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Erfolgreiches Future Fit Festival mit 31.000 Besucher*innen

Foto: “Future Fit Festival” / Fotocredit: © David Bohmann / Quelle: © Future Fit Festival

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Future Fit Festival 2026: 31.000 Besucher*innen machten Wien erneut zur Hauptstadt der Zukunftsberufe


Großes Interesse an praxisorientierter Berufsorientierung für 16 bis 65-Jährige

 

Mit 31.000 Besucher*innen zieht das Future Fit Festival 2026 eine erfolgreiche Bilanz. Vier Wochen lang stand Wien ganz im Zeichen von Aus- und Weiterbildung sowie den Jobs und Skills der Zukunft. Damit bestätigt das Future Fit Festival einmal mehr seine Rolle als größtes Bildungsfestival Europas im Bereich beruflicher Orientierung und Weiterentwicklung.

Von 18. Mai bis 15. Juni tourte das Festival in vier Etappen durch ganz Wien und brachte Zukunftsberufe direkt in die Bezirke und Grätzl. Insgesamt standen 65 kostenlose Veranstaltungen mit 190 Partner*innen am Programm. Im Mittelpunkt standen die Zukunftsfelder Technik und Digitalisierung, Klima und Nachhaltigkeit sowie Gesundheit und Soziales.

Vizebürgermeisterin und Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betont:

„Das Future Fit Festival zeigt, wie wir Menschen in Wien konkrete Perspektiven eröffnen und berufliche Entwicklung greifbar machen. Tausende Wiener*innen haben die Möglichkeit genutzt, Berufe kennenzulernen, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und neue Wege für ihre Zukunft zu entdecken. Das bestätigt unseren Anspruch, Arbeitsmarktpolitik aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.“

Die Besucher*innen haben das Angebot des Festivals intensiv genutzt: Workshops, Führungen, Beratungen, Vorträge und interaktive Formate ermöglichten unmittelbare Einblicke in neue Berufsfelder und konkrete Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Flagship-Events für Junge, Frauen, Digitales, Pflege und Pädagogik

Zu den Höhepunkten zählten die großen Flagship-Events des Festivals: Bei „Female First“ informierten sich 2.000 Besucherinnen über neue Karrierewege und berufliche Chancen. „Code your Career“ brachte 800 Interessierte rund um Digitalisierung, IT, Künstliche Intelligenz und Cybersecurity zusammen. Bei „Wien Care“ nutzten 1.000 Wiener*innen die Gelegenheit, sich über Berufe in Pflege, Sozialbereich und Elementarpädagogik zu informieren.

Auch direkt in den Bezirken war das Festival präsent: Bei elf Beratungen im Gemeindebau wurden über 1.400 Informations- und Beratungsgespräche rund um Aus-und Weiterbildung, berufliche Neuorientierung und Fördermöglichkeiten geführt.

Einen erfolgreichen Schlusspunkt setzte schließlich das finale Flagship-Event „Future Unlocked – Dein Start ins Berufsleben“ im Wiener Rathaus. 2.100 junge Wiener*innen von 16 bis 24 Jahren sind zur Jobmesse “Future Unlocked – Dein Start ins Berufsleben” gekommen. Sie haben Bewerbungsunterlagen optimiert, sich über Ausbildungs- und Berufseinstiegsmöglichkeiten informiert, sind direkt mit Arbeitgeber*innen in Kontakt getreten und haben sich beworben. 30 Unternehmen und Organisationen präsentierten konkrete Jobperspektiven und machten den Festsaal des Rathauses zum Treffpunkt für den Berufseinstieg.

Abschließend zieht Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin Novak Bilanz:

„Das Future Fit Festival zeigt, wie groß das Interesse der Wiener*innen an beruflicher Weiterentwicklung und den Chancen der Arbeitswelt von morgen ist. Es ist gelungen, Menschen in ganz Wien zu erreichen, Orientierung zu geben und konkrete nächste Schritte in Richtung Ausbildung und Beruf sichtbar zu machen. Das Future Fit Festival hat damit den waff als Partner für die Wiener*innen für Beratung und Förderung von Aus- und Weiterbildung in Wien verankert. “

 

https://www.waff.at/

VHS-Bildungssommer: abwechslungsreiche Kurse, die sich nach Sommer anfühlen

Foto: “Der Sommer in Wien ist die perfekte Einladung, einen Gang zurückzuschalten – und gleichzeitig Neues zu entdecken. Die Wiener Volkshochschulen zeigen auch 2026, wie sich Lernen, Bewegung und Begegnung entspannt verbinden lassen” / Fotocredit: © Ludwig Schedl / Quelle: © VHS Wien

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An den Wiener Volkshochschulen wird auch im Sommer Bildung großgeschrieben. Mit einem vielseitigen Programm für alle Altersgruppen darf die heiße Jahreszeit in Wien beginnen

 

Der Sommer in Wien ist die perfekte Einladung, einen Gang zurückzuschalten – und gleichzeitig Neues zu entdecken. Die Wiener Volkshochschulen zeigen auch 2026, wie sich Lernen, Bewegung und Begegnung entspannt verbinden lassen. Ganz ohne Prüfungsangst oder Leistungsdruck – dafür mit Neugier, Freude und Sommerfeeling. Im Juni startet der VHS-Bildungssommer mit einem Programm, das so vielseitig ist wie Wien selbst. Ob drinnen oder draußen, kreativ oder aktiv, konzentriert oder spielerisch: Tausende Bildungsangebote im Sommer laden dazu ein, den Kopf freizubekommen, sich selbst etwas Gutes zu tun und den sommerlichen Wissensgenuss in Wien zu erleben.

Als größte Sprachschule Wiens bietet die VHS auch im Sommer zahlreiche Sprachkurse – von Deutsch über Japanisch bis Italienisch, vom Urlaubswortschatz bis zur Konversation für Fortgeschrittene. Viele Kurse sind speziell für den Urlaub ausgerichtet, so etwa Französisch, Kroatisch, Italienisch, Griechisch, Spanisch, Portugiesisch, Norwegisch oder Türkisch „für die Reise“. Hier lernt man die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen für den anstehenden Urlaub – von der Ankunft über Verkehrsmittel und Wege finden bis hin zum Essen, Trinken und Einkaufen.

Weniger Stress, mehr VHS

Wer sich im Sommer körperlich fit halten möchte, ist bei Body Fit, Dance-Fitness, Hip Hop oder ruhigeren Bewegungsformen wie Yoga und Qi Gong richtig. Auch die eigene Kreativität zu entfalten wird mit der VHS ganz einfach – etwa mit Bleistift, Pinsel, Kamera, Nähnadel, Kalligrafie-Pinsel oder Töpferscheibe.

  • Mit Jodeln in den Sommer!
    Jodeln, die archaische Gesangsform der Alpen, macht Spaß, weckt ungeahnte Kräfte und verbindet Menschen untereinander. Für das Treffen sind keine Vorkenntnisse erforderlich, besonders Anfänger*innen sind herzlich willkommen.
    Wann: Do, 25.06.2026, 16:00 – 18:00 Uhr
    Wo: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1, 1010 Wien
    Kosten: € 16,–
  • Akrobatik für Kinder – verschiedene Altersgruppen
    Menschliche Pyramiden bauen, Figuren machen und mit Gleichgewicht und Schwerkraft spielen: In der Akrobatik wird mit dem „Gerät Körper“ gearbeitet und es gibt dadurch schier unendliche Möglichkeiten. Kinder lernen, auf dem Kopf zu stehen, sich zu rollen, Räder zu schlagen und verbessern dadurch ihre Körperspannung und Beweglichkeit.
    Wann und wo: im Sommer an mehreren VHS-Standorten, z.B. Brigittenau, VHS am Sophienpark
  • Selbstverteidigung für Senior*innen 60plus
    Gerade im Alter wächst bei vielen Menschen das Unsicherheitsgefühl – ein Selbstverteidigungskurs kann das Selbstvertrauen stärken und vermittelt wichtige Techniken wie Ausweich-, Abwehr- und Befreiungsübungen und Strategien zum Selbstschutz.
    Wann: Fr, 12.06.2026 – 19.06.2026, 16:00 – 17:30 Uhr
    Wo: VHS Heiligenstadt, Heiligenstädter Str. 155, 1190 Wien
    Kosten: € 25,–
  • Stressfrei durch den Sommer. Mentale Gesundheit im Alltag
    Teilnehmer*innen lernen, typische Stressfaktoren im Sommer zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. So kann der Sommer als echte Ressource genutzt werden. Praxisnah, wissenschaftlich fundiert und mit konkreten Techniken für den Alltag.
    Wann: Mi+Do, 15.07.2026 + 16.07.2026, 17:00 – 21:00 Uhr
    Wo: VHS Floridsdorf, Angerer Straße 14, 1210 Wien
    Kosten: € 99,–

Kurse im Freien – Lernen, wo der Sommer ist

Warum Klimaanlage, wenn es Parks, Plätze und Grätzel gibt? Die Wiener Volkshochschulen verlegen viele Angebote bewusst nach draußen. Bewegung, frische Luft und Lernen im eigenen Tempo – mitten im sommerlichen Wien.

