Author: Alexa Szikonya

Peak Design setzt mit neuer Smartphone-Halterung neue Maßstäbe

Foto: “Peak Design MOBILE LINE” / Fotocredit & Quelle: © Peak Design

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Neue Halterungen für Outdoor, Trails & Urban Life – die Peak Design MOBILE LINE


Die Hände fest am Lenker und alles im Blick – ob auf dem Elektro- oder Mountainbike in den Bergen, mit dem Fahrrad im Stadtverkehr oder auf der nächsten Motorradtour, dafür sorgen ab sofort die neu entwickelten Halterungen der MOBILE LINE by Peak Design. Die US-amerikanische Marke bringt eine völlig neue Smartphone-Systemlösung, bestehend aus Handyhülle und kompatiblen Halterungen für die Einsatzbereiche BIKE, CAR, MOTORCYCLE, PHOTO, HOME/WORK und WALLET, auf den Markt. Alle Produkte der MOBILE LINE kommen in cleanem Design und erfüllen höchste Ansprüche an Funktion, Langlebigkeit und Qualität.



Die Basis: Everyday Case für iPhone 13, iPhone 12, iPhone 11 und Samsung S21 oder Universal Adapter


Egal ob per Rennrad, Mountainbike, Motorrad oder im Auto unterwegs, Grundlage der MOBILE LINE ist das Everyday Case. Die Handyhülle bietet höchsten Schutz, sicheren Halt und lässt sich mit einem Handgriff mit allen ebenfalls neu auf den Markt kommenden Peak Design Halterungen für die Bereiche BIKE, CAR, MOTORCYCLE, PHOTO, HOME/WORK und WALLET kombinieren.


Mit einem schlanken Profil von nur 2,4 Millimetern ist die stylische Hülle mit einem robusten TPU- Stoßfänger, der das Handy rundherum schützt, ausgestattet. Sie ist zudem aus strapazierfähigem, leichtem Polycarbonat hergestellt und mit einem hochwertigen Nylon-Canvas-Gewebe ummantelt. Die smarte Hülle ist für induktives Laden geeignet. Das Everyday Case bietet Peak Design zunächst für die Modelle iPhone 13, iPhone 12, iPhone 11 und Samsung Galaxy S21.


 


Für alle anderen Handymodelle gibt es den Universal Adapter, der zuverlässig und bündig per Klebelösung mit dem Smartphone oder der Hülle integriert wird. Das Universal Case besteht aus strapazierfähigem, leichtem Polycarbonat, eingewickelt in Nylon-Canvas-Gewebe. Im Gegensatz zu anderen Befestigungssystemen für Mobiltelefone ist der Adapter nur 2,5 Millimeter schmal und mit seinem dezenten Design nahezu flächenbündig. Beide Hüllen verfügen über einen Keramikeinsatz, der aus starken Magneten besteht, um die Verbindung zwischen Halterung und Case bzw. Adapter fest und sicher zu machen.

 

Halterungen für sechs Einsatzbereiche in- & outdoor

Die Everyday Cases und der Universal Adapter sind das Verbindungsstück zu allen Halterungen, die speziell für die Einsatzbereiche BIKE, CAR, MOTORCYCLE, PHOTO, HOME/WORK und WALLET entwickelt wurden. „Outdoor“ kommen sie auf dem Fahrrad, Motorrad und im Auto zum Einsatz, Zuhause oder im Büro bieten eigens entwickelte Wand- und Tischhalterungen eine komfortable Ablage des Smartphones. Das neue MOBILE TRIPOD, ein kleines, robustes voll bewegliches Stativ, ergänzt die MOBILE LINE und erfreut nicht nur Hobbyfotografen. Es eignet sich ideal für die Erstellung multimedialer Inhalte – ob Foto, Film oder Selfie, für Stabilität und Vibrationsdämpfung ist stets gesorgt. Zusammengefasst bietet die neue MOBILE LINE by Peak Design viele Funktionen, uneingeschränkte Kompatibilität im schicken Design und mit höchstem Qualitätsanspruch.


 


Die Produkte der neuen MOBILE LINE sind im Fachhandel oder unter enjoyyourmobile.com erhältlich.


 



  • Universal Adapter 29,99 Euro I Everyday Case 39,99 € UVP

  • Out Front Bike Mount 69,99 Euro I Universal Bar Mount 49,99 € UVP

  • Car Mount 44,99 Euro I Motorcycle Bar Mount 99,99 € UVP

 

Mehr Informationen auf peakdesign.com. 

Über diese News von The Plant Box freuen sich Balkonistas im Frühjahr

Foto: “Das Produktsortiment von The Plant Box bekommt Zuwachs:
Rosa Balkonkasten und schützendes Roof gibt es ab April 2022 im Onlinenshop zu kaufen”

Fotocredit & Quelle: © Anna Cor

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Neu und exklusiv bei The Plant Box:

Über diese Produktnews freuen sich Balkonistas im Frühjahr

 

Das lässt die Herzen aller Balkonistas höher schlagen! Pünktlich zum Frühlingsbeginn launcht The Plant Box gleich zwei Neuheiten. Die Spezialisten für Convenient Gardening überraschen mit einer limitierten Auflage der Plant Box in der Trendfarbe Puder Rosé sowie einer schützenden Überdachung namens „Roof“. Bereits seit Gründung im Jahr 2020 verschönert das Berliner Startup städtische Balkone und bietet einen Rundumservice für alle Plant Lover ohne Zeit, ohne Mut und mit dem Wunsch nach sauberen Händen.

 

So schön rosé!

Minimalistisch, nachhaltig und funktional: Bereits im vergangenen Jahr lancierten die Gründerinnen Anne Baltes-Schlüter und Alice Özserin die nachhaltige, mit UV-Filtern angereicherte „Plant Box“ in Forest Green und Dark Grey. Jetzt wird das Sortiment um eine fröhliche Farbe erweitert. Puder Rosé bietet ein auffälliges Pendant zu gewöhnlichen Balkonkästen, die in Gartencentern meist nur in gedeckten Farben zu finden sind. Der aus 100% recycelten Pflanzenölen bestehende Balkonkasten besticht dabei besonders durch sein schlichtes Design und setzt die kreativ zusammengestellten Kreationen gekonnt in Szene. Der helle Farbton eignet sich zusammen mit einer frühsommerlichen Bepflanzung (z.B. Pure Velvet oder Think Pink) ideal als Osterdekoration sowie als Geschenkidee zum Muttertag – eine schöne Alternative zum üblichen Blumenstrauß.

 

Hoch hinaus mit „Roof“

Das multifunktionale Add-on für den hauseigen produzierten Balkonkasten von The Plant Box funktioniert als klassisches Stecksystem. Vor allem für Balkone und Dachterrassen, die nicht überdacht sind, ist das Roof von Vorteil. Als praktisches Accessoire überzeugt die filigrane Aluminiumkonstruktion mit zahlreichen Funktionen und bietet vielseitigen Schutz. Dank des optionalen Stoffbezugs aus hochwertigen Materialien werden Pflanzen und Gemüse vor starker Sonneneinstrahlung sowie vor langandauerndem Regen oder Frost beschützt. Doch damit nicht genug: In Kombination mit hochwachsenden Kreationen dient das clever durchdachte System sowohl als Rankgitter als auch als natürlicher Sichtschutz zu Nachbarn.

 

Die Plant Box in Puder Rosé und das „Roof“ sind ab April im Onlineshop auf theplantbox.de erhältlich.

 

Detaillierte Produktinformationen


Plant Box Limited Edition

  • Nachhaltig produziert in Berlin
  • Externes Halterungsset jetzt auch in Puder Rosé erhältlich
  • Maße: 75 cm x 18 cm x 18 cm
  • UVP Halterungsset 32 EUR
  • UVP Plant Box 75 EUR

 

Roof

  • Klassisches Stecksystem aus pulverbeschichtetem Aluminium
  • Kann bei Nichtnutzung platzsparend abgebaut und verstaut werden
  • Garnitur inklusive Frostschutz, Flies und jeweiligem Sonnen bzw. Regenschutz nach Wahl
  • Erhältlich in den Farben Dark Grey und Forest Green
  • Verfügbar in drei Sets: Baumwolle, Polyester, JAB Stoffe
  • Maße: 50 cm x 32 cm
  • UVP Roof-Konstruktion 29,50 EUR

UVP Passende Stoffsets 19 EUR – 49 EUR  

 

 

 

Über The Plant Box:


Das 2020 gegründete Berliner Startup The Plant Box bietet phantasievolle und bereits fertig arrangierte Balkonbepflanzungen für den heimischen Balkon an. Ziel der Gründerinnen ist es, städtische Balkone nachhaltiger, grüner, floraler und vor allem insekten- und vogelfreundlicher zu gestalten – dabei stehen besonders lokal angebaute Pflanzenarten im Fokus. Gartenbauwissenschaftlerin Alice Sare Özserin, Betriebswirtin Anne Baltes-Schlüter und Volkswirtin Laura Jassoy setzen auf kreativ zusammengestellte Pflanzenkreationen, die als Refills erhältlich sind und in verschiedensten Variationen aus einjährigen Blühern und mehrjährigen Stauden ganz einfach online bestellt und auch ohne grünen Daumen zu Hause in den eigenen Balkonkasten eingesetzt werden können. Einzigartig ist die organische Pflanzsocke aus Schafwolle, die die einzelnen Pflanzen umgibt. Sie hält die Pflanzenkreation sauber zusammen, dient gleichzeitig als Langzeitdünger und ist biologisch abbaubar. Im März 2021 erweiterte das Startup sein Refill-Sortiment um einen eigenen Balkonkasten, die Plant Box, die aus 100% recycelten Pflanzenölen vor den Toren Berlins hergestellt wird.

