Author: Alexa Szikonya

NEU! LITUS Event – Das perfekte Rezept für großartiges Catering

Foto, Fotocredit & Quelle: © LITUS Group

Werbung.Unbezahlt.Wien2024

Die LITUS Group erweitert ihr Portfolio um LITUS Event

 

Man nehme eine erfolgreiche Gastro-Gruppe, füge der Expertise aus den bestehenden Restaurants ein neues Unternehmen hinzu, garniere mit kulinarischer Exzellenz und lasse alles zu einem vielseitigen und qualitativen Catering-Service verschmelzen.

 

LITUS Event richtet sich insbesondere an Unternehmen, die Catering-Services in ihren eigenen Räumlichkeiten oder in Eventlocations buchen möchten, sowie an B2C-Kunden, darunter Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und weitere private Veranstaltungen. Das Repertoire umfasst eine breite Palette an kulinarischen Köstlichkeiten von Fingerfood und Buffet bis hin zu himmlischen mehrgängigen Menüs – ob perfekt gegrillte Steaks, Sushi, innovative Pastakreationen oder traditionelle Speisen der Wiener Küche.
 
„Nachdem viele unserer zufriedenen Restaurantkunden immer wieder für private Veranstaltungen angefragt haben, ob wir unsere restaurantspezifischen Köstlichkeiten und Schmankerln nicht zu ihnen liefern oder ihre Gäste bei Events damit verköstigen könnten, sind wir diesem Wunsch nun nachgegangen und haben LITUS Event gegründet – die Cateringfirma mit jahrelanger Expertise aus sechs bekannten und beliebten Gastronomiebetrieben in Wien“, so Philipp Pracser, CEO LITUS Group.
 
 
Alles aus einer Hand
LITUS Event bietet zum kulinarischen Wow-Effekt auch erstklassiges Catering-Equipment und Event-Services. Eine schicke Bar, Küchenelemente, modernste Technik für Sound und Licht, kreative Dekorationen sowie modulare Bühnenelemente vervollständigen die Atmosphäre. Elegantes Interior und maßgeschneiderte Drucksorten sowie Fotografen und Videografen verwandeln Feste in Erinnerungen.
Miridon Berisha, COO, über das neue Unternehmen der LITUS Group: „Das Team von LITUS Event zeichnet sich durch die jahrelangen Erfahrungen und die geballten vielseitigen Kompetenzen im Bereich Eventplanung und Eventumsetzung aus, egal, ob Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern, Hochzeiten etc. – wir wissen, wie’s geht! Denn unser Ziel ist es, die kulinarischen Erlebnisse und schönen Momente, welche unsere Kunden in unseren Lokalen immer wieder aufs Neue bei uns genießen, auch außerhalb unserer Betriebe ermöglichen zu können. Dies gilt sowohl für den einzigartigen Genuss und unsere breitgefächerte Kulinarik als auch für unseren Topservice und obendrauf auch noch für fesselndes Evententertainment.“
 

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29.02.-03.03.: Austrian BoatShow – BOOT TULLN – „Leinen los!“

Foto: “„Leinen los!“ – Austrian BoatShow – BOOT TULLN von 29. Februar bis 3. März 2024” / Fotocredit: © Messe Tulln / Janola.net / Quelle: MESSE TULLN

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Die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse in Österreich und CEE


Die Austrian BoatShow – Boot Tulln bietet ein abwechslungsreiches Live-Programm. Mit mehr als 120 Vorträgen – durchgängig an 4 Tagen auf 7 verschiedenen Locations. Es erwarten Sie Vorträge, Filmpräsentationen, Reiseberichte, Reviervorstellungen, Live-Workshops, Neuheiten & Trends sowie jede Menge Informationen und wertvolle Tipps von Profis.
Michaela Brunner, Prokuristin und Messeleiterin der Boot Tulln

„Wassersport Total“ lautet das Motto der Austrian BoatShow – Boot Tulln. Die größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse ist der Treffpunkt zum idealen Zeitpunkt kurz vor Saisonstart. 360 Aussteller aus 16 Nationen präsentieren die komplette Welt des Wassersports: Motorboote, Segelboote, Luxusyachten, Elektroboote, Kanu & Kajak, Charter, Tourismus, Bootsurlaube, Fun- und Tauchsport und jede Menge Zubehör.

 

„Die Austrian BoatShow – Boot Tulln bietet ein abwechslungsreiches Live-Programm. Mit mehr als 120 Vorträgen – durchgängig an 4 Tagen auf 7 verschiedenen Locations. Es erwarten Sie Vorträge, Filmpräsentationen, Reiseberichte, Reviervorstellungen, Live-Workshops, Neuheiten & Trends sowie jede Menge Informationen und wertvolle Tipps von Profis.“, freut sich Michaela Brunner, Prokuristin und Messeleiterin der Boot Tulln.

 

Auf insgesamt sieben verschiedenen Locations erwartet die BesucherInnen ein volles Rahmenprogramm über vier Messetage:

Tagungszentrum Halle 3, Taucher Actionbühne Halle 8, Vortragszentrum Halle 8, Kompetenz- und Actionbühne Halle 4, Österreichischer Segel-Verband Bühne Halle 4, Live-Workshops Halle 5 und Freigelände machen die Boot Tulln zu einem umfassenden Live-Erlebnis.

 

Hier einige besondere Höhepunkte aus einem Programm mit mehr als 120 Vorträgen:

 

Vortragsprogramm Halle 3

 

Unter Segeln zu den schönsten Plätzen Griechenlands

Markus Silbergasser ist leidenschaftlicher Fahrtensegler, freiberuflicher Yachtredakteur und Reisefotograf. Er entführt in seinem Vortrag zu den absolut schönsten Plätzen Griechenlands und gibt Ihnen dabei seine Geheimtipps preis. Unter www.untersegeln.eu kann man sich vorab schon auf den Vortrag einstimmen.

 

Das Rätsel der Orcas

Seit Sommer 2020 beschädigen Orcas Segelyachten vor der Meerenge von Gibraltar, zerstören ihre Ruderanlagen und machen sie manövrierunfähig. Mehrere Hundert Boote sind beschädigt, Familien und Crews mussten von der Küstenwache gerettet werden. Setzt sich das Meer zur Wehr? Rächen Orcas den Tod eines ihrer Babys in einer der meist befahrenen Wasserstraßen der Welt? Hat eine Gruppe Orcas gar den Menschen zum Feind erklärt? Selbst Wissenschaftler sind ratlos. Thomas Käsbohrer nimmt die Spur des Rätsels der Orcas auf und berichtet in seinem Vortrag über mögliche Ursachen der Orca-Angriffe und Erfahrungen von Seglern in der Orca-Alley.

Risikomanagement als Methode zur Vorbereitung von Charter-, Urlaubs- oder Blauwassertörns

Nach seiner Rückkehr von seiner Segelreise von Slowenien nach Guatemala wurde DI Vedernjak immer wieder gefragt: „Hattest du denn nicht Angst, alleine am Atlantik?“ Seine Standardantwort ist: „Nein, ich war gut vorbereitet!“ Aber wie bereitet man sich eigentlich gut vor? Da hilft das Risikomanagement, die richtigen Entscheidungen zu treffen und eine gezielte Ausstattung zur Ausrüstung des Schiffes zu beschaffen. „Nur das notwendigste an Bord – das aber komplett“ – KISS – Keep It Small and Simpl. Vortragender: DI Jörg Vedernjak.

 

Kompetenz- und Actionbühne Halle 4

„Persönliche Sicherheitsausrüstung auf See – was brauche ich wirklich?“ oder „Sicher bei Hafenmanövern – Kraft und Hebel bestimmen unser Handeln“. Weitere interessante Gesprächsrunden zu den Themen: „Gebrauchtbootkauf – worauf sollte man achten?“ oder „Segelurlaub mit Kindern – Freude wecken, Stress und Gefahren vermeiden!“. Dies und viel mehr gibt es auf der Kompetenz- und Actionbühne in Halle 4.

Österreichischer Segel-Verband Bühne Halle 4

Der jährliche Treffpunkt der segelnden CommunityDie Austrian BoatShow – Boot Tulln ist für den Österreichischen Segel-Verband und seine Mitglieder jedes Jahr DAS Highlight. Der Treffpunkt unserer Community, die schon traditionelle Seglerehrung, spannende sowie interessante Vorträge oder einfach Small-Talk und informative Gespräche mit dem OeSV-Team. Gerhard Fliess, CTO bei XiTrust, demonstriert täglich live die Geschichte des Segelns im Windkanal vor Ort. „Vom Rahsegel zum Wing“ – klingt spannend, ist es auch! Rainer Wilhelm wird die neuesten Produkte von Robline Ropes vorstellen.

 

Live-Workshops auf der Austrian BoatShow – Boot Tulln in Halle 5

Was ist neu bei Blue-2 The Sailing AcademyDie Blue-2 ist seit Jahren für Innovationen in der Ausbildung bekannt und hat schon viele Lernunterlagen und 3-D Simulatoren für Skippertrainings entwickelt. Auch heuer kann man am Stand der Blue-2/In2TheBlue wieder Schiffe einparken. Mit einem echten Steuerstand mit Gas und Ruder wird es während der Messe immer wieder Live-Workshops geben, wo viele neue Techniken erklärt werden. Ganz neu und eine Premiere auf der Boot Tulln ist die neueste APP – Virtual MAP.

 

Vortragszentrum Halle 8

Die Haftung des Skippers (seine Rechte und seine Pflichten)
Giftige Klauseln im Chartervertrag mit fatalen Folgen
Dr. Fritz Schöchl, Gründer und Chef der Firma Yacht-Pool, hat sich der Rechtsproblematik von Haftungsfragen im Bereich der Freizeitschifffahrt in vielen Fachveröffentlichungen im In- und Ausland angenommen und gilt als anerkannter Experte auf diesem Gebiet.

Victron Energy – Energiemanagement an Bord

Michael Körner von offgridshop.eu, dem österreichischen Distributor für Victron Energy, beleuchtet die Möglichkeiten moderner Energiemanagementsysteme an Bord von Segel- und Motoryachten. Durch leistungsfähige Batterien und die Vernetzung von Ladegeräten, Wechselrichtern, Monitoring-Lösungen und erneuerbaren Energiequellen lässt sich heute an Bord von Schiffen ein Level an Unabhängigkeit erreichen, dass vor ein paar Jahren noch undenkbar war.

 

Taucher Actionbühne Halle 8

Sea Shepherd: Artenschutz in den Weltmeeren

Der Ozean bildet die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten. Das empfindliche Ökosystem der Weltmeere zu zerstören, bedeutet auch die Zerstörung unserer Zukunft. Die Folgen der Klimakatastrophe, fortschreitende Vermüllung und ausufernde Überfischung drängen den Ozean an den Rand seiner Belastungsfähigkeit. Sea Shepherd kämpft in Direct-Action-Kampagnen an den Frontlinien des Meeresschutzes. In welchen Gegenden wir hierbei aktiv sind, welche Tierarten dabei geschützt werden und was jeder Einzelne von uns für den Meeresschutz tun kann, wird Inhalt des Vortrags sein.

 

Shark Projekt – Internationale Hai- und Artenschutzorganisation

Hands Off: Tauchen mit Haien ist ein heikles Thema und es ist schwer zu sagen, was richtig und was falsch ist. Jede Begegnung ist ein Blind Date. Am besten verständlich wird es, wenn man die Bewegungen des Hais interpretieren kann und do´s and don´ts beachtet. 

Der zweite Vortrag handelt von Haiunfällen: Was wird als Haiunfall gewertet und welche Faktoren können zu einem Haiunfall führen.

