Wechseljahre verstehen: Was die Gene über Beschwerden verraten können
Foto: “LifestyleCheck – Perimenopause-Report“ / Fotocredit & Quelle: © Permedio
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Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungstiefs: Was die Gene damit zu tun haben
Von Schlafproblemen über Gewichtszunahme bis zu Stimmungsschwankungen: Die hormonelle Umstellung kann Frauen sehr unterschiedlich treffen. Mit dem neuen LifestyleCheck Perimenopause will Permedio genetische Tendenzen sichtbar machen und Frauen dabei unterstützen, ihren Körper in dieser Lebensphase besser zu verstehen.
Hitzewallungen, schlechter Schlaf, unregelmäßige Blutungen oder plötzlich mehr Gewicht am Bauch: Die Wechseljahre werden häufig auf wenige typische Symptome reduziert. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen mehrjährigen Veränderungsprozess, der viele Bereiche des Körpers beeinflussen kann. Und: Nicht jede Frau erlebt ihn gleich. Neben hormonellen Veränderungen spielen unter anderem Alter, Stress, Schlaf, Lebensstil und auch die genetische Veranlagung eine Rolle.
Wechseljahre sind auch ein gesellschaftliches Thema
Frauen zwischen 40 und 60 Jahren sind eine weltweit wachsende Altersgruppe. In Österreich gehören rund 10,5 % der Bevölkerung zu dieser Gruppe, das entspricht fast einer Million Frauen. Etwa zwei Drittel von ihnen leiden unter Beschwerden rund um die Wechseljahre. Damit ist die Menopause längst nicht nur ein individuelles Gesundheitsthema. Werden Beschwerden nicht erkannt oder ausreichend berücksichtigt, kann das Folgen für das Gesundheitssystem sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen haben.
In Österreich leben rund 4,7 Millionen Frauen, das sind 50,7 % der Bevölkerung. Fast jede vierte Frau befindet sich damit derzeit in oder rund um die Wechseljahre. Trotzdem ist das Thema vielfach noch negativ besetzt, tabuisiert und von Wissenslücken geprägt. Umso wichtiger ist es, Frauen mit fundierten Informationen zu unterstützen und ihnen eine selbstbestimmte Entscheidungsfindung in dieser Lebensphase zu ermöglichen.
Initiativen wie MENOMIO I Podcast für glückliche Wechseljahre mit Daniela Ullrich oder der MenoDay von wechselweise am 18.10.2026 tragen dazu bei, die Menopause sichtbarer zu machen und Frauen dabei zu unterstützen, diese Lebensphase informiert und positiv zu gestalten. Gleichzeitig fehlt es weiterhin an einer breiten Verankerung des Themas Menopause im österreichischen Gesundheitswesen und an einer systematischen medizinischen Begleitung der betroffenen Frauen.
Von der Prämenopause bis zur Postmenopause
Was umgangssprachlich als „Menopause“ bezeichnet wird, umfasst mehrere Phasen. Die Prämenopause beginnt meist bereits in den frühen 40ern. Der Zyklus ist zu diesem Zeitpunkt häufig noch regelmäßig, erste hormonelle Veränderungen können jedoch bereits einsetzen.
Darauf folgt die Perimenopause, die häufig ab Mitte 40 beginnt und mehrere Jahre dauern kann. Die Funktion der Eierstöcke verändert sich zunehmend und die Zahl der heranreifenden Follikel nimmt ab, Eisprünge werden unregelmäßiger, Zykluslängen können schwanken und auch Blutungsmuster verändern sich.
Die eigentliche Menopause bezeichnet dabei nicht einen längeren Zeitraum, sondern die letzte Regelblutung. Ob sie tatsächlich die letzte war, lässt sich erst rückblickend feststellen. Wenn zwölf Monate lang keine weitere Menstruation aufgetreten ist, spricht man von der Menopause. Im Durchschnitt liegt dieser Zeitpunkt etwa Anfang 50. Die anschließende Postmenopause beginnt danach und dauert für den Rest des Lebens an.
Wenn der Körper plötzlich anders reagiert
Gerade in der Perimenopause können die Hormone stark schwanken. Beschwerden müssen deshalb keineswegs erst mit dem Ausbleiben der Regel beginnen. Zu den häufig wahrgenommenen Veränderungen zählen Hitzewallungen, Gewichtszunahme, starkes Schwitzen, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Zyklusveränderungen oder Erschöpfung. Auch Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, oft als „Brain Fog“ bezeichnet, können auftreten.
Darüber hinaus berichten Frauen in dieser Lebensphase auch über Ängste, depressive Verstimmungen, Migräne, Gelenkschmerzen, Haarausfall, Schwindel oder veränderte Verträglichkeiten.
Besonders das Gewicht wird für viele Frauen zum Thema. Mit sinkendem Östrogenspiegel kann sich unter anderem die Insulinsensitivität verändern. Gleichzeitig verschiebt sich die Fettverteilung häufiger in Richtung Bauch. Stress und Schlafmangel können diese Entwicklung zusätzlich verstärken.
