Author: Alexa Szikonya

MORGEN ist PurpleLightUp – Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2021

Foto: “Der VERBUND beleuchtet heuer neben der Firmenzentrale auch das Kraftwerk Nussdorf”
Fotocredit: © Johannes Wiedl / Quelle: #PurpleLightUp

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Von „Purple Light Up“ zu gelebter Inklusionskultur

 

Knapp 30 namhafte Unternehmen und Organisationen wie IKEA, Österreichische Post AG, Wirtschaftskammer Wien, PremiQaMed, BIPA oder die UniCredit Bank Austria bekennen 2021 Farbe und rufen dazu auf, mehr inklusive Maßnahmen zu setzen. Die Aktionen reichen dabei von Beiträgen auf Social Media, über Online-Events und internen Workshops bis hin zu lila eingefärbten Webauftritten und Gebäudebeleuchtungen.

Das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen macht immer noch viele Unternehmen – gerade am Anfang – unsicher. Umso wichtiger ist es, mit sichtbaren Aktionen wie #PurpleLightUp darauf aufmerksam zu machen und zu zeigen: Inklusion ist längst kein Charity-Thema (mehr). „Inklusion betrifft uns alle! Menschen mit Behinderungen leisten wertvolle wirtschaftliche Beiträge und sind eine relevante Zielgruppe. Inklusionsprozesse rechnen sich – nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für die Unternehmen.” erklärt Julia Moser, Purple Light Up-Botschafterin und Head of Inclusion bei der Unternehmensberatung myAbility. Sie freut sich über die namhafte und rege Beteiligung an #PurpleLightUp, denn dies ist oft der Einstieg in einen inklusiven Gesamtprozess, der oft recht schnell zu Win-Win-Win-Situationen führt.

 

Ungenutztes Potenzial für den Unternehmenserfolg

Was die wenigsten Unternehmen zu Beginn eines solchen Prozesses wissen: Meist beschäftigen sie bereits Menschen mit Behinderungen, ohne dass dies bekannt ist. Unsichtbar bleiben diese vor allem dann, wenn Unternehmen nicht bewusst hinschauen, ehrliche Schritte zur Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds setzen und Mitarbeitende zu offener Kommunikation motiviert. „Nicht hinzuschauen bedeutet nicht nur, eine gesellschaftliche Tatsache zu ignorieren, sondern auch vorhandenes Potenzial für den Unternehmenserfolg brachliegen zu lassen. Schon kleine Schritte können viel bewirken. Diese sollten jedoch später im Gesamtkonzept Sinn ergeben, deswegen ist professionelle Beratung meist sinnvoll.“

Wie Inklusionsschritte konkret aussehen können, zeigen zwei sehr unterschiedliche Unternehmen: Die Wiener Digitalagentur LIMESODA mit knapp 50 Mitarbeitenden und das Einrichtungsunternehmen IKEA Österreich sind heuer durchgestartet.

 

IKEA: Aktives Recruiting von Menschen mit Behinderungen

Ikea entwickelt als neues Partnerunternehmen des myAbility Wirtschaftsforum eine inklusive Unternehmenskultur. Country Commercial Managerin Maimuna Mosser sagt: „Inklusion bedeutet für uns nicht nur, dafür zu sorgen, dass sich unsere Kundinnen und Kunden in unseren Einrichtungshäusern zurechtfinden. Es bedeutet auch, dass wir als Arbeitgeber eine Basis schaffen wollen, damit unterschiedliche Menschen einen guten Arbeitsplatz vorfinden und sich wertgeschätzt und unterstützt fühlen.“

Den Anfang machte ein klares Bekenntnis von IKEA, dass das Unternehmen alle Menschen mit Behinderungen willkommen heißt, sowohl als Kund:innen als auch als Mitarbeitende. Mit ersten Maßnahmen wurde im Recruiting begonnen. So werden Stellenausschreibungen automatisch mit der Jobplattform myAbility.jobs verlinkt. Das bedeutet, dass sämtliche Jobs aktiv an Menschen mit Behinderungen gerichtet werden. Außerdem nahmen alle Recruiter:innen an Schulungen teil, um sich über Vorurteile bewusst zu werden. Auf sprachlicher Ebene findet derzeit ein offener Austausch statt, wie inklusiver kommuniziert werden kann. Diese Schritte sind ein wichtiger Anfang. „Ikea profitiert von einer inklusiven Unternehmenskultur, weil wir bessere Lösungen und umfassendere Angebote erarbeiten können, wenn wir mit sehr unterschiedlichen Blickwinkeln arbeiten“, ist Mosser überzeugt.

 

LIMESODA setzt auf barrierefreies Webdesign

Ebenfalls durchgestartet ist die Wiener Digitalagentur LIMESODA. Geschäftsführer Philipp Pfaller ist zuversichtlich. „Für uns ist Inklusion eine Win-Win-Situation. Wir können dadurch mehr qualifizierte Mitarbeitende am Arbeitsmarkt erreichen, können unser Angebotsspektrum vergrößern und mehr Menschen ansprechen.“

Kund:innen zu barrierefreien Websites und Webshops beraten zu können – und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen – war der erste wichtige Punkt. Das Unternehmen bietet Website-Checks und Usability Tests sowie die Einführung von digitaler Barrierefreiheit. Auch die eigene Website orientiert sich nach internationalen Standards wie die WCAG. Im Recruiting sucht LIMESODA nun über myAbility.jobs gezielt Bewerber:innen mit Behinderungen.

Erste Schritte setzt LIMESODA auch im Arbeitsalltag. Mitarbeitende absolvieren Kurse zum Thema Inklusion und eine interne Dokumentation legt den Umgang mit Inklusion fest. Dabei geht es zum Beispiel um eine Sprache, die alle Mitarbeitenden einschließt. Pfaller: „Im Grunde ist es sehr einfach: Wer zu LIMESODA kommt – sei es als Kund:in oder Mitarbeiter:in – soll sich als Mensch wohlfühlen.“

 

Es kommt nicht auf die Größe an

„Diese Beispiele zeigen, dass es nicht auf die Größe ankommt. Es ist für jedes Unternehmen möglich, Schritt für Schritt inklusiv zu werden. Und es lohnt sich für jedes Unternehmen“, fasst Julia Moser von myAbility zusammen. „Die wirtschaftliche Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen, das eigentliche Ziel von #PurpleLightUp, ist ein Thema, von dem nachweislich die ganze Wirtschaft profitiert. Wir müssen gemeinsam Barrieren beseitigen, um mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe am Wirtschafts- und Arbeitsleben zu ermöglichen.“

 

 

Über #PurpleLightUp


#PurpleLightUp ist die größte globale Bewegung, die die wirtschaftlichen Beiträge von Mitarbeitendenmit Behinderungen feiert. Die 2017 durch PurpleSpace-Gründerin Kate Nash eingeführte globale Kampagne setzt am 3.12., dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, rund um die Welt ein sichtbares Zeichen. Symbolisch wird die Farbe Lila in unterschiedlichen Aktionen verwendet. #PurpleLightUp macht auf die ökonomische Selbstbestimmung, wirtschaftliche Teilhabe und den Beitrag von Menschen mit Behinderung aufmerksam. An #PurpleLightUp haben bereits u.A. Organisationen in Großbritannien, Australien, Neuseeland, den USA, Kanada, Holland, Japan, den Philippinen, Afrika und dem Mittleren Osten teilgenommen. myAbility unterstützt die Kampagne in Österreich als Partner von PurpleSpace UK.