Drei neue Universitätsprofessuren an der Med Uni Graz

Foto v.l.n.r: “Tobias Madl, Christine Moissl-Eichinger und Christian Wadsack” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Mikrobiom, Schwangerschaft, Strukturbiologie und Metabolomik im Forschungsfokus

 

Mit 01. 12. 2021 wurden an der Medizinischen Universität Graz drei neue Universitätsprofessor*innen gemäß § 99 Abs. 4 UG berufen: Univ.-Prof. Mag. Dr. Tobias Madl, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Moissl-Eichinger und Univ.-Prof. Mag. Dr. Christian Wadsack. Von der interaktiven Mikrobiomforschung über die integrative Strukturbiologie und Metabolomik bis hin zu metabolischen Erkrankungen in der Schwangerschaft spannt sich der Bogen unserer Expert*innen.

 

Starke Grundlagenforschung: integrative Strukturbiologie und Metabolomik

Tobias Madl wurde zum Universitätsprofessor für integrative Strukturbiologie und Metabolomik am Gottfried Schatz Forschungszentrum der Med Uni Graz berufen. Der Forscher wurde 1980 in Graz geboren und studierte an der Universität Graz Chemie und Physik. 2007 schloss er sein Doktoratsstudium der Chemie ab, in dem er sich bereits mit dem Gebiet der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) auseinandersetzte. Nach Post-Doc-Forschungsaufenthalten an der Technischen Universität München und der Universität Utrecht startete er 2012 seine eigenen Forschungsgruppen an der Technischen Universität und am Helmholtz Zentrum München. Seine Doktorats- und Post-Doc-Forschungen wurden durch das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das Schrödinger-Stipendium des Österreichischen Wissenschaftsfonds und das EMBO Long-Term Fellowship unterstützt. Seit Januar 2015 leitet er die Forschungsgruppe „Integrierte Strukturbiologie der Signaltransduktions- und Stoffwechselforschung“ an der Med Uni Graz, seine Lehrtätigkeit als Gastprofessor brachte ihn zwischenzeitlich an das Fujian Institute of Research on the Structure of Matter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Xiamen. Nach seiner Rückkehr nach Graz gründete er an unserer Universität das Zentrum für Integrative Stoffwechselforschung und die NextGen-BioXray-Infrastrukturplattformen, wo er bereits eine Vielzahl analytischer Methoden für biologische Systeme etablierte.

An der Med Uni Graz entwickelte Tobias Madl mit seinem Team Methoden der NMR-basierten Metabolomik für biologische Systeme, von zellbasierten Systemen über In-vivo-Modellsysteme bis zur Patientin*zum Patienten. Dies ermöglicht, die Lücke zwischen molekularen Details von Stoffwechselwegen und Patient*innen und umgekehrt zu schließen und neue Einblicke in Krankheitsmechanismen und Diagnose zu erhalten. Die Forscher*innen untersuchen die molekularen Mechanismen wie ungeordnete Proteine der Signaltransduktion, den intrazellulären Transport und die Phasentrennung. Dabei arbeiten sie an der Schnittstelle von Strukturbiologie, Biophysik, Zellbiologie und Medizin unter Einsatz von NMR-Spektroskopie und biophysikalischen Methoden. Die Forschung konzentriert sich auf die Wnt-, FOXO- und p53-Signalwege sowie RNA-bindende Proteine. Störungen darin führen zu einer Vielzahl von Krankheiten, einschließlich Krebs und neurologischer Erkrankungen, und sind mit dem Altern verbunden. In translationalen Projekten betreibt Tobias Madl mit seinem Team führend Biomarker- und Wirkstoffentdeckung bzw. -entwicklung.

 

Auf der Überholspur: interaktive Mikrobiomforschung

Christine Moissl-Eichinger wurde zur Professorin für interaktive Mikrobiomforschung am Diagnostik- & Forschungszentrum für Molekulare BioMedizin der Med Uni Graz berufen. Die Wissenschafterin wurde 1976 in Vilsbiburg, Deutschland geboren und studierte Biologie an der Universität Regensburg, wo sie 2004 das PhD-Studium abschloss. Anschließend hatte sie eine Post-Doc-Stelle in der Abteilung für Rheumatologie des Klinikums Regensburg inne und war von 2005 bis 2006 Teil des Projektteams zur Erforschung der mikrobiellen Vielfalt in Raumschiffen am NASA Jet Propulsion Laboratory am California Institute of Technology in Pasadena, Kalifornien. Von 2007 bis 2014 arbeitete Christine Moissl-Eichinger als Wissenschafterin und Projektleiterin am Institut für Mikrobiologie und Archaeenzentrum der Universität Regensburg, anschließend kam sie an unsere Universität, um mit ihrer wegweisenden Mikrobiomforschung vor allem die interuniversitäre Forschungskooperation BioTechMed-Graz, den Verbund von Uni Graz, TU Graz und Med Uni Graz, zu stärken. Seitdem ist sie an der Med Uni Graz mitunter als Mitglied des PhD-Programms Molecular Medicine (MolMed), aber auch in der Forschungsförderungskommission, dem Personalentwicklungsbeirat und in der Ombudsstelle für gute wissenschaftliche Praxis aktiv. Seit 2020 koordiniert sie das Erweiterungsstudium Medizinische Forschung an unserer Universität.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Christine Moissl-Eichinger mit den Mikroorganismen, die unser menschliches Mikrobiom bilden, und deren Einfluss auf Prozesse im gesunden, aber auch im kranken Menschen. Ihr Fokus liegt dabei vor allem auf den Archaeen: Gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen hat sie nicht nur den Begriff Archaeom sowie die resultierende Forschungslandschaft wesentlich geprägt, sondern eine Vielzahl neuer Kollaborationen aufgebaut. Besonderen Schwerpunkt legt sie auf Archaeen auf der Haut und im Darm und darin vor allem auf methanproduzierende Archaeen, die erheblich zur Physiologie des Körpers beitragen. Derzeit analysiert sie mit ihrem Team mehr als 1 000 archaeelle Genome, um das Potenzial der Archaeen für Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen und in kausalen Experimenten umzusetzen. Weitere Forschungsprojekte über das Archaeom im respiratorischen Trakt sowie die Interaktion mit dem Immunsystem, insbesondere Makrophagen, sind geplant, um das Wissen über Archaeen sowie verschiedene Themen der Mikrobiomforschung weiter voranzutreiben und zu optimieren. Zudem wird das Themengebiet Mikrobiom in Forschung und Lehre der Medizinischen Universität Graz langfristig als wissenschaftlicher Schwerpunkt verankert.

 

Plazentaphysiologie: metabolische Erkrankungen in der Schwangerschaft im Fokus

Christian Wadsack wurde an der Med Uni Graz zum Universitätsprofessor für metabolische Erkrankungen in der Schwangerschaft mit Fokus auf Plazentaphysiologie berufen. Der Wissenschafter wurde 1968 in Knittelfeld geboren und studierte Chemie an der Universität Graz, wo er 2003 sein Doktoratsstudium erfolgreich abschloss. Nach seiner darauffolgenden Tätigkeit als Post-Doc- und Assistenzprofessor an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Med Uni Graz habilitierte sich Christian Wadsack im Jahr 2010. In der anschließenden Zeit als assoziierter Professor setzte er sich mitunter für den Aufbau und die Entwicklung eines Ex-vivo-Labors für die duale Plazentaperfusion ein. Sein Forschungsinteresse konzentrierte sich zunehmend auf das Verständnis der Rolle bioaktiver Lipide auf die Plazentafunktion bei häufigen Risiken bzw. Krankheiten in der Schwangerschaft wie z. B. Schwangerschaftsdiabetes, Fettleibigkeit und Präeklampsie. Seit vielen Jahren ist Christian Wadsack fester Bestandteil unserer Universität, so ist er seit 2012 stellvertretender Sprecher des PhD-Programms Molecular Medicine (MolMed) und Sprecher des PhD-Programms Inflammatory Disorders in Pregnancy, das er maßgeblich mitgestaltet. Außerdem ist er seit 2020 als Dekan für Doktoratsstudien in wichtigen ausbildungsrelevanten Universitätsprozessen engagiert.