  • Ausgleichsgymnastik mit Hits aus den 70ern bis 80ern
    Teilnehmer*innen lernen mit gezielten Bewegungsübungen einseitigen Belastungen im Alltag entgegenzuwirken. Dieses Training ermöglicht, die Haltung, Beweglichkeit, Kraft und Kondition zu verbessern. Geübt wird zu Hits aus den 70ern und 80ern auf der Dachterrasse der Wiener Urania.
    Wann: Mo, 29.06.2026 – 27.07.2026, 19:00 – 20:00 Uhr
    Wo: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1, Dachterrasse, 1010 Wien
    Kosten: € 42,–
  • Wildkräuterwanderung: Kräuter finden mitten in Wien
    Bei einem Spazierganz entdecken die Teilnehmer*innen die Vielfalt an essbaren Pflanzen und Wildkräutern in unserer Umgebung und erhalten Tipps zu deren Verwendung in der Küche.
    Wann und wo: im Sommer an mehreren Terminen und Orten
  • Fotowalk „Summer in the City”
    Der Fotowalk beginnt mit einer kurzen Einführungsrunde und Informationen zur Fototechnik. Danach zieht die Gruppe los und erkundet die Stadt und ihre vielfältigen Perspektiven. Die Kursleitung steht mit Rat sowie Tipps und Tricks zu Verfügung und zeigt gerne besonders ansprechende Motive auf.
    Wann: Di, 14.07.2026, 17:00 – 20:00 Uhr
    Treffpunkt: Haupteingang Wiener Staatsoper, Opernring 2, 1010 Wien
    Kosten: € 42,–

Kostenlose Bildung im Grätzel in Kooperation mit den Bezirksvorstehungen

Gemeinsam mit den Bezirksvorstehungen bringen die Wiener Volkshochschulen Bildung dorthin, wo die Menschen leben. Mehr als hundert Angebote im Sommer können kostenlos besucht werden. Das Angebot ist bunt gefächert und umfasst neben vielseitigen Kursen für Erwachsene auch Kinderangebote. Bewegungskurse, Fotowalks, Handyberatung, verschiedene Sprachen zum Kennenlernen, Zeichen- und Malkurse und vieles mehr sind diesen Sommer dabei.

  • Hoopdance: Kurs im Freien in der Parkanlage Herderpark
    Hula-Hoop ist mehr, als einen Plastikreifen am Bauch zu drehen. Hoopdance verbindet Tanz, Spaß an der Musik und einfache Choreografien mit dem Hula-Hoop-Reifen. Der Kurs im Herderpark ist auch für Anfänger*innen geeignet, die die Grundlagen kennenlernen wollen.
    Wann: Do, 09.07.2026, 17:00 – 18:30 Uhr
    Wo: Herderpark, 1110 Wien
  • Einfachen Bikini häkeln
    Gehäkelte Bikinis sind im Trend. In diesem Kurs lernen Teilnehmer*innen alle wichtigen Schritte – vom Lesen der Häkelanleitung bis zur Fertigstellung des Bikinis. Die erfahrene Kursleiterin begleitet mit Wissen und Tipps.
    Wann: Do, 16.07.2026, 09:00 – 11:00 Uhr
    Wo: VHS Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
  • Smartphone Club
    Dieser Kurs richtet sich an alle, die beim Umgang mit dem Handy noch Hilfe brauchen. In angenehmer Atmosphäre haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit, Handy-Vorkenntnisse und bereits Gelerntes zu wiederholen, zu festigen und zu üben.
    Wann: Mo, 03.08.2026, 10:00 – 12:00 Uhr
    Wo: VHS Liesing, Liesinger Platz 3, 1230 Wien

Zusätzlich finden einige kostenlose Kurse in Kooperation mit wohnpartner Wien statt.

 

Alle Sommerkurse sind zu finden unter:

www.vhs.at/sommer

www.vhs.at

22.06.: Semesterfrage Abschlussevent: Wohin steuert die Demokratie?

Foto: “Universität Wien Frontansicht Hauptgebäude” / Fotocredit: © Gebhard Sengmüller / Quelle: © Universität Wien

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Wie erkennen wir autoritäre Tendenzen frühzeitig und stärken demokratische Resilienz? Diskutieren Sie zum Abschluss der Semesterfrage mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis über Frühwarnsignale, wirksame Gegenstrategien und die Zukunft von Demokratie und Menschenrechten. Zur Eröffnung hält Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte (Jurist & Uni Wien Alumnus) eine Keynote zum Thema “Menschenrechte als Erfordernis für eine offene Gesellschaft”. Anschließend diskutiert er mit Politikwissenschafterin Barbara Prainsack, Sinologen Christian Göbel und Geschäftsführerin der NGO #aufstehn Maria Mayrhofer (Uni Wien Alumna) am Podium. 

Ohne Solidarität keine Demokratie
Solidarität ist die Praxis, die unsere Demokratie zusammenhält – gerade dort, wo das Recht an seine Grenzen stößt. Warum es heute schwerer fällt, füreinander einzustehen, und wie wir Solidarität stärken können, erörtern Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner und Politikwissenschafterin Barbara Prainsack aktuell im Wissenschaftsmagazin Rudolplhina

Democracy Report 2026: Die dritte Welle der Autokratisierung
Die Politikwissenschafterin Carolina Plescia von der Universität Wien spricht über die alarmierenden Ergebnisse des Democracy Report 2026, insbesondere den raschen demokratischen Rückschritt der Vereinigten Staaten. Durch gestärkte Institutionen, gesellschaftlichen Protest und frühzeitiges Handeln besteht jedoch Hoffnung auf eine Rückkehr zur Demokratie. Hier geht es zum Beitrag in der Rudolphina

Simulationen für die Zukunft der Demokratie
Demokratie braucht Diskurs. Doch der findet heute zum überwiegenden Teil online statt. Mithilfe von Computermodellen erforschen Fachleute der Uni Wien, wie sich Social Media, Algorithmen und künstliche Intelligenzen auf unsere digitalen Informationsumgebungen auswirken. Annie Waldherr, Professorin für computergestützte Kommunikationswissenschaft, erklärt Rudolphina, wie sie unter Laborbedingungen Schutzmaßnahmen für die Demokratie durchspielt. Zum Beitrag mit Annie Waldherr geht es hier.

Elfriede Jelinek und die Demokratie
Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek feiert am 20. Oktober 2026 ihren 80. Geburtstag. Seit ihren Anfängen warnt sie vor den Bedrohungen der Demokratie durch erstarkenden Rechtsextremismus und autoritäre Tendenzen. Über ihr Wirken spricht Rudolphina mit Christian Schenkermayr vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum. Hier geht es zum Interview.

Expert*innen der Uni Wien 
Im Press Room finden Sie außerdem einen interdisziplinären Überblick zu Expert*innen der Uni Wien rund um das Spannungsfeld Demokratie & Menschenrechte sowie Wahlen und Demokratiepolitik.

Über die Semesterfrage
Jedes Semester stellt die Universität Wien eine Frage zu einem Thema, das die Gesellschaft aktuell bewegt. Wissenschafter*innen der Uni Wien beantworten die Frage im Wissenschaftsmagazin Rudolphina und diskutieren im Rahmen einer Veranstaltung zu Semesterende mit allen Interessierten.

Die aktuelle Semesterfrage “Wohin steuert die Demokratie?” im Überblick

Alle Semesterfragen im Überblick

 

Autoritäre Entwicklungen in Demokratien sind weltweit auf dem Vormarsch. Der UN-Hochkommissar für Menschrechte Volker Türk diskutiert mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis über Frühwarnsignale, Resilienz und die Zukunft von Demokratie und Menschenrechten. Rahmenprogramm: Mitmachstationen, Erfrischungen u. Get-together.

Ort: Großer Festsaal der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: Montag, 22. Juni 2026, 18:30 Uhr, Saaleinlass ab 18:00 Uhr

Zur Anmeldung geht es hier.
Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Die Bio-Hofkiste der VinziRast am Land

Foto: “Max, Bewohner der VinziRast am Land und Michael Schmidt, Leitung Landwirtschaft” / Fotocredit: © Thomas Vorstandslechner 
Quelle: © VinziRast am Land

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Vitamine essen und dabei Gutes tun

 

Für eine ausgewogene Ernährung ist Gemüse unerlässlich. Wer auch noch Bio-Qualität genießen und gleichzeitig Gutes tun möchte, kommt um die Bio-Hofkiste der VinziRast am Land nicht herum. Gefüllt mit saisonalem Gemüse, entstammt der gesamte Inhalt der Bio-Hofkiste dem eigenen Anbau in Mayerling. Die soziale Landwirtschaft wird von ehemals obdachlosen Menschen betrieben und gilt als Vorzeigeprojekt für eine gelungene Resozialisierung. So schmeckt Gemüse gleich viel besser (auch Brokkoli).

