insbesondere Frauen den allerbesten Zugang haben.

 

Anstatt weiter gegen die Männer zu kämpfen, könnten wir diese Position intelligenter nutzen, um wieder unsere weiblichen Qualitäten zu integrieren. Denn genau diese sind beim eingangs beschriebenen „Befreiungsschlag“ der Frauen auf der Strecke geblieben – und werden bis heute gesellschaftlich abgelehnt. Obwohl wir dafür nach wie vor gerne den Männern die Schuld geben, sind es faktisch doch vor allem wir Frauen selbst, die die Weiblichkeit ablehnen. Und das ist nicht verwunderlich. Neben der Karriere stemmen viele ein dynamisches Familienleben. Bei der Fülle an Aufgaben sind erneut die „männlichen“ Qualitäten gefragt: Planung und Organisation, schnelles Erledigen und konsequentes Entscheiden. Wir beweisen täglich, dass wir die Männer sogar im Bereich „männliche Qualitäten“ abhängen können. Aber zu welchem Preis? Für uns selbst, für die Unternehmen und für unsere Gesellschaft!

 

 

Über die Autorin


Romina Döhlemann, Entwicklerin des QUANT-Modell® und der QUANT-Modell® Software, ist Expertin für Bewusstseinsarbeit und Mentorin für persönliche Weiterentwicklung. Als leidenschaftliche Ursachen-Forscherin entschlüsselt sie die wirklichen Ursachen, die über Gesundheit, Strahlkraft, Zufriedenheit und Erfolg entscheiden.


 


Weiterführende Lektüre der Autorin


 


Christoph Döhlemann / Jacqueline Romina Döhlemann


Verborgene Potentiale im Management


Mit dem QUANT-Modell Veränderungen meistern und das Unternehmen zum Erfolg führen


227 Seiten, € 34,95


ISBN 978-3-648-08091-7


Haufe Verlag

 

Einreichfrist für Staatspreis Unternehmensqualität 2021 läuft

Foto: “Staatspreis Kategoriesieger Jurypreise 2020” / Fotocredit & Quelle: © Georges Schneider

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Teilnahme in fünf Kategorien möglich

 

Bis 31. Mai 2021 besteht noch die Möglichkeit sich für den Staatspreis Unternehmensqualität 2021 anzumelden. Der Staatspreis Unternehmensqualität wird heuer bereits zum 26. Mal vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Quality Austria in fünf Kategorien vergeben. Im Vorjahr ging der Gesamtsieg an die faircheck Schadenservice GmbH.

 

Der Staatspreis Unternehmensqualität wird seit 1996 vergeben und zeichnet jährlich die besten Unternehmen des Landes aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung der heimischen Wirtschaft durch die Verbesserung der Unternehmensqualität. Die Bewertung erfolgt in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells. „Das Modell ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf Unternehmen. Die Verbindung vieler Parameter ergibt ein Gesamtbild, das als Initialzündung für Verbesserungen dienen kann“, erklärt Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria.

 

„Exzellente Unternehmen liefern auch in dynamischen und herausfordernden Zeiten des Wandels Spitzenleistungen“, so Franz Peter Walder, Member of the Board der Quality Austria. „Eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen Veränderungsfähigkeit, Resilienz und dies auch mit Klarheit zu Sinn und Zweck der Unternehmen. Es gilt, die aktuelle Veränderungswelle erfolgreich zu surfen“, betont Walder.

 

Mitmachen können kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen und Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ermittelt nach Durchführung der Assessments unter allen Einreichungen bis zu drei Finalisten pro Kategorie. Aus den jeweiligen Kategorie-Siegern wird schließlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. Die Preisverleihung erfolgt im September in Wien durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort in Kooperation mit der Quality Austria.