Gemeinsam mit seinem international und interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsteam geht Christian Wadsack der Frage nach, wie mütterliche und/oder fetale Faktoren die Plazentafunktion wechselweise beeinflussen können. Dabei untersucht er metabolische Aspekte und Signale in der normalen, aber auch in der pathophysiologischen Schwangerschaft, um Veränderungen der Plazentafunktion zu verstehen und damit Rückschlüsse auf die Entwicklung des Kindes ziehen zu können. Das langfristige Ziel ist es, mit einem Verständnis über die metabolische In-utero-Programmierung des Kindes auch Voraussagen über mögliche Stoffwechselerkrankungen der Betroffenen im späteren Leben geben zu können. Übergewicht und Fettleibigkeit vor und damit auch in der Schwangerschaft sind die am häufigsten auftretenden Stoffwechselerkrankungen, die zu Komplikationen in der Schwangerschaft, bei der Geburt, aber auch bei der Entwicklung des Neugeborenen führen können. Daher bilden jene bioaktiven Lipide und deren Mediatoren, die durch diese metabolischen Entgleisungen entstehen oder aktiviert werden und zwischen Plazenta und dem Fetus wechselwirken, einen wesentlichen Fokus in der Forschung von Christian Wadsack.

 

 

Medizinische Universität Graz

www.medunigraz.at

Junge Unis: Med Uni Graz unter den Top 20 weltweit

Foto: “Med Uni Graz Flaggen” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Ranking: Med Uni Graz unter den Top 20 „Junguniversitäten“ weltweit


Neuerlich Spitzenplatzierung unter den jungen Universitäten

Nach mehreren hervorragenden Platzierungen in den letzten Jahren konnte sich die Medizinische Universität Graz ein weiteres Mal steigern und ist nun mit einer Spitzenplatzierung unter den 20 besten jungen Universitäten weltweit angekommen, wie das heute veröffentlichte Hochschulranking von Times Higher Education (THE) zeigt. Dieser Erfolg ist keine Momentaufnahme, sondern das Ergebnis des dynamischen Entwicklungsprozesses, den die Med Uni Graz seit ihrer Gründung im Jänner 2004 durchlaufen hat.

 

Die Hochschulrankings von THE sind eine international renommierte Informationsquelle für Akademiker*innen, Studierende, Wirtschaft und Industrie. Im aktuellen „Young University Ranking“ sind insgesamt 539 Hochschulen aus 74 Ländern gelistet. Unter diesen „jungen“ Universitäten, gegründet in den letzten 50 Jahren, nimmt die Medizinische Universität Graz den hervorragenden 20 Platz ein. THE beurteilt Universitäten in den fünf Bereichen Lehre, Forschungen, Zitationen, Wissenstransfer und Internationalität. „Zukunftsweisende Infrastrukturprojekte, innovative Lehr- und Lernformen, die Reorganisation der Forschung und die Schaffung eines hochkompetitiven und kommunikativen Umfeldes unter enger Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft kennzeichnen den dynamischen Weg unserer Universität und spiegeln sich nun in einer Top 20 Platzierung unter den jungen Universitäten weltweit wider“, freut sich Rektor Hellmut Samonigg über die aktuelle Platzierung.

 

https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2022/young-university-rankings

Frauen im Top-Management: Gut für die Nachhaltigkeit

Foto: “WU Wien LC D4 D3” / Fotocredit & Quelle: © WU Raimo Rudi Rumpler

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Multinationalen Unternehmen und deren Top-Management kommt eine besondere Rolle beim Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu.. Ein Forscherteam der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Copenhagen Business School hat herausgefunden, dass Frauen im Top-Management von Großunternehmen einen besonders positiven Einfluss auf das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele haben.

 

In ihrer Studie untersuchen Valentin Kiefner und Alexander Mohr vom Institute for International Business der WU und Christian Schumacher von der Copenhagen Business School inwieweit der Frauenanteil in der Geschäftsführung von mehr als 400 US-Unternehmen einen Einfluss darauf hat, ob diese Unternehmen die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) unterstützen.

Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Managerinnen häufig verantwortungsvoller handeln als ihre männlichen Kollegen. Vor diesem Hintergrund untersuchten die Forscher, ob ein höherer Anteil an Managerinnen in der Geschäftsführung mit nachhaltigeren Unternehmensstrategien einhergeht. Die Studie bestätigt diesen Zusammenhang. Die Autoren erklären dies damit, dass Managerinnen nicht nur intrinsisch stärker an Nachhaltigkeitszielen interessiert sind, sondern aufgrund stereotyper Vorstellungen gegenüber weiblichen Führungskräften auch höheren Erwartungen externer Interessengruppen ausgesetzt sind.

 

Hintergrund
Die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen formulierten Sustainable Development Goals sollen bis 2030 erreicht werden und umfassen etwa die weltweite Beseitigung von Armut und Hunger. Insbesondere global agierende Unternehmen können helfen, diese Ziele zu erreichen und es gilt, herauszufinden, was diese dazu bewegt, nachhaltiger und verantwortungsvoller zu handeln.

 

Zur Studie
Alexander Mohr, Christian Schumacher, Valentin Kiefner,: “Female executives and multinationals’ support of the UN’s Sustainable Development Goals”. Die Studie erscheint im Journal of World Business.

Abrufbar unter: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1090951621001152

Marisa Offner – Quality Austria

Foto: “Dipl.-Ing. Marisa Offner, BSc, Leitung Marketing Communications, Quality Austria” / Fotocredit & Quelle: © Quality Austria

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Marisa Offner übernimmt Marketing Communications der Quality Austria

 

Neue operative Marketingleiterin

Marisa Offner verantwortet seit Anfang Februar 2022 die Leitung der Abteilung Marketing Communications der Quality Austria, der führenden Instanz für System-, Produkt- und Personenzertifizierungen in Österreich. Offner ist bereits seit 2012 im Marketingbereich des Unternehmens tätig.

Marisa Offner (33) avanciert bei Quality Austria zur neuen Leiterin des Bereichs Marketing Communications, der das operative Marketing, Public Relations und das Veranstaltungsmanagement umfasst. Die studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin kam bereits 2012 zum Unternehmen, wo sie von Beginn an auch im Marketing-Team tätig war. Vor ihrem Einstieg bei Quality Austria sammelte die gebürtige Kärntnerin neben ihrem Bachelor-Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien und ihrem Master-Studium an der Universität für Bodenkultur Erfahrungen im administrativen Office Management sowie in der Marketing-Assistenz bei diversen Betrieben in Kärnten und Wien. Offner folgt damit in ihrer Position als Leiterin des Bereichs Marketing Communications auf Melanie Scheiber, die mit Ende Februar das Unternehmen verlässt.

„Mit Marisa Offner übernimmt eine erfahrene Mitarbeiterin die Marketing- und Kommunikationsagenden der Quality Austria. Durch ihr fachliches Know-how, das sie über Jahre hinweg aufgebaut hat, und ihre umfangreiche Erfahrung im Unternehmen wird sie diese Aufgabe erfolgreich meistern“, sind Werner Paar und Christoph Mondl, Geschäftsführung der Quality Austria, überzeugt. „Ich freue mich sehr über die neue berufliche Herausforderung und die Chance, im Unternehmen wachsen und meine erworbenen Kenntnisse einbringen zu können“, so die neue Leiterin Marketing Communications, Marisa Offner.

 

 

Quality Austria

Quality Austria – Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist die führende österreichische Instanz für System- und Produktzertifizierungen, Begutachtungen und Validierungen, Assessments, Trainings und Personenzertifizierungen sowie für das Austria Gütezeichen. Grundlage dafür sind weltweit gültige Akkreditierungen beim Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und internationale Zulassungen. Darüber hinaus vergibt das Unternehmen seit 1996 gemeinsam mit dem BMDW den Staatspreis Unternehmensqualität. Als nationale Marktführerin für das Integrierte Managementsystem zur Sicherung und Steigerung der Unternehmensqualität ist die Quality Austria impulsgebend für den Wirtschaftsstandort Österreich und steht für „Erfolg mit Qualität“. Sie kooperiert weltweit mit rund 50 Organisationen und arbeitet aktiv in Normungsgremien sowie internationalen Netzwerken mit (EOQ, IQNet, EFQM etc.). Mehr als 10.000 Kunden in knapp 30 Ländern und mehr als 6.000 Trainingsteilnehmende pro Jahr profitieren von der langjährigen Expertise des international tätigen Unternehmens.

www.qualityaustria.com

FairPlusService – Chancengleichheit schafft Wert für Unternehmen und für Frauen

Foto: “vrnl: Mag.a Susanna Kuncic, ÖSB Consulting GmbH, FAIR PLUS SERVICE Programmmanagement / Univ. Prof. Dr. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit / MMag.a Dr.in Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend, Integration und Medien / Alexandra Rubel, Reinigungsleiterin KOKON Rehaklinik für Kinder und Jugendliche Bad Erlach (NÖ)”

Fotocredit: © ÖSB Gruppe/Studio Fabian Holl / Quelle: ÖSB Gruppe

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Fachkräftemangel beheben. Erwerbsfähigkeit erhöhen.

 

Eine gute Ausbildung und ein existenzsicherndes Einkommen gelten als Basis für ein selbstbestimmtes Frauenleben. Rund um den Frauentag am 8. März stellt sich daher in der Corona-Pandemie mehr denn je die Frage, mit welchen Maßnahmen Gleichstellung erreicht werden kann. Fakt ist: Fast ein Viertel (22,4 Prozent)**aller in Österreich beschäftigten Frauen ist im Niedriglohnsektor tätig. Hier bietet FairPlusService (FPS) gezielte Unterstützung an. Das zukunftweisende Projekt berät Betriebe hinsichtlich Chancengleichheit und ermutigt Mitarbeiterinnen zur Weiterbildung. Erste Erfolge konnten bereits erreicht werden.

