Author: Alexa Szikonya

Die neue WIENER MODERNE FOREVER Kollektion von Dorotheum Juwelier interpretiert die Wiener Secession

Vom „Krauthappl“ zum Schmuckstück

Die neue Serie der Kollektion WIENER MODERNE FOREVER übersetzt die berühmte goldene Kuppel, das Lorbeerblatt und die Formensprache der Wiener Secession in zeitgenössischen Schmuck.

Als die Wiener Secession 1898 eröffnet wurde, war sie alles andere als unumstritten: zu modern, zu ungewohnt, zu anders. Selbst die heute weltberühmte goldene Kuppel bekam von den Wienern kurzerhand einen Spitznamen: „Krauthappl“. Mehr als 125 Jahre später zählt sie zu den bekanntesten Wahrzeichen Wiens und steht wie kaum ein anderes Bauwerk für den Aufbruch der Wiener Moderne. Genau diese Geschichte greift Carola Stütz, Schmuckdesignerin von Dorotheum Juwelier, für die neue Serie von WIENER MODERNE FOREVER auf. Die charakteristische Formensprache der Secession, insbesondere das Lorbeerblatt und die Verbindung von klarer Geometrie und reicher Ornamentik, wird dabei in Schmuck übersetzt.

Wiener Designgeschichte, als Schmuck weitergedacht

Dem Lorbeer begegnet man an der Secession immer wieder: an der Fassade, rund um den Eingang und vor allem in der leuchtenden goldenen Kuppel. Dieses prägende Gestaltungselement bildet den Ausgangspunkt für die neuen Entwürfe. Stilisierte Lorbeerblätter treffen auf klare geometrische Formen und Farbakzente in Grün und Blau. Vergoldetes 925 Sterlingsilber wird mit Peridot, Chalcedon, Lapislazuli und Topas kombiniert. Gold und Farbe, Fläche und Ornament spielen miteinander – grafisch und zugleich ornamental, mit einem feinen Gespür für Proportionen.

Die Serie umfasst zwei Colliers, drei Ohrschmuckdesigns und einen Ring. Die einzelnen Stücke funktionieren für sich, sind gestalterisch aber bewusst aufeinander bezogen. Damit nimmt die Kollektion einen Gedanken auf, der für die Wiener Moderne zentral war: Architektur, bildende Kunst, Gestaltung und Kunsthandwerk nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teile eines Gesamtkunstwerks.

„Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.“

Dieser Anspruch ist bis heute am Eingang der Wiener Secession zu lesen. Als sich Künstler wie Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammenschlossen, wollten sie Kunst neu denken – frei von überlieferten Konventionen und offen für neue Ausdrucksformen.

Carola Stütz, Schmuckdesignerin Dorotheum Juwelier: „Die Wiener Moderne fasziniert mich seit Langem. Ihre außergewöhnliche Verbindung von Kunst, Gestaltung und Handwerk hat bereits viele Entwürfe für WIENER MODERNE FOREVER inspiriert – von Koloman Moser, Otto Wagner und Gustav Klimt bis zu Künstlerinnen wie Fritzi Löw-Lazar, Irene Schaschl-Schuster und Mizzi Vogl. Für die neue Serie rückt nun die Secession selbst in den Mittelpunkt: ihre goldene Kuppel, das Lorbeerblatt und das Zusammenspiel von Geometrie und Ornament.”

Wiener Moderne als fortlaufende Inspirationsquelle

Mit WIENER MODERNE FOREVER setzt sich Dorotheum Juwelier seit mehreren Jahren mit der außergewöhnlichen Gestaltungskraft der Wiener Moderne auseinander. Unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, Formen, Ornamente und architektonische Motive dieser Epoche wurden bereits zum Ausgangspunkt eigener Schmuckentwürfe. Die neue Serie führt diese Auseinandersetzung mit der Wiener Secession fort und übersetzt ihre charakteristische Formensprache in zeitgenössischen Schmuck.

https://www.dorotheum-juwelier.com/


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Die neue Heritage Kollektion von Columbia

Hunting-Looks mit Wurzeln in Oregon

Columbias Heritage Kollektion erzählt in jeder Saison eine andere Geschichte aus dem pazifischen Nordwesten. Für Herbst/Winter 2026 führt sie nach Sauvie Island bei Portland, Oregon. Die Insel ist geprägt von Flussarmen, Wiesen, Schilf und einer vielfältigen Vogelwelt. Diese Landschaft sind die Inspiration für die neuen Sauvie Sky™ Pieces.

Die Farbwelt der Heritage-Pieces orientiert sich an der Landschaft von Sauvie Island. Tabakbraun, gedeckte Naturtöne, Gelb und einzelne Akzente in Orange erinnern an Schilf, Erde, trockene Gräser und die traditionelle Kleidung der Region. Die Naturmotive finden sich in verschiedenen Drucken und Details wieder.

Das Highlight der Kollektion: die Sauvie Sky™ Quad Parka IC Jacket, inspiriert von der Super Quad Hunting Parka aus dem Jahr 1988. Die neue Version verbindet die markante Form des Vintage-Modells mit der wasserdichten Omni-Tech™-Technologie und einem Interchange-System.

https://www.columbiasportswear.at

Bvlgari Global Ambassador Anne Hathaway glänzt in Bvlgari bei der „Verity“-Premiere in NYC

Bvlgari Global Brand Ambassador Anne Hathaway (@annehathaway, 43,9 Mio. Follower) glänzt in BVLGARI bei der Premiere von „Verity“ in New York.

Anne wählte High-Jewelry-Ohrringe Divas’ Dream aus 18 Karat Weißgold mit tropfenförmigen Smaragden und pavé-gefassten Diamanten. Dazu kombinierte sie ein High-Jewelry-Serpenti-Armband aus 18 Karat Weißgold mit tropfenförmigen Smaragden, einen High-Jewelry-Diamantring sowie einen Serpenti Viper Ring aus 18 Karat Weißgold mit vollständigem Pavé-Diamantbesatz.

