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18.-22.05: ViennaUP’26: Wien erneut Hotspot der internationalen Start-up-Szene

Foto: “Sujet ViennaUp’26” / Fotocredit: © Wirtschaftsagentur Wien / Quelle: © Wien Holding

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Die ViennaUP kehrt 2026 erneut in die österreichische Bundeshauptstadt zurück und macht Wien einmal mehr zum Treffpunkt der internationalen Start-up-Community. Von 18. bis 22. Mai 2026 lädt das Festival zu einem vielseitigen Programm ein. In diesem Zusammenhang arbeitet die WH International Services GmbH in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien eng zusammen, um Wien nachhaltig als internationalen Innovations- und Start-up-Standort zu positionieren.

 

Internationale Vernetzung durch WH International

Über das Netzwerk der WH International Services GmbH mit Internationalen Büros in mehreren europäischen Städten werden gezielt Start-ups, Investor*innen, Delegationen und relevante Stakeholder angesprochen. Dadurch wird die internationale Reichweite des Festivals erhöht und gleichzeitig der Zugang zu internationalen Märkten für Wiener Akteur*innen erleichtert.

Innovation, Austausch und Erlebnis Wien

Im Mittelpunkt der ViennaUP stehen zentrale Zukunftsthemen wie Innovation, Technologie und Kreativität. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen branchenübergreifend zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und ihr internationales Netzwerk auszubauen. Zahlreiche Veranstaltungen finden über ganz Wien verteilt statt und bieten zusätzlich die Gelegenheit, das Wiener Start-up-Ökosystem kennenzulernen.

Neben Fachveranstaltungen und Pitch-Formaten spielt auch das Erlebnis Wien eine besondere Rolle: Ausgewählte Locations sowie informelle Networking-Formate schaffen Raum für Austausch in inspirierender Atmosphäre und ermöglichen den Teilnehmenden, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.

Starke Präsenz in CEE und internationale Sichtbarkeit

Ein besonderer Fokus der Aktivitäten der WH International Services GmbH liegt auf der internationalen Sichtbarkeit: Durch gezielte Medienkooperationen, Social-Media-Kampagnen, Videoproduktionen sowie die Einbindung von Influencer*innen wird die ViennaUP verstärkt in den CEE-Märkten positioniert. Zudem werden internationale Medienvertreter*innen betreut und ausgewählte Start-ups vor Ort sichtbar gemacht.

Ein weiterer Programmhöhepunkt ist das CEE-Forum am 20. Mai 2026, das zahlreiche Delegationen und Stakeholder aus der Region zusammenbringt. Ziel ist es, den Austausch zwischen Start-up-Ökosystemen zu fördern, Wien als Innovationshub im CEE-Raum zu stärken und internationale Vernetzungen weiter auszubauen.

Die ViennaUP zählt zu den bedeutendsten Start-up-Festivals in Zentraleuropa und unterstreicht die Rolle Wiens als Drehscheibe für Innovation im Herzen Europas. Thematische Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Health Tech, Life Sciences, Social Entrepreneurship, Smart Cities, Clean Tech, Creative Industries, Smart Manufacturing und FinTech.

 

https://viennaup.com/ 

Aktuelle Semesterfrage der Uni Wien: Wohin steuert die Demokratie?

Foto: “Frontansicht des Hauptgebäudes mit Ringstraße (Universitätsring 1)” / Fotocredit: © Gebhard Sengmüller / Quelle: © Universität Wien

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Artikel, Videos und Events zum Thema

 

Demokratie und Menschenrechte gehören zusammen – doch ihr Zusammenspiel ist nicht immer konfliktfrei. Im Rahmen der neuen Semesterfrage eröffnen Expert*innen der Uni Wien verschiedene Perspektiven auf dieses Spannungsfeld und laden zur gemeinsamen Auseinandersetzung: Wodurch geraten Demokratie und Menschenrechte unter Druck und welche Frühwarnsignale weisen darauf hin? Welche Maßnahmen sichern die Resilienz von Demokratie und Menschenrechten und stärken ihre Zukunftsfähigkeit?

Hier finden Sie einen Überblick zu aktuellen Beiträgen, Eventtipps und eine Liste mit Expert*innen der Uni Wien zum Themenfeld Demokratie und Menschenrechte. 

Ohne Solidarität keine Demokratie

Solidarität ist die Praxis, die unsere Demokratie zusammenhält – gerade dort, wo das Recht an seine Grenzen stößt. Warum es heute schwerer fällt, füreinander einzustehen, und wie wir Solidarität stärken können, erörtern Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner und Politikwissenschafterin Barbara Prainsack. Hier geht es zum Artikel und zum Video im Wissenschaftsmagazin Rudolphina. 

Wenn die Demokratie kippt

Der Blick in die Geschichte zeigt: Demokratie ist kein Selbstläufer. Fabio Wolkenstein, Professor für Transformationen der Demokratie und Leiter des Instituts für Politikwissenschaft und Claudia Kraft, Professorin für Zeitgeschichte, erklären anhand von historischen und aktuellen Beispielen, woran man erkennen kann, dass die Demokratie unter Druck gerät – und wie wir gegensteuern können. Hier geht es zum Artikel in der Rudolphina, dem Wissenschaftsmagazin der Uni Wien. Hier geht es außerdem zum Video mit den beiden Expert*innen

Autoritäre Regime: Erfolgreiche Autokratien?