Seit nunmehr drei Jahren betreibt die VinziRast in Mayerling eine eigene Landwirtschaft mit Seminarhotel und Gastwirtschaft. Der gesamte Betrieb wird von freiwilligen Mitarbeiter:innen und ehemals obdachlosen Menschen geführt.
 
„Wir bieten in Mayerling ein Zuhause mit Gemeinschafft und Sinn. Eine Landwirtschaft zu betreiben und die eigenen Produkte zu verarbeiten ist eine wunderschöne Aufgabe. Und das Wichtigste für uns soziale Wesen: Man ist Teil eines großen Ganzen“, erläutert Michael Schmidt, Leiter der Landwirtschaft, das Projekt in Mayerling.

Als beliebtes Ausflugsziel verköstigt die VinziRast am Land Wander:innen, Rad- und Motorradfahrer:innen mit schmackhaften Gerichten und herzhaften Jausen – gesund, nachhaltig und aus der eigenen Bio-Produktion. Wer die frischen Gemüsevariationen der VinziRast am Land auch zuhause erleben möchte, dem bietet sich die VinziRast Bio-Hofkiste an.

 
„Wir setzen auf saisonales Gemüse. Jetzt im Frühsommer haben wir vor allem junges Blattgemüse, Salate und Kräuter, aber auch schon die ersten Fruchtgemüse wie Gurken, Paprika und Tomaten. Also alles, was als leichte Ergänzung beim Grillabend nicht fehlen darf“, beschreibt Schmidt das aktuelle Angebot.

Abo-Modell und nahe Abholung

Gemüseliebhaber:innen haben die Möglichkeit, wöchentlich oder zweiwöchentlich mit frischem Gemüse von der VinziRast am Land versorgt zu werden. Abgeholt werden können die Bio-Hofkisterl an allen VinziRast Standorten (VinziRast am Land, VinziRast-Cortihaus, VinziRast Lokal-mittendrin) sowie im 23. Wiener Gemeindebezirk und im Laden 31 in Mödling. Auch wenn das Gemüse fast zu den Kund:innen kommt, lohnt sich laut Michael Schmidt der Besuch bei der VinziRast am Land.
 
„Unsere Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen verarbeiten die eigene Ernte zu köstlichen Speisen, die vor Ort konsumiert werden können. Gerne erhalten Interessierte auch einen Blick hinter die Kulissen der wohl sozialsten Gemüseproduktion des Landes.“
 
 

 

 

Die Piccolina Filmbar im Filmmuseum öffnet ihre Türen

Foto: “Piccolina Filmbar ” / Fotocredit: © Eat Butter First / Quelle: © Piccolina Filmbar

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Neue Aperitivo-Tagesbar bringt italienisches Lebensgefühl mit Caffé, Aperitivo & Co. täglich von 10 bis 24 Uhr in die Augustinerstraße in der Wiener Innenstadt


Die Wiener Innenstadt ist um einen gastronomischen Hotspot reicher: Nach sorgfältiger Planung und Neugestaltung lädt im Filmmuseum nach nun fast zwei Jahren wieder ein Gastronomiebetrieb zum Genießen und Verweilen ein – mit einem charmanten Gastgarten direkt auf der Augustinerstraße. Inspiriert ist die neue Piccolina Filmbar vom Flair typisch italienischer Aperitivo-Tagesbars und bringt südliches Lebensgefühl in die Wiener Innenstadt. Großes Augenmerk liegt auf den Klassikern der italienischen Kaffee-Kultur kombiniert mit Cornetti sowie auf Drinks und Cocktails, begleitet von Tramezzini, Antipasti, Focaccia & Co. Als Betreiber konnte das Österreichische Filmmuseum Manfred Stallmajer begeistern, der gegenüber bereits mit der Brasserie im Hotel The Guesthouse einen echten Publikumsliebling vorweisen kann. Ermöglicht haben die Realisierung Daniel Jelitzka und Reza Akhavan von JP Immobilien, die ihre Leidenschaft für gastronomische Projekte neben dem Guesthouse und dem Café Prückel nun mit einer Aperitivo-Bar weiter vertiefen.

Michael Loebenstein, Direktor des Österreichischen Filmmuseums, unterstreicht die Bedeutung der Neueröffnung:

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Manfred Stallmajer und seinem Team die Filmbar neu entwickeln konnten und nun eröffnen können. Für uns beide stehen Stil, Ambiente und Gastlichkeit im Mittelpunkt. Die neue Filmbar ist ein freundlicher Ort der Begegnung für unsere Kinobesucherinnen und -besucher, aber auch für Nachbarinnen und Nachbarn, alle Wienerinnen und Wiener sowie das touristische Publikum – und zwar auf höchstem Niveau.“

Für den passionierten Gastronomen Manfred Stallmajer ist es eine große Ehre, die Filmbar im Filmmuseum mit seinem Team zu bespielen. Maßgeblich für die Realisierung dieses schönen Projekts ist auch das Engagement von Daniel Jelitzka und Reza Akhavan von JP Immobilien, die die Gestaltung und den Neustart der Filmbar in wirtschaftlicher Hinsicht ermöglicht haben.

„Schon der ganze Prozess der Planung und der Entwicklung des Designs sowie des Bar-Konzepts waren eine enorm spannende Aufgabe, bei der wir mit viel Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein vorgegangen sind, da die Fassade von Hans Hollein ja unter Denkmalschutz steht. Diesem historischen Erbe erweisen wir Respekt, und setzen gut abgestimmte Akzente beim Innendesign und dem Gastgarten.“, erklärt Manfred Stallmajer, Direktor des Hotel The Guesthouse und Betreiber der neuen Piccolina Filmbar.

In die Gestaltung und das Angebot sind durchaus auch Inspirationen aus der Welt des italienischen Films eingeflossen. Der Anspruch ist es, eine einladende Atmosphäre zu bieten, die den Geist des Filmmuseums widerspiegelt, und ein genussvolles Gesamterlebnis für alle Gäste kreiert.

Mit der Eröffnung im Juni kann die Piccolina Filmbar auch eine ihrer besonderen Stärken gleich voll ausspielen: Den großzügigen Schanigarten, der als grüne Oase mitten in der geschäftigen Innenstadt und mit einzigartigem Blick über den Platz vor der Albertina zum Verweilen einlädt. Hier können die Besucherinnen und Besucher einer schönen Leidenschaft nachgehen, nämlich entspannt die vorbeigehenden Passanten und das quirlige Straßengeschehen betrachten.

 

Gelebte Italianitá: Genuss und Gaumenfreuden als Ausdruck des italienischen Lebensgefühls

Das Angebot an Getränken und Speisen entspricht ganz den Erwartungen an eine typisch italienische Aperitivo-Bar. Besonderes Augenmerk liegt auf den klassischen italienischen Kaffeespezialitäten, mit Röstungen der Produktlinie Marco Salvatori von der Naber Kaffee Manufaktur in Wien. Dazu wird eine Auswahl an Cornetti serviert. Neben einer breiten Selektion an Erfrischungsgetränken findet sich auch echt Italienisches Bier von Menabrea auf der Karte. Eine Hauptrolle spielen selbstverständlich die Drinks, mit Weinen aus der Region Franciacorta sowie einer Vielzahl an Cocktail-Kreationen auf der Basis von Campari und dem venezianischen Aperitif Select. Dazu werden Tramezzini, Antipasti, Focaccia, Oliven, Beef Tatar und klassischer Toast in drei Varianten gereicht. Stilecht sind, wie es sich für eine italienische Tagesbar gehört, auch die cremeweißen Dinner-Jackets des insgesamt 8-köpfigen Teams mit Barchefin Snezhana Petrova.

 

Innenarchitektur und Design mit stilsicherem Gesamtkonzept und künstlerischen Akzenten

Bei der Gestaltung des Innenbereichs der Filmbar und des Gastgartens wurde darauf geachtet, dass sich das Design gut in die baulichen Gegebenheiten einfügt und gleichzeitig allen Ansprüchen gerecht wird. Bei der Umsetzung hat man auf die Erfahrung von Daniel Hora von Megatabs Architekten vertraut, die ein überzeugendes Gesamtkonzept mit viel Liebe zum Detail verwirklichten.