 


Teilnehmende Unternehmen und Organisationen in Österreich: Markas GmbH, Schultz Gruppe, UniCredit Bank Austria, Bipa, Raiffeisen Bank International, Erste Bank, PremiQaMed, EY Österreich, Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft, equalizent, UNIQA Insurance Group AG, WK Wien, Caritas der Erzdiözese Wien, Oesterreichische Nationalbank, Österreichische Post AG, Parlament, Essl Foundation, UN-Women, VERBUND, AMS Wien, Lebenshilfe Judenburg, LIMESODA, SD Worx, IKEA Austria GmbH, medianet group, Wirtschaftskammer Wien, brutkasten, Verein Ohrenschmaus, Jugend am Werk, Österreichischer Behindertenrat


 


Über myAbility


myAbility ist eine innovative, soziale Unternehmensberatung, die Unternehmen hilft, die Potenziale von Menschen mit Behinderungen als KundInnen und MitarbeiterInnen zu nutzen. Gegründet wurde sie 2014. Gemeinsam mit den Unternehmen entwickeln sie Inklusionsstrategien – von DisAbility Management, Prozess- und Organisationsberatung bis hin zu Trainings und Usability Tests. Zudem betreibt myAbility mit dem myAbility Wirtschaftsforum ein bedeutendes B2B-Netzwerk, die inklusive Jobplattform myAbility.jobs und das myAbility Talent® Programm in Wien, Berlin, München, Frankfurt und Zürich. Das Unternehmen beschäftigt heute mehr als 30 MitarbeiterInnen.

Bewusstessen21: Volksbanken ziehen erfolgreiches Resümee

Foto: “Scheckübergabe an Gernot Uhlir, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe durch Barbara Bleier-Serentschy,
Leitung Marketing VOLKSBANK WIEN AG und Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG”
Fotocredit: Robin Weigelt / Quelle: © VOLKSBANK WIEN AG

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 30.11.2021

Die österreichischen Volksbanken ziehen erfolgreiches Resümee zur Nachhaltigkeits-Initiative Bewusstessen21

 

Rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den ökologischen Fußabdruckrechner des Volksbanken-Verbundes auf bewusstessen21.at genutzt und sich dabei Tipps für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln geholt.

Nachhaltigkeit ist seit 150 Jahren Teil des Geschäftsmodells der Volksbank. Ein erklärtes Ziel der österreichweit tätigen Bankengruppe ist es, CSR künftig noch stärker im Kerngeschäft zu verankern und dabei DIE regional nachhaltige Hausbank in Österreich zu werden. Um die Konsumentinnen und Konsumenten zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln anzuregen, hat die Volksbank Anfang dieses Jahres die Nachhaltigkeits-Initiative Bewusstessen21 ins Leben gerufen. Nun zieht die Hausbank für Unternehmer und unternehmerisch denkende Privatkundinnen und -kunden ein positives Fazit: „Wir sind begeistert, wie viele Userinnen und User unserem Aufruf gefolgt sind und sich unter bewusstessen21.at mit ihrem ökologischen Fußabdruck beschäftigt, an Gewinnspielen teilgenommen und unsere zahlreichen Partnerunternehmen kennengelernt haben“, sagt Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG. Er ergänzt: „Wir sind durch Vertrauen mit unseren Kundinnen und Kunden verbunden und regional verwurzelt. Egal, ob Unternehmerinnen und Unternehmer oder Privatpersonen – wir wollen, dass es den Menschen gut geht, aber auch der Umwelt und der regionalen Wirtschaft.“

 

15.000 Euro Spende an die Österreichische Sporthilfe

Das Herzstück der Initiative war ein ökologischer Fußabdruckrechner auf der Landingpage bewusstessen21.at. Damit konnten die Konsumentinnen und Konsumenten einfach und rasch berechnen, wieviel CO2 sie selbst durch ihr Lebensmittelkonsumverhalten produzieren und wie hoch ihr persönlicher Flächenverbrauch in „Globalen Hektar“ ist. Unter einem „Globalen Hektar“ ist eine Maßzahl für die Biokapazität und den ökologischen Fußabdruck zu verstehen. Personen, die den ökologischen Fußabdruckrechner in Anspruch genommen haben, hatten die Chance auf zahlreiche attraktive Gewinne.

„Mit insgesamt rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, so Gerald Fleischmann. „Dies freut uns besonders, da wir, wie zu Beginn der Initiative angekündigt, für jede Teilnehmerin bzw. Teilnehmer beim Fußabdruckrechner einen Euro an die Österreichische Sporthilfe gespendet haben.“ Im Rahmen der Scheckübergabe sprach Gernot Uhlir, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, der Volksbank seinen Dank aus. Uhlir konstatiert: „Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr, sondern betrifft uns alle. Die Initiative Bewusstessen21 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass ein achtsamer Umgang mit unseren Ressourcen schon in kleinen Schritten für große Wirkung sorgt.“

 

Nachhaltige Partner und Bewusstsein statt Verzicht

Auch das ergänzende Angebot unter bewusstessen21.at wurde von den Userinnen und Usern gut angenommen. Dieses umfasste neben konkreten Tipps für einen bewussten und regionalen Einkauf auch eine Reihe an nachhaltigen Rezepten. Im Zuge dessen konnte die Volksbank zahlreiche Partnerunternehmen an Bord holen – darunter das Magazin Falstaff, den Verband österreichischer Handelsunternehmen, Leitbetriebe Austria, Spitz, Too Good To Go, Hakuma, bauernladen.at sowie den Austria Food Blog Award (AFBA). „Es war uns ein besonderes Anliegen, mit unserer Initiative nicht zu Verzicht oder Einschränkung aufzurufen, sondern bei den Konsumentinnen und Konsumenten Bewusstsein zu schaffen. Und zwar dafür, dass kleine Veränderungen bei der Ernährung und mehr regionaler Einkauf nachhaltig positive Auswirkungen auf CO2-Ausstoß und Flächenverbrauch haben. Die beeindruckende Resonanz auf unserer Plattform zeigt, dass die Österreicherinnen und Österreicher bereit sind, aktive Schritte in eine nachhaltige Zukunft zu machen“, so Fleischmann abschließend.

 

 

 

Der Volksbanken-Verbund


Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige Bankengruppe zu der die acht regionalen Volksbanken, die Marke SPARDA-BANK sowie die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von 31,8 Mrd. Euro und betreut mit 3.204 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) in 242 Vertriebsstellen über 1 Mio. Kunden in ganz Österreich (Stand 30.06.2021).

www.volksbank.at

 

FairPlusService Beratungsprojekt – Erfolgsbeispiel Bäckerei Koll

Foto: “Familie Koll” / Fotocredit: © Koll GmbH / Quelle: FairPlusService

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FairPlusService schafft Perspektiven!


Letztes Jahr wurden die mehrheitlich weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel, in der Reinigung, Produktion oder Pflege beklatscht. An der Situation der einzelnen Frauen, die oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, hat sich aber wenig geändert. Hier setzt FairPlusService – finanziert vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Arbeit – an: Im Fokus stehen gleichstellungsorientierte Unternehmensberatung sowie die Weiterbildung und Höherqualifizierung der Mitarbeiterinnen. ÖSB Consulting GmbH, ABZ*AUSTRIA und Update Training (Kompakt-Trainings) setzen FairPlusService (FPS) um.

 

„Die Konsequenzen der Corona Pandemie dürfen keinen Rückschritt für Frauen am Arbeitsmarkt bedeuten”, sagt Bettina Taranetz, FPS-Regionalkoordinatorin für das Industrieviertel Süd. Die wenigsten Unternehmer*innen haben Weiterbildung und Höherqualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen priorisiert.

Anders die Traditionsbäckerei Koll: Der Vorzeigebetrieb hat die Chance ergriffen, genau diese Themen dank der Beratung durch FPS voranzutreiben. Etwa 100 Mitarbeiter*innen, davon rund 80 Prozent Frauen, sind im Unternehmen tätig. Wunsch von Personalchefin Melanie Koll war es, die Weiterbildungsstrategie mittels FairPlusService auf ein neues Niveau zu bringen. Gemeinsam mit Unternehmensberaterin Taranetz wurden nachhaltige Strategien für den Kompetenzaufbau zur Verbesserung der Karrierechancen der Mitarbeiterinnen im Betrieb erarbeitet. „FairPlusService kann sowohl bei der alltäglichen Personalarbeit unterstützen als auch strategisch weiterhelfen. Bei der Firma Koll wurde beispielsweise der gesamte Prozess von Angebotseinholung über Abgleich bis hin zur Terminvereinbarung mit Weiterbildungsträgerinnen an uns ausgelagert, der sich neben der Einbindung der Unternehmensleitung ganz zentral an den Bedarfen der weiblichen Angestellten orientiert hat. Zusätzlich haben wir strategisch in Richtung Employer Branding gearbeitet“, so Taranetz.