 

 

Eintrittspreise:


Tageskasse:
Erwachsene: EUR 15,00
Senioren- und Studentenkarte: EUR 13,00
Kinder (6-15 Jahre): EUR 4,00
Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
Gruppenkarte (ab 20 Pers.): EUR 13,00

Online Ticket:
Erwachsene: EUR 14,00
Kinder: EUR 3,00

Öffnungszeiten:
Donnerstag 29. Februar bis Sonntag 3. März 2024
von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Verpassen Sie nicht das nautische Highlight
Austrian BoatShow – Boot Tulln 2024
Messe Tulln
Weitere Infos zum Rahmenprogramm findet man unter:

www.boot-tulln.at

 

www.messe-tulln.at

Fiona Liebehenz – “Making the Pace”

Buchcover & Quelle: © Verlag Vahlen

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15 Prinzipien erfolgreicher Unternehmensführung in einer komplexen Welt

 

Dieses Buch analysiert fachkundig und verständlich, wo der Auslöser für die Transformation zu finden ist und wohin die weiteren Entwicklungen gehen. Diese bilden den Ausgangspunkt für die 15 Prinzipien aus den 3 Bereichen Strategie – Struktur – Führung für die heute wie zukünftig benötigte Unternehmensführung. Sie geben Führungskräften ein systematisches und systemisches Instrumentarium an die Hand, um die Weichen hin zu einem erfolgreichen Bestehen ihres Unternehmens am Markt zu stellen. Wenn dieser Dreiklang ins Laufen kommt und Geschwindigkeit aufnimmt, entsteht daraus automatisch ein sich selbstverstärkendes Kontinuum. Dieses ist in sich fundiert und bleibt damit stabil, es kann jederzeit hochskaliert und beschleunigt werden.

Ein hochaktuelles, praxisnahes und gleichzeitig kurzweiliges Sachbuch für alle, die den rasanten Wandel (nicht nur) in Handel, Vertrieb und Marketing ganzheitlich verstehen und meistern wollen.

 
Die Top-5-Gründe für das Buch:

  • Lässt die wirklichen Ursachen der Veränderungen in Handel, Vertrieb und Marketing sowie dessen Auswirkungen verstehen
  • Leitet daraus systematisch und verständlich neue, universell gültige Prinzipien für die Strategie – Struktur – Führung von heute und morgen ab
  • Mit authentischen und anschaulichen Beispielen aus der Praxis einer Digital-Native Leaderin
  • Zeigt konkrete Optionen zur Umsetzung der Prinzipien im eigenen Unternehmen auf
  • Zusammenfassungen für die effiziente Orientierung in einer schnellen Welt

 

Die Rahmenbedingungen
Die tiefgreifenden und rapiden Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft stellen Führungskräfte in Unternehmen vor große Herausforderungen: Erfahrungswissen greift nicht mehr, etablierte neue Methodiken für den Umgang mit der entstandenen Komplexität sind noch nicht verfügbar – gleichzeitig steigt der Handlungsdruck.

 

Zielgruppe

  • Ambitionierte Führungskräfte, die ihr Unternehmen (wieder) auf Erfolgskurs bringen oder dort halten möchten;
  • Personen mit Gestaltungswillen, die Inspiration für ihr Leadership suchen;
  • Zukünftige weibliche wie männliche Leader, die nach einem Female Role Model in den Führungsetagen Ausschau halten.

 

Die Autorin
Fiona Liebehenz ist eine Leaderin der Digital-Native-Generation. Die studierte Betriebswirtin und Wirtschaftspsychologin hat parallel in der Praxis Vertrieb, Marketing und Handel von der Pike auf gelernt und anschließend immer weitere Funktionsbereiche hinzugenommen. Seit einigen Jahren leitet sie Geschäftsbereiche cross-funktional, zunächst für Unilever, Amazon und Bosch, derzeit für Tetra Pak in Schweden. Aus ihrer Leidenschaft für Strategie und deren nachhaltige Umsetzung sowie für ganzheitliches Denken der Sales- und Marketingfunktion heraus hat sie die 15 Prinzipien von Making The Pace entwickelt und erfolgserprobt. Dieses Wissen möchte sie nun teilen.

 

Fiona Liebehenz – “Making the Pace”

Buch. Hardcover

2024

180 S.

Verlag Vahlen

ISBN 978-3-8006-7334-6

Format (B x L): 14,1 x 22,4 cm

Gewicht: 366 g

Agile 2024 – Die Dynamik der kontinuierlichen Verbesserung aufrechterhalten

Foto, Fotocredit & Quelle: © Sidra Sammi

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Ein Tipp von Russell Kenrick und Sidra Sammi*

 

Auch wenn inzwischen einige Unternehmen ihre Mitarbeiter wieder zurück ins Büro beordern und die Diskussion um Vertrauen, Selbstbestimmung und Freiheit neu entflammt – New Work lässt sich nicht aufhalten. Agile ist in aller Munde. „Never change a running system“ hat in manchen Bereichen, beispielsweise der Technik, sicher eine Daseinsberechtigung. Geht es um die organisatorische Entwicklung, müsste es wohl eher heißen: „Nur wer sich verändert, bleibt bestehen“. Aber was macht eine agile Struktur aus? Wie schafft man es, eine dafür geeignete neue Führungskultur zu etablieren? Und vor allem: Wie hält man die Dynamik der kontinuierlichen Verbesserung aufrecht?

 

Viele Unternehmen arbeiten intensiv daran, immer wieder neue Wege zu finden, um den Wandel zu gestalten – nicht nur auf notwendige Änderungen zu reagieren. Die Herausforderungen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Art gehören ebenso dazu wie regionale oder branchenspezifische Probleme bis hin zu globalen Krisen. Hinzu kommen unterschiedliche Vorstellungen und Lebensmodelle der verschiedenen Generationen, die in einer Organisation zusammenarbeiten „müssen“. Hier ist eine moderne, agile Führung gefragt. Keine, die anordnet oder gar befiehlt, sondern Voraussetzungen schafft, und so agiert, dass Menschen freiwillig und engagiert ihren Beitrag zum Erreichen gemeinsamer Ziele leisten.

 

Performance-Management im Wandel

In ihrem Bestreben, besser zu werden, setzen Unternehmen ihren Teams Ziele und bieten Belohnungen an, wenn diese Ziele erreicht werden. Das ist nichts Neues! So versucht man schon seit Jahrzehnten Anreize für gute Leistungen zu schaffen. Aber wirkt das noch? In Zeiten, in denen Mitarbeitern oft mehr Freiheit und Freizeit wichtiger ist als mehr Gehalt; in denen der Sinn des eigenen Tuns intensiver denn je hinterfragt wird und die wachsende Selbstorganisation in Organisationen Führungskräfte wie Mitarbeiter täglich vor neue Herausforderungen stellt. Im Zuge dessen stellen Unternehmen immer wieder fest, dass – so groß die Freude über den Anreiz im Moment vielleicht auch ist – die Motivation der Mitarbeiter nach einer gewissen Zeit (und das geht oft schneller als man denkt) wieder nachlässt. Weil dann die Verlockung einer Belohnung nicht mehr ausreicht, müssen sich die Führungskräfte wieder an das Reißbrett setzen und die nächste Initiative ausarbeiten. Aber gibt es eine bessere Möglichkeit, Mitarbeiter zu motivieren? Ist diese Frage vielleicht sogar nicht mehr zeitgemäß? Weil mit zunehmender Selbstorganisation auch die Motivation eher intrinsisch sein sollte – und weniger von externen Gegebenheiten (Führung, monetäre Anreize) abhängig? Vor allem eine Frage bleibt in einem agilen Umfeld: Wie kann man den Schwung der kontinuierlichen Verbesserung tatsächlich aufrechterhalten?

 

Was wollen Unternehmen, Führungskräfte und was wollen die Mitarbeiter?

Kontinuierliche Verbesserung bedeutet im Wirtschaftsleben, dass man sich ständig bemüht, sein Geschäft zu verbessern. Das muss nicht unbedingt bedeuten, mehr zu leisten, mehr zu verdienen oder mehr Umsatz zu machen. In einer agilen Kultur ist es vielleicht die Verfeinerung einer Methode, die Beschleunigung eines Prozesses oder ein nachhaltigeres Handeln. Was auch immer Unternehmen oder Teams erreichen wollen, es braucht Ziele dafür. Diese müssen definierbar und messbar sein, außerdem sollten die gewünschten Ergebnisse schriftlich festgehalten und dafür Leistungsindikatoren (KPIs) festgelegt werden. Danach liegt es an den Führungskräften, diese Ziele zu kommunizieren, also die Mitarbeiter an Bord zu holen. Hilfreich dafür ist die Schaffung einer offenen Kultur und ein Führungsstil, der die Mitarbeiter in geschäftliche Entscheidungen einbezieht. Werden Mitarbeiter über die Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist, informiert, haben sie die Möglichkeit, Teil der Lösung zu werden. Nun wird auch klar, warum in vielen Organisationen ein weiterer Kulturwandel notwendig ist – weg von  „wir hier oben, ihr da unten“ hin zu „wir sitzen alle in einem Boot“. Wer gerade rudert oder in bestimmten Themenbereichen die Richtung vorgibt, Entscheidungen trifft, ist abhängig von der aktuellen Situation sowie dem Wissen und der Erfahrung. Je weiter diese Entwicklung hin zu einer offenen, agilen Kultur voranschreitet, umso mehr gibt es allen Beteiligten das Gefühl, geschätzt, respektiert und anerkannt zu werden. Jeder Mensch mit seinem individuellen Werdegang, seinen Stärken und Schwächen, sowie seinem ganzen Sein, Denken und Tun. Eine Win-Win-Situation, die auch das Erreichen wirtschaftlicher Ziele um einiges leichter macht.

 

Persönliche Entwicklung ist gleich Geschäftsentwicklung

Kontinuierliche Verbesserung wird von Menschen vorangetrieben. Damit diese in der Lage sind, ihr Potenzial diesbezüglich auszuschöpfen, müssen sie (selbst-)motiviert sein. Im Idealfall geschieht dies, indem sie sich – von außen – wertgeschätzt und – innerlich – erfüllt fühlen. Wie im letzten Punkt beschrieben, trägt eine offene Unternehmenskultur, die ein Gefühl der Einbeziehung und eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung schafft, viel dazu bei, dass sich der Einzelne wertgeschätzt fühlt. Aber wie steht es um die Erfüllung? Auch wenn sich diese Frage auf das Empfinden des Mitarbeiters bezieht, können Unternehmen ganz praktisch einiges dazu beitragen. Das Angebot und die Durchführung von Programmen zur persönlichen Entwicklung ist ein entscheidender Schritt, um die Erfüllung der Mitarbeiter zu erreichen. Ein persönliches Entwicklungsprogramm ist mehr als eine einmalige Schulung, ein Coaching oder zwei Trainings pro Jahr. Es beinhaltet die Zusammenarbeit mit jedem Einzelnen, um seine Talente zu fördern und eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung anzubieten, um sein Wachstum zu unterstützen. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind enorm. Zum einen zeigt es, dass Unternehmen in ihre Mitarbeiter und deren Karriere investieren – das stärkt sowohl die Bindung an das Unternehmen als auch die eigene Arbeitszufriedenheit. Zum anderen stellt es sicher, dass jedes Team über die richtige Ausbildung verfügt, um zur kontinuierlichen Verbesserung und damit einer agilen Organisation beizutragen. Persönliche Entwicklung ist gleich Unternehmensentwicklung!