Das Entscheidende dabei: Es gibt nicht die eine typische Wechseljahresfrau. Manche Frauen erleben die hormonelle Umstellung kaum, andere leiden über Jahre unter verschiedenen Beschwerden.
Neuer LifestyleCheck Perimenopause: Was die Gene verraten können
Genau hier setzt der Permedio LifestyleCheck mit dem neuen Report Perimenopause an. Auf Basis einer genetischen Analyse untersucht der Report individuelle genetische Tendenzen zu ausgewählten Beschwerden und gesundheitlichen Veränderungen, die während Perimenopause und Menopause relevant sein können.
• allgemeine Menopause-Symptome, Reizbarkeit und starkes Schwitzen
• Veränderungen der vaginalen Schleimhäute
• unregelmäßige Perioden und Schlafqualität
• kognitive Veränderungen
• Neigung zu Übergewicht beziehungsweise Adipositas
• chronisch niedrige Stimmung und Ängste
• metabolisches Syndrom
Der persönliche Report zeigt dabei, ob für die untersuchten Merkmale genetisch eine eher typische, geringere oder höhere Wahrscheinlichkeit besteht. Dadurch können individuelle Schwerpunkte sichtbar werden, denen eine Frau in dieser Lebensphase besondere Aufmerksamkeit schenken kann.
Nicht warten, bis Beschwerden den Alltag bestimmen
Der Nutzen liegt vor allem darin, die eigene Ausgangslage besser zu verstehen. Zeigt der Report beispielsweise eine erhöhte genetische Neigung zu Gewichtszunahme und Stoffwechselveränderungen, können Ernährung, Bewegung und Muskelaufbau frühzeitig stärker in den Fokus rücken. Besteht eine erhöhte Tendenz zu Veränderungen der vaginalen Schleimhäute, kann dieses häufig tabuisierte Thema gezielt bei einer gynäkologischen Untersuchung angesprochen werden.
Auch bei Schlaf, Stimmung oder kognitiven Veränderungen liefert der Report Anhaltspunkte dafür, welche Bereiche genauer beobachtet werden sollten. Je nach Ergebnis können beispielsweise strukturiertes Zyklus- und Symptomtracking, eine stärkere Schlaf Priorisierung, Stressmanagement sowie gezielte Anpassungen bei Bewegung und Ernährung sinnvoll sein.
Damit richtet sich der LifestyleCheck nicht nur an Frauen, die bereits deutliche Beschwerden haben. Er kann auch für Frauen interessant sein, die sich frühzeitig und präventiv mit der bevorstehenden hormonellen Umstellung auseinandersetzen möchten und wissen wollen, in welchen Bereichen ihre genetische Ausgangslage eher günstig oder ungünstig ist.
Gene sind keine Diagnose – aber sie können Orientierung geben
Wichtig: Der LifestyleCheck Perimenopause kann nicht vorhersagen, ob eine bestimmte Frau tatsächlich Beschwerden bekommen wird, wann ihre Menopause beginnt oder wie lange die Umstellungsphase dauert. Ebenso ersetzt der Test keine Hormonbestimmung und keine ärztliche oder gynäkologische Untersuchung.
Denn Gene sind nur ein Teil des Gesamtbildes. Hormonverlauf, Alter, Ernährung, Bewegung, Stress, Schlaf, Medikamente, Erkrankungen und die persönliche Lebenssituation beeinflussen wesentlich mit, ob und wie stark Beschwerden tatsächlich auftreten.
Der neue Report versteht sich deshalb vor allem als persönlicher Wegweiser: Er kann helfen, mögliche individuelle Schwerpunkte frühzeitig zu erkennen, körperliche Veränderungen besser einzuordnen und Gesundheitsentscheidungen gezielter mit Ärztinnen, Ärzten oder anderen Fachpersonen zu besprechen.
Denn die Wechseljahre sind keine kurze Episode rund um die letzte Periode. Sie sind eine Lebensphase, in der sich der Körper über mehrere Jahre verändert und je besser Frauen ihre persönlichen Voraussetzungen kennen, desto individueller können sie mit diesen Veränderungen umgehen.
Genetische Analyse ganz einfach per Speichelprobe
Der Weg zur persönlichen genetischen Analyse ist unkompliziert. Das Testkit kann online auf www.permedio-genetik.com bestellt werden. Zu Hause wird in einem Röhrchen eine Speichelprobe abgegeben und anschließend mit dem beiliegenden Rücksendekuvert an das Permedio Labor in Neunkirchen geschickt. Nach der Analyse stehen die personalisierten Berichte in einem geschützten Online-Kundenbereich bereits.
Das Besondere: Eine genetische Analyse muss nur einmal im Leben durchgeführt werden, denn die Gene eines Menschen verändern sich nicht. Auf Basis der bereits vorhandenen genetischen Daten können daher später weitere Reports einfach nachbestellt werden, beispielsweise zu Diät & Ernährung, Darmgesundheit, Schmerz oder weiteren Gesundheitsthemen. Eine erneute Speichelprobe ist dafür nicht notwendig.