Author: Alexa Szikonya

IT-Jobs werden aktuell schneller besetzt als vor Corona

Grafik: Top 5 Branchen nach aktiven Inseraten/Jobviews © karriere.at / Quelle: © karriere.at

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ERSTER ARBEITSMARKTREPORT von karriere.at

 

Die Covid-19-Pandemie nimmt aktuell keinen negativen Einfluss mehr auf die Suche nach Fachkräften in Österreich. Das geht aus dem ersten wissenschaftlich begleiteten Arbeitsmarktreport von Österreichs größtem Jobportal karriere.at hervor. Die Suche nach Personal übertraf im Halbjahr 2021 sogar das Vor-Corona-Niveau: So wurden im Bau um 22 Prozent und im Handel um 13 Prozent mehr Fachkräfte gesucht als im Vergleichszeitraum 2019. IT-Jobs werden momentan durchschnittlich um fünf Tage schneller besetzt als vor der Krise.

 

Der erste Arbeitsmarktreport von karriere.at unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Peter Harald Brandstätter von der Fachhochschule Oberösterreich analysierte über 250.000 Stelleninserate im ersten Halbjahr 2021. Im Fokus standen u. a. die Trends bei der Suche nach Fachkräften und Jobs in Österreich mit besonderer Berücksichtigung der Bundesländer- und IT-Jobs sowie unterschiedlicher Benefits für Arbeitnehmer*innen. Insbesondere die Bau- und Handelsbranche suchen momentan händeringend nach Personal, sogar mehr als vor dem Ausbruch der Corona-Krise. So werden aktuell in den Branchen Bau, Immobilien und Haustechnik um 22 Prozent mehr Stelleninserate ausgeschrieben als im Vergleichszeitraum 2019, im Handel wurde ein Anstieg von 13 Prozent zum Vor-Corona-Niveau verzeichnet. Auch die Industrie- und Produktionsbranche ist momentan intensiv auf der Suche nach personeller Verstärkung: Dort wurden in den ersten sechs Monaten 2021 um 6 Prozent mehr Jobinserate ausgeschrieben als 2019. „Unsere Daten zeigen, dass Fachkräfte momentan besonders in Kleinunternehmen bis maximal 50 Mitarbeiter*innen heiß begehrt sind: Österreichs Kleinunternehmen schalteten heuer um 16 Prozent mehr Stelleninserate als vor der Krise“, sagt Georg Konjovic, CEO von karriere.at.

 

IT-Jobs: Einkommenswachstum von 9 Prozent

Einer der Schwerpunkte des ersten karriere.at-Arbeitsmarktreports war der IT-Bereich. Analysiert wurden insgesamt fast 55.000 Stelleninserate im ersten Halbjahr 2021. Auch hier wird momentan intensiv nach Fachkräften gesucht: Im ersten Halbjahr 2021 wurden um 5 Prozent mehr IT-Stelleninserate geschaltet als im Vergleichszeitraum 2019. Besonders begehrt sind dabei IT-Security-Stellen: In diesem Bereich werden ein Viertel mehr Stellen (+24 Prozent) gesucht als vor der Krise. Darüber hinaus werden heuer IT-Jobs schneller besetzt: Betrug die Laufzeit der IT-Stelleninserate 2019 im Durchschnitt 70 Tage, so werden diese heuer bereits nach 65 Tagen deaktiviert. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Unternehmen ein Stelleninserat deaktivieren, sobald die betreffende Stelle besetzt ist. Die IT-Branche ist durch die Krise noch attraktiver geworden, zahlreiche Benefits wie flexible Arbeitszeiten und ein höheres Durchschnittsgehalt als vor der Pandemie tragen dazu bei“, sagt Georg Konjovic. Das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen in der IT-Branche ist laut karriere.at-Stelleninseraten von 2019 auf 2021 um rund 9 Prozent gewachsen: von 2.892 auf 3.180 Euro.

 

Besonders große Jobinserate-Zuwächse in Kärnten und Burgenland

Im ersten Halbjahr 2021 ist die Anzahl der durchschnittlich täglich aktiven Inserate in allen Bundesländern über den Vergleichszeitraum 2019 gewachsen – ein kräftiges Zeichen der Arbeitsmarkterholung. Besonders deutlich war der Anstieg in Kärnten (+27 Prozent) und im Burgenland (+19 Prozent). Die kräftigsten Rückgänge durch die Pandemie von 2019 auf 2020 wurden in Oberösterreich (-22 Prozent) sowie in der Steiermark und in Salzburg (jeweils -21 Prozent) verzeichnet. Mittlerweile hat die Anzahl der Stelleninserate aber auch in diesen drei Bundesländern das Vor-Corona-Niveau übertroffen.

 

Homeoffice ist noch nicht Normalität

Heuer wurden laut Arbeitsmarktreport um 154 Prozent mehr Stellen mit Homeoffice-Option angeboten als im letzten Jahr. „Mittlerweile sollte Unternehmen, die um Fachkräfte buhlen, klar sein, dass Homeoffice bzw. das Arbeiten außerhalb des Firmengebäudes auch nach der Corona-Krise eine Option sein muss – vor allem, wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte“, sagt Prof. Peter Harald Brandstätter von der Fachhochschule Oberösterreich. Das steht allerdings im Widerspruch zu den von Arbeitgeber*innen angebotenen Benefits: Nur 4 Prozent aller Unternehmen boten Homeoffice als unternehmensweiten Benefit an, die Top-Drei-Sozialleistungen waren flexible Arbeitszeiten (12 Prozent der Unternehmen), Aus- und Weiterbildung (11 Prozent) sowie gute Anbindung (7 Prozent).

Den gesamten karriere.at-Arbeitsmarktreport finden Sie hier zum kostenlosen Download:

https://www.karriere.at/hr/t/arbeitsmarktreport_1_2021

 

 

Über karriere.at

karriere.at – das ist nicht nur Österreichs größtes Karriereportal, wir stehen außerdem für Expertise rund ums Arbeitsleben und HR-Themen. Ob Montags-Motivation, Kollegen-Krise oder Bewerbungs-Beratung – unsere Experten wissen immer Rat: am karriere.blog, im „Wie du willst!“-Podcast oder auf Social Media. Trotzdem: Jobsuche ist unser Business, passende Kandidaten mit den besten Arbeitgebern zu verbinden eine Herzensangelegenheit. Dafür sorgen wir als Marktführer im Online-Recruiting mit den unterschiedlichsten Lösungen: Mit klassischen Stelleninseraten, einer rundum Employer Branding Lösung oder einer Bewerberdatenbank inklusive Bewerbermanagement-System für Unternehmen; mit dem umfassendsten Jobangebot Österreichs, Arbeitgeber-Einblicken oder einem kostenlosen Online-Lebenslauf für Jobsuchende. 80 Prozent der Österreicher kennen karriere.at und besuchen uns online monatlich bis zu 4,9 Millionen Mal. karriere.at ist eigentümergeführt und mit seinen knapp 200 Mitarbeitern in Linz und Wien zuhause.

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GoStudent gibt Nachhilfe mit Musik

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: © GoStudent

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Auch während der Sommerferien können Kinder mit Spaßfaktor ihre Sprachkenntnisse verbessern – beispielsweise mit der passenden Musik-Playlist der App Spotify. Die digitale Nachhilfeplattform GoStudent  setzt in ihren Nachhilfestunden fremdsprachige Lieder ein,  um verschiedenste Sprachkenntnisse wie Verständnis, Aussprache oder Grammatik zu vermitteln. Gemeinsam mit ausgewählten Englisch-Nachhilfe-Lehrer*innen hat das erste EdTech Start-up Europas die Top 10 Songs zum Englisch lernen am Pool zusammengestellt. 