 

Langfristige Motivationsansätze

Um den Schwung der kontinuierlichen Verbesserung aufrechtzuerhalten, bedarf es intelligenter, langfristiger Ansätze. Schnelle Belohnungen wie Mittagessen im Büro, zusätzliche Urlaubstage oder Tank-Gutscheine können zwar die Motivation und die Beteiligung steigern, sind aber genau das: kurzfristige Schnellschüsse. Viel erfolgreicher ist es, langfristig und nachhaltig zu agieren. Eine gute Möglichkeit, dies zu tun, ist herauszufinden, was Mitarbeiter wirklich wollen. Statt nur Vermutungen anzustellen, sollten Unternehmen und Führungskräfte herausfinden, was jedem Mitarbeiter wirklich wichtig ist. Für manche ist es Anerkennung. Kein Wunder also, dass mangelnde Wertschätzung der häufigste Grund ist, warum Mitarbeiter kündigen. Für andere ist es eher die finanzielle Belohnung. Neben stufenweisen Gehaltserhöhungen als Teil eines persönlichen Entwicklungsprogramms können Unternehmen beispielsweise auch Gewinnbeteiligungsprogramme oder einen Jahresendbonus anbieten. Eine Pauschalsumme, wenn das Unternehmen seine gesamtwirtschaftlichen Ziele erreicht hat, wird nicht nur die Leistung einzelner Mitarbeiter fördern, sondern sie zusammenbringen, um gemeinsam erfolgreich – und darauf auch stolz – zu sein.

 

Ein kameradschaftliches Miteinander unter dem Motto „alle für einen und einer für alle“ kann Wunder bewirken, um die Dynamik der kontinuierlichen Verbesserung aufrechtzuerhalten und zum Thema Agile Stück für Stück voranzukommen. Die Veränderung hin zu einer offenen, unterstützenden, respektvollen und kooperativen Kultur ist das Beste, was Unternehmen tun können, um mit  kontinuierlichen Verbesserungen auch ein gesundes Wachstum zu erreichen. Statten Organisationen ihre Mitarbeiter mit Schulungen, Ressourcen, Perspektiven und einer positiven Einstellung aus, werden sich ihre Bemühungen jetzt und in Zukunft in greifbaren Ergebnissen niederschlagen.

 

 

* Russell Kenrick, CEO von TSG Training und der ILX Group, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich L&D tätig. Seine Leidenschaft liegt in den Bereichen persönliche Entwicklung, datengetriebene Entscheidungsfindung und Lerntechnologie, die bei der Transformation von Unternehmen und Arbeitsplätzen eine immer größere Rolle spielen. Neben dem Geschäftswachstum zeichnet er verantwortlich für das Schulungsportfolio sowie die Karriereentwicklung der ILX-Mitarbeiter. Zuvor arbeitete Russell für verschiedene Schulungsunternehmen, darunter Capita, KnowledgePool und Reed Learning. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurgeologie und Geotechnik der University of Portsmouth.

* Sidra Sammi, seit 2022 bei der ILX Group für die Geschäftsentwicklung DACH verantwortlich, vereint über ein Jahrzehnt an umfassender Expertise im B2B-Vertrieb. Ihre Stärke liegt im Identifizieren spezifischer Herausforderungen in Organisationen und der Präsentation maßgeschneiderter Lösungen. In ihrer vorherigen Rolle als Territorialmanagerin bei Axelos war Sidra für die europäischen Märkte verantwortlich und agierte als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen sowie Organisationen, die Best-Practice-Methoden wie PRINCE2, ITIL und PRINCE2 Agile nutzen. In Frankfurt geboren, ist sie seit fast zwei Jahrzehnten in Großbritannien ansässig, wo sie ihren Abschluss in International Relations und Development Studies absolvierte.

 

www.ilxgroup.com/eur

Personalentwicklung 2024 – Gegenwärtige und zukünftige Herausforderung für Unternehmen

Foto, Fotocredit & Quelle: © Sidra Sammi

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von Russell Kenrick und Sidra Sammi*

 

Die Bindung von engagierten Mitarbeitern sowie bestehendem Wissen ist eine entscheidende Komponente im Umgang mit dem aktuellen Fachkräftemangel. Die meisten Unternehmen haben dies bereits erkannt. Falls noch nicht, wird es allerhöchste Zeit. Neue Mitarbeiter zu finden sowie das aufwendige Onboarding ist ungleich zeitaufwendiger und kostspieliger als strategische (Um-)Schulungen, sprich eine interne individuelle Personalentwicklung. Up-, Re- und Cross-Skilling sind unerlässlich, um die Herausforderungen 2024 und darüber hinaus exzellent bewältigen zu können.

 

Lern- und Weiterbildungsprogramme sollen Mitarbeitern dabei helfen, in ihren jeweiligen Rollen zu glänzen. Durch das Aneignen neuer Kenntnisse und Fertigkeiten verbessert sich nicht nur die Produktivität und Zusammenarbeit im Team, sondern es werden auch Karrieren beschleunigt. Beides kommt wie gerufen in einer Zeit, in der neue Technologien und Arbeitsweisen wie Künstliche Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), Blockchain, das Internet der Dinge (IdD), Automatisierung sowie Agile u.a. heute und in naher Zukunft ganze Branchen transformieren. Und uns zugleich aufzeigt, wie wertvoll der Mensch mit seinen Fähigkeiten ist und bleibt.

 

Agile Arbeitsweisen nehmen immer mehr Fahrt auf

Die letzten Jahre brachten erhebliche Veränderungen mit sich, für Unternehmen wie für Mitarbeiter. Organisationen mit einer starken digitalen Präsenz oder jene, die sehr flexibel agierten, waren – und sind auch weiterhin – am erfolgreichsten. Andere hingegen mussten einschneidendere Veränderungen an ihren Geschäftsmodellen vornehmen, um sicherzustellen, dass sie nicht zurückgelassen werden. Dies geschah durch die Einführung neuer Technologien und agiler Arbeitsweisen, um

  • interne Prozesse, Systeme und Geschäftsmodelle zu erneuern und zu optimieren,
  • ganze Belegschaften zunächst auf mobiles und danach auf hybrides Arbeiten umzustellen,
  • neue Einnahmequellen und digitale Dienste zu kreieren, um den sich weiter entwickelnden Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

 

All dies stellte nicht nur das Überleben vieler Unternehmen sicher, sondern auch, dass ihnen ihr Wettbewerbsvorteil nicht abhandenkam. Um den eigenen Kunden weiterhin effektiv zur Seite zu stehen, nutzten sie alle Mittel und Wege. Im Zentrum standen dabei die Mitarbeiter als ein wesentlicher Erfolgsbaustein. Diese konnten ihre Jobs allerdings nur dann entsprechend ausüben, wenn die Unternehmen flexibel genug waren, ihnen die richtigen Tools, Ausrüstungen und Systeme zur Verfügung zu stellen. Aber auch die Unternehmen selbst benötigten effektive Weiterbildung und Unterstützung, um ihre Mitarbeiter durch diese schwierige Zeit zu führen.

 

Fast möchte man sagen, die Zeiten haben sich inzwischen zwar geändert, wir dürfen uns wieder persönlich begegnen, aber die Herausforderungen bleiben – auch wenn sie sich inzwischen in ganz anderen Kostümen präsentieren: Klimawandel inkl. Kostenproblematik, Nachhaltigkeitsdiskussion, Inflation, globale Krisen, Lieferkettenthematik, Cyberterror u.a. All das können Organisationen nur dann bewältigen, wenn sie entsprechend flexible und resiliente, geschulte und lernwillige Mitarbeiter haben.

 

Qualifiziertes Personal als Schlüsselfaktor

Vor allem die digitale Transformation nimmt immer mehr an Tempo zu, was unweigerlich zu Qualifikationsdefiziten geführt hat. Unternehmen mit effektiven Strategien und Mitarbeitern mit den richtigen Fähigkeiten und Qualifikationen können sich schneller anpassen und mit dem Veränderungstempo Schritt halten. Da technologische Lösungen und Kundenerwartungen sich jedoch weiterhin verändern werden, sind Unternehmen auch in Zukunft mit einer Talentknappheit konfrontiert. Geeignete Mitarbeiter zu finden und zu binden kann und muss inzwischen als geschäftskritisch betrachtet werden. Einher geht dieser Prozess idealerweise mit einem sinnvollen Investment in Weiterbildungsprogramme. Dabei gilt: Einmal ist keinmal! Weil auch in diesem entscheidenden Bereich die Transformation keinen Anfang und kein Ende bzw. Ziel hat. Es ist eine gemeinsame Reise von Unternehmen und Team, von Führungskräften und Mitarbeitern, von HR und Personalentwicklung. Und selbst wenn man meint, man wäre endlich up-to-date … bedeutet das nicht, dass man stillstehen darf! Weil andere Organisationen durchaus ebenfalls in der Lage sind bzw. inzwischen gelernt haben, sich weiter anzupassen. Auch hier gilt der altbekannte Spruch: Die Konkurrenz schläft nie!

 

Fähigkeiten diversifizieren

Up-Skilling und Re-Skilling sind wesentliche Bestandteile von Weiterbildungszielen, da Mitarbeiter so bereits vorhandene Fertigkeiten verbessern und neue erlernen können. Beim Cross-Skilling haben Mitarbeiter die Gelegenheit, sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen, die über ihren normalen Arbeitsbereich oder die Verantwortung ihrer Rolle hinausgehen. Dies ist für Unternehmen besonders bei der Rekrutierung nützlich, da diese Mitarbeiter multiple – bekannt als T-förmige und kammförmige – Fähigkeiten in das Unternehmen einbringen und so helfen können, Wissenslücken und Defizite auszugleichen sowie einen reibungsloseren Übergang zwischen den Transformationsphasen zu unterstützen.

 

Bei Fachkräften mit T-förmigen und kammförmigen Fähigkeiten handelt es sich um Mitarbeiter, die sich spezielle Expertise und Fähigkeiten in einem ganz bestimmten Bereich angeeignet haben, allerdings auch in anderen Bereichen über umfangreiche Kenntnisse verfügen. Diese Konzepte sind nicht neu, sie werden aber für Fachkräfte und Unternehmen gleichermaßen immer wichtiger. Aus Sicht der Fachkräfte werden sie dadurch beschäftigungsfähiger, in einer Zeit, in der technologische Weiterentwicklungen die Automatisierung massiv vorantreiben. Außerdem arbeiten diese Fachkräfte, weil effektiver und produktiver, auch teamübergreifend besser zusammen. Natürlich bringen derartige Fähigkeiten meist ein besseres Gehalt und mehr Chancen in Bezug auf künftige Jobaussichten mit sich. Das Gleiche gilt aus der Unternehmenssicht: Organisationen, die Teams mit T-förmigen und kammförmigen Fähigkeiten entwickeln, werden in der hyperkompetitiven Welt in der sie agieren erfolgreicher sein. Ein Schlüsselmerkmal der neuen global digitalen Wirtschaft. Diese Teams sind in der Lage, die Produktivität zu verbessern, sich leichter Veränderungen anzupassen und agiler zu sein, um so das Unternehmen effektiv zu optimieren.

 

Das neue Zeitalter des Mitarbeiter-Engagements

Wir alle haben in den letzten Jahren erlebt, dass die „traditionelle“ Arbeitsweise nicht zwingend notwendig ist. Aktuell ringen Unternehmen um die bestmögliche Lösung, wohlwissend, dass sich die Erwartungen der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber verändert haben. Die neuen Bedürfnisse – auf beiden Seiten – haben ein Stück weit auch die Arbeitswelt transformiert. Dieser Prozess ist bei weitem noch nicht abgeschlossen – und wird es wohl nie sein. Mitarbeiter wünschen sich mehr Flexibilität, wie Homeoffice, hybrides Arbeiten oder flexible Arbeitszeiten, da sie dann weniger pendeln müssen, mehr Zeit mit der Familie verbringen können und insgesamt eine bessere Work-Life-Balance haben. Gleiches gilt für Schulungen. Wenn die Menschen flexibleres Arbeiten bevorzugen, sollten Unternehmen ihnen online und on-Demand Schulungen anbieten. Dies ermöglicht eine ebenso individuelle wie kontinuierliche Weiterbildung, wodurch sich die Kenntnisse festigen und lernende Mitarbeiter Herausforderungen in Echtzeit angehen können.