**Statistik Austria, Verdienststrukturerhebung 2918 (alle 4 Jahre)

 

Zu Beginn der Pandemie hat man die systemrelevanten Branchen (Handel, Reinigung, Dienstleistung, Produktion und Pflege) noch beklatscht. Der Applaus ist verhallt, geändert hat sich für die weiblichen Beschäftigten, oft ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Aufstiegsperspektiven, wenig.

Das Projekt FairPlusService ist auf Initiative von BMA (Bundesministerium für Arbeit) und ESF (Europäischer Sozialfonds) entstanden, die hier schon vor der Pandemie einen Bedarf erkannt haben und wird von ÖSB Consulting, Update Training und ABZ*AUSTRIA umgesetzt.

Das innovative Konzept: Über ein fundiertes Beratungs- und Weiterbildungsangebot rückt erstmals der Niedriglohnsektor in den Fokus. Angesprochen werden interessierte Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen, Kosten entstehen keine. Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Frauenförderung, Gleichstellung und Integration zum einen, Empowerment zur Qualifizierung zum anderen – insgesamt also eine Win-win-Situation für Betriebe und Belegschaft.

Österreichweit können rund 80 Firmen an der Beratung teilnehmen, was mit bisher 63 abgeschlossenen Beratungsvereinbarungen von den Unternehmen auch gut angenommen wird. Trotz turbulenter Zeiten sind sie durchaus dafür zu gewinnen, sich der eigenen Belegschaft zuzuwenden und Mitarbeiterinnen mit Qualifizierungsbedarf mithilfe von Fair Plus Service neue Weiterbildungs- und Berufsperspektiven zu eröffnen. Oft reichen schon wenige Schritte in Richtung mehr Chancengleichheit aus, um eine positive Veränderung und Aufbruchstimmung für das gesamte Unternehmen zu bewirken. So erkennen Unternehmen im Zuge der FairPlusService-Beratung meist, dass formal geringqualifizierte Mitarbeiterinnen Stärken und verborgene Potenziale haben. Potenziale, die es wert sind, gefördert und genutzt zu werden.

 

Davon profitieren die Mitarbeiterinnen ebenso wie die Unternehmen selbst:

Denn die FPS-Berater*innen informieren auf Augenhöhe, empowern und erarbeiten nachhaltige Strategien für Kompetenzaufbau und Weiterbildung zur Verbesserung der Erwerbsfähigkeit jeder einzelnen. So können etwa erfahrene Hilfskräfte aus dem eigenen Betrieb durch Qualifizierung zu händeringend gesuchten Fachkräften werden, in jedem Fall aber ihre Berufsperspektiven (bis hin zur Führungskraft) verbessern.

Ein Beispiel dafür ist die Rehabilitationsklinik Bad Erlach (NÖ), genannt Kokon, ein junges, innovatives Unternehmen mit besonders wertschätzender Unternehmenskultur auf allen Ebenen. In Zeiten wie diesen gestaltete sich jedoch die Suche nach einer externen Reinigungsleitung als echte Herausforderung. „Das war der perfekte Anknüpfungspunkt für unsere Beratung“, schildert Bettina Taranetz, Projektleiterin und Beraterin, ÖSB-Consulting.

„Wir unterstützen dabei, intern bisher formal niedrig qualifizierte Frauen als Führungskräfte aufzubauen und in ihren ersten verantwortungsvollen Schritten zu begleiten.“ So wurden Kompetenzen und Aufgabengebiete systematisch erfasst, eine Weiterbildungsstrategie entwickelt und die neue Reinigungsleitung in Einzelcoachings an ihre Aufgabe herangeführt.

„Wir haben die Position jetzt fix intern besetzt und sind sehr froh darüber. Das Coaching für unsere Mitarbeiterin war eine große Unterstützung“, zeigt sich Christian Gattringer, Kaufmännischer Direktor Rehaklinik Bad Erlach GmbH, sehr erfreut.

 

FairPlusService unterstützt Unternehmen strukturell dabei, passende Bildungsangebote zu finden und auch Förderungen in Anspruch zu nehmen. Dabei ist der Wissenstransfer aus dem Projekt ein wichtiger Aspekt. Vor allem die Kompetenzenmatrix wird von Firmen als enorm hilfreiches Instrument zur Potenzialerhebung wahrgenommen, sowohl für Qualifizierungsstrategien, bei der Mitarbeiterinnen-entwicklung im Unternehmen als auch beim Recruiting. Warum holt man die Unternehmen mit ins Boot? Da Berufslaufbahnen und Karrieren primär in Betrieben stattfinden, setzt FairPlusService auch primär bei den Unternehmer*innen an. „Die Arbeitgeber*innenkompetenz wird gestärkt und Karrieren nehmen einen positiven Verlauf – das nützt den Unternehmen und tut den Frauen gut“, ist Susanna Kuncic, Leiterin Management Consulting Programme, ÖSB, überzeugt.

 

Der Bundesminister für Arbeit, Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher, betont in diesem Zusammenhang:

Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Rekordstands an offenen Stellen ist es wichtig, dass Unternehmen das vorhandene Arbeitskräftepotenzial bestmöglich nutzen und ihren Mitarbeiter*innen Weiterbildungsmaßnahmen am Arbeitsplatz bieten. Dadurch gelingen eine längerfristige Bindung und die Qualifizierung von Fachkräften direkt im Betrieb. Damit verbessern wir die Erwerbsfähigkeit von Frauen und stärken den Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort in Österreich.“

 

„Die Pandemie hat uns in Sachen Gleichstellung deutlich zurückgeworfen. Viele systemrelevante Branchen sind durch weibliche Arbeitskräfte geprägt, die in dieser Zeit ganz besonders gefordert waren. Gleichzeitig wissen wir, dass die zusätzliche unbezahlte Care- Arbeit, in den meisten Fällen von Frauen übernommen wurde und damit ihre Einkommenssituation wieder verschlechtert hat. Um Frauen mit diesen Herausforderungen nicht alleine zu lassen, ist eine gezielte Frauenförderung in Richtung Weiterbildung unerlässlich“, so die Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend, Medien und Integration, MMag.a Dr.in Susanne Raab.

 

https://fairplusservice.at

https://oesb.at

https://www.abzaustria.at/

https://bma.gv.at

https://esf.at

 

 

Metabericht – Zusammenfassung Datenanalysen FairPlusService

Ergebnisse bei 40 % der Analysen bzw. 31 beratenen Betrieben (nicht repräsentative Stichprobe der Grundgesamtheit) Lena Fuchs-Bouvier, Ingrid Pecher, ÖSB Studien & Beratung, Bettina Behr, ÖSB Consulting

Im Zuge der GoBESTRAs-Analyse (Gleichstellungsorientierte Belegeschaftsstrukturanalyse) wurden die erhobenen Mitarbeiter*innen-Daten einer quantitativen Gesamtauswertung (Meta- Analyse) zu folgenden Schwerpunkten unterzogen:

  • Reifegrad der Unternehmen hinsichtlich Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung/Frauenförderung, Gleichstellung/Integration
  • Ansatzpunkte für Höherqualifizierung und Gleichstellung diverser Bildungs- und Qualifikationsniveaus
  • Potenziale und Empfehlungen für die Beratung

Erkenntnisse

Von den Regionen (ARL, IVS, SKG, WWN)* hat das IVS* mit 45 % den größten Beratungsanteil. 29 % der beratenen Betriebe entstammen Gastgewerbe/Beherbergung, Dienstleistung (v. a. Reinigung), gefolgt von Handel/Instandhaltung/Reparatur (ein Fünftel), Gesundheits- und Sozialwesen (10%). Weiters: Verarbeitendes Gewerbe, sonstige Dienstleistungen. 90% der Betriebe sind KMU (unter 250 Beschäftigte). Der Anteil geringqualifizierter Frauen (max. Pflichtschulabschluss) bei den beratenen Unternehmen: 77%. Da die hohe Teilzeitquote (65%) Altersarmut begünstigt, können Betriebe bestärkt werden, Vollzeit anzubieten, Coachings (zu Familienvereinbarkeit) können Frauen dazu motivieren.

 

Reifegrad der Unternehmen bezüglich

  • Aus- und Weiterbildung für geringqualifizierte Frauen ist weiter zu fördern, da bisher selten
  • Personalentwicklung und Frauenförderung: Auf der höchsten Führungsebene sind Frauen generell unterrepräsentiert (39%). Lange Berufserfahrung kann jedoch zunächst fehlende formale Qualifikation ausgleichen. Unter den weiblichen Führungskräften findet sich bereits ein relativ hoher Anteil (21%) an niedrig Qualifizierten – jede 5. Frau ohne formalen Abschluss ist Führungskraft. Dies kann zur Motivation auch in Coachinggespräche aufgenommen werden. Weiters deutet dies darauf hin, dass die bereits betriebene Weiterbildung weiblicher Führungskräfte (35%) fortzusetzen ist. Qualifizierungsmaßnahmen (Weiterbildung, Laufbahnplanung) wurden bei einem knappen Viertel der analysierten Unternehmen jedoch noch gar nicht durchgeführt. Für die weitere Beratung sehr zu empfehlen sind daher neben dem verpflichtenden Gleichstellungsmodul U4, die Module U2 (Kompetenzenmatrix), U3 (Weiterbildungsvereinbarung) und U1(Vernetzung im Betrieb).
  • 93% der beratenen Betriebe sind mit der Unternehmensberatung in der Analysephase sehr zufrieden.