 

So wählt man den passenden Song zum Sprachenlernen aus:

  1. Dauer des Liedes: ideal sind drei bis fünf Minuten
  2. Schnelligkeit des Liedes: maximal 200 Beats pro Minute (BPM) sind empfehlenswert
  3. Sprachniveau des Kindes: Nach den ersten 30 Sekunden des Liedes kann man bereits erkennen, ob das gewählte Vokabular dem Sprachniveau des Kindes entspricht.
  4. Verständlichkeit des Sängers/der Sängerin: Die Stimme muss klar und leicht zu verstehen sein.
  5. Stilistik des Liedes: Erzählt das Lied eine Geschichte? Solche Texte sind sind leichter zu visualisieren und besser zu merken. Hingegen eignen sich Reime in Liedern besonders bei jüngeren Kindern. Passende Lieder mit sich reimenden Wörtern und wiederholenden Rhythmen sind beispielsweise “I can sing a rainbow” oder “Incy wincy spider“.

 

Fabio König, GoStudent-Tutor aus Würzburg, nutzt Musik regelmäßig als Teil der Englisch-Nachhilfestunden für seine Schüler*innen: Musik ist eine geeignete Lernmethode für realitätsnahes Sprachenlernen und kann zum Üben vieler verschiedener Sprachfertigkeiten, wie dem Sprachverständnis, der Sprachgewandtheit, der Aussprache, dem Sprecherhythmus oder sogar der Grammatik genutzt werden. Der Grund dafür ist, dass sich Wörter, Satzteile und Klangmuster innerhalb von Liedern oft wiederholen und so leichter im Gedächtnis haften bleiben.”

 

Felix Ohswald, Co-Gründer und CEO von GoStudent über Englischlernen mit Spotify: “Bei GoStudent sind wir ständig auf der Suche nach Unterrichtsmethoden, die das Lernerlebnis unserer Schüler*innen auf ein nächstes Level heben. Sprachenlernen mit Musik – beispielsweise mit der Lieblings-Spotify-Playlist des Schülers bzw. der Schülerin – ist eine effektive Möglichkeit, Kindern die Fremdsprache noch schmackhafter zu machen. In vielen Berufen ist die Beherrschung zumindest einer weiteren Sprache schon heute eine Grundvoraussetzung und wird für Zukunftsjobs noch wichtiger werden. Das frühe, realitätsnahe Erlernen von Fremdsprachen kann die Berufschancen der Kinder erheblich erhöhen.”

 

Das sind die GoStudent Top 10 Lieder zum Englischlernen:

  1. Coldplay – Paradise (4:38 min / 140 BPM)

Das langsame Tempo des Songs ist ideal für Anfänger und eignet sich zum Üben des Präteritums (Simple Past). 

  1. Bruno Mars – Just the way you are (3:40 / 109 BPM)

Dieses Lied eignet sich zum Wiederholen des Präsens und zum Vertiefen von Vokabular und Satzstellungen, die zur Beschreibung einer Person erforderlich sind.

  1. Ed Sheeran – Thinking out loud (4:41 / 79 BPM)

Durch das langsame Tempo ist der Text auch für Jugendliche mit einem niedrigeren Fremdsprachen-Level leichter verständlich und eignet sich, um das Imperativ zu üben.

  1. Black Eyed Peas – Where is the love? (4:32 / 94 BPM)

Für fortgeschrittene Englisch-Lernende,  die Abkürzungen, beispielsweise NBA – National Basketball Association, CIA – Central intelligence Agency oder FDA – Food and Drug Administration sowie Redewendungen (z.B. “Turn the other cheek” übersetzt: “Auf Verletzungen ohne Rache zu reagieren” ) besser verstehen wollen.

  1. Dua Lipa – New rules (3:32 / 116 BPM)

Passend zum Üben des negativen Imperativs und für gängige Abkürzungen, wie zum Beispiel  “ain’t” anstatt “are not”.

  1. Avicci – Wake me up (4:07 / 124 BPM)

Die vielen Wiederholungen (z.B. “When I am wiser and I am older” übersetzt: “Wenn ich älter und klüger bin” oder “I didn’t know I was lost” übersetzt: “Ich wusste nicht dass ich verloren war”) in diesem Song eignen sich zur Festigung des Gelernten.

  1. George Ezra – Budapest (3:20 / 128 BPM)

Diesen Song können Fortgeschrittene zum Üben des zweiten Konditionals und dem Erlernen neuer Vokabel – in diesem Fall Gegenstände, die der Sänger George seiner Frau hinterlassen würde, wie z.B. treasure chest (Schatzkiste), golden grand piano (goldener Konzertflügel), acres of land (Hektar Land) oder artifacts (Artefakte). Überdies, kann die Abkürzung für “I would”, “I’d” geübt werden.

  1. Lewis Capaldi- Someone you loved (3:02 / 110 BPM)

Für Lernende der oberen Mittelstufe zum Üben des Indefinitpronomen “someone” (übersetzt “jemanden”) sowie der korrekten Nutzung der Verben “let” (übersetzt “lassen”) und “used to” (übersetzt “gewohnt sein”).

  1. John Legend – All of me (4:29 / 120 BPM)

Geeignet um Verben, Adverben, Nomen sowie Abkürzungen, wie you’re (you are), can’t (can not) oder it’s (it is)  zu üben, die beim Beschreiben von Personen hilfreich sind.

  1. Bruno Mars – The lazy song (3:10 / 175 BPM)

Dieses Lied eignet sich zum Lernen des Futurs und für das Erlernen neuer Ausdrücke rund um Aktivitäten zuhause wie “lie in bed”, “pick up the phone”, “turn the TV on” oder “chilling”.

 

6 Schritte zum Sprachen lernen mit Musik:

  1. Sucht online nach dem Liedtext.
  2. Lest den Text laut vor, markiert unbekannte Wörter und schlagt die Übersetzung im Wörterbuch nach.
  1. Hört den Song an und lest gleichzeitig dazu den Text.
  2. Beginnt mitzusingen! Es muss nicht sofort perfekt sein – viele Wiederholungen festigen das Gelernte im Kopf.
  3. Macht eine Geschichte daraus: Haltet die Musik nach 10-20 Sekunden an und malt ein Bild von dem was ihr gehört habt. Wiederholt dies, bis das Lied zu Ende ist. Zum Schluss, schaut euch die verschiedenen Bilder an und schreibt eine kurze Geschichte zu den Bildern.
  4. Druckt den Liedtext aus und schneidet ihn in einzelne Zeilen. Dann erratet ihr die richtige Reihenfolge. Wenn ihr den Text komplett zusammengelegt habt, hört euch das Lied an, um zu überprüfen, ob ihr richtig liegt.

 

 

Über GoStudent:
GoStudent ist eine digitale Lernplattform für den Online-Unterricht und die Zukunft der Nachhilfe. Das Ed-Tech-Unternehmen wurde 2016 von Felix Ohswald (CEO) und Gregor Müller (COO) in Wien gegründet und ist in 16 Ländern aktiv. Über die Plattform bietet GoStudent kostenpflichtige Online-Einzelkurse  für   alle   Schulfächer   an.  Verschiedene Investoren wie Left Lane Capital, DN Capital, Coatue und Left Lane Capital haben  sich   bereits   mit   insgesamt   291 Millionen Euro an der stark wachsenden Plattform beteiligt. GoStudent beschäftigt +600 Mitarbeiter*innen an 12 internationalen Standorten. Monatlich werden +420.000 Nachhilfe Einheiten gebucht. Aktuell zählt GoStudent rund 17.000 Kund*innen und 6000 Tutor*innen.

www.gostudent.org

Scale-up Codecool mit neuem Campus in Wien

Foto: “Petra Hauser, Country Managerin Talent Garden Austria” / Fotocredit & Quelle: © Talent Garden

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, am 20.07.2021

Programmieren lernen mit Jobgarantie


Codecool zählt zu den innovativsten Programmierschulen im CEE-Raum. Unter dem Dach von Talent Garden eröffnet das Ed-Tech-Scale-up jetzt erstmals einen Campus in Wien – mit praxisnahen Full-Stack-Kursen als frische Alternative zu bisherigen Programmiertrainings. Das Highlight: Absolventinnen und Absolventen des einjährigen Lehrgangs erhalten eine Jobgarantie im IT-Sektor.