 

Menschen legen heute großen Wert auf andere Aspekte ihrer Arbeit, einschließlich Wachstum und Entwicklung sowie psychische Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden. Es ist also keine Überraschung, dass die Verbesserung im Bereich Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (aus dem engl.: Diversity, Equality & Inclusion – DE&I) sowie Mental Health und Work Life Balance im Fokus der meisten Unternehmen steht. Auf diese Weise werden sie in der Lage sein

  • eine Kultur zu kreieren, in der Mitarbeiter ihr authentisches Selbst sein können,
  • das Zugehörigkeitsgefühl zu fördern,
  • psychologische Sicherheit zu kreieren,
  • ein Gefühl zu geben, dass man als Mensch angenommen und verstanden wird.

 

Die Bedeutung einer starken Personalstrategie

Neben der Festlegung von Prioritäten für DE&I, Gesundheit und Wohlbefinden, können Führungskräfte das Mitarbeiter-Engagement durch eine effektive Personalstrategie steigern. Eine Strategie, die eine starke Führung, Empathie, Vision und Verständnis demonstriert und Angestellte unterstützt durch:

  • Erstellung neuer interner Richtlinien und Verfahren
  • Bereitstellung von mehr Unterstützung und Entlohnung
  • Förderung der Kompetenzentwicklung durch Lern- und Weiterbildungsprogramme
  • Verbesserung des sozialen Lernens durch digitale Schulungslösungen
  • Möglichkeit des flexiblen oder hybriden Arbeitens
  • Anbieten von mehr Coaching und Mentoring
  • Einführung eines Mitarbeiter-Engagement-Plans
  • Entwicklung eines zweckorientierten Unternehmens

 

Zum Glück sind Unternehmen bei der Anpassung an die beschriebenen neuen Arbeitsweisen nicht alleine. Verschiedene Anbieter unterstützen bei der Erarbeitung einer neuen sowie der Optimierung einer bereits vorhandenen Strategie zur digitalen Transformation. Ob es um die Implementierung eines effektiven Veränderungsmanagements, die Verbesserung der organisatorischen Effizienz durch Einrichtung einer Projektmanagement-Abteilung (PMO) oder die konkrete Auswahl von relevanten akkreditierten und nicht-akkreditierten Schulungen geht. Experten sprechen Empfehlungen aus und unterstützen, damit Unternehmen ihre Ziele hinsichtlich einer effizienten Personalentwicklung 2024 sicher erreichen. Oder im Idealfall sogar übertreffen.

 

 

* Russell Kenrick, CEO von TSG Training und der ILX Group, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich L&D tätig. Seine Leidenschaft liegt in den Bereichen persönliche Entwicklung, datengetriebene Entscheidungsfindung und Lerntechnologie, die bei der Transformation von Unternehmen und Arbeitsplätzen eine immer größere Rolle spielen. Neben dem Geschäftswachstum zeichnet er verantwortlich für das Schulungsportfolio sowie die Karriereentwicklung der ILX-Mitarbeiter. Zuvor arbeitete Russell für verschiedene Schulungsunternehmen, darunter Capita, KnowledgePool und Reed Learning. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurgeologie und Geotechnik der University of Portsmouth.

* Sidra Sammi, seit 2022 bei der ILX Group für die Geschäftsentwicklung DACH verantwortlich, vereint über ein Jahrzehnt an umfassender Expertise im B2B-Vertrieb. Ihre Stärke liegt im Identifizieren spezifischer Herausforderungen in Organisationen und der Präsentation maßgeschneiderter Lösungen. In ihrer vorherigen Rolle als Territorialmanagerin bei Axelos war Sidra für die europäischen Märkte verantwortlich und agierte als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen sowie Organisationen, die Best-Practice-Methoden wie PRINCE2, ITIL und PRINCE2 Agile nutzen. In Frankfurt geboren, ist sie seit fast zwei Jahrzehnten in Großbritannien ansässig, wo sie ihren Abschluss in International Relations und Development Studies absolvierte.

 

www.ilxgroup.com/eur

Schlüsselqualifikationen im Projektmanagement, damit Unternehmen mit weniger mehr erreichen

Foto, Fotocredit & Quelle: © Sidra Sammi

Werbung.Unbezahlt.Wien2024

Maximierung der Effizienz

Vom Konzern bis zum Mittelstand, vom selbstständigen Einzelunternehmer bis zu den privaten Haushalten – der finanzielle Druck wird immer höher. Und damit die Frage: Wie erreichen wir mehr mit weniger? Der Fokus liegt auf effizienteren Arbeitsabläufen, um die Produktivität zu steigern und so bessere Ergebnisse zu erzielen. Ohne exzellent ausgebildete Mitarbeiter ist dies schwer realisierbar, wenn nicht sogar unmöglich. Wobei wir wieder bei den Kosten wären. Denn auch wenn Gelder fehlen, ist der aktuelle Schulungsbedarf – bei den oben genannten Zielen vor allem im Projektmanagement – größer denn je.

 

Der Bereich L&D Learning and Development braucht also selbst Entwicklung. Und dies in Zeiten, in denen die Inflationsraten historische Höchststände erreichen. Obwohl die Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels weniger Ressourcen haben, Lieferketten ständig unterbrochen werden, ein globaler Rückgang des Wirtschaftswachstums zu verzeichnen ist und auch die Konsumausgaben durch die Inflation und die Lebenshaltungskosten stark beeinträchtigt sind. All das hat verständlicherweise massive Auswirkungen auf die Entscheidung, in Aus- und Weiterbildungen zu investieren. Dabei bräuchte es gerade jetzt aufgrund der existenziellen Transformation und steigenden Nachfrage nicht nur nach digitalen Kompetenzen, eben jene Fähigkeiten und Fertigkeiten bei den Mitarbeitern. Eine Kernkompetenz ist dabei immer wieder das Projektmanagement, weil es hilft, die Effizienz von Teams zu maximieren, Ressourcen zu schonen, Kosten zu reduzieren und zu kontrollieren, Projekte termingerecht ablaufen zu lassen und letztlich mit weniger mehr zu erreichen.

 

6 Faktoren für ein erfolgreiches Projektmanagement und mehr Effizienz

 

  1. Planung

Wie das Sprichwort so schön sagt, gilt: Wer nicht plant, plant zu scheitern. Wenn Sie wirklich mehr mit weniger erreichen wollen, müssen Sie mit Ihrer Zeit, Ihren Ressourcen, Ihrem Budget und Ihren Zielen klug umgehen. Planung ist der Weg dorthin und zugleich die Grundlage für jeden erfolgreichen Betrieb und jedes gelungene Projekt. Eine Kernkompetenz, die es Unternehmen und Teams ermöglicht, begrenzte Ressourcen und Budgets zu verwalten, um die effektivsten Ergebnisse zu erzielen. Anhand von Zeitplänen und Meilensteinen können Fristen besser eingehalten und Zeitverluste vermieden werden. Zugleich hilft eine gute Planung, Risiken abzumildern und zu bewältigen sowie Schlüsselprobleme einfacher zu lösen. Planung ist auch wichtig, um die Leistung und die Erfolgsquote zu steigern. Dazu gehören die Festlegung und Priorisierung von Zielen, Aktivitäten und Aufgaben sowie die Definition der Bereiche innerhalb und was außerhalb des Projektumfangs liegt, die Zuweisung von Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit Teams und Interessengruppen.

 

  1. Zeitmanagement

Ein gutes Zeitmanagement ist unerlässlich, um Prioritäten für hochwertige Aufgaben zu setzen, die Zeitressourcen effizient zuzuweisen und Projekttermine einzuhalten. Dies wiederum hilft, die finanziellen Kosten, die durch Verzug und Überschreitungen entstehen, zu reduzieren und mit unerwarteten Problemen, wie z. B. unvorhergesehenen Verzögerungen, umzugehen. Außerdem ist es wichtig für die Mitarbeiterbindung und die Arbeitsmoral. Mitarbeiter, die es aufgrund hoher Arbeitslast und Zeitproblemen regelmäßig nicht schaffen, zugewiesene Aufgaben oder Projekte zu Ende zu bringen, werden wahrscheinlich schnell gestresst, demotiviert und ausgebrannt sein und sich nach einer anderen Stelle umsehen. Mit weniger mehr zu erreichen, bedeutet, die richtigen Leute im Team zu haben – und diese entsprechend zu motivieren und zu schulen, damit sie in der Lage sind, produktiv zu arbeiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass  Zeitmanagement allen ermöglicht, ihre Zeit optimaler zu nutzen, so dass jeder mehr in kürzerer Zeit erledigen und zugleich seine persönlichen Ressourcen – wie auch die anderer – schonen kann. Teams sind dadurch motivierter und die gesamtunternehmerische Produktivität steigt.

 

  1. Risikomanagement

Wenn sich Risiken in Probleme verwandeln, können sie enorme Verzögerungen verursachen, die finanziellen Kosten erheblich erhöhen oder sogar das Ende für ein Projekt bedeuten. Ein gutes Risikomanagement hilft also in erster Linie, die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass ein “Was wäre, wenn …” zu einem ernsthaften Problem wird, das gelöst werden muss. Zum Risikomanagement gehört die Risikoanalyse, die entscheidend dazu beiträgt, die Auswirkungen eines potenziellen Risikos auf das Projekt abzuschätzen, wenn es sich zu einem Problem entwickelt – und was dagegen zu tun ist. Dazu kommen Strategien zur Risikominderung sowie ein Notfallplan, der hilft, mit den negativen Folgen umzugehen, wenn ein Problem tatsächlich eintritt. Schließlich lassen sich Risiken nie ganz ausschalten, weshalb Sie eine Risikobereitschaft festlegen müssen, d. h. die Höhe und die Art der Risiken, die Sie zur Erreichung eines speziellen Ziels zu akzeptieren bereit sind. Bestimmte Projekte können ein anderes Maß an Risikotoleranz erfordern als andere, was bedeutet, dass Projektteams die richtigen Risikomanagementstrategien benötigen, um innerhalb dieser Parameter arbeiten zu können. Alles in allem gilt: Je besser Sie Risiken managen können, desto weniger Probleme werden Sie auf dem Weg zum Projekterfolg haben. All das ist entscheidend, um die vorhandene Zeit zu optimieren, Ressourcen zu sparen und mit weniger mehr zu erreichen.

 

  1. Kommunikation

Ein erfolgreiches Projekt hängt von einer klaren, offenen und effektiven Kommunikation im Projektteam, zwischen funktionsübergreifenden Teams und mit den Stakeholdern ab. Ist dies nicht der Fall, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass aufgrund mangelnder Abstimmung hinsichtlich der Ziele und Aufgaben Missverständnisse und Fehler entstehen. Das Ergebnis ist eine schlechte Aufgabenausführung, die letztlich die Effizienz mindert. Wenn Sie stattdessen Strategie, Ziele, Aufgaben und Zuständigkeiten mit allen Beteiligten klar kommunizieren und ein Umfeld schaffen, in dem alle nahtlos zusammenarbeiten und ihre Aufgaben erfüllen können, wird die Produktivität in die Höhe schnellen. Erhalten alle im Projektteam und darüber hinaus die Werkzeuge und Einblicke, die sie benötigen, um wichtige Projektentscheidungen zu treffen und mögliche Widerstände zu minimieren, gelingt es leichter, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen. Sie benötigen weniger Zeit für die Korrektur von Fehlern und Missverständnissen, ziehen die Stakeholder leichter auf Ihre Seite und helfen Ihrem Team dabei, so produktiv wie möglich zu sein.