 

Warum Beratung zu Gleichstellung, Frauenförderung und Qualifizierung für Betriebe wesentlich ist:

  • um die Arbeitssituation für geringqualifizierte Mitarbeiterinnen zu verbessern
  • Förderung der Entwicklung/Integration benachteiligter und geringqualifizierter Frauen
  • Beratungsangebote für Mitarbeiterinnen fördern und professionalisiere

 

Zur beruflichen Entwicklung und Integration benachteiligter bzw. geringqualifizierter Frauen: Beim Reifegrad „Gleichstellung und Integration“ ist rund die Hälfte der Unternehmen der ersten Phase (Pionierphase) zuzuordnen. In der zweiten, der Differenzierungsphase, finden sich 39%. Den dritten Reifegrad, die Integrationsphase, haben nur 13% erreicht, kein Unternehmen wurde dem höchsten Reifegrad, der Assoziationsphase zugeordnet.

Fazit: Somit werden Unternehmen der Niedriglohnbranche auch künftig Beratung und Unterstützung zur verbesserten Gleichstellung brauchen, FairPlusService kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

 

Susanna Kuncic, ÖSB Consulting GmbH, FairPlusService Programmanagement fasst zusammen:

  • Ziele von FairPlusService
  • Fakten über das Projekt FairPlusService und
  • Einblicke in die Beratungsarbeit
  • Zwischenergebnisse

 

Ziele von FairPlusService sind…

  • Ermutigen und Ermöglichen von Aufstiegskarrieren durch Kompetenzaufbau
  • Arbeitgeber*innen verbessern ihre Personalsituation
  • Frauen gewinnen Berufsperspektive mit allen Vorteilen, wie eine unabhängige wirtschaftliche Existenz und Wertschätzung
  • FairPlusService zielt darauf ab, den Arbeits- und Fachkräftebedarf der Unternehmen (v.a. von KMU) zu decken und die Arbeitsbedingungen und Entwicklungschancen für Frauen zu
  • Im Projekt FairPlusService werden Betriebe aus klassischen Niedriglohnbranchen, die für unsere dienstleistungsorientierte Wirtschaft so bedeutend sind,
  • Tourismusbetriebe, Betriebe der Reinigungsbranche, Lebensmittelproduktion, Einzelhandel und Soziales und deren weibliche Beschäftigte sind die typischen Kundinnen und Kunden von FairPlusService. Sie sind nicht erst seit der Coronakrise Sie waren das schon immer, bisher nur im Stillen, unbedankt und unsichtbar.
  • Den Frauen, die in Berufen Reinigung, Pflege, Logistik, Service, Lebensmittelproduktion tätig sind, mehr öffentliche Sichtbarkeit und Wertschätzung zu verschaffen ist ein weiteres wichtiges Ziel von FairPlusService.

 

Fakten über das Projekt FairPlusService

  • Nach einer Pilotphase 2017-19 in der Reinigungsbranche und der externen wissenschaftlichen Evaluierung des FairPlus-Ansatzes wurde FairPlusService als Beratungsprogramm
  • Es handelt sich um einen Dienstleistungsauftrag nach einem EU-weiten Bieterverfahren, erteilt durch das Arbeitsministerium, ko-finanziert durch den ESF, des europäischen Sozialfonds
  • Beauftragt wurden die ÖSB Consulting und Subunternehmer*innen, wie ABZ*AUSTRIA und update-Training, als Expert*innen für Frauenförderung und niederschwellige
  • Die Investitionssumme beträgt insgesamt € 2,5 Mio über eine Projektlaufzeit von 34 Monaten in vor allem 4 österreichischen Regionen: Arlberg-Region, Salzkammergut, Industrieviertel Süd und Weinviertel-Wien-Nord
  • Davon gehen 60 %, also 1,5 Mio an 78 österreichische Arbeitgeberbetriebe für Analyse und Beratung und peer2peer Vernetzung
  • 16 % des Projektbudgets, 0,4 Mio kommen direkt beschäftigten Frauen zu Gute für Empowerment, Karrierecoaching und Weiterbildung.
  • Für Information der Öffentlichkeit und Projektmanagement stehen 20% der Projektsumme zur Verfügung
  • Im Projekt arbeitet ein Team aus 20 Personen, ca. 7 Vollzeitäquivalente Unternehmensberater*innen, Laufbahn-Coaches, Trainer*innen, Datenanalyst*innen, Kommunikator*innen, Projektmanagement und Organisator*innen
  • Aktueller Umsetzungsstand ca. 50 %, wir befinden uns knapp nach der Halbzeit der Projektlaufzeit von FairPlusService

 

Einblicke in die Beratungsarbeit in den Unternehmen

Die Beratungen der Unternehmen zielen darauf ab, die Gleichstellungskompetenz der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auszubauen. Denn Gleichstellungskompetente Betriebe sind erfolgreiche und attraktive Arbeitgeber*innen für engagierte Bewerber*innen und für kompetente Arbeits- und Fachkräfte.

Durch Empowerment, Weiterbildung und Entwicklung im Unternehmen werden aus formal geringqualifizierten Beschäftigten richtig gute Servicekräfte, verlässliche und motivierte Fachkräfte und Führungskräfte.

Das gelingt, wenn Unternehmen in ihre Mitarbeiter*innen investieren. Aufstiegschancen, gute Arbeitsbedingungen, Weiterbildung, Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Kommunikation im Unternehmen und nach außen sind gewinnbringende Investitionen der Unternehmen.

Jeder Betrieb ist anders und hat seinen „Eigensinn“, darum erarbeitet in FairPlusService jedes Unternehmen seine eigene Gleichstellungs- und Weiterbildungsstrategie. Ein Beispiel wird Ihnen eine Kundin von FairPlusService – Kokon, die Reha Bad Erlach GmbH – von FairPlusService hier heute erzählen können.

Der FairPlusService-Beratungsablauf gliedert sich in 3 Phasen und beinhaltet mehrere Bausteine.

Die Beratung startet mit einem Informationsgespräch zwischen Unternehmensberater*in und Unternehmensvertreter*in, dann folgt eine Unternehmensanalyse und die Beratungsphase. Das Ganze verteilt sich über einen Zeitraum von 4-8 Kalendermonaten. Über den Zeitraum verteilt finden im Unternehmen Interviews, Dokumentenanalysen, Arbeitssitzungen, Workshops und Präsentationen statt und die Berater*innen erarbeiten Checklisten, Abläufe und Unterlagen für die Unternehmen. Zusätzlich nehmen Führungskräfte und Mitarbeiterinnen des Unternehmens an Coachings, Kompakttrainings und an Austauschveranstaltungen mit anderen Unternehmen teil. Die Projektöffentlichkeitsarbeit präsentiert die Unternehmen als verantwortungsvolle und engagierte Arbeitgeber*innen und trägt so zum Employer Branding bei.

 

Zwischenergebnisse (des ersten Meta-Berichts zur Datenanalyse der Unternehmen)

Es ist Teil des Auftrages ein begleitendes Monitoring zu installieren. Der erste Zwischenbericht der Analysephase zur Projekthalbzeit liegt nun vor, eine Zusammenfassung ist in der Pressemappe zu finden. Für den Zwischenbericht wurden die einzelnen Analyseergebnisse von 31 Unternehmen einer Metadatenanalyse unterzogen und Betriebe wurden zu ihren Erfahrungen befragt. Alle Aussagen beziehen sich auf die Betriebe, mit denen in der FairPlusService-Unternehmensberatung gearbeitet wurde.

 

Von Teilzeit zu Vollzeit?

Von den weiblichen Beschäftigten arbeiten 65% in Teilzeit (nur rd. 11% in sehr geringem Stundenausmaß) Dabei ist es oft der Wunsch von Frauen vor allem wegen familiärer Verpflichtungen in Teilzeit zu arbeiten. Teilzeitarbeit ist ein Treiber von weiblicher Altersarmut. Hier können Betriebe dabei gestärkt werden, Frauen in ein höheres Beschäftigungsausmaß zu führen, neue Arbeitszeitmodelle zu etablieren und sie bei der Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen zu unterstützen.

 

Reifegrad der Unternehmen im Bereich Personalentwicklung & Frauenförderung

Hinsichtlich Reifegrad der Unternehmen im Bereich Personalentwicklung & Frauenförderung zeigen die Analyseberichte, dass fördernde Maßnahmen für die Zielgruppe der gering qualifizierten Frauen in weniger als einem Viertel der Unternehmen bisher stattfinden – es gibt also Entwicklungspotenzial.

 

Ansatzpunkt für Höherqualifizierung und Gleichstellung

Als Ansatzpunkt für Höherqualifizierung und Gleichstellung kann festgehalten werden, dass sich innerhalb der weiblichen Führungskräfte ein relativ hoher Anteil (21%) an niedrig Qualifizierten findet. Dies deutet darauf hin, dass die bereits erhöhte Weiterbildungsaktivität bei weiblichen Führungskräften fortzusetzen ist, da auch hier noch Aufholbedarf besteht.

