Author: Alexa Szikonya

Matznetter: Selbstbehalt für Selbstständige dringend abschaffen

Matznetter: Selbstbehalt für Selbstständige dringend abschaffen

Zusammen mit SozialhilfempfängerInnen bilden ehemalige Selbstständige höchsten Anteil armutsgefährdeter Menschen

“Der Selbstbehalt für Selbstständige, den die SVA einhebt, stellt eine Steuer auf das Kranksein dar. Daher gehört sie rasch abgeschafft”, betonte der SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter heute, Donnerstag, im Rahmen der SPÖ-Klubenquete “Z’wenig zum Leben – z’vü zum Sterben” im Parlament in Wien.

Die Abschaffung des Selbstbehalts könnte einfach finanziert werden, denn die SVA habe rund eine halbe Milliarde Rücklagen gebildet. “Die SVA ist aber kein Sparverein”, so Matznetter.

Der Großteil der gesamten Steuerlast wird über die Lohnsumme abgeführt (SV-Beiträge, Kommunalsteuer, DB zum FLAF, Lohnsteuer). “Diese enorme Belastung des Faktors Arbeit trifft vor allem kleine UnternehmerInnen – von denen 15 Prozent mit einem Medianeinkommen von nur 11.500 Euro pro Jahr auskommen müssen. Wenn sie mit ihrem Unternehmen scheitern, bauen sie Schulden auf und werden über den Zeitraum ihrer Selbstständigkeit hinaus verfolgt”, erläuterte Matznetter.

Integrativer Tarif vorstellbar

Für Matznetter ist ein integrativer Tarif, der Sozialversicherung und Steuer abdeckt, vorstellbar. “Wir müssen uns die reale Arbeitswelt von heute ansehen und uns dem Wandel in den Produktionsweisen stellen. Wir benötigen für alle Arbeitenden menschenwürdige Verhältnisse. Das ist nicht nur ein Auftrag für die Politik, sondern für alle Beteiligten”, so Matznetter abschließend.

Foto: 

Quelle: www.ots.at

Sanfte Nuancen treffen auf starke Kontraste

Peter Kaiser Frühjahr-Sommer 2015: Pumps, Slingpumps

Sanfte Nuancen treffen auf starke Kontraste
 
Die neue PETER KAISER Frühjahr/Sommer-Kollektion 2015 zeigt sich facettenreich, ganz im Zeichen von Leichtigkeit, Sinnlichkeit und Sportivität. Die neuen Modelle überzeugen durch hohen Tragekomfort ohne dabei auf neue Details, innovative Materialien und spannende Oberflächen zu verzichten.

Lovely pastells: Zarte Nude-, Puder- und Rosétöne dominieren das Farbbild. Kräftiges Lipstick-Red, Korall und Azurblau kommen als Akzente zum Vorschein. Unterbrochen werden die unifarbenen Kreationen vereinzelt durch Schwarz/Weiß-Kontraste, starke Colormixe sowie abstrakte Musterprints.

Flecht- und Schimmeroptiken bringen Spannung – neuartige Lochungen und Perforationen sommerlichen Durchblick in die Materialien. Ultraweiches und exklusiv verarbeitetes Kalb- und Veloursleder sprechen für das bewährte qualitative Kollektionsbild.

Eyecatching: Für einen glanzvollen Auftritt sorgen hochwertiges Lackleder in Kombination mit schillernden Blau- und Rottönen sowie schimmernde Metallics in irisierenden Farben, die ihre Trägerin in diesem Sommer zum Strahlen bringen. Mit Bedacht ausgewählte dekorative Details in Form von Schleifen, Schnallen und Swarowski-Elementen setzen glanzvolle Akzente.

Insgesamt überzeugt PETER KAISER in diesem Sommer mit einer großen Modellvariation, darunter sommerliche Sandalen in den verschiedensten Ausführungen. Durch betontere, weiche  Böden erhält die Kollektion einen sportiveren Touch, sodass sich neben luftigen Sandalen, sexy Peeptoes und eleganten Slingpumps auch lässige Modelle wie flache Pantoletten und Slipper sowie zwei neue Keilmodelle auf niedrigen und mittelhohen Sprengungen wiederfinden. Flexible Stretch- und Elastikeinsätze sorgen zusätzlich für mehr Halt und Komfort.

Die Höhen bewegen sich bei den neuen Leisten tendenziell stärker im Bereich der Mid-High-Heels bis höchstens 60 mm. Neue, deutlich blockigere Absatzformen halten Einzug in die Kollektion und avancieren zum Fashionstatement des Sommers. Die Leistensilhouetten reichen von spitzen Formen bis hin zu sehr modischen breiten Karree-Formen.

Ganz nach dem Motto: Erlaubt ist in diesem Sommer, was gefällt.

Foto: Peter Kaiser Pumps DELLI F-S 15
Fotocredit: Peter Kaiser

Quelle: www.fashionpress.de

Sommer am Wilden Kaiser – das stärkste Bergerlebnis der Alpen

Hochgefühle beim Bergwandern, naturnahe Familienerlebnisse, gelebtes Brauchtum und gute Erreichbarkeit auch ohne Auto – das ist der Sommer am Wilden Kaiser!