Autokratien und illiberale Demokratien sind global am Zunehmen und scheinen, wie im Fall Chinas, durchaus “erfolgreich” zu sein. Über die Gründe und Hintergründe spricht Rudolphina mit dem China-Experten Christian Göbel. Hier geht es zum Interview

Social Media-Verbot: Was sagt die Forschung?

Für soziale Medien soll in Österreich künftig eine Altersgrenze von 14 Jahren gelten. Wie kann ein effektiver Schutz aussehen und welche möglichen Nebeneffekte sind zu bedenken? Im Rudolphina-Artikel und im Video ordnen Expert*innen aus Recht, Sozialanthropologie und Kommunikationswissenschaften ein.

Überblick: Zahlreiche Events rund um die Semesterfrage

Vorträge, Diskussionen, Lehrgänge, uvm.: Im Sommersemester gibt es an der Uni Wien und zahlreichen weiteren Orten in Wien Gelegenheit für Austausch, Information und Weiterbildung zu den Themen Demokratie und Menschenrechte. Wir haben für Sie eine Auswahl an Empfehlungen zusammengestellt.

Expert*innen der Uni Wien 

Im Press Room finden Sie außerdem einen interdisziplinären Überblick zu Expert*innen der Uni Wien rund um das Spannungsfeld Demokratie & Menschenrechte sowie Wahlen und Demokratiepolitik

Über die Semesterfrage

Jedes Semester stellt die Universität Wien eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. Wissenschafter*innen der Uni Wien beantworten die Frage im Wissenschaftsmagazin Rudolphina und diskutieren im Rahmen einer Veranstaltung zu Semesterende mit allen Interessierten.

Die aktuelle Semesterfrage “Wohin steuert die Demokratie?” im Überblick

Alle Semesterfragen im Überblick

 

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Maren Wölfl: „Ein Female Wake-up Call“

Buchcover: “Maren Wölfl: „Ein Female Wake-up Call“ ” / Fotocredit & Quelle: © Verlag Wiley-VCH

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Wie Frauen souverän, authentisch und wirksam in Führung gehen


Mit „Ein Female Wake-up Call“ legt Maren Wölfl ein mutmachendes Buch für alle Frauen vor, die zwischen Business und Familie hin und her gerissen sind und dabei oft das Gefühl haben, es allen recht machen zu müssen. Der Ratgeber begleitet und unterstützt auf dem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit, innerer Stärke und beruflicher Klarheit.

Was ist aktuell schon normal? „Vermutlich nur noch das Programm der Waschmaschine“, schmunzelt Maren Wölfl. Wir schlittern auf der Welt von einer Krise in die nächste und auch in den Unternehmen gibt es laufend Veränderungen und Transformationsprozesse. Für nachhaltige und neue Lösungen von morgen benötigen wir eine andere Haltung und ein neues Mindset. „Darin liegen meine große Hoffnung und das Vertrauen, denn ich bin davon überzeugt, dass mit mehr Frauen in Führung vieles anders wäre“, so die Leadership-Expertin.

Frauen übernehmen genauso Verantwortung, gestalten Organisationen und leiten Teams. Doch der Weg zum beruflichen Erfolg ist im Gegensatz zu Männern öfter mit Hindernissen verbaut – von außen wie innen. Ob eigene Ansprüche, die Rolle als „einzige Frau“, das Thema Selbstführung, das Ändern alter Denkmuster, Umgang mit Vorurteilen oder Teilzeit-Führung – Maren Wölfl spricht die Themen an, die für Frauen im Business-Umfeld für den beruflichen Erfolg relevant sind.

In ihrem Buch „Ein Female Wake-up Call“ geht es nicht um Selbstoptimierung bis zur Perfektion, sondern um Präsenz und um Haltung. Es geht um die eigene innere Kraft, um selbst treu zu bleiben, auch wenn es unbequem wird. Das Buch vereint Persönlichkeitsentwicklung, Systemkritik und Leadership-Tools in einem authentischen und inspirierenden Gesamtwerk – von einer Frau für alle Frauen.

 

https://www.wiley-vch.de/de/ 

Kyra Bobinet: Unstoppable Brain

Buchcover: “Dr. Kyra Bobinet: Unstoppable Brain – Warum unser Gehirn uns manchmal ausbremst und wie wir das ändern” / Fotocredit & Quelle: © Mankau Verlag

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Der Habenula-Code – Immun werden gegen Misserfolge

„Unstoppable Brain“ eröffnet einen neuen Blick auf Motivation, Scheitern und Veränderung und erklärt eindrücklich die Funktionsweise eines kaum bekannten Hirnareals: der Habenula. Mit wissenschaftlicher Präzision und anschaulichen Praxisbeispielen zeigt das ungewöhnliche Sachbuch, wie unser Gehirn auf das Konzept des „Versagens“ reagiert – und wie wir uns davon befreien können.