High-Jewelry-Ohrringe Divas’ Dream
aus Weißgold, besetzt mit 2 tropfenförmigen Smaragden (1,86 ct), 24 Smaragden im Buff-Top-Schliff (1,25 ct), 2 Diamanten im Brillantschliff sowie pavé-gefassten Diamanten (1,96 ct)

High-Jewelry-Serpenti-Armband
aus 18 Karat Weißgold mit 2 tropfenförmigen Smaragden und pavé-gefassten Diamanten (13,69 ct)

High-Jewelry-Ring
aus 18 Karat Weißgold mit 1 Diamanten im Ovalschliff (3,02 ct), 20 Diamanten im Treppenschliff (1,98 ct) sowie pavé-gefassten Diamanten (2,74 ct)

Serpenti Viper Ring 
aus 18 Karat Weißgold mit vollständigem Pavé-Diamantbesatz

www.bvlgari.com

13.-16.10.: Vestige Son Ermità Menorca lädt im Oktober zum Retreat für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen

Auszeit für Frauen

Yoga am Morgen, Massagen und Facials am Nachmittag, Sound Healing am Abend und dazwischen vor allem eines: Zeit für Austausch und neue Kontakte. Vom 13. bis 16. Oktober 2026 ist das Vestige Son Ermità im Norden Menorcas Schauplatz eines viertägigen Retreats von The Collective. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Frauen und verbindet Wellness und Erholung mit ungezwungenem Networking.

The Collective wurde von der Unternehmerin Claire Vero speziell für Gründerinnen, Unternehmerinnen und Frauen im Berufsleben ins Leben gerufen. Nur wenige Retreats finden jedes Jahr statt. Im Mittelpunkt stehen fünf Bereiche: Bewegung, Wohlbefinden, Austausch, Inspiration und Regeneration. Statt eines klassischen Business-Programms setzt das Konzept auf gemeinsame Erlebnisse und persönlichen Austausch in kleiner Runde.

Auf Menorca wird das Retreat von Claire Vero und der Yoga- und Breathwork-Expertin Rachel Richards begleitet. Zum Programm gehören Yoga und Breathwork ebenso wie Massagen, Gesichtsbehandlungen und Zeit zum Entspannen. Gabrielle Anand ergänzt das Programm mit einer Sound-Healing-Session. Gemeinsame Dinner bieten Gelegenheit für Gespräche und den Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen.

Rückzugsort im Norden Menorcas

Mit seiner abgeschiedenen Lage bietet das Vestige Son Ermità den passenden Rahmen für die viertägige Auszeit. Die restaurierte Finca aus dem 18. Jahrhundert liegt auf einem Hügel im ursprünglichen Norden Menorcas und gehört gemeinsam mit dem benachbarten Vestige Binidufà zu einem rund 800 Hektar großen Anwesen mit weitläufiger Landschaft und eigener Küstenlinie.

Vestige Son Ermità wurde 2025 eröffnet und verbindet historische Architektur mit zurückhaltendem zeitgenössischem Design. Terrassen mit weitem Blick über die Landschaft, ruhige Innenhöfe und verschiedene Bereiche für Yoga und Wellness prägen das Anwesen.

Das Retreat findet vom 13. bis 16. Oktober 2026 statt. Die Preise beginnen bei rund 2.900 Euro pro Person für drei Nächte und vier Tage bei Unterbringung zu zweit in einem Son Ermità Luxury Twin Zimmer.

Buchung und weitere Informationen erfolgen direkt über The Collective:

www.welcometothecollective.co.uk

24.10.-01.11.: Titelverteidiger Jannik Sinner wieder bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle

Der Titelverteidiger ist wieder dabei: Jannik Sinner schlägt bei den Erste Bank Open 2026 auf! Von 24. Oktober bis 1. November will der Weltranglisten-Erste in der Wiener Stadthalle seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen. Es wäre sein dritter Titel bei seinen letzten drei Wien-Auftritten.

Die Verbindung zwischen Sinner und den Erste Bank Open reicht weit zurück. 2019 kam der Italiener als Nummer 119 der Welt mit einer Wildcard nach Wien, 2020 erhielt er erneut eine Einladung von Turnierdirektor Herwig Straka. Inzwischen gehört er zu den größten Stars des Tennissports – und hat das Turnier 2023 und 2025 gewonnen.

Sein jüngster Triumph ist den Fans noch bestens in Erinnerung: Im Vorjahresfinale setzte sich Sinner nach drei hochklassigen Sätzen gegen Alexander Zverev durch. Anschließend fand er persönliche Worte für das Turnier: „Wien ist ein sehr spezielles Turnier für mich, und mir gefällt auch die Stadt. Man hat hier immer gut auf mich geschaut. Wenn ich in dieser Woche ein Turnier spiele, dann ist es in Wien.“

Insgesamt zehn Top-20-Stars in Wien

Auch 2026 könnte es wieder zum Duell mit Zverev kommen, der eben erst nach den French Open im Juni auch die US Open für sich entscheiden konnte. Der Wien-Sieger von 2021 steht ebenso auf der Nennliste wie Daniil Medvedev, Flavio Cobolli und Publikumsliebling Frances Tiafoe. Dazu kommen unter anderem Learner Tien, Jakub Menšík, Brandon Nakashima, Tommy Paul und Lorenzo Musetti – fünf Spieler aus den Top 10 der Weltrangliste, insgesamt zehn aus den Top 20. Schon vor dem offiziellen Nennschluss am 30. September zeichnet sich damit ein hochkarätiges Teilnehmerfeld ab.