News: Neubau Hartkaiserbahn und Kaiserbad

Nicht nur das majestätische Bergmassiv, auch eine Vielfalt an In- und Outdoor-Aktivitäten, ein abwechslungsreiches Wochenprogramm sowie eine gute Infrastruktur machen die Region Wilder Kaiser mit ihren Orten Ellmau, Going, Scheffau und Söll im Sommer zu einer attraktiven Urlaubsdestination.

Für mehr Gästekomfort werden diesen Sommer über 25 Millionen Euro investiert. Das größte Projekt ist der Neubau der Hartkaiserbahn Ellmau: Die 44 Jahre alte Standseilbahn weicht ab Anfang April einer hochmodernen 10er-Gondelbahn, die nicht nur WLAN in jeder Kabine bietet, sondern auch barrierefrei ist.

Das allseits beliebte Ellmauer Kaiserbad wird ebenfalls komplett saniert: Im Innenbereich werden eine kleine Wassererlebniswelt für Kinder, mehr Ruheräume und Liegeflächen, ein größerer Saunabereich und eine Kletterhalle errichtet, bevor die Neuerungen im Außenbereich vorgenommen werden. Das Freibad mit beheizten Becken und großer Liegewiese kann trotz Umbauarbeiten im Innenbereich den ganzen Sommer genutzt werden.

Umrundung des Wilden Kaisers – Die Krönung für jeden Wanderer

Die Kaiserkrone, so heißt die fünftägige Wanderung rund um den Wilden Kaiser, führt Bergsportler ganz nah an das markante Felsmassiv heran. Herrliche Aussichten, urige Hütten und unvergleichbare Naturerlebnisse auf rund 65 Kilometern und 5.000 Höhenmeter im Aufstieg lassen das Herz eines jeden Weitwanderers höher schlagen. Wer noch dazu die schönsten Punkte mit der Kaiserkronen-App sammelt, bekommt nicht nur die digitale Wandernadel, sondern auch ein Andenken an die erlebnisreiche Kaiserumrundung. Nur Zeit für ein Wochenende? Kein Problem, die Kurzvariante der Kaiserkrone, die 3-Tage Hüttenwanderung, führt Bergsportler an die schönsten Plätze der Südseite des Wilden Kaisers. Mit dem Tiroler Jakobsweg und dem Adlerweg führen zwei weitere bekannte Weitwanderrouten durch die Ferienregion Wilder Kaiser, welche als erste alpine Region in Österreich mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet wurde.

6 Bergsportarten in 6 Tagen bei der Bergsportwoche im Juni

Bei der dritten Bergsportwoche vom 20. bis 27. Juni können am Wilden Kaiser sechs sportliche Aktivitäten rund um den Berg zu einem Spezialpreis von nur Eur 99,- statt Eur 358,- getestet und erlebt werden. Die Praxis mit Profis verspricht bei Outdoorsportarten kompetente Anleitung in Fels, Schlucht oder am Klettersteig und im Fluss. Jeden Tag wartet ein neuer Actionsport, ein Naturprogramm oder sogar ein Gipfelerlebnis auf Outdoor-Begeisterte.

Die kaiserliche Vielfalt an Outdoor-Aktivitäten

Der Wilde Kaiser ist nicht nur berühmten Profis als wahres Klettereldorado bekannt, sondern ist mit Klettergärten, Klettersteigen, darunter auch der neu eröffnete Klettersteig Klamml mit spektakulärer Seilbrücke, Übungskletterfelsen und einem Übungsklettersteig ein Paradies für alle Kletterbegeisterte. Auch Rafting-Touren, Canyoning und Paragleiterflüge versprechen Action und Abenteuer pur. Wer die atemberaubende Natur lieber auf zwei Rädern entdeckt, begleitet eine der fast täglich stattfindenden, geführten Mountainbike-Touren. Die imposante Bergwelt lässt sich aber auch “mit Rückenwind” erkunden, denn als Teil der weltweit größten E-Bike-Region “Kitzbühler Alpen und Kaisergebirge” finden sich genügend Routen sowie Verleih- und Akkuwechselstationen.

Bergerlebniswelten und Angebote für Familien

Familien sind am Wilden Kaiser besonders willkommen, gibt es hier doch ganze sechs Bergerlebniswelten auf einem Fleck, jede liebevoll gestaltet und mit ihrer eigenen Geschichte. Im Söller Hexenwasser verbindet ein Barfußweg 60 Erlebnisstationen, in Ellmi’s Zauberwelt am Hartkaiser vergessen die Kinder die Zeit bei der spannenden Suche nach dem verschwundenen Zauberstab. Die KaiserWelt Scheffau am Brandstadl ist ein großer Abenteuerpark im Wald. Die Bergerlebniswelten sind durch Panoramawanderwege verbunden und mit dem kostenlosen Bäder- und Wanderbus KaiserJet geht’s bequem wieder zurück zum Ausgangsort. Das kostenlose Kinder- und Familienprogramm an fünf Tagen pro Woche bietet jungen Gästen viele naturnahe Aktivitäten am Berg und Bach, in Wiese und Wald. Da die Region Wilder Kaiser Mitglied der Tiroler Familiennester ist, wird das Familienprogramm nur von speziell geschulten Betreuern durchgeführt. Ganztägige Kinderbetreuung wird auch in der im Winter neu eröffneten KiKo Söll angeboten.