Derzeit bildet das Ed-Tech-Scale-up Codecool top-qualifizierte IT-Profis bereits an fünf Standorten in Ungarn, Rumänien und Polen aus. Jetzt eröffnet Codecool erstmals auch einen neuen Campus in Wien. Unter dem Dach von Talent Garden finden hier Tech-Talente zusammen. „Es ist unser Ziel alleine in Wien innerhalb von zwei Jahren bis zu 300 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr auszubilden. Außerdem planen wir bis 2025 auf mehr als zehn Standorte mit vielen Tausend erfolgreichen Studierenden pro Jahr zu expandieren“, sagt József Boda, CEO von Codecool.

 

Damit reagiert das Scale-up aktiv auf die starke Nachfrage nach IT-Profis mit Up-to-date-Digital-Skills im DACH-Raum. Denn laut einer aktuellen UBIT-Studie[1] ist jeder 13. erwirtschafte Euro in Österreich der IT-Branche zuzuschreiben, fast die Hälfte (47 Prozent) der gesamten Bruttowertschöpfung ist am Standort Wien konzentriert. Darüber hinaus wächst der IT-Fachkräftebedarf mit aktuell bis zu 24.000 Personen weiter stark an. Dem begegnet Codecool mit praxisnahen Full-Stack-Programmierkursen. „Unsere Ausbildungen und Trainings sind eine frische Alternative zu traditionellen akademischen Weiterbildungen oder Studiengängen. Studierende sind nach ihrer Ausbildung unmittelbar für jegliche Unternehmen sofort einsatzbereit – eine lange Einarbeitungszeit entfällt“, so Boda.

 

„Talent Garden versteht sich als Anbieter von ‚Co-Learning‘ Opportunities basierend auf unserem Digital Ecosystem. In diesem Sinne heißen wir Codecool in unserem Wiener Campus herzlich willkommen. Codecool wird die Angebote unserer Innovation School komplementär ergänzen und unsere Positionierung im Tech-Bereich weiter stärken”, sagt Petra Hauser, Country Managerin bei Talent Garden Austria.

 

IT-Ausbildung mit Jobgarantie

Alle IT-Kurse am neuen Campus werden von erfahrenen Senior-Developern und -Developerinnen geleitet, die die Studierenden zu begehrten IT-Fachkräften ausbilden. Im Zuge des einjährigen Full-Stack-Programmier-Kurses lernen diese beispielsweise zehn verschiedene Technologien an Hand von mehr als 30 abgeschlossenen IT-, Software-, und Programmierprojekten. Als Highlight bietet Codecool allen Studierenden dieses Lehrgangs eine einschlägige Jobgarantie an. Dafür arbeitet das Scale-up mit verschiedenen Corporate-Partnern zusammen.

 

Darüber hinaus können Studierende eine Nachzahlungsoption in Anspruch nehmen – ein individuelles Bezahl-Modell, angelehnt an amerikanische Universitäten: Die Kosten für die Ausbildung werden als Darlehen gewährt und erst mit Arbeitsbeginn sukzessive zurückgezahlt. Künftig werden neben den einjährigen Full-Stack-Kursen auch Short Term Online-Kurse im Umfang von drei bis vier Monaten stattfinden. Für alle Berufstätigen, die sich in diesem Bereich weiterentwickeln wollen, werden zusätzliche Kurse an den Wochenenden das vielfältige Ausbildungs-Angebot abrunden.

 

Alle Informationen zum Ausbildungs-Programm:

https://business.codecool.com/de/codecool-kommt-bald/

 

 

Über Codecool


Das im Jahr 2015 von vier Tech-Entrepreneuren in Miskolc gegründete Ed-Tech-Scale-up Codecool zählt heute zu den führenden und innovativsten Programmierschulen im CEE-Raum. Aktuell werden an fünf Standorten in Ungarn, Rumänien und Polen top-qualifizierte IT-Profis ausgebildet. Im Juli eröffnet Codecool den ersten Campus in Wien. Mit praxisnahen Full-Stack-Kursen bietet Codecool eine frische Alternative zu bisherigen IT-Trainings und traditionellen akademischen Weiterbildungen oder Studiengängen an. Studierende sind nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung für jegliche Unternehmen sofort einsatzbereit – eine lange Einarbeitungszeit entfällt. Mit Abschluss des einjährigen Full-Stack-Kurses erhalten Absolventinnen und Absolventen zudem eine Jobgarantie im IT-Sektor. Darüber hinaus bietet Codecool Unternehmen maßgeschneiderte Trainings für Aus- oder Weiterbildung sowie Umschulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

www.business.codecool.com/de/


 


Über Talent Garden


Talent Garden ist die Plattform für das europäische Innovations Ökosystem. Der Wiener Coworking-Campus beherbergt die einzigartige Talent Garden Innovation School, ein hochmodernes Bildungsinstitut, das Masterclasses und Kurse in den Bereichen digitale Technologien wie z.B. Growth&Digital Marketing, Digital Product Management, Business Data Science und UX Design anbietet. Dadurch ergibt sich die perfekte Kombination aus praktischen Live-Lehrveranstaltungen, flexiblen Arbeitsbereichen, Community Events, Webinars und Workshops, On-Demand-Inhalten sowie Gruppen- und Einzelprojekten.

www.talentgarden.org/de/

 

[1] https://www.voesi.or.at/2021/06/17/voesi-presseinfo-it-branche-hat-stark-an-bedeutung-gewonnen/

 

Gabriele Herzog – „Herz & Haar“

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Korneuburger Naturfriseurin bekämpft die Chemiekeule auf ihre Art


Bei der Naturfriseurin Gabriele Herzog aus Korneuburg in ihrem Salon „Herz & Haar“ kann man sich von chemischen Produkten langsam verabschieden. „Da ich mit Naturprodukten arbeite, kann ich auf chemische Haarfärbemittel und Pflegeprodukte verzichten. Trotzdem können meine Kunden sich ihre gewohnte chemische Behandlung bei mir machen lassen“, erklärt sie dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Ihr Ziel sei: Weg von der Chemie, zurück zur Natur, zurück zum Anfang. Das könne auch schrittweise erfolgen.

Obwohl Gabriele Herzog ihren Korneuburger Salon erst vor wenigen Wochen im Mai eröffnet hat, kann sie sich schon über reges Kundeninteresse freuen. „Der Trend ist erkennbar, man bemerkt deren Umdenken“, sagt sie. Zu den Naturprodukten, die sie verwendet, zählen Pflanzen-Haarfarben sowie pflanzliche Pflege- und Styling-Produkte. Neben den üblichen Friseurleistungen besonders wichtig ist der Korneuburger Unternehmerin ganzheitliche Beratung. Ihr allgemeines Service gilt für Damen und Herren.