 

Der Fahrplan zum Staatspreis Unternehmensqualität in Kürze:

 

  • Site Visits können bis zum 30. Juni 2021 durchgeführt werden.
  • Download des Fragebogens (staatspreis.com), ausfüllen und bis spätestens 4 Wochen vor dem vereinbarten Site Visit-Termin an staatspreis@qualityaustria.com senden.
  • Das Assessment umfasst unter anderem die Durchsicht des ausgefüllten Fragebogens und den Site Visit mit Workshops und Interviews (Dauer je nach Organisationsgröße zwischen einem und drei Tagen).
  • Unmittelbar nach dem Site Visit bekommen die Unternehmen mündliches und schriftliches Feedback durch das Assessorenteam, das konkrete Verbesserungsvorschläge und damit einen direkten Nutzen für das jeweilige Unternehmen bringt.
  • In einer Jurysitzung werden die Sieger bestimmt.
  • Die Preisverleihung findet im September in Wien statt. Nähere Informationen folgen zeitnah.

 

 

 

Quality Austria

Quality Austria – Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist der führende Ansprechpartner für System- und Produktzertifizierungen, Begutachtungen und Validierungen, Assessments, Trainings und Personenzertifizierungen sowie das Austria Gütezeichen. Grundlage sind weltweit gültige Akkreditierungen beim Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und internationale Zulassungen. Darüber hinaus vergibt das Unternehmen seit 1996 gemeinsam mit dem BMDW den Staatspreis Unternehmensqualität. Der Leistungskern der Quality Austria liegt in ihrer Kompetenz als nationaler Marktführer für das Integrierte Managementsystem zur Sicherung und Steigerung der Unternehmensqualität. Damit ist die Quality Austria ein wesentlicher Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Österreich und für „Erfolg mit Qualität“. Sie kooperiert weltweit mit rund 50 Partner- und Mitgliederorganisationen und ist nationaler Repräsentant von IQNet (The International Certification Network), EOQ (European Organisation for Quality) und EFQM (European Foundation for Quality Management). Über 10.000 Kunden in knapp 30 Ländern und mehr als 6.000 Trainingsteilnehmer im Jahr profitieren von der langjährigen Expertise des international tätigen Unternehmens.

www.qualityaustria.com

Im Home-Office angekommen: Smarte Tipps für das Arbeiten zu Hause

Foto: “Boltz Jonas” / Fotocredit & Quelle: © Lotte Ostermann

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 09.02.2021

Kurz nach dem Jahreswechsel stellt sich für viele Menschen die Frage nach den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Wäre es ein gewöhnliches Jahr gewesen, würden zu den häufigsten Vorhaben sicherlich solche Dinge wie „das Rauchen aufgeben“ oder „mehr Sport treiben“ zählen. Doch das Jahr 2020 war alles andere als gewöhnlich.

Es bot reichlich Anlass die klassischen Vorsätze über Board zu schmeißen und sich neue Prioritäten zu setzen, wie zum Beispiel flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Damit daraus ein Erfolg wird, liefert Jonas Boltz, Geschäftsführer des InsurTechs nexible, Tipps für die richtige Work-Life-Balance, mehr bildschirmfreie Zeit und „Online-Socialising“ unter Kollegen – die passenden Technologien gibt es gleich mit dazu.

Während viele Arbeitgeber ihre Angestellten zunächst Corona bedingt notgedrungen ins Home-Office schicken mussten, ist das Arbeiten von Zuhause aus in vielen Bereichen mittlerweile schon Normalität, zumal Corona auch 2021 noch nicht ausgestanden ist. Bei nexible gehört Home-Office von Beginn an zur Unternehmenskultur. Die Vorteile vom Büro in den eigenen vier Wänden sind klar. Mitarbeiter genießen es, mehr Zeit mit der Familie zu haben, nicht im Stau stehen zu müssen und ihren Lebenswandel flexibler gestalten zu können. Bei dem jungen Unternehmen nexible hat man gute Erfahrungen mit der Heimarbeit gemacht und kann nützliche Tipps geben, um die Zeit im Home-Office noch effektiver zu gestalten. Neben mehr Flexibilität in der Lebensgestaltung, sehen sich Mitarbeiter im Home-Office aber auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert, zu denen allen voran die Ablenkung durch digitale Medien zählt, „auch ein Problem, das mit den richtigen Technologien gelöst werden kann“, ist nexible-Chef Jonas Boltz überzeugt. Wer 2020 viel von zuhause gearbeitet hat, kann sich zudem über eine Steuerentlastung freuen. So können ab sofort auch Home-Office Tage von der Steuer abgeschrieben werden, wenn kein eigenes Arbeitszimmer vorhanden ist.