Frühstück am Berg – Mit der Morgensonne auf die Alm

Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel des Wilden Kaisers erleuchten, weiß man, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Nach einer morgenfrischen Wanderung bei einem traditionellen Frühstück auf der Alm diesen einzigartigen Moment genießen: In der Morgensonne duftet der frische Kaffee, das selbstgebackene Brot und der Bauernbutter, dazu Kräuteraufstrich, Käse, Speck und Milch aus dem Stall. Weitere Informationen: http://www.fruehstueckamberg.at

Heimat des Bergdoktors mit Filmtouren und Fanwochen

Seit 2008 die erste Staffel des “Bergdoktors” vor der Kulisse des Wilden Kaisers gedreht wurde, sieht und bewundert jede Woche ein Millionenpublikum (ZDF 2015: Reichweite von 6,77 Mio und Marktanteil von 21 Prozent) die wunderschönen Landschafts- und Dorfbilder der Ferienregion. Durch Nennung der echten Orts- und Flurnamen in der Serie erfreut sich die Region Wilder Kaiser – oder auch Bergdoktorregion – einer steigenden Bekanntheit und auch Begehrtheit. Diese Imagewerbung wird vom TVB genutzt und durch perfekt inszenierte “Bergdoktorerlebnisse” wie den Bergdoktorfanwochen (Juni und September) und speziellen Bergdoktortouren und -wanderungen noch verstärkt.

Urlaub ohne Auto

Am Wilden Kaiser gibt es nun auch einen 24h-Shuttle-Service vom Bahnhof Kufstein bis direkt in die gebuchte Unterkunft. Ab 14 Euro pro Person (bei zwei Vollzahlern) lässt es sich so bequem mit Bahn und Taxishuttle in die Region zum Sommerurlaub anreisen. Auch wer mit dem Flugzeug anreist, gelangt mit den Airport-Shuttles schnell, stressfrei und günstig direkt in sein Feriendomizil in Ellmau, Going, Scheffau oder Söll. Im Urlaub lässt es sich in der Region dank kostenlosem Wander- und Bäderbus und gut ausgebauter Infrastruktur ohne Auto sehr gut aushalten. Der Wilde Kaiser liegt gut erreichbar im Tiroler Unterland, so sind München, Innsbruck und Salzburg mit dem Shuttle jeweils nur etwa eine gute Stunde entfernt.

Flanieren, kosten, Brauchtum erleben an lauen Sommerabenden

Das Heimatgefühl wird am Wilden Kaiser gerne geteilt. Tiroler Kultur bei Konzert und kulinarischen Kostproben – die wöchentlichen Sommerabende sind bereits Tradition. Die Ellmauer Sommernacht lädt immer dienstags mit Live-Musik und Ständen zum Bummeln ein. Beim Söller Z’sammkemma geht´s mittwochs mit Schuhplattlern zünftig zu und beim Scheffauer Dorfabend gibt am Donnerstag die Bundesmusikkapelle den Ton an. In Going verwandelt sich an fünf Freitagen im Sommer der Dorfplatz in einen Handwerkskunstmarkt, wo fast vergessenes Brauchtum zu neuem Leben erwacht.

Veranstaltungshighlights: Kaiserschmarrn, Musik, Almabtrieb & Sport

Egal ob klassisch mit Zwetschgenröster/Apfelmus, exotisch mit Kokosnuss oder auch herzhaft mit Eierschwammerl: Am 13. Juni macht das weltweit erste Kaiser-Schmarrn-Fest in Ellmau den Auftakt zu den Sommerveranstaltungen. Jedes Jahr findet Ende September eine von Tirols schönsten Traditionen statt. Der Almabtrieb, bei dem die Kühe als Symbol für einen unfallfreien Sommer festlich “auf´boscht” werden, wird vor allem bei der Almabtriebswoche in Söll (12.-20.9.) ausgiebig gefeiert. Gleich im Anschluss sorgt von 23.9.-26.9. und 30.9.-3.10. der Alpenländische Musikherbst in Ellmau für Aufsehen. Zwei Wochen lang steht der gesamte Ort im Bann der Top-Stars der Schlager- und Volksmusikszene, die beim bekanntesten Volksmusikfest im Alpenraum Gäste aus der ganzen Welt begeistern. “Söll erfrischt” auch bei der Tour de Tirol, einem einzigartigen 3-Tages-Lauf-Event mit drei Etappen, insgesamt 75 Laufkilometern und 3.500 Höhenmetern.

Alle Veranstaltungen unter: http://www.wilderkaiser.info/events

Und übrigens: Der Wilde Kaiser ist auch ein guter Grund, herzukommen! Erhaben, ehrfurchtgebietend, aber immer auch einladend. Seine vielen Gesichter und Geschichten geben dem majestätischen Massiv seine mystische Aura. Und bei einem Besuch der Bergerlebniswelten bekommt man sein wunderbares Panorama einfach geschenkt!