Warum geben manche Menschen nach Fehlschlägen auf, während andere trotz vermeintlicher Misserfolge weitermachen und Neues wagen? Die Verhaltensforscherin Dr. Kyra Bobinet zeigt in ihrem Buch „Unstoppable Brain“, wie wir durch einen Perspektivenwechsel, kreative Lösungsansätze und die Kraft der Iteration neue Wege einschlagen – und Rückschläge nicht als entmutigend, sondern als wichtigen Teil des Prozesses begreifen können. Dafür greift sie auf neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften zurück: „Die Habenula ist das zentrale Steuerungssystem des Gehirns für das Verhalten und unsere Motivation“, so Dr. Bobinet. „Sie fungiert als Hauptschalter, der bestimmt, ob wir etwas tun oder nicht, wie wir zu einer Handlung stehen und – was am wichtigsten ist – ob wir weitermachen oder aufhören.“

Dieses Wissen wirkt sich auf die physische und psychische Gesundheit, auf das Berufs- sowie das Privatleben aus, indem es dabei hilft, positive und dauerhafte Verhaltensänderungen zu erreichen.

„Der effektivste und lohnendste Weg, ein gutes Leben zu führen, macht es erforderlich, mit dem Gehirn zu arbeiten, nicht dagegen!“, erklärt Dr. Bobinet und ermutigt dazu, die Illusion des Scheiterns zu durchschauen. Die Fähigkeit zu erlangen, Misserfolge zu neutralisieren, sei eine Art Superkraft, um sich endlich aus Sackgassen zu befreien, mit dem Prokrastinieren aufzuhören und stattdessen in den Flow zu kommen. Sie sei der Schlüssel zum Aufbau des Lebensstils und der Gewohnheiten, die man sich wünscht, statt auf mysteriöse Weise durch die „Versager-Krankheit“ und deren lähmende Auswirkungen aufgehalten zu werden. So können selbst tiefgreifende Verhaltensänderungen endlich gelingen – „das bahnbrechende Wissen um die Habenula kann alles verändern!“

 

„Als ‚MacGyvers‘ unseres eigenen Verhaltens werden wir immun gegen Misserfolge!“

„Unsere Habenula fungiert als eine auf das Überleben ausgerichtete ‚Bremse‘ für Verhaltensweisen und wird aktiv, wenn sie etwas als ‚gescheitert‘ wahrnimmt. ‚Scheitern‘ ist jedoch keine Tatsache – es ist eine schädliche Interpretation, die wie eine Giftpille auf die Habenula wirkt und dazu führt, dass wir völlig aufgeben. Das Gegenmittel für die Habenula-Falle ist eine iterative Denkweise: Wenn wir das emotionale Gewicht des Misserfolgs abstreifen und uns die Idee des ‚Herumprobierens‘ zu eigen machen – also unsere Bemühungen als eine Reihe von Experimenten betrachten und nicht als Test, den man besteht oder nicht –, schützen wir unsere Motivation und verhindern, dass der ‚Aufgeben‘-Schalter im Gehirn umgelegt wird.“ Die Neurowissenschaftlerin und Verhaltensforscherin Dr. Kyra Bobinet, Autorin des Ratgebers „Unstoppable Brain“, ist überzeugt, dass das bahnbrechende Wissen um die Habenula unsere Sichtweise auf körperliche und psychische Gesundheit, schädliche Gewohnheiten, beruflichen Erfolg, Beziehungen und vieles mehr verändern wird – „es wird absolut alles verändern!“

Seit mehr als drei Jahrzehnten befassen Sie sich mit Neurowissenschaften, Physiologie, Psychologie und sogar Spiritualität, um Menschen dabei zu unterstützen, ihr Leben und ihr Verhalten zum Besseren zu verändern. Was hat Sie zu Ihrem neuen Buch inspiriert?

Dr. Kyra Bobinet: Was mich inspiriert hat, ist die Bedeutung der neurowissenschaftlichen Erkenntnisse rund um die Habenula und wie grundlegend dieses Wissen unsere Sichtweise auf Gesundheit, Verhaltensänderungen, schädliche Gewohnheiten, Sucht, psychische Probleme, Beziehungen, beruflichen Erfolg und persönliche Selbstbestimmung verändern wird – es wird absolut alles verändern! Darüber hinaus wollte ich die iterative Denkweise als das wirksamste Mittel beschreiben, das ich je gefunden habe, um mit der Kraft der Habenula umzugehen und sie zu nutzen. Iteration hilft uns, diese Kraft positiv umzulenken, uns von der Selbstsabotage zu befreien, die auftritt, wenn die Habenula ausgelöst wird, und gleichzeitig von ihren Funktionen zu profitieren.

Das bisher kaum bekannte Hirnareal der Habenula steht also im Mittelpunkt von „Unstoppable Brain“. Was hat es sich damit auf sich, und warum hat es das Potenzial zum Game Changer, was die Veränderung menschlichen Verhaltens angeht?

Dr. Kyra Bobinet: Die Habenula ist das zentrale Steuerungssystem des Gehirns für das Verhalten. Sie fungiert als Hauptschalter, der bestimmt, ob wir etwas tun oder nicht, wie wir zu einer Handlung stehen und – was am wichtigsten ist – ob wir weitermachen oder aufhören. Der Begriff „Habenula“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „kleines Zügelchen“. Das ist die perfekte Metapher: Es ist der winzige Zügel am Nasenring eines Kamels, der dieses riesige Tier lenkt. Dieses kleine Hirnareal steuert im Wesentlichen das gewaltige Tier des menschlichen Verhaltens.

