Author: Alexa Szikonya

DYNAFIT: Neues Speed Set-Up für schnelle Tourengeher:innen

Foto: “Speed Touring Set-Up Damen” / Fotocredit & Quelle: © DYNAFIT

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Bei fordernden Skihochtouren oder Speed-Begehungen müssen sich Tourengeher:innen zu 100 Prozent auf ihre Ausrüstung verlassen können. Gleichzeitig benötigen sie ein optimales Gewichts-Performance-Verhältnis, um ihre Kräfte zu schonen und auch in technischem Gelände effizient unterwegs zu sein. 

 

Für den Winter 2022/23 liefert DYNAFIT die neue Speed Kollektion – die Highlights: der neue Blacklight Pro Ski und der Tourenskischuh TLT X.

Das durchdachte Speed Set-Up unterstützt anspruchsvolle Athletinnen und Athleten mit einem durchdachten System, bestehend aus Ski, Bindung, Fell, Tourenskischuh, Rucksack, Helm, Goggle sowie hochfunktioneller Bekleidung. Inspiriert vom Rennsport kombinieren die Entwickler:innen der Skitourenmarke High-End Materialien mit den neusten Technologien und cleveren Features für Geschwindigkeit ohne Kompromisse. 

Wir haben die neuen Speed Touring Set-Ups mit allen Details der Produkt-Highlights der Kollektion für Sie zusammengefasst – jeweils für Damen und Herren: 

 

https://www.dynafit.com/de-at

 

https://www.dynafit.com/de-at/damen

FreerideTestival: Szene Event erstmals mit 4 Stopps im Winter 2022/23

Foto: “Test-Equipment, Workshops & Pulverschnee sind beim FreerideTestival Programm” / Fotocredit: © Patrick Bätz / Quelle: FreerideTestival

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Das größte Freeride-Testevent Europas geht 2023 mit vier sensationellen Freeride-Destinationen in die neunte Runde: Beim Auftakt im Februar gastiert das FreerideTestival zum ersten Mal am Stubaier Gletscher. Die weiteren Stopps im März verwandeln Warth-Schröcken, Saalbach und Hochfügen für jeweils ein Wochenende in den Place-to-be für alle Freerider:innen. Rund 50 Aussteller namhafter Marken stellen dort ihre Produkt-Neuheiten für die Saison 2023/24 nicht nur vor, sondern auch zum kostenlosen Testen bereit. An den Tour-Wochenenden dürfen sich Off-Piste Fans außerdem auf Workshops, gemeinsame Touren und Afterhour-BBQs freuen.

 

Unter dem Motto „Erlebe Freeriden“ bietet das FreerideTestival 2023 an vier Wochenenden das perfekte Set-Up für Freerider:innen: 50 Brands, die in der Szene Rang und Namen haben, stellen ihre Equipment-Neuheiten zur Verfügung. Neben den brandneuen Produkten warten verschiedene Side-Events wie Workshops, Kurse, gemeinsame Touren und Safety-Trainings auf die Teilnehmer:innen. Bei der Afterhour auf dem Event-Gelände klingt der Freeride-Tag entspannt aus. Bei guter Musik und BBQ tauschen Powder-Fans die Erlebnisse des Tages aus und können die Neuheiten diskutieren. Freeride-Profis wie Sandra Lahnsteiner und Roman Rohrmoser sind vor Ort und geben Tipps. 

Teilnehmen kann jede/r, die kostenlose Anmeldung ist ab 1. November 2022 unter www.freeride-testival.com geöffnet.

 

Termine & Tourstopps des FreerideTestivals im Winter 2022/23:

  • 11. und 12. Februar 2023: Stubaier Gletscher
  • 4. und 5. März 2023: Warth-Schröcken am Arlberg
  • 11. und 12. März 2023: Saalbach
  • 25. und 26. März 2023: Hochfügen im Zillertal

 

https://www.freeride-testival.com/

 

https://www.youtube.com/watch?v=oG7cH-xno08

SUNLIGHT: Tipps für das perfekte Wintersport-Wochenende im Reisemobil

Foto: “” / Fotocredit: © SUNLIGHT_Rohrbacher / Quelle: SUNLIGHT

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Tipps für Berghütten-Feeling im Reisemobil

 

Von der gemütlichen Berghütte direkt auf die Skipiste – hört sich traumhaft an und ist es sicher auch. Doch die Umsetzung gestaltet sich oft schwieriger als gedacht. Passende Hütte finden, Verfügbarkeit checken, Aufstieg arrangieren, Gepäck schleppen… Wieso also nicht einfach das Reisemobil zur Berghütte machen? Wer sich gut vorbereitet mit dem Camper Van oder Reisemobil ins Winter Wonderland aufmacht, den erwarten Wintersporttage mit Berghütten-Feeling und Abenteuer.

 

SUNLIGHT Adventure Crew Mitglied Oli Dorn ist im Sommer auf den Trails und im Winter mit dem Snowboard am Berg unterwegs. Bei aller Action tagsüber, sollte auch das Ambiente passen. Der gelernte Zimmermann und erklärte Ästhet weiß, wie man sein Reisemobil in eine Berghütte verwandeln kann – als wohliges Basecamp direkt an der Piste.

 

Seine Tipps:

 

#1 Der richtige Stellplatz ist das A und O
Wer ein Reisemobil oder einen Camper Van besitzt oder für den Skiurlaub leiht, sollte vorher seine Erwartungen an Urlaubsziel und Campingplatz-Ausstattung definieren. Ist ein Familienurlaub neben Rodelbahn und Anfängerhügel geplant, oder sucht man den idealen Platz nahe der Traum-Powderhänge?

Egal ob Tourengeher, Alpinskifahrer oder Winterwanderer – ob letztendlich der Skiraum, das Wellnessangebot oder die Nähe zum nächsten Skigebiet ausschlaggebend sind – wer im Vorfeld klare Vorstellungen hat, findet schnell den idealen Stellplatz. Bei der Suche hilft beispielsweise Pincamp, das Camping-Portal des ADAC. Hier kann man sich Wintercampingplätze für jede Region anzeigen lassen und erhält alle wichtigen Informationen.