 

Neue Technologien machen das Arbeiten zuhause noch einfacher

Allen, die im neuen Jahr mehr im Home-Office arbeiten wollen, stehen ausgewählte Technologien zur Verfügung, die die Arbeit von zu Hause so produktiv und effizient wie möglich gestalten. Vor allem Dienste für Video-Konferenzen erfreuen sich in Corona-Zeiten großer Beliebtheit. Chatfunktion, Direktkontakt und Datenaustausch in Echtzeit machen es möglich, dass Teams auch online effektiv miteinander arbeiten können. Für das Projektmanagement gibt es ebenfalls hilfreiche und einfach zu bedienende Tools. So lassen sich an einem virtuellen Board Aufgaben und Unteraufgaben sammeln, zuteilen und kommentieren, größere Dateien können hochgeladen und andere digitale Inhalte geteilt werden. „Da sich im Home-Office ein Großteil der Unternehmenskommunikation digital abspielt, sind Ablenkungen durch Links zu Webseiten oder aufpoppende Benachrichtigungen wahrscheinlich“, weiß der nexible-Geschäftsführer aus Erfahrung. „Ich rate unseren Mitarbeitern deswegen zu Apps, die Mitteilungen oder Webseiten blockieren, um wirklich konzentriert bei der Sache bleiben zu können“, so Boltz weiter.

 

Auch im Home-Office: Pausen planen und Bildschirmzeit minimieren

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit können im Home-Office verschwimmen. Verschiedene Apps erinnern daran, eine Pause einzulegen, den Kopf frei zu bekommen, um dann wieder frisch an die Arbeit gehen zu können. Für wen das Thema Bildschirmpause auch in der Freizeit ein Thema ist, für den können Apps, die Reports über die Bildschirmzeit liefern und die Nutzungsdauer für bestimmte Apps begrenzen, spannend sein. „Wir erledigen immer mehr Dinge online von zuhause aus, daher ist es uns besonders wichtig, dass wir unseren Kunden einen schnellen und unkomplizierten Service anbieten. So sitzt man beim Vertragsabschluss nicht lange vor dem Computer und hat den Kopf frei für Dinge, die mehr Spaß machen“, bemerkt Boltz.  Im neuen Jahr immer mal wieder ein paar Tage „Digital Detox“ einzulegen und sich bewusst analogen Tätigkeiten zuzuwenden, hilft zusätzlich, den Medienkonsum nicht überhand nehmen zu lassen.

 

Digitaler Kaffeeklatsch für das Teamgefühl

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass Agiles Arbeiten, so wie es bei nexible praktiziert wird, auch reibungslos vom heimischen Bildschirm aus klappt. Auch der Kontakt zu Kollegen kann remote gut halten werden. Dazu gibt es hilfreiche Tools wie Microsoft Teams, Skype und Zoom, die soziale Interaktionen auch Online möglich machen. „Der Kreativität bei der Suche nach eigenen Formaten sind keine Grenzen gesetzt, wie die zweiwöchige Kaffeerunde, in der Kollegen nach dem Zufallsprinzip auf einen Remote Kaffee zugeschaltet werden, das morgendliche Ritual, im Chat den anderen Kollegen mit einem Emoji die Stimmung mitzuteilen oder virtuelle Spieltreffs nach Feierabend“, freut sich nexible-Chef Boltz. „Die Socialising-Tools sind ein willkommenes Mittel, um auch in Pandemie-Zeiten unter Kollegen in Kontakt bleiben zu können und nicht zu Hause zu vereinsamen. Ersetzen können sie Kontakte im realen Leben aber nicht“, so der nexible-Chef abschließend.