„Piccolina – die „Kleine“ – lädt als exklusive Bar im Herzen von Wien, direkt im Filmmuseum im Gebäude der Albertina, zu genussvollen Besuchen ein. Mit viel Liebe zum Detail vereinen wir bei diesem kleinen Kunstwerk italienische Designästhetik mit zeitloser Eleganz: vom charaktervollen, selbst designten Terrazzoboden über die handgefertigte Bar mit Chrom-Elementen, edlem Holz und exquisitem Marmor bis hin zu den von einer Künstlerin handbemalten Wänden. Das Ziel ist, mit unserem Design eine Atmosphäre zu schaffen, die italienisches Lebensgefühl in jeder Facette widerspiegelt: Vom perfekten Espresso über Aperitivo-Klassiker im mediterranen Schanigarten bis hin zu abendlichen Vibes mit DJ-Sounds – hier spürt man das Flair Italiens zu jeder Tageszeit.“, freut sich Daniel Hora von der Megatabs Architekten ZT GmbH.

Bestimmt wird die Atmosphäre von einer vor einem großflächigen Spiegel prominent platzierten Bar in Holz und Marmor, die mit dem von der Firma Gierer eigens kreierten Terrazzoboden und den von der ausgebildeten Restauratorin Agostina Suazo in spezieller Technik ausgeführten Wänden in Grün-Mint-Tönen ein harmonisches Gesamtbild – umgesetzt von Phoria Bau – ergibt.

Der Barbereich setzt sich nach außen hin auf den großzügigen Gehsteig mit einem einladenden Gastgarten fort, der als grüne Oase und Ort des Verweilens zum Genießen einlädt. Für eine gewisse Nostalgie des Ambientes in der Piccolina Filmbar sorgen die Klänge aus einer breiten Sammlung an Schallplatten, die über den hauseigenen Plattenspieler ihre besondere atmosphärische Wirkung entfalten.

 

Piccolina Filmbar:

Augustinerstraße 1, 1010 Wien

Montag bis Sonntag täglich geöffnet von 10 bis 24 Uhr von April bis Ende November (Gastgarten bis 23 Uhr), 15 bis 24 Uhr in den Wintermonaten von Dezember bis Ende März

Die Piccolina Filmbar wird auch exklusiv für Veranstaltungen, Präsentationen und Events vermietet.

www.piccolinafilmbar.at

www.instagram.com/piccolina.filmbar

www.theguesthouse.at

www.instagram.com/theguesthousevienna

 

MEGATABS Architekten ZT GmbH, Dr. techn. Dipl-Ing. Arch. Daniel Hora

www.megatabs.com

Beteiligte Firmen:

Aus OTTO WILL MEER wird OTTO am Donaukanal

Foto, Fotocredit & Quelle: © Otto am Donaukanal

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OTTO am Donaukanal startet mit neuer kulinarischer Ausrichtung und der Beachbar OTTO Beach in den Sommer

 

Ein neuer Name, eine geschärfte kulinarische Ausrichtung und noch mehr Sommerflair am Wasser: Aus OTTO WILL MEER wird OTTO am Donaukanal. Mit dem Rebranding rückt das Restaurant im historischen Otto-Wagner-Schützenhaus seine Lage noch stärker in den Mittelpunkt – direkt am Donaukanal, mitten in Wien, dort, wo Stadt, Wasser, Kulinarik und urbanes Lebensgefühl aufeinandertreffen. Mit der sommerlichen Erweiterung des Gastgartens OTTO Beach und der Speisekarte, die Steak, Fisch und Spezialitäten vom Grill auf die Teller zaubert, wird mediterrane Leichtigkeit hier großgeschrieben.

GRILL, STEAK UND FISCH MIT MEDITERRANER HANDSCHRIFT

Mit seiner neuen kulinarischen Ausrichtung bringt das OTTO am Donaukanal mehr Feuer, mehr Grillgeschmack und mehr Vielfalt auf den Teller. Dem mediterranen Charakter treubleibend, finden sich Fisch, Meeresfrüchte, Tapas oder Paella weiterhin auf der Speisekarte. Ergänzt wird das Angebot durch saftig gegrillte Steaks und Fischkreationen vom Grill. Das Ergebnis? Ein kulinarisches Konzept, das die Leichtigkeit des Südens neu interpretiert. Hochwertig, aber unkompliziert; mediterran, aber urban; vertraut, aber neu geschärft.

OTTO am Donaukanal schafft zudem eine klare Verortung: ein Restaurant direkt am Wasser, an einem der lebendigsten Orte Wiens. Was neben der Kulinarik besonders im Vordergrund steht, ist das Erlebnis – feines Essen, gute Drinks, Sonnenuntergänge und die unvergleichliche Atmosphäre am Wasser.

OTTO BEACH: STRANDFEELING AM DONAUKANAL

Um noch mehr Urlaubsfeeling ins Herz der Stadt zu holen, eröffnet das OTTO am Donaukanal den Gastgarten OTTO Beach. Bei Sand, Sonne, Beachbar und mit direktem Blick auf den Donaukanal genießen Gäste eine selektierte, sommerliche Auswahl der OTTO-Küche. Auf der Karte stehen unter anderem Crunchy Prawns, Beef Tatar, Burrata, Pimientos de Padrón und Tuna Tataki sowie Grillspezialitäten wie FiletsteakRib Eye, Hühnerspieße, Oktopus vom Grill, Calamari vom Grill und Garnelen vom Grill. Ergänzt wird das Angebot durch Beilagen wie Trüffelpommes, Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse sowie Saucen wie Chimichurri, Pfeffersauce, Kräuterbutter, Aioli und Chilimayo.

Auch die Getränkekarte ist auf Sommer, Sundowner und entspannte Stunden am Wasser ausgerichtet: Spritz-Variationen, Cocktails, Highballs, alkoholfreie Drinks sowie Corona Specials, Biercocktails und Signature Spritz sorgen für Beachbar-Feeling direkt am Wasser.

OTTO stand schon immer für mediterrane Küche sowie Fisch und Meeresfrüchte. Dieses Profil schärfen wir nun weiter und setzen einen noch stärkeren Schwerpunkt auf erstklassige Grillspezialitäten – von hochwertigen Steaks über ausgewählte Fleischspezialitäten bis hin zu frisch gegrilltem Fisch. OTTO Beach bietet dafür den idealen sommerlichen Rahmen: direkt am Donaukanal, mit Beachbar, Wasserblick und eigener Beachbar-Speisekarte“ so Philipp Pracser, CEO der Litus Group.

Öffnungszeiten:
Montag: Ruhetag
Dienstag – Donnerstag: 16:00 bis 23 Uhr
Freitag: 16:00 bis 24 Uhr
Samstag: 12:00 bis 24 Uhr
Sonntag: Ruhetag
 
OTTO am Donaukanal
Obere Donaustraße 26
1020 Wien

26.06.+04.09.: Konzertsommer bei der VinziRast am Land in Alland

Foto: “Das Trio Klaus Trabitsch, Otto Lechner und Peter Rosmanith” / Fotocredit: © Hans Ringhofer / Quelle: © VinziRast

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Mit der neuen Benefizkonzertreihe „VinziRast in Concert“ lädt die VinziRast zu besonderen musikalischen Abenden zugunsten ihrer Projekte ein. VinziRast ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die seit mehr als 20 Jahren obdachlose und ehemals obdachlose Menschen begleitet und unterstützt. Den Anfang macht ein idyllisches Open-Air-Konzert von Otto Lechner, Klaus Trabitsch und Peter Rosmanith am 26. Juni auf der VinziRast am Land. Kurzentschlossene können hier und via oeticket noch Tickets erstehen.

 Mit „VinziRast in Concert“ etabliert die VinziRast eine Konzertreihe, die Kultur und soziales Engagement miteinander verbindet. Den Auftakt bildet ein Open-Air-Konzert am 26. Juni mit Otto Lechner, Klaus Trabitsch und Peter Rosmanith am Teichsteg der VinziRast am Land in Mayerling. Inmitten der Landschaft des Wienerwalds präsentieren die drei Musiker eigene Lieder zwischen Poesie, Nachdenklichkeit und musikalischer Spielfreude.

Beim zweiten Teichkonzert am 4. September treffen Georg Breinschmid und Gunkl aufeinander. Der Kontrabassist und der Kabarettist nehmen Sprache und Musik beim Wort und verbinden Virtuosität mit feinem Humor. Die Kulisse am Teichsteg verleiht dem Abend eine besondere Offenheit und schafft Raum für pointierte Dialoge und musikalische Kontrapunkte unter freiem Himmel.