 

 

Das Beispiel REHAKLINIK BAD ERLACH GmbH „KOKON“ (NÖ)


Rehabilitationszentrum, Industrieviertel Süd, 134 Mitarbeiter*innen, 80 Prozent weibliche Angestellte, davon 15 Prozent geringqualifizierte Beschäftigte.

Gerade Im Niedriglohnsektor (Reinigung, Service) war Weiterbildung bislang kein Thema, daher konnte FPS hier neue Impulse setzen. Auch hier wurde das Kompakt-Training „Erfolgreich kommunizieren“ sehr gut angenommen, wobei in erster Linie der situationsadäquate Umgang mit belasteten Klient*innen trainiert wurde.

Professionelles Beschwerdemanagement, Teambuilding und Teamverständnis waren ebenfalls Teil des Trainings, das sogar dazu anregte, Mitarbeiterinnen verschiedener Bereiche miteinander zu vernetzen.

Die Idee, Frauen zu fördern und ihre Qualifikationen zu verbessern, hätte das Unternehmen überhaupt erst dazu bewogen, am Projekt FPS teilzunehmen, so Karin Baumgartner, MSc, Pflegedirektorin der Klinik. Auch dem modulartigen Aufbau der Beratung und die gemeinsame Erarbeitung von Themen wie Personalrekrutierung und Mitarbeiter*innenbindung konnte sie viel abgewinnen.

Wobei FPS noch unterstützen konnte? „Vor allem in der Kommunikation mit anderen Berufsgruppen des Hauses, im Hinblick auf gemeinsame Besprechungen in der Führungsebene der Teamleitungen. Diese haben sehr davon profitiert und gelernt, sich selbst zu organisieren und interdisziplinär zu denken.“ Im Zuge des Projekts hätte man viel über die eigene Organisationsstruktur erfahren bzw. auch, wo es innerhalb des Unternehmens Verbesserungspotenzial gäbe. „Die gewonnenen Erkenntnisse in puncto Personalrecruiting, Mitarbeiter*innenzufriedenheit und Mitarbeiter*innenbindung sollen auf jeden Fall in unsere weiteren Überlegungen und Maßnahmen einfließen“, betont Baumgartner. Würde sie FairPlusService weiterempfehlen? „Ja, für Unternehmen ist das sicher sehr hilfreich und informativ.“ Zudem ist es gelungen, eine engagierte Reinigungskraft der Rehaklinik Bad Erlach durch Weiterbildung und Empowerment als Reinigungsleiterin zu qualifizieren. Das Beispiel zeigt deutlich, dass eine fundierte, gleichstellungsorientierte Unternehmensberatung den Grundstein legt, um nachhaltige Förder- und Weiterbildungsstrategien für Frauen im Betrieb zu entwickeln.

 

Zeit für echte Chancen. Zeit für echte Fortschritte.

„Wo ist der Haken?“ Viele Unternehmer*innen, die mit FairPlusService bisher in Kontakt gekommen sind, konnten es kaum glauben. Das kostenfreie Angebot – eine hochwertige Unternehmensberatung und maßgeschneiderte Coachings für ihre Mitarbeiterinnen durch professionelle Berater*innen – schien vielen zu gut, um wahr zu sein.

Fakt ist: Österreichweit können rund 80 Unternehmen an der Beratung teilnehmen und Chancengleichheit in ihre Betriebe bringen. FairPlusService wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Arbeit finanziert und mit bisher 63 abgeschlossenen Beratungsvereinbarungen (Stand November 2021) auch gut angenommen.

Das innovative Projekt, das von ÖSB Consulting, ABZ*AUSTRIA und Update Training durchgeführt wird, richtet sich an Unternehmen im Niedriglohnbereich. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden die mehrheitlich weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel, in der Reinigung, der Produktion oder der Pflege beklatscht. An der Situation der einzelnen Frauen, die oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, hat sich aber noch wenig geändert.

Hier setzt FairPlusService an: Im Fokus stehen die Weiterbildung und Höherqualifizierung der Mitarbeiterinnen. Die Berater*innen informieren auf Augenhöhe und erarbeiten nachhaltige Strategien für Kompetenzaufbau zur Verbesserung der Karrierechancen jeder Einzelnen. Die Erfahrung zeigt, dass oft wenige Schritte in Richtung mehr Gleichstellung und Chancen- gleichheit eine positive Veränderung und Aufbruchstimmung für das gesamte Unternehmen bedeuten. Konkret können etwa durch Qualifizierung erfahrene Hilfekräfte aus dem eigenen Unternehmen zu händeringend gesuchten Fachkräften werden, z. B. durch das Nachholen eines Lehrabschlusses. Oder: Verlässlichkeit und Motivation der Mitarbeiterinnen steigen durch gezieltes Coaching und Unterstützung wie z. B. durch Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

„Die Konsequenzen der Corona Pandemie dürfen keinen Rückschritt für Frauen am Arbeitsmarkt bedeuten”, betont Bibiana Klingseisen, Leiterin der Verwaltungsbehörde des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Bundesministerium für Arbeit. „Wir möchten mit dem ESF einen Beitrag zu Gleichstellung leisten und freuen uns daher besonders, dass FairPlusService genau in diesem Bereich ansetzt und Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen im Sinne der Chancengleichheit unterstützt.“

 

Fragen und Antworten zum FairPlusService


Was?

FairPlusService setzt zum einen auf gleichstellungsorientierte Unternehmensberatung, zum anderen auf Qualifizierung von Mitarbeiterinnen, um diesen Frauen eine stabile und existenzsichernde berufliche Zukunft, finanzielle Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die teilnehmenden Betriebe profitieren von der Förderung und Integration ihrer weiblichen Angestellten und leisten durch ihre Teilnahme einen aktiven Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt.

Für wen?

Die Angebote von FairPlusService richten sich an Unternehmen im Niedriglohnbereich wie Reinigung, Einzelhandel, Produktion, Gesundheitswesen, Tourismus und die dort beschäftigten Frauen, die angelernte Einfacharbeit ausführen und/oder über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen.

Wo?

Insgesamt können rund 80 Unternehmen in acht Bundesländern beraten werden, die Schwerpunktregionen sind: Wien Nord/Weinviertel, Industrieviertel Süd, Salzkammergut und die Arlbergregion.

Warum?

FairPlusService trägt zu gleichstellungsorientierten strukturellen Verbesserungen in den Betrieben bei. Drei Eigenschaften der Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen werden hervorgehoben: relevant, kompetent, wertvoll. Gleichstellung und Empowerment haben in zukunftsorientierten Entwicklungen hohe Relevanz. Die Bedeutung von Weiterbildung für Unternehmen und Mitarbeiterinnen müssen ebenso wie die Wertschätzung für system- und wirtschaftsrelevante Leistungen von Frauen in jenen Branchen aufgezeigt werden.

Ziel des Projekts ist weiters, eine Vernetzung der Unternehmer*innen und Stakeholder aus den jeweiligen Regionen und Branchen zu forcieren und den Informationsaustausch, das Aufspüren von Trends etc. durch Peer2Peer Veranstaltungen zu unterstützen.

Wie?

Der Ablauf der Unternehmensberatungen ist in Stufen gegliedert: Nach einem erfolgreichen Erstgespräch geht es in die Bedarfsanalyse. Dazu gehören Sensibilisierung hinsichtlich Gleichstellung, Standortanalyse, Bericht und Feedback zu Potenzialen und Risiken sowie die weitere Maßnahmenplanung.

Die Unternehmer*innen können aus 3 Paketen mit jeweils 3 Modulen wählen: Aus- und Weiterbildungsangebote (Vernetzung im Betrieb, Kompetenzenmatrix, Weiterbildungs- vereinbarung), Personalentwicklung und Frauenförderung (Job Day, Einsatzmobilität stärken, für alle verpflichtend: Gleichstellungsinformation und Sensibilisierung), Integration von benachteiligen Frauengruppen (Diversity Picknick, Vereinbarkeit Familie – Beruf – Privatleben, Rechtliches & Recruiting).

Bei den Beratungen und Coachings für Mitarbeiterinnen werden neue Perspektiven für Weiterbildung eröffnet und Arbeitssituationen gezielt verbessert. Kompetenzen, Talente und Potenziale werden sichtbar und nutzbar gemacht. Zugeschnitten auf den Bedarf steht für Mitarbeiterinnen zumindest ein Modul aus den zwei Paketen Aus- und Weiterbildung (Empowerment/Kompetenz Plus, „Lernen“, Lerncoaching) sowie Perspektiven- und Laufbahnplanung (Quali-Check, Mein Job – meine Karriere, Coaching Laufbahnplanung) zur Wahl, im Rahmen von Gruppen- oder Einzel-Coachings.

Case Management ist ein begleitendes Angebot, das in Anspruch genommen werden kann, um soziale, individuelle oder finanzielle Herausforderungen der Mitarbeiterinnen zu lösen.

Ergänzend dazu bietet FairPlusService auch Kompakt-Trainings an. Ein Bonus, der praxisorientiertes Wissen vermittelt, das sofort in den Arbeitsalltag integriert werden kann: Maximal 10 Teilnehmerinnen werden zu den Themen „Fachkommunikation Deutsch“, „Erfolgreich kommunizieren“, „Digitale Kompetenz“ oder „Gesundheit und Hygiene am Arbeitsplatz“ effizient und umfassend informiert.