Diese Entdeckung ist ein echter Wendepunkt, denn die Veränderung des menschlichen Verhaltens wurde in der Vergangenheit in eine sehr unnatürliche und künstliche Richtung getrieben. Wir haben uns auf leistungsorientierte Werkzeuge und Modelle verlassen, die sich tatsächlich als schädlich erwiesen haben und langfristig sicherlich nicht hilfreich sind. Die Habenula überwacht unsere

„Gewinn-Verlust-Bilanz“; sie ist das Anti-Belohnungs-Zentrum des Gehirns. Wenn sie wahrnimmt, dass wir scheitern, löst sie eine physiologische Aufgabe-Reaktion aus. Sie ist das biologische Bremspedal, das unsere Motivation abschaltet und uns dazu bringt, uns in bestimmten Verhaltensweisen süchtig oder in anderen hilflos zu fühlen.

Indem wir uns auf die Habenula konzentrieren, können wir endlich verstehen, warum uns die herkömmliche Willenskraft so oft im Stich lässt. Wenn wir uns starre Ziele setzen und diese zwangsläufig verfehlen, lösen wir ungewollt diesen Hauptschalter aus, der dann unsere Bemühungen untergräbt und uns dazu bringt, aufzugeben. Dieses Verständnis ermöglicht es uns, zu einer iterativen Denkweise überzugehen – dem wirksamsten Mittel, um mit der Macht der Habenula umzugehen. So können wir uns von der Selbstsabotage befreien, die entsteht, wenn wir in einem Kreislauf vermeintlicher Misserfolge gefangen sind. Anstatt gegen unsere Biologie anzukämpfen, können wir lernen, mit dem zentralen Betriebssystem unseres Gehirns zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass wir die Dynamik für eine dauerhafte, gesunde Veränderung aufrechterhalten.

Das sogenannte Scheitern oder Versagen sei Ihren Erkenntnissen zufolge eine bloße Illusion bzw. eine Wahrnehmung des Gehirns. Wie kann es gelingen, diese ursprünglich aus der Evolution stammende Überlebensstrategie so umzuformulieren, dass man weitermacht, anstatt aufzugeben?

Dr. Kyra Bobinet: Wir müssen erkennen, dass die Habenula als eine auf das Überleben ausgerichtete „Bremse“ für Verhaltensweisen fungiert, die sie als nicht lohnend wahrnimmt. „Scheitern“ ist keine Tatsache; es ist eine schädliche Interpretation, die wie eine Giftpille wirkt und dazu führt, dass wir völlig aufgeben. Um dies zu überwinden, können wir Misserfolg als bloße „Datenerhebung“ oder Rückmeldung neu definieren. Er ist lediglich ein Signal dafür, dass wir aus dem „Flow“ geraten sind oder dass ein bestimmter Ansatz nicht funktioniert. Wenn wir das emotionale Gewicht des Misserfolgs abstreifen und ihn als reine Information betrachten, gelangen wir in einen Anpassungsprozess. Diese Verschiebung ermöglicht es uns weiterzumachen, anstatt beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten stehen zu bleiben.

Um aus der Sackgasse des Versagens herauszukommen, empfehlen Sie das sogenannte iterative Mindset. Woher stammt dieses Konzept, und was ist notwendig, um es im privaten und beruflichen Alltag fruchtbar zu machen?

Dr. Kyra Bobinet: Dieses Konzept entstand aus meiner Forschung, in der ich Menschen, die gesundheitliche Veränderungen langfristig erfolgreich beibehalten haben, mit denen verglichen habe, die aufgegeben haben. Die iterative Denkweise war die einzige Strategie, die die erfolgreiche Gruppe gemeinsam hatte. Sie dient als das ultimative Gegenmittel gegen die „Habenula-Falle“. Die Daten aus meiner Forschung zeigen, dass diese Denkweise zu 300 Prozent stärker mit langfristigen Ergebnissen korreliert als jede andere gängige Strategie. Um sie fruchtbar zu machen, müssen wir uns die Idee des „Herumprobierens“ zu eigen machen: Indem wir unsere Bemühungen als eine Reihe von Experimenten betrachten und nicht als Test, den man besteht oder nicht, schützen wir unsere Motivation und verhindern, dass der „Aufgeben“-Schalter im Gehirn umgelegt wird

Sie kommen an verschiedenen Stellen Ihres Buches immer wieder auf den Serienhelden MacGyver zu sprechen. Warum ist diese Figur so bedeutsam für Ihren Ansatz, und was können wir alle heute noch von ihm lernen?

Dr. Kyra Bobinet: MacGyver ist der ultimative „Meister der Iteration“. Er verkörpert die iterative Denkweise durch drei wesentliche Verhaltensweisen: Er betrachtet einen Rückschlag niemals als endgültiges Scheitern (wodurch er die Wirkung seiner Habenula neutralisiert), er stützt sich auf die durch ständiges Üben erworbene Meisterschaft, und er optimiert unermüdlich seine Umgebung, bis er eine Lösung findet. Er begegnet einer Krise mit Neugier statt mit Verzweiflung. Wir können lernen, dieselbe geniale Haltung gegenüber unseren eigenen Lebenshindernissen einzunehmen. Indem wir zu „MacGyvers“ unseres eigenen Verhaltens werden, lernen wir, mit der Biologie unseres Gehirns zusammenzuarbeiten, um selbst die schwierigsten Herausforderungen zu lösen, anstatt uns von ihnen besiegen zu lassen.