Von der Idee zur Konzertreihe
Im vergangenen Jahr legte „5/8erl in Ehr’n“ den Grundstein für diese Idee und begeisterte rund 250 Besucher:innen in der VinziRast am Land. Insgesamt konnten dabei 7.000 Euro für die gemeinnützigen Projekte der Organisation gesammelt werden. Die neue Benefizkonzertreihe knüpft an diesen Erfolg an und baut das kulturelle Engagement weiter aus. „Kultur schafft Begegnung auf Augenhöhe. Mit ‚VinziRast in Concert‘ möchten wir Menschen zusammenbringen und gleichzeitig unsere Projekte nachhaltig stärken. Jeder Konzertbesuch unterstützt unsere Arbeit und setzt ein Zeichen für Menschlichkeit“, so Veronika Kerres, Obfrau der VinziRast.

  • Beide Konzerte finden am Teichsteg der VinziRast am Land statt. 
  • Einlass ist ab 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr. 
  • Für die beiden Abende stehen jeweils 300 Tickets zur Verfügung. 
  • Der Kartenpreis beträgt 35 Euro.
    Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren zahlen die Hälfte.
    Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. 

Karten sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.

 

https://www.vinzirast.at/ 

ROCK ANTENNE Österreich: Vom Radiosender zur Lovebrand

Foto: “ROCK ANTENNE Österreich Geschäftsführerin Niki Fuchs” / Fotocredit & Quelle: © ROCK ANTENNE Österreich

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„Wir sind ein Lebensgefühl, keine Playlist“

 

Radio ist längst mehr als ein Verbreitungsweg für Musik. Es ist Gemeinschaft, Identifikation und emotionaler Anker in einer zunehmend digitalen Welt. Diese Entwicklung stand gestern Abend im Mittelpunkt eines exklusiven Medienabends bei ROCK ANTENNE Österreich, bei dem Geschäftsführerin Niki Fuchs Einblicke in die Positionierung des Senders und die Zukunft des Mediums Radio gab. Im Anschluss erhielten die Gäste bei einer persönlichen Studioführung exklusive Einblicke in den Senderalltag. Für den musikalischen Rahmen sorgte der österreichische Künstler Bernout mit einer Live-Performance direkt in den Räumlichkeiten von ROCK ANTENNE Österreich.

„Wir verstehen uns nicht als Playlist, sondern als Lebensgefühl“, betont ROCK ANTENNE Österreich Geschäftsführerin Niki Fuchs. Der Erfolg von ROCK ANTENNE Österreich bestätigt diesen Ansatz: Seit dem Markteintritt konnte der Sender seine Wochenreichweite von 212.000 auf 508.000 Hörerinnen und Hörer steigern. Die tägliche Reichweite wuchs im selben Zeitraum von 53.000 auf 143.000 Hörerinnen und Hörer. (Quelle: Radiotest 2022/4 bis 2025/4)

Für Fuchs liegt der Schlüssel dieses Wachstums vor allem im konsequenten Community-Gedanken. Während viele Medienmarken um Aufmerksamkeit konkurrieren, setzt ROCK ANTENNE Österreich auf Zugehörigkeit. Die Rock-Community werde nicht als Zielgruppe betrachtet, sondern als aktiver Teil der Marke.

„Gemeinsam geht nur miteinander. Unsere Hörerinnen und Hörer gestalten die Marke mit. Genau daraus entsteht jene emotionale Bindung, die moderne Medienmarken heute brauchen“, so Fuchs.

 

Rockmusik ist kein Nischenphänomen mehr
Dabei profitiert die Marke auch von einem gesellschaftlichen Wandel: Rockmusik ist längst kein Nischenphänomen mehr. Was früher als Subkultur galt, ist heute fest im Mainstream verankert. Tattoos, Lederjacken und Rockmusik sind Teil einer breiten Alltagskultur geworden. ROCK ANTENNE Österreich sieht sich dabei als Plattform für Menschen, die Authentizität, Gemeinschaft und echte Erlebnisse suchen.

Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und algorithmisch generierten Inhalten gewinnen laut Fuchs echte menschliche Verbindungen wieder an Bedeutung. Während täglich tausende KI-generierte Songs auf Streaming-Plattformen veröffentlicht werden, zeigen Großveranstaltungen wie das Nova Rock Festival mit über 200.000 Besucherinnen und Besucher die ungebrochene Kraft gemeinsamer Live-Erlebnisse. Für ROCK ANTENNE Österreich ist dies ein klares Signal: Das Echte gewinnt an Wert.

„In einer Zeit, in der Algorithmen immer mehr Inhalte erzeugen, wächst die Sehnsucht nach etwas Echtem. Radio kann genau das liefern: echte Stimmen, echte Emotionen und echte Gemeinschaft“, erklärt Fuchs.

 

Community als Wachstumsmotor
Als Teil des führenden Rockradio-Netzwerks im deutschsprachigen Raum verfolgt ROCK ANTENNE Österreich einen konsequenten „Digital First“-Ansatz und versteht sich als Ergänzung und Belebung des heimischen Audiomarktes. Ziel sei es, neue Communities zu aktivieren, zusätzliche Werbeimpulse zu schaffen und Menschen über gemeinsame Interessen miteinander zu verbinden.

„Unsere Hörerinnen und Hörer sind nicht bloß Reichweite. Sie sind Teil unserer Marke. Diese Verbundenheit ist einer der wichtigsten Gründe für unser Wachstum der vergangenen Jahre“, so Fuchs.

ROCK ANTENNE Österreich sieht sich dabei nicht nur als Radiosender, sondern als moderne Medienmarke mit einer klaren Mission: Menschen über ihre Leidenschaft für Rockmusik zu verbinden.

„Radio hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen emotional zu erreichen. Wenn daraus echte Gemeinschaft entsteht, wird aus einem Sender eine Lovebrand. Genau darin liegt die Stärke von ROCK ANTENNE Österreich“, so Fuchs abschließend.

 

rockantenne.at

25.+26.07.: Yoga Junkies Festival 2026 im Schloss Hetzendorf

Foto: “Yoga Junkies Festival” / Fotocredit: © Florian Ritter / Quelle: © Yoga Junkies Fitness OG

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2 Tage, 8 Areas, mehr als 80 inspirierende Workshops


Das Programm steht fest, die Matten liegen bereit: Am 25. und 26. Juli verwandelt das Yoga Junkies Festival 2026 das barocke Schloss Hetzendorf in das pulsierende Epizentrum der internationalen Yoga‑Community. Die sieben Areas und mehr als 80 Workshops entführen Anfänger und Fortgeschrittene in eine spirituelle Welt aus innovativen Yoga‑Stilen, tiefgehenden spirituellen Workshops und einem bunten Rahmenprogramm für die ganze Familie. Höhepunkt ist der Auftritt des musikalischen Hohepriesters der globalen Yoga‑SzeneSam Garrett – am Sonntag. Tickets ab 60 Euro auf www.yogajunkies.com.

 

Programmüberblick

Von Schüttelmeditation und Techno‑Yoga über Kulinarik bis hin zu tiefen Reisen ins Innere, angeleitet von Meisteryogis und Yoginis: Wiens größtes, reines Yoga‑Event, das Yoga Junkies Festival 2026, verwandelt das barocke Ensemble von Schloss Hetzendorf mit seinem weitläufigen Park und romantischen Hideaways in eine moderne, spirituelle Erlebniswelt für die ganze Familie. Besucherinnen und Besucher erwartet eine fein abgestimmte Mischung aus kraftvollen Yoga‑Flows, inspirierenden Workshops, Live‑Musik, veganen Köstlichkeiten, einer Kids Area, Ecstatic Dance und als Höhepunkt ein Konzert am Sonntag mit dem Weltstar Sam Garrett. „Das Festivalgelände umfasst acht Areas, auf denen insgesamt rund 80 Workshops stattfinden – ein Programm, das in seiner Vielfalt und Dichte selbst erfahrene Yogis beeindruckt.

 

Main Stage: Das Herzstück für kollektive Energie, Live-Konzerte und Ekstase

Die Main Stage bildet das pulsierende Herzstück des Festivalgeländes und vereint die Community bei den großen Keynotes und verbindenden Zeremonien. Der Start des Festivals findet hier am Samstag mit der „Opening Cacao Ceremony“ (by Cacaoloves.me) statt, die den spirituellen Grundstein für das Wochenende legt, gefolgt vom energiegeladenen „Techno Yoga“ und einem zweistündigen Ecstatic Dance mit Silvia Gattin als fulminantem Tagesausklang. Am Sonntag zieht die Bühne mit „Inside Flow mit Live-Gesang“ von Mona & Leelah Sky das Publikum in ihren Bann. Den unumstrittenen, emotionalen Höhepunkt des gesamten Wochenendes markiert das exklusive Live-Konzert des britischen Singer-Songwriters Sam Garrett am Sonntagabend, der mit seinen weltbekannten, spirituellen Songs für kollektive Gänsehautmomente sorgen wird.