Folgende Ganzjahres-Campingplätze bieten tolle Stellplätze direkt am Skigebiet:

Camping Pradafenz in Churwalden, Schweiz
RinerLodge, Davos, Schweiz
Caravanpark Sexten, Südtirol, Italien
Sportcamp Wolferlgut, Österreich
Camping Sölden, Österreich

Oli Dorn verreist im Winter am liebsten ins Engadin: „Ich fahre mit meiner Familie gerne auf den 356-Tage Campingplatz Morteratsch. Der bietet alles, was man sich als Wintersportler:in nur wünschen kann. Die Skigebiete in der Umgebung sind alle mit dem kostenlosen Skibus erreichbar. Nach einem langen Pistentag kann ich mein Snowboard in den Skiraum stellen. Dann geht es ab in die Sauna – inklusive Blick auf die Berninagruppe.“

 

#2 Aufrüsten und Ausrüsten
Wer im Winter unterwegs ist, ben tigt ein wintertaugliches Fahrzeug –
ausgestattet mit einer Heizung und Kälteisolierung, wie es bei allen SUNLIGHT Fahrzeugen der Fall ist.

„Wer Skiurlaub mit Vanlife kombiniert, muss passende Schneeketten dabeihaben. Außerdem habe ich mir angewöhnt, immer elektrische Skischuhtrockner mitzunehmen – die lassen sich leicht im Reisemobil oder in der Heckgarage anschließen und der nächste Ski- oder Snowboard-Tag startet mit trockenen Füßen.“

 

#3 Kokolores fürs Hütten-Feeling
Um die Abende gemütlich ausklingen und das gewisse Hütten-Feeling aufkommen zu lassen, ist das Reisemobil schnell umgestaltet. Eine kleine Feuerschale vor dem Fahrzeug, ein Windlicht oder das SPIN-Tischfeuer der Allgäuer Marke Höfats sorgen für ein perfektes Ambiente. Dazu noch kuschelige Decken und im Fahrzeuginneren natürlich unbedingt Lichterketten.

„Für mich hat das Wintercamping seinen ganz speziellen Reiz. Im Sommer hält man sich so viel wie möglich draußen auf, im Winter ist mein SUNLIGHT T 68 noch viel mehr mein Nest. Draußen die Dunkelheit, die Stille, die kalte Luft, drinnen mein warmes, wohliges Zuhause mit Hüttenfeeling – genau da, wo ich stehen will und das ist bestenfalls genau da, wo der Schnee perfekt ist…“

 

www.sunlight.de

 

Über Sunlight


Die Sunlight GmbH entwickelt und vertreibt Reisemobile, Vans und Camper Vans im Einstiegssegment. Die Marke verkörpert Dynamik, pure Abenteuerlust, sportliche Aktivität und außergewöhnliche Erlebnisse. Sie ist genau auf die Ansprüche von modernen, aktiven Menschen zugeschnitten, die flexibel und gleichzeitig komfortabel in einem sportiven Design reisen möchten. Alle Sunlight-Fahrzeuge bieten Spitzenqualität und modernste Technik. Die Sunlight GmbH ist ein Unternehmen der Erwin Hymer Group.

100%: Kalifornische Kult-Marke launcht ihre erste Snow Goggle-Kollektion

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: © 100%

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Es ist Zeit, die Dinge klarer zu sehen! 100% launcht seine erste Snow Goggle-Kollektion mit der Vision einer verbesserten Sicht im Wintersport. Klare Konturen, kontrastreiche Umgebung – bei Schneesturm und Nebel, bei strahlender Sonne wie bei Flutlicht. Die kalifornische Kult-Marke ist mit ihren innovativen Goggle-Designs seit Jahrzehnten ein Impulsgeber der Branche. Mit der ersten Snow-Kollektion erlebt nun der Wintersport einen Bruch mit allem Dagewesenen: 4 Skibrillen mit eigenständigem Design und revolutionären Technologien.

 

100% ist eine ikonische Marke, das Californian Cool Cat, unabhängig und disruptiv, mit eigenständigem Style und hunderprozentigem Einsatz.100% ist eine Marke für Sportler:innen mit starkem Charakter und absoluter Passion, für den dreifachen Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan und MTB-Olympiasiegerin Jolanda Neff, für den fünffachen Downhill-Weltmeister Loïc Bruni und den vierfachen Biathlon-Olympiasieger Johannes Thingnes Boe – und jetzt auch für X-Games Stars und Big Air-Artisten wie Zoi Sadowski-Synnott, Laurie Blouin und Dusty Henrickson.

 

100% geben. 100% sehen.
Die Wurzeln der Marke liegen im Motocross-Sport. In den 1980ern formierte sich das Team, um Ausrüstung zu entwickeln, die durch hundertprozentige Zuverlässigkeit hunderptozentigen Spaß garantiert. Es ging darum, stets alles zu geben, für den Sport, für die Sportler:innen – und darum geht es bis heute. Inzwischen ist 100% einer der prägendsten Radsportmarken und ab jetzt auch die Brand, die mehr Klarheit in den Wintersport bringt! Bei den vier Goggle-Modellen haben die Kalifornier den Status quo komplett hinterfragt und neue Ansätze verfolgt. Herausgekommen sind Technologien und Designs, die auf dem Skibrillen-Markt für einige Furore sorgen werden.

Unter anderem präsentieren die Kalifornier die 3DPlane™ Molded Lens Technology, eine einzigartige Form, die eine nahtlose Verbindung von Scheibe und Brillengehäuse schafft. Die Struktur wird dadurch hochrobust. Zudem sind alle 100% Skibrillen dank einer hydro- und oleophoben Beschichtung “immun” gegen Kratzer, Dreck und Feuchtigkeit – ein Schutzschild, das sich bereits dort bewährt hat, wo es richtig zu Sache geht: im Motocross-Sport.

Die Ultra HD-Technologie setzt auf ein bruchsicheres und stoßfestes Polycarbonat, das speziell für eine optische Verzerrungsfreiheit geformt wurde. Das Ergebnis ist ein Glas, das für maximalen Schutz sorgt und gleichzeitig selbst bei schwierigen Wetterverhältnissen eine klare und präzise Sicht gewährleistet. Dazu filtern die HiPER-Objektive bestimmte Farbwellenlängen heraus, um den Kontrast und die Schärfe zu erhöhen. 