 

Dr. Kyra Bobinet: Unstoppable Brain – Warum unser Gehirn uns manchmal ausbremst und wie wir das ändern

  • Neue Erkenntnisse der Neurowissenschaft: Der Habenula-Code
  • Mankau Verlag, 1. Auflage Mai 2026
  • Klappenbroschur, 13,5 × 21,5 cm, 271 Seiten
  • ISBN 978-3-86374-785-5
  • 25,60 € (A)

 

Über die Autorin

Dr. Kyra Bobinet ist Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Verhaltensforschung. Sie hat an der University of California, San Francisco (UCSF) Medizin studiert und einen Master in Public Health in Harvard absolviert. Als Expertin für Verhaltensänderung leitet sie Fresh Tri, ein Unternehmen für neurowissenschaftlich fundierte Verhaltenssoftware, und unterrichtet im AIM-Labor der Stanford Medical School. Ihr Bestseller „Well Designed Life“ gilt als international anerkannter Impulsgeber im Bereich Verhaltensänderung. Dr. Bobinet ist Mitglied der Ojibwe vom Leech Lake in Minnesota und lebt mit ihrer Familie in den Santa Cruz Mountains in Kalifornien.

 

www.drkyrabobinet.com 

www.mankau-verlag.de 

Wiener Unternehmensberater sind Navigatoren in der digitalen Transformation

Foto: “Michael Raab, Stellvertretender Berufsgruppensprecher Unternehmensberatung UBIT” / Fotocredit: © Weinwurm Fotografie 
Quelle: © Fachgruppe UBIT Wien

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Wer als Unternehmen inmitten der aktuellen Krisen mit der globalen Konkurrenz mithalten will, darf bei den Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz keine Zeit verlieren. Um Österreichs Unternehmen sicher durch diesen Umbruch zu führen, fokussiert sich die Berufsgruppe Unternehmensberatung der UBIT Wien (Unternehmensberatung, Buchhaltung, IT) auf brandaktuelle Entwicklungen in der Digitalen Transformation.

In sämtlichen Branchen ist Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde: 80 Prozent der österreichischen Unternehmen im Mittelstand sehen digitale Tools für den Unternehmenserfolg als unverzichtbar. Doch laut den aktuellen Zahlen der Statistik Austria nutzen lediglich 30 Prozent der Unternehmen Künstliche Intelligenz im Betrieb. Der Aufholbedarf ist hoch. Um hier den Anschluss bei zentralen Themen der Digitalen Transformation wie Cybersecurity oder Automatisierung nicht zu verlieren, setzen immer mehr Unternehmen in Wien auf spezialisierte Unternehmensberatungen.

 

Beratungsbranche entwickelt sich in der Transformation dynamisch weiter

Gerade beim Thema Digitalisierung ist der Beitrag von Unternehmensberatungen für die erfolgreiche Umsetzung entscheidend, damit neugeschaffene Tools und Prozesse auch von allen im Unternehmen angenommen werden. Die Nachfrage der Unternehmen nach verlässlicher Beratung in diesem Bereich nimmt daher ungebremst zu und beeinflusst den Fokus für Unternehmensberatungen als verlässliche Navigatoren in Phasen des Umbruchs. Egal, ob es um digitale Geschäftsmodelle, konkrete Umsetzungsthemen oder den Einsatz von Künstlicher Intelligenz geht, im Fokus der Arbeit stehen die professionelle Beratung der Kundinnen und Kunden in diesem schnelllebigen Umfeld. Der neugeschaffene Arbeitskreis „Innovation und digitale Transformation“ dient hier als Multiplikator, um Kundinnen und Kunden bestmöglich mit neuestem Praxiswissen durch diese Phase zu navigieren.

„Professionelle Unternehmensberatungen sind Innovationstreiber und haben aktuelle Entwicklungen stets im Blick, auch wir als Branche passen uns an. Mit dem zusätzlichen Arbeitskreis haben wir eine Plattform, um das Wissen rund um die Digitale Transformation praxisnah weiterzugeben und somit vielen Unternehmen zugänglich zu machen“, erklärt Michael Raab, stellvertretender Berufsgruppensprecher Unternehmensberatung in der UBIT Wien.

 

Die ganze Organisation durch die digitale Transformation begleiten

„Digitale Transformation, künstliche Intelligenz, das ist alles keine Zukunftsmusik, das passiert hier und jetzt. Spätestens seit dem AI Act ist es auch zur Chefsache geworden. Als Unternehmensberatung muss ich wissen, wie ich diese innovativen Methoden für mich in der Praxis effektiv einsetze und welchen Mehrwert sie meinen Kunden und Kundinnen bringen können“, betont Arbeitskreisleiter Gernot Pöchgraber.

Insgesamt sind knapp 850 Mitglieder in den fünfzehn Arbeitskreisen der UBIT Wien aktiv. Sie profitieren vom fachlichen Austausch zu einer Bandbreite an Themen, vertiefen Kooperationen innerhalb der Branche und entwickeln das Berufsbild der Unternehmensberatung gemeinsam stetig weiter.