 

Flow Tent: Die Oase für fließende Bewegung und tiefgreifende Heilung

Im Flow Tent stehen der Atem, die vertiefte Asana-Praxis und die Kraft des Klangs im Fokus. Als ganz besonderes Highlight erwartet die Besucherinnen und Besucher hier die „Sound Ceremony“ von Olivia Leicht, die mithilfe hochschwingender Kristall-Klangschalen ein tiefes inneres Alignment und einen energetischen Reset ermöglicht. Für alle, die ihre körperliche Praxis verfeinern möchten, bietet der technisch fokussierte Workshop „Crow Pose + Variationen“ eine spielerische Plattform. Am Sonntag wird das Zelt zu einem ganz besonderen, geschützten Raum für Partnerschaft und bewusste Begegnung: Der Workshop „Tantra for Couples“ (by Alchemy of Love) verspricht tiefgehende Impulse für neue Ebenen der Verbindung.

 

Sacred Sanctuary: Der Raum für energetische Transformation

Die Sacred Sanctuary etabliert sich als das akademische und spirituelle Kompetenzzentrum des Festivals, in dem alte Rituale auf moderne Coaching-Ansätze treffen. Ein programmatisches Highlight ist die Session zu „Somatic & Emotional Release“ mit Maelle Wit, die sich gezielt dem Thema „Jaw Trauma Release“ (Kieferentspannung) widmet und emotionale Blockaden löst. Hohe Aufmerksamkeit schenkt das Festival auch modernen, therapeutischen Strömungen. In modernen, integrativen Heilarbeiten verschmelzen oftmals die Pfade des Schamanismus und der Alchemie. Hier setzt die „The 7 Alchemists in Shamanism“ von und mit Sarah Satorii an, die schamanischen Ritualen, Alchemie und spiritueller Transformation verknüpft. Abgerundet wird das Programm durch transformative „ThetaHealing“ Erlebnisse und schamanische Reisen zur Entdeckung des eigenen Krafttiers.

 

Magic Lab: Kreativer Do-it-Yourself-Space für bewussten Lebensstil

In dieser Kreativ-Oase steht das Selbermachen im Fokus. Die Highlights sind der „Pocket Mala“-Workshop von Yogini Style, bei dem eigene Mini-Meditationsketten geknüpft werden. Sensorisch wird es beim Duft-Ritual von Evomina-Gründerin Lara, während der Kulinarik-Workshop Yogi Sweets mit Corinna Melanie Gruber zeigt, wie man gesunde, vegane Süßigkeiten zubereitet – ein Highlight für alle, die gesunde Ernährung und Genuss im Alltag miteinander verbinden möchten.

 

Fusion Field: Yoga in der Schwerelosigkeit und Crossover-Trends aus aller Welt

Das Fusion Field ist die Aktions-Area für alle, die neue Bewegungsmuster ausprobieren und die Schwerkraft überwinden wollen. Das durchgehende Highlight sind die stündlich stattfindenden Aerial Yoga Klassen im hängenden Tuch, die ein Gefühl von Schwerelosigkeit vermitteln. Wer die sportliche Herausforderung sucht, findet sein Highlight im innovativen Crossover-Trend „Steel Mace Vinyasa“ mit der internationalen Trainerin Adina (in englischer Sprache): Hier werden traditionelle Vinyasa-Flows mit dem Training mit traditionellen indischen Keulen kombiniert. Das spielerische Element der Partnerakrobatik wird zudem in den AcroYoga: Ready for Take Off Workshops zelebriert.

 

Speed Coaching Zelt

Im Speed‑Coaching‑Zelt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein intensives, zugleich niedrigschwelliges Format, das persönliche Entwicklung auf den Punkt bringt. In kurzen, präzisen Sessions geben erfahrene Coaches individuelle Impulse zu Themen wie Lebensbalance, beruflicher Orientierung oder mentaler Stärke. Die Teilnehmenden wechseln nach jeder Runde den Gesprächspartner und erhalten so in kurzer Zeit vielfältige Perspektiven und wertvolle Denkanstöße. Das Speed‑Coaching‑Zelt ist damit ein inspirierender Ort für alle, die Klarheit suchen, neue Wege erkunden oder einfach frische Energie für ihren Alltag mitnehmen möchten.

 

Kids Fun Zone: Pädagogisch wertvolle Achtsamkeits-Abenteuer für die ganze Familie Das Yoga Junkies Festival versteht sich als generationsübergreifendes Event. Highlight für Groß und Klein ist das gemeinsame Family Acro Yoga, das spielerisch das Vertrauen und die Koordination zwischen Eltern und Kindern stärkt. Für kreative Begeisterung sorgt der Workshop zur Herstellung von eigenem Entspannungs-Slime, der zeigt, wie modern und spielerisch Stressregulation für Kinder inszeniert werden kann. Mit der „Familien-RausZeit“ in der Natur und dem abschließenden „Kids Music Circle“ wird hier ein rundum abgerundetes Abenteuer für den yogischen Nachwuchs geboten.

 

Sam Garrett live: Das große Finale mit dem Superstar der spirituellen Musik

Mit seiner sanften, mantra‑getragenen Stimme und einem Sound, der Herz und Bewusstsein gleichermaßen öffnet, zählt Sam Garrett zu den prägendsten musikalischen Stimmen der globalen Yoga‑ und Conscious‑Music‑Szene. Am Sonntag bringt der britische Singer‑Songwriter seine unverwechselbare Mischung aus Folk, Bhakti‑Spirit und meditativer Tiefe auf die Bühne des Yoga Junkies Festival 2026.

 

Detail zum Programm finden Sie im Programmüberblick

Was: Yoga Junkies Festival 2026

Wann: 25. + 26. Juli 2026

Wo: Schloss Hetzendorf, Hetzendorfer Straße 79, 1120 Wien

Tickets ab 60 Euro auf 

 

www.yogajunkies.com

Sommerbaustellen 2026 in Wien

Foto: “Gut abgestimmt, sorgfältig geplant: Stadt Wien, Wiener Stadtwerke und Partner nutzen die Sommermonate für wichtige Zukunftsprojekte” 
 Fotocredit & Quelle: © Stadt Wien

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Infrastruktur-Großvorhaben und notwendige Verkehrsmaßnahmen in der Stadt


Gut abgestimmt, sorgfältig geplant: Stadt Wien, Wiener Stadtwerke und Partner nutzen die Sommermonate für wichtige Zukunftsprojekte

Wien wächst, wird klimafitter und investiert konsequent in die Infrastruktur von morgen. Die Sommermonate bieten dafür die idealen Voraussetzungen: Während viele Wienerinnen und Wiener die Ferienzeit genießen, laufen zahlreiche Projekte, die unsere Stadt noch lebenswerter machen. Von der Modernisierung des Öffi-Netzes über die Erneuerung wichtiger Brücken und Wasserleitungen, dem Radwegeausbau bis hin zu neuen klimafitten Plätzen und begrünten Straßenräumen wird in ganz Wien gearbeitet.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer möglichst engen Abstimmung aller Vorhaben zwischen den zuständigen Stellen. Wo immer möglich werden Arbeiten gebündelt und gleichzeitig durchgeführt. So können Synergien genutzt, Bauzeiten verkürzt und zusätzliche Baustellen vermieden werden. Ziel ist es, notwendige Maßnahmen für Wiens Infrastruktur umzusetzen und gleichzeitig die Auswirkungen auf den Alltag der Wienerinnen und Wiener so gering wie möglich zu halten.

„Ob neue Gleise der Wiener Linien, sichere Brücken, Leitungen für frisches Wiener Hochquellenwasser, der Ausbau der Fernwärme oder Projekte der erfolgreichen Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive: Wien investiert gleichzeitig in viele Zukunftsprojekte. Unsere Aufgabe in der Baustellenkoordination der Stadt ist es, diese Vorhaben bestmöglich aufeinander abzustimmen. Durch die enge Koordination aller Beteiligten können wir Synergien nutzen und die Auswirkungen auf den Alltag der Wienerinnen und Wiener möglichst gering halten“, so Christian Zant, Baustellenkoordinator der Stadt Wien.

„Baustellen sind das Rückgrat eines modernen Öffi-Netzes. Nur durch laufende Instandhaltung und Erneuerung können wir die hohe Qualität der Wiener Öffis sichern und weiter ausbauen. Mit unserer Modernisierungsoffensive ‚Netz erst recht!‘ investieren wir auch heuer konsequent in die Infrastruktur: 2026 erneuern wir insgesamt rund 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen. Wie jedes Jahr nutzen wir auch heuer die verkehrsärmere Ferienzeit, um wichtige Projekte umzusetzen“, sagt Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien.