Eine Entlastung im betrieblichen Alltag für Melanie Koll: „Es hätte mich viel Zeit gekostet passende Weiterbildungsträger zu finden und die Bedarfe sowie Potenziale meiner Mitarbeiterinnen im Detail zu erheben. Auch die Erarbeitung der Kompetenzenmatrix hat uns weitergebracht. Sie wird künftig bei Mitarbeitsgesprächen zum Einsatz kommen. Gerade hier war auch die Einbettung der Mitarbeiterinnen sehr unterstützend und brachte neue Erkenntnisse hinsichtlich der Bedeutung gleichstellungsorientierter Maßnahmen im Unternehmen.“

Die Filialleiterinnen und Top-Verkäuferinnen tauschten sich in Mitarbeiterinnen-Coachings mit Claudia Hauser aus und machten sich ihre Stärken und Bedarfe bewusst, was schließlich in der Kompetenzenmatrix sichtbar wurde. Außerdem wurde begonnen, ein innerbetriebliches Frauen- und Weiterbildungsnetzwerk aufzubauen. Für die Mitarbeiterinnen in der kürzlich eröffneten Filiale in Wiener Neustadt gab es ein Kompakt-Training „Erfolgreich kommunizieren“. In Summe war man begeistert von den umfassenden Angeboten, die es möglich machten mit Professionist*innen unterschiedlicher Disziplinen auf mehreren Ebenen innerhalb des Betriebes zu arbeiten. Die im Projekt entwickelte Weiterbildungsstrategie wird dank der konkret erarbeiten Ausbildungsangebote umgesetzt.

 

FairPlusService – Chancengleichheit schafft Wert für Unternehmen und für Frauen

 

Zeit für echte Chancen. Zeit für echte Fortschritte.

„Wo ist der Haken?“ Viele Unternehmer*innen, die mit FairPlusService bisher in Kontakt gekommen sind, konnten es kaum glauben. Das kostenfreie Angebot – eine hochwertige Unternehmensberatung und maßgeschneiderte Coachings für ihre Mitarbeiterinnen durch professionelle Berater*innen – schien vielen zu gut, um wahr zu sein.

Fakt ist: Österreichweit können rund 80 Unternehmen an der Beratung teilnehmen und Chancengleichheit in ihre Betriebe bringen. FairPlusService wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Arbeit finanziert und mit bisher 60 abgeschlossenen Beratungsvereinbarungen (Stand November 2021) auch gut angenommen.

Das innovative Projekt, das von ÖSB Consulting, ABZ*AUSTRIA und Update Training durchgeführt wird, richtet sich an Unternehmen im Niedriglohnbereich. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden die mehrheitlich weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel, in der Reinigung, der Produktion oder der Pflege beklatscht. An der Situation der einzelnen Frauen, die oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, hat sich aber noch wenig geändert.

Hier setzt FairPlusService an: Im Fokus stehen die Weiterbildung und Höherqualifizierung der Mitarbeiterinnen. Die Berater*innen informieren auf Augenhöhe und erarbeiten nachhaltige Strategien für Kompetenzaufbau zur Verbesserung der Karrierechancen jeder Einzelnen. Die Erfahrung zeigt, dass oft wenige Schritte in Richtung mehr Gleichstellung und Chancen-gleichheit eine positive Veränderung und Aufbruchstimmung für das gesamte Unternehmen bedeuten. Konkret können etwa durch Qualifizierung erfahrene Hilfekräfte aus dem eigenen Unternehmen zu händeringend gesuchten Fachkräften werden, z. B. durch das Nachholen eines Lehrabschlusses. Oder: Verlässlichkeit und Motivation der Mitarbeiterinnen steigen durch gezieltes Coaching und Unterstützung wie z. B. durch Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

„Die Konsequenzen der Corona Pandemie dürfen keinen Rückschritt für Frauen am Arbeitsmarkt bedeuten”, betont Bibiana Klingseisen, Leiterin der Verwaltungsbehörde des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Bundesministerium für Arbeit. „Wir möchten mit dem ESF einen Beitrag zu Gleichstellung leisten und freuen uns daher besonders, dass FairPlusService genau in diesem Bereich ansetzt und Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen im Sinne der Chancengleichheit unterstützt.“

 

Was?

FairPlusService setzt zum einen auf gleichstellungsorientierte Unternehmensberatung, zum anderen auf Qualifizierung von Mitarbeiterinnen, um diesen Frauen eine stabile und existenzsichernde berufliche Zukunft, finanzielle Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die teilnehmenden Betriebe profitieren von der Förderung und Integration ihrer weiblichen Angestellten und leisten durch ihre Teilnahme einen aktiven Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt.

 

Für wen?

Die Angebote von FairPlusService richten sich an Unternehmen im Niedriglohnbereich wie Reinigung, Einzelhandel, Produktion, Gesundheitswesen, Tourismus und die dort beschäftigten Frauen, die angelernte Einfacharbeit ausführen und/oder über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen.

 

Wo?

Insgesamt können rund 80 Unternehmen in acht Bundesländern beraten werden, die Schwerpunktregionen sind: Wien Nord/Weinviertel, Industrieviertel Süd, Salzkammergut und die Arlbergregion.

 

Warum?

FairPlusService trägt zu gleichstellungsorientierten strukturellen Verbesserungen in den Betrieben bei. Drei Eigenschaften der Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen werden hervorgehoben: relevant, kompetent, wertvoll. Gleichstellung und Empowerment haben in zukunftsorientierten Entwicklungen hohe Relevanz. Die Bedeutung von Weiterbildung für Unternehmen und Mitarbeiterinnen müssen ebenso wie die Wertschätzung für system- und wirtschaftsrelevante Leistungen von Frauen in jenen Branchen aufgezeigt werden.

Ziel des Projekts ist weiters, eine Vernetzung der Unternehmer*innen und Stakeholder aus den jeweiligen Regionen und Branchen zu forcieren und den Informationsaustausch, das Aufspüren von Trends etc. durch Peer2Peer Veranstaltungen zu unterstützen.

 

Wie?

Der Ablauf der Unternehmensberatungen ist in Stufen gegliedert: Nach einem erfolgreichen Erstgespräch geht es in die Bedarfsanalyse. Dazu gehören Sensibilisierung hinsichtlich Gleichstellung, Standortanalyse, Bericht und Feedback zu Potenzialen und Risiken sowie die weitere Maßnahmenplanung.

Die Unternehmer*innen können aus 3 Paketen mit jeweils 3 Modulen wählen: Aus- und Weiterbildungsangebote (Vernetzung im Betrieb, Kompetenzenmatrix, Weiterbildungs-vereinbarung), Personalentwicklung und Frauenförderung (Job Day, Einsatzmobilität stärken, für alle verpflichtend: Gleichstellungsinformation und Sensibilisierung), Integration von benachteiligen Frauengruppen (Diversity Picknick, Vereinbarkeit Familie – Beruf – Privatleben, Rechtliches & Recruiting).

Bei den Beratungen und Coachings für Mitarbeiterinnen werden neue Perspektiven für Weiterbildung eröffnet und Arbeitssituationen gezielt verbessert. Kompetenzen, Talente und Potenziale werden sichtbar und nutzbar gemacht. Zugeschnitten auf den Bedarf steht für Mitarbeiterinnen zumindest ein Modul aus den zwei Paketen Aus- und Weiterbildung (Empowerment/Kompetenz Plus, „Lernen lernen“, Lerncoaching) sowie Perspektiven- und Laufbahnplanung (Quali-Check, Mein Job – meine Karriere, Coaching Laufbahnplanung) zur Wahl, im Rahmen von Gruppen- oder Einzel-Coachings.

Case Management ist ein begleitendes Angebot, das in Anspruch genommen werden kann, um soziale, individuelle oder finanzielle Herausforderungen der Mitarbeiterinnen zu lösen.

Ergänzend dazu bietet FairPlusService auch Kompakt-Trainings an. Ein Bonus, der praxisorientiertes Wissen vermittelt, das sofort in den Arbeitsalltag integriert werden kann: Maximal 10 Teilnehmerinnen werden zu den Themen „Fachkommunikation Deutsch“, „Erfolgreich kommunizieren“, „Digitale Kompetenz“ oder „Gesundheit und Hygiene am Arbeitsplatz“ effizient und umfassend informiert.