Schon seit mehr als 30 Jahren arbeitet Gabriele Herzog als Friseurin „im Auftrag der Schönheit“. Die Ausbildung zur Naturfriseurin hat sie mit viel Engagement absolviert. „Ich möchte immer wieder Menschen dazu verführen, mit den Ressourcen unserer Erde und den eigenen schonend umzugehen. Daher mein Motto: Haare gut, alles gut“, erklärt Herzog. Als Zukunftswunsch nennt die Allein-Unternehmerin einen gut ausgelasteten Terminkalender, damit sie in ein, zwei Jahren eine Mitarbeiterin einstellen kann. (km)

http://herzundhaar.com

Elisabeth Kropfreiter – „Die regionale BABY BOX“

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Mostviertler Baby Box macht jungen Müttern regionale Produkte schmackhaft


Regionalität auch bei Baby Boxen will die Einpersonen- und Start-up-Unternehmerin Elisabeth Kropfreiter aus Karlsbach im Bezirk Melk ermöglichen. Mit ihrer Firma „Die regionale BABY BOX“ möchte sie nicht nur jungen Müttern die Gelegenheit geben, Produkte und Dienstleistungen regional zu bekommen, sondern es sollen auch die liefernden Firmen vorgestellt werden. Diese Geschäftsidee ist dem riz up Creative Business Award 2021 in der Kategorie Creative Business eine Nominierung wert gewesen.

„Die bereits bestehenden Baby Boxen präsentieren meist den Inhalt von großen internationalen Firmen, die kaum einen Bezug zur Region haben“, erklärt Kropfreiter dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Das hat mich gestört, da Firmen in der Umgebung der werdenden Mütter nicht zum Zug kommen können, wenn man nicht weiß, dass es sie gibt. Schließlich geht es auch darum, zusätzliche Arbeitsplätze in den Regionen zu schaffen“, betont Kropfreiter.

Die Baby Boxen, die Produktproben sowie Informationsmaterial über die Produkte und Dienstleistungen aus der jeweiligen Umgebung enthalten, werden über Frauenärztinnen und Frauenärzte kostenfrei abgegeben. Von den Frauen werden diese Baby Boxen sehr gut angenommen. Mittlerweile steigt auch die Nachfrage.

Finanziert werden die regionalen Baby Boxen von den teilnehmenden Firmen. Ab 39 Cent pro Box können Infomaterial und Produktproben beigegeben werden. Die Unternehmerin achtet dabei nicht nur darauf, dass die Produkte aus der Region kommen, sondern auch dass sie nachhaltig sind. Neue Boxen werden immer am ersten eines Quartals zu den Ausgabestellen gebracht und dort auch schon erwartet. Im Raum Amstetten sind es z.B. 370 Boxen pro Jahr.

Kropfreiter betreut die Region Niederösterreich -West. Weitere Regionen werden über ein Franchise-System serviciert. In Summe gibt es derzeit fünf Franchise-Nehmerinnen, Kropfreiter in Niederösterreich, eine in Oberösterreich, zwei in der Steiermark und eine in Kärnten. Für weitere Interessentinnen ist die Unternehmerin offen. (hm)

www.regionale-babybox.at

Six Senses Shaharut öffnet am 5. August seine Tore

Foto: “Destination Dining -ein kulinarisches Erlebnis, das die Gäste auf ungewöhnliche Weise in die Umgebung einführt”
Fotocredit & Quelle: © Six Senses Hotels Resorts Spas

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Viel Privatsphäre und traditionelle Gastfreundschaft in einer Umgebung, die nicht von dieser Welt zu sein scheint

 

Gut Ding braucht manchmal Weile. Six Senses Shaharut wird diesen August seine mit Spannung erwartete Eröffnung feiern. Das Resort liegt im Arava-Tal im Süden der Negev-Wüste in Israel. Eine Umgebung, die an eine Mondlandschaft erinnert Der letzte Feinschliff ist erfolgt und das Resort erfreut sich bei nationalen Gästen bereits größter Beliebtheit. Nun kann das Team es kaum erwarten auch internationale Reisende willkommen zu heißen, sobald die Reisebestimmungen dies zulassen. 

Durch seine abgeschiedene Lage bietet Six Senses Shaharut absolute Privatsphäre.  Ziel ist es, die Gäste wieder in Einklang mit der Natur und ihren Elementen zu bringen, damit sie sich entspannt zurücklehnen und die traditionelle Gastfreundschaft der Wüste, sowie die großartige Geschichte der Nabatäer genießen können. All dies wird gepaart mit kompromisslosem Umweltbewusstsein.  

Einer der größten Vorteile ist der reichlich vorhandene Platz, der mehr als genug Sicherheitsabstand ermöglicht. Die 60 Suiten und Villen, die sich über die weite Wüstenlandschaft verteilen, bieten den Gästen zusammen mit dem einzigartigen Spa einen perfekten Ort der Entspannung. Die atemberaubende Natur und das wahrhaft authentische Wüstenabenteuer werden das angestaute Fernweh bestimmt stillen. Von umfassenden Kibbuz-Erlebnissen über Sternebeobachtung, bis hin zu Kamelritten durch die leuchtende Negev-Wüste oder sich treiben lassen im Toten Meer – Gäste sollen bereichert und in Einklang mit sich selbst wieder nach Hause fahren können.  

“Six Senses Shaharut ist ein weiterer Meilenstein für die Hotelgruppe und findet sich erneut an einem wahrlich magischen Ort wieder. Nach Monaten der Vorfreude in diesen beispiellosen Zeiten, freue ich mich sehr über diese Neueröffnung. Es bringt die Six Senses-Philosophie der Nachhaltigkeit, lokale Sensibilität sowie Wellness mit unserer einzigartigen Wüstenkultur und Traditionen zusammen“, sagt General Manager Thomas Fehlbier. „Mit einem leidenschaftlichen Team werden wir stets daran arbeiten, ein außergewöhnliches Gästeerlebnis zu erschaffen – und dies in einer Umgebung biblischen Ausmaßes.“ 

 

Bereits die Ankunft ist Teil der Geschichte

Die wohl beeindruckendste Anreise ist die Anfahrt zum Resort durch die geschichtsträchtige Landschaft. Diese kurze, aber einzigartige Expedition durch das Herz des Arava-Tals zeigt die unglaubliche Vielfalt der israelischen Landschaft und einen der geologisch dramatischsten Orte der Erde. Die Fahrt von Tel Aviv oder Jerusalem dauert etwa dreieinhalb Stunden. Von Petra im benachbarten Jordanien ca. drei Stunden. Alternativ können sich die Gäste für einen privaten Helikopter-Transfer von Tel Aviv oder für eine 45-minütige Autofahrt vom neuen internationalen Flughafen Ramon (ETM) in der Nähe von Eilat entscheiden, welcher auch von einigen europäischen Flughäfen angeflogen wird. Ein Six Senses GEM (Guest Experience Maker) wird die Gäste bei Ankunft in Empfang nehmen und ihnen für den gesamten Aufenthalt zur Verfügung stehen, um Einblicke in die Region und das lokale Leben mit ihnen zu teilen. 

 

Ein Ort für einmalige Erlebnisse und “Zwick-Mich-Mal”- Momente

Vor Ort zeigt das Earth Lab alle Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Zudem gibt es Kamelställe, ein Open-Air-Amphitheater und überraschend üppige Gärten. Das Six Senses Spa bietet insgesamt sechs Behandlungsräume, eine Reihe verschiedener Wellnessprogramme, eine Alchemy Bar zum Anreichern pflanzlicher Tinkturen sowie Gasttherapeuten, die auf chinesische Medizin, Osteopathie, Energie-Regeneration und vieles mehr spezialisiert sind. Zusätzlich verfügt Six Senses Shaharut über zwei Pools, darunter ein Süßwasser-Infinity-Pool mit Blick auf die Wüste sowie über eine Bar mit erfrischenden Säften. Während es zwar allen Grund gibt den gesamten Aufenthalt in dieser wunderbaren Enklave zu verbringen, bietet die Wüstenlandschaft eine Vielzahl einzigartiger Aktivitäten. Von Kamelwanderungen und Übernachtungscamping bis hin zu, E-Mountainbike-Touren, Wandern, Jeep-Touren und der Teilnahme an einem klassischen Schabbat-Abendessen in einer nahegelegenen Gemeinde. Auch Erkundungstouren nach Masada, Petra oder zum Toten Meer werden angeboten. 