 

 

 

Über nexible


Das 2017 gegründete InsurTech nexible mit Sitz in Düsseldorf bietet Deutschlands erste voll-digitale Kfz-Versicherung an und deckt dabei die komplette Produktpalette (Haftpflicht, Teil- und Vollkasko) ab. Seit April 2019 ist nexible auch auf dem österreichischen Markt aktiv. Das Angebot beschränkt sich vorerst auf eine digitale Kfz-Haftpflichtversicherung, die beim führenden Online-Vergleichsportal durchblicker.at abgeschlossen werden kann. nexible hat den Anspruch, „so wenig Versicherung wie möglich“ zu sein und möchte insbesondere digital-affinen Menschen ein einfaches, transparentes und preislich attraktives Angebot machen. nexible ist eine 100-prozentige Tochter der ERGO Digital Ventures AG.

www.nexible.de

Refurbed und GoStudent kooperieren

Foto: “(v.l.n.r.): Peter Windischhofer (refurbed) und Felix Ohswald (GoStudent) kooperieren” / Fotocredit & Quelle: © refurbed

[Werbung]*Unbezahlt

Wiener Start-up-Power: Refurbed und GoStudent vereint gegen Bildungs-Defizit

 

Gemeinsam leisten das Green-Tech-Start-up refurbed und das Edu-Tech-Start-up GoStudent einen Beitrag gegen die aktuelle Bildungsmisere: Mit vollständig erneuerten Notebooks und Tablets, die inklusive Gratismonat günstig gemietet werden können, sowie mit einer kostenlosen Homeschooling-Stunde, sollen Familien entlastet werden.

 

Nach wochenlangem Heimunterricht startet diese Woche in Wien und Niederösterreich die schrittweise Rückkehr in den Präsenzunterricht. Zusätzlich zu den verpflichtenden Corona-Schnelltests für die Teilnahme am Unterricht sehen sich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler weiterhin mit grundlegenden Problemen konfrontiert: Noch immer ist die technische Ausstattung mit Notebooks oder Tablets mangelhaft und der Nachholbedarf bei Lerninhalten größer denn je. Das bestätigen 87 Prozent der befragten Eltern in einer aktuellen Umfrage von GoStudent.

 

Daher bieten die beiden Wiener Start-ups refurbed und GoStudent ab sofort ein gemeinsames Homeschooling-Paket an, das Familien doppelt hilft: „Einerseits unterstützen wir Familien mit günstigen Notebooks und Tablets, die einfach gemietet werden können und zudem voll versichert sind. Gleichzeitig wird auch unsere Umwelt durch vollständig erneuerte Endgeräte geschont“, sagt Peter Windischhofer, der aus Münzbach (Oberösterreich) stammende Mitgründer von refurbed. „Zum anderen bieten wir dazu ein gezieltes und professionelles Nachhilfe-Angebot, um die in den letzten Monaten größer gewordene Lücke bei den Lerninhalten rasch wieder zu schließen“, ergänzt Felix Ohswald, Mitgründer von GoStudent.

 

Nachhaltig günstig mieten und Gratis-Nachhilfe

Um Familien zu entlasten, bietet refurbed mit dem „Homeschooling-Abo“ Laptops und Tablets ab sofort vergünstigt zur Miete an: Eltern erhalten bei der Miete eines Geräts mit einer Mindestlaufzeit von drei Monaten den ersten Monat geschenkt. Es muss keine zusätzliche Kaution hinterlegt werden und für jeden Monat der laufenden Gerätemiete pflanzt refurbed zudem einen Baum. Die Geräte sind darüber hinaus kostenlos versichert, falls diese zum Beispiel herunterfallen oder versehentlich mit Wasser in Kontakt kommen. Innerhalb der ersten 30 Tage kann das Gerät jederzeit kostenlos an refurbed zurückgesendet werden. Nach Ablauf der gewünschten Mietdauer hat man die Option, das Gerät für den Restwert zu kaufen oder zur Wiederaufbereitung an refurbed zu retournieren, um Elektroschrott zu vermeiden.

 

Zudem inkludiert das Paket eine Gratis-Nachhilfestunde bei GoStudent. Das Wiener Start-up für digitalen Unterricht hat sich bereits lange vor der Covid-19-Krise auf Distanzunterricht spezialisiert. Das Edu-Tech-Unternehmen bringt Schülerinnen und Schüler jeden Alters in allen Fächern mit den idealen Lehrenden in einem virtuellen Klassenzimmer zusammen. Die Lerneinheiten werden via Online-Video-Chat abgewickelt. GoStudent setzt dabei auf nachhaltige Lernerfolge und begleitet Schülerinnen und Schüler auf ihrem gesamten Bildungsweg in Form von Mitgliedschaften – mit leistbarem und inspirierendem Unterricht sorgfältig ausgewählter Online-Lehrerinnen und -Lehrer.