Doch zunächst richtet sich der Blick auf den Titelverteidiger: Kann Sinner nach 2023 und 2025 auch seinen dritten Wien-Auftritt in Folge mit dem Siegerpokal beenden?

https://www.erstebank-open.com/de-at

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Oktober: Event-Highlights in der Wiener Stadthalle

Von legendären Rock-Sounds über Stand-up-Comedy und Metalcore bis zum internationalen Tennissport: Die Wiener Stadthalle, ein Unternehmen der Wien Holding, bietet im Oktober 2026 ein abwechslungsreiches Programm. Deep Purple, Felix Lobrecht, I Prevail, Anastacia und viele mehr sorgen für musikalische und humorvolle Höhepunkte, bevor mit den Erste Bank Open wieder Weltklasse-Tennis in die Halle D einzieht.

Deep Purple – 5. Oktober 2026

Eine der prägendsten Rockbands der Musikgeschichte gastiert am 5. Oktober in der Halle D der Wiener Stadthalle: Deep Purple. Seit ihrer Gründung 1968 hat die britische Band das Hard-Rock-Genre entscheidend mitgeprägt und weltweit mehr als 100 Millionen Alben verkauft. Klassiker wie „Smoke on the Water“, „Highway Star“ und „Child in Time“ machten Deep Purple zu einer der bekanntesten Rockformationen überhaupt.

Mit dem aktuellen Album „=1“ setzte die Band 2024 ihre Erfolgsgeschichte fort. Das Album erreichte in drei Ländern Platz eins der Charts und entstand erstmals mit Gitarrist Simon McBride. Gemeinsam mit Ian Gillan, Roger Glover und Ian Paice steht er für die aktuelle Besetzung der britischen Rocklegenden. Nach beinahe sechs Jahrzehnten Bandgeschichte sind Deep Purple weiterhin weltweit auf Tour und bringen ihren charakteristischen Sound nun auch wieder nach Wien.

Felix Lobrecht – SELL OUT – 9. Oktober 2026

Stand-up-Comedian Felix Lobrecht kehrt am 9. Oktober mit seinem vierten Live-Programm „SELL OUT“ in die Halle D zurück. Nach seiner restlos ausverkauften „ALL YOU CAN EAT“-Tour mit mehr als 450.000 Zuschauer*innen geht Lobrecht erneut auf große Tour durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Mit viel Herzblut entwickelt der Comedian, Autor und Podcaster seine Jokes bei Auftritten in Comedy-Clubs und Open Mics weiter. In „SELL OUT“ präsentiert er neues Material und will damit sein bisheriges Programm noch einmal übertreffen. Die Show war ursprünglich für April 2026 geplant und wurde auf den 9. Oktober verschoben. Die bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit.

I Prevail – 10. Oktober 2026

Am 10. Oktober wird es in der Halle D laut: Die Metalcore- und Post-Hardcore-Band I Prevail kommt mit ihrem aktuellen Album „Violent Nature“ nach Wien. Seit ihrer Gründung 2013 in Detroit verbindet die Band harte Gitarrenriffs und aggressive Sounds mit eingängigen Melodien. Ihr Album „TRAUMA“ wurde 2019 für einen Grammy nominiert, die Single „Bow Down“ erhielt ebenfalls eine Grammy-Nominierung. Mit „Violent Nature“ schlagen I Prevail ein neues Kapitel auf. Das Album wurde in den Blackbird Studios in Nashville aufgenommen und erstmals unter der Leitung von Bassist und Keyboarder Jon Eberhard von der Band selbst produziert.

Anastacia – 12. Oktober 2026

Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und Hits wie „I’m Outta Love“, „Paid My Dues“ und „Left Outside Alone“ zählt Anastacia seit den frühen 2000er-Jahren zu den erfolgreichsten Popstars ihrer Generation. Weltweit verkaufte sie mehr als 50 Millionen Tonträger und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. 25 Jahre nach ihrem ikonischen Debütalbum „Not That Kind“ feiert Anastacia ihre größten Hits auf der #NTK26 Tour. Am 12. Oktober macht die US-amerikanische Pop-Ikone in der Halle F der Wiener Stadthalle Station. Das Konzert ist ausverkauft.

Erste Bank Open – 24. Oktober bis 1. November 2026

Zum Abschluss des Monats steht in der Wiener Stadthalle wieder Weltklasse-Tennis auf dem Programm. Von 24. Oktober bis 1. November kämpfen die besten Spieler der ATP-Tour bei den Erste Bank Open um den Turniersieg. Die Wiener Stadthalle wird dabei erneut zum Schauplatz internationaler Top-Matches und spannender Duelle. Bereits am 23. Oktober, einen Tag vor Beginn des Hauptturniers, verwandelt sich die Halle D bei der Red Bull BassLine in eine Tennis-Partyzone. Sechs Top-Spieler treten bei einem besonderen Tie-Break-Turnier gegeneinander an, begleitet von DJ-Beats und Showacts.


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Tickets
Tickets für alle noch nicht ausverkauften Events sind bei der Kasse der Wiener Stadthalle sowie online oder unter 01/79 999 79 und im Wien Ticket-Callcenter (01/588 85, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 8.00 – 20.00 Uhr), im Wien Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 10.00 – 19.00 Uhr), auf www.wien-ticket.at sowie in allen weiteren Wien Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

www.stadthalle.com
www.wienholding.at

„Landtmann bei Nacht“: Das Kaffeehaus findet am Abend eine neue Rolle zwischen Restaurant und Bar

Zum Tag des Kaffees am 1. Oktober: Die Zukunft der Wiener Kaffeehauskultur

Tradition ja, Stillstand nein: 93 Prozent der Österreicher:innen sind überzeugt, dass ein Wiener Kaffeehaus seine Tradition bewahren und sich gleichzeitig weiterentwickeln kann. Zwei von drei Befragten sehen ohne Weiterentwicklung die Bedeutung für jüngere Generationen gefährdet. Und 77 Prozent finden, dass sich ein Wiener Kaffeehaus am Abend anders präsentieren darf als tagsüber. Das zeigt eine aktuelle österreichweit repräsentative Umfrage von TQS Research & Consulting. Mit „Landtmann bei Nacht“ greift das Café Landtmann diese Entwicklung auf: mit einer künstlerischen Inszenierung des historischen Plafonds, eigens von Hand gezeichneten und anschließend animierten Motiven, Musik und einer eigenen Abendatmosphäre.