 

Foto: Sommerurlaub am Wilden Kaiser
Bildtext: Das stärkste Bergerlebnis der Alpen
Copyright: TVB Wilder Kaiser

mumok: “Ludwig Goes Pop” + “David Lieske. Platoon (RL-X)”

mumok: Ausstellungen “Ludwig Goes Pop” und “David Lieske. Platoon (RL-X)” in vollem Haus eröffnet – über 100 Meisterwerke der Pop Art sind zu sehen

Am Mittwoch, den 11. Februar, 19 Uhr, eröffnete Karola Kraus, Direktorin mumok, in vollem Haus die Ausstellungen “Ludwig Goes Pop” und “David Lieske. Platoon (RL-X)”.

Seit 12.02.2015 ist die groß angelegte Überblicksausstellung “Ludwig Goes Pop” zu sehen. Mit rund 100 Werken aus der Sammlung des Industriellenpaars Peter und Irene Ludwig führt sie einen der weltweit bedeutendsten Bestände der Pop Art zusammen. “In dieser Komplexität und Fülle werden Sie die Pop Art in Wien so schnell sicher nicht noch einmal sehen können,” so Kraus in ihrer Eröffnungsrede.

“Nur mit den vereinten Kräften aller mit dem Namen des Ehepaars Ludwig verbundenen Museen konnten wir diese Ausstellung realisieren”, betonte Susanne Neuburger, Kuratorin mumok, die Bedeutung der Beteiligung von sieben Ludwig-Museen weltweit für die gestern eröffnete Ausstellung.

Ludwig Goes Pop

Die wichtigsten VertreterInnen der amerikanischen Pop Art wie Duane Hanson, Robert Indiana, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Andy Warhol oder Tom Wesselmann sind mit größeren Werkgruppen und Schlüsselwerken vertreten. Daneben werden mit Exponaten von Peter Blake oder Richard Hamilton Hauptvertreter der britischen Ausprägung der Pop Art vorgestellt.

David Lieske, Platoon (RL-X)

Im Fokus der Personale “Platoon (RL-X)” von David Lieske steht die Autobiografie des Künstlers. Unter erhöhten Sicherheitsbedingungen wurden die BesucherInnen in einem Setting aus Munitionskisten, Tarnnetzen und weiteren paramilitärischen Objekten aufgefordert, Leben und Werk des Künstlers zu besetzen und es für sich einzunehmen.

Villa Design Group enthüllt Bernard Natan Centre for the Arts

Auf Vorschlag von David Lieske kommentiert die britische Villa Design Group mit der Errichtung eines Pop up-Museums die Pop Art aus zeitgenössischer Perspektive. Das The Bernard Natan Centre for the Arts, welches am Eröffnungsabend feierlich enthüllt wurde, ist dem rumänisch-französischen Produzent, Regisseur und Schauspieler und homosexuellen Pornodarsteller Bernard Natan gewidmet, der 1942 in Auschwitz ermordet wurde.

Anlässlich der Enthüllung lud die Villa Design Group zu einer Performance mit Musik, Tanz und neu arrangierten Musicalsongs. NachtschwärmerInnen kamen bei einem DJ-Lineup von Lawrence (Dial Records) und Bianca (Mathew Gallery) auf Ihre Kosten.

Ausstellungsdauer

Ludwig Goes Pop mit Beitrag der Villa Design Group
 12. Februar bis 13. September 2015

David Lieske
 12. Februar bis 14. Juni 2015

 

Fotograf: kramar@fabrik.co.at
Fotocredit: mumok/Kollektiv Fischka/Kramar
Personen: Isabel Pfeiffer-Poensgen (Vorsitzende des Kuratoriums der Peter und Irene Ludwig Stiftung Aachen), Karola Kraus (Direktorin mumok), Susanne Neuburger (Kuratorin mumok)

Quelle: www.ots.at

Nikolaihof veröffentlicht Wachau-Kochbuch

Rezepte aus dem Herzen der traditionsreichen UNESCO-Kulturlandschaft – das verspricht Autorin Christine Saahs, Chefin des renommierten Nikolaihofs, in ihrem neu erschienen Buch “Das Wachau Kochbuch”.

Der Familienbetrieb Nikolaihof im Herzen der Wachau ist nicht erst seit den 100 Parker-Punkten für einen 1995er Riesling international bekannt. Auch die Küche des Hauses macht von sich reden und lockt Jahr für Jahr Gäste aus aller Welt nach Mautern an der Donau. Nach dem Erfolgskochbuch “Ich koche für mein Leben gern” im Jahr 2010, hat Christine Saahs im Februar 2015 im Brandstätter Verlag ihr zweites, 176 Seiten starkes Werk veröffentlicht.

Ein buntes Potpourri an Wachauer Traditionsspeisen

“Das Wachau Kochbuch” versteht sich als kulinarischer Reiseführer durch die österreichische Kulturlandschaft und beinhaltet verborgene Schätze der Familienküche, fast vergessene Speisen und genussreiche Raritäten. Von der Mousse von geräucherten Fischen, über die fruchtigen Paradeissuppe, bis hin zur gebratenen Kalbsstelze oder den Wachauer Wurzelkrapfen – das Kochbuch begeistert mit einem bunten Potpourri an klassischen, traditionellen und neuinterpretierten Gerichten, verrät aber auch die großen und kleinen Tricks und Kniffe der Küchenchefin. Im Mittelpunkt steht dabei stets der regionale Bezug der Produkte. So dürfen beispielsweise die Wachauer Marille oder der Crocus Austriacus – der Wachauer Safran – bei der Zubereitung nicht fehlen. “Die Liebe zum Detail macht den Geschmack aus”, verrät die Küchenchefin, deren Kreationen auch in der Weinstube des Traditionshauses verkostet werden können.