 

Mitglieder der UBIT Wien können sich bei Interesse an einer Teilnahme an einem Arbeitskreistreffen unter ubit@wkw.at  melden.

www.ubit.at/wien

TUDOR x GRAND SUMO

Foto: “THE GRAND SUMO” / Fotocredit & Quelle: © TUDOR

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PARTNERSCHAFT MIT DER JAPAN SUMO ASSOCIATION IM ZEICHEN VON KRAFT UND TRADITION


Tief verwurzelt in einer 1.500 Jahre alten Geschichte, ist das Sumo-Ringen zugleich stolze Kulturtradition und universelles Sportphänomen. Mit einer neuen Partnerschaft mit der Japan Sumo Association und ihrem exklusiven Universum, dem Grand Sumo, tritt TUDOR nun in diese Welt der Tradition ein. Als Botschafterin dieser Begegnung: die 43 mm Black Bay 68 – in Format und Statur den Arenen des Grand Sumo ebenbürtig.

Auf den ersten Blick wirken beide Welten wie Gegensätze – eine Uhrenmarke, die modernste Technologie einsetzt, um die bestmögliche Schweizer Mechanikuhr zum bestmöglichen Preis zu fertigen, und eine jahrhundertealte japanische Kampftradition, verwurzelt in der Shinto-Religion. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich eine tiefe Harmonie. Den Grand Sumo und TUDOR verbindet die konsequente Treue zu etablierten Bräuchen – ebenso wie der Anspruch auf Beständigkeit und der Mut, sich Neuem zu öffnen, und gleichzeitig den eigenen Werten treu zu bleiben. Die Japan Sumo Association widmet sich der Bewahrung ihrer Traditionen und trägt ihre Kultur weiter in die Welt, um den Grand Sumo in seiner schönsten Form zu präsentieren. Nach dem Erfolg des Londoner Turniers 2025 wird sie 2026 – und darüber hinaus – in Paris auftreten.

 

SUMO-RINGER SIND BORN TO DARE

Sumo-Ringer sind Kämpfer einer ganz eigenen Klasse: Ihre Körper, die zu den muskulösesten der Welt gehören, sind das Ergebnis extremen, sich wiederholenden täglichen Trainings. Sich der Sumo-Tradition zu verschreiben bedeutet, sich zu einem wagemutigen Leben zu verpflichten. Das Leben eines Sumo-Ringers, Rikishi genannt, findet in einem Heya oder Stall statt, wobei jeder Tag rigorosem Training gewidmet ist. Neben dem Tragen traditioneller Kleidung müssen sie sich strenger Disziplin und ständiger Selbstbeherrschung unterwerfen. Dieser stille Stoizismus und diese Bescheidenheit prägen ihre Lebensweise. Wahrer Wagemut bedeutet hier nicht immer laute und schnelle Extremsportarten; stattdessen findet er sich in der täglichen Disziplin, die Geist und Körper an ihre Grenzen bringt, und in der Hingabe eines Lebens an den langfristigen Erfolg in der Sumo-Tradition. Dasselbe gilt für TUDORs wagemutigen Ansatz in der Uhrmacherkunst.

Man sagt, Männer mit großen, kräftigen Handgelenken tragen große Uhren – zu Recht. Genau deshalb ist die 43 mm Black Bay 68 in den Arenen des Grand Sumo am richtigen Platz und spiegelt die gemeinsame Kraft und Würde beider Welten wider.

 

https://www.tudorwatch.com/de 

RoboManiac Sommercamps 2026 in Wien: Spaß mit Technik, Freunden und Programmieren

Foto: “WeDo Bauen” Fotocredit & Quelle: © RoboManiac

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Was tun in neun Wochen Sommerferien? In den Sommercamps von RoboManiac warten Spaß, coole Lernroboter und spannende Abenteuer mit Programmieren, Robotik und Experimenten. Kinder und Jugendliche von 6-16 Jahren können aus 12 verschiedenen Themenwochen wählen. Da ist für jeden etwas dabei – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Auch zwei Online-Camps werden angeboten.

Die Camps gehen jeweils von Montag bis Freitag (Programm von 9.00 – 15.00 Uhr, Betreuung von 08.00 – 16.00 Uhr) und finden in der Auenbruggergasse in 1030 Wien statt. In der Mittagspause geht es bei Schönwetter für Bewegung nach draußen. Die Kosten betragen 420 Euro pro TeilnehmerIn, inklusive Mittagessen, Snacks und Abschlussgeschenk. Infos und Anmeldung unter www.robomaniac.at.

 

Diese Camps stehen im Sommer 2026 in Wien zur Auswahl:

  • NEU: Wissensdetektive mit LEGO Spike (6-10 Jahre)
    Dieses Camp ist neu im Programm. Hier dreht sich alles um Forschen, Lernen und Probieren und die Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Auf Basis des LEGO® Education SPIKE™ Essential Sets erlernen die Kinder altersgerechtes Codieren. Ein spielerisches, auf Geschichten basierendes Lernerlebnis, das den Forschergeist anregt und gleichzeitig die sprachlichen, mathematischen sowie sozialen und emotionalen Fähigkeiten weiterentwickelt.
  • Mit LEGO auf Weltraummission (6-10 Jahre)
    Ein Robotik-Feriencamp für alle LEGO-Begeisterten. Mit LEGO® Education Sets WeDo bauen und programmieren die Kinder autonom fahrende Roboter. Begeisterung für MINT und altersadäquate und lustbetonte Programmieraufgaben zum Thema Weltall stehen auch hier im Vordergrund.
  • LEGO WeDo – Das Wetter spielt verrückt! (7-10 Jahre)
    Motto: Erforschen, Probieren, Kollaborieren und den Zusammenhang von Natur und Technik Verstehen. Mit LEGO WeDo bauen die Kinder lebensrettende Maschinen, die bei Naturkatastrophen eingesetzt werden können.
  • Programmieren in Minecraft (8-12 Jahre)
    Willkommen in der spannenden Welt der Programmierung in Minecraft. Mittels „Agents“ bauen die Kinder ihr eigenes Spiel und bauen Häuser, Straßen, Mauern, einen Zoo uvm.
  • Programmieren in Minecraft für Fortgeschrittene (8-13 Jahre)
    Ideal für Jugendliche, die bereits Erfahrung mit der Programmierung in Minecraft haben und tiefer gehen möchten.
  • Mission to Mars mit LEGO Mindstorms (11-14 Jahre)
    Für Forscher und Programmierer, die die Zukunft gestalten möchten. In diesem Camp werden Robotik, Sensorik und visuelle Programmierung spannend verpackt in einer Mars-Mission.
  • Erstes Coding mit Python (12-16 Jahre)
    Für Jugendliche, die spielerisch die umfangreiche Programmiersprache Python lernen möchten.
  • Einführung Java (13-16 Jahre)
    In dem Sommercamp wird der Einstieg in das code-basierte Programmieren auf Basis von Java spielerisch erlernt. Keine Vorkenntnisse notwendig!
  • Einführung Unity (13-16 Jahre)
    Die Jugendlichen programmieren 3D-Spiele – die Champions-League der Programmierung, mit Unity, der weltweit populärsten Plattform für die Programmierung von nicht-kommerziellen sowie kommerziellen Computerspielen.
  • Architektur für Teens (13-16 Jahre)

Das Sommercamp zeigt, dass moderne Architektur sich an der Schnittstelle von Kunst (Design, Kreativität), Engineering (Statik, Technik) und digitalem Arbeiten (CAD Design) findet und eignet sich hervorragend zur Förderung von logischen und kreativen Fähigkeiten.

 

Online-Camps: Sinnvolles Programm für zuhause

Wer eine spannende Beschäftigung für zuhause sucht, die sich gut mit anderen Ferienaktivitäten kombinieren lässt, der ist in den Online-Camps gut aufgehoben. Eine Woche lang werden die Kids täglich online für jeweils 2,5 Stunden begleitet und tauchen gemeinsam mit anderen in die Welt der Spiele-Programmierung ein. Zur Wahl stehen:

  • Erste Spiele programmieren mit Scratch (8-12 Jahre), online
  • Erstes Coding mit Python (12-16 Jahre), online

Benötigt werden lediglich ein Computer/Laptop mit Internetzugang sowie Lautsprecher und Mikrophon (das hat im Normalfall jeder Laptop). Die Online-5-Tages-Camps kosten pro TeilnehmerIn 192,00 Euro.

 

RoboManiac: Spielerisch gerüstet für die Zukunft

Seit 2017 begeistert das österreichische Unternehmen RoboManiac mit MINT-, Robotik- und Programmierkursen für Kinder und Jugendliche von 5-16 Jahren den Nachwuchs für Kompetenzen, die in der Arbeitswelt von morgen essenziell sein werden. Über 16.500 Kinder haben in den letzten neun Jahren das Angebot von RoboManiac genutzt und dabei entdeckt, wie viel Spaß Technik macht.

 

 

www.robomaniac.at

Hands-on-Training für die Schlaganfallvorsorge und -diagnostik an der Med Uni Graz

Foto: “Markus Kneihsl ” / Fotocredit: © / Quelle: © Med Uni Graz

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Erfolgreiches Lehrprojekt rund um den neurovaskulären Ultraschall


Wie kann man die Lehre und Ausbildung von Medizinstudierenden verbessern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Medizinische Universität Graz ständig. Motivierte Teams im Bereich Studium und Lehre arbeiten an Wegen, wie man die Ausbildung der jungen Mediziner*innen fördern und modernisieren kann. Eines dieser Teams konnte kürzlich mit einer Publikation im Journal „BMC Medical Education“, einem der renommiertesten Journals in diesem Bereich, aufzeigen. Die Mitarbeiter*innen der Universitätsklinik für Neurologie rund um Julian Elbischger und Markus Kneihsl haben mit einem Kurs für die neurovaskuläre Ultraschalluntersuchung ein innovatives und erfolgreiches Lehrprojekt abgeschlossen und die Möglichkeiten in diesem Bereich aufgezeigt.

 

Wichtiges Mittel zur Schlaganfallvorsorge und -diagnostik

Knapp ein Drittel aller Schlaganfälle ist durch Verschlussprozesse der großen hirnzuführenden Gefäße (zum Beispiel Halsschlagader) bedingt. Die neurovaskuläre Ultraschalluntersuchung ist ein wichtiges Tool, um Gefäßwandablagerungen (sogenannte Plaques) als Schlaganfallursache rasch zu erkennen oder frühzeitig im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen zu identifizieren. Die Untersuchung ist nicht-invasiv, kann schnell Rückschlüsse auf mögliche Probleme bei der Durchblutung des Gehirns liefern und stellt ein wichtiges Werkzeug für Ärzt*innen diverser medizinischer Fachdisziplinen dar (unter anderem Neurologie, innere Medizin, Radiologie, Gefäßchirurgie).