 

Wer?

Das innovative Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit finanziert und ist somit für die teilnehmenden Unternehmen kostenfrei. ÖSB Consulting GmbH (Projektlead), ABZ*AUSTRIA (Leitung Projektkommunikation) und Update Training (Kompakt-Trainings) setzen FairPlusService engagiert um.

 

Wann?

Projektstart war im Juni 2020. Um sich ein umfassendes Bild über die aktuellen Bedürfnisse und Chancen der Unternehmen zu machen, wurde neben Dialog-Gesprächen eine österreichweite telefonische Erhebung durchgeführt, deren Ergebnisse die Beratungsangebote maßgeblich beeinflusste. Bis März 2023 wird mit und in den Unternehmen gearbeitet.

 

 

newsletter@fairplusservice.at

 

https://fairplusservice.at

https://oesb.at

https://abzaustria.at

https://updatetraining.at

https://bma.gv.at

https://esf.at

Jutta Mittermair – Multikraft

Foto: “Jutta Mittermair, neue Marketing-Leiterin bei Multikraft” / Fotocredit: © Robert Maybach /& Quelle: Multikraft

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Jutta Mittermair ist neue Marketing-Leiterin bei Multikraft

 

Verantwortung aller Marketing-Aktivitäten

 

Das oberösterreichische Familienunternehmen Multikraft verzeichnet einen erfahrenen Neuzugang: Jutta Mittermair (47) übernahm mit Anfang November die Marketingleitung und ist ab sofort für ein fünfköpfiges Marketing-Team verantwortlich. Zuvor war sie 17 Jahre bei Spitz tätig, zuletzt als Head of Corporate Communications.

 

Als Marketingleitung verantwortet die gebürtige Oberösterreicherin ab nun die Planung und Umsetzung der Marketing- und Kommunikationsstrategie sowie die Planung der PR-Aktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu Jutta Mittermair: „Ich freue mich über die neuen Herausforderungen bei Multikraft und darauf, die hochqualitative Produktwelt sowie das Wissen über Landwirtschaft und Garten mittels gezielter Marketingstrategie in der Zielgruppe noch weiter zu verankern und diese auch wachsen zu lassen.“

 

Die letzten 17 Jahre war Mittermair beim Lebensmittelhersteller Spitz tätig. Als Head of Corporate Communications verantwortete sie zuletzt die Planung und Realisation aller internen und externen Kommunikationsmaßnahmen. Ihre umfangreiche Expertise erarbeitete sie in ihren Stationen im Key Account Management, Channel Management sowie als Marketingleiterin. Davor sammelte die Marketingexpertin als Produkt bzw. Trade Marketing Managerin bei Wella Interkosmetik in Linz Erfahrung. Bei ihrem neuen Weg nach Pichl bei Wels wird sie das 50-köpfige Team von Multikraft aufmischen und bereichern – dessen ist sich auch Lukas Hader, Geschäftsführer vom 1977 gegründeten Familienunternehmen, sicher: „Mit Jutta Mittermair haben wir die perfekte Ergänzung für unser Team gefunden. Ich bin mir sicher, dass sie uns mit ihrer Expertise am Markt noch weiter festigen und unser biotechnologisches Unternehmen mit Erfahrung und breitem Fachwissen unterstützen wird.“

 

Mittermair ist Mutter einer elfjährigen Tochter und lebt in Oberösterreich. Ihren Ausgleich findet sie bei sportlichen Aktivitäten in der Natur: Beim Laufen, Bergwandern oder auch bei Marathons bekommt sie ihren Kopf frei und holt sich neue Energie.

 

 

Über Multikraft

Von Natur aus effektiv. Als beständiges Familienunternehmen legt Multikraft größten Wert auf Beratung und Wissensverbreitung. Mit Hilfe der EM-Technologie (Effektive Mikroorganismen als Sammelbegriff der Mikroorganismen, die verwendet werden) produziert Multikraft ökologische Produkte mit nachhaltigem Nutzen für Mensch, Tier und Umwelt. Schon seit Bestehen der Firma liegt der Fokus auf der Suche nach ökologischen Alternativen und nachhaltigen Lösungsansätzen. Multikraft arbeitet mit der Natur als Vorbild, fördert deren Regeneration und stärkt natürliche Prozesse. Die Basis zum Funktionieren dieser Prozesse sind kleinste Lebewesen, die Mikroorganismen, die Basis allen Lebens sind. Dank langjähriger Erfahrung im Bereich der EM-Technologie bietet Multikraft eine hochqualitative Produktwelt, die im Bereich Garten, Landwirtschaft, Haushalt und Reinigung, in der Tierhaltung, bei der Körperpflege und für das Wohlbefinden eingesetzt werden. Als Unternehmen möchte Multikraft einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und ist daher klimaneutral. Die unvermeidbaren CO2-Emmissionen werden mit zertifizierten Klimaschutz-Projekten ausgeglichen.

Acht von zehn Kindern litten unter Pandemie verursachten Herausforderungen

Foto: “GoStudent Lernprofil” / Fotocredit & Quelle: © GoStudent

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 30.11.2021

GoStudent veröffentlicht ersten internationalen Bildungsreport


Acht von zehn Kindern litten unter Pandemie verursachten Herausforderungen – mehr als ihren Eltern bewusst war

 

  • Rund 70 % der Kinder litten vor allem unter sozialer Isolierung.
  • Österreich belegt Platz 1 bei der Nutzung digitaler Lernmethoden im europäischen Vergleich.
  • Ein Viertel aller Kinder in Österreich benötigte im vergangenen Schuljahr Nachhilfe – nur spanische Kinder benötigten mehr.
  • 80 % der Kinder in Österreich findet Nachhilfe wertvoll, um Bildungsziele zu erreichen.
  • Mehr Stunden als ein Vollzeitjob: Kinder verbringen insgesamt 49 Stunden pro Woche mit ihrer Bildung.

 

Seit Beginn der Corona-Pandemie liegt ein kritisches Augenmerk auf der Bildung unserer Kinder sowie den Auswirkungen der Pandemie auf ihre Entwicklung. Ab sofort ist der Bildungsreport 2021[1] des Nachhilfe-Unicorns GoStudent verfügbar. Die diesjährige repräsentative Studie enthält einen eigenen Abschnitt zum Thema „Lernen in Pandemiezeiten“, in dem untersucht wird, wie Eltern und Kinder schulische Herausforderungen und die Perspektive auf Lernlücken unterschiedlich sehen. Ziel der jährlich wiederkehrenden internationalen Studie ist es, das Lernverhalten, die Einstellung zu digitalen Lernmethoden und die Sichtweise auf Nachhilfe aus der Perspektive von Eltern und Schüler*innen besser zu verstehen und Trends im Bildungsbereich zu entdecken.

 

Lernen in Pandemiezeiten: Eltern unterschätzen die Herausforderungen ihrer Kinder

Ein Schlüsselbefund der Studie zeigt deutlich, dass Kinder in Österreich mehr Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten, als Eltern es bemerkt haben. So gaben mehr als acht von zehn (83 %) aller befragten Kinder in Österreich an, dass sie vor sozialen und lernspezifischen Problemen standen – dies bemerkten jedoch nur 78 % aller befragten Elternteile. Die drei größten Herausforderungen für Kinder im Lernalltag wurden von ihren Eltern ebenso milder bewertet:

  • Mangel an sozialem Kontakt (63 %): Kinder von berufstätigen Eltern litten stärker unter sozialer Isolation (67 %) als Kinder von nicht berufstätigen Eltern (43 %).
  • Konzentrationsschwierigkeiten im Online Schulunterricht (34 %): Das Alter oder Geschlecht der Kinder hat dabei keinen Einfluss auf die Konzentrationsschwierigkeiten beim Online Schulunterricht.
  • Verständnisschwierigkeiten für fachbezogene Inhalte im Online-Schulunterricht (23 %): Jüngere Kinder hatten größere Schwierigkeiten, den Unterrichtsstoff im Online-Unterricht zu verstehen (13-15-Jährige: 44 %) als ältere Kinder (16-18-Jährige: 28 %).