Erinnerungen an die Wachau runden die Kapitel ab

Das Bekenntnis zur biologischen und biodynamischen Landwirtschaft ist für die “Wachauerin aus Leidenschaft” seit fast 45 Jahren das Gebot der Stunde. Aus Liebe zur Natur und den Gästen kocht Christine Saahs mit Lebensmitteln, die im Einklang mit der Natur gediehen sind. Abgerundet wird das Kochbuch durch einen sehr privaten Einblick in das Leben der Bäuerin und Köchin. Christine Saahs hat sich zum Ziel gesetzt, das einzigartige Lebensgefühl und die Magie dieser prachtvollen Kulturlandschaft an der blauen Donau – festgehalten und beschrieben in den Erinnerungen an ihre Kindheit, Eltern und Großeltern – weiterzugeben. So finden sich zu jeder Jahreszeit von Christine Saahs verfasste Erzählungen über persönliche Erlebnisse, die Wachauer Kulinarik und geliebte Traditionen im Buch.

Zur Autorin und zum Weingut Nikolaihof Wachau

Christine Saahs lebt mit ihrer Familie am Nikolaihof Wachau – einem Weingut, das mit seiner 2.000-jährigen Geschichte bis in die Römerzeit zu den ältesten Weingütern Österreichs zählt. Seit 1971 wird hier – im Einklang mit der Natur und ihren Nützlingen – nach den biodynamischen Richtlinien gearbeitet. Die Pioniere des Nikolaihofs, Nikolaus und Christine Saahs, waren damit nicht nur in Österreich ihrer Zeit voraus, sondern zählen auch weltweit zu den Vorreitern im streng biozertifizierten Weinbau. Das oberste Prinzip ist stets:
 Möglichst viel Kraft und Energie in den Weinbau legen, indem der Natur so wenig wie möglich ins Handwerk gepfuscht wird. Genauso behutsam arbeitet Christine Saahs – leidenschaftliche Köchin und Bäuerin – in ihrer Küche. Sie liebt es, ihre Gäste zu verwöhnen und ist von der Kraft, die diese einmalige Kulturlandschaft im Herzen Österreichs ausstrahlt, zutiefst überzeugt.
 Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Nikolaihofs brachte dem Weingut auch international viel Anerkennung. So werden rund 70 Prozent der Weine weltweit in über 40 Länder exportiert. Insgesamt verfügt das Weingut über 22 Hektar Rebfläche, die ausschließlich mit weißen Rebsorten bestockt sind. Zudem bietet der Hof seinen Besuchern aus historischer Sicht einiges. Im alten Salz- und Getreidespeicher des teilweise antiken Anwesens befindet sich die größte Holz-Weinpresse der Welt, mit der bis heute gearbeitet wird.

Informationen zum Buch 

Das Wachau Kochbuch
Christian Brandstätter Verlag
ISBN 978-3-85033-880-6, 176 Seiten, Hardcover
Buch in deutsch und englisch erhältlich
Preis: 29,90 Euro.

 

Fotograf: Harald Eisenberger
Fotocredit: Nikolaihof Wachau
Ort: Österreich / Mautern an der Donau

Karin Zeiler-Fidler – Ambulatorium Döbling

Neue Geschäftsführerin des Ambulatorium Döbling

Mag. (FH) Karin Zeiler-Fidler ist seit Jänner 2015 Geschäftsführerin des Ambulatorium Döbling. Die 44-jährige Niederösterreicherin war zuvor beim Österreichischen Roten Kreuz in der Bezirksstelle Tulln als Geschäftsführerin sowie als Leiterin des Interhospitaltransfer Niederösterreich tätig. Nun tritt die ausgebildete Marketing-Managerin neben Mag. Werner Fischl in die Geschäftsführung des Ambulatorium Döbling ein.

Zeiler-Fidler absolvierte berufsbegleitend die Fachakademie für Marketing und Management und studierte “Unternehmensführung und E-Business Management” an der Fachhochschule IMC Krems. Sie verfügt über langjährige Führungs- sowie Projektmanagementerfahrung und zeichnet sich durch ihre hohe Kompetenz im Gesundheitswesen in den Bereichen Marketing und Vertrieb, Personal sowie Finanzen aus. Zuletzt war Karin Zeiler-Fidler sieben Jahre lang als Geschäftsführerin beim Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Niederösterreich, verantwortlich für die strategische und organisatorische Führung der Bezirksstelle Tulln mit ca. 65 Angestellten sowie rund 300 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Seit Jänner 2014 leitete sie außerdem ebenfalls als Geschäftsführerin den Interhospitaltransfer Niederösterreich.