 

„Das von der Regierung angekündigte ‚Digitale Klassenzimmer‘ steckt noch in den Kinderschuhen. Viel wichtiger als weiter zuzuwarten, ist eine rasche und günstige Lösung für Eltern sowie Schülerinnen und Schüler. Mit dem Homeschooling-Abo und der kostenlosen Nachhilfestunde liefern wir hier bereits Antworten auf diese drängenden Fragen“, so Windischhofer und Ohswald abschließend.

 

 

 

 

Über GoStudent:


GoStudent ist eine digitale Lernplattform für den Online-Unterricht und die Zukunft der Nachhilfe. Das Ed-Tech-Unternehmen wurde 2016 von Felix Ohswald (CEO) und Gregor Müller (COO) in Wien gegründet und ist im DACH-Raum sowie in Spanien, Frankreich, Belgien, Luxemburg, England und Irland aktiv. Über die Plattform bietet GoStudent kostenpflichtige Online-Einzelkurse für alle Schulfächer an. Der Unterricht erfolgt über den Computer oder über mobile Endgeräte, wodurch sich Schüler*innen und Tutor*innen live in einem virtuellen Raum sehen und hören können. Dabei kommen auch integrierte Funktionen wie eine digitale Tafel oder die Bildschirmübertragung zum Einsatz. Investoren wie Speedinvest, Left Lane Capital und DN Capital haben sich mit 16 Millionen Euro beteiligt. GoStudent beschäftigt +230 Mitarbeiter*innen an den Standorten Wien, Lyon, Düsseldorf und Madrid. Monatlich werden +150.000 Nachhilfe-Einheiten gebucht. GoStudent zählt rund 8.000 Kunden*innen und 2.000 Tutor*innen.


www.gostudent.org


 


 


Über refurbed:


Refurbed ist der am schnellsten wachsende Online-Marktplatz für refurbished Produkte in der gesamten DACH-Region. 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl in Wien gegründet, beschäftigt refurbed heute mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Plattform bietet vollständig erneuerte elektronische Geräte bis zu 40% günstiger und mit mindestens zwölf Monaten Garantie an. Durch das Refurbishment wird 70% weniger CO2 als bei der Herstellung eines Neugeräts ausgestoßen. Für jedes verkaufte Produkt wird zudem ein Baum gepflanzt. Refurbed ist damit CO2-negativ, weil das Green-Tech-Start-up mehr CO2 kompensiert als durch das Refurbishment verursacht wird. Alle refurbedTM Produkte sind somit 100% nachhaltiger als Neugeräte. Mittlerweile umfasst das Sortiment auf dem Marktplatz mehr als 8.000 Produkte – von Smartphones, Laptops und Tablets bis zu Haushaltsgeräten oder E-Bikes. Aktuell ist refurbed in 13 Ländern aktiv, darunter Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Irland, Frankreich und Schweden. Zudem bietet das Start-up mit refurbedTM Easy ein Mietmodell und mit refurbedTM PLUS eine grüne Geräteversicherung an. Weitere Informationen: 


www.refurbed.at

Zero Facemask spendet transparente Masken an SOS Kinderdorf in Salzburg und Wiener Schule

Fotocredit & Quelle: © Zero Facemask

[Werbung]*Unbezahlt*Wien/Salzburg, Februar 2021

Dank einer Spende von Masken im Wert von 7.000 Euro zaubert Zero Facemask wieder ein sichtbares Lächeln auf das Gesicht von Betreuern und Pädagogen

 

Über jeweils 120 transparente Masken dürfen sich dieser Tage das SOS Kinderdorf in Seekirchen bei Salzburg und die Volksschule in der Kleistgasse 12 in Wien freuen. Zum Einsatz kommt die sicherheitsgeprüfte und zu 100 % recyclebare Zero Facemask sowohl im Unterricht und in der Betreuung als auch im Alltag mit den Kindern. Seit Dezember letzten Jahres gilt diese als Mund-Nasenschutz, der als Schutzausrüstung gegen SARS CoV-2 zugelassen ist.