 

  1. Budgetmanagement

Wenn Sie mit begrenzten finanziellen Ressourcen arbeiten, ist das Letzte, was Sie wollen, dass diese zu schnell verbraucht sind und deswegen das Projekt womöglich auf halber Strecke stagniert. Budgetmanagement ist der Schlüssel für die Erstellung genauer Projektbudgets auf der Grundlage zuverlässiger Prognosen. Hinzu kommt die wichtige Aufgabe, die Ausgaben zu überwachen, damit diese das Budget nicht überschreiten. Die kontinuierliche Budgetverwaltung ist ebenfalls wichtig, um fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wo finanzielle Ressourcen eingesetzt werden sollen und wo potenzielle Kosteneinsparungen erzielt werden können, um das Budget noch weiter zu strecken. Budgetmanagement hilft ebenso bei der Planung und Bewältigung unvorhergesehener Herausforderungen oder Probleme, die auftreten können – zum Beispiel, wenn die Kosten für Lieferanten unerwartet steigen. Schließlich ist das Budgetmanagement der Schlüssel zur Stärkung des Vertrauens der Interessengruppen. Lässt sich der Nutzen, der Wert und der potenzielle ROI ihrer Investition nachweisen, sind die Stakeholder bereit ihre begrenzten Mittel und Ressourcen für das Projekt bereitzustellen. Unterm Strich gilt: Je mehr Kosten Sie einsparen, desto mehr können Sie mit Ihrem Budget machen.

 

  1. Stakeholder-Management

Die Unterstützung durch die Stakeholder (oder deren mangelnde Unterstützung) kann über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden. Zum einen liegt das daran, dass die Interessengruppen die Macht haben, wichtige Projektressourcen beizusteuern – sei es in Form von Finanzen, Beratung oder anderen Dingen. Wenn Sie ihnen den Wert ihrer Beiträge und ihrer Mitarbeit beweisen können, sind sie eher bereit, in Ihr Projekt zu investieren. Wenn Sie das nicht können, werden sie wahrscheinlich ihre Unterstützung zurückziehen, Einwände erheben und den Zugang zu Ressourcen einschränken. Zum anderen: Wenn Sie es versäumen, wichtige Informationen weiterzugeben, Ziele abzustimmen und Erwartungen zu managen, könnten Projektergebnisse enttäuschend ausfallen und die Stakeholder verunsichern. Stakeholder-Management ist also unerlässlich, um die Beteiligten auf dem Laufenden zu halten sowie von diesen die Informationen zu erhalten, die Sie für wichtige Entscheidungen benötigen.

 

Fazit: In den letzten Jahren haben die Unternehmen oft spekulativ in die Zukunft investiert. Heute wird eher nach dem Bedarf im Hier und Jetzt gefragt und sehr konzentriert vorgegangen. Investitionen in zentrale Projektmanagement-Qualifikationen sind ein effektiver Weg für Organisationen, positive Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen zu erzielen und über die aktuellen Probleme hinweg vor allem langfristig Erfolg zu generieren.

 

* Russell Kenrick, CEO von TSG Training und der ILX Group, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich L&D tätig. Seine Leidenschaft liegt in den Bereichen persönliche Entwicklung, datengetriebene Entscheidungsfindung und Lerntechnologie, die bei der Transformation von Unternehmen und Arbeitsplätzen eine immer größere Rolle spielen. Neben dem Geschäftswachstum zeichnet er verantwortlich für das Schulungsportfolio sowie die Karriereentwicklung der ILX-Mitarbeiter. Zuvor arbeitete Russell für verschiedene Schulungsunternehmen, darunter Capita, KnowledgePool und Reed Learning. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurgeologie und Geotechnik der University of Portsmouth.

* Sidra Sammi, seit 2022 bei der ILX Group für die Geschäftsentwicklung DACH verantwortlich, vereint über ein Jahrzehnt an umfassender Expertise im B2B-Vertrieb. Ihre Stärke liegt im Identifizieren spezifischer Herausforderungen in Organisationen und der Präsentation maßgeschneiderter Lösungen. In ihrer vorherigen Rolle als Territorialmanagerin bei Axelos war Sidra für die europäischen Märkte verantwortlich und agierte als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen sowie Organisationen, die Best-Practice-Methoden wie PRINCE2, ITIL und PRINCE2 Agile nutzen. In Frankfurt geboren, ist sie seit fast zwei Jahrzehnten in Großbritannien ansässig, wo sie ihren Abschluss in International Relations und Development Studies absolvierte.

 

Short Facts: Die wichtigsten Projektmanagement-Fähigkeiten

Planung ist die Grundlage für jeden erfolgreichen Betrieb oder jedes Projekt – und eine Kernkompetenz, die es ermöglicht, mit weniger mehr zu erreichen. Dazu gehört die Planung des Projektzeitrahmens und der Fristen, die Zuweisung und Budgetierung von Ressourcen, das Kostenmanagement und vieles mehr.

Zeitmanagement umfasst die Planung, Terminierung, Prioritätensetzung und Überwachung aller Projektaktivitäten. Es ist einer der wichtigsten Aspekte, um mehr mit weniger zu erreichen, denn es hilft sicherzustellen, dass wichtige Meilensteine erreicht, Projekte rechtzeitig abgeschlossen und nicht unnötig Zeit verschwendet wird.

Risikomanagement ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, potenzielle Probleme, die sich auf den Projekterfolg auswirken könnten, zu antizipieren und umgehend anzugehen. Es umfasst Risiko-Identifizierung, Analyse, Reaktionsplanung, Überwachung und Kontrolle. Diese hilft Ihnen, kostspielige Fehler zu vermeiden, Nacharbeit zu reduzieren und Verzögerungen zu verhindern.

Kommunikation zwischen Teammitgliedern und Beteiligten ist das Rückgrat eines erfolgreichen Projekts. Möglichst klar und effektiv, ist sie entscheidend dafür, mit weniger mehr zu erreichen, denn sie hilft, Projektanforderungen und -pläne klar zu umreißen, Rollen und Verantwortlichkeiten zu definieren, Missverständnisse und Fehler zu vermeiden und die Gesamteffizienz zu steigern.

Budgetmanagement umfasst die Schätzung, Zuweisung und Verfolgung von Kosten während des Lebenszyklus und hilft, den Überblick über die Projektausgaben zu behalten, Kostenüberschreitungen zu vermeiden und fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wo Ressourcen eingesetzt werden sollen. Die Finanzen sind also ein zentraler Bestandteil, um mit weniger mehr zu erreichen.

Stakeholder-Management ist extrem wichtig, weil interne und externe Interessengruppen einen großen Einfluss auf Ressourcen, Investitionen und wichtige Projektentscheidungen haben. Deshalb ist es entscheidend, die  wichtigsten Stakeholder zu identifizieren, Projektziele und -status zu kommunizieren, Erwartungen zu managen und sie bei jeder Gelegenheit um ihre Beiträge zu bitten.                                                                                                    

Quelle: ILX Group 2023

                                                

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Den Fluss der Wertschöpfung für Kunden optimieren

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Agile Organisation – 5 Wege zur erfolgreichen Umsetzung

von Russell Kenrick und Sidra Sammi*

 

Agile ermöglicht es Organisationen, schnell und flexibel auf Anforderungen des Marktes zu reagieren, ja im Idealfall sogar proaktiv zu handeln. Neben Methoden und Programmen, die ohne Zweifel wichtig sind und bei denen Unternehmen auf die Aktualität des Wissens sowie die konsequente Umsetzung im Tagesgeschäft achten müssen, ist eine zentrale Schlüsselstelle immer noch der Mensch. Erst im kollaborativen Miteinander, dank offener Kommunikation und wertschätzender Kooperation, wird aus dem Plan „Wir arbeiten agil“ ein gemeinsamer Weg und schließlich eine erfolgreiche Umsetzung.

 

Ein zentraler Baustein auf diesem Weg ist agiles Projektmanagement. Bei dieser iterativen Methode werden Themen, Produkte oder Kundenprobleme benannt, weiterentwickelt und verbessert, um sich schrittweise einer Lösung zu nähern. Indem ein Projekt in kleinere Phasen unterteilt wird, können sowohl die Teil-Ziele inkl. -Ergebnisse als auch die Gesamt-Performance des Projekts kontinuierlich bewertet werden. Dies ermöglicht es den Teams und Mitarbeitern, das eigene Tun und Prozesse schnell an Veränderungen anzupassen und den Kunden ebenso rasch einen Mehrwert zu bieten.

 

Die Plattform ZIPPIA The Career Expert berichtet anhand 16 erstaunlicher Statistiken rund um Agile folgendes: „Mindestens 71 % der US-amerikanischen Unternehmen setzen inzwischen Agile ein. Agile Projekte haben eine Erfolgsquote von 64 %, während Projekte nach der konkurrierenden Methode Wasserfall nur eine Erfolgsquote von 49 % haben. Vor diesem Hintergrund sind agile Projekte fast 1,5-mal erfolgreicher als Wasserfallprojekte. Nach der Einführung von Agile haben die Unternehmen im Durchschnitt 60 % mehr Umsatz und Gewinn erzielt.“[1] Nicht verwunderlich, dass in der heutigen schnelllebigen Welt agiles Projektmanagement in vielen Organisationen zu einem unverzichtbaren Instrument geworden ist. Die Vorteile der Methode für Unternehmen liegen auf der Hand: Agile bietet eine bessere Produktqualität, eine Verringerung der Risiken und eine kontinuierliche Verbesserung – intern wie für Kunden. Aber auch die Mitarbeiter profitieren davon: Der proaktive Ansatz erfüllt die Anforderungen des modernen Arbeitsplatzes hinsichtlich mehr Transparenz und Flexibilität.

 

The way of Agile: 5 Hacks für einen erfolgreichen Start  

Viele Unternehmen haben sich bereits für den Übergang zu agilen Methoden und Praktiken entschieden, vielleicht sogar schon einmal das eine oder andere ausprobiert. Aber das reicht nicht! Um die Vorteile von Agile von Anfang an optimal zu nutzen bzw. zu maximieren, ist eine strategische und effektive Umsetzung entscheidend. Eine agile Transformation und der dafür notwendige Wandel in allen Organisationsbereichen erfordert ein intelligentes Veränderungsmanagement. Die folgenden 5 Hacks für Unternehmer und Führungskräfte sorgen für eine reibungslosere Reise und die erfolgreiche Umsetzung von Agile:

 

 

#1 Einbindung der Stakeholder

Wie bei jeder Veränderung ist es auch bei der Einführung agiler Methoden ratsam, von Anfang an die Zustimmung aller Beteiligten zu gewinnen. Sie erreichen dies, indem Sie Probleme, mit denen Sie im Unternehmen und/oder als Team konfrontiert sind, klar darlegen und aufzeigen, wo die agile Methodik eine hervorragende Lösung darstellt. Verschaffen Sie sich Klarheit über die Kosten, den Zeitplan und den Aufwand sowie über den Bedarf und die Vorteile. Die Einbeziehung und letztendlich die Akzeptanz der verschiedenen Interessengruppen von Anfang an stellen sicher, dass Sie während der gesamten Umstellung auf ein Netzwerk der Unterstützung zurückgreifen können. Dies kann Ihnen helfen, eventuelle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, und gibt Ihnen die Motivation und den Antrieb für eine erfolgreiche agile Umsetzung.