 

Herrliches Essen

Der landwirtschaftliche Einfallsreichtum des Landes, das mediterrane Klima und die abwechslungsreiche Landschaft bietet so viele frische Lebensmittel, die so köstlich sind, dass sie eine Reise wert sind. Nur wenig muss importiert werden und das meiste stammt direkt aus dem eigenen Garten. Die Küchen des Resorts sind von der Eat With Six Senses-Philosophie für köstliche und nahrhafte Menüs inspiriert, sodass Gäste ihre Teller ganz ohne Einschränkungen und schlechtes Gewissen füllen können. Von frischem mediterranem Fisch, gerösteter Rote Bete, Mandeln, Tahini, Samar-Dattelhonig und Olivenöl bis hin zu im Tabun-Ofen geräucherten Lammrippen, Freekeh und Grünkohl – jede Mahlzeit ist ein Fest. Ganz gleich ob sie im Hauptrestaurant Midian, in der Mezze- und Tapasbar Edom View, in der Jamillah Lounge oder beim Grill am Pool eingenommen wird. Die Gäste können auch einen privaten Koch für ein Essen in der eigenen Villa buchen oder ein Wüstenpicknick im Beduinenstil von Küchenchef Amir Kalfon mit besten Weinen der Region genießen. Vielleicht kann man dabei sogar einen Blick auf den Nubischen Steinbock erhaschen.  

 

Die richtige Mischung macht‘s

Die moderne Neuinterpretation nomadischer Strukturen ist einprägsam und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Sie erinnert an die Nabatäische Gemeinschaft, die das Gebiet vor über 2.000 Jahren besetzte und die eine Architektur einführte, die sich nahtlos in die Wüstenumgebung einfügt. Das Innendesign ist inspiriert von den Mustern und Texturen der alten Weihrauchstraße, die sich vom Mittelmeer über die Levante bis nach Indien erstreckt. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände im Inneren bestehen aus Naturstein, Holz und Kupfer und wurden von lokalen Handwerkern bezogen, um den Charme der einzigartigen verwitterten Felsformationen perfekt zu ergänzen. Die Innentüren sind maßgefertigt und bestehen aus recyceltem Teakholz, das von stillgelegten Booten sowie ungenutzten Häusern und Stegen stammt. Jedes der über 200 Jahre alten Stücke hat also seine ganz eigene Geschichte.

Six Senses Shaharut freut sich sehr ab 5. August 2021 seine Gäste empfangen zu können.

Für weitere Informationen, Reservierungen oder Reiseplanung steht das Reservierungsteam jederzeit gerne zur Verfügung: reservations-shaharut@sixsenses.com

 

https://www.sixsenses.com/en/resorts/shaharut

 

 

Über Six Senses Hotels Resorts Spas


Six Senses Hotels Resorts Spas ist ein Hotel- und Spa-Managementunternehmen, das unter den Markennamen Six Senses, Evason und Six Senses Spas derzeit 17 Hotels und Resorts sowie 26 Spas in 20 Ländern führt.  Weitere 30 Hotels und Resorts befinden sich derzeit in der Planungs- und Bauphase. Six Senses ist Teil der IHG® (InterContinental Hotels Group) Familie.


Jedes einzelne Six Senses Haus betrachtet es als die oberste Verpflichtung, Verantwortung für die Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und für das Wohlbefinden zu übernehmen. Sie alle sind bekannt für ihr charakteristisch-einzigartiges, unkonventionelles Design. Ob Inselresort, Mountain-Hideaway oder Stadt-Residenz – überall sollen Gäste wieder den nachhaltigen Zugang zu sich, anderen und der Welt um sich herum finden können.


Six Senses Spas bieten eine breite Palette an ganzheitlichen Wellness-, Verjüngungs- und Schönheitsbehandlungen unter der Leitung professioneller Therapeuten; das gilt für die Resort-Spas wie auch für die 10 zusätzlichen Six Senses Spas gleichermaßen. Mit sorgsam zusammengestellten Techniken und Anwendungen begleitet man den Gast auf seinem Weg exakt so weit, wie er für sein persönliches Wohlgefühl gehen möchte. 


Six Senses Residences offeriert wahrlich das Beste, das das Leben zu bieten hat. Von geschmackvoll gestalteten Villen am Strand, über rustikale Alpen-Chalets bis zu großzügigen, privaten Stadt-Refugien. Six Senses umfasst ein breites Spektrum an privaten Immobilien. Ob in Alleinlage, im Resort integriert oder zum Hotelgebäude gehörend: Das Versprechen selbst ist völlig unabhängig von der Lage. Es soll eine Gemeinschaft geschaffen werden, in der man jeden Tag Neues erlebt und sich weiterentwickelt. Dazu gehören selbstverständlich gutes Essen und Trinken, erholsamer Schlaf und innovative Wellness-Programme; ein nachhaltiges Leben, geführt mit Spaß.

https://www.sixsenses.com/en

Eine kulinarische Reise am Bosporus

Foto: “Eine wunderschöne, laue Nacht auf der Terrasse der Toro Latin Gastro Bar.” / Fotocredit & Quelle: © Six Senses Kocataş Mansions Istanbul

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Six Senses Kocataş Mansions zeigt seinen Gästen die grüne Seite Istanbuls

 

Einzigartige Gastfreundschaft trifft auf Jahrhunderte alte Geschichte, östliche und westliche Kulturen verschmelzen, Speisen aus eigenem Anbau verzaubern den Gaumen: Six Senses Kocataş Mansions Istanbul lädt seine Gäste, während eines exklusiven Sommerurlaubs am Bosporus, zu einer einzigartigen kulinarischen Reise ein.  Das Resort im trendigen Stadtteil Sariyer liegt auf der europäischen Seite Istanbuls.

 

Es besteht aus zwei historischen Villen, Kocataş Mansion und Sait Paşa, aus osmanischer Zeit. Die urbanen Residenzen, gesäumt von Lorbeerbäumen, befinden sich direkt am Fluss und werden auch gerne als „Perlen des Bosporus” bezeichnet. Mit seinen 43 großzügigen Gästezimmern und Suiten, Signature-Restaurants samt Lounges, Banketträumen und Veranstaltungsräumen sowie seiner Nähe zum Flughafen Istanbul (40 Minuten) freut sich das Six Senses Kocataş Mansions Istanbul darauf, wieder Gäste zu empfangen. Um die Sommersaison so richtig zu feiern, beinhaltet das spezielle Sommerangebot kostenloses Frühstück und Abendessen, einen Earth Lab-Workshop sowie eine Auswahl an Spa-Behandlungen zum halben Preis. 

 

Entsprechend Six Senses‘ charakteristischer Gastfreundschaft teilt das Experiences-Team der Six Senses Kocataş Mansions mit seinen Gästen die schönsten Sehenswürdigkeiten und größten Gourmetfreuden der Stadt. Während einer Bootstour werden die lokalen Geschmäcker entdeckt. Der Küchenchef nimmt die Gäste mit auf einen Spaziergang über den Sariyer-Markt, gefolgt von einem Kochkurs mit frisch geerntetem Gemüse aus dem hoteleigenen Garten.  

 

Alte Stadt, neue Ideen

Neben dem bequemen Zugang zur Altstadt und den Kulturerbstätten ist die erstklassige Lage des Resorts auch ideal für Gäste, die Istanbuls goldene Strände in der Nähe besuchen möchten. Gäste können zwischen zwei Kontinenten schwimmen, entlang der Uferpromenade radeln oder den größten Wald Istanbuls erkunden.   Um den Verbrauch zu optimieren, präsentiert das Earth Lab Nachhaltigkeitsinnovationen des Hotels und Gäste sind herzlich dazu eingeladen, einfache alltagstaugliche Life-Hacks zu erlernen und sich wieder mit der Natur zu verbinden.  