 

 

Die 4 Goggle-Modelle:

Die NORG ist das technische Highlight der neuen 100%-Linie, speziell entwickelt für alle Wintersportler:innen, die bei jedem Wetter am Berg sind und dabei die unterschiedlichsten Sichtbedingungen vorfinden. Eine der zentralen Innovationen ist das Gravit8TM-System mit acht magnetischen Kontaktpunkten, das den Austausch der Scheiben super simpel und sicher macht ohne dabei Abstriche bei der präzisen Optik und der Rigidität der Struktur zu machen.

 

Die SNOWCRAFT setzt neue Maßstäbe in Sachen Skibrillen-Performance: maximaler Schutz, extreme klarer Blick und viel Komfort dank mehrlagigem Schaum mit feuchtigkeitstransportierendem Mikrofleece. Eine extrem stylishe Oversize-Variante gibt es mit der SNOWCRAFT XL ebenfalls – dabei sind die Scheiben der beiden Goggles kompatibel. 

Backcountry, Park oder Piste – die OKAN ist ein Top-Allrounder mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Höhe schützt die High Altitude Lens Technology vor Linsenverzerrung durch Druckentlastung, die Temperaturregulierung des Raums zwischen den zwei Gläsern verhindert ein Beschlagen und die bruchsichere, 2 mm starke Scheibe ist spritzgegossen.

 

Mit unserer ersten Skibrillen-Kollektion schlagen wir ein neues 100% Kapitel auf“, sagt Gwen van Lingen, VP of Global Marketing and Sales bei der Marke. „100% steht für den Mut, Dinge komplett anders anzugehen. Bei uns geht es um kreatives Design, frische Ansätze und die Entwicklung neuer Technologien. Die Snow-Goggles sind wieder ein klarer Game Changer. Für uns war der Wintersportmarkt ein besonders spannendes Spielfeld, weil der Status quo so akzeptiert scheint und wenige Innovationen hervorgebracht hat. Wir haben all das hinterfragt und entsprechend werden unsere Goggles sicherlich für Furore sorgen.

 

https://www.100percent.com/

Erstes Skitouren-System speziell für Kinder und Jugendliche am Markt

Foto: “Youngstar Kollektion” / Fotocredit & Quelle: © DYNAFIT

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Der Nachwuchs geht ab Winter 22/23 genauso leicht, sicher und effizient wie die Erwachsenen auf Skitour: Mit der Youngstar Kollektion liefert DYNAFIT das erste Skitouren-System, das speziell auf die Bedürfnisse und die Anatomie von Kindern und Jugendlichen abgestimmt ist. Die Zeiten von schweren Alpinschuhen, umfunktionierten Pistenski und Bindungsadaptoren sind damit endgültig passé. Mit dem Youngstar System können die Kleinen den Skitourensport spielend leicht für sich entdecken und sind von Kopf bis Fuß sicher (aus)gerüstet unterwegs. So wird das Tourengehen zum Freizeitabenteuer für die ganze Familie.

 

Das DYNAFIT Youngstar System umfasst kindgerechte Hardware sowie eine funktionale, stylische Apparel Kollektion und ist ab dem Winter 22/23 im Handel erhältlich. Im Fokus aller Produkte stehen Sicherheit und einfache Handhabung für einen kindgerechten Einstieg in die Welt des Tourengehens. Die Youngstar Kollektion wird von DYNAFIT subventioniert und kann dadurch zu einem besonders attraktiven Preis angeboten werden. 

Die Highlights der Youngstar Kollektion:

 

Der Youngstar Boot ist der erste vollwertige Tourenskischuh für Kinder und Jugendliche und überzeugt mit geringem Gewicht und intuitiver Handhabung. Er ist speziell auf die Anatomie der Nachwuchstourengeher abgestimmt und bereits ab Größe 21.5 (MP) erhältlich. Bergauf garantiert der Schuh eine natürliche und vor allem kraftsparende Gehbewegung bei einem sensationell leichten Gewicht von nur 930 Gramm. Wie alle DYNAFIT Tourenskischuhe ist der Youngstar Boot in Handarbeit im italienischen Montebelluna gefertigt und besitzt die DYNAFIT Lifetime Guarantee, die für die Lebensdauer eines Skitourenschuhes gilt.


Gewicht: 930 Gramm
UVP: 390 Euro


 


Mit dem Youngstar Ski Set liefert DYNAFIT ein perfekt abgestimmtes, vormontiertes System aus Ski, Bindung und Fellen, das ab 120 cm Länge erhältlich ist. Einfach auspacken und schon kann es losgehen – ohne ein Gramm zu viel und absolut sicher! Der Youngstar Ski ist fehlerverzeihend und einfach zu steuern, damit die Kids sowohl auf der Piste als auch im Gelände gut zurechtkommen. Montiert ist die Rotation 7 Bindung mit patentierten Rotationsvorderbacken – die DYNAFIT Pin-Sicherheitsbindung für Kinder und Jugendliche. Die Rotation 7 kann frontal und seitlich auf Auslösewerte von 2,5 bis 7 eingestellt werden und ist damit auch für sehr leichte Tourengeher:innen geeignet. Wie alle DYNAFIT Bindungen ist die Rotation 7 in Deutschland hergestellt und besitzt eine lebenslange Garantie. Komplettiert wird das Youngstar Ski Set durch Qualitätsfelle aus dem Hause POMOCA, die im Aufstieg optimalen Grip bieten und gleichzeitig reibungslos nach vorne gleiten.


Gewicht: 1.743 Gramm (130 cm)
UVP: 700 Euro


 


Die Nachwuchstourengeher vor Kälte, Wind und Wetter optimal geschützt sind, darf eine hochfunktionale Apparel Linie natürlich nicht fehlen. Die neue Youngstar INFINIUM Insulation Jacke bietet 2in1: Durch die Verwendung des GORE-TEX INFINIUM Materials mit Windstopper Technologie ist die Jacke wetterbeständig und bietet zuverlässigen Schutz vor Wind und Schnee. Die zusätzliche Primaloft Wattierung sorgt für angenehme Wärme an kälteren Tagen und bei der wohlverdienten Gipfelpause.