 

#2 Das gesamte Team schulen

Ein kultureller Wandel braucht vor allem eines: Zeit, Zeit und noch einmal Zeit. Auch wenn Sie die Unterstützung der Stakeholder erlangt haben, wird die Einarbeitung des gesamten Teams einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Das Beste, was Sie für Mitarbeiter tun können, ist, ihr Verständnis mit Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern. Kurse wie PRINCE2 Agile Foundation vermitteln wertvolle Grundkenntnisse über den Rahmen und zeigen Mitarbeitern zugleich auf, wie all diese flexiblen agilen Methoden Hand in Hand arbeiten. Fehler in Projekten – und darüber hinaus – lassen sich so oft vorhersehen und dadurch vermeiden.

 

Der Agile-Lernpfad

Stufe 1: Der AgilePM® Foundation & Practitioner ist das weltweit führende Framework für agiles Projektmanagement und vermittelt die Kernprinzipien, die erforderlich sind, einschließlich Modellierung, Priorisierung, Timeboxing, User Stories und Kalkulation. Die Teilnehmer lernen u.a. die Schlüsselprinzipien und die Terminologie des agilen Projektmanagements zu verstehen, den Lebenszyklus eines agilen Projekts angemessen zu gestalten und die für ein bestimmtes Szenario erforderlichen agilen Techniken zu identifizieren.

Stufe 2: Der Kurs Scrum Master hilft, unabhängig von der Branche, wertvolle Produkte in kurzer Zeit zu liefern und vermittelt ein tieferes Verständnis des Scrum-Frameworks, seiner Anwendung und Kernprinzipien. Die Teilnehmer lernen u.a. Scrum zu verstehen, wo es eingesetzt werden soll, wie und warum es funktioniert, ein Scrum-Team zu managen sowie verschiedene Scrum-Veranstaltungen zu moderieren.

Stufe 3: Der Kurs Scrum Product Owner vermittelt das Wissen um agile Prinzipien sowie die Fähigkeiten und Werkzeuge im Scrum-Framework, um die Rolle verantwortlich auszufüllen. Die Teilnehmer lernen u.a. Techniken zur Maximierung des vom Projektteam gelieferten Wertes, eine klare Produktvision aufrechtzuerhalten, die mit den Geschäftszielen übereinstimmt, und diese effektiv zu definieren sowie an das Projektteam und die Stakeholder zu kommunizieren.

Stufe 4: Der Kurs AgileBA® Foundation wurde entwickelt, um die Rolle des Business-Analysten in agilen Projektteams zu verdeutlichen und Fähigkeiten zu vermitteln, wie z. B. das Sammeln, Analysieren und Validieren von Anforderungen in einem agilen Projekt. Die Teilnehmer sind danach in der Lage, wertvolle Lösungen in der Zusammenarbeit mit Stakeholdern zu liefern, die Philosophie, die Prinzipien und den Prozess der agilen Geschäftsanalyse zu verstehen sowie den Inhalt der von Business-Analysten erstellten Produkte in einer agilen Umgebung zu erstellen und zu bewerten

 

#3 Führungsansätze anpassen

Wenn sich traditionelle “Wasserfall”-Praktiken in Ihrem Managementansatz festgesetzt haben, kann es schwierig sein, sie abzuschütteln. Verändern Sie die Denkweise von “Befehl und Kontrolle” hin zu einem integrativen, flexiblen Ansatz, der Ehrlichkeit fördert und eine offene Kultur schafft. Damit Führung in einem agilen Umfeld nicht nur funktioniert, sondern eine ganz neue ebenfalls agile Form annimmt, braucht es auf der einen Seite (Führung) Vertrauen und auf der anderen Seite (Geführt werden) Selbstverantwortung. Dabei beginnt der Wandel immer von innen! Führungskräfte müssen bei der Umsetzung von Agile mit gutem Beispiel vorangehen. Schulungen stellen sicher, dass dieses Ziel erreicht wird. Eine kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung ist also für alle – Mitarbeiter wie Führungskräfte – wesentlich. PRINCE2-Agile-Kurse führen beispielsweise zum Practitioner-Level, der Führungskräfte ideal auf ihrem Weg zum agilen Erfolg im Team begleitet.

 

#4 Mutige Änderungen vornehmen

Die Revolution, die mit der Einführung von Agile einhergeht, ist zwangsläufig mit einigen mutigen Schritten verbunden. Wenn Sie den Wandel anführen, müssen Sie beherzt Veränderungen vornehmen, z. B. Ihre Teamstruktur umgestalten, Ihre Prozesse anpassen und die Rollen neu verteilen. Agile Methoden begünstigen kleine Teams, da die Kommunikation in größeren Gruppen oft ein Problem darstellt. Um Agilität effektiv zu skalieren, denken Sie also bitte rechtzeitig an eine Verkleinerung Ihrer Teams und wie sie diese sinnvoll zusammenstellen. Eine weitere Herausforderung, die sich Ihnen stellen könnte, ist die feste Verankerung von Prozessänderungen in Ihrer Organisation. Durch umfassende Schulungen, klare Anweisungen und die Schaffung eines Gefühls der Dringlichkeit können Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter die Einführung neuer Arbeitsweisen nicht auf die lange Bank schieben.

 

#5 Definieren Sie Rollen

Grundlegend für die erfolgreiche Einführung von Agile ist die Klärung der Rollen. Anstatt weitere Projektmitarbeiter einzustellen, die neue Aufgaben übernehmen, sollten Sie Ihre bestehenden Stellen überarbeiten, damit sie mit agilen und Scrum-Praktiken arbeiten können. Es ist wichtig, dass alle Teammitglieder ein klares Verständnis ihrer neuen Aufgaben haben, um bei der Umstellung auf Agile die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Die Umstrukturierung und/oder Umgestaltung Ihres gesamten Teams ist keine leichte Aufgabe. Aber mit klaren Rollendefinitionen können Sie Möglichkeiten schaffen, Vertrauen aufzubauen und von einem Arbeitsumfeld zu profitieren, das agile Praktiken verkörpert und tatsächlich lebt.

 

Einer der größten Stolpersteine für den organisatorischen Wandel hin zu Agile ist der Widerstand der Mitarbeiter. Neues zu lernen und dies in einem großen Stil umzusetzen liegt nicht jedem. Eine grundlegende Ursache für diesen Widerstand gegen Veränderungen ist oft mangelndes Verständnis. Wenn Mitarbeiter im Unklaren darüber gelassen werden, was der Grund für bestimmte Neuerungen und die notwendige agile Transformation ist, werden sie deutlich mehr Schwierigkeiten haben, Maßnahmen und Anforderungen zu verstehen und umzusetzen. Das führt zu Widerstand, der die Einführung von Agile unnötig verzögert.

 

Ohne eine anpassungsfähige Denkweise ist der Fortschritt begrenzt und die Gefahr des Scheiterns groß. Nur wenn Führungskräfte wie Mitarbeiter ein breites Spektrum an Fähigkeiten und ein tiefes Verständnis der agilen Methodik haben, können sie als Team ein kollaboratives Arbeitsumfeld fördern. Tatsächlich ist und bleibt die Anpassungsfähigkeit und damit verbunden die Lernwilligkeit eine der wichtigsten Eigenschaften auch über das Jahr 2024 hinaus.

 

 

* Russell Kenrick, CEO von TSG Training und der ILX Group, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich L&D tätig. Seine Leidenschaft liegt in den Bereichen persönliche Entwicklung, datengetriebene Entscheidungsfindung und Lerntechnologie, die bei der Transformation von Unternehmen und Arbeitsplätzen eine immer größere Rolle spielen. Neben dem Geschäftswachstum zeichnet er verantwortlich für das Schulungsportfolio sowie die Karriereentwicklung der ILX-Mitarbeiter. Zuvor arbeitete Russell für verschiedene Schulungsunternehmen, darunter Capita, KnowledgePool und Reed Learning. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurgeologie und Geotechnik der University of Portsmouth.

* Sidra Sammi, seit 2022 bei der ILX Group für die Geschäftsentwicklung DACH verantwortlich, vereint über ein Jahrzehnt an umfassender Expertise im B2B-Vertrieb. Ihre Stärke liegt im Identifizieren spezifischer Herausforderungen in Organisationen und der Präsentation maßgeschneiderter Lösungen. In ihrer vorherigen Rolle als Territorialmanagerin bei Axelos war Sidra für die europäischen Märkte verantwortlich und agierte als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen sowie Organisationen, die Best-Practice-Methoden wie PRINCE2, ITIL und PRINCE2 Agile nutzen. In Frankfurt geboren, ist sie seit fast zwei Jahrzehnten in Großbritannien ansässig, wo sie ihren Abschluss in International Relations und Development Studies absolvierte.

   

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[1] https://www.zippia.com/advice/agile-statistics/#:~:text=Undoubtedly%2C%20Agile%20project%20management%20is,the%20most%20popular%20Agile%20framework

Was Weiterbildungsprofis wissen sollten: Projekt- und Programm-Management

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Mindset der Zukunft

Ein Interview mit Sidra Sammi*

 

Einst vorrangig von betrieblichen Aktivitäten gesteuert, ist ein Großteil der globalen Wirtschaft heute auf Projekte und Programme ausgerichtet. Die weltweite wirtschaftliche Tätigkeit, die auf Projekten basiert, wurde vom Project Management Institute im Jahr 2017 auf 12 Billionen US-Dollar geschätzt – eine Zahl, von der sie glaubten, dass sie bis 2027 auf 20 Billionen US-Dollar steigen würde. Betrachten wir die vergangenen Jahre und die Entwicklung durch Covid 19 ist es aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich, dass diese Zahl und damit die damalige Prognose deutlich nach oben korrigiert werden muss.

 

Immer mehr Unternehmen beginnen, ihr gesamtes Geschäftsmodell auf einen projektbasierten Ansatz umzustellen – das bedeutet, dass Projekt- und Programm-Management unverzichtbar ist, anstatt nur wünschenswert. Wir befragen Sidra Sammi, Geschäftsentwicklung DACH bei der ILX Group, zum theoretischen Hintergrund, möglichen Anwendungsfeldern und ob/wie Unternehmen durch den Einsatz nicht nur kurzfristig hervorragende Leistungen erzielen können, sondern vor allem auch langfristig für die Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet sind.

 

Frau Sammi, was versteht man genau unter Projekt- und Programm-Management bzw. sind diese Begriffe gleichbedeutend oder muss man hier unterscheiden?

Sidra Sammi: Einige Menschen verwenden die Wörter “Projekt” und “Programm” austauschbar. Andere verwenden “Programm” einfach, um ein großes Projekt zu beschreiben. In Wirklichkeit haben diese beiden Begriffe jedoch sehr unterschiedliche Definitionen. Ein Projekt ist einzigartig, temporär und darauf ausgelegt, ein greifbares Ergebnis zu liefern. Es hat einen festen – in der Regel recht kurzen – Zeitrahmen und einen Projektleiter, der für die termingerechte und budgetgerechte Lieferung des Ergebnisses verantwortlich ist. Auf der anderen Seite handelt es sich bei einem Programm um die koordinierte Verwaltung mehrerer zusammenhängender Projekte und anderer Aktivitäten. Das Hauptziel eines Programms besteht darin, ein strategisches Ergebnis und organisatorischen Nutzen zu erzielen. Programme sind in der Regel langfristig angelegt. Da die spezifischen Liefergegenstände zu Beginn möglicherweise nicht vollständig definiert sind, kann ein Programm oft einen breiten und anpassungsfähigen Umfang haben. Kurz gesagt konzentrieren sich Projekte auf Ergebnisse, während Programme auf Nutzen abzielen.