 

Ein kulinarisches Highlight

Das Avlu Restaurant befindet sich in bester Lage im grünen Innenhof des Sait Pasa Mansion. Das ganztägig geöffnete Restaurant vereint in seinem Konzept traditionell türkische Küche modern interpretiert. Küchenchef Özgür Üstün sagt: „Die türkische Küche ist eine der beliebtesten der Welt und überrascht die Besucher immer wieder aufs Neue. Wir kombinieren die Eat With Six Senses -Philosophie mit der jahrhundertealten Erfahrung der türkischen Esskultur. Die Wochenmenüs beinhalten lokale, saisonale und nachhaltige Produkte aus unserem Bio-Garten.“ Die Toro Latin Gastro Bar von Richard Sandoval, dem weltberühmten Gastronomen, ist von panlateinischer und asiatischer Küche inspiriert und vereint Geschmacksrichtungen aus Brasilien, Peru, Argentinien und Kolumbien kombiniert mit leckeren Cocktails. Das Restaurant befindet sich in einem 250 Jahre alten Hamam, der aufwendig restauriert und modernisiert wurde. Er verfügt auch über eine Terrasse mit atemberaubendem Blick auf den Bosporus. „Lateinamerikanisches Essen ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist ein Ereignis. Die Toro Latin Gastro Bar setzt dieses Konzept perfekt um. Sie bietet völlig neue Geschmacksrichtungen auf einer abwechslungsreichen Speisekarte, die die Gäste dazu ermutigt, eine Reihe exotischer und köstlicher Gerichte zu probieren, die vor aufregenden Aromen nur so strotzen,“ erklärt Richard.  Getreu ihrer charakteristischen Opulenz empfängt die Kahve Lounge ihre Gäste zum klassischen Afternoon-Tea in der vergoldeten Halle im Bohème-Stil oder im grün bewachsenen Innenhof. Eine verführerische Auswahl an süßen oder herzhaften Häppchen, frisch gepflückten Früchten der Saison sowie hausgemachte Scones werden täglich von 13.30 bis 18.30 Uhr serviert. 

 

Weitere Informationen und Details zum Exklusiven Bosporus Sommerangebot:

https://www.sixsenses.com/en/resorts/kocatas-mansions-istanbul/offers/exclusive-bosphorus-summer 

 

https://www.sixsenses.com/en/resorts/kocatas-mansions-istanbul

 

Über Six Senses Hotels Resorts Spas


Six Senses Hotels Resorts Spas ist ein Hotel- und Spa-Managementunternehmen, das unter den Markennamen Six Senses, Evason und Six Senses Spas derzeit 17 Hotels und Resorts sowie 26 Spas in 20 Ländern führt.  Weitere 30 Hotels und Resorts befinden sich derzeit in der Planungs- und Bauphase. Six Senses ist Teil der IHG® (InterContinental Hotels Group) Familie.


Jedes einzelne Six Senses Haus betrachtet es als die oberste Verpflichtung, Verantwortung für die Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und für das Wohlbefinden zu übernehmen. Sie alle sind bekannt für ihr charakteristisch-einzigartiges, unkonventionelles Design. Ob Inselresort, Mountain-Hideaway oder Stadt-Residenz – überall sollen Gäste wieder den nachhaltigen Zugang zu sich, anderen und der Welt um sich herum finden können.


Six Senses Spas bieten eine breite Palette an ganzheitlichen Wellness-, Verjüngungs- und Schönheitsbehandlungen unter der Leitung professioneller Therapeuten; das gilt für die Resort-Spas wie auch für die 10 zusätzlichen Six Senses Spas gleichermaßen. Mit sorgsam zusammengestellten Techniken und Anwendungen begleitet man den Gast auf seinem Weg exakt so weit, wie er für sein persönliches Wohlgefühl gehen möchte. 


Six Senses Residences offeriert wahrlich das Beste, das das Leben zu bieten hat. Von geschmackvoll gestalteten Villen am Strand, über rustikale Alpen-Chalets bis zu großzügigen, privaten Stadt-Refugien. Six Senses umfasst ein breites Spektrum an privaten Immobilien. Ob in Alleinlage, im Resort integriert oder zum Hotelgebäude gehörend: Das Versprechen selbst ist völlig unabhängig von der Lage. Es soll eine Gemeinschaft geschaffen werden, in der man jeden Tag Neues erlebt und sich weiterentwickelt. Dazu gehören selbstverständlich gutes Essen und Trinken, erholsamer Schlaf und innovative Wellness-Programme; ein nachhaltiges Leben, geführt mit Spaß.

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Sommerdepression: Wenn die Psyche im Sommer streikt

Quelle: Medizinische Universität Graz

[Werbung]*Unbezahlt*Foto: Privat

Das verkannte Problem stört die „schönste Jahreszeit“ vieler Menschen

 

Jedes Jahr zur gleichen Zeit macht die Psyche Probleme: Schlafstörungen, gedrückte Stimmung, Appetitlosigkeit und mehr. Die saisonal abhängige Depression (SAD) tritt meistens im Winter auf und wird daher oft fälschlicherweise als „Winterdepression“ bezeichnet. Dabei können jahreszeitbedingte Verstimmungen ebenfalls im Sommer auftreten – wenn auch weitaus seltener. Warum es in der „schönsten Zeit des Jahres“ zu Depressionen kommen kann, erklären die Expert*innen der Med Uni Graz.

 

Selten aber belastend

Die Winterdepression ist bekannt; dass einige Menschen aber jeden Sommer mit psychischen Problemen zu kämpfen haben hingegen nicht. Betroffene finden oft schwer Hilfe oder fühlen sich unverstanden beziehungsweise wenig ernstgenommen, da man sich im Sommer „ja eigentlich besser fühlen sollte als sonst“. Während die Winterdepression gut erforscht ist und es effektive Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Lichttherapie gibt, gilt das für die Sommer-Variante nicht, was auch an der Seltenheit der Erkrankung liegt. Menschen, die an bipolaren Störungen leiden (d.h. Personen, die neben depressiven Phasen auch manische oder hypomanische Episoden haben) weisen häufiger eine saisonale Bindung auf als solche, die ausschließlich von Depressionen (“unipolare Depression”) betroffen sind.

Als mögliche Ursache für die Verstimmungen im Sommer wird die Melatoninproduktion des Körpers gehandelt. Melatonin (nicht zu verwechseln mit dem Melanin, das Haut, Haare und Augen färbt) ist ein wichtiger Botenstoff, der unseren Schlaf-Wachrhythmus regelt. Ausgeschüttet wird das Hormon aus der Zirbeldrüse im Gehirn, wenn es dunkler wird – in Folge werden wir müder und schlafen ein. Wenn die Tage im Sommer länger sind und die Sonne heller strahlt, könnte es zu Störungen bei der Produktion und/oder Ausschüttung des Hormons kommen. Dies führt zu innerer Unruhe, könnte aber auch andere chemische Prozesse beeinflussen, die schließlich zu einer echten Depression führen.

 

Forschungsergebnisse zeigen: Wenn die Uhren anders ticken

„Störungen in chronobiologischer Rhythmik werden bei affektiven Erkrankungen im Allgemeinen und bei SAD im Besonderen immer wieder diskutiert. Auch an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin (unter der Leitung von Eva Reininghaus) wird intensiv an der Rolle von zirkadianen Rhythmen und der molekularen Uhr im Zusammenhang mit dem Auftreten und der Symptomatik bei psychischen Erkrankungen geforscht„ so Nina Dalkner, Scientific Director an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz.

Erste epigenetische Analysen zeigen, dass die Methylierung und Genexpression des Uhrengens ARNTL möglicherweise direkt mit einem Neurotransmitter-Ungleichgewicht zusammenhängen könnte, was Stimmungsumschwünge triggern kann.