Wer?

Das innovative Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit finanziert und ist somit für die teilnehmenden Unternehmen kostenfrei. ÖSB Consulting GmbH (Projektlead), ABZ*AUSTRIA (Leitung Projektkommunikation) und Update Training (Kompakt-Trainings) setzen FairPlusService engagiert um.

Wann?

Projektstart war im Juni 2020. Um sich ein umfassendes Bild über die aktuellen Bedürfnisse und Chancen der Unternehmen zu machen, wurde neben Dialog-Gesprächen eine österreichweite telefonische Erhebung durchgeführt, deren Ergebnisse die Beratungsangebote maßgeblich beeinflusste. Bis März 2023 wird mit und in den Unternehmen gearbeitet.

 

 

Hintergrundinformation zum ESF und zur IP Gleichstellung

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste und älteste (seit 1957) Finanzinstrument der Europäischen Union (EU) für Sozialpolitik und Investitionen in Menschen. Er zielt darauf ab, die Beschäftigungs-und Bildungschancen in der EU sowie den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu verbessern. Die Mittel aus dem Fonds werden direkt über die Mitgliedstaaten verwaltet und umgesetzt.

Im Förderzeitraum von 2014 bis 2020 standen Österreich mehr als 442 Millionen Euro (das sind 867 Millionen Euro insgesamt inkl. nationaler Ko-finanzierung)für Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekte zur Verfügung. Der wesentliche Schwerpunkt in Österreich liegt auf der sozialen Eingliederung insbesondere von benachteiligten bzw. von Ausgrenzung bedrohten Personengruppen.

Fast die Hälfte der Mittel wird in Bildung und lebenslanges Lernen investiert. Im Zentrum dieses Schwerpunktes stehen Bildungs- und Coaching-Maßnahmen zur Erleichterung des Übergangs Schule-Ausbildung-Beruf sowie Angebote, um Bildungsabschlüsse nachzuholen und das Qualifikationsniveau zu erhöhen. Ebenso investiert der ESF in die Eingliederung von Personen, die besonders von Armut bedroht sind, durch die Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit. Die Beratungs- und Beschäftigungsprojekte richten sich hauptsächlich an NEETS, Working Poor, und BezieherInnen von Sozialhilfe. Außerdem werden Betriebe mit Beratungen unterstützt zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zum Umgang mit dem demografischen Wandel.

Über das europäische Aufbauprogramm zur Abfederung der Folgen der Covid-19-Krise „REACT-EU“ werden außerdem zusätzliche Mittel auch für den ESF in Österreich bereitgestellt, um Personen zu unterstützen, die besonders von der Krise betroffen sind, darunter Jugendliche, Frauen und Arbeitssuchende.

Das Budget für die nächste Förderperiode 2021-2027 wird derzeit gemeinsam mit den rechtlichen Grundlagen und dem inhaltlichen Programm verhandelt. Priorität ist und bleibt gleiche Chancen für alle am österreichischen Arbeitsmarkt zu schaffen.

Um den FairPlusService Folder sehen zu können,
klicken Sie bitte auf “Datei downloaden”
gleich hier unten im Bereich “Download”:

Handseife selbst anmischen und Plastik sparen

Foto: “Blaue Helden Handseife” (privat) / Quelle: © dm & Blaue Helden

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Exklusiv bei dm: Handseife von Blaue Helden

Jeder Österreicher und jede Österreicherin benutzt im Jahr durchschnittlich rund vier Flaschen Flüssigseife. Das macht im Jahr rund 33 Millionen Stück – die meisten davon sind einmal verwendete Pumpspender.

Bei dm finden Kundinnen und Kunden bereits viele nachhaltigere Alternativen im Sortiment, so zum Beispiel feste Handseifen in Kartonverpackung oder Nachfüllbeutel, bei denen im Vergleich zu Spenderflaschen zwischen 60 und 80 Prozent weniger Plastik verbraucht wird. Das 2020 gegründete Unternehmen Blaue Helden bietet nun eine weitere Alternative an, mit der die gewohnte Anwendung von Flüssigseife nicht verändert wird.

Das Blaue-Helden-Prinzip: Die Seife ist in Form eines Pulvers in kleinen Sachets erhältlich und wird daheim mit Leitungswasser in wiederverwendbaren Pumpspendern aus 100 Prozent recyceltem Plastik zu Flüssigseife aufgelöst. Das spart Plastikmüll. Zudem ist das Produkt biologisch abbaubar und kommt ohne Mikroplastik aus.

Die Neuheiten von Blaue Helden sind exklusiv bei dm gelistet. Erhältlich sind ein Starterpaket mit wiederverwendbarer Flasche inkl. Pulver-Sachet ebenso wie einzelne Sachets zum Nachfüllen.

https://blauehelden.de/

https://www.dm.de/marken/blaue-helden

Beauty Blog Review


Absolut top – ich bin beigeistert! Als das Päckchen mit dem leeren Spender in die Redaktion geflattert ist, war ich erstmal skeptisch – Flüssigseife zum Selbermixen? Aber die Idee der Plastikmüllvermeidung und Nachhaltigkeit hat mich und meine beiden Töchter, 13 und 18 Jahre alt, neugierig gemacht.
Das Starter-Set besteht aus einer 300 ml Nachfüll-Flasche aus 100% recyceltem Plastik sowie einem Sachet Seifenkonzentrat (20 g) in der Duftrichtung “Fresh Lemongrass” zum Selbermischen. Die türks-blaue Flasche ist in einem hübschen, ebenso türkis-blauen Karton verpackt. Auf diesem kann man sehr gut Produktinfos, Gebrauchsanweisung, Anwendungshinweise und Inhaltsstoffe lesen. Hinten in dem Karton versteckt sich das Sachet, natürlich auch türkis-blau – optisch sehr ansprechend.
Das Mischen ist ganz einfach:
  • Flasche mit Wasser füllen (etwas weniger als 300 ml, sonst geht sich das Pulver nicht mehr aus),
  • Seifenkonzentrat hinzufügen,
  • Kräftig schütteln.
Ganz löst sich das Pulver nicht auf, man kann, wenn man möchte noch etwas umrühren.
Das Gel hat eine angenehme Konsistenz – nicht zu flüssig, nicht zu “zäh”. Und der Duft ist wunderbar – frisch, zitronig – wirklich gut. Die Reinigungsleistung ist sehr gut – die Hände fühlen sich sauber und frisch an. Aber auch die Pflegewikung ist durchaus gegeben, meine Hände (und auch die meiner Töchter) fühlen sich nach dem Einseifen nicht trocken oder rau an. Es ist nicht nötig, sich jedesmal danach die Hände einzucremen!
Und nicht zu vergessen die Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut: bei dm bekommt man das Starter-Set um 2,95 € (inklusive der dekorativen wiederverwendbaren Nachfüllflasche!). Ein Sachet gibt´s bei dm schon um 1,95 €!
Und ich bin neugierig auf mehr geworden: Es gibt ja noch einige Reinigungsprodukte von Blaue Helden bei dm, z.B. Bad- oder Glasreiniger. Die funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Alle zeichnet der Nachhaltigkeitsgedanke und der Wunsch nach Plastikvermeidung aus. Das ist für mich und vor allem auch für meine beiden Töchter ein ganz wichtiges Anliegen, schließlich geht es um die Zukunft unseres Heimatplaneten, der auch für unsere Kinder noch so schön und lebenswert sein soll wie er es für meine Generation war und ist.
Und was mir auch noch an dieser Idee gefällt: Der Einkaufskorb ist weniger voll und dadurch leichter! Ich schleppe wöchentlich Tonnen an Lebens-, Körperpflege- und Reinigungsmittel für meine 4-köpfige Familie und den Familien-Labrador an. Noch dazu jetzt in Home-Office-Zeiten. Da finde ich es super praktisch, anstatt schwerer Flaschen nur kleine Sachets und Tabs tragen zu müssen!
Absolute Kaufempfehlung!

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Fachhochschule Wiener Neustadt lädt wieder zum „Open House“ am 25.02.2022

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Praxisnaher Unterricht, innovative Forschungsarbeit und internationale Vernetzung: Das sind jene Attribute, mit denen die Fachhochschule (FH) Wiener Neustadt, die erste und älteste FH Österreichs, junge Menschen aus aller Welt zur Ausbildung anlockt. Derzeit sind an der FH Wiener Neustadt, die Außenstellen in Tulln, Wieselburg und Wien sowie das Forschungsunternehmen FOTEC betreibt, mehr als 4.500 Studierende aus 80 Nationalitäten inskribiert.

Die Hochschüler durchlaufen eines von 44 Bachelor- oder Master-Programmen in fünf angebotenen Fakultäten. Am stärksten nachgefragt ist die Studienrichtung „Wirtschaft“, gefolgt von „Technik“, „Gesundheit“, „Sport“ und „Sicherheit“. Seit ihrer Gründung 1994 hat die FH Wiener Neustadt mittlerweile mehr als 15.000 Absolventen ausgebildet.