“Mit dem weitläufig angelegten Umbau des Ambulatorium Döbling, zu dem die Arbeiten ja bereits begonnen haben, steht eine spannende Herausforderung bevor”, freut sich Karin Zeiler-Fidler auf ihre neue Aufgabe. Neben der Erweiterung des Leistungsangebotes auf Wahlarzt-Basis würden auch die internen Prozesse evaluiert, um die Dienstleistungsqualität für die Patientinnen und Patienten weiter kontinuierlich zu verbessern.

Ambulatorium Döbling: Umfassende Diagnostik

Das Ambulatorium Döbling, angeschlossen an die Privatklinik Döbling und ebenfalls ein Betrieb der PremiQaMed Gruppe, hat sich als Zentrum innovativer Medizin etabliert. Es werden umfassende diagnostische Untersuchungsmethoden wie Röntgen, CT, MRT und erweiterte Labordiagnostik sowie ambulante Behandlungen verschiedener Fachrichtungen geboten. Alle Leistungen werden entweder als Kassenleistung oder nach Wahlarzt-Tarifen angeboten.

Das Ambulatorium bietet gemeinsam mit der Privatklinik Döbling und dem Ordinationszentrum, in dem viele renommierte Fachärzte ihre Ordinationen eingerichtet haben, eine leistungsstarke Infrastruktur für umfassende medizinische Behandlung unter einem Dach.

Die PremiQaMed Group

Die PremiQaMed Gruppe wurde 1991 gegründet und ist heute der größte Betreiber privater, nicht gemeinnütziger Krankenanstalten in Österreich. Rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Unternehmensverbund tätig. Stabilität und Verlässlichkeit zeichnen das Unternehmen aus, das sich seit vielen Jahren auf Wachstumskurs befindet. PremiQaMed steht für nachhaltig erfolgreiche, innovative und verantwortungsvolle Führung von Gesundheitseinrichtungen mit Fokus auf Top-Qualität und Spitzendienstleistung.

 

Personen: Karin Zeiler-Fidler
Fotograf: PremiQaMed Management GmbH
Fotocredit: Fotostudio Schwarzenegger

Quelle: www.ots.at

Andrea Hofer – Gain Capital GmbH

 Andrea Hofer ist seit 1. Jänner 2015 Alleingeschäftsführerin der Gain Capital Participations GmbH (Bestandteil der Breiteneder Gruppe) in Wien.

Das Unternehmen ist eines der führenden Private Equity Unternehmen Österreichs und verwaltet mehr als 200 Unternehmensbeteiligungen in Europa. Gain Capital hat rund Euro150m Assets Under Management für mehrheitlich österreichische institutionelle Investoren.

Andrea Hofer verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Private Equity Business. Bevor sie 2007 zu Gain Capital kam, war sie sowohl im Bankbereich wie auch in internationalen Industriebetrieben in Finanz- und Controllingfunktionen tätig. Im Mai 2014 wurde sie in die Geschäftsführung der Gain Capital GmbH berufen.

Andrea Hofer verfügt über einen Betriebswirtschaftsabschluss der Wirtschaftsuniversität Wien (Magistra), einen Executive Master of Business Administration (MBA) von der California State University Hayward, USA und IMADEC University Wien. Ihre internationalen Ausbildungen im rechtlichen Bereich erfolgten durch die Abschlüsse des Master of Law and Economics (MLE) und des Masters of Laws (LL.M.) beide IMADEC University Wien.

 

Fotocredit: Pictures Born

Quelle: www.ots.at

Antonia Gössinger – Kleine Zeitung Kärnten

Eine Unbeugsame rückt an die Spitze der “Kleinen Zeitung” Kärnten

Antonia Gössinger (56), Vorhofer-Preisträgerin, wurde mit 1. Februar 2015 neue Chefredakteurin der “Kleinen Zeitung” Kärnten.

Die “Kleine Zeitung” Kärnten bleibt in starker, weiblicher Hand. Antonia Gössinger (56) wird als neue Chefredakteurin die Nachfolge von Eva Weissenberger antreten, die wie berichtet, die Kleine Zeitung Kärnten verlassen wird.

“Mit Antonia Gössinger übernimmt eine der angesehensten publizistischen Stimmen des Bundeslandes die führende Zeitung Kärntens.” zeigt sich der Vorstandsvorsitzende der Styria Markus Mair erfreut.

Gössinger ist Synonym für Geradlinigkeit, Unerschrockenheit, Mut und Klarheit. Nicht zufällig führte eine Jury diese Tugenden 2006 ins Treffen, als sie der Kärntner Journalistin den Kurt Vorhofer-Preis, die höchste und bedeutendste Auszeichnung für Print-Journalismus in Österreich, zuerkannte. Durch ihre Unbeugsamkeit und kritische Haltung zu Machthabern aller Art hebe sie die politische Kultur in ihrem Herkunftsland. Sie vereine eine hohe soziale Verantwortung mit stilistischer und analytischer Schärfe.