 

Nur in Deutschland gab es mehr Lernlücken (56 %) als in Österreich (52 %)

Eltern gaben an, dass sechs von zehn Kindern unter Lerndefiziten litten. Kinder hingegen, sahen die Lernlücken weniger schwerwiegend: Nur die Hälfte aller befragten Kinder gab an, unter Lernlücken zu leiden (52 %). Einig sind sich die befragten Eltern und Kinder dabei, dass die 13-15-Jährigen mit den meisten Lernlücken zu kämpfen hatten. Österreich ist europäischer Spitzenreiter bei Lerndefiziten in Mathematik (39 %). Auch in Deutsch gibt es laut Eltern signifikante Defizite (23 %). Dabei haben Buben größere Schwierigkeiten in Deutsch (28 %) als Mädchen (16 %)[2].

 

Ein Viertel aller Kinder in Österreich benötigte Nachhilfe – nur Kinder in Spanien benötigten mehr

Österreich belegt europaweit sowohl bei dem Ausmaß der Lernlücken sowie dem Nachhilfe-Index[3] den zweiten Platz. Demnach benötigte ein Viertel aller Kinder in Österreich im vergangenen Schuljahr Nachhilfe – nur Kinder in Spanien benötigten mehr Nachhilfe (31 %). Knapp die Hälfte aller Kinder in Österreich, die Nachhilfe benötigten, erhielten dies ein Mal die Woche und ein Viertel der Kinder sogar mehrfach die Woche. Dabei ist Mathematik, genauso wie im europäischen Durchschnitt, das am meisten unterrichtete Fach (64 %), gefolgt von Deutsch (35 %) und Englisch (33 %). In Österreich geben Eltern etwa 29 Euro pro Nachhilfestunde aus, das sind rund vier Euro mehr als der europäische Durchschnitt.

 

Vollzeit-Job Schüler*in

Kinder in Österreich verbringen insgesamt 46 Stunden pro Woche mit Bildung, drei Stunden mehr als ihre Eltern annehmen. Durch Nachhilfe und andere bildende Aktivitäten außerhalb des Unterrichts, wenden Kinder zusätzlich zu 32 Stunden Unterrichtszeit pro Woche, 17 Stunden zum Lernen außerhalb des Unterrichts auf. So verbringen Kinder wöchentlich 49 Stunden mit ihrer Bildung – mehr als ein Vollzeitjob!

 

Kinder finden Nachhilfe wertvoller als Eltern

Bei dem Wert der Nachhilfe geht die Ansicht von Eltern und Kindern weit auseinander: während 80 % der Kinder Nachhilfe als hilfreich empfanden, um Lernziele zu erreichen, empfanden dies nur 52 % der befragten Eltern in Österreich. Der wichtigste Grund für Eltern um sich für Nachhilfe zu entscheiden ist für die Vorbereitung auf eine bestimmte Prüfung (44 %). Weitere Gründe sind die fehlende Motivation zu lernen (40 %) und Schwierigkeiten mit einem Fach (33 %). In Österreich gaben außerdem die Hälfte der Eltern an, Kinder mit Lernschwäche durch Nachhilfe zusätzlich unterstützen zu wollen. Im europäischen Durchschnitt gaben dies nur 16 % der Eltern an.

Kinder empfinden Nachhilfe am geeignetsten, um ein Fach oder Thema besser zu verstehen (66 %), gefolgt davon, Noten zu verbessern (43 %) und Fragen zu stellen (43 %).

 

Unterstützung und Beteiligung von Eltern in Sachen Bildung ist höher, wenn das Kind Nachhilfe erhält

Der Index für Bildungswohlbefinden von Eltern[4] ist im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (71) am niedrigsten (68). Kinder bewerten ihr Bildungswohlbefinden noch sechs Punkte niedriger als ihre Eltern. Dabei empfinden es Väter/männliche Bezugspersonen einfacher (4.3) als Mütter/weibliche Bezugspersonen (3.5) ihre Kinder schulisch zu unterstützen. Auffällig ist, dass Eltern von Kindern, die Nachhilfe erhielten, es signifikant einfacher finden, ihr Kind schulisch zu unterstützen (5.1) verglichen mit Eltern von Kindern ohne Nachhilfe (3.3). Außerdem sind sie in allen Bereichen der Bildung stärker involviert. Obwohl Eltern in Österreich europaweit am unzufriedensten mit der Bildung ihrer Kinder sind, involvieren sie sich gleichzeitig weniger (63) als der europäische Durchschnitt (69).

 

Österreich ist europäischer Spitzenreiter bei der Nutzung digitaler Lernmethoden

Man mag es kaum glauben: An Schulen in Österreich werden mehr digitale Lernmethoden benutzt als im europäischen Vergleich (16 % keine digitalen Lernmethoden vs. 28 % europaweit), sagen die befragten Kinder. Die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Bildung ist in Österreich fast genauso niedrig (8 %) wie im europäischen Durchschnitt (5 %). Mehr als die Hälfte der Eltern finden, dass KI genutzt werden sollte, um ein Lernerlebnis zu schaffen, welches auf die Kinder zugeschnitten ist.

 

Nur die Eltern in Österreich blicken besorgt in die Zukunft

Fast drei viertel der Eltern in Österreich glauben, dass die durch die Pandemie entstanden Lernlücken bestehen bleiben. Das ist pessimistischer als der europäische Durchschnitt, indem rund die Hälfte der Befragten glauben, dass die Lernlücken bestehen bleiben. Einer solchen Beobachtung steht jedoch die optimistische Aussage der befragten Schüler*innen gegenüber: So glauben neun von zehn Kindern, dass sie ihre Lerndefizite in diesem Schuljahr aufholen werden.

 

„Als österreichisches Bildungsunternehmen haben wir es uns als GoStudent zur Aufgabe gemacht, die Welt der Bildung zu revolutionieren. Der GoStudent Bildungsreport für Österreich bietet einen umfassenden Überblick darüber, wie Eltern und Schüler*innen Österreich im Vergleich zu sechs weiteren europäischen Ländern die Bildung ihrer Kinder oder ihre eigene Bildung wahrnehmen. Mit diesem jährlichen erscheinenden Bericht wollen wir Trends aufdecken, die unser Lernen prägen, und beobachten, wie sich Ergebnisse im Laufe der Zeit verändern, um sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit dem gewonnenen Wissen möchten wir unsere Bildungsangebote für Familien stetig verbessern und weiterentwickeln”, sagt Felix Ohswald, CEO und Mitbegründer von GoStudent. 

 

„Für den GoStudent Bildungsreport haben wir Indizes erstellt, die verschiedene Faktoren messen und es uns ermöglichen, diese zwischen Ländern und demografischen Profilen zu vergleichen. Unser Ziel ist es, diese Werte über einen bestimmten Zeitraum zu messen und herauszufinden, welche Dynamiken im Bildungsbereich sie beeinflussen“, sagt Esra Dalgic, Head of Consumer Insights bei GoStudent.

 

Die Ergebnisse des GoStudent Bildungsberichtes für Österreich können Sie hier herunterladen.

 

Besuchen Sie außerdem hier unsere interaktive Webseite mit vielen weiteren Filter- und Vergleichsmöglichkeiten.

 

 

 

Über den GoStudent Bildungsbericht

Der GoStudent Bildungsbericht untersucht die Erfahrungen von Eltern und Kindern mit den Themen Bildung, Schulunterricht und Nachhilfe. Der Bericht wurde vom Online-Nachhilfeanbieter GoStudent in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar Market Research erstellt und enthält repräsentative Daten, die von 12.000 Teilnehmer*innen in sieben europäischen Ländern erhoben wurden. GoStudent beabsichtigt, den Bildungsbericht jährlich zu veröffentlichen, um Veränderungen und Trends im Bildungsbereich aus der Sicht der Kinder und ihrer Eltern aufzuzeigen.