Ein weiteres Forschungsprojekt an der Med Uni Graz widmet sich speziell dem Thema “Einfluss von Sonnenlicht auf die bipolare Erkrankung”. Sonnenlicht hat einen großen Einfluss auf die Körperfunktionen, das Wohlbefinden und das Verhalten eines jeden Menschen, da Licht als Umgebungsfaktor einen wichtigen Zeitgeber für die Tagesrhythmik darstellt.

Unregelmäßigkeiten in der Alltagsführung und in den Schlaf-Wach-Zeiten führen zu psychischen und körperlichen Beschwerden, wohingegen eine wiederkehrende Struktur positive Effekte hat. Das Team der Spezialambulanz für bipolare Störungen ist Partner einer großen internationalen Multicenterstudie (unter der Leitung von M. Bauer, Dresden und T. Glenn, ChronoRecord Association, USA), um die Auswirkungen und Hintergründe von Sonnenlichteinwirkung auf Menschen mit bipolarer Erkrankung genauer zu untersuchen. „Erste Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit bipolarer Störung mit wenig Varietät in den Sonnenstunden über das Jahr (das heißt in Äquatornähe, wo die Tage über das Jahr ähnlich lange mit ähnlich viel Sonneneinstrahlung sind) weniger Suizidversuche unternehmen.“ sagt Frederike Fellendorf, Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Med Uni Graz.

 

Der Sommer läuft anders

Wenn wir also einem geregelten Rhythmus folgen, kann der Körper üblicherweise die Ausschüttung der Neurotransmitter, wie Serotonin und Melatonin, gut selbst steuern. Im Sommer gelten aber meist andere Regeln: Ferien, Urlaube und lange Tage können den Tagesablauf durcheinanderbringen. Sinkt dadurch der Serotoninspiegel, kann es zu depressiven Störungen kommen.

Man geht davon aus, dass die Sommerdepression etwa 4-6% der Bevölkerung betrifft, wobei junge Frauen zwischen 20 und 40 Jahren am häufigsten daran erkranken. „Die Behandlung der Sommerdepression verläuft praktisch ident mit anderen depressiver Störungen. Neben Antidepressiva (wie zum Beispiel selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) wird auf Gesprächstherapie und psychologische Behandlung gesetzt, um die Patient*innen zu unterstützen, ihren Tagesablauf zu strukturieren, körperliche Aktivität aufrechtzuerhalten und mithilfe von Psychoedukation Unsicherheiten und Ängste rund um die Sommerdepression abzubauen, um so wieder schöne und genussvolle Sommer erleben zu können“, fasst Nina Dalkner abschließend zusammen.

 

 

Steckbrief: Nina Dalkner


Nina Dalkner ist habilitiere Psychologin an der Medizinischen Universität Graz (theoretisch-experimentelle Psychiatrie) sowie Erst-, Corresponding- und Co-Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in SCI-gelisteten und peer-reviewten Fachzeitschriften. Außerdem ist sie regelmäßig Vortragende auf nationalen und internationalen Konferenzen. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Erforschung der kognitiven Leistungen im Zusammenhang mit somatischen Komorbiditäten bei psychiatrischen Erkrankungen. Sie ist ebenfalls Lektorin sowie klinisch tätige Klinische- und Gesundheitspsychologin. Sie arbeitet seit 2012 in der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe von Eva Reininghaus an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin mit und wurde 2014 mit der psychologischen Leitung der Spezialambulanz für bipolar-affektive Störungen betraut. Seit 2020 ist sie Scientific Director und verantwortlich für die laufenden Studien an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Med Uni Graz.

 

www.medunigraz.at

Alles für einen blau-weißen Sommer

Foto: “Alles für einen blau-weißen Sommer” / Fotocredit & Quelle: © Fatboy

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Höchste Zeit, eine Sonnenbrille aufzusetzen, dir ein kühles Getränk einzuschenken und dich einfach mal heeeeeerrlich zurückzulehnen. Vor der blau-weißen Hängematte bis zum blau-weißen Paletti-Set, Fatboy hat alles zu bieten, um deinen Garten in ein südfranzösisches Strandresort zu verwandeln. Bonnes vacances!

 

Original Floatzac

Was könnte wohl entspannender sein, als am Pool zu relaxen, wenn das Thermometer steigt? Wir haben die Antwort. Mit dem Original Floatzac kannst du jetzt im Wasser und am Pool ganz unbesorgt die Seele baumeln lassen. Willkommen in der Wasser-Lounge.

 

Toní Bankski

Toní Bankski ist die fröhlichste Aluminium-Gartenbank der Welt. Sie wird Dich mit offenen Armen empfangen, und ihre abgerundete Form ist eine freundliche Anspielung auf den bekannten Bistrostuhl. Bankski wird sich vor, hinter oder neben Deinem Haus gleichermaßen wohlfühlen. Also lehne Dich zurück und genieße den Moment auf Deiner Bankski. Das wird Dich garantiert glücklich machen.

 

Paletti

Was auch immer Du für ein Faulenzer bist – alleine, raumgreifend oder die Kuschelvariante – Fatboy hat für Dich das entspannteste Paletten-Lounge-Set, das genau auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Nun, eigentlich schneidest Du es dir selbst zu. Eine Eckcouch, eine U-Liege, eine Chaiselongue oder zwei Sofas im Tandem? Nur ein paar Klicks und alles ist erledigt.

 

Original Outdoor

Wenn Du wirklich ernsthaft entspannen willst, in Deinem Garten, auf Deinem Balkon, im Park, oder wo auch immer, dann gibt es wirklich nur eine echte Option: Original Outdoor. Vergiss einfach, gerade zu sitzen oder ein Bein über das andere zu schlagen. Mit einer großen Sonnenbrille auf der Nase und einem kühlen Getränk in der Hand.

 

Lamzac

Verbringst Du Deinen Tag am liebsten in der Horizontalen? Dann fülle einfach Deinen Lamzac. Du brauchst ihn noch nicht einmal aufzupumpen: Bewege den Luftsitzsack einfach horizontal durch die Luft, bis er sich ausreichend mit Luft gefüllt hat – und das in Sekundenschnelle. Verschließe ihn und er ist bereit für Action – oder, genauer gesagt, für Inaction.

 

www.fatboy.com

COVID-19: Umfrage zeigt zunehmend hohe Impfbereitschaft

Quelle: Medizinische Universität Graz

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Impfskeptiker*innen und Unentschlossene äußern primär Bedenken vor Impfreaktionen und Langzeitfolgen

Im Rahmen einer durch Forscher*innen der Med Uni Graz und der AGES durchgeführten Befragung wurden die Impfbereitschaft bzw. der Impfstatus in der österreichischen Bevölkerung erhoben. „Zum Befragungszeitpunkt (20.04. – 09.06.2021) sind rund 50% der Befragten zumindest einmal geimpft, zusätzlich lässt sich bei den Nicht-Geimpften eine hohe Impfbereitschaft erkennen, da sich noch weitere 30% der Befragten impfen lassen wollen“, freut sich die Studienleiterin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch. Es ist daher anzunehmen, dass im Vergleich zu den Vormonaten die Impfbereitschaft deutlich gestiegen ist, auch wenn es wahrscheinlich ist, dass eher Impfwillige an der Befragung teilgenommen haben. „Im Rahmen der COVI-Ad Studie mit rund 1.000 Personen ging es unter anderem darum, durch persönliche Gespräche zu erfahren, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass sich jemand nicht impfen lässt. Besonders die Sorgen und Ängste der Unschlüssigen wollten wir besser verstehen“, betont die Studienleiterin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch.