 

Praktische Übung als Erfolgsstrategie

Für die Studie wurden 51 Studierende in verschiedenen Phasen des Studiums herangezogen, die einen praxisorientierten und standardisierten Kurs absolviert haben. Der Fokus lag dabei auf der Arbeit in Kleingruppen und Hands-on-Training, damit die Inhalte den Studierenden möglichst direkt vermittelt werden können.

Vor dem Start des Kurses absolvierten alle Teilnehmer*innen eine theoretische Prüfung gefolgt von einer theoretischen Einführung in das Thema neurovaskulärer Ultraschall. Darauf folgten insgesamt fünf Trainingssessions und eine praktische Prüfung, die die Fähigkeit der eigenständigen Durchführung einer orientierenden neurosonographischen Untersuchung testete.

„Strukturierte und ressourceneffiziente Lehrkonzepte ermöglichen praxisorientierte Ultraschallausbildung auf hohem Niveau. Hands-on-Training in Kleingruppen führt dabei rasch zu messbaren praktischen Fertigkeiten“, so Erstautor Julian Elbischger.

 

Gelungene Premiere

Für die Studierenden hat sich die Teilnahme am Kurs gelohnt. 86 % der Studierenden haben ein Prüfungsergebnis von über 70 % erreicht. Besonders bemerkenswert war, dass die Ergebnisse unabhängig von der vorhergehenden Ultraschallerfahrung der Studierenden waren, was für die Qualität der Kursstruktur spricht. „Die Ergebnisse unterstützen den Ansatz der Medizinischen Universität Graz, praxisorientierte Lehre zu stärken, um die Patient*innenversorgung nachhaltig zu verbessern“, fasst Markus Kneihsl zusammen. Langfristig gesehen kann die Ausbildung dazu beitragen, die Qualität der Schlaganfallvorsorge und -diagnostik zu verbessern.

 

Link zur Publikation:
Feasibility and efficacy of a neurovascular ultrasound training course for undergraduate medical students
https://link.springer.com/article/10.1186/s12909-026-08765-z

https://www.medunigraz.at/

 

https://www.instagram.com/medunigraz/

 

https://www.facebook.com/medunigraz/

 

https://twitter.com/MedUniGraz

 

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BVLGARI – PRIYANKA CHOPRA JONAS GLÄNZT BEI DER 5. GOLD GALA

Foto: “Bvlgari – Priyanka Chopra Jonas” / Fotocredit: © Getty Images / Quelle: © Bvlgari

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Bvlgari Global Brand Ambassador Priyanka Chopra Jonas (@priyankachopra, 92,9 Mio. Follower) glänzte in Bvlgari bei der 5. Gold Gala des Gold House, die gestern Abend im The Music Center in Los Angeles stattfand. Für diesen besonderen Anlass wählte Priyanka eine High-Jewelry-Halskette aus Platin mit 11 Smaragden im Tropfenschliff und pavégefassten Diamanten, kombiniert mit einem Serpenti-Diamantring.

High-Jewelry-Halskette aus Platin mit

  • 11 Smaragden im Tropfenschliff (12,15 ct), 
  • 12 tropfenförmigen Diamanten (6,27 ct), 
  • 48 Smaragden im Buff-Top-Schliff (2,85 ct), 
  • 194 Diamanten im Treppenschliff (11,37 ct) sowie 
  • pavégefassten Diamanten (18,90 ct)
Serpenti Viper Ring aus 18 Karat Weißgold mit 
  • vollständigem Pavé-Diamantbesatz

www.bvlgari.com

Lindt CHOCO WAFER – Knusprig, Cremig, Unwiderstehlich

Foto, Fotocredit & Quelle: © Lindt & Sprüngli Austria

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Mit der neuen Lindt Choco Wafer Range erweitert Lindt & Sprüngli sein Sortiment um eine Schokoladenkreation, bei der sich Schokolade und Waffel im harmonischen Zusammenspiel vereinen.

Feinste Lindt Schokolade, knusprige Schokoladenwaffel, cremige Füllung und knackig geröstete Haselnüsse treffen aufeinander und entfalten Schicht für Schicht ihren Charakter. Diese Vielfalt an Texturen macht Lindt Choco Wafer zu einem multisensorischen Genusserlebnis – als kleine Auszeit im Alltag, für unterwegs oder zum Teilen.

Entwickelt wurde Lindt Choco Wafer mit der unverkennbaren Lindt Expertise. Die Lindt Maîtres Chocolatiers verbinden dabei langjährige Handwerkskunst und höchste Qualitätsansprüche mit innovativen Texturen und schaffen so eine Schokoladenkreation, die Genuss und Präzision vereint.

Erhältlich ist die Lindt Choco Wafer Range im praktischen Beutelformat in den Sorten Milch‑Haselnuss, Milchschokolade sowie als Mix aus Milch, Zartbitter- und Milch‑Haselnuss. Ergänzend dazu lädt ein Choco Wafer Riegel in der Sorte Milch‑Haselnuss zum Probieren ein.

Die neue Lindt Choco Wafer Range ist österreichweit in den Lindt Shops sowie im Lebensmittelhandel erhältlich.

https://www.lindt.at/choco-wafer

https://www.lindt.at/