Das Café Landtmann nimmt den Tag des Kaffees am 1. Oktober, der auch zugleich sein 153. Geburtstag ist, zum Anlass, um die Zukunft der Wiener Kaffeehauskultur in den Blick zu nehmen. Die Familie Querfeld zeigt mit „Landtmann bei Nacht“, wie sich eine Wiener Institution weiterentwickeln kann, ohne ihren Charakter zu verlieren, und welche Rolle das Kaffeehaus künftig auch am Abend zwischen Restaurant und Bar spielen kann.

Zwischen Geschichte und neuen Anlässen

Dass das Wiener Kaffeehaus weit mehr als nostalgische Erinnerung ist, zeigt die Studie deutlich: Für die große Mehrheit ist es bis heute lebendiger Teil der Wiener Geschichte und ein Ort, der Generationen zusammenbringt. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Offenheit für neue Besuchsanlässe und Tageszeiten.

Gerade in Wien ist die Verbindung von Tradition und Veränderung besonders ausgeprägt: 97 Prozent der Wiener:innen sagen, dass ein Kaffeehaus seine Tradition bewahren und sich gleichzeitig weiterentwickeln kann.

„Als wir das Café Landtmann 1976 übernommen haben, war uns wichtig, seine Geschichte zu bewahren und das Haus gleichzeitig behutsam weiterzuentwickeln. Das hat sich bis heute nicht verändert. Tradition lebt nicht davon, dass alles immer gleich bleibt, sondern davon, dass man sorgsam entscheidet, was bleiben muss und wo Neues Platz haben darf“, betont Anita Querfeld.

Der Blick auf die Generationen

Die Ergebnisse zeigen: Weiterentwicklung ist keine Frage des Alters. Unter den 16- bis 29-Jährigen sind 90 Prozent überzeugt, dass sich das Wiener Kaffeehaus weiterentwickeln kann, ohne seine Identität zu verlieren. 80 Prozent dieser Altersgruppe finden zudem, dass sich ein Kaffeehaus am Abend bewusst anders präsentieren darf als tagsüber.

Noch deutlicher fällt die Zustimmung bei den 50- bis 65-Jährigen aus: 97 Prozent sehen Tradition und zeitgemäße Weiterentwicklung als gut vereinbar. Gleichzeitig sagen 90 Prozent, dass Wiener Kaffeehäuser unterschiedliche Generationen zusammenbringen.

Damit zeigt sich: Die Offenheit für Weiterentwicklung reicht über alle Generationen hinweg und betrifft auch neue Tageszeiten und Formen des Kaffeehausbesuchs.

„Ein Wiener Kaffeehaus darf nicht zum Museum werden. Seine Stärke liegt gerade darin, dass es seinen Charakter bewahrt und zugleich mit neuen Gewohnheiten mitgeht. Ein Kaffeehaus war immer ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, verweilen und besondere Momente erleben. Mit ‚Landtmann bei Nacht‘ führen wir genau das weiter, was das Kaffeehaus immer ausgezeichnet hat, und inszenieren den Abend mit Musik, Licht und einer besonderen Atmosphäre neu“, sagt Berndt Querfeld.

„Junge Menschen sehen das Wiener Kaffeehaus weiterhin als lebendiges Stück Wiener Geschichte und stehen zugleich seiner Weiterentwicklung offen gegenüber. Für uns ist das ein Auftrag, diese Geschichte weiterzutragen und gleichzeitig neue Anlässe zu schaffen, bei denen sich auch kommende Generationen wiederfinden“, ergänzt Ferdinand Querfeld.

Österreich sucht den Ort zwischen Restaurant und Bar

Beim Blick auf die Abendgestaltung zeigt sich ein klares Bedürfnis nach einem Ort zwischen Restaurant und Bar. 93 Prozent der Österreicher:innen schätzen unkomplizierte Orte, an denen man länger zusammensitzen kann, ohne dass daraus gleich ein klassischer Restaurant- oder Barbesuch werden muss. Ebenso viele wünschen sich Orte, an denen man sowohl essen als auch nur auf einen Kaffee oder ein Getränk bleiben kann.

Gesucht ist damit ein Ort am Abend ohne festen Ablauf: essen können, aber nicht müssen, auf einen Drink bleiben oder länger sitzen.

Auch die Atmosphäre soll diesen Zwischenraum unterstützen: 91 Prozent schätzen Lokale, die am Abend eine besondere Stimmung schaffen, ohne dass das gemeinsame Gespräch in den Hintergrund rückt.

Nach dem Schlussapplaus ist noch lange nicht Schluss

79 Prozent der Österreicher:innen möchten nach einem Theater-, Kino- oder Konzertbesuch den Abend bei einem Getränk, Essen oder Gespräch ausklingen lassen. Im Café Landtmann wird diese Verbindung besonders greifbar: Nur rund 80 Schritte liegen zwischen dem Eingang des Burgtheaters und dem Kaffeehaus. Damit liegen Wiener Kultur und Kaffeehausabend buchstäblich nur wenige Schritte auseinander.

„Das Besondere am Kaffeehaus ist seine Offenheit. Anders als im Restaurant muss das Essen nicht im Mittelpunkt stehen, und anders als in der Bar geht es nicht nur um den Drink. Man kann auf einen Kaffee oder Aperitif kommen, etwas essen oder einfach länger sitzen und miteinander reden. Genau diese Freiheit wollen wir auch am Abend erhalten und mit Atmosphäre, Musik und einer eigenen Abendkarte neu erlebbar machen“, ergänzt Irmgard Querfeld.