 

Das bedeutet dann aber auch, dass Projekt- und Programm-Manager unterschiedliche Aufgaben haben und Rollen erfüllen, oder? Können Sie uns das vielleicht etwas näher beschreiben?

Sidra Sammi: Ja und sehr gerne! Ein Programm besteht, wie gesagt, aus mehreren Projekten. Abhängigkeiten bestimmen die Reihenfolge, in der jedes Projekt abgeschlossen wird. Als Beispiel könnte ein Programm-Manager damit beauftragt sein, ein neues Tablet zu entwickeln. Seine Rolle besteht darin, alle Abhängigkeiten zu verwalten, also auch die Projekte, die sequenziell durchgeführt werden müssen, um die endgültigen Ergebnisse zu erzielen. Typischerweise gelten Programm-Manager als erfahrener und höhergestellt als Projektleiter, aber dies muss nicht zwangsläufig der Fall sein. In einem Unternehmen kann ein Programm-Manager, der nicht besonders hochrangig ist, für ein kleineres Programm verantwortlich sein. In einer anderen Organisation ist ein sehr erfahrener und hochrangiger Projektleiter für ein großes und komplexes Projekt verantwortlich.

 

Warum ist Projekt- und Programmmanagement derzeit so wichtig?

Sidra Sammi: Projekte tragen sowohl zur kurzfristigen als auch zur langfristigen Wertschöpfung bei. Eine ausgezeichnete Projekt- und Programm-Verwaltung kann Unternehmen auf drei wesentliche Arten zugutekommen: Erstens geht es darum, Budgets und Zeitpläne effektiv und effizient zu kontrollieren, zweitens um Führungskompetenz und zwischenmenschliche Fähigkeiten und drittens schließlich um die langfristige strategische Ausrichtung.

 

Kommen wir zum ersten spannenden Punkt: Budgets und Zeitpläne kontrollieren. Wie wir alle wissen, kann es ohne sorgfältige Planung und Verwaltung sehr herausfordernd sein, den Liefertermin oder das Budget eines Projekts einzuhalten.

Sidra Sammi: Das ist absolut richtig, wer kennt das bei Projekten nicht: Zeitpläne laufen ebenso aus dem Ruder wie der finanzielle Rahmen. Genau deswegen ermöglicht ein strategisches Projektmanagement, vorausgesetzt die Mitarbeiter sind entsprechend geschult, realistische Erwartungen zu setzen. Ein guter Projektmanager wird den Prozess und die Zeitpläne so erstellen, dass sie erreichbar sind. Das Vermeiden von übermäßig ehrgeizigen Fristen stellt sicher, dass jede Projektphase eher termingerecht, im Budget und gemäß den richtigen Standards abgeschlossen wird. Ein gutes Projektmanagement stellt ebenfalls sicher, dass Projekte proaktiv anstatt reaktiv sind. Indem jeder Beteiligte die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tut, werden Projekte geschaffen, die effizient, klar definiert und weniger anfällig für Misserfolge sind. Ein wesentlicher Teil davon ist die kontinuierliche Berichterstattung: Sie ist entscheidend, um ein Projekt auf Kurs zu halten. Regelmäßige Status-Up-Dates informieren alle Interessengruppen und ermöglichen es, frühzeitig zu erkennen, ob es ein Risiko gibt, aufgrund dessen man evtl. von den ursprünglichen Plänen abweichen muss.

 

In so einem Fall braucht es eine gute Kommunikation bzw. Führungskompetenz, wobei wir beim zweiten Punkt, den zwischenmenschlichen Fähigkeiten, wären.

Sidra Sammi: Ohne Projektmanagement kann es schwierig sein, die Führung und die klare Ausrichtung zu schaffen, die ein Projekt benötigt. Ein Projektmanager bietet dies und hält ein Projekt damit auf Kurs. Seine Aufgabe ist es auch, das Projektteam – wenn nötig – zu inspirieren, zu motivieren und zu coachen, um für eine gemeinsame Vision zu sorgen und den Sinn des Ganzen zu vermitteln, damit das Projektteam und externe Partner gemeinsam Höchstleistungen erbringen können. Darüber hinaus ist der Projektmanager dafür verantwortlich, die Rechenschaftspflicht und die Kommunikation in allen Phasen des Projekts zu definieren und zu verwalten. Neben diese Führungskompetenzen spielen natürlich auch die zwischenmenschlichen Fähigkeiten eine große Rolle. Unerlässlich für den Projekterfolg ist beispielsweise das Zuhören im Team. Auch Transparenz, wobei wir wieder bei der Kommunikation wären, sowie Vertrauen stehen an vorderster Stelle. Während klar definierte und verwaltete Projektlogistik von entscheidender Bedeutung sind, bringt das Projektmanagement zusätzliche Vorteile mit sich. In anspruchsvollen Märkten –

und in der Tat herausfordernden Zeiten – benötigt ein Unternehmen immer eine starke Führung, um erfolgreich zu sein.

 

Kommen wir zum letzten Punkt, der strategischen Ausrichtung. Dabei werfen Sie sicher einen Blick über das reine Projektmanagement hinaus?

Sidra Sammi: Ja und das ist insbesondere in unsicheren oder sich schnell verändernden Zeiten, und wann haben wir diese nicht, wichtiger denn je. Also müssen sich Unternehmen immer wieder die Frage stellen: Stimmen unsere Projekte mit unserer Unternehmensstrategie überein? Durch den Einsatz von Projektmanagement-Techniken können Organisationen sicherstellen, dass ihre Projekte nicht nur mit den Bedürfnissen ihrer Kunden (was wichtig für die kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Belange ist), sondern auch mit ihrer Gesamtstrategie (und damit ihrer langfristigen Vision und Mission) in Einklang stehen. Ein Versäumnis in dieser Hinsicht könnte zu verschwendeter Zeit, Geld und Ressourcen führen. Ohne eine angemessene Projektbeschreibung, die auf Geschäftszielen basiert, und einer klaren Methodik kann ein Projekt den Fokus verlieren und die Wahrscheinlichkeit seines Scheiterns erhöhen. Eine klare Definition unter Berücksichtigung übergreifender Ziele richtig das Projektteam aus und stellt die erforderlichen Schritte des Projekts klar.

 

Lässt sich erkennen, wann Unternehmen ein Problem im Projekt- und/oder Programm-Management haben, ohne dass gleich jedes Projekt im Vorfeld scheitern muss, Kunden sich beschweren oder Budgets jedes Mal überschritten werden?

Sidra Sammi: Wenn Unternehmen kein Projektmanagement-System etabliert haben oder unsicher sind, ob ihre aktuellen Projektmanagement-Prozesse funktionieren, gibt es tatsächlich sechs Anzeichen, die darauf hinweisen, dass Veränderungen notwendig sind. 1. Projekt- oder Programm-KPIs werden verfehlt. 2. Es treten Kommunikationsprobleme und Meinungsverschiedenheiten auf. 3. Projekte oder Programme überschreiten Budgets oder geraten in Verzug. 4.  Teammitglieder fehlt die Motivation. 5. Es gibt Meinungsverschiedenheiten über Projektziele oder Anforderungen und 6. Die Lieferstandards sind inkonsistent. Zwei bis drei Punkte reichen oft schon aus, um ins Handeln zu kommen. Haben Unternehmen dann erst einmal eine Projektmanagement-Zertifizierung abgeschlossen und Projekt- und Programm-Management-Prozesse implementiert, sind sie überrascht, wie es vorher jemals ohne ging. Hier mal ein kleiner Überblick über die positiven Auswirkungen:

Vor und nach der Implementierung von Projekt- und Programm-Management-Prozessen

Kontrolle von Budgets und Zeitplänen

Vorher: Es fällt uns schwer, Budgets und Zeitpläne festzulegen und einzuhalten.

Nachher: Unsere Budgets und Zeitpläne sind realistisch, erreichbar und werden strikt eingehalten.

Strategische Ausrichtung

Vorher: Unsere Projekte/Programme sind nicht auf die Geschäftsziele ausgerichtet, was Zeit, Geld und Ressourcen verschwendet.

Nachher: Unsere Methodik ist klar, unsere Projekte/Programme sind fokussiert, und es besteht eine klare Verbindung zu unseren übergreifenden Geschäftszielen.

Führungskompetenz und zwischenmenschliche Fähigkeiten

Vorher: Unsere Projekt-/Programmleitung ist schwach, und das Team erreicht keine hohe Leistung.

Nachher: Unsere Projekt-/Programmleitung ist solide, respektiert, und das Team arbeitet gut als zusammenhängende Einheit.

 

Es gibt viele verschiedene Schulungsprogramme und Zertifizierungen im Bereich Projekt- und Programm-Management. Wie können Unternehmen sicherstellen, dass sie die richtigen auswählen? Und was ist der beste Weg, um Projektmanagement-Zertifizierungen zu erhalten?

Sidra Sammi: Sowohl im Projekt- als auch im Programm-Management fallen Schulungsprogramme und Zertifizierungen in zwei Kategorien: Prozessführung sowie Wissen, Fähigkeiten und Techniken. Allerdings verändert sich die Art und Weise, wie Menschen lernen und auf Wissen zugreifen, gerade noch einmal sehr deutlich. Corona hat uns gezeigt, was virtuell möglich ist, inzwischen ist es bei den Unternehmen oftmals ein Kostenfaktor, ob persönlich oder digital geschult wird. Unabhängig von Ausfallzeiten und Reisekosten, sind aktuell vor allem On-Demand-Trainingsinhalte sehr gefragt. Idealweise können diese zusätzlich auf die Bedürfnisse des Unternehmens und der Einzelpersonen zugeschnitten werden. Also einfach prüfen, welche Anbieter es gibt, Preise und Leistungen vergleichen – und sich im Zweifelsfall persönlich beraten lassen. Kombinierte Lernpfade sichern eine schnelle Umsetzung im Unternehmen, das damit für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen rund ums Projekt- und Programm-Management bestens gewappnet ist. 

 

Frau Sammi vielen Dank für dieses Gespräch!

 

 

* Sidra Sammi, seit 2022 bei der ILX Group für die Geschäftsentwicklung DACH verantwortlich, vereint über ein Jahrzehnt an umfassender Expertise im B2B-Vertrieb. Ihre Stärke liegt im Identifizieren spezifischer Herausforderungen in Organisationen und der Präsentation maßgeschneiderter Lösungen. In ihrer vorherigen Rolle als Territorialmanagerin bei Axelos war Sidra für die europäischen Märkte verantwortlich und agierte als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen sowie Organisationen, die Best-Practice-Methoden wie PRINCE2, ITIL und PRINCE2 Agile nutzen. In Frankfurt geboren, ist sie seit fast zwei Jahrzehnten in Großbritannien ansässig, wo sie ihren Abschluss in International Relations und Development Studies absolvierte.