Gössinger, Ehrenbürgerin ihrer Heimatgemeinde Liebenfels, gehört der Redaktion der Kärntner “Kleinen Zeitung” seit 1983 an. Sie leitete über viele Jahre hindurch das landespolitische Ressort, ehe sie als Mitglied der Chefredaktion in den Führungskreis der Zeitung aufrückte. Mit ihrer wöchentlichen Kolumne “Salz & Pfeffer” verleiht sie dem Blatt Würze. Ihrer Wachsamkeit verdankt das Land unter anderem die Aufdeckung des seinerzeitigen Parteienförderungsskandals in Kärnten. In der Ära Jörg Haider war Antonia Gössinger die personifizierte kritische Gegen-Öffentlichkeit. Der renommierte Concordia-Preis für die Kategorie Pressefreiheit, den sie gemeinsam mit der Redaktion im Frühjahr 2013 im Wiener Parlament erhielt, war eine Bestätigung der kritischen publizistischen Arbeit.

Für Hubert Patterer, verantwortlich für den Bereich Publizistik in der Geschäftsführung der “Kleinen Zeitung”, hat die Ernennung von Antonia Gössinger als neue Chefredakteurin Bekenntnischarakter: “Sie und ihr Team stehen für ein geistig offenes, nach vorne gerichtetes Kärnten, ein Kärnten, das nicht mehr die Geister der Vergangenheit beschwört, sondern nach den Verwerfungen und Verheerungen in Politik und Wirtschaft eine neue, zukunftstaugliche Idee von sich entwickelt, inspiriert vom Glauben an das Potenzial des Landes am Schnittpunkt dreier Kulturen. Für dieses geistig-kulturelle Projekt möchte die Zeitung unter ihrer neuen Führung Forum, Triebfeder und Dialogpartner sein.”

Gössinger wird als Chefredakteurin von einem namhaften Führungs-Ensemble flankiert. Ihr Stellvertreter ist Adolf Winkler (58), der diese Funktion auch zuletzt innehatte. Winkler leitet seit vielen Jahren das Wirtschaftsressort der “Kleinen Zeitung” und ist Chefredakteur des vierteljährlich erscheinenden Wirtschaftsmagazin “Primus”. Der gebürtige Drautaler und ausgebildete Pädagoge hat in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Aufklärung und Rekonstruktion des Milliardendebakels rund um die Hypo Alpe Adria publizistisch mitgewirkt.

Michael Sabath (57) und Uwe Sommersguter (44) werden als Mitglieder der Chefredaktion die neuen multimedialen Abläufe und Strukturen der integrierten Redaktion festigen. Um die junge, digital geprägte Generation auch in der Chefredaktion zu verankern, wird Thomas Cik (31) als Leiter der Villacher Stadtredaktion künftig in das Führungsgremium aufgenommen.

Die Kleine Zeitung Kärnten besteht seit 1954 und ist zusammen mit der Kleinen Zeitung Steiermark ein Unternehmen der Styria Media Group AG. Ende November feierte die Kleine Zeitung Kärnten ihr 60-jähriges Bestehen. Die Kleine Zeitung erzielte zuletzt in Kärnten eine Reichweite von 52,7 %, eine der höchsten Österreichs. Die verbreitete Auflage einschließlich Osttirol beträgt 104.750 Exemplare. Die bisherigen Chefredakteure waren Heinz Stritzl, Reinhold Dottolo und Eva Weissenberger.

Foto: Antonia Gössinger
Fotocredit: Markus Traussnig

Quelle: www.ots.at

Hochhauser: „Ein Businessplan ist die Basis für eine erfolgreiche Gründung“

Wettbewerb i2b von Wirtschaftskammer und Erste Bank kürt Österreichs beste Businesspläne

„Eine gute Vorbereitung auf die Unternehmensgründung ist das Um und Auf einer erfolgreichen Unternehmerlaufbahn. Umso positiver ist es, dass sich Österreichs Jungunternehmer immer besser vorbereitet in die Selbständigkeit aufmachen“, betonte die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser, am 4. Dezember 2014 bei der Prämierung der Gewinner des diesjährigen i2b-Businessplan-Wettbewerbes. Die österreichweite Initiative von Wirtschaftskammer Österreich und Erste Bank zur Erstellung eines Unternehmenskonzeptes unterstützt angehende Selbständige dabei, kreative und innovative Geschäftsideen unternehmerisch umzusetzen.

Der Erfolg von i2b spricht für sich: Mit 491 Einreichungen gab es 2014 einen neuen Rekord, der Rekord vom letzten Jahr wurde sogar noch übertroffen.
Die größte Zahl an Einreichungen gab es auch in diesem Jahr in der Kategorie „Dienstleistung, Gewerbe, Handel“, in der Hochhauser die Preisträger auszeichnete. Der Gewinner der Kategorie ist MRAP GmbH, die Restplatzbörse „Bookgoodlook“  für Friseurtermine. Den 2. und 3. Platz belegen „Friya“, der Basil Seed Drink und „Leones Gelato“. Den Gesamtsieg fährt „ALPHA Piano“ ein. Sie entwickelten ein Piano von Porsche designt mit kompletter Flügelmechanik und höchst aufwendiger Klangerzeugung. 