Ein 153 Jahre altes Kaffeehaus wechselt in den Abend

Mit „Landtmann bei Nacht“ hat das Café Landtmann dem Abend seit 2026 eine eigene Handschrift gegeben. Ab 18 Uhr verändert sich das Haus innerhalb von rund einer Stunde behutsam: Im großen Saal wird umgedeckt, das Licht wechselt in eine warme, goldene Stimmung und die Projektionen am historischen Plafond beginnen. Vier 4K-UHD-Laserprojektoren bespielen dabei rund 120 Quadratmeter Plafond. Auch die fünf historischen Luster werden Teil der Inszenierung. Die von Hand gezeichneten und anschließend animierten Motive verändern sich saisonal und begleiten das Landtmann von Montag bis Samstag bis Mitternacht und am Sonntag bis 22:00 Uhr.

Die Inszenierung ergänzt eine eigene Abendkarte sowie Aperitifs, Cocktails und alkoholfreie Alternativen. Auf der aktuellen Abendkarte treffen klassische Wiener Kaffeehausgerichte auf neue Akzente wie Hummerkipferl oder getrüffelte Eiernockerl, Negroni und Espresso Martini stehen neben klassischen Kaffeegetränken und alkoholfreien Abenddrinks. Jeden Mittwoch ergänzt Live-Musik von Jazz und Soul bis zu französischen Chansons den Abend. Einmal im Monat steht der Abend beim Format „Ein bisserl Paris. Ganz Wien.“ ganz im Zeichen Frankreichs, mit französischer Musik und kulinarischen Akzenten.

Kaffee verschwindet nicht, er bekommt Gesellschaft

Auch im Getränkekonsum zeigt sich der fließende Übergang in den Abend. Ab 18 Uhr verschiebt sich die Nachfrage zunehmend von der klassischen Melange zu Aperitifs und Abendgetränken. Prosecco, Champagner, Wein und Bier gewinnen an Bedeutung, später am Abend auch der Espresso Martini. Ganz verabschiedet sich der Kaffee aber nicht: Melange und kleiner Mokka bleiben auch zu später Stunde Teil des Kaffeehausabends.

Gleichzeitig wächst auch die Nachfrage nach vollwertigen alkoholfreien Alternativen. Alkoholfreier Bellini, Spritzer oder Bitter-Aperitif gehören deshalb inzwischen ebenso zur Abendkarte.

Internationale Auszeichnung für „Landtmann bei Nacht“

Die Verbindung aus historischer Kaffeehauskultur und neuer Abendinszenierung wurde 2026 auch international ausgezeichnet: „Landtmann bei Nacht“ erhielt bei den Cannes Corporate Media & TV Awards den Silbernen Delphin. Entwickelt wurde die künstlerische Inszenierung unter der Leitung von Christof Cremer. Die multimediale Umsetzung und Animation der Projektionen entstand gemeinsam mit ZONE Media.

„Christof Cremer hat als Szenograf unsere Idee mit großer künstlerischer Sensibilität aufgegriffen und in eine starke visuelle Inszenierung übersetzt. Besonders beeindruckend ist, wie er die historische Architektur des Café Landtmann zum Teil der Erzählung macht. Gemeinsam mit dem Team von ZONE Media ist daraus ein Erlebnis entstanden, das die Geschichte des Hauses zeitgemäß weitererzählt“, sagt Karoline Klezl.

Für die Familie Querfeld ist die Auszeichnung Bestätigung und Auftrag zugleich: Die Zukunft des Kaffeehauses liege nicht darin, seine Geschichte hinter sich zu lassen, sondern sie für neue Generationen, Tageszeiten und Anlässe weiterzuerzählen.

https://www.landtmann.at/

13.-14.10.: MedUniGraz: “Die Medizin der Zukunft: wie KI, Technologie und menschliche Bedürfnisse zusammenfinden”

Medical Science Talks 2026 rund um Healthy Aging und Critical Operations

Eine alternde Gesellschaft, technologischer Fortschritt, zunehmende Digitalisierung und steigende Anforderungen an die Gesundheitsversorgung stellen die Medizin vor neue Herausforderungen. Wie können Menschen möglichst lange gesund und selbstbestimmt leben? Welche Rolle spielen dabei künstliche Intelligenz, digitale Technologien und innovative Versorgungskonzepte? Und wie gelingt es, medizinische Innovationen so zu gestalten, dass sie den Menschen tatsächlich unterstützen?

Diesen Fragen widmen sich die Medical Science Talks im Rahmen von Graz Connects. Sie greifen damit zentrale Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung auf.

Healthy Aging: Technologie für ein längeres und selbstbestimmtes Leben

Die Medizinische Universität Graz widmet sich mit ihrem Themenschwerpunkt Healthy Aging der Frage, wie Gesundheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit im höheren Alter erhalten und gefördert werden können. Dabei geht es nicht nur darum, welche medizinischen Möglichkeiten künftig zur Verfügung stehen, sondern auch darum, wie neue Lösungen erfolgreich in den Alltag der Menschen integriert werden können.

Ein zentraler Aspekt dabei ist der Einsatz intelligenter Technologien in der Gesundheitsversorgung. In der Session „Health in the age of intelligence“ diskutiert Lars-Peter Kamolz, Vorstand der Universitätsklinik für Chirurgie der Med Uni Graz, gemeinsam mit weiteren Expert*innen, wie künstliche Intelligenz, Robotik und vernetzte Versorgungskonzepte dazu beitragen können, die Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln und einen konkreten Mehrwert für Patient*innen und Versorgungssysteme zu schaffen.