Durch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Covid 19 Pandemie ist das gerade im Bildungs- und Betreuungsbereich tröstende und motivierende Lächeln einer anonymen Maske gewichen. Dieser Umstand veranlasste den österreichischen Designer Christoph Tsetinis bereits während des ersten Lockdowns dazu, eine Maske zu entwickeln, die nicht nur sicher, nachhaltig hergestellt und bequem ist, sondern auch wieder die Mimik zum Vorschein bringt. Ein Herzenswunsch des Zero Facemask Teams war es schon lange, engagierte Pädagogen und Betreuer zu unterstützen – nun konnte dieser endlich in die Tat umgesetzt werden. Weitere Projekte im Bildungs- und Sozialsektor sind in Zukunft geplant.

Herr Mag. Arming, SOS Kinderdorfleiter in Seekirchen, über den Alltag mit den Kindern in der heutigen Zeit und über die Spende von Zero Facemask: „Nach fast einem Jahr Corona-Pandemie ist der Mund-Nasen-Schutz natürlich auch bei den PädagogInnen, Kindern und Jugendlichen des SOS-Kinderdorfes in den erforderlichen Situationen zum alltäglichen Accessoire geworden. Obwohl sich alle inzwischen mehr oder weniger an die Masken gewöhnt haben, geht das Tragen trotzdem immer zu Lasten der Mimik. Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit dem transparenten Mund-Nasenschutz von Zero Facemask nun gegenseitig wieder ein aufmunterndes Lächeln schenken können. Denn in Zeiten wie diesen ist das für Erwachsene und Kinder gleichermaßen wichtig.”

Ebenfalls eine große Hilfe beim Arbeiten mit Kindern ist die Zero Facemask in der Volksschule in Wien. „Unsere Kinder sind im Unterricht auf die Mimik und Gestik des Mundes der Lehrperson angewiesen. Durch den Einsatz der Zero Facemask kann Unterricht wieder funktionieren. Vor allem Kinder mit besonderen Bedürfnissen und jene mit nichtdeutscher Muttersprache profitieren davon enorm in dieser schwierigen Situation”, ist Direktorin Elke Zach überzeugt.

 

Über ZERO FACEMASK


Der Designer und kreative Kopf von published by, Christoph Tsetinis, entwirft eine neuartige Gesichtsmaske, die zu 100 % recyclebar, nachhaltig, innovativ und vor allem als Mund-Nasenschutz sicherheitsgeprüft ist. Weltweit ist es die erste transparente Maske, die als Schutzausrüstung gegen SARS CoV-2 zugelassen ist. Dank des Kinnaufsatzes mit integriertem Filter erfüllt sie die Leistungsanforderungen an OP-Masken, welche sich aus der EN 14683 für chirurgische Masken ergeben, und ist somit offiziell als Typ II R Maske geprüft. Gemeinsam mit seiner Partnerin Ruby Wallen, die sich als Brand Managerin für den Markenauftritt verantwortlich zeigt, vertreiben die beiden einen unsichtbaren unisex Begleiter, der eine barrierefreie Kommunikation ermöglicht und hinsichtlich ihres leichten Gewichtes und des hohen Tragekomforts ihresgleichen sucht. Die Zero Facemask wird nachhaltig in Deutschland und in Österreich produziert und kann ab sofort über www.zerofacemask.com bestellt werden.

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Christina Wilfinger – SAP Österreich

Foto: “DI Christina Wilfinger, Geschäftsführerin SAP Österreich GmbH” / Fotocredit: © Paul Bauer / Quelle: SAP Österreich GmbH

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Führungswechsel bei SAP Österreich – Christina Wilfinger ist neue Geschäftsführerin


Am 1. Februar übernahm Christina Wilfinger (38) diese Aufgabe von Christoph Kränkl, der künftig für die strategischen Partner der SAP auf regionaler Ebene in Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist. In dieser Funktion wird sie das Führungsteam der SAP Österreich neu ausrichten, um den Transformationsprozess der Kunden und SAP Partner in Richtung Cloud-Nutzung fortzuführen und mit viel Schwung und Know-how erfolgreich auszubauen.