Größen: 128 – 164
Gewicht: 299 Gramm
UVP: 200 Euro

 

 

https://www.dynafit.com/de-at/kinder

 

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Reizdarmsyndrom: Wege zur Diagnose und wie man am besten damit umgeht

Foto: “Dr. Corinna Geiger” / Fotocredit & Quelle: © Photo Simonis

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Ärztin und Gesundheitsportal DocFinder geben Tipps zum Umgang mit Krankheit

 

Krämpfe, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfungen oder überfallsartiger Durchfall zeichnen das Krankheitsbild Reizdarmsyndrom. Die Beschwerden unterscheiden sich, was Diagnose und Behandlung erschwert. Weltweit sind schätzungsweise 11 Prozent der Bevölkerung betroffen, Frauen deutlich häufiger als Männer. Die Aussichten auf eine vollständige Heilung sind jedoch in den meisten Fällen gering. Gemeinsam mit Dr. Corinna Geiger, Fachärztin für Innere Medizin, klärt das Gesundheitsportal DocFinder über das breite Spektrum des Krankheitsbildes auf, nennt Ursachen sowie Behandlungsoptionen und informiert darüber, wie man mit Symptomen bestmöglich umgehen kann.

Es ist unklar, wie viele Menschen in Österreich tatsächlich vom Reizdarmsyndrom betroffen sind. Denn das Krankheitsbild äußert sich komplex: Aus medizinischer Sicht spricht man erst von einem Reizdarm, wenn die Beschwerden über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten andauern und die Lebensqualität dadurch eingeschränkt wird. Zumal sich Symptome bei Betroffenen individuell verschieden äußern, wodurch Diagnosen häufig erst spät oder falsch gestellt werden. Bei Routineuntersuchungen ist der Reizdarm nicht auf dem Radar, einen organischen Befund gibt es nicht. Auch können sich Beschwerden im Krankheitsverlauf verändern, was wiederum die Symptombekämpfung verkompliziert. Und es gibt noch ein Problem: Das Thema Stuhlgang ist meist tabu.

 

Bauchschmerzen als Überlebensfaktor

„Das Reizdarmsyndrom ist durch eine gestörte Darmfunktion gekennzeichnet und kann diverse Verdauungsprobleme verursachen. Eine einzelne, eindeutige Ursache für dessen Auftreten gibt es grundsätzlich nicht, meist spielen mehrere Faktoren zusammen“, so Gerald Timmel, Geschäftsführer des Gesundheitsportals DocFinder. „Man definiert das Syndrom als Störung der Darm-Gehirn-Achse, das heißt die Kommunikation zwischen unserem Darmnervensystem und dem Gehirn läuft hier ein wenig schief. Dazu kommt, dass unser Gehirn Bauchschmerzen sehr ernst nimmt, da sich das im Laufe der Evolution bei Lebensmittelinfektionen als überlebenswichtig herausgestellt hat. Mit zunehmender Dauer der Beschwerden finden sich auch vermehrt sensible Nervenfasern in unserem Magen-Darm-Trakt, sodass die Schmerzwahrnehmung verstärkt wird“, erklärt Dr. Corinna Geiger, Fachärztin für Innere Medizin in Wien. Auch ein verändertes Mikrobiom im Darm sowie chronischer Stress, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder genetische Faktoren können als Mit-Ursachen eines Reizdarms identifiziert werden. So unangenehm all das für Betroffene zweifelsfrei ist, kann Dr. Geiger doch auch beruhigen: „Das Reizdarmsyndrom kann die Lebensqualität zwar sehr einschränken, die Erkrankung per se ist aber nicht gefährlich. Das heißt, der Darm nimmt keinen Schaden – es ist einfach nur wahnsinnig lästig.“

 

Diagnose nach dem Ausschlussprinzip

Jahrelang diagnostizierten viele Experten frühzeitig und oft auch fälschlicherweise Stress als Hauptauslöser, weil beim Reizdarmsyndrom keine organischen Auffälligkeiten vorliegen. Demnach ist eine einzige Untersuchung unzureichend, Schritt für Schritt müssen andere Krankheiten systematisch ausgeschlossen werden. Dabei hängen Magen-Darm-Beschwerden besonders häufig mit Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten oder chronischen Erkrankungen wie Morbus Chron zusammen, weswegen sich Betroffene einem umfassenden Prozedere unterziehen müssen: Allergietests, Ultraschalluntersuchungen, Magen- und Darmspiegelungen und Untersuchungen des Organgewebes. Die Diagnose erfolgt dann nach dem Ausschlussprinzip: Erst wenn sich keine anderen Krankheiten, Allergien, Viren oder sonstiges vorfinden lassen und die Symptomatik die Kriterien erfüllt, wird das Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Dieser lange Weg wird von vielen Betroffenen als zusätzliche Belastung empfunden – was Symptome verstärken kann.

 

Nicht nur eine körperliche Herausforderung

Denn gravierende Verdauungsprobleme wirken nicht nur auf den Körper, sondern häufig auch auf die Psyche, wie Dr. Geiger weiß: „Es kann passieren, dass sich Betroffene gar nicht mehr aus dem Haus trauen – sei es, weil sie schmerzhafte Blähungen zurückhalten müssen oder sich nicht sicher sind, rechtzeitig eine Toilette zu finden. Der Stress trägt noch zusätzlich zu den Magen-Darm-Beschwerden bei, was wiederum noch mehr Stress auslöst. Aus diesem Teufelskreis herauszukommen, kann für Patienten sehr schwierig sein.“ Vom Reizdarmsyndrom Betroffene schämen sich häufig, wenn sie berufliche sowie private Verpflichtungen aufgrund starker Beschwerden absagen müssen. Denn über Unannehmlichkeiten wie laute Blähungen oder überraschenden Durchfall wird meist nicht gerne gesprochen. Als Tipp zum Umgang mit dem mühsamen Thema rät Dr. Geiger: „Das Wichtigste ist, dass man seinen Körper so akzeptiert wie er ist. Man kann etwas gegen die Symptome tun und man kann lernen, mit den Schwankungen des Darms etwas gelassener umzugehen.“

 