„Künstliche Intelligenz und intelligente Systeme sind keine Alternative zum Menschen, sondern ein Werkzeug zur Stärkung seiner Fähigkeiten. Sie sollten das klinische Urteilsvermögen, die ärztliche Expertise und die Empathie nicht ersetzen, sondern durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten und die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte Freiräume schaffen – für mehr Zeit mit den Patient*innen“, betont Lars-Peter Kamolz.

Wenn Innovationen an der Anwendung scheitern

Dass medizinischer Fortschritt allein nicht automatisch bessere Versorgung bedeutet, steht im Mittelpunkt der Session „Where good medicine goes wrong“. Selbst hoch entwickelte Medizinprodukte können in der Praxis scheitern, wenn sie zu komplex gestaltet sind oder die Bedürfnisse der Menschen nicht ausreichend berücksichtigen.

Thomas Pieber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Medizinischen Universität Graz, diskutiert gemeinsam mit Expert*innen aus Medizin, Technologieentwicklung und Design, warum die Nutzer*innenorientierung ein entscheidender Faktor für erfolgreiche medizinische Innovation ist.

„Medizinische Produkte müssen für jene Menschen entwickelt werden, die sie tatsächlich verwenden. Nur wenn Anwender*innen frühzeitig in Entwicklungsprozesse einbezogen werden, können Technologien entstehen, die sicher, verständlich und im Alltag hilfreich sind“, so Thomas Pieber.

Die Zukunft der Medizin verbindet Technologie und Menschlichkeit

Die Medical Science Talks führen damit zwei zentrale Perspektiven der Gesundheitsversorgung der Zukunft zusammen: einerseits die Frage, wie Menschen gesund und selbstbestimmt altern können, andererseits die Frage, wie das Gesundheitssystem auch unter herausfordernden Bedingungen leistungsfähig bleiben kann. Die Beiträge der Medizinischen Universität Graz zeigen, dass Fortschritt dort entsteht, wo medizinische Expertise, technologische Innovation und die Bedürfnisse der Menschen zusammenkommen.

Medical Science Talks 2026

Healthy Aging & Critical Operations in Healthcare
13. bis 14. Oktober 2026, Messe Graz

https://grazconnects.org/medical-science-talks/


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09.-11.10.: WISSENSCHAFT TRIFFT RETREAT – ONE HEALTH IM FOKUS IN MARIENKRON

Fastenmedizin, Ernährung, Mikrobiom, Umwelt und Longevity: Ein Wochenende für neue Perspektiven auf Gesundheit und Prävention. Von 9. bis 11. Oktober 2026 im Retreat & Health Resort Marienkron, Neusiedler See, Seewinkel.

Gesundheit entsteht nicht isoliert. Ernährung, Lebensweise, Altern, Umwelt und die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur beeinflussen unser Wohlbefinden. Der One-Health-Ansatz betrachtet Gesundheit als Zusammenspiel biologischer, medizinischer und ökologischer Systeme.

Unter dem Titel „Wissenschaft trifft Retreat“ widmet das Retreat & Health Resort Marienkron diesem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis von 9. bis 11. Oktober 2026 ein Wochenende. Im Mittelpunkt steht die wissenschaftlich-medizinische Tagung am Samstag, 10. Oktober. Renommierte Expert*innen präsentieren aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis und zeigen Zusammenhänge zwischen Fastenmedizin, Ernährung, Mikrobiom, Umwelt, Prävention und Longevity.

ONE HEALTH: Ernährung, Mikrobiom und Umwelt im Gleichgewicht

Wie können wir gesunde Lebensjahre aktiv mitgestalten? Welche Rolle spielen Zellalterung, Ernährung und Mikrobiom? Welche Auswirkungen haben Mikroplastik, Lebensmittelverarbeitung oder Antibiotikaresistenzen auf unsere Gesundheit? Und welche ethischen Fragen wirft der Wunsch nach einem längeren und gleichzeitig gesunden Leben auf?

Die Tagung verbindet wissenschaftliche Disziplinen und eröffnet neue Perspektiven auf Gesundheit und Prävention. Im Fokus stehen neueste Erkenntnisse zu molekularem Altern und Longevity, Planetary Health, Nahrungsmittelintoleranzen und Fertigprodukten, Mikroplastik und Mikrobiom, Antibiotikaresistenzen in der Veterinärmedizin, philosophische Fragen zu Longevity und One Health sowie die Bedeutung der Fastenmedizin als Gesundheitspräventionskonzept.

„Gesundheit lässt sich nicht auf einzelne Parameter reduzieren. Ernährung, Bewegung, Umwelt, Mikrobiom, psychisches Wohlbefinden und unsere Lebensweise wirken zusammen. One Health erweitert diesen Blick noch einmal und macht deutlich, wie eng die Gesundheit des Menschen mit seiner Umwelt verbunden ist“, so Dr․in Ulrike Göschl, Ärztliche Leiterin des Retreat & Health Resort Marienkron.

Hochkarätige Expertise aus Medizin und Wissenschaft

Zu den Vortragenden zählen:

  • Assoz.-Prof․in Priv.-Doz․in Mag.a pharm. Corina Madreiter-Sokolowski, PhD, Assoziierte Professorin für Molekulares Altern an der Medizinischen Universität Graz
  • Dr․in Kristina Hütter-Klepp, Fachärztin für Allgemein- und Familienmedizin mit Schwerpunkt evidenzbasierte Präventivmedizin und Longevity
  • Mag. Dr. Franz Prettenthaler, M.Litt, Direktor LIFE – Institut für Klima, Energiesysteme und Gesellschaft bei JOANNEUM RESEARCH
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer, FEBGH, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie und Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung mit Gastroenterologie an der Klinik Hietzing
  • Univ.-Prof․in Priv.-Doz․in Dr․in Vanessa Stadlbauer-Köllner, MBA, Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie und Leiterin der Forschungseinheit Translationale Mikrobiommodulation
  • Univ.-Prof․in Dr․in med. vet. Clair Firth, MSc, MRCVS, Professorin für Öffentliches Veterinärwesen und Leiterin des Zentrums für Öffentliches Veterinärwesen und One Health an der Veterinärmedizinischen Universität Wien
  • ÄDir. Prim. Univ.-Prof. DDr. Michael Lehofer, Ärztlicher Direktor des LKH Graz II
  • Dr․in Ulrike Göschl, Ärztliche Leiterin Retreat & Health Resort Marienkron, Fachärztin für Physikalische Medizin, Allgemeinmedizinerin sowie Kur-, Kneipp- und Fastenärztin

Die Begrüßung übernimmt Marienkron-Geschäftsführerin Mag. (FH) Elke Müller, MBA mit einem Impuls zu „Fasten mit Genuss“.