 

Über GoStudent:
GoStudent ist eine digitale Lernplattform für den Online-Unterricht und die Zukunft der Nachhilfe. Das Ed-Tech-Unternehmen wurde 2016 von Felix Ohswald (CEO) und Gregor Müller (COO) in Wien gegründet und ist in 22 Ländern aktiv. Über die Plattform bietet GoStudent kostenpflichtige Online-Einzelkurse  für   alle   Schulfächer   an.  Den Grundstein des Konzepts legten Felix Ohswald und Gregor Müller Mitte 2015 mit einem WhatsApp-Service für Schüler*innen. Investoren wie Left Lane Capital, DN Capital, Coatue und DST Global haben   sich   bereits   mit   insgesamt   291 Millionen Euro an der stark wachsenden Plattform beteiligt. Seit Juni 2021 hat das Unternehmen eine Bewertung von 1,4 Milliarden Euro und ist damit sogenannten Unicorn Status erlangt. GoStudent beschäftigt derzeit +1.000 Mitarbeiter*innen an 18 internationalen Standorten. Monatlich werden +950.000 Nachhilfeeinheiten gebucht. Aktuell zählt GoStudent +11.000 Tutor*innen.

www.gostudent.at

 

[1] Die Online-Umfrage (CAWI) wurde zwischen dem 01.10.2021 bis 16.10.2021 in sieben europäischen Märkten (Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Niederlande, Vereinigtes Königreich, Italien) durchgeführt. Sie misst die Ansichten von Eltern und Kindern über das Wohlbefinden in der Schule, die Lerngewohnheiten und die Rolle der Nachhilfe im letzten Schuljahr (2020 – 2021). Die Studie wurde vom Kantar Marktforschungsinstitut im Auftrag für GoStudent durchgeführt. Europaweit wurden 6285 Eltern und 5767 Kinder befragt. In Österreich wurden 265 Eltern und 237 Kinder befragt.


[2] Geschlechterverteilung: 14 von 5.767 Kindern im Alter von 10 bis 18 Jahren, die europaweit an der Umfrage teilnahmen, gaben an, dass sie sich als nicht-binär identifizieren. Diese Ergebnisse wurden nicht berücksichtigt, da die Zahlen in den einzelnen Märkten nicht groß genug sind (insgesamt 0,4 %), um eine repräsentative Stichprobe zu bilden. Diese Daten können jedoch auf Anfrage übermittelt werden).


[3] Der Nachhilfe-Index beschreibt den Anteil der Kinder, die im letzten Schuljahr Nachhilfe erhalten haben.


[4] Der Index für Bildungswohlbefinden von Eltern gibt an, inwieweit die Eltern sich in Bezug auf die Bildung ihrer Kinder positiv fühlen. Der Index für Bildungswohlbefinden von Kindern vereint, wie wohl sich die Kinder mit ihrer Bildung fühlten, und zwar aus Elternsicht und aus Sicht der Kinder selbst.

RoboManiac eSports Team ging beim ebattle Circus an den Start

Foto: “Das RoboManiac eSports Team belegte beim Rainbow Six Siege Turnier im Rahmen des
ebattle Circus in Wächtersbach bei Frankfurt am Main den 9. Platz.”
Fotocredit & Quelle: © RoboManiac

[Werbung]*Unbezahlt*Wien, 25. November 2021

Mitte November fand in Wächtersbach bei Frankfurt am Main der ebattle Circus, ein wichtiger Bewerb für die deutschsprachige eSports-Szene, statt. Mit dabei war das RoboManiac eSports Team, mit fünf Spielern zwischen 16 und 19 Jahren, das beim Rainbow Six Siege Turnier den 9. Platz belegte.

 

Die kompetitiven e-Sports Szene des Strategiespiels Rainbow Six Siege ist in Bewegung. Der Bereich wurde vor kurzem von den Spieleentwickler aus dem ESL Verband herausgelöst. Die Entwickler kümmern sich nun, mit Unterstützung des e-Sports Riesen „Facelt“, selbst um die Bewerbe. Nationalliga und zweite Liga wurden aufgewertet. Durch diese Weiterentwicklung kam auch das Rainbow Six Siege Turnier in Wächtersbach bei Frankfurt am Main zustande. Es war das erste LAN Turnier im deutschsprachigen Raum für Teilnehmer ab 16 Jahren.

 

„Wir sind sehr stolz, dass wir dabei sein durften. Wir haben unter 16 Teams den 9. Platz belegt. In der Gruppenphase haben wir leider das wichtigste Spiel verloren, danach im Achtelfinale jede Partie gewonnen. Es war spannend und ein tolles Erlebnis, die anderen Spieler kennenzulernen und vor Ort und vor Publikum gegeneinander anzutreten. Vielen Dank an unsere Sponsoren RoboManiac, CAT Communications und AIoT Hub. Wir sind motiviert und freuen uns auf die nächste Gelegenheit, unser Können unter Beweis zu stellen“, berichtet Julian Meyringer aus dem RoboManiac eSports Team.

 

Das Team wurde dieses Jahr neu gegründet. „Wir haben uns entschlossen, das RoboManiac e-Sports Team zu sponsern. Einerseits, weil E-Sports bei Jugendlichen immer beliebter wird und sich die Szene mit unserer Zielgruppe deckt. Andererseits fördern unsere MINT- und Programmierkurse für Kinder und Jugendliche die nächste Generation an Spieleentwicklern. Wer weiß, vielleicht entwickelt einer unserer RoboManiacs einmal ein bahnbrechendes neues Spiel, das dann ebenfalls bei solchen LAN Bewerben gespielt wird“, erklärt RoboManiac Geschäftsführerin Catrin Meyringer, die sich auch aufgrund des persönlichen Näheverhältnisses zum Team über dessen Erfolg freut.

 

RoboManiac – Spielerisch gerüstet für die Zukunft


Die RoboManiac GmbH wurde 2017 gegründet, um Kindern einen Vorteil für ihre berufliche Zukunft zu verschaffen. Spielerisch und fächerübergreifend begeistern sich Mädchen und Burschen für Robotik, Programmieren und die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die nächsten Online Programmierkurse mit Scratch, Python, Unity und Java für 8-16-Jährige starten im Januar 2022.

 

www.robomaniac.at

Faire Weihnachten: Schenken mit gutem Gewissen

[Werbung]*Unbezahlt* Fotocredits s.u.

Nachhaltig und fair: Geschenke, die von Herzen kommen

 

Weihnachten steht vor der Tür. Überall glitzert es und verführerische Angebote verleiten gerne zu unüberlegten Investitionen. Unterm Christbaum erdrückt dann oft ein riesiger Berg an Geschenken die eigentliche Botschaft des Fests der Liebe: von Herzen schenken. Dabei ist es so einfach und klappt besonders gut mit nachhaltigen und sozialverträglichen Geschenken. Hier zehn Ideen für Weihnachtsgeschenke mit gutem Gewissen:

 

1. Beim Skifahren das Klima schützen

Der Last Day Pass ist das Liftticket für den Tag, der hoffentlich nie kommt. Nämlich der Tag, an dem der Vorabgletscher in Laax vollständig durch die Auswirkungen der globalen Erwärmung verschwunden sein wird. Um diesen Tag weitestmöglich nach hinten zu verschieben, gibt es den Last Day Pass. Er ist aus Holz gefertigt und mit einem Chip versehen, damit er mit jedem Liftticket aufgeladen werden kann. Die Erlöse des Last Day Pass fließen zu 100 Prozent der Greenstyle Foundation zu und werden für regionale Klimaschutzprojekte verwendet. 

 

2. Die Zukunft beginnt im Kleiderschrank

Eine Jacke für alle Fälle und ein ganzes Leben: Vielseitig und gemacht für jede Gelegenheit ist der neue Evershell Parka von PYUA. Er ist aus einem 3-Lagen-Material von Sympatex gefertigt, das aus 100 Prozent aufgearbeitetem Polyester besteht. Stoff und Membran sind komplett recycelbar und in der Herstellung wird 30 Prozent weniger CO2 produziert, als bei vergleichbaren Jacken. Komplett ungefärbt werden zusätzlich Wasser und Chemikalien eingespart. Der Parka performt beim Skifahren ebenso wie im Alltag. Bei PYUA steht die Vision, den Textilkreislauf zu schließen, über allem: Angefangen beim zeitlosen und durchdachten Design, den verwendeten Materialien bis zum Recycling der Produkte.