 

Wiener Linien machen das Öffi-Netz fit für die Zukunft

Die Wiener Linien nutzen auch heuer die verkehrsreduzierte Hauptferienzeit, um das Öffi-Netz fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive „Netz erst recht!“ werden 2026 insgesamt 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen erneuert. Die Arbeiten in der Otto-Probst-Straße sind bereits erfolgreich abgeschlossen, bei der Simmeringer Hauptstraße geht es in die nächste Phase. Auch am Aumannplatz, in der Lerchenfelder Straße und in Hernals schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Von Anfang Juli bis Ende August stehen weitere wichtige Modernisierungsarbeiten im Straßenbahn- und U-Bahn-Netz an.

Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße, wo von 13. Juli bis Ende August rund 500 Meter Gleise und Weichen erneuert werden. Gleichzeitig werden notwendige Vorarbeiten wie Leitungsumlegungen für die künftige U5 bis Hernals durchgeführt. Durch die Bündelung dieser Maßnahmen können zusätzliche Baustellen vermieden und Einschränkungen für Anrainer*innen reduziert werden. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt der Alsergrund durch ein dichtes Netz an Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien weiterhin gut erreichbar. Für den Individualverkehr ist der Kreuzungsbereich während der Sommermonate gesperrt, ein weiträumiges Ausweichen wird empfohlen.

Auch am Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße werden im Sommer Gleise und Weichen erneuert. Dadurch kommt es zu Anpassungen bei den Linien 1, 62, 71 und D. Am Ring bleiben jeweils zwei Fahrstreifen zur Nutzung erhalten, wovon ein Fahrstreifen über das betriebslose Gleis geführt wird. Am Karlsplatz wird es für einen kurzen Zeitraum zu einer Einschränkung auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz kommen.

Parallel dazu schreiten die Arbeiten in der Dornbacher Straße und Hernalser Hauptstraße voran: Insgesamt werden heuer rund 1.500 Meter Gleise erneuert. Ab 28. Juli geht es in die finale Phase und die Linie 43 fährt ab dann zwischen Schottentor und Hernals, Wattgasse. Um Anrainer*innen trotz Bauarbeiten ein attraktives Öffi-Angebot zu bieten, ist die Buslinie 43A ersatzweise verlängert und die Linie 2 verdichtet. Die Arbeiten dauern noch bis Anfang September.

Auch im U-Bahn-Netz treiben die Wiener Linien im Sommer wichtige Modernisierungsmaßnahmen voran. Auf der U3 werden von 13. Juli bis Ende August Weichen und Gleiskreuzungen erneuert. Die U3 fährt in dieser Zeit geteilt zwischen Ottakring und Hütteldorfer Straße bzw. Westbahnhof und Simmering. Als Ersatz stehen die Ersatz-Straßenbahn E3 sowie die Linien 46, 48A und 49 zur Verfügung. Auf der U4 werden von 3. Juli bis Anfang August Weichen und Gleiskreuzungen zwischen Schwedenplatz und Landstraße modernisiert. Die U4 fährt in diesem Zeitraum zwischen Heiligenstadt und Schwedenplatz sowie zwischen Hütteldorf und Landstraße/Wien Mitte. Fahrgäste können auf U1, U2 und U3 ausweichen, wobei U1 und U2 in dichteren Intervallen unterwegs sind. Von Juni bis Mitte September finden außerdem Arbeiten an der U6 statt: Jeweils von Montag bis Donnerstag ab 22:30 Uhr ist der Betrieb zwischen U6 Burggasse-Stadthalle und Thaliastraße nur eingleisig möglich. Die Stationen werden in beiden Richtungen eingehalten, die Intervalle sind nach 22:30 Uhr etwas länger.

Parallel dazu läuft eines der bedeutendsten Öffi-Ausbauprojekte der kommenden Jahre auf Hochtouren: die Verlängerung der Linie 18. Ab Herbst 2026 verbindet sie die U3-Station Schlachthausgasse mit der U2-Station Stadion und schafft damit eine leistungsfähige neue Verbindung zwischen dem 2. und 3. Bezirk. Mit der Verlängerung wächst das Wiener Straßenbahnnetz um weitere 3,1 Kilometer. Gerade während der Generalsanierung der ÖBB-Stammstrecke wird die neue Linie 18 eine zentrale Rolle übernehmen und zusätzliche Kapazitäten im Wiener Öffi-Netz schaffen.

 

Wiens Brücken fit für die nächsten Jahrzehnte

Auch bei wichtigen Verkehrsverbindungen wird kräftig investiert. Die umfassende Ertüchtigung der Stadionbrücke geht planmäßig voran, die Freigabe für den Verkehr erfolgt im August 2026. Die Arbeiten sind optimal auf die Verlängerung der bereits erwähnten Linie 18 abgestimmt.

Nach Abschluss der Arbeiten an der Brigittenauer Brücke startet Anfang Juli die Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktionen auf der Floridsdorfer Brücke. Gleichzeitig werden die Gleisanlagen der Straßenbahnlinie 31 erneuert. Durch die gemeinsame Umsetzung können Synergien genutzt und zusätzliche Baustellen vermieden werden. Während der Bauzeit wird für den Individualverkehr jeweils ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Der Geh- und Radweg auf der Brücke kann durchgehend benutzt werden.

Von 6. Juli bis Ende August fährt die Linie 31 von Schottenring bis zum Friedrich-Engels-Platz. Die Linie 30 ist währenddessen in dichteren Intervallen und mit ausgedehnten Betriebszeiten unterwegs.

Ebenfalls Anfang Juli beginnen umfassende Instandsetzungsarbeiten an der Hochstraße Klosterneuburg. Erneuert werden unter anderem die Entwässerung sowie besonders beanspruchte Bauteile, zudem werden Betonschäden saniert. Die Maßnahmen sichern die langfristige Nutzung dieser wichtigen Verkehrsverbindung und werden bei laufendem Verkehr mit je einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung durchgeführt. Es kommt zu wechselweisen Fahrstreifeneinschränkungen auf der Heiligenstädter Straße von Nußdorf bis zum Brückenende. Der Geh- und Radverkehr wird aufrechterhalten.

 

Sicher vorankommen auf sanierten Fahrbahnen

Auch auf der Schönbrunner Brücke stehen wichtige Arbeiten an: Neben der Erneuerung der Fahrbahnoberfläche wird gleichzeitig die Brückenabdichtung zur darunter verlaufenden U4 instandgesetzt. Gebaut wird vom 22. Juli bis 4. September 2026. Von der Grünbergstraße kommend bleiben 2 Linksabbiegestreifen in die Linke Wienzeile stadtauswärts und ein Geradeaus-Fahrstreifen erhalten – diese Arbeiten wirken sich nicht auf den Öffi-Betrieb aus. Darüber hinaus werden die jährlichen Betonfeldsanierungen am Äußeren Gürtel wie geplant bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen.

 

Leitungen für frisches Wiener Hochquellenwasser, sichere Energieversorgung und mehr Begrünung für die Stadt

Wien investiert laufend in die hohe Qualität und Versorgungssicherheit seiner Infrastruktur. Beginnend mit 24. August werden in der Lainzer Straße zwischen Altgasse und Stadlergasse rund 1.100 Meter Wasserrohre erneuert. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise bis ins Frühjahr 2027 und sichern die zuverlässige Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit frischem Wiener Hochquellenwasser für die kommenden Jahrzehnte. Untertags kommt es zu keinen wesentlichen Einschränkungen für den Individualverkehr, der stadtauswärts über das Gleis geführt wird. Im Zuge der Nachtarbeiten wird wechselweise durchgeschleust. Die Haltestelle „Gloriettegasse“ wird in Fahrtrichtung stadteinwärts temporär verlegt.

Auch die nachhaltige Energieversorgung wird weiter ausgebaut. Am Flötzersteig werden zwischen Montleartstraße und Ameisbachzeile neue Fernwärmeleitungen verlegt. Für den Verkehr steht ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Arbeiten laufen bis Mai 2027. In der Maxingstraße gehen die bereits laufenden Fernwärme-Arbeiten planmäßig voran.

Parallel dazu setzt Wien seine erfolgreiche Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive konsequent fort. Neue Bäume, zusätzliche Grünflächen, Entsiegelungen und moderne Radwege sorgen für mehr Aufenthaltsqualität, mehr Schatten an heißen Sommertagen und eine klimafitte Stadt. Auf der Äußeren Mariahilfer Straße wird der Abschnitt zwischen Sperrgasse und Anschützgasse klimafit umgestaltet. Bis Frühjahr 2027 entstehen dort zusätzliche Grünflächen sowie weitere 700 Meter Zwei-Richtungs-Radweg. Aktuell kommt es zu einer Sperre des stadteinwärts führenden Fahrstreifens zwischen Anschützgasse und Grenzgasse mit einer lokalen Umleitung des Radverkehrs über Schwendergasse-Hollergasse-Oelweingasse-Herklotzgasse-Turnergasse- Mariahilfer Straße.