Mehrere Behandlungsansätze

Weil das Reizdarmsyndrom ein heterogenes Krankheitsbild ist und zahlreiche Ursachen sowie Symptome haben kann, gibt es auch ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Doch welche konkreten Optionen im Einzelfall welchen Effekt erzielen, kann nicht vorhergesagt werden, zu individuell äußern sich die Beschwerden bei Betroffenen. Weit verbreitet sind aber einige erprobte Ernährungskonzepte, welche die Schmerzwahrnehmung beeinflussen können. Dr. Geiger: „Die bekannteste und erfolgreichste Form ist die Low-Fodmap-Diät, deren Name für fermentierbare Oligo-, Di- und Monosacharide sowie Zuckeralkohole steht, die von Darmbakterien gerne zu Gärungsprozessen herangezogen werden. Lässt man diese Zuckerverbindungen weg, geht es den meisten Patienten deutlich besser.“ Die Ärztin warnt jedoch davor, die Diät länger als sechs Wochen durchzuführen, da auch viele der „guten Bakterien“ im Darm Fodmaps benötigen. Einen weiteren Behandlungsansatz stellt die medikamentöse Therapie dar: „Sie erfolgt symptomatisch, wobei wir beim Reizdarmsyndrom mehrere Typen unterscheiden: Den Schmerztyp, der vor allem unter Blähungen leidet, den Obstipationstyp, also Patienten die häufig eine Verstopfung haben und dann den Diarrhoe-Typ mit vermehrten Durchfällen. Das heißt, die Therapie erfolgt hier ganz individuell und soll insgesamt zu einer Entspannung der Situation beitragen, sodass eine Regulierung des Darms stattfinden kann und dieser wieder normal funktioniert“, so Dr. Geiger abschließend. 

 

https://www.docfinder.at/ 

 

Über DocFinder


Mit über sechs Millionen Anfragen von einer Million physischen Patienten pro Monat ist DocFinder eines der größten Gesundheitsportale des Landes und eine relevante Informationsquelle. Die Plattform wurde vor über zehn Jahren gegründet und spricht Patienten und Ärzte gleichermaßen an. Patienten haben die Möglichkeit, Ärzte online nach Fachrichtung, angebotenen Leistungen und geografischer Nähe zu suchen und nach einem Arztbesuch Feedback in Form einer Online-Bewertung sowie eines Erfahrungsberichts zu geben. Für Ärzte bietet DocFinder Praxismarketing an. Unabhängig davon nimmt die Plattform jeden Arzt mittels Basisdarstellung seiner öffentlichen Praxisdaten kostenlos auf.

qualityaustria Herzensprojekt: 10.000 Euro gehen an die Wiener Frauenhäuser

Foto: “Übergabe des symbolischen Schecks in Höhe von 10.000 Euro an die Wiener Frauenhäuser v.l.: Mag. Christoph Mondl (CEO Quality Austria), Ing. Mag. Horst Rode (Geschäftsführer, CFO FH Campus Wien), Susanne Deutsch (stv. Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser), FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Heimo Sandtner (Akad. Leiter und Rektor FH Campus Wien), FH-Prof. Mag. Dr. Elisabeth Haslinger-Baumann (Vizerektorin für Forschung und Entwicklung FH Campus Wien), Mag. Dr. Werner Paar (CEO Quality Austria)”
Fotocredit & Quelle: © Quality Austria

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FH Campus Wien wählte Spendenempfänger aus

 

Quality Austria hat eine neue gemeinnützige Aktion namens „Herzensprojekt“ initiiert, mit dem das Unternehmen ab sofort jährlich eine Spende von 10.000 Euro für sozial nachhaltige Projekte zur Verfügung stellt – der Spendenempfänger wird vom aktuellen Gewinner des Staatspreis Unternehmensqualität ausgewählt. Die FH Campus Wien durfte als Gewinnerin des Staatspreis Unternehmensqualität 2022 erstmals über die Mittelverwendung entscheiden: Die Wahl fiel auf den Verein Wiener Frauenhäuser.

 

Sozial nachhaltiges Agieren ist für Quality Austria nicht nur eine echte Herzensangelegenheit, sondern gleichzeitig auch Bestandteil ausgezeichneter Unternehmensqualität. Aus diesem Grund hat Quality Austria in diesem Jahr das „Herzensprojekt“ neu ins Leben gerufen, bei dem der jeweilige Staatspreissieger über die Vergabe einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an eine anerkannte und mit dem Spendengütesiegel ausgezeichnete Hilfsorganisation entscheiden darf. Das Geld dafür wird von der Quality Austria zur Verfügung gestellt. Die FH Campus Wien gewann heuer den Staatspreis Unternehmensqualität und wählte nun den Verein Wiener Frauenhäuser als Spendenempfänger aus.

 

FH Campus Wien setzt auf Frauenförderung

Horst Rode, Geschäftsführer und CFO der FH Campus Wien, ist überzeugt davon, die richtige Auswahl getroffen zu haben: „Wir haben uns für den Verein Wiener Frauenhäuser als Spendenempfänger des qualityaustria Herzensprojekts entschieden. Die FH Campus Wien ist selbst sehr darauf bedacht, Frauen in den unterschiedlichsten Projekten und Initiativen zu fördern und bei ihren Zielen nachhaltig zu unterstützen. So stärken wir die Gender- und Diversitätskompetenz unter Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden mit gezielten Einzelmaßnahmen. Zudem entwickeln wir eine Diversitätsstrategie für die gesamte Hochschule. Die Wahl des Spendenempfängers entspricht daher auch unserer eigenen gelebten Philosophie.“

Wertvolle Unterstützung für Wiener Frauenhäuser

Die stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, Susanne Deutsch, zeigte sich bei der Scheckübergabe erfreut darüber, dass die Entscheidung auf ihre Organisation gefallen ist: „In Zeiten, in denen die Inflation und damit auch alle Lebenserhaltungskosten steigen, freuen wir uns natürlich umso mehr, eine unerwartete Spende entgegennehmen zu können. Dadurch können wir die Situation von in Not geratenen Frauen unmittelbar weiter verbessern.“ Der im Jahr 1978 gegründete Verein betreibt mit November 2022 bereits fünf Frauenhäuser, in denen misshandelte und bedrohte Frauen Schutz finden. Zudem gibt es unter anderem eine ambulante Beratungsstelle, in der anonyme und kostenlose Hilfe angeboten wird.