 

3. Secondhand-Produkte für anspruchsvolle Outdoorsportler

Nachhaltiger als Secondhand geht eigentlich nicht. Aber will man das auch verschenken? Ja, sagt der schwedische Outdoor-Hersteller Haglöfs, der alten Funktionsklamotten nicht nur neues Leben, sondern auch wieder die originale Leistungsfähigkeit einhaucht. Haglöfs vermeidet so, dass ein funktionierendes Produkt einfach weggeworfen und stattdessen ein weiteres Stück durch neue Ressourcen produziert wird. Die Secondhand-Kollektion Haglöfs Restored besteht aus Performance-Produkten, die sich weder in Funktionalität noch in ihrem Aussehen von der normalen Kollektion der schwedischen Marke unterscheiden.

 

4. Tierische Patenschaften

Keine Lust auf materielle Geschenke? Aber Spaß an Abenteuer, neuen Lebensräumen und wilden Tieren? Für Naturliebhaber hat Australien die immaterielle Geschenkidee schlechthin: eine Tierpatenschaft. Ob für einen vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufel, einen Koala oder sogar ein Stück Korallenriff – mit einer symbolischen Patenschaft unterstützt man nicht nur den Erhalt ferner Ökosysteme und bedrohter Tierarten, sondern schenkt Hoffnung für ein besseres Leben. Wer z.B. im Currumbin Wildlife Sanctuary in Queensland ein Tier „adoptiert”, erhält ein kleines Plüschtier, eine symbolische Urkunde, ein Merkblatt und ein vierteljährliches Update vom ausgewählten Patentier.

 

5. Mit dem Schlag ist es kurz vor Zwölf

Dass es höchste Zeit zu handeln ist, hat Oris schon vor mehr als zehn Jahren erkannt. Unter dem Motto „Change for the Better“ setzt sich der Schweizer Uhrenhersteller unter anderem für den Schutz der Ozeane ein und unterstützt verschiedenste Umwelt-organisationen. Besondere Uhrenmodelle spielen dabei eine wichtige Rolle. Dass wir beim Umweltschutz keine Zeit mehr verlieren dürfen, zeigt die „Aquis Date Upcycle“ an, eine Ikone unter den Taucheruhren. In ihrer neuesten Variante besteht das Ziffernblatt aus recyceltem Plastik aus den Weltmeeren. Jede Uhr ist ein Einzelstück.

 

6. Nachhaltig die Sonne grüßen

Funktionalität ohne Designkompromisse und nachhaltige Produktion in Portugal – das verspricht die umweltfreundliche Schweizer Marke Oy. Neben den legendären Surfbikinis gibt es auch ultrabequeme Yoga-Wear. Der gerippte Stoff aus recyceltem Nylon der Tops und Leggings bietet nicht nur eine bessere Passform, sondern auch mehr Bewegungsfreiheit beim Praktizieren der Asanas. Übrigens: Die schlicht anmutende, sehr bequeme Bekleidung eignet sich auch perfekt für einen urbanen Alltags-Look.

 

7. Erneuerbare Materialien für warme Füße

Auch bei den Füßen darf man die Umwelt nicht vergessen. Getreu der populären Gesundheitsregel „Den Kopf halt’ kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm“ produziert die australische Schuh-Brand EMU Australia kuschelig weiche und strapazierfähig Hausschuhe in fröhlichen Farben. Verwendet werden nur die besten natürlichen Textilien australischen Ursprungs, darunter Merinowolle, Leder und Lammfell von höchster Qualität. Zudem sind die Materialien erneuerbar und zu 100% natürlich biologisch abbaubar.

 

8. Florale Formen und Muster aus der Natur – Liebe auf den ersten Blick

Warum nicht mal florale Muster statt bunter Schnittblumen verschenken? Wer die farbenfrohen Pullis von Cashmere Victim unter den Weihnachtsbaum legt, den lässt es im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herzen werden. Bei der Herstellung der farbenfrohen und qualitativ hochwertigen Kaschmir-Kollektionen legt die aus dem Schwarzwald stammende Designerin Konstanze Maager großen Wert auf transparente Lieferketten und einen respektvollen Umgang mit Mensch und Umwelt.

 

9. Katzenspielzeug für mehr Lebensqualität in Nepal

Bunte Sardinen, Macarons oder Sweets – darauf stehen Mensch und Tier. Der Münchner Katzenmöbelhersteller LucyBalu hat eine eigene Toys-for-Cats-Kollektion auf den Markt gebracht. Dabei legen die Gründer großen Wert auf einen fairen Umgang mit ihren Produktionspartnern und unterstützen ein soziales Projekt in Nepal. Denn mit dem Kauf des handgefertigten Filzspielzeugs aus 100% natürlicher Schafwolle leistet das Unternehmen einen kleinen Beitrag für eine bessere Zukunft von nepalesischen Frauen und Kindern aus sozial schwacher Herkunft. 

 

 10. Insekten- und vogelfreundliche Balkonbepflanzung

Lass Blumen sprechen, und zwar ein ganzes Jahr lang – das ermöglicht ein Jahresabonnement der The Plant Box. Mit ihr möchten Gartenbauwissenschaftlerin Alice Sare Özserin und Betriebswirtin Anne Baltes-Schlüter Balkonen wieder mehr Bedeutung schenken. Sie kreieren exklusive und saisonal abgestimmte Balkonkastenbepflanzungen, die per Post geliefert werden. Einzigartig ist dabei die organische Pflanzsocke aus Schafwolle, die die einzelnen Pflanzen umgibt, sie sauber zusammenhält und gleichzeitig als Langzeitdünger dient. On top ist sie biologisch abbaubar.

Fotocredits:

© LAAX. Dem Vorab Gletscher läuft die Zeit davon

© Moritz Ablinger, PYUA

© Haglöfs. Secondhand-Kollektion Haglöfs Restored

© Laura Helle. Tasmanischer Teufel

Oris, Dat Watt, Limited Edition, 2350.00€

Oy, Yogawear, ab 65.00€

EMU Australia, JOLIE SHARKY, Chestnut, 99.00€

Cashmere Victim, Cornelia tree Stripes, Dust, 545.00€

Lucy Balu, Sweets, 19.90€ & Lucy Balu, Sardines, 19.90€

The Plant Box, Classic Christmas, ab 75.00€

JUWELIER KRUZIK RELAUNCHT „LUXURY CONCEPT“-ONLINESHOP

Foto: “JUWELIER KRUZIK RELAUNCHT „LUXURY CONCEPT“-ONLINESHOP” / Fotocredit: © BIGLI / Quelle: JUWELIER KRUZIK

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SCHÖN WIE NIE ZUVOR

 

Genüssliches Online-Shopping ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Anspruchsvolle Liebhaber*innen feinster Schmuckstücke und Accessoires legen dabei einen großen Wert auf eine High-Class-Shopping-Experience. Der neu aufgelegte „Luxury Concept“-Onlineshop von Juwelier Kruzik sorgt mit individueller Beratung und exklusiv-kostenfreier Lieferung für ein Kauferlebnis erster Klasse.

ALLES AUSSER GEWÖHNLICH – ONLINE-EINKAUFEN DER BESONDEREN ART

Seit über 156 Jahren verwöhnt Juwelier Kruzik seine Kund*innen aus Wien, Salzburg und der ganzen Welt mit funkelnden Pretiosen und exquisitem Service. Das Traditionsunternehmen legt dabei ein besonderes Augenmerk auf eine persönliche Auswahl der von ihnen vertretenen Luxus-Brands, welche zu einem großen Teil ebenfalls familiengeführt sind. Der frisch überarbeitete Onlineshop vereint unter juwelier-kruzik.at eine umfangreiche Auslese feinster Juwelen, exklusiver Uhren, ausgewählter Accessoires und stylischer Interior-Pieces dieser Marken. Dabei soll die Web-Atmosphäre ebenso persönlich wie in den Boutiquen in Wien-Hietzing und Salzburg sein. Die Besucher*innen der Seite haben die Möglichkeit, während des Stöberns durch die Kruzik-Onlinewelt telefonisch beraten zu werden, um so ihr perfektes Lieblingsstück zu finden.

„Auch für uns Juweliere ist das Online-Geschäft ein wichtiger Bestandteil unserer Beziehung zu unseren Kund*innen geworden. Viele von ihnen suchen sich online ein Schmuckstück aus, reservieren dieses und probieren es dann bei uns in der Boutique bei einem Glas Champagner an“, so Michael Kruzik über die Wichtigkeit ihres Online-Auftrittes.