 

Fallstudie

Im Jahr 2012 suchte eine zentrale Regierungsorganisation nach Möglichkeiten, den Schulungsbedarf innerhalb ihrer PPM-Funktion besser zu verstehen. Der Kunde wollte die individuelle Weiterentwicklung und berufliche Entwicklung der Mitarbeiter unterstützen und idealerweise personalisierte Lernreisen für jedes Mitglied des PPM-Teams erstellen. Die ILX Group lieferte ein solches maßgeschneidertes und kombiniertes Programm, das ein E-Learning-Portal mit bewährten PPM-Akkreditierungen sowie praxisorientierten Workshops unter Anleitung von Instruktoren kombinierte. In Zusammenarbeit mit dem Kunden wurden alle digitalen Lerninhalte mit dem firmeninternen Online-Kompetenzbewertungstool abgeglichen. Das Tool betrachtete alle 13 Berufsrollen innerhalb der Kunden-PPM-Organisation und bewertete den erforderlichen Kompetenzlevel für jede Fähigkeit in jeder Rolle entsprechend. Dies ermöglichte eine einfache Identifizierung des Schulungsbedarfs zur Unterstützung des individuellen Wachstums und der beruflichen Entwicklung. Die digitalen Inhalte waren darauf ausgelegt, das Wissen auf Foundation-Ebene in einer bestimmten Kompetenz, wie Risiko- und Problemmanagement, Planung, Konfliktlösung usw., aufzubauen, oder zur Erlangung einer Akkreditierung wie PRINCE2, MSP, APM PMQ, Better Business Cases™, Managing Benefits™ usw. weiterzuentwickeln. Um das Wissen zu vertiefen, wurde das digitale Training mit praktischen Umsetzungswerkstätten abgeschlossen, die sich ausschließlich auf die Anwendung des Gelernten auf arbeitsbasierte Aufgaben, Fallstudien und Übungen konzentrierten.

 

Ergebnisse

Laut dem Kunden haben die praktischen Implementierungs-Workshops zu einer nachweislichen Veränderung des Verhaltens und einem stärkeren Fokus auf verbesserte Geschäftsergebnisse geführt. Aufgrund des Erfolgs dieses Programms wurde es in der Zwischenzeit von mehreren anderen zentralen Regierungsstellen übernommen.

 

 

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März 2024: Frauenschwerpunkt bei radio klassik Stephansdom

Foto: “”Eva Karel – Heldin von Hernals” & “Elisabeth Fuchs dirigiert”” / Fotocredit: © Karin Hackl / ErikaMayer / Quelle: radio klassik Stephansdom

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Wortredaktion:


Frauenmonat März: „Female Impact“ – Wie Frauen die Welt verändern und gestalten.
Darum geht es heuer bei radio klassik Stephansdom im Frauenmonat März. Ein Monat, der Frauen und ihr Wirken in den Vordergrund stellt. Da sind die Großspenderinnen, die mit ihrem Vermögen gesellschaftlich wirksam werden. Da sind die Mütter von Selbstmordattentätern, die anderen Müttern mit gefährdeten Söhnen helfen. Da ist die Weltraumarchitektin, die Wohnräume im Weltall gestaltet. Da ist die Köchin und Rezepte-Erfinderin, die anderen ihre Liebe zu gutem Essen weiter gibt. Da sind die vielen ausgezeichneten Komponistinnen und Dirigentinnen. Wir stellen all diese wirkmächtigen Frauen und noch viele mehr in unserem Frauenmonat März vor.

 

Perspektiven – Reportagen und Berichte, Gespräche und Hintergründe. Jeden Montag und Mittwoch, 17.30 Uhr:

 

04.03. Philanthropinnen in Österreich. Vermögende Personen, die sich gemeinnützig engagieren, sind in Österreich selten. Wir sprechen mit Frauen, die große Summen spenden oder eigene Stiftungen gegründet haben. Gestaltung: Stefanie Jeller.

 

06.03. Leben im All. Barbara Imhofs Beruf klingt wie Science-Fiction: Sie designt Wohnräume für Menschen im Weltall. In Zeiten des Klimawandels und der Ressourcenverknappung ist das auch für uns auf der Erde relevant, sagt die Weltraumarchitektin im Interview mit Monika Fischer.

 

11.03. Das denkende Herz – Etty Hillesum war 29 Jahre alt als ihr Leben in Auschwitz beendet wurde. Durch ihre Tagebücher und Briefe ist sie heute vielen Menschen zur Begleiterin und Inspiration geworden.  Veronika Bonelli im Gespräch mit Schauspielerin Bettina Buchholz und Autorin Andrea Winkler. 

 

18.03. Frauenpower gegen Terror. Um zu verhindern, dass junge Menschen sich radikalisieren, sind die Mütter ein wichtiger Schlüssel, sagt Edit Schlaffer. In ihren „Mütterschulen“ helfen Mütter von Dschihadisten und Selbstmordattentätern Müttern von gefährdeten Kindern. Eine Sendung von Monika Fischer.

 

20.03. Katharina Seiser – einfach immer gut essen: Köchin, Bestseller-Autorin, TV-Star. Die Expertin der neuen Esskultur und ihr Rezept, wie es gelingt, sich das Leben schmecken zu lassen. Eine Sendung von Gerlinde Petric-Wallner.

 

Lebenswege – Wie ich wurde, wer ich bin. Sonntags um 17.30 Uhr.

 

03.03. Gemeinsam Leben gestalten – Nora Tödtling Musenbichler ist seit Februar Präsidentin der Caritas Österreich. Als erste Frau in diesem Amt möchte Menschen eine Stimme geben, die sonst nicht gehört werden. Ein Portrait von Veronika Bonelli.

 

17.03. Eva Karel – eine Feder gegen das Hudeln: Die alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen, Uni-Lektorin, Yoga-Lehrerin, Künstlerin sowie offizielle Heldin von Hernals sorgt in ihrem Grätzel für gute Gedanken. Etwa mit Gedichten gegen Alltags-Grant und Hudelei. Von Gerlinde Petric-Wallner.

 

Musikredaktion:

Tolle Aufnahmen mit Dirigentinnen sind im Musikprogramm von radio klassik Stephansdom eine Selbstverständlichkeit. Im März wollen wir sie besonders herausstreichen: von Marin Alsop bis Simone Young – von Elisabeth Fuchs bis Barbara Hannigan.
1. bis 29. März, Mo – Fr, in allen Formaten, Dirigentin einschalten!

 

 

radio klassik Stephansdom sendet seit 1998 in Wien und Umgebung auf 107,3 MHz, seit 2018 in Graz auf 94,2 MHz und ist seit 2021 österreichweit auf DAB+ zu empfangen.

https://radioklassik.at/

Bulgari wurde erneut zum exklusiven Schmuck- und Uhrenpartner für die BAFTA Film Awards ernannt

Foto: “Julianne Moore wearing Bulgari at the 2023 EE BAFTAs” / Fotocredit & Quelle: © Bulgari

Werbung.Unbezahlt. London, 5. Februar 2024

BAFTA und Bulgari setzen ihre Partnerschaft und erfolgreiche Zusammenarbeit, die im Jahr 2022 begann, fort: Die Partnerschaft umfasst das zweijährliche Fundraising-Event der Kunststiftung, die BAFTA Gala, die BAFTA Nominees’ Party sowie die EE BAFTA Film Awards.

Bulgari-Schmuck hat auf der großen Leinwand in Filmen von Klassikern wie “The VIPS” (1963) mit Elizabeth Taylor bis hin zu Sharon Stone in “Casino” (1995) und neuerdings Gemma Chan und Florence Pugh in “Don’t Worry Darling” (2022) geglänzt. Die schmucken Kreationen von Bulgari können in über 40 Filmen bewundert werden. Der ikonische Schmuck wurde sowohl auf als auch neben der Leinwand von Schauspielerinnen wie Audrey Hepburn, Ingrid Bergman und den aktuellen globalen Bulgari-Markenbotschafterinnen Anne Hathaway, Zendaya, Lisa Manobal, Liu Yifei, Priyanka Chopra Jonas und Cailee Spaeny getragen.

Die römische Maison setzt die Ausrichtung auf die Vision der Kunststiftung fort und weitert die Sponsoraktivitäten in diesem Jahr auf drei Veranstaltungen aus: die BAFTA Gala, die BAFTA Nominees’ Party und die EE BAFTA Film Awards.

In Anlehnung an das Jahr 2022 ist Bulgari auch 2024 wieder der offizielle unterstützende Schmuck- und Uhrenpartner der BAFTA Gala. Die BAFTA Gala ist ein Fundraising-Event, um Mittel für die Arbeit von BAFTA zur Förderung der nächsten Generation kreativer Talente zu generieren. Ebenso ist Bulgari weiterhin Partner der offiziellen Nominees’ Party für die EE BAFTA Film Awards; eine Feier, die am Abend vor den Awards am 17. Februar stattfinden wird. Eine Nacht, in der Nominierte die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Talente und Handwerkskunst der Filmindustrie feiern.

Schließlich ist Bulgari auch 2024 wieder der offizielle Schmuck- und Uhrenpartner der EE BAFTA Film Awards, die am 18. Februar 2024 im Royal Festival Hall des Southbank Centre stattfinden werden. Die EE BAFTA Film Awards gehören zu den mit Spannung erwarteten und exklusiven Nächten im globalen Filmkalender.

Diese großzügige Unterstützung ergänzt Bulgari‘s eigene karitative Initiativen, die sich für Bildung und Kunst einsetzen, einschließlich der 15-jährigen Partnerschaft mit Save the Children und der philanthropischen Beziehung zum Jenner Institute der University of Oxford.

Jean-Christophe Babin, CEO der Bulgari Group, sagte: „Ich freue mich, unsere Partnerschaft mit BAFTA fortzusetzen. Bulgari ist stolz darauf, BAFTAs wohltätige Unternehmungen zu unterstützen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf zwei prestigeträchtigen Veranstaltungen – der BAFTA Gala und der BAFTA Nominees’ Party. Unser Engagement wurzelt in einer gemeinsamen Geschichte filmischer Exzellenz, in der BAFTAs Feier bahnbrechenden Erzählens mit Bulgari’s Hingabe an handwerkliche Höchstleistungen harmoniert. In diesem Jahr freuen wir uns darauf, dass unsere Kreationen die Wege der heutigen modernen Kreativen und Nominierten erleuchten, und setzen damit eine Tradition fort, die einst Ikonen wie Elizabeth Taylor und Gina Lollobrigida zierte.

 

Um dieses besondere Ereignis zu markieren und die enge Verbindung des römischen Hauses zur Filmindustrie zu feiern, wird Bulgari eine Ausstellung einzigartiger Heritage-Schmuckstücke und Uhren in der Bulgari-Boutique in der New Bond Street veranstalten. Die Auswahl exquisiter Kreationen umfasst Stücke, die einst von italienischen Ikonen wie Anna Magnani, Claudia Cardinale und Gina Lollobrigida, aber auch von der legendären Elizabeth Taylor getragen wurden.

Eine Platin-Halskette mit Diamanten aus den 1930er Jahren wurde auch von modernen Prominenten wie Jessica Chastain, Milla Jovovich und Jennifer Aniston getragen. Ein weiteres außergewöhnliches Stück in der Ausstellung wird ein Platinarmband mit Diamanten aus dem Jahr 1955 sein, das von Elizabeth Taylor getragen wurde und auch in “Don’t Worry Darling” (2022) als Halskette von Gemma Chan zu sehen war. Diese außergewöhnliche Sammlung wird nur vom 5. bis 18. Februar 2024 ausgestellt sein.

 

Jane Millichip, CEO von BAFTA, sagte: „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Bulgari bei den diesjährigen EE BAFTA Film Awards und der BAFTA Gala fortzusetzen. Bulgari hat unsere wohltätige Mission, Talente, Kreativität, Fähigkeiten und Innovationen im Film zu entwickeln und zu präsentieren und Türen für neue Generationen von Talenten zu öffnen, brillant unterstützt. Bulgari’s spektakulärer Schmuck war in einigen der ikonischsten Filme des letzten Jahrhunderts zu sehen, daher freuen wir uns sehr, dass sie auch BAFTA bei unseren EE BAFTA Film Awards später in diesem Monat ein wenig Glanz verleihen werden.

 

www.bulgari.com