 

Quality Austria initiierte Herzensprojekt

Die beiden Geschäftsführer der Quality Austria begründen die innovative Vergabemodalität des neu ins Leben gerufenen „Herzensprojekts“ wie folgt: „Es gibt zahlreiche förderungswürdige Projekte – und wir können leider nicht alle unterstützen. Daher haben wir uns gedacht: Wer kann wohl besser über die Mittelverwendung entscheiden, als ein Staatspreisgewinner?“, so Christoph Mondl, der gemeinsam mit Werner Paar die Geschäfte der Quality Austria führt. Paar erläuterte die Beweggründe für das soziale Engagement: „Sozial nachhaltige Unternehmensführung ist für die Quality Austria nicht nur eine echte Herzensangelegenheit, sondern mittlerweile auch Grundbestandteil vieler Normen sowie des EFQM Modells, anhand dessen die Unternehmensqualität bewertet wird. Mit unserer Initiative möchten wir den Fokus noch mehr darauf lenken.“

 

Auch im kommenden Jahr darf der Gewinner des Staatspreis Unternehmensqualität wieder über die Vergabe von 10.000 Euro durch die Quality Austria an sein „Herzensprojekt“ entscheiden.

Mehr Infos zum „Herzensprojekt“ der Quality Austria: www.staatspreis.com/herzensprojekt

 

www.qualityaustria.com

 

Quality Austria


Quality Austria – Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH ist die führende österreichische Instanz für System- und Produktzertifizierungen, Begutachtungen und Validierungen, Assessments, Trainings und Personenzertifizierungen sowie für das Austria Gütezeichen. Grundlage dafür sind weltweit gültige Akkreditierungen und internationale Zulassungen. Darüber hinaus vergibt das Unternehmen seit 1996 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) den Staatspreis Unternehmensqualität. Als nationale Marktführerin für das Integrierte Managementsystem zur Sicherung und Steigerung der Unternehmensqualität ist die Quality Austria impulsgebend für den Wirtschaftsstandort Österreich und steht für „Erfolg mit Qualität“. Sie kooperiert weltweit mit rund 50 Organisationen und arbeitet aktiv in Normungsgremien sowie internationalen Netzwerken mit (EOQ, IQNet, EFQM etc.). Mehr als 10.000 Kunden in knapp 30 Ländern und mehr als 6.000 Trainingsteilnehmende pro Jahr profitieren von der langjährigen Expertise des international tätigen Unternehmens.

Martina Hervath – holzhuber impaction

Foto: “Martina Hervath” / Fotocredit & Quelle: © holzhuber impaction

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Neue Social Media-Expertin bei holzhuber impaction


Mitte September 2022 hat die Wiener Marketing-Agentur holzhuber impaction Zuwachs bekommen: Martina Hervath verstärkt das Team als Social Media Managerin und Redakteurin. “In Martina haben wir eine junge, erfahrene Social Media-Expertin gefunden, die über den Tellerrand Social Media hinausblickt und sich durch ihre Neugier wunderbar in unser Hybrid-Team eingliedert”, so Thomas Holzhuber und Thomas Limbüchler, Managing Partners von holzhuber impaction.

Martina Hervath hat ihren Bachelor Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien absolviert. Gerade befindet sie sich in den letzten Zügen des dazugehörigen Masters. Hervath konnte bereits Erfahrungen in verschiedenen Redaktionen sammeln, zum Beispiel bei Radio Arabella oder dem ORF. Zuletzt war sie bei der ERGO Versicherung für das Social-Media- & Community-Management verantwortlich.

Mit der Anstellung bei holzhuber impaction betritt sie nun erstmals Agenturboden. Hervath bereichert das Team mit ihrer Expertise im Bereich Social Media, möchte sich aber in Zukunft auch im Webdesign und Online Performance Marketing weiterentwickeln. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die auf mich zukommen. Ganz besonders auf den bereichsübergreifenden Austausch mit Kolleg*innen und die Arbeit mit Kund*innen aus unterschiedlichen Branchen. So bleibt die Arbeit immer spannend. Mir liegt außerdem auf dem Herzen mit Empathie, Humor und Kreativität die besten Lösungen zu finden”, so Martina Hervath. 

 

https://www.impaction.at/

Über holzhuber impaction
Seit 1994 unterstützt holzhuber impaction Unternehmen in allen Bereich des digitalen Marketings und darüber hinaus – von der Analyse komplexer Sachverhalte, über die Ableitung strategischer Lösungen, bis hin zur exzellenten Umsetzung kreativer Ideen. Mit einem Gespür für Menschen und Bedürfnisse entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden Ideen, optimieren Prozesse und gestalten Lösungen mit “impact driven by action”. Was uns auszeichnet: Starke Beratungskompetenz, authentische Kreativität und zuverlässige Umsetzungen.

Halloween: der Spaß am Spuk – Wieso gruseln wir uns gerne?

Foto: “Halloween Kürbisse” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Die wandelnden Toten, gruselige Gespenster und von Dämonen heimgesuchte Domizile: Zu Halloween hat das Unheimliche Saison und alles rund um Horror steht hoch im Kurs. Während sich der Herbst von seiner nebligsten Seite zeigt, lachen geschnitzte Kürbisse und Horror-Ikonen von Plakaten und aus den Geschäften. Halloween ist mittlerweile zum Mainstream geworden – auch in Europa. Doch wie kann es sein, dass die Angst zum Kassenschlager wird und die Furcht zum Spaßobjekt? Robert Queissner von der Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin der Med Uni Graz analysiert die Lust am Spuk.

 

Halloween war nicht immer so beliebt in Europa. Das Gruselfest ist erst vor relativ kurzer Zeit über den Atlantik nach Europa geschwappt. Mittlerweile gehört das kollektive Schaudern aber vor allem bei der jüngeren Generation fest in den Eventkalender. Halloween-Partys, makabre Kostüme, schauderhafter Schmuck und natürlich Horrorfilme sind im Oktober nicht mehr wegzudenken. Furcht, Angst und Ekel stehen im Mittelpunkt und wollen erweckt werden, dabei versuchen wir, diese Emotionen üblicherweise eher zu vermeiden. Warum sehnen wir uns also hin und wieder nach dem Spuk?