In der Brünner Straße werden bis Mai 2027 ein weiterer Kilometer baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg, 23 neue Bäume und zusätzliche Grünflächen geschaffen. Der Individualverkehr wird je nach Baufortschritt über das Gleis geführt, zum Teil kommt es zu Einschränkungen bei Abbiegerelationen.

Auch die Umgestaltung der Landstraßer Hauptstraße von Schlachthausgasse bis Juchgasse schreitet weiter voran. Das Projekt bringt neue Grünräume, moderne Radinfrastruktur und rund 5.700 Quadratmeter Entsiegelung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur klimafitten Gestaltung des öffentlichen Raums. Fertigstellung für den ersten Abschnitt, der auf Wünsche einer Bürgerbeteiligung zurückgeht, ist Sommer 2027. Die aktuellen Verkehrsmaßnahmen wurden gut angenommen, die nächste Änderung in der Verkehrsführung ist für Mitte September vorgesehen.

 

Badner Bahn: Streckmodernisierung in den Sommerferien

2026 steht die Strecke der Badner Bahn in mehreren Etappen im Zeichen umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen. Die nächste Phase steht in den Sommerferien am Programm. Von 4. Juli bis inkl. 6. September erneuern die Wiener Lokalbahnen den Streckenabschnitt vom Schedifkaplatz bis zur Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn. Hier werden nicht nur Gleise und Gleisuntergrund erneuert. Auch Weichen sowie Oberleitungen werden in dieser Zeit getauscht.

„Unser Fokus liegt heuer und in den nächsten Jahren auf der Erneuerung unserer Streckeninfrastruktur. Das ist notwendig, damit die Badner Bahn auch in Zukunft für ihre Fahrgäste sicher, zuverlässig und pünktlich unterwegs sein kann“, erklärt Simone Schaller-Galler, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, der Betreibergesellschaft der Badner Bahn und Teil der Wiener Stadtwerke-Gruppe, dem größten Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien.

 

Betrieb von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn – ab 7.9. Normalbetrieb

Aufgrund dieser Streckenerneuerung ist über die Dauer der gesamten Sommerferien im Wiener Streckenabschnitt von Inzersdorf Lokalbahn bis Wien Oper kein Bahnbetrieb möglich. Die Kassa Oper bei der Endstelle an der Ringstraße bleibt geschlossen. Die Badner Bahn fährt in den Sommerferien von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn.

Die Badner Bahn wird rechtzeitig zum Schulstart ab 7. September wieder durchgängig auf der gesamten Strecke unterwegs sein. Die Wiener Lokalbahnen nutzen die Ferienzeit und den Wegfall des Schulverkehrs für die größten baulichen Maßnahmen.

 

Alternative Angebote für Fahrgäste in Wien

Die Fahrgäste der Badner Bahn können in den Sommerferien auf mehrere alternative Verkehrsangebote zurückgreifen. Die Wiener Lokalbahnen empfehlen ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn den Umstieg auf die Linien 66A/67B als Zubringer zu den Linien U6 und U1 für die Weiterfahrt Richtung Innenstadt. Die Fahrscheine für die Badner Bahn gelten auch auf den Ausweichrouten.

  • Direkt bei der provisorischen Endstelle Inzersdorf Lokalbahn bieten die Buslinien 66A und 67B in Fahrtrichtung Liesing eine rasche Anbindung an die U6 bei der Station Alterlaa. Von dort ist der Bahnhof Meidling in wenigen Minuten erreichbar bzw. die Weiterfahrt zum Karlsplatz mit Umstieg auf die U4 (Längenfeldgasse) möglich.
  • Die Buslinien 66A und 67B ermöglichen von der Badner Bahn (Inzersdorf Lokalbahn) auch eine Direktverbindung Richtung Favoriten zur U1 (66A – Reumannplatz bzw. 67B Alaudagasse). Die U1 bindet den Karlsplatz und das Stadtzentrum in wenigen Minuten Fahrzeit an.

Aus der Innenstadt ist die Badner Bahn in Richtung Shopping City Süd bzw. Baden Josefsplatz ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn ebenso gut erreichbar.

  • Der schnellste Weg zur Badner Bahn ab Wien Oper/Karlsplatz führt mit den Linien U4 (Umstieg Längenfeldgasse) und U6 zur U6-Station Alterlaa. Mit den Buslinien 66A oder 67B geht es in wenigen Minuten zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf Lokalbahn).
  • Alternativ: ab Karlsplatz mit der U1 zum Reumannplatz. Von dort geht es per 66A zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf Lokalbahn).
  • Wer von der City zum Bahnhof Meidling möchte, kann statt der Badner Bahn die Linien U4 und U6 nutzen und direkt beim Bahnhof aussteigen.
  • Wichtiger Hinweis: Am Schedifkaplatz ist kein Umstieg auf die Badner Bahn möglich.

Zusätzlich bieten die Wiener Lokalbahnen als lokale Alternative einen Ersatzbus an. Dieser bindet im 15-Minuten-Takt von der provisorischen Badner-Bahn-Endstelle Inzersdorf Lokalbahn das Gebiet rund um die gesperrte Haltestelle Gutheil-Schoder-Gasse und darüber hinaus den Schedifkaplatz und den Bahnhof Meidling und die U6 an.

Im Nachtverkehr an Wochenenden und vor Feiertagen fährt die Badner Bahn von Wiener Neudorf bis Inzersdorf Lokalbahn. Ab hier ermöglicht der Nachtbus N66 eine direkte Verbindung zur Nacht-U-Bahn (U6 Alterlaa) oder eine Direktverbindung zum Karlsplatz.

 

Die umfangreichen Ersatzangebote der Wiener Linien im Detail:

500 Meter neue Gleise für den Alsergrund

Von 13. Juli bis Ende August erneuern die Wiener Linien im Bereich Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße rund 500 Meter Gleise und Weichen.

Während der Bauarbeiten kommt es zu folgenden Anpassungen im Öffi-Netz:

  • Die Buslinie 40A fährt in diesem Zeitraum im dichteren Intervall.
  • Die Linie 5 fährt geteilt zwischen Westbahnhof und Josefstädter Straße sowie zwischen Praterstern und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter bis zur Augasse.
  • Die Linien 40, 41 und 42 werden temporär eingestellt. Außerhalb des Gürtels (ab Währinger Straße, Volksoper) übernehmen die Linien 37 und 38 die Streckenabschnitte der Linien 40, 41, und 42. Die Linie 37 fährt in dieser Zeit zwischen Hohe Warte und Herbeckstraße (über Gürtel und Kreuzgasse) und ersetzt die Linien 40 und 42. Die Linie 38 ist zwischen Grinzing und Pötzleinsdorf unterwegs (über Gürtel und äußere Währinger Straße) und ersetzt die Linie 41.
  • Die Linie 12 fährt zwischen Hillerstraße und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter zur Augasse.

Durch das dichte Angebot von Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien und den Ersatzangeboten wie den Linien 37 und 38 sowie zahlreichen Ausweichmöglichkeiten mit U2, U4, U6, D, 2, 43, 44 und 13A bleiben Fahrgäste trotz umfangreicher Bauarbeiten im 9. Bezirk gut unterwegs.

 

Modernisierungsarbeiten beim Universitäts- und Schottenring

Im Juli und August werden Gleise und Weichen beim Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße erneuert.

Dadurch kommt es zu Anpassungen des Öffi-Verkehrs:

  • Ab 7. Juli wird die Linie 1 zwischen Karlsplatz und Julius-Raab-Platz über den Stubenring umgeleitet.
  • Die Linie 62 fährt ab 7. Juli und während der Sperre der S-Bahn-Stammstrecke der ÖBB bis Ende 2027 von Meidling über den Matzleinsdorfer Platz und den Hauptbahnhof bis zum Quartier Belvedere und verstärkt dabei die Linie 18. Fahrgäste können weiterhin auf die U1 und die Straßenbahnlinie 1 ausweichen.
  • Ab 13. Juli fährt die Linie 71 bis Ende August zwischen Kaiserebersdorf und Schwarzenbergplatz. Die Linie D fährt zwischen Schwarzenbergplatz und Börse umgeleitet über Stubentor und Schwedenplatz.

Die Umleitungen sorgen dafür, dass Ziele rund um den Ring weiterhin gut mit den Öffis erreichbar bleiben: Als Alternativen stehen unter anderem die Linien U1, U2, U3, U4 sowie die Straßenbahnlinie 2 zur Verfügung. WienMobil-Radstationen rund um den Ring ergänzen das Mobilitätsangebot.

 

www.baustellen.wien.at 

www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation

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