GESCHENKE, DIE VERZAUBERN: PERSÖNLICHER LIEFERSERIVCE BIS ZUR HAUSTÜR

Geschenke-Shopping neu gedacht: Die Schmuckstücke und Accessoires von Juwelier Kruzik bringen Freude in jeden Tag. Wer auf der Suche nach einem zeitlosen Klassiker, einem modernen It-Piece oder einem neuem Lieblingsstück für sich selbst oder für die Lieben ist, ist hier an der richtigen Adresse.

Von Hand ausgewählte und liebevoll verpackte Aufmerksamkeiten werden im Raum Wien und in Salzburg Stadt sogar persönlich bis nach Hause gebracht. Überraschung gelungen!

„Es sind besondere Zeiten, in denen wir uns immer wieder Besonderes für unsere Kund*innen überlegen. Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern ist das Highlight unseres Berufes – zu Weihnachten, zum Valentinstag und an allen anderen Tagen“, so Claudia Kruzik.

Der neue Onlineshop von Juwelier Kruzik ist ab sofort unter juwelier-kruzik.at zu finden.

 

Über Juwelier Kruzik


Das familiengeführte Unternehmen arbeitet seit 1865 als Uhrmacher und Juwelier und zählt heute sechs Geschäfte in Wien, Krems und Salzburg. Juwelier Kruzik steht seit über 156 Jahren für die Liebe zu Schmuck und Uhren. Eigentümer Michael Kruzik lebt die traditionelle Kundenzufriedenheit bereits in der 4. Generation und greift gerne nach den Sternen. Gemeinsam mit seiner Gattin Claudia eröffnet er im November 2019 die neue „MICHAEL KRUZIK-Luxury Concept“-Boutique in Hietzing. Es ist das sechste Geschäft des Familienunternehmens in Österreich und setzt neue Maßstäbe. Unter dem Motto „Feel Like A Star“ bietet die neue Boutique eine wunderbare Auswahl an exklusiven Uhren, exquisitem Schmuck und hochwertigen Accessoires. Der brandneue Wedding-Bereich sowie die Elemente Art, Interieur und Champagner vereinen sich zu einem einzigartigen und stimmigen Konzept der Sonderklasse.


MICHAEL KRUZIK
Luxury Concept
Lainzer Strasse 3-5
1130 Wien

JUWELIER KRUZIK
Universitätsplatz 8
5020 Salzburg

 

https://juwelier-kruzik.at/

 

https://www.facebook.com/JuwelierKruzik/

https://www.instagram.com/juwelierkruzik/

SUMSUM the brand präsentiert fröhlich-schicken Modeschmuck

Foto: “Candy Blossom Elisabeth und Franziska” / Fotocredit: © Mato Johannik / Quelle: SUMSUM the brand

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EIN INNERES BLUMENPFLÜCKEN:           

SUMSUM the brand präsentiert: fröhlichschicken Modeschmuck, inspiriert von Kinderheldin Heidi

 

Im Alltag einen Moment der Ruhe finden und zwischen blühenden Wiesen davonschweben – SUMSUM the brand lädt zum Träumen ein. Die individuell designten Armbänder der Wiener Brand sind nicht nur außergewöhnlich bezaubernd, sondern echte Stimmungsaufheller. Das im ersten Lockdown gegründete Modeschmuck- Label leistet mit seinen handgefertigten Accessoires zudem einen wichtigen Beitrag für  eine  nachhaltigere Modewelt. Inspiriert von der Kinderheldin Heidi sorgen die verspielt-schicken Kreationen für 90s- Fever und Boho- Flair.

 

DARF ICH VORSTELLEN? HEIDI!

Franziska Sumberaz, die Gründerin und Kreativdirektorin des kleinen Unternehmens ließ sich für ihre Schmuck- Kollektion durch den ersten Londoner Lockdown inspirieren. Dabei versetzte sie sich auf die saftig-grünen mit Gänseblümchen gespickten Wiesen ihrer Heimat zurück. Die so entstandene kreative Energie nutzte die ehemalige Stylistin und begann damit, Armbänder  mit  Blumenmotiven  zu fädeln. Sie nannte sie –  ganz nostalgisch –  „ Heidi“ und appellierte dabei an ihr inneres Kind, das gerne auf Alpenwiesen tollte.

Die zart-grünen Perlenarmbänder mit geknüpften weißen Blumen sind seither ein heißbegehrter Liebling aller Fashionistas. Doch bei SUMSUM geht es nicht nur um Mode: den Menschen in grauen Zeiten ein  Lächeln ins  Gesicht zu zaubern, ist das Credo der Brand. Mittlerweile gibt es die  „Heidi“  aus  Glasperlen  in vier ausgewählten Farben, von zartem Rosa, über Elfenbein und semi- transparenten Weiß  bis hin  zu  Blau. Auch Schmuckstücke aus Edelsteinen und Süßwasserperlen sind mittlerweile im Shop erhältlich und verleihen jedem Outfit das gewisse Etwas.

 

PEARLS FOR BOYS AND GIRLS – DIE NEUSTE KOLLEKTION

In der aktuellen Kollektion präsentiert SUMSUM die typischen Elastik- Armbänder mit geknüpften weißen Blumen und verschiedenen Perlenarten. Der Flair: romantisch und verspielt . Dabei ist es Gründerin Franziska Sumberaz besonders wichtig, jede Kollektion unisex zu gestalten und so Freude mit allen Menschen zu teilen.

 

HANDMADE WITH LOVE

Alle Pieces von SUMSUM sind aus ausgewählten, hochqualitativen Materialien –  so können sie den Träger*innen auch besonders lange  erhalten  bleiben.  Auf  diese Weise möchte das Label einen wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten. Alle Materialien werden mit besonderer Sorgfalt ausgesucht und stehen für höchste Qualität. Für limiti erte Pieces verarbeitet SUMSUM recycelte Per len und kreiert so noch nachhaltigere Varianten. Auch bei der Verpackung steht die Langlebigkeit im Vordergrund: alle Produkte werden liebevoll in recycelten oder wiederverwertbaren Materialien verpackt.

Die aktuelle „Candy Blossom“- Kollektion ist bereits ab 39 € im Onlinestore des Labels erhältlich.

 

Über SUMSUM the brand


SUMSUM the brand ist ein österreichisches Modeschmucklabel mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Die individuellen Kreationen werden ausschließlich in Wien und von Hand im eigenen Hause produziert. Gegründet wurde das kleine Unternehmen im Jahr 2020 von Franziska Sumberaz . Sie nutzte die Zeit sowie kreativ e Energie  des Lockdowns und kreierte die verspielten Heidi- Armbänder – diese erinnern mit ihrem charakteristischen floralen Designs an eine Gänseblümchenwiese in Österreich. Das Ziel der Gründerin: Menschen mit ihren Blumendesigns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

 

https://sumsumthebrand.com/

 

https://www.facebook.com/sumsumthebrand/

https://www.instagram.com/sumsumthebrand/?hl=de

ebelin Trend Collection: Limited Edition Hygge-Feeling

Foto: “Hygge-Feeling” / Fotocredit & Quelle: © dm/ebelin

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ebelin Trend Collection – Limited Edition Hygge-Feeling

 
Wir glauben an Looks, die stylische Accessoires brauchen, Trendklassiker, die auch schon mal „Over the top“ sein dürfen und an Liebesfilme mit Happy End. Aber eines werden wir niemals sein: Everybody’s Darling!

Hygge-Feeling

Ein bisschen gemütliches „Hygge-Feeling“, ein Hauch von dezentem Understatement und natürliche, coole Eleganz – mit filigranen Creolen in Silberoptik, zarten Halskettchen und unaufgeregten Haaraccessoires in Grau-, Silber- und Rosétönen steht zweifellos fest, dass wir diesem Winter stylisch begegnen.
 
 
Die ebelin Trend Collection H/W 2021 ist seit Oktober für circa sechs Monate erhältlich. Nicht alle Artikel sind in den mehr als 2.000 dm-Märkten erhältlich.