 

Angst ist nicht gleich Angst

Die Lust an der Angst scheint auf den ersten Blick widersprüchlich zu sein. Tatsache ist jedoch, dass die körperliche Reaktion, welche durch das „emotionale Programm“ Angst hervorgerufen wird, nämlich die Freisetzung von diversen Stresshormonen, durchaus einer Art „Rausch“-Erleben gleichgesetzt werden kann. „Wir sehen ähnliche Phänomene bei der Ausübung u. a. von Extremsportarten. Hier werden gezielt in einem sicheren Rahmen Situationen erzeugt, die massiv unsere Psyche unter Stress setzen und entsprechende Reaktionen provozieren“, erklärt Robert Queissner. Jedoch ist der Brauch von Halloween nicht mit dem bloßen „Sich-Erschrecken“ gleichzusetzen. Es geht hier vielmehr um eine persönliche und auch gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit, jenem Thema, das für jeden von uns, bewusst oder unbewusst, am meisten mit Angst besetzt ist.

 

Wo liegt die Verwandtschaft zwischen Tod und Angst?

„Sie liegt in der ursprünglichsten Funktion der Emotion Angst an sich. Mindestens bei allen höheren Säugetieren zeigt sich diese Emotion in unterschiedlicher Ausprägung, mit dem gemeinsamen Sinn die jeweilige Lebensform vor potenziellen Gefahren für Leben und Gesundheit zu schützen. Hier verdeutlicht sich die Verwandtschaft dieser Themen, wobei die Angst beim Menschen sich nicht nur rein auf diese Funktion reduziert und Einfluss auf viele Sphären unseres soziokulturellen Handelns zeigt“, fasst Robert Queissner zusammen.

 

Halloween als Brauch

Das Fest Halloween selbst stellt eine moderne Derivation unterschiedlicher christlicher wie auch heidnischer Bräuche zur Ehrung der Toten und Abwehr von bösen Geistern oder Ähnlichem dar. Unterschiedliche Ausprägungen dieser Feste gab und gibt es in unterschiedlichen Kulturen und geografischen Regionen. Das konkrete Fest geht zum einen wahrscheinlich motivisch auf das keltische Samhainfest wie auch auf zentraleuropäisch-christliche kulturelle Ereignisse, wie die Walpurgisnacht und sogenannte Heischebräuche, zurück. Es gibt, wenn auch die Feste in Ablauf und Bräuchen unterschiedlich scheinen, einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Furcht vor einer unkenntlichen, allgegenwärtigen Bedrohung, die unser wie auch das Leben unserer Lieben verändern oder beenden kann. „Dieser Sachverhalt wird dann durch die Ausübung diverser kultischer Handlungen auf magischen Wegen abgelenkt bzw. abgewendet. Die Imitation dessen, was wir fürchten, im konkreten Fall durch Kostümierung und die überspitzte Hervorkehrung unterschiedlicher Wesenheiten des Todes, dient für uns als ein Vehikel, jene Angst zu verdrängen bzw. die Bedrohung als kontrollierbar zu erleben“, erklärt Robert Queissner.

 

Akzeptierte Tabubrüche

Neben der Lust an der Angst stehen zu Halloween auch das Makabre und Ekelige im Vordergrund, Horrorfilme spielen gerne mit recht plastischen Darstellungen von Verletzungen oder Schlimmerem und auf Halloween-Partys sind Snacks in Form von Augäpfeln, Spinnen und anderem eher weniger Appetitlichen der Renner. Halloween eröffnet die Möglichkeit, in einem sozial akzeptierten Rahmen diese Grenzen zu überschreiten. Indirekt dient dieses „gezielte Brechen“ eines Tabus zu gewissen Zeiten und Situationen zu dessen Kräftigung. „Wobei in der heutigen Zeit in der zeitgenössischen Ausrichtung dieses Festes wahrscheinlich eher kommerzielle Interessen in der Ausübung gewisser Bräuche im Vordergrund stehen und sich nicht jedes Detail aus einem tiefsinnigen kulturhistorischen Prozess ableiten lässt“, schließt Robert Queissner ab.

 

Steckbrief: Robert Queissner

Robert Queissner ist seit 2015 an der Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin tätig. Sein klinischer wie auch wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der affektiven Erkrankungen, insbesondere dem Thema der biologischen Grundlagen der bipolaren affektiven Störung und der Erforschung damit zusammenhängender Biomarker und struktureller Veränderungen des Gehirns.

Dr. med. univ. Robert Queissner
Medizinische Universität Graz

 

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Für Pier Poalo Pasolini am 2. November in der Künstlerhaus Factory

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FREIES KINO mit Reiner/Siewert

 

Veranstaltung aus der Reihe FREIES KINO: Reiner/Siewert: Für Pier Poalo Pasolini am 2. November um 18 Uhr in der Künstlerhaus Factory.

 

FREIES KINO EXTENDED
Reiner/Siewert: Für Pier Poalo Pasolini
2. November 2022, 18 Uhr, Künstlerhaus Factory

Eintritt frei, Eingang über Bösendorferstraße 10.

Am 2. November, dem Todestag von Pier Paolo Pasolini, gestalten Christian Reiner und Martin Siewert anlässlich seines hundertsten Geburtstags eine Hommage an den italienischen Regisseur und Schriftsteller.

PROGRAMM

1. Reiner/Siewert – 7 Stücke für Pier Paolo Pasolini
Sprachliches Material sind Gedichte Pasolinis, die im Zusammenhang mit seinen Filmen stehen, und Improvisationen zu seinen Werken. Reiner/Siewert arbeiten hierfür mit Gedichten, Textfragmenten, Bild- und Inhaltsbeschreibungen, die sie dem musikalischen Kontext unterordnen und daraus eine einmalige und einzigartige Worte-Töne-Performance kreieren. 
 
