ARS-Umfrage zu mentaler Stärke: Drei Viertel der Österreicher*innen sehen Weiterbildung als Schlüssel

ARS-Umfrage zu mentaler Stärke: Drei Viertel der Österreicher*innen sehen Weiterbildung als Schlüssel

Am 10. Oktober ist Welttag der psychischen Gesundheit

Anlässlich des Welttags der mentalen Gesundheit am 10. Oktober hat die ARS Akademie die Österreicher*innen gefragt, was ihr Vertrauen stärkt, mit neuen Situationen am Arbeitsplatz umgehen zu können: Jeweils mehr als ein Drittel (je 36 %) nannten die eigenen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, das Vertrauen in diese Fähigkeiten sowie die Bereitschaft, Neues zu lernen. Über drei Viertel (78 %) sehen außerdem einen sehr bzw. eher starken positiven Einfluss von lebenslangem Lernen und regelmäßiger Weiterbildung auf ihr Sicherheitsgefühl im Berufsleben, so die Ergebnisse einer TQS-Umfrage im Auftrag des größten privaten Fachseminaranbieters Österreichs.

Ständige Überforderung und anhaltender Stress beeinträchtigen die psychische Gesundheit und führen bei vielen Menschen zu Burnout (Erschöpfungsdepression).

„Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz hängt daher auch davon ab, wie gut Menschen mit Veränderung und damit einhergehenden neuen Anforderungen umgehen können“, zeigt Richard Melbinger, Geschäftsführer der ARS Akademie, die Bedeutung von Resilienz als Ressource im Arbeitsalltag auf – die psychische Widerstandsfähigkeit, die es ermöglicht, auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben und sich ohne größere Probleme auf neue Gegebenheiten einzustellen.

Die aktuelle Umfrage des größten privaten Weiterbildungsanbieters in Österreich zeigt anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. Oktober, wie sehr dabei das Vertrauen in sich selbst und die vorhandenen Fähigkeiten, aber auch das Dazulernen Sicherheit geben können.

Vorgesetzte und Kolleg*innen haben weniger Einfluss auf Sicherheitsgefühl

Je ein Drittel der Befragten (36 %) gab an, dass ihnen ihre eigenen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie das Vertrauen in diese das Gefühl geben, beruflich auch mit neuen oder unerwarteten Situationen gut umgehen zu können. Genauso viele nannten die Bereitschaft, Neues zu lernen. Auch die bisherige Berufserfahrung (34 %) und ein sicherer Arbeitsplatz (32 %) geben Sicherheit. Hingegen haben die eigene finanzielle Absicherung (26 %) sowie die Unterstützung von Vorgesetzten und Kolleg*innen (19 %) weniger Bedeutung für die erlebte Resilienz.

„Persönliche Kompetenzen werden durchgehend als wichtiger eingeschätzt als externe Faktoren, wenn es darum geht, mit einer sich wandelnden Arbeitswelt und neuen Aufgaben umzugehen“, fasst Melbinger zusammen. Eine große Mehrheit (88 %) stimmte auch der Aussage „Wenn ich etwas noch nicht kann, kann ich es lernen“ voll und ganz bzw. eher zu. 84 Prozent trauen es sich zu, schwierige berufliche Situationen zu bewältigen und 83 Prozent eignen sich gerne neues Wissen, das benötigt wird, an.

78 Prozent sehen Weiterbildung als Faktor für berufliche Sicherheit

Dementsprechend sind 78 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass lebenslanges Lernen und Weiterbildung das persönliche Gefühl von Sicherheit im Berufsleben positiv beeinflussen. Nur zwei Prozent sehen einen eher geringen oder überhaupt keinen Einfluss.

Bei der Frage nach den möglichen positiven Auswirkungen von Weiterbildung nannten knapp zwei Drittel (62 %), sich kompetenter zu fühlen. 57 Prozent verbinden Weiterbildung mit mehr Selbstvertrauen, für 53 Prozent kann Weiterbildung dabei helfen, neue Herausforderungen leichter zu bewältigen, und 52 Prozent sehen mehr Selbstbewusstsein als möglichen Effekt. Knapp die Hälfte (47 %) stellt sich einen positiven Effekt auf das persönliche Wohlbefinden vor.

„Weiterbildung wird häufig rein als Instrument für den nächsten Karriereschritt verstanden“, weiß ARS-Geschäftsführer Richard Melbinger aus seiner Erfahrung. „Die Ergebnisse zeigen aber deutlich, dass Weiterbildung weit mehr sein kann. Wer regelmäßig lernt, kann mehr Resilienz im Umgang mit Veränderungen entwickeln.“

Weiterbildung aus Eigeninteresse

Gefragt nach den wichtigsten Gründen für die Weiterbildung nannten nur drei Prozent die Erwartung des Arbeitgebers. An erster Stelle steht für knapp ein Viertel (24 %) vielmehr der Wunsch, fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben. 20 Prozent nannten die persönliche Weiterentwicklung als Grund, 18 Prozent bessere berufliche Chancen und neun Prozent die Entdeckung beruflicher Möglichkeiten.

Zur Studie

Zwischen 17.09. und 22.09.2026 wurden von TQS Research 1.000 Computer Assisted Web Interviews durchgeführt. Befragt wurden Österreicher*innen repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Bundesland und Bildung.

ars.at

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *


*