Moderation: Birgit Fenderl

Das Tagungsprogramm am Samstag, 10. Oktober 2026

10.00 Uhr
Begrüßung – Mag. (FH) Elke Müller, MBA: Fasten mit Genuss

10.15 Uhr
Zellbiologische und medizinische Perspektiven auf die Langlebigkeit
Assoz.-Prof․in Priv.-Doz․in Mag.a pharm. Corina Madreiter-Sokolowski, PhD & Dr․in Kristina Hütter-Klepp

11.10 Uhr
Planetary Health: von der eigenen Gesundheit zu jener des Planeten und wieder zurück
Mag. Dr. Franz Prettenthaler, M.Litt

13.00 Uhr
Nahrungsmittelintoleranzen und Fertigprodukte: Gibt es Zusammenhänge?
Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer, FEBGH

13.50 Uhr
Mikroplastik und Mikrobiom
Univ.-Prof․in Priv.-Doz․in Dr․in Vanessa Stadlbauer-Köllner, MBA

15.10 Uhr
One Health Reality Check: Antibiotikaverbrauch und Resistenzen in der Veterinärmedizin
Univ.-Prof․in Dr․in med. vet. Clair Firth, MSc, MRCVS

16.00 Uhr
Ethisch-philosophische Aspekte von Longevity und One Health
ÄDir. Prim. Univ.-Prof. DDr. Michael Lehofer

16.50 Uhr
Fastenmedizin als Gesundheitspräventionskonzept
Dr․in Ulrike Göschl

17.45 Uhr
Fragen, Resümee und Tagungsende

Wissenschaft nicht nur hören, sondern erleben

„Wissenschaft trifft Retreat“ bettet die Tagung in Marienkron in ein Gesundheitswochenende ein. Von Freitag, 9. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober 2026, verbindet das Retreat wissenschaftliche Impulse mit individueller Gesundheitsvorsorge, Regeneration und Zeit für persönliche Gespräche.

Am Freitag stehen unter anderem ein ärztlicher Check, ein diätologischer Check und eine HRV-Messung sowie Yoga, Meditation und Massage auf dem Programm – als kurzer Longevity-Impuls. Der Abend bietet Raum für Begegnung, Musik und Genuss. Am Samstag ist die One-Health-Tagung das wissenschaftliche Zentrum. Am Sonntag klingt das Retreat mit Yoga, bewusster Detox-Ernährung und Regeneration aus.

So wird wissenschaftliches Wissen im Alltag erlebbar: durch Bewegung, Ernährung, Entspannung, Fasten und die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensgewohnheiten.

„In Marienkron machen wir wissenschaftlich fundierte Gesundheitsimpulse für das eigene Leben nutzbar. Entscheidend ist, was Menschen daraus mitnehmen können – für mehr gesunde Jahre, Lebensqualität und Eigenverantwortung“, so Mag.a (FH) Elke Müller, MBA, Geschäftsführerin Retreat & Health Resort Marienkron.

Fakten zur Fortbildungstagung

ONE HEALTH: Ernährung, Mikrobiom und Umwelt im Gleichgewicht
Fastenmedizin . Umwelt . Gesundheit . Prävention

Samstag, 10. Oktober 2026
10.00 bis ca. 18.00 Uhr
Retreat & Health Resort Marienkron
Neusiedler See – Seewinkel

Teilnahmegebühr:
EUR 119,– inkl. vegetarischer Pausenkulinarik
EUR 69,– für Studierende

Optional:
Vegetarisches Abendessen & Fisch: EUR 29,–
Nächtigung inkl. Frühstück: EUR 109,–

Die Information zur Anzahl der DFP-Punkte erfolgt nach Approbation.

Wissenschaft trifft Retreat Package
2 Nächte inkl. vegetarischer Kulinarik in Vollpension, medizinische Checks & Treatments, Spa, Tagungsteilnahme: EUR 659,–

Marienkron. Gesundheit, die bleibt. Erholung, die wirkt.

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09.-11.10.: Love to be a Woman: Neue Vitalitäts- und Experten-Events für Frauen – Auftakt am Tegernsee

Anne Maltry startet neue Eventreihe für Frauen, die ihr Alter neu definieren.
Pilotveranstaltung vom 9. bis 11. Oktober 2026 im Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee: Ästhetik-Expertise in Kombination mit fundiertem Longevity-Wissen

Älter werden und sich dabei kraftvoll, lebendig und verbunden fühlen. Mit der neuen Eventreihe „Love to be a Woman“ bringt Anne Maltry, langjährige High-end Fashion Expertin aus Ingolstadt, Themen wie Longevity, Gesundheit, Ästhetik, Fashion und Lebensfreude zusammen. Das dreitägige Pilotprojekt findet vom 9. bis 11. Oktober 2026 im Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee statt.

Im Mittelpunkt steht eine differenzierte Perspektive auf das Älterwerden: Nicht Anti-Aging, sondern ein kraftvolles und positives Verhältnis zum eigenen Alter. Unter dem Leitgedanken „Jünger älter werden – Schönheit von innen nach außen. Mit Freude am Leben – nicht gegen die Zeit“ versteht sich die Eventreihe als generationenübergreifender Raum für Expertenwissen, ehrlichen Austausch und emotionale Stärke. Geplant sind künftig drei bis vier Veranstaltungen pro Jahr, jeweils mit wechselnden Themen, Experten und Locations. 