 

Niederschwelliges und laiengerechtes Informationsangebot ausbauen

Unentschlossene, die insgesamt 6% der Befragten ausmachten, nannten am häufigsten Aspekte, wie beispielsweise die Angst vor Impfreaktionen und Nebenwirkungen, eine als unzureichend eingeschätzte Studienlage (Evidenz) – auch zur Wirksamkeit – und den Willen noch zuzuwarten, als Grund, warum sie sich bis dato noch nicht impfen ließen. Rund 12% der Befragten wollen sich nicht impfen lassen, wobei von diesen Personen ebenso die Angst vor Impfreaktionen und Langzeitschäden sowie unzureichende Evidenz, aber auch die fehlende Notwendigkeit als Gründe gegen eine Impfung angegeben wurden. Auch wenn in dieser Gruppe knapp die Hälfte eine Impfung kategorisch ablehnt, ist es doch die andere Hälfte, die sich unter bestimmten Anreizaspekten eine Impfung vorstellen könnte. Hinsichtlich der Frage, ob eine Impfung generell vorstellbar ist, fand sich kein Einfluss durch Alter, Geschlecht, Bildung und Migrationshintergrund.

Was die Studienleiterin beschäftigt, sind die Sorgen jener, die sich nicht impfen lassen wollen, „wichtig ist es die Menschen und ihre Ängste ernst zu nehmen. Wir müssen die Thematik Impfreaktionen/Impfnebenwirkungen besser aufbereiten, sodass auch medizinische Laien nachvollziehen können, welche Risiken und welche Chancen einer Impfung für jede einzelne Person und für die Gesellschaft innewohnen.“

„Für uns ist das eine klare Botschaft, dass die bisherigen Informationsangebote nicht ausreichend waren und wir auf mehr qualitätsgesicherte Impfinformationen setzen müssen, gerade auch um Halbwahrheiten und Mythen entgegen halten zu können“, erläutert die Sektionschefin Katharina Reich und weiter: „Solche Befragungen helfen uns die Bevölkerung besser zu verstehen, weshalb wir im Ministerium gerade auch wieder ganz aktuell gezielt auf eine noch bessere Kommunikation mit der Bevölkerung setzen.“

Daniela Schmid vom Institut für Infektionsepidemiologie & Surveillance von der AGES findet diese Ergebnisse besonders wichtig: „Die vielen Kommentare der noch Unschlüssigen zeigen, dass hinsichtlich der Impfkommunikation noch einiges zu intensivieren ist“, denn so Daniela Schmid weiter: „trotz der starken verfügbaren Evidenz der Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes, gibt es nach wie vor in der Bevölkerung Unsicherheit. Auf Basis dieser erhobenen Daten kann es nun möglich sein, die notwendigen Schritte zu setzen, um die Impfquote zu erhöhen und eine neuerliche Epidemiewelle zu verhindern. Obwohl unwahrscheinlich viele Daten innerhalb kürzester Zeit ausgewertet wurden und das Risiko schwerwiegender Impfnebenwirkungen äußerst gering ist, möchten doch viele die Situation noch beobachten und mit einer Impfung zuwarten.“

 

Impfbereitschaft ist generell als hoch einzustufen

Bisherige Studien haben gezeigt, dass die generelle Impfbereitschaft wie z.B. im Vergleich zur Grippeimpfung in Österreich deutlich höher liegt. Das bedeutet, dass für die meisten Impfungen die Teilnahmequoten geringer sind, sodass es beachtlich ist, wie hoch die COVID-19 Impfbereitschaft ist. Weiterführend meint die Landesrätin für Gesundheit Martina Rüscher: „Nun heißt es aber dran bleiben, damit keine sommerliche Impfmüdigkeit eintritt, um besonders die Unentschlossenen zu erreichen. Daher haben wir in der Modellregion Vorarlberg auf ein besonders niederschwelliges Angebot gesetzt. Durch einen mobilen Impfbus mit Einmalimpfstoff, Last-Minute-Angeboten für Kurzentschlossene und Walk-In-Angebot ohne Anmeldung setzen wir auf eine breite Palette an Möglichkeiten sich diesen Sommer impfen zu lassen.“

Auch in Kärnten sollen niederschwellige Angebote die Durchimpfungsrate erhöhen. „Ohne Voranmeldung, einfach vorbeikommen und impfen lassen, ist beispielsweise das Angebot, das den Bürgerinnen und Bürgern bei unseren freien Impftagen gemacht wird. In St. Veit brachte diese Aktion bereits Erfolg, ließen sich über 1.000 Personen an einem Sonntag gegen das Coronavirus schutzimpfen – im August geht es in Wolfsberg und Villach weiter“, so der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Zusätzlich werden schon ab 14. August mobile Impfteams jene Gemeinden ansteuern, in denen die Impfbereitschaft bisher aus verschiedenen Gründen niedriger war.

Bei den Impfskeptiker*innen liegt die Lage anders. Während entsprechend den Ergebnissen ca. 6% der Befragten kategorisch durch keinerlei Motivation zu gewinnen sind, könnten immerhin weitere 6%, die sich eigentlich nicht impfen lassen wollen, unter bestimmten Umständen für eine Impfung motiviert werden. Hier könnte eventuell durch noch mehr Information bzgl. eines zusätzlichen Nutzens wie Erleichterungen beim Reisen und dem Wegfall von Zutrittstests die Hemmschwelle für die Impfung gesenkt werden.

 

Impfkritische Bevölkerungsgruppe bestmöglich informieren und aufklären

Zusammenfassend zeigte der Großteil der Befragten zum Zeitpunkt der Befragung eine hohe Impfbereitschaft, sodass man bei unverändert hoher Impfrate mit einem baldigen Gemeinschaftsschutz rechnen kann. Die Sommermonate sind in jedem Fall zu nützen, um auch die bisher Unentschlossenen und Impf-Ablehnenden transparent und objektiv zu informieren und den potenziellen Nutzen zum eigenen und zum Schutz der Mitmenschen zu kommunizieren. Weitere niedrigschwellige Angebote, wie von der Bundesregierung und in der Modellregion angedacht, sind ebenfalls wesentliche Vorhaben, um gerade jetzt bei den sehr niedrigen Fallzahlen keine Impfmüdigkeit aufkommen zu lassen. „Wir wollen glaubhaft und transparent informieren und somit auch die zum Glück relativ kleine Gruppe der impf-kritischen Bevölkerung erreichen“, kommentiert die Studienleiterin abschließend.

 

COVI-Ad: Umfrage in Kärnten und Vorarlberg ermöglicht die Bedürfnisse vor Ort besser zu verstehen

Die Erhebung und Auswertung der Einflussfaktoren auf das individuelle Verhalten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der COVID-19 Pandemie waren die zentralen Themen dieses KAP-Survey (Knowledge – Attitude – Practice). In Kooperation mit Daniela Schmid, Leiterin des Instituts für Infektionsepidemiologie & Surveillance von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) führten die Wissenschafter*innen der Med Uni Graz rund um Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, und Alexander Avian, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, in Kärnten und Vorarlberg von April bis Juni 2021 eine repräsentative telefonische Umfrage mit 1003 ausgewählten Kärntner*- und Vorarlberger*innen durch, um das „Stimmungsbild“ hinsichtlich der COVID-19 Präventionsmaßnahmen einzufangen, wobei auch die Impfbereitschaft ein großes Thema einnahm.

 

Diese Daten liefern wichtige Ansatzpunkte für ein weiteres Krisenmanagement, wie es etwa in den Herbst- und Wintermonaten wieder auf uns zukommen könnte.

 

 


Steckbrief: Andrea Siebenhofer-Kroitzsch


Andrea Siebenhofer-Kroitzsch ist Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung sowie Vorständin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV). An der Med Uni Graz beschäftigt sie sich mit der Anwendung von Forschungsmethoden der Versorgungsforschung, der evidenzbasierten Medizin und der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in der Allgemeinmedizin und bei chronischen Erkrankungen. Sie ist auch Professorin für chronische Krankheit und Versorgungsforschung und stellvertretende Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin an der J.W. Goethe Universität in Frankfurt am Main.

www.medunigraz.at