 

Wilfinger will den Wandel in dieser wichtigen Phase aktiv gestalten: „Veränderung ist immer eine Herausforderung. Gerade wenn wir als Unternehmen selbst den Wandel zur Cloud Company vollziehen, verstehen wir die Bedürfnisse unserer Kunden umso besser und können mit innovativen Angeboten punkten. Mit unserer neuen Strategie „RISE with SAP“ bieten wir zudem eine ganzheitliche Business-Transformation, bei der die bestehenden ERP-Kernprozesse unserer Kunden in die S/4HANA Cloud Plattform verlagert werden.”

 

Christina Wilfinger war in den letzten vier Jahren als Mitglied des Führungsteams bei Microsoft Österreich für den Lösungsvertrieb im Enterprise-Bereich verantwortlich. In dieser Rolle unterstützte sie vorrangig die Umstellung von Kunden und Partnern auf das Cloud-Geschäft und wird daher durch ihre Expertise neue Impulse und Schwerpunkte bei SAP setzen.

 

Vor ihrem Wechsel zu Microsoft im Jahr 2016 war sie Mitglied der SAP Österreich Geschäftsleitung, davor war Wilfinger in leitenden Positionen im Beratungs- und Vertriebsbereich des IT-Konzerns sowie bei Partnerunternehmen tätig.

Die gebürtige Steirerin hat einen Abschluss für Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Wien und unterrichtet als Dozentin an der Donau-Universität Krems. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Wien.

 

 

Informationen zu SAP Österreich GmbH

Die SAP Österreich GmbH steht zu 100% im Eigentum der SAP SE und wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. SAP ist marktführender Anbieter von Unternehmenslösungen für Firmen jeglicher Größe und Branchen. Die Bandbreite der über 1.700 österreichischen Kunden reicht von mittelständischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen.

www.sap.at

 

Informationen zu SAP

Die SAP-Strategie soll dabei helfen, jedes Unternehmen in ein intelligentes Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützen wir Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: Bei 77 % der weltweiten Transaktionserlöse sind SAP-Systeme im Einsatz. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. SAP unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software nach ihren eigenen Vorstellungen einfach und reibungslos nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es Kunden in 25 Branchen weltweit, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft SAP die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern.

www.sap.com

Monika Eisenhuber – Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH & Co KG

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Familienbetrieb in fünfter Generation mausert sich zum E-Kompetenzzentrum


Alles aus einer Hand, wenn es um Elektrizität und Elektrotechnik geht, bietet die Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH & Co KG in Kirchberg am Wechsel, Bezirk Neunkirchen, an. Wie Geschäftsführerin Monika Eisenhuber dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, sei sie stolz darauf, mit der Stromerzeugung, Elektroinstallationen und Elektrogeräten die Aufgaben eines Komplettanbieters erfüllen zu können.

Der in fünfter Generation geführte Familienbetrieb ist 1870 als Mühle gegründet worden. Daraus wurde ein Wasserkraftwerk, um welches dazu passende neue Dienste entstanden, die nach dem neuesten technischen Stand gewachsen sind. „Meine Tochter steht schon in den Starlöchern, damit sie den Betrieb in sechster Generation übernehmen kann“, so Eisenhuber. Als besonders wichtig erachtet sie, dass die Stromerzeugung aus der Region erfolgt.

Das Unternehmen betreibt fünf Wasserkraftwerke und mehrere Photovoltaikanlagen. Die Jahresproduktion beträgt durchschnittlich acht Gigawatt und versorgt die Gemeinden Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel, Otterthal, St. Corona und Trattenbach mit Ökostrom.

Kundenberatung, Planung und Installation von Elektroanlagen in Neubauten sowie für Nachrüstungen und Renovierungen runden das Portfolio ab. Darüber hinaus erweitert wird das Programm um Elektrogeräte, Haushaltsgeräte, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Außerdem bietet die Firma ein Reparaturservice und Leihgeräte an.

Sehr wichtig ist Monika Eisenhuber die Ausbildung der Jugend. Derzeit bildet der Betrieb vier Lehrlinge aus. Als Vorteil der eigenen Ausbildung im eigenen Haus nennt sie, dass man damit Facharbeiter mit den Kompetenzen gewinnt, die man im Betrieb braucht. 2020 hat das Unternehmen 26 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von rund 2,8 Millionen Euro erzielt. (hm)

www.eisenhuber.com