Konkrete Hilfe bei der Unternehmensgründung bietet das Gründerservice der WKÖ. Die jährlich rund 30.000 Gründer in Österreich finden hier eine breite Palette von Informationen, Service, Beratungen und Veranstaltungen zu den Themen Gründung, Nachfolge und Franchise. „Zur Abklärung der spezifischen Fragen stehen unsere Experten in mehr als 90 Standorten in ganz Österreich zur Verfügung“, so Hochhauser. Auch mit innovativen Online-Tools unterstützt das Gründerservice angehende Unternehmer. Mit der Frage der Rechtsform-Wahl sieht sich jeder Gründer konfrontiert. Der neue Online-Ratgeber des Gründerservice bietet einen praktischen Zugang und konkrete Vorschläge, welche Unternehmensform geeignet erscheint. Weitere Infos findet man unter www.gruenderservice.at/ratgeber .

Abgesehen von diesen konkreten Hilfeleistungen müssten die Rahmenbedingungen für Jungunternehmer weiter optimiert werden, forderte Hochhauser: „Was wir jetzt brauchen, sind gute Voraussetzungen für alternative Finanzierungsmöglichkeiten und Erleichterungen bei der Einstellung des 1. Mitarbeiters.“

Quelle: www.wko.at

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10 Jahre Unternehmerführerschein: ein europäisches Leuchtturmprojekt

Ministerin Heinisch-Hosek und WKÖ-Präsident Leitl: Unternehmerführerschein fördert Wirtschaftswissen und ist Startvorteil ins Berufsleben

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl nahmen am 9. Dezember 2014 gemeinsam an den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich „10 Jahre Unternehmerführerschein“ im Haus der Wirtschaft in Wien teil. Bildungsministerin Heinisch-Hosek betonte: „Eine der vielen Aufgaben des Schulsystems ist es, den Schülerinnen und Schülern jene Kompetenzen zu vermitteln, die es braucht, um am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt Anteil zu nehmen.“

Wirtschaftserziehung müsse daher auf verschiedenen Ebenen ansetzen. In einem engeren Verständnis gehe es darum, die Dinge zu verstehen, die einen direkt selbst betreffen. Heinisch-Hosek: „Da geht es um Themen wie Inhaltstoffe von Lebensmitteln oder den Umgang mit Geld, Werbung und Informationen, oder eben die Frage, wie man ein Unternehmen leitet.“ Genau da setzt auch der Unternehmensführerschein an und vermittelt ein breites Wissen darüber, was ein Unternehmen braucht – aber auch darüber, in welchem Umfeld sich Unternehmen bewegen. Die Schülerinnen und Schülern können dabei Zusatzqualifikationen erwerben, die heute zunehmend Schlüsselqualifikation sind. Dabei werden nicht nur unternehmerische Qualifikationen im engeren Sinn vermittelt, die auch Lust auf die Selbstständigkeit machen, sondern es werden auch die Grundlagen der Volkwirtschaftslehre mit einbezogen und damit das eigene Handeln in einen größeren Kontext gestellt. Heinisch-Hosek: „Nicht zuletzt deswegen, weil auch Unternehmerinnen und Unternehmer eine Verantwortung nicht nur für ihren Betrieb haben, sondern darüber hinaus auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung tragen – z.B. in ihrer Rolle als Lehrlings-Ausbildner aber auch wenn es etwa darum geht die Arbeitswelt so zu gestalten dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich sind.“

WKÖ-Präsident Leitl wies darauf hin, dass „das erfolgreiche gemeinsame Projekt ‚Unternehmerführerschein‘ bisher nicht nur von über 26.000 österreichischen Schülern absolviert, sondern auch von der Europäischen Union als ‚best practice Beispiel‘ ausgezeichnet wurde. Der Unternehmerführerschein zählt zu den europaweit anerkannten Leuchtturmprojekten für unternehmerische Bildung!“ Er wird mittlerweile auch in Deutschland, Italien, der Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien, dem Kosovo und Albanien angeboten. Ab dem nächsten Schuljahr startet der Unternehmerführerschein in Malta und Qatar.

Leitl: „Bis zu 20 Prozent jener Schüler, die an einem unternehmerischen Bildungs- oder Schülerfirmenprojekt teilnehmen, gründen später ihr eigenes Unternehmen. Dieser Anteil ist fünf Mal höher als in der Gesamtbevölkerung. Der Unternehmerführerschein bietet außerdem einen Startvorteil bei Bewerbungen – sei es für Ferialjobs, im realen Arbeitsmarkt oder auch an Fachhochschulen. „Der Unternehmerführerschein hat sich seit seiner Einführung vor zehn Jahren zu einem national und international anerkannten Zertifikat für wirtschaftliche und unternehmerische Bildung entwickelt“, so Leitl. Die gesetzliche Anerkennung der Unternehmerprüfung und die damit erworbenen Rechte machen den Unternehmerführerschein zu einem anerkannten und in der Wirtschaft akzeptierten Produkt. Die Zertifikate werden von mehr als einem Drittel der Gymnasien, aber auch vermehrt an Berufsschulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, den Landwirtschaftlichen Fachschulen und auch an Polytechnischen Schulen und Neuen Mittelschulen angeboten. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Unternehmerführerschein künftig an noch mehr Schulen angeboten wird“, so Leitl abschließend.

Foto: Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl

Fotocredit: WKO

Quelle: www.wko.at