Die neue WIENER MODERNE FOREVER Kollektion von Dorotheum Juwelier interpretiert die Wiener Secession
Foto, Fotocredit & Quelle: © Dorotheum Juwelier
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Vom „Krauthappl“ zum Schmuckstück
Die neue Serie der Kollektion WIENER MODERNE FOREVER übersetzt die berühmte goldene Kuppel, das Lorbeerblatt und die Formensprache der Wiener Secession in zeitgenössischen Schmuck.
Als die Wiener Secession 1898 eröffnet wurde, war sie alles andere als unumstritten: zu modern, zu ungewohnt, zu anders. Selbst die heute weltberühmte goldene Kuppel bekam von den Wienern kurzerhand einen Spitznamen: „Krauthappl“. Mehr als 125 Jahre später zählt sie zu den bekanntesten Wahrzeichen Wiens und steht wie kaum ein anderes Bauwerk für den Aufbruch der Wiener Moderne. Genau diese Geschichte greift Carola Stütz, Schmuckdesignerin von Dorotheum Juwelier, für die neue Serie von WIENER MODERNE FOREVER auf. Die charakteristische Formensprache der Secession, insbesondere das Lorbeerblatt und die Verbindung von klarer Geometrie und reicher Ornamentik, wird dabei in Schmuck übersetzt.
Wiener Designgeschichte, als Schmuck weitergedacht
Dem Lorbeer begegnet man an der Secession immer wieder: an der Fassade, rund um den Eingang und vor allem in der leuchtenden goldenen Kuppel. Dieses prägende Gestaltungselement bildet den Ausgangspunkt für die neuen Entwürfe. Stilisierte Lorbeerblätter treffen auf klare geometrische Formen und Farbakzente in Grün und Blau. Vergoldetes 925 Sterlingsilber wird mit Peridot, Chalcedon, Lapislazuli und Topas kombiniert. Gold und Farbe, Fläche und Ornament spielen miteinander – grafisch und zugleich ornamental, mit einem feinen Gespür für Proportionen.
Die Serie umfasst zwei Colliers, drei Ohrschmuckdesigns und einen Ring. Die einzelnen Stücke funktionieren für sich, sind gestalterisch aber bewusst aufeinander bezogen. Damit nimmt die Kollektion einen Gedanken auf, der für die Wiener Moderne zentral war: Architektur, bildende Kunst, Gestaltung und Kunsthandwerk nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teile eines Gesamtkunstwerks.
„Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.“
Dieser Anspruch ist bis heute am Eingang der Wiener Secession zu lesen. Als sich Künstler wie Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, wollten sie Kunst neu denken – frei von überlieferten Konventionen und offen für neue Ausdrucksformen.
Carola Stütz, Schmuckdesignerin Dorotheum Juwelier: „Die Wiener Moderne fasziniert mich seit Langem. Ihre außergewöhnliche Verbindung von Kunst, Gestaltung und Handwerk hat bereits viele Entwürfe für WIENER MODERNE FOREVER inspiriert – von Koloman Moser, Otto Wagner und Gustav Klimt bis zu Künstlerinnen wie Fritzi Löw-Lazar, Irene Schaschl-Schuster und Mizzi Vogl. Für die neue Serie rückt nun die Secession selbst in den Mittelpunkt: ihre goldene Kuppel, das Lorbeerblatt und das Zusammenspiel von Geometrie und Ornament.”
Wiener Moderne als fortlaufende Inspirationsquelle
Mit WIENER MODERNE FOREVER setzt sich Dorotheum Juwelier seit mehreren Jahren mit der außergewöhnlichen Gestaltungskraft der Wiener Moderne auseinander. Unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, Formen, Ornamente und architektonische Motive dieser Epoche wurden bereits zum Ausgangspunkt eigener Schmuckentwürfe. Die neue Serie führt diese Auseinandersetzung mit der Wiener Secession fort und übersetzt ihre charakteristische Formensprache in zeitgenössischen Schmuck.
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