Neben anderen tauchen folgende Gedichte auf:

  • Marilyn (1962): Das Gedicht entstand als Liedtext und fand später Verwendung in Pasolinis „La Rabbia / Der Zorn“ (1963).
  • Die Vorsehung / La prevedenza (1970): In diesem Gedicht spricht Pasolini Maria Callas an, mit der er 1969 Medea drehte.
  • Notizen zu einem Roman über den Müll (1970): Das Gedicht entstand zu dem Film „Der Streik der Müllmänner / Appunti per un romanzo sull’immondezza“, den Pasolini 1970 drehte. Das Filmmaterial ging verloren.
  • Auszüge aus dem Gedichtzyklus Mondäne Gedichte (Poesie Mondane), der die Dreharbeiten zu Mama Roma begleitet, und 1963 im Film „Der Weichkäse / La Ricotta“ von Orson Welles zitiert werden.
  • Am Tag meines Todes (1944 und 1974): Dieses Gedicht existiert in zwei Fassungen. Die erste entstand 1944. Dreißig Jahre später, 1974 überarbeitete Pasolini das Gedicht. Pasolini starb am 2. November 1975.


2. Film: Lotte Schreiber Sabaudia Österreich 2018, 24 min
Auf den Spuren von Pier Paolo Pasolini entdeckt und analysiert die Filmemacherin die von Benito Mussolini errichtete Stadt Sabaudia, ein Beispiel für die Verwirklichung architektonischer Faschismus-Utopie und ihre Bedeutung in der Gegenwart.

3. Gespräch: Lotte Schreiber, Christian Reiner und Martin Siewert,
Moderation: Martina Tritthart

 
Im Mai 2022 veröffentlichten Sprecher und Stimmkünstler Christian Reiner und Gitarrist und Komponist Martin Siewert ihre Debüt CD „erstens“. Darauf verbinden sie auf einzigartige Art und Weise Sprache und Musik in elf improvisierten Stücken, die sie in mehreren Sessions zwischen 2019 und 2021 einspielten. Zur selben Zeit nahm Christian Reiner Pasolinis Gedichte für seine Solo-CD „Land der Arbeit“ auf, die am 18. November 2022 beim Label ECM-Records erscheint. Während der Recherchearbeit und der Textsuche stieß Reiner auch auf die Texte, die nun zusammen mit dem Gitarristen Martin Siewert als Hörstücke präsentiert werden.

Text und Hörbeispiele: 
christianreiner.com
klanggalerie

 

BIOGRAPHIEN

Christian Reiner
Christian Reiner ist Sprecher von Gedichten und Stimme in Musik- und Theaterproduktionen.
1970 in München geboren, studierte er nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser zwei Semester Phonetik an der Ludwig Maximilian Universität und anschließend Sprechen/Sprecherziehung an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. 1999 war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und zog nach Berlin, heute lebt er in Wien.
Seine Arbeiten liegen meist im Zwischenbereich von Sprache und Musik. Diese reichen von Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen bis hin zu Konzerten improvisierter Musik und interdisziplinären Projekten. Er kooperiert mit improvisierenden Musiker*innen und Tänzer*innen und entwickelte seine ihm eigene Art und Weise, mit gesprochenem Wort und den Möglichkeiten der menschlichen Stimme im musikalischen Kontext zu agieren. Beim Label ECM-Records erschien 2012 seine Aufnahme von Friedrich Höderlins Turmgedichten und  2017 Joseph Brodskys „Große Elegie an John Donne“. 2021 war er Artist in Residence beim Jazzfestival Saalfelden und zeigte dort fünf aktuelle Projekte. Bei den Salzburger Festspielen 2018 war er Solist in Beat Furrers Komposition „Begehren“ mit dem Klangforum Wien. Für das Hölderlin-Museum in Tübingen nahm er 2020 weitere Gedichte des deutschen Dichters auf. Seine Stimme setzt Reiner auch in Radio- und Filmproduktionen ein. Christian Reiner ist außerdem Schauspieler und Dozent für Phonetik, Sprecherzieher und Stimmtrainer.

Martin Siewert
Martin Siewert, geboren 1972 in Saarbrücken, lebt in Österreich und ist Musiker und Komponist. Er arbeitet im Bereich sowohl notierter als auch improvisierter zeitgenössischer Musik sowie im Spannungsfeld akustisches Instrumentarium – Elektronik einerseits und Komposition – Improvisation andererseits mit einem speziellen Fokus auf die Erforschung der Abstraktionsmöglichkeiten der elektrischen Gitarre.
Zu seinen aktuellen künstlerischen Projekten und Bands zählen u.a. RADIAN, TRAPIST, ALSO, FAKE THE FACTS, DUO SIEWERT/ KLEMENT, THE PEELED EYE und SIEWERT solo.
Martin Siewert hat zahlreiche Kollaborationen im Film-, Theater-, Tanz- und Medienkunst-Kontexten u.a. mit: Robert Steijn, Frans Poelstra, Milli Bitterli & Artificial Horizon, Annja Krautgasser (nja), Dariusz Kowalski, Nikolaus Gansterer, Simona Koch, Gustav Deutsch, Michaela Grill, Billy Roisz, Siegrun Appelt, Anat Stainberg, Yosi Wanunu & Toxic Dreams, und Jan Machacek.

Lotte Schreiber
Die Wiener Filmemacherin, Künstlerin und Kuratorin mit steirischen Wurzeln kadriert mit Vorliebe Architektur in ihren Kurz-, Avantgarde- und Dokumentarfilmen. Daneben setzt sich Lotte Schreiber mit künstlerischen Interventionen für Menschenrechte ein. Ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals – u. a. Viennale, Kurzfilmtage Oberhausen, International Film Festival Rotterdam, New York Underground Film Festival – sowie in Galerien gezeigt. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, u. a. das Staatsstipendium für Video- und Medienkunst, den con-tempus Award des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2019, „Outstanding Artist Award“ Avantgardefilm, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Award for Best Short Film beim Edinburgh International Filmfestival sowie den Diagonale-Preis für Innovatives Kino 2015 (gemeinsam mit Sasha Pirker). Lotte Schreiber ist Porgrammkuratorin beim Crossing Europe Filmfestival (Linz), Beitenseer Lichtspiele und der Architekturfilm Matinee im Filmcasino (Wien).

 

Ergänzend zu den FREIEN KINO Programmen im Stadtkino organisieren die Kurator*innen viermal im Jahr performative, interdisziplinäre, multimediale, erweiterte Filmformate in der Factory des Künstlerhauses.
Kuratierung: Martina Tritthart, Holger Lang