Auftakt am Tegernsee vom 9. bis 11. Oktober 2026:

Vom persönlichen Stil über Sichtbarkeit, Ernährung und Bewegung bis Rotlicht und ästhetische Medizin

Im Fokus des ersten Workshops stehen unter anderem Longevity, Lifestyle, Mode, Ästhetik und die bewusste Gestaltung der kommenden Lebensjahre. Auftakt bildet eine Styling Session mit Personal Shopping von APROPOS, dem renommierten Mode-Experten mit Geschäften in Düsseldorf, Köln und zwei rund um den Tegernsee. Klaus Ritzenhöfer, Co-Founder & Co-CEO APROPOS spricht zur Firmengeschichte und Philosophie des Unternehmens. Denn eine gute Ausstrahlung beginnt mit dem persönlichen Stil und dem unvergleichlichen Wohlgefühl, das eine typgerechte Kleidung verleiht. Erheblich unterstützt wird das durch eine gesunde und volle Haarpracht inklusive Augenbrauen und Wimpern – Näheres dazu erfahren die Teilnehmerinnen von Nathalie Bleicher. Weitere Höhepunkte sind die Vorträge über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ästhetischen Medizin von Dr. Leila Frohn, und der renommierte Facharzt Dr. Alexander de Heinrich gibt ehrliche Einblicke in die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie. 

Dr. Beatrice Zarges, die das Hotel Thurnher‘s Alpenhof in Zürs am Arlberg zu mehrfachen Auszeichnungen in der internationalen Hotellerie geführt hat und für ihre Frauenpower und Leidenschaft zum Networking- bekannt ist, berichtet, wie Frauen durch Vertrauen, Kraft und Mutin sich Sichtbarkeit und Strahlkraft erreichen. Außerdem spricht die anerkannte Rechtsanwältin und Autorin Renate Maltry zu dem wichtigen Thema: Liebe braucht Vertrauen – finanzielle Fairness braucht einen Vertrag. Weiter geht es mit Ernährungswissenschaftlerin Nicole Heidinger und Volker Beitler, Bewegungsexperte und Gründer von LifePark – beide machen deutlich, dass für ein vitales Better Aging ein intelligentes Ernährungskonzept sowie Bewegung und Sport nicht nur hilfreich, sondern ausschlaggebend sind. Der Vortrag Ageless erklärt, wie durch ein kluges Mindset die Zellverjüngung aktiviert wird und Daniel Sentker, Gründer von Lichtblock zeigt, dass Rotlicht für besseren Schlaf, Beweglichkeit und mentale Stärke förderlich ist. Außerdem gibt Fabien Grzimek, Geschäftsführer Gertraud Gruber, Einblicke in die Philosophie der Pionierin der „Schönheitsfarm“ mit ihrem Ursprung am Tegernsee. Abgerundet wird das intensive Programm durch Yoga & Pilates Sessions sowie kulinarische Genüsse. Perfekter Rahmen ist das Hotel Bachmair Weissach.

Das beschriebene Programm kostet für zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, zwei Mittagessen und einem exklusiven Dinner ab 997 Euro pro Person im Doppelzimmer – ideal für beste Freundinnen oder Mama/Tochter-Belegung. Selbstverständlich gibt es auch sehr schöne Einzelzimmer. Frühbucherrabatt: Für alle, die bis zum 13. September 2026 buchen, wird 10 Prozent Discount gewährt.

Für Buchungen und weitere Informationen: info@lovetobeawoman.de

Das komplette Programm findet sich hier

Ästhetik-Expertise in Kombination mit fundiertem Longevity-Wissen

Anne Maltry verbindet eine langjährige Karriere in der Luxus-Modebranche mit mehr als zehn Jahren intensiver Beschäftigung mit Longevity und gesundem Altern. Ihre Überzeugung: Stil hat kein Alter – Vitalität ist das neue Luxusgut. Für sie steht Mode für Ausdruck, Außenwirkung und Wohlgefühl, Longevity für Innengesundheit und Zell-Power. Zusammen ergibt das einen ganzheitlichen Lifestyle. Dabei bricht sie mit gängigen Klischees: „Ich möchte Frauen zeigen, dass Älterwerden kein Abbau sein muss, sondern eine der besten Zeiten für ein kraftvolles, stilvolles und selbstbewusstes Auftreten sein kann“, so Anne Maltry. „Mich fasziniert die Verbindung von Wissenschaft und Lebensstil: biologisch möglichst jung und gesund zu bleiben und diese Energie durch den persönlichen Stil auch nach außen sichtbar zu machen.“

Mit „Love to be a Woman“ möchte Anne Maltry eine Plattform schaffen, die Frauen nicht dazu auffordert, jünger auszusehen, sondern jünger, gesünder und lebendiger zu leben – und das eigene Alter selbstbewusst zu feiern.

Themen für eine neue Generation des Älterwerdens

Mit ihrer Arbeit positioniert sich Anne Maltry an der Schnittstelle von Lifestyle, Fashion, Ästhetik und gesundem Altern. Weitere Themen sind:

  • Die neue Ästhetik des Alterns: Warum Longevity der beste Eco-Chic für unseren Körper ist.
  • Von High-Fashion zur Zelle: Was die Modebranche über Selbstinszenierung lehrt – und wie Longevity sie revolutioniert.
  • 10 Jahre Selbstversuch & Wissen: Welche Alltagsstrategien ein vitales Leben bis ins Alter unterstützen können.
  • Age-Purity statt Anti-Aging: Warum wir aufhören sollten, gegen die Zeit zu kämpfen.