Für Freitag, den 25. Februar 2022, lädt die FH Wiener Neustadt zu einem „Tag der Offenen Tür“ ein, an dem sich Interessenten über die angebotenen Bachelor- und Master-Studien informieren können. Beim „Open House“ stehen – im wahrsten Sinn des Wortes – alle Labors und Hörsäle der FH offen. Bei zahlreichen Vorlesungen und Workshops kann sich jeder Besucher ein Bild vom Leben auf dem Campus machen. (mm)

www.fhwn.ac.at/openhouse

Die akustische Visitenkarte

Foto, Fotocredit & Quelle: © Maja Schneider

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Serviceorientierte Kommunikation am Telefon nicht unterschätzen

 

von Maja Schneider*

 

Oft sind es nur Details, die einen guten von einem schlechten Gesprächsverlauf unterscheiden. Umso wichtiger ist es, die Stellschrauben zu kennen, um im entscheidenden Moment an ihnen drehen zu können. Vor allem eines sollte man dabei nicht unterschätzen: Das Telefon ist nach wie vor einer der wichtigsten Kommunikationskanäle – und deshalb zurecht die akustische Visitenkarte jedes Unternehmens.

 

Verkaufsorientierte und effiziente Kundengespräche zu führen, ist nicht einfach. Die Qualität der Gespräche steht allerdings in direkter Korrelation zu der Entwicklung des Umsatzes. Ein „falsches“ oder unkonzentriertes Telefonat – und der Kunde ist weg oder ein Interessent nicht mehr da. Kaum ein potentieller Neukunde, und ist er in dem Moment noch so interessiert, wird ein zweites Mal anrufen. Ein Spruch bewahrheitet sich auch hier immer wieder: „Es braucht Jahre, um einen Kunden zu binden, aber nur Sekunden, um ihn zu verlieren!“    

 

Sag es mit einem Lächeln

Von der Begrüßung bis zur Verabschiedung sind es häufig nur wenige Sekunden bis Minuten, in denen Mitarbeiter am Telefon einen hervorragenden – oder miserablen – Eindruck hinterlassen. Einen Eindruck, der weit über das persönliche Empfinden hinausgeht. Einen Eindruck, den letztendlich nicht nur der einzelne Mensch, sondern das Unternehmen als Ganzes hinterlässt. Jedes Telefonat kann so über einen verlorenen oder zukünftigen Stammkunden entscheiden. „Verkaufen“ Mitarbeiter also mit Spaß und Begeisterung „Ihr“ Unternehmen am Telefon, dann verkaufen sich Produkte oder Dienstleistungen hinterher oft fast von ganz alleine.

Treffen wir uns mit dem Team auf Online-Plattformen und in Meeting-Rooms, um uns zumindest virtuell zu sehen, findet die Kommunikation mit Kunden in beide Richtungen meistens entweder per Email oder Telefon statt. Bei der Entscheidung hinsichtlich des Kanals spielt schlicht und einfach die Zeitersparnis eine wichtige Rolle: Will ich als Kunde schnell etwas wissen, freue ich mich über einen direkten Ansprechpartner in der Hotline. Im B2B-Bereich überzeugt ebenfalls die Zeit: Statt unzähliger Emails, um ein Anliegen zu klären, und langwierig formulierter Sätze, um komplizierte Zusammenhänge einfach und verständlich darzulegen, kann ich am Telefon frei sprechen und Sachverhalte direkt auf den Punkt bringen. Auch ein Brainstorming und der Austausch von Ideen lassen sich am Telefon meist schneller und einfacher durchführen. Nicht zu unterschätzen die Empathie: Emotion sticht hier Information! Via Emails lassen sich nun einmal nur sehr schwierig Sympathien entwickeln bzw. Befindlichkeiten eindeutig erkennen.

 

Die Bedeutung des Telefons und eines Telefonats

Wir haben unser Smartphone inzwischen immer und überall bei uns. Trotz Emails, WhatsApp und Co. nutzen wir die mobilen Geräte immer wieder zum Telefonieren – oder um uns zumindest Sprachnachrichten zu senden. Erstaunlich (oder auch nicht), dass das Telefon als Kommunikationsmedium nicht an Beliebtheit und Bedeutung verliert. Das liegt u.a. daran, dass wir den menschlichen Kontakt brauchen und schätzen. Direkte Rückmeldungen machen einen schnelleren Austausch mit weniger Missverständnissen möglich. Einfach, rasch und unkompliziert stellen wir eine Verbindung her. Warum diese Verbindung also nicht auch dazu nutzen, um einen Neukunden vom ersten Augenblick an für das Unternehmen zu gewinnen und aus zufriedenen Kunden begeisterte Stammkunden zu machen. Übrigens: Das funktioniert auch bei reklamierenden Kunden, aber das würde hier zu weit führen.

Jedes Telefonat birgt Chancen und Risiken! Permanent zu reden, schadet ebenso wie keine Fragen zu stellen. Während eines Telefonats mit dem Kollegen sprechen, kommt beim Gesprächspartner am Telefon ebenso nicht gut an wie den Namen des Anrufers nicht einmal zu erwähnen. Eigentlich selbstverständlich ein No-Go, aber immer noch gerne gemacht: Trinken (nur übertroffen durch Essen) am Telefon, hörbares Gähnen oder nach dem Auflegen festzustellen, dass man weder Namen noch Kontaktdaten notiert hat.

 

Tele-Ton, weil der Ton am Telefon die Musik macht!

Dass man ein Lächeln am Telefon hören kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. Neben einer positiven Wortwahl und kurzen verständlichen Sätzen, ist vor allem eines noch viel entscheidender: Die Stimme, also der Tele-Ton. Weil man am Telefon wirklich ALLES hört (und damit sind nicht der Kollege oder die Umgebungsgeräusche gemeint, sofern man keine Kopfhörer mit Rauschunterdrückung nutzt), ist ein angebrachter Tonfall entscheidend. Das Gegenüber merkt also sehr schnell, ob der Gesprächspartner am Telefon besorgt oder erfreut, gestresst oder begeistert, interessiert oder genervt, gleichgültig oder sogar abwehrend ist.

Wie wäre es stattdessen einmal damit, die Schwingungen des Gegenübers aufzunehmen und diese – je nachdem, entweder positiv rückzukoppeln oder negativ ins Positive umzuwandeln? Leicht gelingt dies, indem man beispielsweise das Sprechtempo des Anrufers aufnimmt und die eigene Redeintensität anpasst. Das gilt natürlich nicht, wenn das Gegenüber seinem Ärger lautstark Luft macht. Dann heißt es, durch Zuhören und geschickte Gesprächsführung erst einmal den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Apropos Lautstärke – diese lässt sich ebenfalls variieren und sowohl an das Gegenüber anpassen (wenn es das lieber etwas lauter oder leiser hätte) als auch als eigenes Steuerinstrument nutzen. Wird ein Angebot besonders spannend oder braucht man die ganze Aufmerksamkeit des Kunden, schadet es nicht, die Stimme eher etwas zu senken und die Lautstärke herunterzufahren. Am besten einfach selbst einmal ausprobieren und beobachten, was passiert. Oder sich im Unternehmen einen Sparringspartner suchen, mit dem man derartige Gespräche in unterschiedlichen Rollen auf einer vertrauensvollen Basis trainieren kann.

 

Die auditive Visitenkarte

Die Sendung „Undercover Boss“ erfreut sich bereits seit mehr als 10 Jahren großer Beliebtheit seitens der Fernsehzuschauer. Chefs, Manager und Führungskräfte namhafter deutscher Unternehmen machen sich dort verdeckt ein Bild von der Arbeit in ihrer Firma. Die dort übliche aufwendige Maske (die Typveränderung ist manchmal schier unglaublich) können sich Unternehmer sparen, wenn sie lediglich prüfen wollen, ob bei ihnen am Telefon alles gut läuft. Warum also nicht einfach mal im eigenen Unternehmen an verschiedenen Stellen (Zentrale, Verkauf, Service u.a.) anrufen?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: In vielen Unternehmen ist beim Großteil der Mitarbeiter das Verständnis für Serviceorientierung durchaus vorhanden. Verständlicherweise je nach eigener Persönlichkeit und Erfahrung in unterschiedlichen Reifegraden. So gesehen ist mehr oder weniger Luft nach oben, um zu erkennen, dass Zuhören, ein Telefongespräch aktiv führen, die passenden Worte finden und Kompetenz mit einem Lächeln vermitteln das A und O der Kundenbegeisterung und damit des Unternehmenserfolges ist.

 

Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Das gilt auch am Telefon. Verfügen Mitarbeiter dort über eine starke Kommunikationskompetenz und erprobte Rhetorik, können selbst aus vermeintlich komplizierten Anrufern und Anrufen begeisterte Kunden und umsatzstarke Aufträge entstehen. Die wichtigsten Werkzeuge dafür sind: ein gesunder Menschenverstand, die Kundenbrille und etwas Übung.

 

 

* Über die Autorin

Maja Schneider, Expertin für Kundenbegeisterung, ist Smiling Customer. Ausgebildet im Hotel liebt sie den Moment, wenn der Kunde erkennt, dass es um ihn geht. Mittlerweile unterstützt sie auch Unternehmen anderer Branchen dabei, den Service zu durchleuchten und auf das nächste Level zu heben.

 

https://www.smilingcustomer.de